<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945</id><updated>2012-02-12T23:04:39.736+01:00</updated><title type='text'>Ella und Oscar</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>163</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9081338662649955006</id><published>2012-02-12T20:02:00.000+01:00</published><updated>2012-02-12T23:04:39.749+01:00</updated><title type='text'>Das Comeback des Lazy Sunday</title><content type='html'>&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AQQvhXb5lkM/TzfoIVVh5OI/AAAAAAAAEG4/IlvAdJGCtNo/s1600/DSCI1186.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-AQQvhXb5lkM/TzfoIVVh5OI/AAAAAAAAEG4/IlvAdJGCtNo/s200/DSCI1186.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;NatÃ¼rlich wollen wir nicht&amp;nbsp; Ã¼bertreiben, aber es fÃ¼hlt sich ein wenig so an, als hÃ¤tte eine neue Epoche des Familienlebens begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn wÃ¤hrend an Sonntagen der letzten fÃ¼nfdreiviertel Jahre stets der bangen Frage hinterhergehechelt wurde, was man denn um Gottes Willen unternehmen kÃ¶nne, damit die Kinder ausreichend bespaÃŸt wÃ¼rden, so stellte man heute zu viert fest, dass sich die Vorstellungen bezÃ¼glich eines freien Tages seitens der Kinder und seitens der Eltern so langsam annÃ¤hern.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MmIYIeR_-8E/TzfoYw8CkOI/AAAAAAAAEHQ/MB73nk1s7bM/s1600/DSCI1201.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-MmIYIeR_-8E/TzfoYw8CkOI/AAAAAAAAEHQ/MB73nk1s7bM/s200/DSCI1201.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Als nÃ¤mlich Oma heute frÃ¼h ging, nachdem sie die Nacht im Kinderzimmer zwischen Ella und Oscar verbracht hatte, denn die Eltern waren gestern Abend auswÃ¤rts, da sprach Papa ins leere Wohnzimmer "Ich will jetzt Sportstudio gucken" und lieÃŸ sich ins Sofa fallen. Noch ehe die aufgezeichnete Sendung gestartet werden konnte, bemerkte Papa die Anwesenheit von zwei weiteren Personen, welche nun feststellten, dass im Fernsehen Bob lief - und zwar nicht in der "Bob der Baumeister"-Version, sondern live aus Calgary.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Papa erklÃ¤rte die GrundzÃ¼ge des Wintersports, in dem es ja im Prinzip immer darum geht, als erster irgendwie nach unten zu kommen. Eine Uhrzeit lief unten rechts mit, blieb an nicht nachvollziehbaren Stellen stehen und war mal grÃ¼n und mal rot. GrÃ¼n war gut und rot war schlecht. Mehr musste man nicht wissen und so entfachten Ella und Oscar innerhalb von kÃ¼rzester Zeit eine groÃŸe Leidenschaft fÃ¼r den Bobsport.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-q-UIC2zBXNs/Tzfod_YGeoI/AAAAAAAAEHY/_xSr80ssNDU/s1600/DSCI1205.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-q-UIC2zBXNs/Tzfod_YGeoI/AAAAAAAAEHY/_xSr80ssNDU/s200/DSCI1205.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Papa lag derweil immer noch auf dem Sofa und dachte zwei Dinge, die sich keineswegs ausschlossen: Gedanke 1: "Wintersport ist langweilig". Gedanke 2: "Genauso mÃ¼ssen Sonntage sein. So waren sie frÃ¼her auch immer".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar freuten sich wÃ¤hrenddessen, dass der schnellste Bobfahrer an diesem Tage lange Zeit ein Herr mit dem Vornamen Oscar war und dass am Schluss die Deutschen gewannen. Aufgeregt rannten sie zu Mama und brÃ¼llten, was ganz Wintersport-Deutschland an diesem Tage brÃ¼llte: "Deutschland war am schnellsten."&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Nachdem also erst Bob und dann das Sportstudio im Fernsehen lief, drohte die Familie allerdings in alte Mechanismen zurÃ¼ckzufallen. Der alte Fehler: Man plante den Sonntag.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PFUkUgDMUNE/TzfoSR-6_LI/AAAAAAAAEHI/jUuNkIXCuSw/s1600/DSCI1198.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-PFUkUgDMUNE/TzfoSR-6_LI/AAAAAAAAEHI/jUuNkIXCuSw/s200/DSCI1198.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Man kÃ¶nnte zum Puppentheater gehen, so die halbherzig planende Familie, man kÃ¶nnte aber auch ins Museum gehen. SchlieÃŸlich entschied man sich, ins Schwimmbad zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit spÃ¤ter stellte man aber fest, dass die "Mehrheit der Kinder" (O-Ton Mama) keine Lust aufs Schwimmen habe, woraufhin Papa kurz nachdachte und dann erreichte, was vor ihm noch kein Mensch erreichte: Er schaffte es, dass sich Ella einen ganzen Tag lang selbst beschÃ¤ftigen konnte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Dazu verknÃ¼pfte er seinen Laptop mit dem Fernseher und lieÃŸ Ella mit einem Malprogramm und den beiden verknoteten GerÃ¤ten alleine. GroÃŸe Werke der digitalen Kunst sind dabei entstanden. Die KÃ¼nstlerin selbst ist technisch auch schon derart kompetent, dass sie diese unter eigenen Namen abspeichern kann, weshalb derzeit Dateien namens "ELLAS UNTAWASSAWELT" oder "SCHMETTALEN" (Schmetterlinge) auf Papas Laptop exisitieren. Oscar saÃŸ staunend neben seiner digital malenden Schwester.&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Mama und Papa konnten an diesem Tage also weiter wie ein ArchÃ¤ologe in frÃ¼heren Zeiten buddeln. Sie fanden wahnsinnig inspirierende und fast vergessene MÃ¶glichkeiten der sonntÃ¤glichen BeschÃ¤ftigung: Mama starrte mehrere Stunden lang in ihr Netbook und Papa hielt einen Mittagsschlaf. Es war nicht weniger als das groÃŸe Come-Back des Lazy Sunday. Bobfahrern und Malprogramm sei gedankt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bOrG_QK0mhg/TzfoNdiP_GI/AAAAAAAAEHA/heVSEmdofBs/s1600/DSCI1196.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-bOrG_QK0mhg/TzfoNdiP_GI/AAAAAAAAEHA/heVSEmdofBs/s200/DSCI1196.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Hinzu kommt noch die Tatsache, dass Ella das Duschen fÃ¼r sich entdeckt hat und heute erstmals komplett alleine eine gesamte Selbst-Duschung vorgenommen hat. Bei der richtigen Wassertemperatur ist das ja auch sehr schÃ¶n, und so war Ella fÃ¼r eine weitere halbe Stunde auÃŸerhalb der elterlichen Betreuung gut beschÃ¤ftigt. Oscar dagegen ist noch nicht so weit: "Oscar, mÃ¶chtest du heute baden oder duschen?", wurde er vorhin gefragt. Seine Antwort war knallhart: "Ich mÃ¶chte gar nichts mit Wasser machen." Soso, jetzt wissen wir auch, wen Mama mit der "Mehrheit der Kinder" meinte, die nicht ins Schwimmbad will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir wÃ¤hrend des Lazy Sunday aber nicht vollkommen verkalken, stellte der Spross unter Beweis, als er ungefragt einen ganz groÃŸen Aphorismus sprach: "Die Bianca heiÃŸt Mama und der Vater heiÃŸt Papa." - was fÃ¼r ein wundervoller Einblick in die Gedankenwelt unseres LÃ¼mmels.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass Oscar doch von der EierlikÃ¶r-Torte genascht hat, die Papa gebacken hatte. Den Kindern wurde diese Torte natÃ¼rlich strengstens verboten. Ella verstand. Oscar legte dagegen den Kopf schief und nÃ¶rgelte "Ich mag aber Alkohol".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-sYvitjIRdwQ/TzfoiuYqfAI/AAAAAAAAEHg/43WgdOfl8SE/s1600/DSCI1215.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-sYvitjIRdwQ/TzfoiuYqfAI/AAAAAAAAEHg/43WgdOfl8SE/s200/DSCI1215.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Neben dieser fÃ¼r einen DreijÃ¤hrigen recht bedenklichen Aussage bereitet uns nach wie vor Ellas Furcht vor absurden Dingen groÃŸe Kopfschmerzen: WÃ¤hrend wir am letzten Wochenende gerade zu Protokoll gaben, dass sich Ella vor einer Seite in Oscars Buch "GroÃŸe Fahrzeuge" fÃ¼rchtet, hÃ¶rte Ella eine fÃ¼r sie neue Benjamin-BlÃ¼mchen-Folge. Diese wanderte kurz darauf in den Giftschrank und darf dort erst wieder heraus, wenn Ella das Alter (18) erreicht hat, bei welchem man diese Folge hÃ¶ren kann, ohne vor Angst zu weinen, zu zittern und zu wimmern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ella stand am Sonntagabend jedenfalls vollkommen aufgelÃ¶st im Wohnzimmer und berichtete unter TrÃ¤nen, dass Benjamin ins GefÃ¤ngnis gesteckt wurde. Ella war psychisch vollkommen am Ende.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ã„hnlich lief es dann am Freitag. Jurij, Ellas linksradikaler Kumpel aus Hamburg war zu Gast. Die Erwachsenen unterhielten sich Ã¼ber Linksextremismus, die Kinder spielten. Jurij war irgendwann der Wolf. Ella und Oscar rannten zunÃ¤chst lachend vor Jurij weg, ehe sich dieser in den KÃ¶pfen unserer Kinder zunehmend in einen realen groÃŸen bÃ¶sen Wolf verwandelte. Ella und Oscar waren auÃŸer sich vor Panik.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9081338662649955006?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9081338662649955006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/das-comeback-des-lazy-sunday.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9081338662649955006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9081338662649955006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/das-comeback-des-lazy-sunday.html' title='Das Comeback des Lazy Sunday'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-AQQvhXb5lkM/TzfoIVVh5OI/AAAAAAAAEG4/IlvAdJGCtNo/s72-c/DSCI1186.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8334068588967696852</id><published>2012-02-05T20:57:00.000+01:00</published><updated>2012-02-05T21:14:38.668+01:00</updated><title type='text'>QualitÃ¤ts-Check</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jWYRS5_4soo/Ty6v1Y2N6VI/AAAAAAAAEGQ/6I1XWwenq2k/s1600/DSCI1180.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-jWYRS5_4soo/Ty6v1Y2N6VI/AAAAAAAAEGQ/6I1XWwenq2k/s200/DSCI1180.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist die Zeit der groÃŸen QualitÃ¤tsÃ¼berprÃ¼fungen bei unseren Kindern. Ella zum Beispiel war in der vorigen Woche beim Schularzt. Sie bestand mit Bravour, was auch nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass Ella WÃ¶rter wie "&lt;i&gt;Mikrowellenherd&lt;/i&gt;" oder "&lt;i&gt;Augsburg&lt;/i&gt;" lesen kann und sich ihr Wortschatz als Folge intensiven HÃ¶rens von Benjamin-BlÃ¼mchen-HÃ¶rspielen in eine seltsame Richtung entwickelt hat. Ella sagt zum Beispiel gerne mal "Adieu, meine Herren". Klar, dass der Schularzt nicht unbeeindruckt war. Ella zeigte ihm ihr gesamtes KÃ¶nnen, patzte nur beim Abmalen eines Baumes, dem Ella einen Ast zuviel verpasste, was aber durchaus typisch fÃ¼r MÃ¤dchen bei der schulÃ¤rztlichen Untersuchung sei, weil der Baum mit vier statt drei Ã„sten weitaus schÃ¶ner aussehe, so der Schularzt, und viele MÃ¤dchen hier also Ã¤sthetisch korrigierend in die Abbildung des kÃ¼mmerlichen dreiastigen GehÃ¶lzes eingriffen. Punktabzug gab es dafÃ¼r trotzdem. "Adieu, meine Herren", sagte Ella daraufhin und verlieÃŸ die Praxis. Vielleicht. Papa war nicht dabei und hat sich diesen groÃŸartigen Abgang seiner Tochter leider nur ausgedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bBInHM3SLLE/Ty6vw3rmQsI/AAAAAAAAEGI/1hhcF7FjQ1o/s1600/DSCI1164.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-bBInHM3SLLE/Ty6vw3rmQsI/AAAAAAAAEGI/1hhcF7FjQ1o/s200/DSCI1164.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar war dann - und Papa war dabei - bei einer Untersuchung namens U7a. ZunÃ¤chst wurde Oscar von einer Arzthelferin in Bezug auf seine Sehkraft in die Mangel genommen. Papa versuchte die gesamte Zeit Ã¼ber hochkonzentriert, die WÃ¼rde und Kompetenz dieser Arzthelferin nicht zu hinterfragen, wÃ¤hrend diese in einem Pidgin-German mit unserem Sohn redete, das man aus Kreuzberg 61 nicht gewohnt ist: "Du siehst doch hier sechs Tiere, waaaa? Welsches is denn faschwommmnn?" Oscar versuchte das RÃ¤tsel zu knacken und starrte verzweifelt auf die sechs Tiere, von denen der Hase verschwommen abgebildet war. "Ick teste jetze die 3D-SehstÃ¤rke", erlÃ¤uterte die Arzthelferin dem Vater derweil.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Z-jRcinG-Ys/Ty6v6Opqv_I/AAAAAAAAEGY/rxKP_KnM_rk/s1600/DSCI1181.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-Z-jRcinG-Ys/Ty6v6Opqv_I/AAAAAAAAEGY/rxKP_KnM_rk/s200/DSCI1181.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar konnte aber mit dem Wort "faschwommmmmnnn" nichts anfangen. Selten hatte er es bislang mit Dingen zu tun, die verschwommen abgebildet waren und so fehlte ihm diese Vokabel. Da die Ã„rztin aber a) vom Fach war, und b) unbedingt ermitteln wollte, ob Oscar in 3D gucken kann, formulierte sie gekonnt um und sprach in die fassungslosen Gesichter von Vater und Sohn: "Osca. Wo isssn der Hase?". Oscar zeigte auf das Tier, das verschwommen war. Die Arzthelferin war zufrieden und verschwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2oPy5nU4p8I/Ty6v-m9TA3I/AAAAAAAAEGg/y6dH8RwCzIY/s1600/DSCI1151.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-2oPy5nU4p8I/Ty6v-m9TA3I/AAAAAAAAEGg/y6dH8RwCzIY/s200/DSCI1151.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Dann kam eine richtige Ã„rztin mit der Oscar sehr schnell (und dazu ist die U7a in Wahrheit da) Freundschaft schloss. Denn statt mit Spritzen und bitteren Medikamenten erschien Frau Doktor mit einem Ball und einem Bilderbuch. Oscar begann vor Vorfreude auf das bervorstehende FuÃŸballspiel wild zu hÃ¼pfen, was die U7a deutlich verkÃ¼rzte, da Frau Doktor bereits nach 20 Sekunden zu folgendem Ergebnis kam: "Also motorisch ist Oscar absolut in Ordnung". Der hier benannte hÃ¼pfte derweil laut gackernd durch das Arztzimmer und schoss im Anschluss der Frau Doktor brettharte BÃ¤lle vor die FÃ¼ÃŸe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach musste Oscar ins Bilderbuch gucken. Auf einer Seite waren Fahrzeuge. "Boaaaah", machte der Sohn um dann zu zeigen, dass er einerseits einen groÃŸen Wortschatz hat, der bis zum Fachbegriff "ICE" reicht, dass er aber auch noch groÃŸes Mitleid erzeugt, wenn er "Uiigzeu" sagt, wenn er Flugzeug meint. Ãœbrigens kann Oscar das SCH in "Schaf", aber nicht in "Jein" (Schwein). Das nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qXFqVXQL0Ls/Ty6wDcZFELI/AAAAAAAAEGo/0xy6xIbdIm8/s1600/DSCI1153.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-qXFqVXQL0Ls/Ty6wDcZFELI/AAAAAAAAEGo/0xy6xIbdIm8/s200/DSCI1153.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Schnell Ã¼bergeleitet zu Ella. Denn auch diese blickte in dieser Woche in ein Fahrzeugbuch. Es handelte sich um ein Buch, das Oscar in der Kita zum Geburtstag erhielt. Von der ersten bis zur letzten Seite erfÃ¼llt dieses Buch alle Erwartungen, die ein Buch mit dem Titel "Fahrzeuge" erfÃ¼llen muss. Oscar, der rechtmÃ¤ÃŸige Besitzer des Buches schlief aber bereits, als Ella - geplagt von massiven EinschlafstÃ¶rungen - sich dieses Buch zur Brust nahm.&lt;br /&gt;Eine Minute spÃ¤ter brach sie in TrÃ¤nen aus, lief zu ihrem Papa und lieÃŸ sich trÃ¶sten. Was denn los wÃ¤re, wollte Papa wissen. "Ich hab Angst", gurgelte Ella und zeigte zitternd auf das Buch.&lt;br /&gt;So ganz normal ist das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer QualitÃ¤ts-Check fand heute Abend beim Abendessen statt. GeprÃ¼ft wurden: Oscars Frustrationstoleranz und Oscars MundhÃ¶hlengrÃ¶ÃŸe.&lt;br /&gt;Die Frustrationstoleranz ist leider nicht hoch, denn als Oscar erfahren musste, dass seine heiÃŸgeliebten Fahrzeug-Nudeln in einem ordinÃ¤ren Nudelauflauf verschwanden und fÃ¼r Oscar demzufolge vÃ¶llig ungenieÃŸbar wurden, zeigte er sich unterm Strich recht wenig gefasst. WÃ¤hrend der Rest der Familie speiste, wimmerte Oscar unterm Tisch und sprach in endlosem Vokalbrei "Ichwillmeinefaaaaazeugnuuuudeln".&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ExDqFpI5dWg/Ty6wI3ePTKI/AAAAAAAAEGw/SwYzrVcFSIs/s1600/DSCI1158.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-ExDqFpI5dWg/Ty6wI3ePTKI/AAAAAAAAEGw/SwYzrVcFSIs/s200/DSCI1158.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Dessert, der aus Mohnkuchen bestand, konnte aber erstmals Oscars MundhÃ¶hle vermessen werden. Ein StÃ¼ck Mohnkuchen der GrÃ¶ÃŸe 5x3x2 Zentimeter verschwand nÃ¤mlich auf einmal in Oscars Mund, ohne dass der Junge dabei auch nur ein MolekÃ¼l Mohnkuchen nach auÃŸen dringen lieÃŸ.&lt;br /&gt;"Oscars Mundmuskulatur", dozierte die Mutter, "ist ungeheuer stark". Oscar blickte sie kauend an, sprang dann auf und rannte mit 30 Kubikzentimeter Mohnkuchen im Mund quer durch die Wohnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-4d7951d551de9464" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v15.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D4d7951d551de9464%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331422031%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D7E2CDE738D01CEED1241FDA224C480741F2A9B32.3E14DBE9237DF6CCB1AD57A5780287672187572C%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D4d7951d551de9464%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Df7xMjeaxT3081Yq9ROBI8-qcPco&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v15.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D4d7951d551de9464%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331422031%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D7E2CDE738D01CEED1241FDA224C480741F2A9B32.3E14DBE9237DF6CCB1AD57A5780287672187572C%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D4d7951d551de9464%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Df7xMjeaxT3081Yq9ROBI8-qcPco&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8334068588967696852?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8334068588967696852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/qualitats-check.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8334068588967696852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8334068588967696852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/qualitats-check.html' title='QualitÃ¤ts-Check'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jWYRS5_4soo/Ty6v1Y2N6VI/AAAAAAAAEGQ/6I1XWwenq2k/s72-c/DSCI1180.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-1219662962420133407</id><published>2012-01-29T20:48:00.000+01:00</published><updated>2012-01-29T20:57:30.082+01:00</updated><title type='text'>Flucht und Verzicht. Kindheit in Deutschland 2012.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-knmN4RyViPI/TyBeEXU1dlI/AAAAAAAAEFg/ylIylIRf-dk/s1600/DSCI1103.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-knmN4RyViPI/TyBeEXU1dlI/AAAAAAAAEFg/ylIylIRf-dk/s200/DSCI1103.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Den sieben Menschen, die in der letzten Woche den Blog angeklickt haben, ist sicher schnell folgendes aufgefallen: Es gab keinen neuen Blog. Und hier kommt die BegrÃ¼ndung: Der Vater reiste am vergangenen Freitag mit mehr als 60 ElftklÃ¤sslern nach Prag und konnte deshalb am Sonntag nicht bloggen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-12RgxUIop00/TyWWEyGgNMI/AAAAAAAAEFw/LBFXrxs0Oqk/s1600/DSCI1145.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-12RgxUIop00/TyWWEyGgNMI/AAAAAAAAEFw/LBFXrxs0Oqk/s200/DSCI1145.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Oscar selbst sorgte Ã¼brigens dafÃ¼r, dass eben jene Menschenmenge nicht wie gewÃ¶hnlich von Montag bis Freitag auf Klassenreise fuhr, sondern von Freitag bis Dienstag. Denn am Mittwoch hatte Oscar Geburtstag. Papa wollte dabei sein, und deshalb fuhren mehr als 60 SchÃ¼ler schon frÃ¼her nach Prag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Zeit vor Papas Reise ist nicht viel zu berichten, abgesehen vielleicht von Oscars groÃŸem Gequengel beim Abendbrot vor Papas Abreise. Oscar Ã¤uÃŸerte einen Wunsch, den der Papa zu erfÃ¼llen nicht bereit war. Es flossen TrÃ¤nen. Papa blieb aber stur und sollte dies spÃ¤ter damit begrÃ¼nden, dass a) man dem jungen Herren nur dann jeden Wunsch erfÃ¼llen solle, wenn man gewillt ist, ihn gezielt zu einem Tyrannen zu erziehen und dass b) die ErfÃ¼llung dieses konkreten Kinderwunsches nur unter Verlust jeglicher WÃ¼rde vonstatten gehen kÃ¶nne.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bE_7BDjteUU/TyWWKtE5bnI/AAAAAAAAEF4/BjB4ASp-TtE/s1600/DSCI1132.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-bE_7BDjteUU/TyWWKtE5bnI/AAAAAAAAEF4/BjB4ASp-TtE/s200/DSCI1132.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Mutter war dies egal. Ohne weiter Ã¼ber Tyrannen oder WÃ¼rde nachzudenken, erfÃ¼llte sie Oscars Wunsch und goss ihm Maggi in den Vanillejoghurt.&lt;br /&gt;Beim Anblick des weiÃŸen Joghurts mit dem - nun ja, raffinierten - Topping geschahen folgende Dinge: Oscar hÃ¶rte augenblicklich auf zu weinen und speiste genÃ¼sslich Vanillejoghurt mit Maggi. Papa unterdrÃ¼ckte erfolgreich seinen Brechreiz. Mama widmete sich anderen AbsurditÃ¤ten des Alltags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ealya7nPOQM/TyBd6P2IcQI/AAAAAAAAEFQ/fKI8TAnnwXg/s1600/DSCI1100.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ealya7nPOQM/TyBd6P2IcQI/AAAAAAAAEFQ/fKI8TAnnwXg/s200/DSCI1100.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Papa fuhr dann also nach Prag, ohne wirklich geordnete VerhÃ¤ltnisse zu hinterlassen. Aber - so die Mutter in ein paar E-Mails - die Familie konnte auch zu dritt wunderbar durchs Leben gehen.&lt;br /&gt;So gab es eigentlich nur einen grÃ¶ÃŸeren Patzer. Dann nÃ¤mlich, als Oscar bei IKEA plÃ¶tzlich weg war, nachdem Mama wohl eine Sekunde zu viel in ihren Hot Dog starrte. Wurst und RÃ¶stzwiebeln da. Oscar weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell wollte Mama mit diesem Problem nicht mehr alleine sein. Die IKEA-Mitarbeiter fanden das mit Oscars Verschwinden auch ganz interessant und positionierten sich sofort vor jedem einzelnen Ausgang. FÃ¼r zwei Minuten ging es der gesamten Belegschaft von IKEA SchÃ¶neberg mal nicht um Ivars oder Bennos, sondern nur um einen kleinen Jungen in karierter Jacke, so die detaillverliebte Beschreibung der Kindsmutter.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4oW9WGcKzgc/TyBeJaCCUII/AAAAAAAAEFo/fCG1ankzQ8o/s1600/DSCI1107.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-4oW9WGcKzgc/TyBeJaCCUII/AAAAAAAAEFo/fCG1ankzQ8o/s200/DSCI1107.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Schnell tauchte Oscar aber wieder auf. Der Kleine sei in der Tiefgarage des Hauses wohl irgendwie auffÃ¤llig geworden. Oscar stand dann also wieder vor der Mutter und wÃ¤hrend die IKEA-Leute nun wieder zum tristen MÃ¶bel-Alltag Ã¼bergingen, zeigte der FlÃ¼chtling keine Zeichen von Reue oder Panik. Oscar schmiegte sich im folgenden sehr lange sehr doll an einen Schenkel der Mutter. Das war alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Papa wieder da war, wurde Oscar plÃ¶tzlich drei. Die obligatorische &lt;a href="http://img1.seite3.ch/news/309/252313-blechtrommel.jpg" target="_blank"&gt;Blechtrommel &lt;/a&gt;nahm Oscar ebenso in Empfang wie diverse andere PrÃ¤sente. Danach ging es in den Garten Eden aller Kinder und MÃ¤nner: Eine Miniaturwelt mit vielen ZÃ¼gen und KnÃ¶pfen.&lt;br /&gt;Am Nachmittag wurde dann Oscars Hochbett zusammengeschraubt und seither liegen unser Kinder in etwa auf der gleichen HÃ¶he. Hochbett links. Hochbett rechts. Die Kinder sind begeistert. Am nÃ¤chsten Tag wachten die Eltern auf und im Elternbett lagen: Mama. Papa. Ella. Oscar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YR5gxBLlHIY/TyBdruFWkWI/AAAAAAAAEE4/ViYVIYW5Udw/s1600/DSCI1113.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-YR5gxBLlHIY/TyBdruFWkWI/AAAAAAAAEE4/ViYVIYW5Udw/s200/DSCI1113.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;A propos Ella: Ella hat fÃ¼r sich beschlossen, ab jetzt so richtig groÃŸ zu sein. "GroÃŸ sein" bedeutet fÃ¼r Ella scheinbar: Verzicht, Kasteiung und Entbehrung.&lt;br /&gt;Am Abend geht's immer los: Nein, Ella mÃ¶chte nicht fernsehen. Nein, Ella will keine Gute-Nacht-Geschichte mehr hÃ¶ren. Nein, Ella will keine CD mehr hÃ¶ren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurig daran ist, dass diese drei Dinge groÃŸe Eckpfeiler in Ellas Leben sind. Ella, die zum Beispiel weder gerne isst noch gerne spielt, bezieht rund 80 % ihrer VergnÃ¼gungen aus dem Fernseher, aus Vorlesegeschichten und aus HÃ¶rspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-f5mdJ5nSYlU/TyBd1RgYrXI/AAAAAAAAEFI/iwNawxs_OBs/s1600/DSCI1092.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-f5mdJ5nSYlU/TyBd1RgYrXI/AAAAAAAAEFI/iwNawxs_OBs/s200/DSCI1092.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Geht man aber jetzt gegen Abend ins Kinderzimmer, so findet man dort ein Kind vor, dass sich selbst umgezogen hat, dass sich die ZÃ¤hne geputzt hat und dass nun im Bett liegt und an die Decke starrt, wÃ¤hrend der CD-Player aus ist und Oscar nebenan noch "Maulwurf" auf DVD guckt. Seltsam.&lt;br /&gt;Papa Ã¼berredet Ella dann regelrecht zu VergnÃ¼gungen, sodass er ihr heute doch noch vorlesen durfte (Ella zu Papa: "Aber nur zwei Seiten !!!!!") und ihr auch noch eine CD einlegen durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P3Z6dQdzY58/TyBd_pYf7aI/AAAAAAAAEFY/jyWfOKVPwqw/s1600/DSCI1101.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-P3Z6dQdzY58/TyBd_pYf7aI/AAAAAAAAEFY/jyWfOKVPwqw/s200/DSCI1101.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Wir finden Ellas Verhalten derzeit regelrecht pubertÃ¤r. Wir sehen sie in acht oder zehn Jahren vor uns, wie sie in grenzenloser Kasteiung zur Vegetarierin mutiert und ihren Familienmitgliedern ihren stillen Protest vorwurfsvoll schweigend entgegen bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun der traditionell lieblose Schlussabsatz: Oscar feierte mit der gesamten Familie, aus finsteren und groÃŸartigen Gegenden Berlins und Nordrheinwestfalens angereist, seinen Geburtstag. Er erhielt Geschenke. Ella blieb seltsam. Sie sagte, sie mÃ¶chte im nÃ¤chsten Jahr nicht mit der Familie feiern. Sie liebt den Verzicht. Das Berufsinformationszentrum rÃ¤t: Nonne oder Polarforscher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qjoxazENUM0/TyWWPefaeqI/AAAAAAAAEGA/tFtEMnkw9Zs/s1600/DSCI1139.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/-qjoxazENUM0/TyWWPefaeqI/AAAAAAAAEGA/tFtEMnkw9Zs/s400/DSCI1139.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-1219662962420133407?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/1219662962420133407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/flucht-und-verzicht-kindheit-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1219662962420133407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1219662962420133407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/flucht-und-verzicht-kindheit-in.html' title='Flucht und Verzicht. Kindheit in Deutschland 2012.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-knmN4RyViPI/TyBeEXU1dlI/AAAAAAAAEFg/ylIylIRf-dk/s72-c/DSCI1103.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8593868306639739782</id><published>2012-01-16T18:36:00.003+01:00</published><updated>2012-01-16T19:41:55.101+01:00</updated><title type='text'>Wenn der Strohrum alle ist, mÃ¼ssen die Kinder ins Bett</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jDOQRgwuQd4/TxMhiZHJ04I/AAAAAAAAEEQ/eUJaYlTt5YE/s1600/DSCI1056.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-jDOQRgwuQd4/TxMhiZHJ04I/AAAAAAAAEEQ/eUJaYlTt5YE/s200/DSCI1056.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Als Ella am Samstagabend noch mal kurz aus dem Bette stieg - eine Eigenart, die sie an manchen Abenden bis in den zweistelligen Bereich ausfÃ¼hrt: mal um zu pinkeln, mal um den Eltern ihre Liebe zu gestehen, mal um zu jammern - als sie also auch an diesem Samstagabend aus dem Bette stieg, fand sie neben ihren Eltern noch weitere drei Personen im Wohnzimmer vor. Die Erwachsenen waren um einen Tisch angeordnet, auf dessen Mitte ein groÃŸer Topf stand. Jemand goss eine FlÃ¼ssigkeit hinein und eine Flamme schoss empor. Was man halt abends so macht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-vZGMo8bxbNk/TxMhxXp0NqI/AAAAAAAAEEo/8-oUJsSCNfI/s1600/DSCI1081.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-vZGMo8bxbNk/TxMhxXp0NqI/AAAAAAAAEEo/8-oUJsSCNfI/s200/DSCI1081.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;"Das ist eine Feuerzangenbowle, Ella", lallte da jemand. Ella war beeindruckt. Ihren ursprÃ¼nglichen Grund des abendlichen Aufstehens artikulierte sie nun gar nicht mehr. Mit offenem Mund setzte sie sich in groÃŸem Abstand zur Feuerquelle und lieÃŸ ihren Vater Ã¼ber die Brennbarkeit verschiedener FlÃ¼ssigkeiten referieren.&lt;br /&gt;Ella weiÃŸ jetzt, dass Strohrum brennt, dass Bier nicht brennt und dass Erwachsene manchmal am Samstag Strohrum Ã¼ber einen Zuckerkegel gieÃŸen und diesen dann unter nahezu meterhohen Flammen zu schmelzen gedenken auf dass ein GetrÃ¤nk dabei heraus kommt, dass auch nicht wesentlich anders als GlÃ¼hwein aus der Mikrowelle schmeckt. Aber wer nun einmal in Besitz einer Feuerdecke und eines FeuerlÃ¶schers ist, der erhitzt seine GetrÃ¤nke nicht in der Mikrowelle. Ella weiÃŸ all dies nun. Gerade noch rechtzeitig vor der Einschulung. Nach etwa dreiÃŸig Minuten war das Spiel mit dem Feuer Ã¼brigens vorbei. Ella verstand: Der Strohrum ist alle. Ich geh ins Bett. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NxekcUVkJrs/TxMhsOQTGDI/AAAAAAAAEEg/5D0F4Js_jzY/s1600/DSCI1080.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-NxekcUVkJrs/TxMhsOQTGDI/AAAAAAAAEEg/5D0F4Js_jzY/s200/DSCI1080.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Dass die Eltern Besuch hatten, ist Ã¼brigens eine nicht zu verachtende Randinformation des bisherigen Blog-Eintrags. Oft nÃ¤mlich diskutieren wir hier nÃ¤mlich, wer von Ellas Eltern dem TÃ¶chterlein denn die Gastfreundschaft vererbt hat, die Ella hÃ¤ufig sehr gut hinter einer eisigen Miene zu verstecken versteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Essenz dieser Gastunfreundlichkeit wurde zuletzt in Richtung Ela Maya aus Magdeburg versprÃ¼ht. Diese kam nÃ¤mlich fÃ¼r zwei Stunden zu Besuch. Und wie schon vor ein paar Tagen, als beide MÃ¤dels gemeinsam Silvester feierten, gierte Ela Maya nach sozialem Kontakt und gemeinsamen Spiel, wÃ¤hrend Ella all dies komplett ablehnte. Hektisch Ã¼bersetzten die Eltern Ellas ekelhaftes Verhalten in die Elternsprache ("Sie braucht halt immer ein bisschen um warmzuwerden...").&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nbsKQeY057g/TxMh2-Nk88I/AAAAAAAAEEw/J9adKQBTC_c/s1600/DSCI1082.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-nbsKQeY057g/TxMh2-Nk88I/AAAAAAAAEEw/J9adKQBTC_c/s200/DSCI1082.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Jedes Kind spielte dann fÃ¼r sich, bis Ella zeigte, dass sie innerfamiliÃ¤r durchaus zu gemeinsamen Spielereien in der Lage ist und mit ihrem Bruder Pferd und Reiter spielte. Ella war dankenswerter Weise das Pferd und Oscar hoch zu Ross. In dieser Formation ritt man dann am alleine spielenden Besuch laut jubelnd vorbei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ist Ella nicht immer so ungastlich. Ãœberhaupt ist sie hier so etwas wie "Die TÃ¼r", die man von Szene-Discos kennt. Wenn es klingelt, entscheidet Ella, ob die TÃ¼r geÃ¶ffnet wird oder nicht. DrauÃŸen steht sowieso immer nur ein Kind. Oscar kommt noch nicht an die Klinke. Also entscheidet Ella Ã¼ber den Einlass. Abgestumpft und von tiefen Falten durchzogen ist es ihnen mittlerweile egal, wie viele Nachbarskinder durch die Wohnung jagen. Es ist eigentlich auch egal, ob die eigenen noch darunter sind. Dies wird fÃ¼r alle Erwachsenen hier im Haus immer erst zur Abendbrotzeit interessant. Da will man dann schon dem eigenen Kind die Wurst darreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag - der Vater war nicht zugegen - war es besonders kompliziert, die Kinder wieder den richtigen Wohnungen zuzuteilen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-uWOpLncXHOg/TxMhcGV7lkI/AAAAAAAAEEI/bt67VGB2nQ4/s1600/DSCI1089.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-uWOpLncXHOg/TxMhcGV7lkI/AAAAAAAAEEI/bt67VGB2nQ4/s200/DSCI1089.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;In der eigenen Wohnung, nennen wir sie Wohnung A, befanden sich Kinder, aber nicht die eigenen (A), sondern die aus einer Nachbarwohnung (B). Mama ging also hinunter zum Nachbarn (B) und fragte nach Ella und Oscar. Es seien zwar durchaus Kinder (C) in der Wohnung, sagte dieser, doch handele es sich dabei weder um seine eigenen (B) noch um Ella oder Oscar (A). Geschehen war dies am Donnerstag, dem Tag, an dem kein Kind in der eigenen Wohnung spielte und dennoch in jeder Wohnung Kinder waren. Ella und Oscar waren demnach wohl in der Wohnung C, allerdings ohne die dort wohnenden Kinder anzutreffen, denn die waren ja gerade in Wohnung Ã¤hhhh... B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-UGa2L-TbWpU/TxMhm68dOWI/AAAAAAAAEEY/wd8smU4poU0/s1600/DSCI1067.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-UGa2L-TbWpU/TxMhm68dOWI/AAAAAAAAEEY/wd8smU4poU0/s200/DSCI1067.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;In Oscars Welt ist auch so einiges passiert. Beispielsweise wird er derzeit morgens immer gleich auf die Toilette gesetzt. Erst schimpft er ("Ich will nichts machen..."), dann erhÃ¤lt er einen Playmobil-Prospekt und dann versinkt er in dieser feinen LektÃ¼re. Der Rest der Familie frÃ¼hstÃ¼ckt dann schon mal, ehe Oscar Vollzug vermeldet. Wir sind gespannt, wann wir die letzte Windel unseres Lebens schnÃ¼ren mÃ¼ssen... Der Playmobilkatalog hilft jedenfalls schon ganz gut mit, dieses Ziel bald zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag fuhr die gesamte Familie ins Theater. Bevor Mama und Papa den Zuschauerraum betraten, Ã¼bernahm eine theatereigene Kinderbetreuung Ella, Oscar und drei weitere Kinder. Und wÃ¤hrend auf der BÃ¼hne Ã¼ber einen zerbrochenen Krug gestritten wurde, lieÃŸen Ella und Oscar sich toll schminken. Ella war Prinzessin und Oscar so eine Art Eulengespenst. Zuvor, dies zeigt das letzte Bild, war er auch mal Zebra, seine Lieblingsrolle. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8593868306639739782?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8593868306639739782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/wenn-der-strohrum-alle-ist-mussen-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8593868306639739782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8593868306639739782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/wenn-der-strohrum-alle-ist-mussen-die.html' title='Wenn der Strohrum alle ist, mÃ¼ssen die Kinder ins Bett'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jDOQRgwuQd4/TxMhiZHJ04I/AAAAAAAAEEQ/eUJaYlTt5YE/s72-c/DSCI1056.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3992929171966392372</id><published>2012-01-08T20:53:00.000+01:00</published><updated>2012-01-09T17:53:47.463+01:00</updated><title type='text'>Was "Wellness" heiÃŸt</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JH2LZcmoCEQ/TwnozyH-tHI/AAAAAAAAEDg/xSwHS-Ziqkw/s1600/DSCI1035.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-JH2LZcmoCEQ/TwnozyH-tHI/AAAAAAAAEDg/xSwHS-Ziqkw/s200/DSCI1035.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Ein kurzer Blog-Eintrag droht. Und auch die Bilder, aus denen wir immer deren sechs fÃ¼r den Blog auswÃ¤hlen, waren von recht Ã¼berschaubarer Anzahl, weshalb es in dieser Woche auch erstaunlich nichtssagende Bilder in die Top6 geschafft haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum gibt es kaum etwas zu erzÃ¤hlen? Warum wurde kaum fotografiert? Nun. Familie Hoffmann machte einen Wellness-Kurzurlaub. Diesen verbrachte man allerdings nicht zusammen, sondern man teilte sich auf, sodass diejenigen, die hier immer fotografiert werden von demjenigen, der immer fotografiert, weit entfernt waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wellness" hieÃŸ fÃ¼r Mama und Papa nÃ¤mlich: Urlaub in einem hochwertigen Hotel mit groÃŸem Saunabereich. Am Abend dinnierte man, am Morgen frÃ¼hstÃ¼ckte man in einer Art und Weise, die man lÃ¤ngst verloren glaubte. AusfÃ¼hrlich nÃ¤mlich und ohne Geschrei und TrÃ¤nen. Dazwischen saÃŸ man in der Sauna, in welcher auch niemals getobt oder getreten wurde, hier und da ging man auch ins Schwimmbecken, wo kein Kind zu ertrinken drohte oder jeden einzelnen Wasserspritzer bekreischen musste. Kurzum: Es war wirklich Wellness.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7D6Ql7FWeAU/TwnovqHYtoI/AAAAAAAAEDY/kb1mlgnhC8Y/s1600/DSCI1033.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-7D6Ql7FWeAU/TwnovqHYtoI/AAAAAAAAEDY/kb1mlgnhC8Y/s200/DSCI1033.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wellness" hieÃŸ fÃ¼r Ella und Oscar an diesem Wochenende dagegen: Oma kommt!&lt;br /&gt;Jubelnd wurde diese in Empfang genommen, und wÃ¤hrend sich Mama und Papa Richtung Brandenburg verabschiedeten, genossen Ella und Oscar ihr Rundumprogramm. Oma spielte, Oma fuhr mit den beiden nach Lichtenrade, wo Opa auf dem Sofa saÃŸ ("Ella, saÃŸ Opa wieder die ganze Zeit auf dem Sofa?", fragte Papa. "Nein", sagte Ella, "er hat nicht nur auf dem Sofa gesessen. Er hat auch mal Mittagsschlaf gemacht.") Oma wusste, wie man den KiKa anmacht, Oma konnte Holzschienen zusammenstecken, Oma bereitete &lt;a href="http://www.mcdonalds.de/produkte/happy_meal.html#/home" target="_blank"&gt;wunderbares Essen&lt;/a&gt; zu. Ella und Oscar waren jedenfalls bestens versorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-cRAnACCf8e8/Twno4_yMTuI/AAAAAAAAEDo/5v_PPvlsVDs/s1600/DSCI1038.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-cRAnACCf8e8/Twno4_yMTuI/AAAAAAAAEDo/5v_PPvlsVDs/s200/DSCI1038.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;FÃ¼r Oma hieÃŸ "Wellness": etwa 36 Stunden die heiÃŸgeliebten Enkel fÃ¼r sich zu haben. Abends mit ihnen bei "Benjamin BlÃ¼mchen als BÃ¤cker" einzuschlafen und morgens neben ihnen wachzuwerden und gleich kuscheln zu dÃ¼rfen/mÃ¼ssen. Dass so etwas aber nie so romantisch ist, wie es klingt, weiÃŸ Oma jetzt auch, denn wÃ¤hrend Ella eine morgendliche Massage (-&amp;gt; Wellness) verlangte, wollte Oscar in herkÃ¶mmlicher Weise kuscheln, was fÃ¼r Oma, die entgegen jeder Erwartung auch nur mit zwei Armen ausgestattet ist, nicht einfach zu bewerstelligen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-53cowzueBCA/Twno9pQjY6I/AAAAAAAAEDw/I9gS-A2Y8D4/s1600/DSCI1044.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-53cowzueBCA/Twno9pQjY6I/AAAAAAAAEDw/I9gS-A2Y8D4/s200/DSCI1044.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Zudem schoben sich die drei, von denen hier gerade die Rede ist, fÃ¼r die Nacht zwei Matratzen zu einer Liege- und Schlaflandschaft zusammen, weil kein Kind auf seine Matratze verzichten, aber beide neben Oma liegen wollten. Hierbei entstand ein spÃ¼rbarer HÃ¶henunterschied zwischen den beiden Matratzen, weshalb die am Morgen vollkommen Ã¼berbuchte Oma (Massage links, Kuscheln rechts) bereits am Abend in extreme Schieflage geraten sein musste. Oma wÃ¤re aber nicht Oma, wenn sie nicht all dies ohne einen Funken des Selbstmitleids oder einer Beschwerde erzÃ¤hlen wÃ¼rde. Sie scheint diese Nacht wirklich genossen zu haben. Schief liegend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-g03DpdHpKF4/TwnpCgX86tI/AAAAAAAAED4/cN9ec_XoD50/s1600/DSCI1049.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-g03DpdHpKF4/TwnpCgX86tI/AAAAAAAAED4/cN9ec_XoD50/s200/DSCI1049.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Aber auch die Eltern, in mancher Hinsicht ja dann doch anders als GroÃŸeltern, erfÃ¼llen auch die krudesten WÃ¼nsche. Eine absolute Top-Szene spielte sich deshalb am Samstagmorgen beim FrÃ¼hstÃ¼ck ab, kurz bevor Oma kam.&lt;br /&gt;Seit Monaten ist es eine liebe Tradition bei uns, dass kurz vor dem FrÃ¼hstÃ¼ck ein riesiges Durcheinander herrscht, weil vor allem Oscar auf bestimmte Farben seiner FrÃ¼hstÃ¼cksutensilien besteht. Momentan befindet sich der Herr in einer Orange-Phase. Andere Farben werden angeschrieen. Schnell werden dann natÃ¼rlich der Teller, der Becher und das Messer ausgetauscht. Am Samstagmorgen ging dies aber nicht. "Oscar, das orangefarbene Messer ist schmutzig", erlÃ¤uterte Mama ihrem fassungslosen Sohn. Dieser tobte. Er tobte rund zwei Minuten und gurgelte dabei immer wieder etwas vom Messer.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--LtYyngorag/TwnpH5URxjI/AAAAAAAAEEA/U4AdUBlMoos/s1600/DSCI1051.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/--LtYyngorag/TwnpH5URxjI/AAAAAAAAEEA/U4AdUBlMoos/s200/DSCI1051.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama ging - um das FrÃ¼hstÃ¼ck zu retten - zur GeschirrspÃ¼lmaschine, griff das schmutzige orangefarbene Messer, spÃ¼lte es ab und reichte es Oscar. Oscar betrachtete das Messer kurz, schmiss dann seinen Kopf wÃ¼tend zur Seite und brÃ¼llte: "Ich will das schmutzige orangefarbene Messer." WÃ¤hrend Papa daraufhin erstarrte, griff Mama geistesgegenwÃ¤rtig das saubere Messer, strich damit einmal krÃ¤ftig durch SchmierkÃ¤se und reichte Oscar nun das erneut stark beschmutzte Messer. Oscar hÃ¶rte sofort auf zu toben, griff befriedigt nach dem widerwÃ¤rtigen Messer und schmierte sich damit ein Nutella-Brot. "Befehl von ganz unten", heiÃŸt diesbezÃ¼glich das neue Album von Deichkind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3992929171966392372?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3992929171966392372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/was-wellness-heit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3992929171966392372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3992929171966392372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/was-wellness-heit.html' title='Was &quot;Wellness&quot; heiÃŸt'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-JH2LZcmoCEQ/TwnozyH-tHI/AAAAAAAAEDg/xSwHS-Ziqkw/s72-c/DSCI1035.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-635813487556060631</id><published>2012-01-02T21:43:00.000+01:00</published><updated>2012-01-02T22:12:34.752+01:00</updated><title type='text'>Zweierlei Milch</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Gp6za2kBnLA/TwIJ_Tv-xCI/AAAAAAAAECg/7eJcEDLV47A/s1600/DSCI0943.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-Gp6za2kBnLA/TwIJ_Tv-xCI/AAAAAAAAECg/7eJcEDLV47A/s200/DSCI0943.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das Jahr 2012 war erst wenige Stunden alt, da gewÃ¤hrte uns Oscar einen tiefen Einblick in sein bei Lichte betrachtet noch recht unfertiges Hirn: &lt;br /&gt;Am FrÃ¼hstÃ¼ckstisch in Magdeburg, wo man den Jahreswechsel beging, orderte Oscar einen Kakao. Der Kakao, so Oscar schon leicht wimmernd in Richtung KÃ¼che, mÃ¶ge aber kein Kakao aus Kakaopulver sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar bekam das GetrÃ¤nk gereicht. Es handelte sich um normale Milch. Kuh-Milch, wie Oscar immer betont, um klarzustellen, dass er keine Waranmilch oder Antilopenmilch mÃ¶chte.&lt;br /&gt;In diese Milch kippte nun jemand Kakaopulver. Oscar war entsetzt. Das neue Jahr war um 10.00 Uhr an diesem 1.Januar schon im Eimer. "Keinen Pulverkakao" schluchzte Oscar und niedliche TrÃ¤nen rannen Ã¼ber sein Gesicht. "Ich will Kakaomilch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ARKtkW0XHNE/TwIKDkLnh0I/AAAAAAAAECo/lrI6-pApJfo/s1600/DSCI0952.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-ARKtkW0XHNE/TwIKDkLnh0I/AAAAAAAAECo/lrI6-pApJfo/s200/DSCI0952.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Langsam dÃ¤mmerte es in den verkaterten SchÃ¤deln der Erwachsenen. Hier unterscheidet jemand zweierlei Arten von Milch, die nichts miteinander gemein haben: Zum einen ist da die Kuhmilch. Zum anderen ist da die Kakaomilch, die demnach nicht von der Kuh stammt. Kippt man nÃ¤mlich Kakaopulver in Kuhmilch, so erhÃ¤lt man keineswegs Kakaomilch, sondern Milch mit Kakaopulver. Wahrscheinlich verhÃ¤lt sich Kakaomilch zu Milch mit Kakaopulver ungefÃ¤hr so wie echter KÃ¤se zu Analog-KÃ¤se. Gut, dass wir das wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WÃ¤hrend Oscars Eltern ob dieser Logik im Hirn des Sprosses die Augen verdrehten, schalteten die anhaltinischen Gastgeber schneller. "Oscar", der Vater von Ela Maya und Till aus Magdeburg, beugte sich vertrauensvoll Ã¼ber Oscars trÃ¤nennasses Gesicht. "Du willst Kakaomilch, oder? Keine Milch mit Kakaopulver. Richtig?"&lt;br /&gt;Oscar nickte bei jedem Wort. Endlich hatte er einen Erwachsenen gefunden, mit dem man ernsthaft reden kann. Der Erwachsene verschwand und kam zurÃ¼ck mit einer Flasche, die er - da sind sich die Berliner Erwachsenen sicher - auÃŸerhalb von Oscars Blickfeld kurz bearbeitete. Die zuvor weiÃŸe FlÃ¼ssigkeit war nun nÃ¤mlich braun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xSbb2gUqThI/TwIKP2p-zPI/AAAAAAAAEC4/RrS9ZPzgXDQ/s1600/DSCI0975.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-xSbb2gUqThI/TwIKP2p-zPI/AAAAAAAAEC4/RrS9ZPzgXDQ/s200/DSCI0975.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;"Oscar", der vertrauenswÃ¼rdige Erwachsene kam zurÃ¼ck. "Ich hab im Keller noch eine Flasche Kakaomilch gefunden. Willst du davon trinken?" Oscar fand den Erwachsenen mittlerweile unglaublich gut. Er nickte, trank und war wieder glÃ¼cklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Silversterfest wenige Stunden zuvor hat er allerdings nicht zu 100% miterlebt. Beide, Ella und Oscar sind irgendwann zwischen 23 und 00 Uhr eingeschlafen. Ella konnte kurz vor Mitternacht erfolgreich geweckt werden, bei Oscar musste akzeptiert werden, dass sich unter dem lauten GegrÃ¶hle des Vaters lediglich ein Augenlid Ã¶ffnete, dieses aber glasig und schlafend starr in die Nacht starrte. "Guck", log das Auge "ich bin wach". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-x83xWiIIPhM/TwIKVHTyeAI/AAAAAAAAEDA/okAo-iuL51k/s1600/DSCI1011.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-x83xWiIIPhM/TwIKVHTyeAI/AAAAAAAAEDA/okAo-iuL51k/s200/DSCI1011.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Bevor man nach Magdeburg reiste, fÃ¼hrte der Weg nach Nordrhein-Westfalen, wo Ellas und Oscars Uroma teilweise so heftig von ihren Urenkeln angekuschelt wurde, dass man sich direkt Sorgen um den generationsÃ¼bergreifenden Haufen machen musste. Als in Bergkamen dann noch die Oma samt Miet-Opa besucht wurde, tippte sie in ihr NavigationsgerÃ¤t "Kindermuseum Dortmund" ein und Ã¶ffnete Ella und Oscar damit TÃ¼r und Tor in einen Hektar voller KnÃ¶pfe, Stoffe, Monitore und Eimer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem die Eimer waren von zentraler Bedeutung. Oscar musste mit ihnen ein Dorf retten. Papa erklÃ¤rte in professioneller Erdkundelehrer-Manier die Grundproblematik. "Hier Oscar", man stand vor einer Drehscheibe. "Siehst du dieses Dorf mit seiner Ã¼ppigen Vegetation? Toll ist das, oder?" Oscar nickte staunend. Ãœberall grÃ¼ne BÃ¤ume. Doch dann... Papa drehte an der Scheibe... (Was ihm spÃ¤ter vom herbei eilenden Personal des Museums untersagt wurde.)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NiN5dRktCpI/TwIKZ5Ejs4I/AAAAAAAAEDI/913WrsLvbjk/s1600/DSCI1021.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-NiN5dRktCpI/TwIKZ5Ejs4I/AAAAAAAAEDI/913WrsLvbjk/s200/DSCI1021.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Die Ã¼ppige Vegetation verschwand, ein tristes und versandetes Dorf tauchte auf. Papa erlÃ¤uterte kurz Ursachen und Folgen der Desertifikation. Oscar guckte. Dann sagte Papa: Wenn du jetzt dieser blauen Linie hinterherrenst, findest du dort hinten blaue Kissen im Brunnen. Die sind das Wasser. Das musst du in Eimern herholen, dann geht es dem Dorf wieder super. Oscar entdeckte dann tatsÃ¤chlich eine blaue Linie und rannte ihr nach. In der nÃ¤chsten Stunde sah man im Kindermuseum Dortmund ein Kind unfassbare Leistungen vollbringen. Die FÃ¤rbung des Kopfes und der Rhythmus der Atmung waren besorgniserregend, aber der Retter hielt durch. Das Dorf hatte Wasser. FÃ¼r mehrere Jahre. Oscar schnappte nach Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rWS1fZgxhdE/TwIKelInbHI/AAAAAAAAEDQ/-g0i7enamaQ/s1600/DSCI1023.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-rWS1fZgxhdE/TwIKelInbHI/AAAAAAAAEDQ/-g0i7enamaQ/s200/DSCI1023.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella, die in diesem ersten Eintrag des Jahres bislang eine Nebenrolle spielt, erlebte auch tolle Dinge. Beispielsweise hat sie viel ferngesehen, und das ist schlieÃŸlich Ellas LieblingsbeschÃ¤ftigung. Dass Ella aber Ã¼ber irgendeinen Punkt hinausgeschossen ist in der letzten Zeit, wurde spÃ¤testens klar, als sie heute dem Vater drohte: "Entweder ich darf jetzt fernsehen oder ich verschwinde". Die Reaktion des Vaters war keinesfalls Panik, wie Ella sich vielleicht angesichts ihres angekÃ¼ndigten Verlassens der Familie erhofft hat. Nein, der Vater lachte und nahm sich Stift und Zettel. "Schreibst du das jetzt auf mit dem Fernsehen und Verschwinden?", fragte Ella unsicher. "Ja", sagte der Vater und hinterlieÃŸ eine ratlose Tochter auf Entzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entzug hatte Oscar Ã¼brigens auch. Irgendwann nÃ¤mlich war Schluss mit SchokoweihnachtsmÃ¤nnern und dem ganzen Weihnachts-SÃ¼ÃŸkram. Der Teller, in den Oscar tagelang jederzeit hineinlangen durfte, wurde entfernt. FÃ¼r Oscars Magen war dies eine VerÃ¤nderung von einer GrÃ¶ÃŸenordnung, die nicht unterschÃ¤tzt werden darf. Und so kam es, dass unser Sohn am Tag 1 nach dem Schokoladeentzug Durchfall hatte. Er vertrÃ¤gt das Leben ohne SÃ¼ÃŸigkeiten einfach nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-635813487556060631?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/635813487556060631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/zweierlei-milch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/635813487556060631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/635813487556060631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/zweierlei-milch.html' title='Zweierlei Milch'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Gp6za2kBnLA/TwIJ_Tv-xCI/AAAAAAAAECg/7eJcEDLV47A/s72-c/DSCI0943.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2750041789742570235</id><published>2011-12-26T19:41:00.000+01:00</published><updated>2011-12-26T22:19:49.828+01:00</updated><title type='text'>Triefnasse Harmonie</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0Egi9jA5DsY/Tviy8JTHqCI/AAAAAAAAEBc/9OWJhPaoHfU/s1600/DSCI0823.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-0Egi9jA5DsY/Tviy8JTHqCI/AAAAAAAAEBc/9OWJhPaoHfU/s200/DSCI0823.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Der Weihnachtsmann kam, nachdem Ella vermutlich vor Aufregung in eine Art Nervenleiden mit den Symptomen Bauchschmerzen und leichtes Fieber verfiel, pÃ¼nktlich um 16:30 Uhr und sprach schwÃ¤bischen Dialekt. Er setzte sich und blickte in sein goldenes Buch. Selber leicht nervÃ¶s las er lobenswerte Dinge Ã¼ber Oscar vor. Diese erfuhr er zwei Wochen zuvor am Telefon von Oscars Mutter.&lt;br /&gt;"Oscar", stammelte diese damals von der Frage nach den guten Seiten ihres Sohnes vollkommen, "Oscar ist.... Ã¤h.... Oscar ist ein lieber Junge."&lt;br /&gt;"Ein lieber Junge", sagte sie. So sprechen Leute, das durchblickte wohl auch der Weihnachtsmann, die statt eines Sohnes eine wahre KnalltÃ¼te zu Hause haben. Eine KnalltÃ¼te, die den ganzen Tag lÃ¤rmend durch die Wohnung rennt, seit Monaten immer auf den FÃ¼ÃŸen und Armen seiner Eltern steht (vielleicht ist ihm der FuÃŸboden zu kalt) und die seit Anfang Dezember nur noch Schokolade isst. &lt;br /&gt;Mama fÃ¼gte noch hinzu, dass Oscar gerne mit seinen Eltern kuschelt, verschwieg aber &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2CQlinqOuw8/TvizBekdS7I/AAAAAAAAEBk/sTR29vyKYAs/s1600/DSCI0826.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-2CQlinqOuw8/TvizBekdS7I/AAAAAAAAEBk/sTR29vyKYAs/s200/DSCI0826.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;die absurden Uhrzeiten, zu denen Oscar kuscheln mÃ¶chte. Zwischen 7.00 Uhr morgens und 2 Uhr nachts hat er dieses BedÃ¼rfnis jedenfalls nicht so hÃ¤ufig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weihnachtsmann blickte also in sein Buch und las vor: "Oscar ist ein lieber Junge, der gerne mit seinen Eltern kuschelt. Wenn er jetzt noch die Windel ablegt, ist er ein richtig groÃŸer Junge."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen letzten Satz verstand Oscar aber nicht als Kritik. Erstens hÃ¶rte er gar nicht richtig hin, denn vor dem Weihnachtsmann lag ein Geschenk, welches Oscars Aufmerksamkeit absorbierte und zweitens legt Oscar neuerdings ja ohnehin die Windel ab. Mitten in der Nacht ist es, wenn Oscar sich daran macht, sich von der Windel an entscheidender Stelle zu emanzipieren. Dazu holt er einen kleinen Teil seines KÃ¶rpers von etwa drei Zentimetern LÃ¤nge aus der Windel heraus und schlÃ¤ft glÃ¼cklich weiter. Am nÃ¤chsten Morgen sind dann alle nass: Oscar von oben bis unten. Papa und Mama auch groÃŸflÃ¤chig, denn vor Morgengrauen kuschelt Oscar sich ja immer an die Eltern. Triefend nasse Harmonie.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7rrTKiPpeWE/TvizGaEtaMI/AAAAAAAAEBs/fd8qTnDtjfo/s1600/DSCI0829.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-7rrTKiPpeWE/TvizGaEtaMI/AAAAAAAAEBs/fd8qTnDtjfo/s200/DSCI0829.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ãœber Ella dagegen stand im goldenen Buch des Weihnachtsmannes, dass sie ein bisschen stiller sitzen solle. Ella hÃ¶rte sich dies still sitzend an, doch das Winden und Verbiegen ihres KÃ¶rpers hat nach ersten Beobachtungen unverÃ¤ndert Bestand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschenke, die der Weihnachtsmann brachte, waren groÃŸartig. Oscars Leben hat sich durch den Erhalt einer batteriebetriebenen Lokomotive grundlegend gewandelt, denn der Herr muss seine HolzzÃ¼ge nun nicht mehr selber schieben, sondern lediglich als eine Art Gleiswart neben dem Zug herlaufen und diesen im Falle einer Entgleisung schnell aufrichten.KÃ¶rperhaltung und BewegungsablÃ¤ufe dieses Gleiswartes sind nicht immer bar jeder Komik.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-VLl86kadXxU/TvizLw6B4WI/AAAAAAAAEB0/rWe5rfvKvK0/s1600/DSCI0833.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-VLl86kadXxU/TvizLw6B4WI/AAAAAAAAEB0/rWe5rfvKvK0/s200/DSCI0833.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt; HÃ¤ufig stellt sich Gleiswart Oscar schon an den nÃ¤chsten Brennpunkt der Gleisanlage. Man kennt ja mit der Zeit die Unfallschwerpunkte. Oscar steht dann mit dem RÃ¼cken zum sich nÃ¤hernden Zug und guckt unter Zuhilfenahme komplizierter Kopf- und Augenbewegungen zurÃ¼ck auf das HolzgefÃ¤hrt und greift dann ein, wenn der Zug tatsÃ¤chlich aus den Schienen springt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen ist nun stolze Besitzerin eines MP3-Players, der Benjamin-BlÃ¼mchen-HÃ¶rspiele von sich gibt. Auch hier ist ein voller Erfolg zu vermelden, denn wÃ¤hrend Oscar dem nun von ihm fast unabhÃ¤ngigen Holzzug hinterherstarrte, saÃŸ Ella still und ohne sich zu winden in ihrem Zimmer und hÃ¶rte MP3. Die Eltern befanden sich in einer vÃ¶llig unerwarteten Situation. Verlassen von den beschÃ¤ftigten Kindern kam Ruhe, Besinnlichkeit und Zweisamkeit auf. Es war eine dreifache Zweisamkeit: Mama und Papa, Ella und ihr MP3-Player und Oscar und die surrende Lokomotive. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fDHN-GAWcQQ/TvizVxhybiI/AAAAAAAAECE/1-c2_lWs8gI/s1600/DSCI0875.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-fDHN-GAWcQQ/TvizVxhybiI/AAAAAAAAECE/1-c2_lWs8gI/s200/DSCI0875.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am nÃ¤chsten Tag ging es zu Oma Berlin, wo weitere Weihnachtsgeschenke die Kinder zunehmend durchdrehen lieÃŸen.&amp;nbsp; FÃ¼r die kommende Woche, die von einem Besuch bei den Omas in NRW und dem Silvesterfest in Magdeburg geprÃ¤gt sein wird, ist keine AbkÃ¼hlung der GemÃ¼ter zu erwarten. Wie wir den derzeit vollkommen schokoladenabhÃ¤ngigen Oscar wieder auf vernÃ¼nftige Nahrung umstellen werden, wissen wir auch noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-fJN1XPyIuYY/TvizRGMz_rI/AAAAAAAAEB8/PJxl9h_7-Tw/s1600/DSCI0860.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-fJN1XPyIuYY/TvizRGMz_rI/AAAAAAAAEB8/PJxl9h_7-Tw/s200/DSCI0860.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella und Oscar wÃ¼nschen allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Neben der Sache mit der Windel und der Sache mit dem Stillsitzen, die der schwÃ¤bische Weihnachtsmann ansprach, ist im Jahre 2012 vor allem die KlÃ¤rung der Bettenfrage von Bedeutung. Wollte vor einigen Tagen noch keines unserer Kinder im Hochbett schlafen, weshalb die Eltern schon ungute Schwingungen vermuteten, die dieses Bett ausstÃ¶ÃŸt, so hat sich die Situation nun komplett gewandelt. Ella und Oscar wollen jetzt nÃ¤mlich beide immer dort oben schlafen. Nicht mehr "nie", sondern "immer" lautet also die Parole. Die Eltern kommen verstÃ¤ndlicherweise kaum noch nach bei den kreativen BedÃ¼rftnissen unserer Kinder.&amp;nbsp; Die momentane LÃ¶sung ist ein Wechsel: Eine Nacht der, eine Nacht die. Wie seit fÃ¼nfeinhalb Jahren ist aber auch diese Schlafsituation nur eine ZwischenlÃ¶sung, das ist uns klar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2750041789742570235?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2750041789742570235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/triefnasse-harmonie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2750041789742570235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2750041789742570235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/triefnasse-harmonie.html' title='Triefnasse Harmonie'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-0Egi9jA5DsY/Tviy8JTHqCI/AAAAAAAAEBc/9OWJhPaoHfU/s72-c/DSCI0823.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2149439186054141469</id><published>2011-12-18T21:55:00.000+01:00</published><updated>2011-12-18T22:08:55.493+01:00</updated><title type='text'>Unverkrampft feierlich.</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-R87Ch6EKpwI/Tu5IRK7ffiI/AAAAAAAAEAg/lqqpk9rh6uw/s1600/DSCI0777.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-R87Ch6EKpwI/Tu5IRK7ffiI/AAAAAAAAEAg/lqqpk9rh6uw/s200/DSCI0777.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Vermutlich liegt es an den zahlreichen Weihnachtsfeiern, die derzeit ausschlieÃŸlich die Mutter im Hause begeht und aus diesen GrÃ¼nden an vielen Abenden nicht anwesend sein konnte, dass Papas PopularitÃ¤t hier ohne eigenes Zutun und fÃ¼r AuÃŸenstehende eher Ã¼berraschend in ungeahnte HÃ¶hen gestiegen ist. Ella ist ja ungefÃ¤hr seit dem Abstillen Papa-Kind. Genau diese naturgegebene Aufteilung, nach der Oscar mutterfixiert und Ella vaterfixiert ist, brÃ¶ckelt in diesen Tagen und es nicht so, dass Papa darauf sonderlich stolz ist. Vielmehr gilt es sich zu beklagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts beispielsweise, hÃ¤ufig gegen 3 oder 4 Uhr, brechen hier nÃ¤mlich plÃ¶tzlich Diskussionen aus. Oscar stellt dann fest, dass Ella neben dem Vater liegen darf und er neben der Mama liegen muss. Dies, da ist Oscar die Uhrzeit vÃ¶llig schnuppe, muss angesprochen werden dÃ¼rfen. In langen Vokalreihen, ausgestoÃŸen aus einem vor Wut verzerrten und aufgrund der Nachtzeit ordentlich bespeichelten Munde, erlÃ¤utert Oscar seinen Eltern, dass er mit einem Platzwechsel liebÃ¤ugelt. Papa hÃ¶rt sich das Spielchen dann erst einmal reglos an. SchlieÃŸlich besteht in manchen FÃ¤llen die MÃ¶glichkeit, dass Oscar von Mama Ã¼berredet werden kann, mit ihr statt des Vaters zu kuscheln. Dann geht es im Prinzip auch schon wieder ruck zuck weiter mit dem Schlafen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TzEJ-Mt1Y7c/Tu5IX0r4XbI/AAAAAAAAEAo/2InLGmH054Q/s1600/DSCI0807.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-TzEJ-Mt1Y7c/Tu5IX0r4XbI/AAAAAAAAEAo/2InLGmH054Q/s200/DSCI0807.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meistens aber lÃ¤sst sich Oscar nicht abspeisen. Dass er mit der Mama kuscheln kann, ist ihm schlieÃŸlich bekannt. Er liegt ja bereits neben ihr. Nein. Oscar argumentiert weiter und schlieÃŸlich ist es der Vater, der davon zu berichten weiÃŸ, dass eine Seite neben ihm ja noch vÃ¶llig kinderfrei ist. Oscar wird herÃ¼bergehoben. Papa liegt dann genau zwischen den Kindern, die sich in diesen winterlichen Tagen auch immer recht eng an ihn kuscheln. Um die Mama herum ist dann immer viel Platz. Tollste Wendungen und Drehungen kÃ¶nnte sie des Nachts vollfÃ¼hren, wÃ¤hrend der Vater fixiert liegt wie eine wertvolle Vase vor dem Verschiffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0VKXFS4nyxs/Tu5Ic9L3OJI/AAAAAAAAEAw/RYihm-AqKhI/s1600/DSCI0792.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-0VKXFS4nyxs/Tu5Ic9L3OJI/AAAAAAAAEAw/RYihm-AqKhI/s200/DSCI0792.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Auch tagsÃ¼ber wird hÃ¤ufig darum gestritten, wer neben Papa sitzen darf. GlÃ¼cklicher Weise hat die Mutter ein dickes Fell und kommt scheinbar wunderbar damit klar, dass an unserem kreisrunden KÃ¼chentisch hÃ¤ufig drei StÃ¼hle dicht an dicht stehen, wÃ¤hrend wie ausgestoÃŸen der vierte Stuhl im grÃ¶ÃŸtmÃ¶glichen Abstand gegenÃ¼ber zu finden ist. Es ist der Stuhl der Mutter. In der nÃ¤chsten Woche wird aber Papa zweimal abends weg sein. Eventuell kann die Mutter dann bei unseren hitzkÃ¶pfigen Kindern wieder punkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist hier der Umgang mit dem vor der TÃ¼r befindlichen Weihnachtsfest einerseits feierlich und andererseits "herrlich unverkrampft", wie es im ZDF genannt werden wÃ¼rde. A propos ZDF. Mama blickte durch das Wohnzimmerfenster und sagte: "Dieses Fenster sieht aus wie im ZDF." Als BegrÃ¼ndung nannte sie eine Mischung aus Dreck, Weihnachtsschmuck und Luftfeuchtigkeit.&amp;nbsp; Ihr GesprÃ¤chspartner wunderte sich Ã¼ber die seltsame Assoziation und nickte kauend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xyN0s9Yz6tk/Tu5IheriC2I/AAAAAAAAEA4/bnbP4X6K1MY/s1600/DSCI0800.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-xyN0s9Yz6tk/Tu5IheriC2I/AAAAAAAAEA4/bnbP4X6K1MY/s200/DSCI0800.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Feierlich ist unsere Weihnachtszeit, weil hier hÃ¤ufig ganz klassisch gesungen wird, um die Kinder auf die Tophits aus dem Weihnachtsgottesdienst ("Vom Himmel hoch" und "Ihr Kinderlein kommet") vorzubereiten, andererseits verstehen es nahezu alle Familienmitglieder hier, diese feierliche Stimmung immer wieder zu durchbrechen. Ella und Oscar sind wahre Meister darin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mariaaaaaaaaaaa", brÃ¼llte Ella letztens aus der KÃ¼che heraus. "Un Joooooooosef", brÃ¼llte Oscar aus dem Schlafzimmer zurÃ¼ck. Ein weihnachtlicher Wechselgesang, dem katholischen Gottesdienst nicht unÃ¤hnlich. Ella brÃ¼llte weiter: "betraaaaaaaaaaachten" und Oscar spielte Echo: "betraaaaaaaaaaaaaaachten".&lt;br /&gt;Das ist unsere Version von "Ihr Kinderlein kommet" und wenn unsere Kinderlein auch am 24.12. in der Kirche zu derartigen Darbietungen bereit sind, dann steht Kreuzberg ein Gottesdienst ins Haus, der sich gewaschen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-k7sXtzKjpbY/Tu5Io8TtzmI/AAAAAAAAEBA/oSj0Ij5AdwY/s1600/DSCI0802.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-k7sXtzKjpbY/Tu5Io8TtzmI/AAAAAAAAEBA/oSj0Ij5AdwY/s200/DSCI0802.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ãœberhaupt sind die Kinder vor allem von der Weihnachtsgeschichte und allem Krippenzeug begeistert. Die Holzfiguren des Bethlehem-Stalls werden in immer kreativere Anordnungen gebracht (gestern bekniete ein Hirte zwei Ã¼bereinander gestapelte Schafe, wÃ¤hrend der kleine Jesus unbeachtet daneben lag) und Oscar erzÃ¤hlt viel von Sternendeutern und Bethlehem, wÃ¤hrend Ella sich mal wieder nach der Existenz Jesu erkundigte, worauf die Mutter zum Haareraufen jedes praktizierenden Christen erwÃ¤hnte, dass Jesus schon unfassbar lange tot ist. Frohe Weihnachten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QvTDSvHwzdk/Tu5It-9hFUI/AAAAAAAAEBI/gyUMakLyfuc/s1600/DSCI0804.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-QvTDSvHwzdk/Tu5It-9hFUI/AAAAAAAAEBI/gyUMakLyfuc/s200/DSCI0804.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella findet derlei Hintergrundinformationen sehr wichtig. Nur so kam sie zu der interessanten Erkenntnis, dass die Menschen vor der Geburt des Christkindes gar nicht Weihnachten feiern konnten. Schade eigentlich. Ostern auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei verabschiedete sich in dieser Woche auch der zweite untere Schneidezahn unserer Tochter. Dass sie nichts davon bemerkte und den Zahn letztlich auch nicht fand, bedeutet fÃ¼r Ella natÃ¼rlich materiellen Schaden, denn ohne Zahn keine Zahnfee und ohne Zahnfee kein Geschenk...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2149439186054141469?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2149439186054141469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/unverkrampft-feierlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2149439186054141469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2149439186054141469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/unverkrampft-feierlich.html' title='Unverkrampft feierlich.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-R87Ch6EKpwI/Tu5IRK7ffiI/AAAAAAAAEAg/lqqpk9rh6uw/s72-c/DSCI0777.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8924456176333799899</id><published>2011-12-11T19:46:00.001+01:00</published><updated>2011-12-11T21:15:53.937+01:00</updated><title type='text'>Feenblut</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tN0o8gPM3uw/TuT5zizW3bI/AAAAAAAAD_w/uLkv_52F-dQ/s1600/DSCI0720.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-tN0o8gPM3uw/TuT5zizW3bI/AAAAAAAAD_w/uLkv_52F-dQ/s200/DSCI0720.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Wie kÃ¶nnte ein Blogeintrag der zweiten Dezemberwoche anders beginnen als mit Kleinkindern, die in freudiger Erwartung des Nikolauses Schuhe putzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen wir uns also an, wie Oscar am Abend des 5. Dezember seine Schuhsohle reinigt. Kurze Zeit spÃ¤ter wird er erfahren, dass der Nikolaus gar nicht so sehr auf die Schuhsohle guckt, sondern eher auf den Gesamteindruck des Stiefels achtet. An Ellas professioneller Putztechnik sieht man dagegen, dass sie nun schon ihren sechsten Nikolaustag begeht. Einschlafen konnten die beiden dennoch nicht so recht. FÃ¼r Mama und Papa, die Helfer des Nikolauses, bedeutete dies - wie in jedem Jahr - langes Warten, ehe GrunzgerÃ¤usche aus den diversen Betten dieser Wohnung verrieten, dass die Kinder den Kampf gegen das Wachbleiben doch noch verloren hatten. Am nÃ¤chsten Morgen war das Schuhwerk randvoll mit Schokolade und Kinderliteratur. Es folgte eines der bedenklichsten FrÃ¼hstÃ¼cke, das wir je hatten. Einziger Bestandteil: Schokolade aus dem Stiefel. Ort: Flur.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iHazTCczZJg/TuT5--Jgz4I/AAAAAAAAD_4/s6-Pr8ANkRE/s1600/DSCI0722.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-iHazTCczZJg/TuT5--Jgz4I/AAAAAAAAD_4/s6-Pr8ANkRE/s200/DSCI0722.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und als ob im Dezember nicht schon genug Ungeheuerlichkeiten passieren, in denen seltsame Fabelwesen wie aus heiterem Himmel Geschenke bringen, gesellte sich zu dem munteren Stelldichein der transzendenten Besucher auch noch die Zahnfee.&lt;br /&gt;Was war geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZunÃ¤chst einmal befand sich in Ellas Adventskalender am 4.12. ein DÃ¶schen, auf dem "Meine ZÃ¤hne" geschrieben steht. Ella wurde erlÃ¤utert, weshalb sie dieses DÃ¶schen bald schon brauchen wird, woraufhin ein unterer Schneidezahn ganz fÃ¼rchterlich zu wackeln begann. Runde 24 Stunden spÃ¤ter - man befand sich mit der Kitagruppe gerade auf einem Ausflug - hielt Ella den Zahn in den HÃ¤nden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-q64DTSSU0-4/TuT6FbtbOZI/AAAAAAAAEAA/kerKQ4lEKlk/s1600/DSCI0730.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-q64DTSSU0-4/TuT6FbtbOZI/AAAAAAAAEAA/kerKQ4lEKlk/s200/DSCI0730.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ella, die vor Kurzem den Spitznamen "Hamster" verabreicht bekam, worÃ¼ber noch berichtet werden wird, wÃ¤re aber nicht Ella, wenn sie nun Hals Ã¼ber Kopf die Zahnfee mittels Zahn-unters-Kopfkissen-Legens herbeibeordert hÃ¤tte. Nein. Ella lieÃŸ sich das alles erstmal grÃ¼ndlich durch den Kopf gehen und entschied am Abend des 7.12.: "Die Zahnfee mÃ¶ge nun kommen."&lt;br /&gt;Nicht auszuschlieÃŸen ist, dass Ella den immensen Aufwand, den allein das Nikolausfest fÃ¼r ihre Eltern bedeutet und den immensen Aufwand, den der Adventskalender fÃ¼r ihre Eltern bedeutet, als solchen erkennt und demnach ohnehin durchblickt, dass sich hinter dem seltsamen Nikolaus und der noch seltsameren Zahnfee lediglich die ordinÃ¤ren Gesichter ihrer Erzeuger befinden. Wenn das so sein soll, dann ist Ellas Warten auf den 7.12. als extrem rÃ¼cksichtsvoll zu werten, aber ihr Staunen Ã¼ber die eilig organisierte Bibi-Blocksberg-CD unter ihrem Kopfkissen, wo zuvor der Zahn lag, sprach eine andere Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-MQrUWH-ib-k/TuT6KZH7iwI/AAAAAAAAEAI/ave-75neEtE/s1600/DSCI0741.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-MQrUWH-ib-k/TuT6KZH7iwI/AAAAAAAAEAI/ave-75neEtE/s200/DSCI0741.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Und als hÃ¤tte der ausgefallene Zahn als letzte Amtshandlung noch seinen langjÃ¤hrigen Kumpel, ebenfalls Schneidezahn genannt, angestoÃŸen, wackelt dieser seit Kurzem bedenklich. Ein Blick ins Biologielexikon verrÃ¤t, dass da noch 19 ZÃ¤hne erst wackeln, dann ausfallen und dann gegen ein Geschenk eingetauscht werden. Viel Arbeit fÃ¼r die Zahnfee. Und wenn Oscar sich dann irgendwann von seinem Schnulli trennt, weil er - wie seine Mutter gestern voller Liebe befand&amp;nbsp; - mit Schnulli dÃ¤mlich aussieht, dann kann es passieren, dass eines Nachts die Zahnfee und die Schnullerfee in unserem Flur krÃ¤ftig zusammenstoÃŸen werden und der ganze Flur voll ist mit Feenblut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom bÃ¶sen Wort "Feenblut" schnell zurÃ¼ckgeschwenkt auf das liebe Wort "Hamster". Ella hat nach anfÃ¤nglicher Skepsis mittlerweile auch akzeptiert, dass Hamster liebe und niedliche Tiere sind. Man muss sich also nicht groÃŸ Ã¤rgern, wenn man nach diesen kleinen Nagern benannt wird. Ella hat sich diesen Namen deshalb so doll verdient, weil sie die Dinge, die ihr lieb und teuer sind, zunÃ¤chst hamstert. Lange Zeit lag eine angebissene Schale des Ãœberraschungseis bei uns auf dem Tisch. Sie war nicht etwa MÃ¼ll, sondern von unschÃ¤tzbarem Wert, denn es handelt sich um Kinderschokolade, die einzige Art Schokolade, die unsere Tochter isst.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-88qGItve83o/TuT6P1aLc3I/AAAAAAAAEAQ/-JRzdgjHIg0/s1600/DSCI0747.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-88qGItve83o/TuT6P1aLc3I/AAAAAAAAEAQ/-JRzdgjHIg0/s200/DSCI0747.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella isst - wenn ihr etwas gut schmeckt - nicht einfach weiter, sondern sie hamstert. Kleine HÃ¤uflien trÃ¤gt sie so zusammen und Papa hilft dann manchmal beim Suchen eines geeigneten Hamsterortes, der vor allem von Oscar nicht erreicht werden kann, dessen Esskultur in Bezug auf Schokolade weniger einem Hamster, mehr schon einem Raubfisch Ã¤hnelt. Kleine Anekdote am Rande: Oscar stapfte gestern durch die Wohnung und brabbelte einen Satz von unendlicher Falschheit. Der Satz lautete "Ich mag keine SÃ¼ÃŸigkeiten" und ist damit zu erklÃ¤ren, dass er das Wort "SÃ¼ÃŸigkeiten" noch nicht kennt. Und was der Bauer nicht kennt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7C3TT1ipB7A/TuT6VTkT4kI/AAAAAAAAEAY/f_vO3AHBtBs/s1600/DSCI0756.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-7C3TT1ipB7A/TuT6VTkT4kI/AAAAAAAAEAY/f_vO3AHBtBs/s200/DSCI0756.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am heutigen Sonntag trennten wir uns mal wieder auf. Ella bastelte auf hohem Niveau und war mit Mama deshalb stolze 5 Stunden weg. Papa und Oscar gÃ¶nnten sich auf dem Weihnachtsmarkt Pommes. Oscar keuchte mit Pommes im Mund: "Ich hab Durst". Papa schlich daraufhin wohl auffÃ¤llig oft an der Preistafel herum und murmelte etwas von "teuer". Auch dieses Wort kannte Oscar noch nicht. Dann aber wusste er, was "teuer" ist. Er bekam eine Fanta gereicht. Oscar schlÃ¼rfte. Die Fanta war a) kalt und b) sÃ¼ÃŸ. Und dann war sie ja auch noch - Oscar hatte seinem Papa da ganz genau zugehÃ¶rt - c) teuer.&lt;br /&gt;Oscar lieÃŸ die ersten Schlucke Ã¼ber sich ergehen. Dann aber stÃ¶rte ihn zunehmend entweder die Eigenschaft a oder die Eigenschaft b des gelben GetrÃ¤nkes. Argumentieren tat der Herr Neunmalklug aber mit Eigenschaft c und so wunderten sich die niederlÃ¤ndischen Weihnachtsmarktbesucher an unserem Tisch mal wieder Ã¼ber diese seltsamen Deutschen, die in jungen Jahren von der Fanta trinken, danach den Mund verziehen und laut rufen "Die is zu teuaaa".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8924456176333799899?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8924456176333799899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/blogeintrag-in-dem-das-wort-feenblut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8924456176333799899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8924456176333799899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/blogeintrag-in-dem-das-wort-feenblut.html' title='Feenblut'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-tN0o8gPM3uw/TuT5zizW3bI/AAAAAAAAD_w/uLkv_52F-dQ/s72-c/DSCI0720.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5837152150317469680</id><published>2011-12-04T19:49:00.001+01:00</published><updated>2011-12-04T20:44:08.790+01:00</updated><title type='text'>Medizinische, psychologische und religiÃ¶se Fragen finden ihre Antworten</title><content type='html'>Die Antworten auf manche Fragen finden sich dann irgendwann doch noch. Ein schÃ¶ner Satz.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-agN1NKh4s_Q/TtvAHNavdUI/AAAAAAAAD_I/aELLIVZQP94/s1600/DSCI0669.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-agN1NKh4s_Q/TtvAHNavdUI/AAAAAAAAD_I/aELLIVZQP94/s200/DSCI0669.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Und wahr ist er auch, denn als sich Mama den Beipackzettel des milchigen Medikamentes durchlas, welches Oscar bis in diese Woche hinein tÃ¤glich verabreicht bekam, da stand dort schwarz auf weiÃŸ geschrieben, wie unser Sohn sich gerade verhÃ¤lt: ÃœbermÃ¼det und gereizt, so der Beipackzettel, kÃ¶nne Oscar schon werden im Zuge der Behandlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar, der die Einnahme des Medikamentes ja zunÃ¤chst komplett verabscheute (wir berichteten), hatte nur kurz ein neutrales VerhÃ¤ltnis zum rosa GesÃ¶ff, denn seine Abneigung schlug fast innerhalb von Sekunden in Begeisterung um. Als die Flasche des Antibiotikums immer leerer wurde, da war Oscar schon so weit, dass er aufgeregt durch die Wohnung rannte und freudig "Me Di Zin" schrie, wenn Mama nach der Flasche griff. Kurz darauf war er dann wieder mÃ¼de und gereizt und wir sagen als Fazit: "Daumen rauf, Geschmacksveredler des Medikamentes!" und "Daumen rauf, Schreiberling des Beipackzettels" - Ihr beide leistet gute Arbeit.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QAOCY9_fkHk/TtvAL_omaDI/AAAAAAAAD_Q/EiuGYjz0DNI/s1600/DSCI0690.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-QAOCY9_fkHk/TtvAL_omaDI/AAAAAAAAD_Q/EiuGYjz0DNI/s200/DSCI0690.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch fÃ¼r eine Facette des seltsamen Verhaltens unserer Tochter, das ja auch sehr facettenreich ist, fanden wir in diesen Tagen eine ErklÃ¤rung. Ella nÃ¤mlich, die mit ihren fÃ¼nfeinhalb Jahren noch immer jede Nacht zu den Eltern kriecht, wurde einfach mal in Oscars Bett gelegt, da der Herr ja mittlerweile schon gar nicht mehr weiÃŸ, dass er auch ein Bett besitzt.&lt;br /&gt;Ella fÃ¼hlte sich sofort pudelwohl in diesem Bett, das frÃ¼her ja mal ihr gehÃ¶rt hat. Die nÃ¤chsten NÃ¤chte schlief sie immer durch und als es darum ging, sich als Belohnung eine Nacht mit Papa im Arbeitszimmer abzuholen, da sagte Ella, dass sie lieber doch noch eine Nacht im Kinderzimmer schlafen mÃ¶chte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-iaiiQL_cwMk/TtvARJOmYaI/AAAAAAAAD_Y/qE9Dd946fkk/s1600/DSCI0693.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-iaiiQL_cwMk/TtvARJOmYaI/AAAAAAAAD_Y/qE9Dd946fkk/s200/DSCI0693.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Dipl.Psychologin Mama erklÃ¤rte das Beobachtete am FrÃ¼hstÃ¼ckstisch dem staunenden Vater: Ella habe damals beim Umzug nach Berlin ihr Bett eintauschen mÃ¼ssen (&lt;i&gt;Anmerkung&lt;/i&gt;: Gegen ein absolutes Top-Hochbett) und sie habe ihre Freunde verloren. Das alte Bett habe sie in Wahrheit nie hergeben wollen. Papa nickte kauend und nun liegt Ella wieder im Kleinkindbett Marke "Elefant". Eng und geborgen hat sie es da und sie schlÃ¤ft tatsÃ¤chlich fast jede Nacht komplett durch. Oscar auch - zwischen Mama und Papa, da, wo Superhelden nun mal schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rmBAIxNJB-o/TtvAVBosmOI/AAAAAAAAD_g/4sGDisKkYyo/s1600/DSCI0697.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-rmBAIxNJB-o/TtvAVBosmOI/AAAAAAAAD_g/4sGDisKkYyo/s200/DSCI0697.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;GroÃŸartiges spielte sich dann am Freitagmorgen ab. Mama kleidete sich an, Ella beobachtete das Schauspiel. Mama griff nach einer schwarz-weiÃŸ gestreiften Unterhose. Dann griff sie nach einer grauen Strumpfhose und zog diese darÃ¼ber, wobei die Unterhose lustig durch die Strumpfhose schimmerte. Ella stutzte. Dachte kurz nach. Rannte ins Kinderzimmer und kam zurÃ¼ck mit einem Buch, in welchem sehr viele Tiere abgebildet sind. Sie deutete auf ein Tier und sagte zu ihrer Mutter: "Du siehst aus wie das Tier da". Mama musste zugeben, dass dieses antilopenÃ¤hnliche Tier tatsÃ¤chlich exakt so gefÃ¤rbt war wie sie selbst. Man guckte nach, um welches Tier es sich handelte. Und wer die letzten Blog-EintrÃ¤ge aufmerksam gelesen hat, der wird verstehen, dass sich Ella und Mama vor Lachen in den Armen lagen, als sie erfuhren, dass es sich beim der Mama tÃ¤uschend Ã¤hnelnden Tier um ein Okapi handelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei ist ja jetzt auch Weihnachtszeit. Oscar nennt WeihnachtsmÃ¤nner konsequent "Weinzermann" und beide Kinder spielen gerne mit der Holzkrippe, die sie irgendwann einmal vom Patenonkel geschenkt bekamen. Fragen werden gestellt von unseren wissbegierigen Kindern. Fragen, die die atheistischen Eltern nicht immer beantworten kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-b7IEWpvjUxU/TtvAbgMANZI/AAAAAAAAD_o/OEUV2LMx3-M/s1600/DSCI0708.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-b7IEWpvjUxU/TtvAbgMANZI/AAAAAAAAD_o/OEUV2LMx3-M/s200/DSCI0708.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella wollte wisse, ob das Jesuskind tot sei. Papa antworte vorschnell "Ja", fÃ¼gte dann aber schnell noch die Sache mit der Auferstehung hinzu. Ella war interessiert. Papa und Mama redeten sich dann aber um Kopf und Kragen und brachten alles durcheinander. Karfreitag. Ostersonntag. Christi Himmelfahrt. Wir waren alle sehr verwirrt. "Wir brauchen Ahmet", sagte Papa. Aber Ahmet geht leider schon in die erste Klasse. Das Vakuum, welches er in religions-pÃ¤dagogischer Sicht hinterlassen hat, vermÃ¶gen wir hier nicht zu fÃ¼llen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar lÃ¶ste die Frage dann aber auf seine Weise. Er griff sich das Jesuskind aus der Krippe, drehte es um und drosch es mit dem Gesicht voran auf den KÃ¼chentisch. "Guck mal, das Jesuskind ist jetzt tot", brÃ¼llte er wie seinerzeit Nietzsche. Vorweihnachtliche Stimmung sieht in anderen Wohnungen sicher anders aus. Ins Bild passt dann aber durchaus, dass Ella und Oscar derzeit recht hÃ¤ufig die Kassette "Benjamin BlÃ¼mchen und das Osterfest" hÃ¶ren. Naja, es bleiben uns noch knapp drei Wochen, die besinnliche Stimmung herzustellen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7SFTGkW6hUU/Ttu__06PxEI/AAAAAAAAD_A/DMANvFSBm2g/s1600/DSCI0718.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-7SFTGkW6hUU/Ttu__06PxEI/AAAAAAAAD_A/DMANvFSBm2g/s200/DSCI0718.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;WeihnachtsmÃ¤rkte werden uns dabei nicht mehr behilflich sein, denn der heutige Ausflug zu Bauer Lehmanns Weihnachtsmarkt in Marienfelde war unerfreulich. Ella hatte schlechte Laune und Durst und musste pinkeln und kippte den Kakao um und konnte nichts sehen und fand alles doof. Oscar rannte in jede PfÃ¼tze und konnte sonst auch nichts sehen. Mama und Papa konnten das alles sehr gut sehen. Lust auf WeihnachtsmÃ¤rkte haben wir dann wieder in 12 Monaten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5837152150317469680?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5837152150317469680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/medizinische-psychologische-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5837152150317469680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5837152150317469680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/medizinische-psychologische-und.html' title='Medizinische, psychologische und religiÃ¶se Fragen finden ihre Antworten'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-agN1NKh4s_Q/TtvAHNavdUI/AAAAAAAAD_I/aELLIVZQP94/s72-c/DSCI0669.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3888103896616605687</id><published>2011-11-27T20:21:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T21:17:21.336+01:00</updated><title type='text'>Zuckerwatte, leicht verschwommen</title><content type='html'>&lt;i&gt;Wir beginnen den heutigen Blogeintrag mit einem Ã¼beraus langweiligen &lt;u&gt;technischen Hinweis&lt;/u&gt;: Seit letzter Woche haben wir hier irgendwie ein Update der Blog-Software installiert. Neben vielen neuen Funktionen, die uns aber noch gÃ¤nzlich verborgen sind, gibt es auch eine Ã„nderung bezÃ¼glich der BildgrÃ¶ÃŸen. Man kann wÃ¤hlen zwischen "klein", "mittel" und "groÃŸ". "Mittel" - und hier fÃ¤ngt es an, doof zu werden, ist aber deutlich grÃ¶ÃŸer als das, was wir gewohnt waren. "Klein" ist tatsÃ¤chlich "kleiner" - was "groÃŸ" bedeutet, haben wir nicht ausprobiert - wir ahnen aber, dass das auch nicht gut ist. Nach schlaflosen NÃ¤chten und vielen vergossenen TrÃ¤nen haben wir uns nun fÃ¼r die BildgrÃ¶ÃŸe "klein" entschieden. Wer mag, kann die Bilder ja per Mausklick auch in groÃŸ sehen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vlVZOSFGvBg/TtKNbyRI7eI/AAAAAAAAD-Q/aUee15SoXeU/s1600/DSCI0655.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-vlVZOSFGvBg/TtKNbyRI7eI/AAAAAAAAD-Q/aUee15SoXeU/s200/DSCI0655.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Wir wissen nicht, wann und wo wir in der Erziehung unseres Sohnes Fehler gemacht haben, aber es ist unserer Meinung keineswegs als groÃŸer pÃ¤dagogischer Erfolg zu werten, dass Oscar sich artikuliert wie ein FuÃŸballfan in der Ostkurve.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Junge kann ja nun wirklich noch nicht allzu lange sprechen, insofern ist diese Art der sprachlichen Schwerpunktsetzung schon erstaunlich. Oscar redet nicht groÃŸ Ã¼bers Wetter oder erzÃ¤hlt von Tieren oder von so Dingen, von denen Jungs in seinem Alter halt sprechen. Nein. Oscar brÃ¼llt - gerne auch am Tisch - laut und im Rhythmus der Fankurve "Bo! Chu! Mer!" oder auch "Le! Ver! Ku! Sem! Ber!" und guckt dabei streng in die Runde. Dass Oscar weit ab vom Ruhrgebiet aufwÃ¤chst, glaubt auch keiner, der ihn letztens laut "Kollege!" hat schreien hÃ¶ren. "Kollege" ist in Nordrhein-Westfalen, dort also, wo die Bochumer und Leverkusember wohnen, ja durchaus eine sinnstiftende GesprÃ¤chserÃ¶ffnung, hier in Berlin aber nicht. Und so stehen wir neben dem 93 cm groÃŸen FuÃŸballfan mit dem westfÃ¤lischen Idiom und fragen uns ernsthaft, wie das passieren konnte. Hat er das von uns? Rennen wir hier durch die Wohnung, schreien die Namen von irgendwelchen FuÃŸballclubs (das ist mÃ¶glich...) und reden uns mit "Kollege" an (das ist nicht mÃ¶glich...)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tmMW7_gbY-c/TtKNlIYvQxI/AAAAAAAAD-g/h_lOfasP1Sk/s1600/DSCI0649.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-tmMW7_gbY-c/TtKNlIYvQxI/AAAAAAAAD-g/h_lOfasP1Sk/s200/DSCI0649.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Vielleicht hat das Ganze ja auch andere GrÃ¼nde, denn Oscar wird zur Zeit medikamentÃ¶s behandelt. Als er nÃ¤mlich am Donnerstagmorgen "aua" schrie, als Mama ihm den Pullover Ã¼ber die Ohren ziehen wollte, da war eigentlich schon klar, was kurz drauf die Ã„rztin bestÃ¤tigte: "MittelohrentzÃ¼ndung, Kollege."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sieht sich seitdem mit einer milchigen FlÃ¼ssigkeit konfrontiert, dessen Geruch prinzipiell an Erdbeereis erinnert, die scheinbar aber nicht nach Erdbeereis schmeckt, da Oscars Gesicht nach dem Genuss von Erdbeereis deutlich zufriedener aussieht als sein schreiendes und sich windendes Gesicht beim Erhalt dieses Saftes. Dass der Saft gesund macht, hat Oscar begriffen und auch schon am Donnerstagabend in die Tat umgesetzt. Verbunden mit einer stets in Aussicht gestellten Belohnung, die meist aus ein oder zwei GummibÃ¤rchen besteht, schluckt er mittlerweile aber extrem tapfer das vermutlich eklige Zeug. Kein Winden mehr seit Freitag. Und bald schon ist die Flasche leer getrunken und darf in den MÃ¼ll wandern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-e_TjuaMy0uY/TtKN44xk_5I/AAAAAAAAD-4/kGvrzwJF2aQ/s1600/DSCI0659.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-e_TjuaMy0uY/TtKN44xk_5I/AAAAAAAAD-4/kGvrzwJF2aQ/s200/DSCI0659.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella durfte sich dann am Wochenende ihre erlogene Brille (wir berichteten vor zwei Wochen) abholen. Wortgewandt und eloquent fuhr sie mit dem Vater zum Optikerladen um in selbigem nach Erhalt der roten Brille zu verstummen. Entweder tief beeindruckt oder schockiert von der neuen Sicht auf die Dinge, wanderte kein Wort mehr Ã¼ber ihre Lippen. DrauÃŸen wurde die Brille dem Vater gereicht. Momentan ginge es ja auch so, man mÃ¼sse das mit der Brille ja noch Ã¼ben. Unbebrillt spazierte man Ã¼ber den Weihnachtsmarkt und fuhr eine Runde Karussell, dann erklÃ¤rte man dem Vater, dass das Gucken mit der Brille "irgendwie so verschwommen" sei. Der Vater ballte in der Jackentasche die Faust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hdvvkf2M908/TtKNzmpmzMI/AAAAAAAAD-w/Qdly7pswP7w/s1600/DSCI0657.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-hdvvkf2M908/TtKNzmpmzMI/AAAAAAAAD-w/Qdly7pswP7w/s200/DSCI0657.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am Wochenende machten die Eltern einen Fehler. Der Vater war fÃ¼r den heutigen Sonntag seit lÃ¤ngerem verplant, denn er fÃ¤hrt jedes Jahr im Winter an einem Tag in eine andere deutsche Stadt um da den VfL Bochum (Bo! Chu! Mer!) verlieren zu sehen. So war der Vater heute kinderlos in Braunschweig unterwegs, wÃ¤hrend die Mutter mit beiden Kindern auf einen Weihnachtsmarkt nach Dahlem fuhr. Auch wenn sie im Anschluss behauptete, dass alles glatt gelaufen wÃ¤re, bis auf die Tatsache, dass Ella nach dem Erblicken einer verschwommenen Zuckerwatte durch ihre Brille so lange nervte, bis sie eine Zuckerwatte erhielt und bis auf die Tatsache, dass Ella rechtzeitig zur Weihnachtszeit eine wenig sympatische materialistische Seite in ihr entdeckt hat ("Mama, wir mÃ¼ssen noch irgendetwas kaufen"), auch wenn sonst also alles toll war, mit MÃ¤rchenerzÃ¤hlern, Tieren und Mama, hÃ¤tte man aus Papas Sicht das alles auch am Samstag, also mit Papa machen kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-eiumdVL-dLg/TtKNu9-x1hI/AAAAAAAAD-o/jpWY5WhFwiM/s1600/DSCI0656.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-eiumdVL-dLg/TtKNu9-x1hI/AAAAAAAAD-o/jpWY5WhFwiM/s200/DSCI0656.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Denn am Samstag war stattdessen WeihnachtsbÃ¤ckerei. Und dies sprach sich in unserem Haus schnell herum. Janek war plÃ¶tzlich in unserer KÃ¼che, dann kam auch Grezia kurz mal vorbei. SchlieÃŸlich saÃŸen auch noch Rafa und Simon in unserem Wohnzimmer. Bei all dem gab es auch noch viel Mehl. Ãœberall. Kinder, Mehl, Teig, Oblaten (an denen sich Oscar verschluckte und daraufhin in den Flur brechen musste), noch mehr Kinder, Ausstechformen und immer mehr Mehl. Papa war am Ende. Seine CDs durften auch nicht laufen, denn in der WeihnachtsbÃ¤ckerei hÃ¶rt man nicht Diskurs-Pop oder Alternative-Rock. Nein, da hÃ¶rt man Weihnachtslieder und ganz besonders gerne die Kinderweihnachtslieder, die an DÃ¼mmlichkeit nur schwer zu Ã¼berbieten sein dÃ¼rften. Wie gesagt: Man hÃ¤tte das alles ja auch am Sonntag machen kÃ¶nnen, wÃ¤hrend der Vater in Braunschweig... aber egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GHAcVkEcPw4/TtKNgJnI2TI/AAAAAAAAD-Y/XscVB7ymt3A/s1600/DSCI0631.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-GHAcVkEcPw4/TtKNgJnI2TI/AAAAAAAAD-Y/XscVB7ymt3A/s200/DSCI0631.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Zum Abschluss noch dies: Ella ist nicht dumm. Das wissen wir alle. Seit ein paar Tagen betont Ella immer hÃ¤ufiger, wie furchtbar doof sie Schokolade in Weihnachtskalendern findet. Doof sei das voriges Jahr immer gewesen, wenn da Schokolade drin war. Wir hÃ¶ren diese furchtbare Kindheitserinnerung unserer hart geprÃ¼ften Tochter nun fast tÃ¤glich. Klar ist, dass Ella die Planungen fÃ¼r den kommenden Weihnachtskalender beeinflussen mÃ¶chte. Wenn man dann noch berÃ¼cksichtigt, dass Oscar letztes Jahr immer dann enttÃ¤uscht war, wenn &lt;i&gt;keine &lt;/i&gt;Schokolade im Kalender war, sondern ein ungenieÃŸbarer Flummi oder so was in der Art, und wenn man dann bedenkt, dass Eltern den Anspruch haben, ihrer Kinder immer irgendwie gleich behandeln zu wollen, dann ist klar, dass das Erstellen eines Weihnachtskalenders, das in diesen Tagen ansteht, keine vergnÃ¼gliche Arbeit ist, sondern hochkompliziert und an der Schwelle zur UnlÃ¶sbarkeit ist. Wir werden sehen, welches Kind zuerst weint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3888103896616605687?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3888103896616605687/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/zuckerwatte-leicht-verschwommen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3888103896616605687'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3888103896616605687'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/zuckerwatte-leicht-verschwommen.html' title='Zuckerwatte, leicht verschwommen'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-vlVZOSFGvBg/TtKNbyRI7eI/AAAAAAAAD-Q/aUee15SoXeU/s72-c/DSCI0655.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4731527397842184637</id><published>2011-11-20T20:47:00.001+01:00</published><updated>2011-11-20T20:51:00.890+01:00</updated><title type='text'>Die Definition von Kuscheln</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3d6qgu80WFw/TslZ73i6G5I/AAAAAAAAD-I/-CWhtYk_8CA/s1600/DSCI0592.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-3d6qgu80WFw/TslZ73i6G5I/AAAAAAAAD-I/-CWhtYk_8CA/s320/DSCI0592.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Oscar, Ã¼ber dessen SprechfÃ¤higkeit wir uns vor Monaten noch einige Sorgen machten, ist deutschlandweit der einzige ZweijÃ¤hrige, zu dessen Wortschatz das Wort "Schabrackentapir" gehÃ¶rt. Rein medizinisch betrachtet dÃ¼rfen wir unseren Sohn nun also als geheilt bezeichnen, denn Sprachprobleme hat niemand, der beim FrÃ¼hstÃ¼ck mit Schoki-Mund "Schabrackentapir" hustet.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verdanken tut Oscar dieses schÃ¶ne Wort Ã¼brigens dem besonders ausgeklÃ¼gelten Musikgeschmack des Vaters. Der Liedermacher Funny van Dannen ist es, der in regelmÃ¤ÃŸigen AbstÃ¤nden hier zu hÃ¶ren ist, und in dem groÃŸartigen Song "Okapiposter" geht es nun mal darum, dass sich jemand ein Okapiposter wÃ¼nscht, dann aber - groÃŸe EnttÃ¤uschung - kein Okapiposter, sondern ein Schabrackentapirposter bekommt. Oscar und Ella lieben das Lied und singen frÃ¶hlich mit. Und wenn Besuch da ist, dann kommt es vor, dass der Vater - um anzugeben - den Refrain bis zur entscheidenden Stelle intoniert, dann innehÃ¤lt und Oscar das groÃŸe Finale Ã¼berlÃ¤sst. Oscar atmet dann tief durch, konzentriert sich und singt "Schabakntapii". Das ist derzeit Papas Lieblings-Zirkusnummer hier.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6KWrW9oBwy8/TslDJIMsjgI/AAAAAAAAD9w/ilLF4kJCkSI/s1600/DSCI0573.JPG" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-6KWrW9oBwy8/TslDJIMsjgI/AAAAAAAAD9w/ilLF4kJCkSI/s320/DSCI0573.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen tut das, was neben ihr noch mindestens zwei uns bekannte Kinder tun, nÃ¤mlich das Lied mit dem Schinken und dem Ei hÃ¶ren:&lt;br /&gt;Vor allem morgens bekommt Ella groÃŸe Lust auf das Lied, vielleicht inspiriert vom FrÃ¼hstÃ¼ck. Noch vor 8:00 lÃ¤uft dann also der Song "EisgekÃ¼hlter Bommerlunder" in Endlosschleife. Denn wie man einen CD-Player bedient, das weiÃŸ Ella mittlerweile. Und wenn Song Nr.18 eben immer und immer wieder zu laufen hat, dann weiÃŸ Ella, welche Hebel der Anlage sie dafÃ¼r in Bewegung zu setzen hat und beschallt das Haus mit dem "Bommerlunder".&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Um die derzeitigen Musikvorlieben unserer Kinder nun zu einem Abschluss zu bringen, kommen wir noch einmal auf den Liedermacher Funny van Dannen und seinen jungen Fan Oscar zu sprechen. Oscar sagt beim Essen meistens irgendwann folgendes: "Wo ist der Mann, der 'Mohnkuchen singt?" - Papa reicht dann eine CD mit dem Konterfei des Barden. Manchmal gibt sich Oscar damit zufrieden und sieht die CD bewundernd an, manchmal aber braucht Oscar mehr. Dann sagt er: "Ich will das 'Mohnkuchen' hÃ¶ren" und dann legt Papa die CD ein und die ganze Familie lauscht dem Song "Mohnkuchen", in dem es um Trennung und Schmerz und Kuchen geht. Oscar, Ella und Papa singen meist glÃ¼cklich mit, wÃ¤hrend Mama isst.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xKgUA5-91v8/TslDUsw0vEI/AAAAAAAAD94/404mRGr9UBw/s1600/DSCI0572.JPG" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-xKgUA5-91v8/TslDUsw0vEI/AAAAAAAAD94/404mRGr9UBw/s320/DSCI0572.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A propos Mama. Diese lieÃŸ an diesem Wochenende den Familienrest alleine. Man besuchte Ella Patenonkel, der in Weimar Geburtstag feierte und konnte sich mal wieder benehmen wie damals als man kinderlos war. Mama feierte, schlief drei Stunden und musste dann schon wieder zurÃ¼ck, denn das Wochenende war um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa schlief in dieser Nacht zwei mal drei Stunden. Es wÃ¤re gelogen, statt von "zwei mal drei" von sechs Stunden zu sprechen, denn Oscar teilte mit dem militÃ¤risch artikulierten Befehl "Kuscheln!" die Nacht in ein "Davor" und ein "Danach".&lt;br /&gt;Papa war bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht so recht klar, dass Oscar recht eigenwillige Vorstellungen vom Kuscheln hat, da der Sohn dieses Vorhaben meist mit der Mutter erledigt. Diese jedoch tanzte in Weimar wie eine SechszehnjÃ¤hrige. Oscar musste den Vater in die Welt des Kuschelns einfÃ¼hren und das dauerte. Denn Vater begriff nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-R67p3QipwhQ/TslCzSdSYpI/AAAAAAAAD9o/84MufsSCmDs/s1600/DSCI0582.JPG" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-R67p3QipwhQ/TslCzSdSYpI/AAAAAAAAD9o/84MufsSCmDs/s320/DSCI0582.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;Papa lieÃŸ nÃ¤mlich, durchaus mÃ¼de, lediglich eine Hand in Richtung KÃ¶rper des Sohnes sinken, auf das diese dort irgendetwas verrichte. Den Kopf streicheln, die Schulter berÃ¼hren. Das verstand der Vater bis gestern unter Kuscheln um 3:00 nachts. Nicht so Oscar. Oscar schrie seine EnttÃ¤uschung durchs Zimmer. Gleichzeitig zerrte er sich den gleichermaÃŸen willenlosen wie verunsicherten Vater in die Position, die Oscar fÃ¼r gut befand. "Kuscheln", das lernte Papa in dieser Nacht, ist in Oscars Falle ein in sich Verzahnen zweier KÃ¶rper - eine Umarmung wie man sie sich von einem verunglÃ¼ckten Bergsteiger denken mag, wÃ¤hrend dieser von einem SanitÃ¤ter, der sich von einem Hubschrauber in die tiefe Schlucht abgeseilt hat, emporgezogen wird. Neben dieser unterm Strich viel zu heftigen nÃ¤chtlichen Umarmung bestand Oscars Kuscheln auch aus der massiven Verlagerung seines KÃ¶rpers auf den bekuschelten Vater. Ein Windelhintern fand sich plÃ¶tzlich auf dem Gesicht, heftige FuÃŸtritte im Magen wieder. Kuscheln mit Oscar war eine echte Belastung, aber heute ist ja dann die Mama wieder da...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UsGzPm9WFjw/TslDdRZ01uI/AAAAAAAAD-A/Q4shYJVW47Q/s1600/DSCI0563.JPG" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-UsGzPm9WFjw/TslDdRZ01uI/AAAAAAAAD-A/Q4shYJVW47Q/s320/DSCI0563.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Ob alles sauber bleiben wird, wissen wir aber noch nicht, denn kurz bevor Mama gen Weimar verschwand, da schlich sich in das Mutter-Sohn-VerhÃ¤ltnis eine erotische Note. Freudianer hergehÃ¶rt: Als die Mutter leicht bekleidet ins Wohnzimmer trat, gingen Oscar die Augen Ã¼ber. Kann in einem knapp DreijÃ¤hrigen die MÃ¤nnlichkeit erwacht sein? Er lieÃŸ seine Holzeisenbahn wie in Trance sinken, setzte sich dem - wir betonen - leicht bekleideten Mama auf den SchoÃŸ und zerrte am BH. Zur Freude des anwesenden Vaters loderte in Oscar weitere Neugierde. Er begrapschte die Mutter auf billigste Weise und versuchte, den BH zu entfernen. Zwei Interpretationen sind denkbar: Die Version 1, nennen wir sie "Vergangenheit" erklÃ¤rt Oscars Verhalten mit der Erinnerung an die Stillzeit. Die Version 2 dagegen nenen wir "Zukunft" und deutet an, dass sich die Kreuzberger MÃ¤dels in einigen Jahren auf die frechen HÃ¤nde unseres Sohnes freuen dÃ¼rfen. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dUnTFB-o5OE/TslCsrhiQNI/AAAAAAAAD9g/L6bOArIkXi4/s1600/DSCI0588.JPG" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-dUnTFB-o5OE/TslCsrhiQNI/AAAAAAAAD9g/L6bOArIkXi4/s320/DSCI0588.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Totensonntag. Morgen beginnt demnach die Weihnachtszeit. Am Ku'Damm stehen deswegen schon ein paar Ã¼berdimensionale WeihnachtsmÃ¤nner herum. Es ist mit Sicherheit das letzte Jahr, in dem wir Ella noch schÃ¶n mit dem Weihnachtsmann volllÃ¼gen kÃ¶nnen. Das will ausgenutzt und perfektioniert werden. Bei Oscar dagegen ist das alles noch nicht so schwer. Als Papa relativ gleichgÃ¼ltig am Weihnachtsmann des Ku'Damms vorbeiging, da konnte sich Oscar, der an Papas Hand lief, ja auch drauf verlassen, dass Papa sich weiter auf den Weg konzentriert. Oscar nÃ¤mlich konnte nicht mehr nach vorne gucken. Er lieÃŸ sich einfach durch Charlottenburg-Wilmersdorf ziehen und glotzte minutenlang zurÃ¼ck zu diesem seltsamen Mann, der die nÃ¤chsten fÃ¼nf Wochen durchaus tonangebend sein dÃ¼rfte. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4731527397842184637?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4731527397842184637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/die-definition-von-kuscheln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4731527397842184637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4731527397842184637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/die-definition-von-kuscheln.html' title='Die Definition von Kuscheln'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3d6qgu80WFw/TslZ73i6G5I/AAAAAAAAD-I/-CWhtYk_8CA/s72-c/DSCI0592.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4225814233973020844</id><published>2011-11-13T18:19:00.006+01:00</published><updated>2011-11-13T22:06:21.808+01:00</updated><title type='text'>Vermisste MÃ¼tzen, erlogene Brillen und vernÃ¼nftige MÃ¼tter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7l4_WtfX49k/TsAABx80QXI/AAAAAAAAD9I/X_vZfaYu9n8/s1600/DSCI0505.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7l4_WtfX49k/TsAABx80QXI/AAAAAAAAD9I/X_vZfaYu9n8/s200/DSCI0505.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674535561075114354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir mÃ¼ssen mit einem Nachtrag zur letzten Woche beginnen, denn von Ellas Augenarztbesuch wurde nur unvollstÃ¤ndig berichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim wackeren Arzt, der aus Ellas widersprÃ¼chlichen Aussagen bezÃ¼glich seiner Messungen schlieÃŸlich einen Mittelwert berechnete und den wir aufgrund dessen ein wenig belÃ¤chelten, mÃ¼ssen wir uns entschuldigen, denn - so vermutet die Mutter - Ella hat alles inszeniert. Wir haben der jungen Dame wohl so lange von Brillen vorgeschwÃ¤rmt, bis ihr Entschluss fest stand, eine haben zu wollen. Da sie zudem nicht dumm ist, wusste sie genau, dass sie beim Augenarzt nicht allzu viel richtig machen darf um das Vorhaben "Brille" nicht zu gefÃ¤hrden. So log sie sich durch die Abbildungen und wird demnÃ¤chst dann ihre aus Lug und Trug gefertigte Sehhilfe in Empfang nehmen. Wir sind gespannt, ob Ella dann zufrieden ist, mit ihren viel zu starken GlÃ¤sern.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-qvdUHDWjoGk/Tr__C-r8EYI/AAAAAAAAD8g/OmlZOO9sxpo/s1600/DSCI0529.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qvdUHDWjoGk/Tr__C-r8EYI/AAAAAAAAD8g/OmlZOO9sxpo/s200/DSCI0529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674534482162225538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun von Ellas Brille (, die noch nicht ist) zu Oscars MÃ¼tze (, die nicht mehr war). Es war im Bus nach Grunewald, als Papa und Oscar sich vom Sitz erhoben und Oscars heiÃŸ geliebte MÃ¼tze einfach liegen lieÃŸen. Erst am nÃ¤chsten Tag wurde uns der Verlust klar und als sich dann der schlimme Satz "Wir haben Oscars MÃ¼tze verloren" langsam durch Oscars Ohren in sein Hirn fraÃŸ, konnte man einen kleinen Jungen dabei beobachten, wie in ihm eine Welt zusammenbrach. Oscar war tief erschÃ¼ttert. Wenig konnte ihn danach zufrieden stellen. Mama und Papa zeigten abwechselnd im Internet per Bildersuche gegoogelte MÃ¼tzen, die Oscar zwar mit Interesse zur Kenntnis nahm, dann aber stets traurig und vorwurfsvoll die tollen Eigenschaften seiner verlustig gegangenen MÃ¼tze in die Elterngesichter jammerte "Die war blau mit hellblau".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Papa und Oscar dann vor einer nicht virtuellen, sondern vollkommen realen MÃ¼tzenkiste standen und Oscar diverse MÃ¼tzen aufgesetzt bekam, wiederholte sich dies. ZunÃ¤chst lieÃŸ er alles Ã¼ber sich ergehen, fand viele MÃ¼tzen auch toll, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-k180esGXUqk/Tr__DbZ3pZI/AAAAAAAAD8s/QMaC7oOyh0E/s1600/DSCI0527.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-k180esGXUqk/Tr__DbZ3pZI/AAAAAAAAD8s/QMaC7oOyh0E/s200/DSCI0527.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674534489871066514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;doch als Papa ernst machen und zur Kasse gehen wollte, da verfinsterte sich Oscars Miene, wÃ¤hrend er von seiner verlorenen MÃ¼tze berichtete. Blau und hellblau. So wie die war keine im MÃ¼tzenladen.&lt;br /&gt;Die traurige Erkenntnis war also: Der Winter steht vor der TÃ¼r und Oscar akzeptiert keine MÃ¼tze auÃŸer der verlorenen. Schlimme Szenen muss man sich dann auch im FundbÃ¼ro der BVG denken, wo Oscar erfahren musste, dass seine MÃ¼tze auch dort nicht aufgetaucht sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann aber fand Mama irgendwann spÃ¤t nachts mit blutunterlaufenen Augen die MÃ¼tze im Internet. GroÃŸer Jubel brach aus, wÃ¤hrend Oscar schlief und vermutlich von blau-hellblauen MÃ¼tzen trÃ¤umte. Zwei Tage spÃ¤ter klingelte der Postbote. Oscar holte diverse Textilien aus dem PÃ¤ckchen und hielt schlieÃŸlich seine MÃ¼tze in der Hand. Trotz Nutella-Gesicht war der Ã¼berglÃ¼ckliche &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-IlgmH3KwjT4/TsAADTAzmWI/AAAAAAAAD9Q/u8IeX5CY-RY/s1600/DSCI0501.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-IlgmH3KwjT4/TsAADTAzmWI/AAAAAAAAD9Q/u8IeX5CY-RY/s200/DSCI0501.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674535587130087778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Sohn natÃ¼rlich gerne bereit, diesen Moment mit einem Foto festzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WÃ¤hrend Oscar von nun an also tief beeindruckt von der Eigenschaft des Postboten ist, grÃ¶ÃŸte WÃ¼nsche zu erfÃ¼llen, ist er dem LÃ¼gen-Konstrukt "Weihnachtsmann" schon auf der Schliche. Als er nÃ¤mlich alleine im Zimmer mit Mamas Laptop war, da Ã¶ffnete Oscar mal eben die recht gut versteckte Datei, in der die Mama alle Weihnachtsgeschenk-Ideen notiert. Oscar las sich alles mit Interesse durch, weiÃŸ aber vermutlich dennoch nicht viel Ã¼ber das bevorstehende Fest, weil ihn derzeit nur O's und E's interessieren. Vielleicht waren da ja welche dabei in Mamas geheimer Liste...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscars technisches VerstÃ¤ndnis hatten wir an anderer Stelle schon einmal gewÃ¼rdigt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-QD0mBFNOeio/TsAABnuNbqI/AAAAAAAAD84/72F_KPgV4EM/s1600/DSCI0509.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-QD0mBFNOeio/TsAABnuNbqI/AAAAAAAAD84/72F_KPgV4EM/s200/DSCI0509.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674535558329495202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von umprogrammierten Fernbedienungen und um 180Â° gekippten Monitorbildern ist hier schon berichtet worden. Und als die Mama heute so schimpfte Ã¼ber Oscar und die von ihm geÃ¶ffnete Geheim-Datei, da fuchtelte sie mit ihrem Handy und zeigte dem dann stolzen Papa, was Oscar mit eben diesem GerÃ¤t so vor hat. Er mÃ¶chte - so ist es in den "EntwÃ¼rfen" von Mamas SMS abgespeichert - ein paar Nachrichten (Text: "uiiii") verschicken, darunter sogar eine eigens aufgezeichnete Audio-Aufnahme von irgendetwas. Als geplanter EmpfÃ¤nger ist Frau Hartmann aus Dresden vorgesehen. Audio-Aufnahmen wÃ¼rden wir auch gerne mal versenden. Leider weiÃŸ hier nur Oscar, wie das funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende, an dem Oma MÃ¼nster nebst Miet-Opa zu Besuch war und an dem Cousin Rufus seinen ersten Geburtstag feierte, endete spektakulÃ¤r. Ella und Oscar wurden in die Badewanne gesetzt. Es wurde ihnen gestattet, ein wenig mit Wasserfarbe zu hantieren. Papa und Mama verlieÃŸen dann das Bad. Pausenlose Jubelschreie verkÃ¼ndeten, dass kein Kind zu ertrinken droht, dies - so die Eltern - muss als Aufsicht reichen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-nr22zth4jqQ/Tr__CvymvjI/AAAAAAAAD8U/85dySuIhVLU/s1600/DSCI0550.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-nr22zth4jqQ/Tr__CvymvjI/AAAAAAAAD8U/85dySuIhVLU/s200/DSCI0550.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674534478163656242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Eltern ins Badezimmer eintraten, strampelten vÃ¶llig Ã¼berdrehte Kinder wie junge Hunde in der Wanne. Das gesamte Badezimmer war mittlerweile Ã¼bersÃ¤t von roter und blauer Farbe. Akustik und Optik lieÃŸen eindeutig auf ein Schlachthofszenario schlieÃŸen. Hier schwappte Wasser in hohem Bogen Ã¼ber den Wannenrand, dort schmierte sich jemand quietschend roten Glibber ins Gesicht.&lt;br /&gt;Ella, Oscar und Papa mussten aufgrund der Ã¼beraus grotesken Situation lachen, wÃ¤hrend sich die Mutter auf besonders ekelerregende Weise als Vernunftsperson aufspielte und den Sauhaufen zu kritisieren wagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hast du Ã¼berhaupt Shampoo benutzt?", fragte sie erst den Gatten, der daraufhin schwieg ("---") und dann den Sohn der daraufhin log ("ja"). Noch einmal warf sie die gerade vÃ¤terlicherseits abgetrockneten Kinder in die Wanne und schrubbte sie sauber. Als Hauptindiz der vernachlÃ¤ssigten Haarpflege galten Ã¼brigens ein jeweils roter Wasserfarbenstreifen auf (a) dem Scheitel des Sohnes und (b) dem Scheitel der Tochter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4225814233973020844?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4225814233973020844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/vermisste-mutzen-erlogene-brillen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4225814233973020844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4225814233973020844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/vermisste-mutzen-erlogene-brillen-und.html' title='Vermisste MÃ¼tzen, erlogene Brillen und vernÃ¼nftige MÃ¼tter'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7l4_WtfX49k/TsAABx80QXI/AAAAAAAAD9I/X_vZfaYu9n8/s72-c/DSCI0505.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6324615991883081018</id><published>2011-11-06T20:03:00.001+01:00</published><updated>2011-11-07T20:11:46.848+01:00</updated><title type='text'>Sehen. HÃ¶ren. Sprechen.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-VzggCLVInIc/Trgjo4vhvgI/AAAAAAAAD78/nwbxEayEahw/s1600/DSCI0465.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-VzggCLVInIc/Trgjo4vhvgI/AAAAAAAAD78/nwbxEayEahw/s200/DSCI0465.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672322916006608386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella sprach beim Abendbrot ziemlich deutlich aus, was alle dachten: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Katze tritt die Treppe krumm.&lt;/span&gt;" Damit war endgÃ¼ltig bewiesen, dass ihre Tage beim LogopÃ¤den gezÃ¤hlt sein dÃ¼rften und so befand selbiger heute auch, dass Ella noch exakt zehn Mal zu erscheinen habe und dann offiziell zu den Menschen gehÃ¶ren wird, die die Buchstaben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;K&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;T&lt;/span&gt; sowie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;G&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;D&lt;/span&gt; ohne Verwechslungsgefahr aussprechen kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist schon mal gut, denn als Ella, die ja mittlerweile gierig alle Buchstabenansammlungen in sich aufsaugt, die Leuchtbuchstaben "Wittenbergplatz" laut durch den Bus brÃ¼llte, sagte sie immerhin "Fittenbergplatz" und nicht selbiges Wort mit k statt t. Jedenfalls nicht so richtig... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-p6htP-6F99k/TrgifQPlI6I/AAAAAAAAD7Y/6xT1-O8Zwew/s1600/DSCI0487.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-p6htP-6F99k/TrgifQPlI6I/AAAAAAAAD7Y/6xT1-O8Zwew/s200/DSCI0487.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672321651004744610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist im Ãœbrigen wirklich groÃŸartig, wie Ella sich derzeit das Lesen und Schreiben beibringt, auch wenn sie sich da manchmal noch Ã¼berschÃ¤tzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So antwortete sie auf des Mamas Frage, wer denn mitkommen wolle zum Einkaufen, in ebenso altkluger wie kurioser Weise: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die mit E anfangen dÃ¼rfen auch was mit E sagen: Ech!&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;Das Personalpronomen Ech kritzelte Ella auch heute mit Kreide an die Spielplatzmauer. "Oma Ech Hap Dech Lip" und wir sind uns an dieser Stelle vollkommen darÃ¼ber im Klaren, dass dies nur Omas und Eltern sÃ¼ÃŸ finden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-xMWJ4mvRyOU/TrgjpZazjdI/AAAAAAAAD8I/TyWMhVghycI/s1600/DSCI0460.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-xMWJ4mvRyOU/TrgjpZazjdI/AAAAAAAAD8I/TyWMhVghycI/s200/DSCI0460.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672322924778065362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Interessant fÃ¼r den Rest der Welt dagegen ist folgendes: Ella kann zwar super sehen, aber schlecht hÃ¶ren. Dies befinden die Eltern einstimmig nach langer Beobachtungszeit. Ella kann beispielsweise erkennen, dass das StÃ¼ck KÃ¤se, welches man ihr reicht, um etwa 5 Milimeter kÃ¼rzer ist als jenes, welches kurz zuvor im weit geÃ¶ffneten Schlund des Bruders verschwand. Sprechen tut sie dagegen in einer LautstÃ¤rke, die man von schwerhÃ¶rigen Senioren oder Bundeswehroffizieren kennt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-c8QS-LE8q4g/Trgif03XCgI/AAAAAAAAD7k/XtFqoVw6b_Y/s1600/DSCI0479.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-c8QS-LE8q4g/Trgif03XCgI/AAAAAAAAD7k/XtFqoVw6b_Y/s200/DSCI0479.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672321660835269122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hinzu kommt, dass Mama an der Haltestelle Hagenplatz den Namen der Station rund fÃ¼nf Mal wiederholen musste, weil Ella nach jedem "Hagenplatz" laut "Was?" schrie. Die Mitfahrer im Bus stiegen schon genervt aus, war ja sowieso fast Endstation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was bekommt ein Kind, das so gut sieht und so schlecht hÃ¶rt? Richtig. Eine Brille. Und zwar eine Rote. Dies stellte zumindest ein Ã¼berforderter Augenarzt fest, der eine Dioptrinzahl in den Augen unserer Tochter fand, die sie nicht den Toast auf dem Teller finden lassen dÃ¼rfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er teilte - ganz medizinischer Profi - den gemessenen Wert durch zwei, nannte dieses&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-91P3Ql0d0rs/TrgjourDqwI/AAAAAAAAD7w/Z3J1d9QSnf0/s1600/DSCI0478.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-91P3Ql0d0rs/TrgjourDqwI/AAAAAAAAD7w/Z3J1d9QSnf0/s200/DSCI0478.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672322913303505666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Meisterwerk der Diagnose dann "Mittelwert" und schickte Ella mit dem Befehl "Brille" nach Hause.&lt;br /&gt;Ella findet's gut. Mama und Papa hatten in den Wochen vor dem Augenarztbesuch schlieÃŸlich schon von der wunderbaren Welt der Brillen geschwÃ¤rmt.&lt;br /&gt;Selber vier Kontaktlinsen in den alterstrÃ¼ben Augen sprachen sie von Brillen in den tollsten Farben. "Rot." sagte Ella dann. Die Brille soll rot sein, nicht "rog", denn Ella kann jetzt nicht mehr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht sprechen&lt;/span&gt;, sondern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht gucken&lt;/span&gt;. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-8T4u9dgl-8Q/TrgifGuCHKI/AAAAAAAAD7M/mqaFwGviM4c/s1600/DSCI0492.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8T4u9dgl-8Q/TrgifGuCHKI/AAAAAAAAD7M/mqaFwGviM4c/s200/DSCI0492.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672321648448117922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar derweil geht mittlerweile fast wÃ¶chentlich zum FuÃŸball und muss jedes Mal auf dem Hinweg oder spÃ¤testens im Stadion erfahren, dass nicht der VfL Bochum spielt. Am Sonntag stand der Knirps im Mommsenstadion, deutete auf die sich warm laufenden Spieler von TeBe und hÃ¼pfte "Da sind die Bochum-MÃ¤nner". "Nein, Oscar. Das ist TeBe."&lt;br /&gt;Dann TrÃ¤nen, klar. Am Schluss war aber alles in Ordnung "TeBe! TeBe! TeBe!" rief ein glÃ¼cklicher Junge, der aber demnÃ¤chst mit seinem Vater mal nach Bochum reisen wird, wo die Bochum-MÃ¤nner spielen. Ãœbertrieben findet dies nur, wer Oscar noch nie im Treppenhaus sitzen gesehen und Minuten lang "Bochum" schreien gehÃ¶rt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6324615991883081018?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6324615991883081018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/blog-erst-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6324615991883081018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6324615991883081018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/blog-erst-montag.html' title='Sehen. HÃ¶ren. Sprechen.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-VzggCLVInIc/Trgjo4vhvgI/AAAAAAAAD78/nwbxEayEahw/s72-c/DSCI0465.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2270838539930164718</id><published>2011-10-30T18:16:00.007+01:00</published><updated>2011-10-30T20:37:08.371+01:00</updated><title type='text'>Echte Jungs brauchen keinen Bauchnabel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-RFnA6eLZcA0/Tq2HwNOFdVI/AAAAAAAAD4k/CQGuJ5gc52k/s1600/DSCI0448.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-RFnA6eLZcA0/Tq2HwNOFdVI/AAAAAAAAD4k/CQGuJ5gc52k/s200/DSCI0448.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669336768181531986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mit den Fotos fÃ¼r den heutigen Blog sind wir nicht so recht zufrieden. Vielleicht liegt es am Herbst, denn im Herbst wird die Haut kÃ¤sig und das elektrische Licht tut sein Ãœbriges. Und dann kommt noch hinzu, dass man bildlich festhÃ¤lt, wie Ella per Kaffeemaschine Kaffee kocht, weil sie das jetzt kann, und dann muss man beim Betrachten des Fotos feststellen, dass die Kaffeemaschine derart verdreckt ist, dass man das Bild von der relativ sauberen und hochkonzentrierten Ella mit der gammeligen Maschine dann auch nicht zeigen kann. Das ist doof. Dass Ella nun Kaffee kochen kann, ist dagegen wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochmotiviert stapft sie in die KÃ¼che, wenn ein mÃ¼des Elternteil "Kaffee" sagt. Dann rumpelt es ein wenig in der KÃ¼che und irgendwann heiÃŸt es dann "Kaffee ist fertig". Und wÃ¤hrend Ella nun neben kleinen EinkÃ¤ufen, dem Tischdecken, dem ZahnbÃ¼rstenbereiten, dem Kaffeekochen und vielen anderen Dingen schon nahezu den gesamten Haushalt alleine schmeiÃŸen kÃ¶nnte, wurde Oscar von der Schnullerfee berichtet.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-HbDg0ZlzTjM/Tq2Gto9hQnI/AAAAAAAAD3Y/NWiXBxfJvZs/s1600/DSCI0436.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HbDg0ZlzTjM/Tq2Gto9hQnI/AAAAAAAAD3Y/NWiXBxfJvZs/s200/DSCI0436.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669335624577008242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar fand das alles ziemlich interessant und hÃ¶rte sich die Spielregeln genau an. Er mÃ¼sse seinen Schnuller auf das Fensterbrett legen, dann wÃ¼rde diese seltsame Fee kommen und ihn gegen ein Geschenk austauschen. Und wer in diesen Tagen Oscar zu Gesicht bekommt, der sollte nicht versÃ¤umen, ihn nach seinem Wunsch von der Schnullerfee zu fragen, denn niemand im deutschen Sprachraum kann so schÃ¶n "Oko la ten ku chen" sagen wie Oscar. VerschÃ¤mt und meist mit einem Finger im Mund artikuliert er diesen Wunsch nach Schokoladenkuchen und da wir nicht so genau wissen, wann die Schnullerfee nun tatsÃ¤chlich kommen wird, hat die Mama ab jetzt immer die Backzutaten fÃ¼r Okolatenkuchen da. Okolate und so zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-aV5qaHA66Ko/Tq2HwPfne6I/AAAAAAAAD4Y/lqseQ1mn7wE/s1600/DSCI0453.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aV5qaHA66Ko/Tq2HwPfne6I/AAAAAAAAD4Y/lqseQ1mn7wE/s200/DSCI0453.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669336768791935906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es wird also demnÃ¤chst so ablaufen: Oscar legt den Schnuller aufs Fensterbrett. Er schlÃ¤ft. Mama backt. Papa sieht fern. Dann kann es durchaus sein, dass Oscar wieder wach wird und - wie zuletzt geschehen - weinend mit der gesamten Faust im Mund fuhrwerkt. Niemals wird er den Grund seiner UnpÃ¤sslichkeit selber nennen, aber auf Nachfrage gibt er gerne zu, dass er nun doch noch seinen Schnuller wÃ¼nscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, so die Mama gelassen, wird der Okolatenkuchen zur Arbeit mitgenommen. Man darf sich an Mamas Arbeitsstelle gegebenfalls auf recht hÃ¤ufiges Kuchenessen freuen. Momentan jedoch ist Oscar zu sehr Realist, als dass er den Schnuller abends abgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja auch neben dieser Schnullertfee-Sache so viel zu tun. Beispielsweise musste er in der Kita sich selbst malen, damit er dann darÃ¼ber sprechen &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-AXhvzTAjVNU/Tq2HxMnkc1I/AAAAAAAAD4w/ZYmLZxHRqBo/s1600/DSCI0441.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-AXhvzTAjVNU/Tq2HxMnkc1I/AAAAAAAAD4w/ZYmLZxHRqBo/s200/DSCI0441.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669336785199854418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;kann und diese Sprechleistung in seinem Sprachtagebuch oder so Ã¤hnlich dokumentiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar malte also drauf los und wÃ¤hrend er so malt, streuen wir eine kleine Erinnerung ein: Ella malte in Oscars Alter Menschen, die alle auf jeden Fall einen deutlichen Bauchnabel hatten. Der Bauchnabel war in dieser Zeit fÃ¼r unsere Tochter sehr wichtig. StÃ¤ndig knibbelte sie an ihm herum. Sie stand kurz vorm Nabelbruch. Und was malt der kleine Oscar da? Einen Menschen mit einem kleinen Penis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Parallelen zu Ellas Bauchnabel mÃ¶ge nun jeder selber ziehen. Wir verraten nur soviel, dass Oscar nicht an seinem Bauchnabel knibbelt, dafÃ¼r aber manchmal trotz Windel nass wird, weil Teile seines KÃ¶rpers, die definitiv in die Windel gehÃ¶ren, aus selbiger herausgezogen wurden. Anders gesprochen: Echte Jungs brauchen keinen Bauchnabel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-XHZ9_5CEVi0/Tq2GtYRVxXI/AAAAAAAAD3Q/pmFXB4vhmh4/s1600/DSCI0432.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-XHZ9_5CEVi0/Tq2GtYRVxXI/AAAAAAAAD3Q/pmFXB4vhmh4/s200/DSCI0432.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669335620096738674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun ist Oscar auch schon fertig mit Malen. Da ist also ein Mensch mit kleinem Penis zu erkennen. Oscar erklÃ¤rt sein Werk und schlieÃŸlich spricht auch der KÃ¼nstler das kleine Geschlechtsteil an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Olivia, die sich das alles anhÃ¶ren darf, fragt nun noch einmal nach. Warum denn so klein und so... Dann tut Oscar, was ein Kerl in einer solchen Situation zu tun hat. Er zieht sich die Hose samt Windel hinunter und schreit in Olivias Gesicht "Der ist doch klein!" - GroÃŸartig und sehr souverÃ¤n. Wie der pÃ¤dagogische Eintrag in Oscars Sprachtagebuch wohl formuliert sein mag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wechseln wir lieber wieder zu Ella. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-3zhGUhfXcfo/Tq2Gt255JjI/AAAAAAAAD3o/Oxd8SQ0hkDA/s1600/DSCI0434.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3zhGUhfXcfo/Tq2Gt255JjI/AAAAAAAAD3o/Oxd8SQ0hkDA/s200/DSCI0434.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669335628319893042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella ist fÃ¼nfeinhalb und Papa frohlockte schon mit der Aussicht, demnÃ¤chst Filme mit Ella genieÃŸen zu kÃ¶nnen, die noch cooler sind als der Film von Prinzessin Lilifee. Als Klassiker des Kinderfilms warten da schlieÃŸlich schon die "Unendliche Geschichte" oder "E.T." im DVD-Regal auf unsere Tochter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nachdem Oma mit Ella mal wieder im Kino war und die beiden selbiges bereits nach 30 Minuten verlassen mussten, weil sich unsere Tochter zu Tode fÃ¼rchtete, wusste Papa, dass Ella erst mit etwa 30 Jahren in der Lage sein wird, die beiden angesprochenen Filmklassiker ohne Panik zu sehen.&lt;br /&gt;Oma und Ella guckten Ã¼brigens "Lauras Stern und die Traummonster". Die Traummonster waren angenehm plÃ¼schige und lustige Gesellen. Ella war fix und fertig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2270838539930164718?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2270838539930164718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/warum-jungs-keinen-bauchnabel-brauchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2270838539930164718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2270838539930164718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/warum-jungs-keinen-bauchnabel-brauchen.html' title='Echte Jungs brauchen keinen Bauchnabel'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-RFnA6eLZcA0/Tq2HwNOFdVI/AAAAAAAAD4k/CQGuJ5gc52k/s72-c/DSCI0448.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5917832303793169279</id><published>2011-10-23T20:08:00.004+02:00</published><updated>2011-10-23T20:49:48.152+02:00</updated><title type='text'>Keine Texte Ã¼ber ZÃ¤hne</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SiU0c0oZjO4/TqRaLht1v6I/AAAAAAAAD1w/_s4RRQT0vdQ/s1600/DSCI0400.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SiU0c0oZjO4/TqRaLht1v6I/AAAAAAAAD1w/_s4RRQT0vdQ/s200/DSCI0400.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666753385214623650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nein. In dieser Woche lassen sich die Hauptdarsteller dieses Blogs nicht die Butter vom Brot nehmen. Diesmal geht es nur um sie und nicht um die ZÃ¤hne der Mutter, auch wenn sich selbige noch einmal versuchten in den Vordergrund der aktuellen Berichterstattung zu drÃ¤ngen, als sie mitten auf dem Potsdamer Platz, also in telegener Position einfach - Pardauz - auf den Boden des Sony Centers fielen. Sporadische Leser, die nun an Skorbut oder Ã¤hnliche Krankheiten denken, seien auf den Blogeintrag der letzten Woche verwiesen. Im Ãœbrigen fielen der Mutter Provisorien aus dem Mund. Wir sehen darÃ¼ber hinweg und schlagen den Bogen zu den Kindern. Dies machen wir wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Vater mit dem Sohne im besagten Sony-Center eine riesige Videowand entdeckte, auf welcher gerade belanglose atmosphÃ¤rische Bilder die hier unter sich weilenden Berlin-Touristen einlullen wollten, rannte Ella auf sie zu und fragte Erstaunliches: "Warum spricht Mama nicht mehr mit mir?". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-5x86OloWxZQ/TqRaMNiUOUI/AAAAAAAAD14/8fgk4u1qL8s/s1600/DSCI0393.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-5x86OloWxZQ/TqRaMNiUOUI/AAAAAAAAD14/8fgk4u1qL8s/s200/DSCI0393.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666753396977449282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Papa wollte dieses Verhalten psychologisch deuten und sprach von gestressten MÃ¼ttern, die einfach keine Lust auf triviale Kinderfragen hÃ¤tten, doch weit gefehlt. Die Mutter saÃŸ zu diesem Zeitpunkt bereits mehr oder weniger zahnlos in der S-Bahn und war auf dem Weg zum Zahnarzt. Ella war irritiert, am Ende war aber alles halb so schlimm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da wir in dieser Woche also fest entschlossen sind, den Fokus wieder weg von der Mutter und hin zu den Kindern zu lenken, mÃ¼ssen wir der VollstÃ¤ndigkeit halber zwei Dinge der letzten Woche nachreichen, die fÃ¼r Ella und Oscar von recht groÃŸer Bedeutung waren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dAVT4kaHOHo/TqRZVHhF_II/AAAAAAAAD1M/_Yzna-SnMRs/s1600/DSCI0420.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dAVT4kaHOHo/TqRZVHhF_II/AAAAAAAAD1M/_Yzna-SnMRs/s200/DSCI0420.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666752450468904066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar war nÃ¤mlich das erste Mal in seinem Leben im Kino. Da er aber nur als Begleitung eines lang geplanten Kinobesuches von Ella fungierte, muss sich Oscar nun sein Leben lang erzÃ¤hlen lassen, dass sein erster Kinofilm eher weiblich angehaucht war. Es handelte sich um das Epos "Prinzessin Lilifee und irgendetwas Rosafarbenes". Den Titel haben wir nicht so genau recherchiert, aber passen wÃ¼rde er. Ella guckte gebannt und Oscar - obwohl leicht fiebernd - tat es ihr gleich. Sein Fazit fiel wie folgt aus: "Im Kino ist es ganz duuuuunkel. Und heeeeell." Die Eltern finden, dass damit alles gesagt ist. Die Leinwand konnte man jedenfalls mit Fug und Recht als "hell" bezeichnen. Selten war derart viel Rosa zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage spÃ¤ter ging es fÃ¼r Ella und Oscar zum Zahnarzt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-t6t62fs8TYE/TqRZV9swp-I/AAAAAAAAD1c/REFea5vfXcA/s1600/DSCI0406.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-t6t62fs8TYE/TqRZV9swp-I/AAAAAAAAD1c/REFea5vfXcA/s200/DSCI0406.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666752465013352418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;KinderzahnÃ¤rzte verfolgen in den ersten Behandlungen ihrer Patienten nur ein Ziel, nÃ¤mlich das der Heuchelei. In perfidester Art gaukeln sie den vÃ¶llig zu Unrecht begeisterten Kindern vor, wie lustig es beim Zahnarzt ist. Die Ã„rztin von Ella und Oscar war eine Meisterin dieses Faches. Oscar jedenfalls hat in seinem Gehirn die Worte Zahnarzt ganz eng mit einem lustigen Gedicht Ã¼ber Busfahrer, einer tollen Taschenlampe fÃ¼r den Mund und einem Geschenk in Form eines Plastiktieres verknÃ¼pft. Nach und nach wird die Ã„rztin in den nÃ¤chsten Jahren ihre wahren Absichten in Form von Arbeiten am offenen Zahnnerv in dieses verlogene Schauspiel einflechten. Es ist das Vorgehen eines Demagogen. Und dennoch oder vielleicht deshalb verlieÃŸ die Familie den Zahnarzt als hÃ¤tte man gerade einen gelungenen Zirkusbesuch hinter sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies musste nachgereicht werden. Nun zur aktuellen Woche:&lt;br /&gt;Diese war geprÃ¤gt von einem Besuch aus BrÃ¼ssel. David und Dalia, beide ein Jahr jÃ¼nger als unsere Zusammenstellung, husteten sich durch Berlin und mindestens Ellas und Oscars Papa&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-JjctODKMQxI/TqRZU4NCgpI/AAAAAAAAD1A/m_W76mjxeEo/s1600/DSCI0423.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-JjctODKMQxI/TqRZU4NCgpI/AAAAAAAAD1A/m_W76mjxeEo/s200/DSCI0423.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666752446358258322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; hat diese belgischen Keime gierig aufgenommen. Fast sicher scheint, dass in der nÃ¤chsten Woche einige Familienmitglieder folgen werden. Euphemistisch kÃ¶nnte man von "gelebter europÃ¤ischer Idee" sprechen. Mit den Belgiern ging es ins Technikmuseum, wo Lokomotiven bestaunt und KnÃ¶pfe gedrÃ¼ckt werden kÃ¶nnen. Dann gab es Sight-Seeing im Herzen der Stadt. Ella und Oscar nahmen erstmals in ihrem Leben Kontakt mit dem dunkelsten Kapitel ihrer Heimat auf, indem sie laut lachend und jubelnd durchs Holocaust-Mahnmal rannten. SchlieÃŸlich - auf dem Potsdamer Platz - fielen Mama die ZÃ¤hne aus dem Mund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AbschlieÃŸend zwei schÃ¶ne O-TÃ¶ne der Kinder:&lt;br /&gt;1) Am FrÃ¼hstÃ¼ckstisch. Ella Ã¼bt wie in jeder Lebenslage auch hier das autodidaktische Lesen. Sie versucht, die Informationen der Milchpackung zu erschlieÃŸen. Oscar simuliert das Gleiche. Ella: "Du kannst nicht lesen". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-d68XBKyZLvs/TqRaLUjpSbI/AAAAAAAAD1k/7sVwcnq4QAo/s1600/DSCI0402.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-d68XBKyZLvs/TqRaLUjpSbI/AAAAAAAAD1k/7sVwcnq4QAo/s200/DSCI0402.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666753381682203058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar: "Doch." Ella (die Milchpackung reichend): "Gut. Dann lies das!", Oscar (improvisierend): "Bruda Jakob!". KÃ¶nnte ja stimmen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Papa (lehrreich): "Bienen sind die einzigen Tiere, die Honig machen kÃ¶nnen."&lt;br /&gt;Ella: "Und Schweine sind die einzigen Tiere, die Schweinefleisch machen kÃ¶nnen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5917832303793169279?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5917832303793169279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/keine-texte-uber-zahne.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5917832303793169279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5917832303793169279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/keine-texte-uber-zahne.html' title='Keine Texte Ã¼ber ZÃ¤hne'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-SiU0c0oZjO4/TqRaLht1v6I/AAAAAAAAD1w/_s4RRQT0vdQ/s72-c/DSCI0400.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-458497599172191783</id><published>2011-10-16T22:31:00.004+02:00</published><updated>2011-10-17T23:16:47.052+02:00</updated><title type='text'>Oma und der Aus-Knopf</title><content type='html'>Als wir in der letzten Woche prophezeiten, dass UnfÃ¤lle ins Haus stÃ¼nden, da meinten wir eigentlich Oscar und seine Vorliebe fÃ¼r halsbrecherische SchlafplÃ¤tze wie Flure, TÃ¼rschwellen und andere dunkle und ha&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-HyYjOZttKAw/TpxyDhDT7NI/AAAAAAAAD00/mBq6NVZAhjc/s1600/DSCI0355.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HyYjOZttKAw/TpxyDhDT7NI/AAAAAAAAD00/mBq6NVZAhjc/s200/DSCI0355.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664527836062674130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;lbdunkle Orte, an denen man nicht unbedingt schlafende Kinder vermutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Oscar aber einfach nicht verunfallen wollte, sieht man mal von seinen tÃ¤glichen StÃ¼rzen und Verbeulungen ab, sprang seine Mutter ein, um die Ehre der Blog-Prophezeiung zu retten. So fuhr sie im Regen durch Mitte mit dem Fahrrad, was nur macht, wer es wirklich wissen will. Und so hieÃŸen die Zutaten fÃ¼r Mama an diesem Tage Linksabbieger, Asphalt, halbe ZÃ¤hne, Blut und Notaufnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun begab es sich, dass Oscar zuvor leicht fieberte. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-j10uOhV3cJ4/TpxwijBvx4I/AAAAAAAADz4/d_UGu7qfATg/s1600/DSCI0383.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-j10uOhV3cJ4/TpxwijBvx4I/AAAAAAAADz4/d_UGu7qfATg/s200/DSCI0383.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664526170145671042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein in Aussicht gestellter Tag zu Hause mit dem ferienbedingt ebenfalls zu Hause weilenden Vater lieÃŸ Oscars Temperatur dann gleich noch auf gefÃ¤hrliche 37,1Â° klettern, sodass alle Beteiligten sich einig waren, dass der Junge besser daheim bleibt. Dann aber verunfallte die Mama.&lt;br /&gt;Als Oscar berichtet wurde, dass seine Mama im Krankenhaus liegt, da schmiss sich das eben noch glÃ¼ckliche Kind aufs Sofa und weinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg ins Krankenhaus freundete sich der Knirps allerdings damit an, demnÃ¤chst ein echtes Krankenhaus betreten zu dÃ¼rfen und als dann auch noch ein blinkender Krankenwagen vor dem Portal stand, da war zunÃ¤chst wieder alles ganz gut.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Qd9_JSURy6o/TpxwjGwlXDI/AAAAAAAAD0Q/N6EJYhN2hYs/s1600/DSCI0374.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Qd9_JSURy6o/TpxwjGwlXDI/AAAAAAAAD0Q/N6EJYhN2hYs/s200/DSCI0374.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664526179737361458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dann aber war da ja noch Mama. Liegend im Krankenhaus-Hemd und mit deutlich sichtbarem Mund-Aua. Oscars Reaktion war seltsam. Er weigerte sich, in der Patientin seine Mutter zu erkennen, was die allgemeine Heiterkeit, die ohnehin gerade fort war, nicht zurÃ¼ckzuholen vermochte. "Meine Mutter heiÃŸt Bianca!", schluchzte Oscar durch die KrankenhausgÃ¤nge, deutete dabei auf die Mund-Aua-Patientin und schÃ¼ttelte heftig den Kopf. Eine Szene wie aus einer doofen Krankenhausserie...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oma kam und fand fÃ¼r Oscar, der sich in einer kitschigen Folge "Emergency Room" zu befinden schien, den Aus-Knopf. Sie schnappte sich das irritierte Kleinkind. Und so nahm der Tag fÃ¼r den Wicht eine satte 180Â°-Wende, denn statt einer Mutter mit Schorf und halben ZÃ¤hnen gab es nun eine unverletzte Oma, ein Kindermuseum und ein Magnum-Eis mitten in der vollbesetzten Tram, was nun wiederum bei der fÃ¼r die Sauberkeit der Tram irgendwie zustÃ¤ndige Oma fÃ¼r SchweiÃŸausbrÃ¼che sorgte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch: Die nÃ¤chsten Tage war spÃ¼rbar, dass einige in der &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-sp_KSYPTPgI/TpxwiyYf0DI/AAAAAAAAD0A/_J7HrKXAx_w/s1600/DSCI0384.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-sp_KSYPTPgI/TpxwiyYf0DI/AAAAAAAAD0A/_J7HrKXAx_w/s200/DSCI0384.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664526174267625522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Familie am kaputten Muttermund (wir bringen dieses Wortspiel erst das zweite Mal in Ã¼ber fÃ¼nf Blog-Jahren) noch zu knabbern hatten. Im Ã¼bertragenen Sinne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar war hochsensibel, die Mutter nicht eben hochgradig ausgeglichen und Ella zeigt seit heute auch ein sich in Richtung AnhÃ¤nglichkeit verÃ¤nderndes Verhalten. Der einzig Normale hier ist demnach der Vater, der diese Zeilen tippt. Und dann sind die Ferien auch noch zu Ende. Bonjour Tristesse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falsch: Tristesse kommt nicht auf, denn hier passieren auch immer tolle Dinge. Oscar ist zum Beispiel vorhin in der Kita wÃ¤hrend des Essens eingeschlafen und dabei kopfÃ¼ber in die TomatensoÃŸe gefallen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-DMDvZg61ZvM/TpxyDJpR6-I/AAAAAAAAD0o/uEsKu-0Rf4U/s1600/DSCI0369.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DMDvZg61ZvM/TpxyDJpR6-I/AAAAAAAAD0o/uEsKu-0Rf4U/s200/DSCI0369.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664527829779475426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Solch grandiose Geschichten schreibt nur das Leben. Und als die Mutter hier letztens durch die Wohnung stapfte, weil man durch eine von Spielzeug bedeckte Wohnung nicht geht, sondern eben stapft, da sprach sie naheliegender Weise irgendetwas von "Chaos". Und wer kam dann um die Ecke geflitzt? Richtig. Der Herr des Chaos. Und der schrie: "Ich heiÃŸ nich Chaos. Ich heiÃŸ Oscar!!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche, die so viel BlÃ¶des im GepÃ¤ck hatte, stand allerdings auch im Zeichen des FlÃ¼sterbetons. Der wurde nÃ¤mlich zwischen Montag und Freitag hier auf unserer StraÃŸe verlegt, was nicht ohne groÃŸes GerÃ¤t und viel Gebrumm vonstatten ging. Das Spektakel war jedenfalls groÃŸ genug, als dass Ella und Oscar mit einer Schale Popcorn auf dem BÃ¼rgersteig standen und sich den Tanz der Dampfwalzen ansahen. Dass die StraÃŸe vorher weg gemacht wurde, so richtig weg, das fand zumindest Oscar auch sehr beeindruckend. StraÃŸe weg. Mamas ZÃ¤hne teilweise weg. StraÃŸe wieder da. Die Woche hatte HÃ¶hen und Tiefen. Und in etwa 2 Wochen sind Mamas ZÃ¤hne dann auch zurÃ¼ck. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-8ePfP2Y7dG4/TpxyCzUZ7LI/AAAAAAAAD0c/b-03_4hV2DI/s1600/DSCI0372.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-8ePfP2Y7dG4/TpxyCzUZ7LI/AAAAAAAAD0c/b-03_4hV2DI/s200/DSCI0372.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664527823786339506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und bei all dem haben wir hier jetzt FlÃ¼sterbeton. Als wÃ¼rde der LÃ¤rm hier von den Autos kommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss nur Gutes und fÃ¼r den schadenfrohen und sich am Leid anderer labenden Blog-Leser Langweiliges: Ella lernt derzeit mehr oder weniger autodidaktisch lesen und schreiben. Den Taschenrechner kann sie auch schon wunderbar bedienen und die Uhr meist erfolgreich lesen. Und dass Ella auf der Wii super kegeln und rutschen kann, wollen wir nicht verheimlichen, auch wenn die Mutter dies lieber nicht in die weite Welt hinausposaunt gewusst hÃ¤tte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-458497599172191783?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/458497599172191783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/blog-erst-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458497599172191783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458497599172191783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/blog-erst-montag.html' title='Oma und der Aus-Knopf'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-HyYjOZttKAw/TpxyDhDT7NI/AAAAAAAAD00/mBq6NVZAhjc/s72-c/DSCI0355.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-500075845631828695</id><published>2011-10-09T19:00:00.003+02:00</published><updated>2011-10-09T20:08:20.610+02:00</updated><title type='text'>Fluoreszierende SchlafanzÃ¼ge</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-PBpTBP9clSM/TpHUy8a4ntI/AAAAAAAADzo/ouF-kIIXIdU/s1600/DSCI0252.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-PBpTBP9clSM/TpHUy8a4ntI/AAAAAAAADzo/ouF-kIIXIdU/s200/DSCI0252.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661540178258861778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Diese seltsamen Teile, auf denen sich manche Kinder in schwindelerregender HÃ¶he im Park am Gleisdreieck drehten, sind abgebaut. Im letzten Blog berichteten wir davon, dass auch unsere Tochter jene HÃ¶llengerÃ¤te erklomm, und so sind wir froh, dass ihr diese MÃ¶glichkeit des "Kicks" nun genommen ist. Wir sind fast sicher, dass es UnfÃ¤lle gegeben haben muss, vermutlich mehrere und vermutlich tÃ¶dliche. Jetzt sind die Dinger abgebaut und der Parkbesuch ohne Herzklopfen ist theoretisch mÃ¶glich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SchlieÃŸlich lauern zu Hause schon genug Gefahren. Es ist nicht schwer, fÃ¼r die nÃ¤chsten Wochen einen konkreten Unfall zu prophezeien. Das Unfallopfer wird Oscar sein, denn Oscar hat der langen Liste an dÃ¼mmlichen Einschlafritualen, die wir hier seit fÃ¼nfeinhalb Jahren im Hause so beobachten, ein weiteres wirklich strohdummes Ritual hinzugefÃ¼gt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-ndUD717ZtlE/TpHUzOpUknI/AAAAAAAADzw/4xFWKx2_mq0/s1600/DSCI0244.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ndUD717ZtlE/TpHUzOpUknI/AAAAAAAADzw/4xFWKx2_mq0/s200/DSCI0244.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661540183151252082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar schlÃ¤ft seit ein paar Tagen nÃ¤mlich nicht mehr in Betten ein, sondern auf dem Boden. So ganz genau wissen wir nicht, warum unser Sohn so verfÃ¤hrt, aber er ist sich seiner Wahl des Schlafplatzes sehr bewusst. Fremde mÃ¶gen sich vielleicht wundern Ã¼ber Dialoge wie diesen: "Oscar, mÃ¶chstest du heute im Bett oder auf dem Boden schlafen?" - "Auf dem Boden." - FÃ¼r uns hier ist es nun schon NormalitÃ¤t geworden, dass Oscar zunÃ¤chst einmal auf dem nackten Boden liegt und spÃ¤ter dann von uns in sein Bett getragen wird.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-AaBPVQGOHK0/TpHTjlTNrtI/AAAAAAAADzE/VM7OKHGCFQ8/s1600/DSCI0322.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-AaBPVQGOHK0/TpHTjlTNrtI/AAAAAAAADzE/VM7OKHGCFQ8/s200/DSCI0322.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661538814843006674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir sprachen eingangs von Unfallgefahr. Nun, man denke sich einen dunklen Flur. Er verbindet beispielsweise das Kinderzimmer mit dem Wohnzimmer. Wer nun aus irgendwelchen GrÃ¼nden von dem einen in das andere Zimmer gelangen mÃ¶chte, der hat also diesen Flur zu durchschreiten. Hier kann es passieren, dass sich im Dunkeln, irgendwo auf dem Boden, ein Mensch befindet. Ein schlafender Mensch, auf den man schnell auch mal drauftreten kann. Vielleicht sollten wir Oscar aus diesen GrÃ¼nden fluoreszierende SchlafanzÃ¼ge anziehen, damit man ihn an seinen absurden SchlafplÃ¤tzen erkennt. Eine andere MÃ¶glichkeit bestÃ¼nde darin, dass Oscar kÃ¼nftig einfach in Betten schlÃ¤ft. Davon ist er derzeit aber meilenweit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-583LlYbZvq4/TpHTjrGGUdI/AAAAAAAADzM/hIANDVecStw/s1600/DSCI0305.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-583LlYbZvq4/TpHTjrGGUdI/AAAAAAAADzM/hIANDVecStw/s200/DSCI0305.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661538816398610898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen schafft es in letzter Zeit zunehmend besser, sich ohne elterliche Animation zu beschÃ¤ftigen. SchÃ¶n auch, dass Oscar ins Spiel integriert wird. Und so spielten die beiden das, was alle Kinder so gerne spielen - nÃ¤mlich "Vater, Mutter, Kind", allerdings in etwas abgewandelter Form.&lt;br /&gt;Ella erlÃ¤uterte uns mitten im Spiel, worum es in ihrer fiktiven Familie gerade geht. Vorweg: Es handelt sich um recht groÃŸe Problemfelder.&lt;br /&gt;Ella spielte die Mutter, das war klar. Auf dem Arm hielt sie eine Puppe. "Das ist das Baby", erklÃ¤rte Ella. "Wir haben es letzte Nach leider drauÃŸen vor der TÃ¼r vergessen und jetzt hat es Schnupfen, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-5AQII-fTEvY/TpHUyrkjivI/AAAAAAAADzg/WDcPZfgN6dg/s1600/DSCI0267.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-5AQII-fTEvY/TpHUyrkjivI/AAAAAAAADzg/WDcPZfgN6dg/s200/DSCI0267.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661540173736020722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Husten und beide Arme und beide Beine gebrochen", erlÃ¤uterte sie durchaus frÃ¶hlich. Oscar stand daneben und hatte auch eine Rolle. Welche eigentlich? "Oscar ist das Kind", sagte Ella. "Und wer ist der Vater?", fragten wir. "Der ist gestorben", sagte Ella freundlich und zog alleinerziehend mit ihrem Kind und mit ihrem Baby, das eine furchtbare Nacht durchlebt haben muss, von dannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Sohn signalisierte dann am heutigen Sonntag so ab Mittag, dass das alles ein bisschen viel war an diesem Wochenende. Am Freitag kam vormittags Oma MÃ¼nster vorbei, am Nachmittag ging es zu Oma Berlin. Am Samstag kamen aus Dresden Carla und Curt und die fuhren auch erst am Sonntag wieder nach Hause. Curt ist eineinhalb und neigt - Ã¤hnlich wie Oscar - zum Disput, weshalb hier hÃ¤ufiger als sonst die Fetzen flogen. Ein nachmittÃ¤glicher Spaziergang sollte AbkÃ¼hlung bringen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-X8_nHxvtD5A/TpHTj25_s9I/AAAAAAAADzU/EeibXD7KoYQ/s1600/DSCI0287.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-X8_nHxvtD5A/TpHTj25_s9I/AAAAAAAADzU/EeibXD7KoYQ/s200/DSCI0287.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661538819569071058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar konnte zu diesem Zeitpunkt aber nur noch zwei Dinge: hysterisch Kichern und hysterisch Schreien, weshalb auch andere Familien auf uns aufmerksam wurden und ihren unglÃ¤ubigen Kindern erzÃ¤hlten, dass diese frÃ¼her einmal ganz genau so gewesen sind. Diese Kinder starrten indes fassungslos auf den sich am Boden windenden Oscar. Keine Stunde spÃ¤ter schlief er dann. Auf der TÃ¼rschwelle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-500075845631828695?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/500075845631828695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/fluoreszierende-schlafanzuge.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/500075845631828695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/500075845631828695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/fluoreszierende-schlafanzuge.html' title='Fluoreszierende SchlafanzÃ¼ge'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-PBpTBP9clSM/TpHUy8a4ntI/AAAAAAAADzo/ouF-kIIXIdU/s72-c/DSCI0252.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6056155411191159306</id><published>2011-10-02T19:25:00.006+02:00</published><updated>2011-10-02T23:51:15.719+02:00</updated><title type='text'>Wenn sich der Magen erholt, hat der restliche KÃ¶rper Stress</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-jR7_9uEKbFo/ToifwtP62KI/AAAAAAAADy0/CPDR9X7fV_E/s1600/DSCI0217.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-jR7_9uEKbFo/ToifwtP62KI/AAAAAAAADy0/CPDR9X7fV_E/s200/DSCI0217.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658948590919932066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dass Oscar mal wieder eine recht ordentliche und krankschreibungspflichtige Magen-Darm-Geschichte in die beginnende Woche brachte, steckte der kleine Knirps gewohnt routiniert weg. Oscar ist hart im Nehmen und dazu gehÃ¶rt eben auch, dass man kein groÃŸes Trara veranstaltet, wenn einem nachts Ã¼bel wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man liegt zwischen Mama und Papa ja perfekt fÃ¼r ein kurzes Erbrechen. Schnell in die HÃ¶he geschraubt, zwischen die HÃ¤upter der Lieben erbrochen und weitergeschlafen, wÃ¤hrend Mama und Papa das Bett reinigen und mitten um zwei Uhr nachts kurz sogar lachen mÃ¼ssen, als sie exakt unter der Stelle, an der nun Oscars Erbrochenes durch das Laken auf die sÃ¼ndhaft teure Matratze zu suppen droht, ein Handtuch entdeckten. Richtig. Das hatten wir wÃ¤hrend &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ellas &lt;/span&gt;Magengrippe dort hinuntergelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erkenntnis 1: Unsere Kinder kotzen immer auf die gleiche Stelle des Elternbettes (ist das nicht sÃ¼ÃŸ?)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-cibLTtgS54Y/ToifxPWyvfI/AAAAAAAADy8/HpCmfbrlMAE/s1600/DSCI0218.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-cibLTtgS54Y/ToifxPWyvfI/AAAAAAAADy8/HpCmfbrlMAE/s200/DSCI0218.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658948600075566578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erkenntnis 2: Wir mÃ¼ssten das Laken hÃ¤ufiger wechseln. Die Magengrippen der Kinder treten ungefÃ¤hr alle zwei Monate auf. Das ist ein zu langes Intervall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tage nach dieser nÃ¤chtlichen BeilÃ¤ufigkeit allerdings hinterlieÃŸen Spuren bei unserem Sohn. Hier war sein routiniertes Erdulden von Leid und Unwohlsein an seine Grenzen geraten. Und diese Grenzen hieÃŸen Salzstangen, LaugengebÃ¤ck und Tee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht so, dass Oscar diese Dinge ablehnt. HÃ¤ufig schon hat man es knauspern hÃ¶ren, wenn man Oscar und Salzstangen und LaugengebÃ¤ck in einem Zimmer ablegte. Und dass Oscar alle trinkbaren FlÃ¼ssigkeiten "Tee" nannte, ist auch noch nicht so lange her.&lt;br /&gt;Das Problem war vielmehr, dass sich Oscars Nahrung auf exakt diese drei Komponenten zu beschrÃ¤nken hatte, denn sein kleiner Magen sollte sich mal so richtig erholen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-9j3NW4_48NM/Toie2rfHNHI/AAAAAAAADyc/7-5oNI0cACM/s1600/DSCI0239.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-9j3NW4_48NM/Toie2rfHNHI/AAAAAAAADyc/7-5oNI0cACM/s200/DSCI0239.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658947594014372978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wÃ¤hrend der Magen dies tat und am Dienstag und Mittwoch immer entspannter wurde, hatte der Rest von Oscars KÃ¶rper Stress. Oscar musste am Tisch bei jeder Mahlzeit erkennen, dass fÃ¼r ihn derzeit andere Gesetze gelten. WÃ¤hrend famose Dinge in Ellas Mund verschwanden, wurde Oscar mit dem Hinweis "Du bist krank" LaugengebÃ¤ck gereicht. Das fand er schon schlimm.&lt;br /&gt;Krank sein, das hat Oscar gelernt, heiÃŸt einerseits zwar fernsehen und spielen mit Eltern und Oma im lustigen Wechsel. Krank sein heiÃŸt aber eben auch LaugengebÃ¤ck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Donnerstag gilt Oscar gemeinhin wieder als gesund. Noch verarbeitet er aber die schwere Zeit, was sich zum Beispiel zeigt, wenn man ihn - wie geschehen - fragt, ob er sich denn Nudeln oder WÃ¼rstchen zum Mittagessen wÃ¼nsche. "Nudeln" schreit dann da der entsetzte Sohn und fÃ¼gt mit fetter Unterstreichung hinzu "Ich bin nicht mehr krank!!!".&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-YQUpMKcygos/ToifwbfkNNI/AAAAAAAADys/eyq3-wZ5ASI/s1600/DSCI0225.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-YQUpMKcygos/ToifwbfkNNI/AAAAAAAADys/eyq3-wZ5ASI/s200/DSCI0225.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658948586153718994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ãœberhaupt der Donnerstag... Oscar war wieder gesund und der Herbst schaltete noch einmal auf Sommer. Die Familie picknickte im neuen Park am Gleisdreieck und alles war gut. Oscar wollte Laufrad fahren und erhielt Instruktionen: Er mÃ¶ge, so die Mutter, Ã¼ber dessen AutoritÃ¤t diskutiert werden darf, doch nur bis zum Spielplatz dort fahren. Oscar verstand und fuhr los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wÃ¤hrend Ella im Park schon recht groÃŸe Runden auf dem Fahrrad drehte und dabei immer wieder zu ihren Eltern zurÃ¼ck fand, weil sie die Geometrie der Vierecke versteht und weiÃŸ, dass man - fÃ¤hrt man im Viereck - irgendwie wieder zum Ausgangspunkt zurÃ¼ckkehrt, wÃ¤hrend Ella also im Carree fuhr, fuhr Oscar mehr so linear. Und zwar am Spielplatz vorbei ohne diesen vereinbarten Endpunkt seiner Fahrt auch nur eines Blickes zu wÃ¼rdigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eltern beobachteten und dachten nach. Irgendwann war man sich einig, dass man den Bengel zurÃ¼ckholen musste. Papa radelte barfuÃŸ hinterher, was wehtat, denn Papas FÃ¼ÃŸe sind entgegen ihrem Ã¤uÃŸeren Anschein sehr sensible KÃ¶rperteile, und sammelte seinen Sohn ein, nicht ohne ihm vorher die Leviten zu lesen. Als er mit dem niedergeschlagene&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-mmgjMVoYF6E/Toie29dOJoI/AAAAAAAADyk/oqFCcV_VN-c/s1600/DSCI0232.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-mmgjMVoYF6E/Toie29dOJoI/AAAAAAAADyk/oqFCcV_VN-c/s200/DSCI0232.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658947598838277762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n und Ã¼brigens auch weinenden Sohn zur Picknickdecke zurÃ¼ckkehrte, fanden die beiden Herren diese verwaist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo waren Frau und Tochter? Die Frau winkte frÃ¶hlich. Ãœber ihr, in etwa drei Metern HÃ¶he, saÃŸ Ella auf einer seltsamen gebogenen Stange, die sich auch noch fÃ¼rchterlich drehen konnte. Papa war stolz und ging auf seine akrobatische Tochter zu. Im Hintergrund weinte Oscar seiner enttÃ¤uschenden Radtour hinterher. Mama erkannte das und so gab es das, was in professionellen FuÃŸballmannschaften und eingespielten Elternpaaren immer gut funktioniert: Mama Ã¼bernahm Oscar und Papa Ella. Der professionelle Tausch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa stand dann als alleiniger Erziehungsberechtigter unter der in drei Meter HÃ¶he sich drehenden Tochter. Der Stolz verschwand. Die Angst kam.&lt;br /&gt;"Ella, komm da runter", bellte der Ã¼berforderte Vater, wÃ¤hrend weiter oben die Verhandlungen mit den Worten "Noch drei Runden" begannen. Papa schwitzte, wurde drÃ¤ngender und dann sah Ella endlich ein, dass sie dieses HÃ¶llengerÃ¤t nur noch in Abwesenheit des Vaters besteigen kann.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-NAB-C4ZekWA/Toie2VXIGWI/AAAAAAAADyU/aJNzHErvHLI/s1600/DSCI0235.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-NAB-C4ZekWA/Toie2VXIGWI/AAAAAAAADyU/aJNzHErvHLI/s200/DSCI0235.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658947588075297122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella stieg ab. Papa war zufrieden. Man ging zurÃ¼ck zur Picknick-Decke, doch da: Oscar und Mama waren ja schon auf dem Weg zu Ella und Papa. Oscar wurde mÃ¼tterlicherseits nÃ¤mlich versprochen, dass er sich seine Akrobatenschwester mal aus der NÃ¤he betrachten dÃ¼rfe. Und dann das. Dann steigt die einfach ab. Oscar fiel auf der Stelle um und brÃ¼llte. Papa dachte verschiedene Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im Prinzip ging es dann auch so weiter. Oscar war in dieser Woche recht unausgeglichen. In Verbindung mit seiner Schwester, die - egal ob ausgeglichen oder unausgeglichen - immer zu LautstÃ¤rke neigt, hat die Familie in dieser Woche recht viel gelÃ¤rmt. Am Wochenende waren wir in der Laubenkolonie. Etwa 24 Stunden beglÃ¼ckten wir die Nachbarschaft mit GebrÃ¼ll und Geschrei. Die Menschen sind verschieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6056155411191159306?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6056155411191159306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/wenn-sich-der-magen-erholt-hat-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6056155411191159306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6056155411191159306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/wenn-sich-der-magen-erholt-hat-der.html' title='Wenn sich der Magen erholt, hat der restliche KÃ¶rper Stress'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jR7_9uEKbFo/ToifwtP62KI/AAAAAAAADy0/CPDR9X7fV_E/s72-c/DSCI0217.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7223050805893940400</id><published>2011-09-25T20:02:00.002+02:00</published><updated>2011-09-26T20:45:04.336+02:00</updated><title type='text'>Honig-Mehl und BÃ¶nsaft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-D2-meMSw3OI/ToC85jGauHI/AAAAAAAADyE/vmVjye7yvZs/s1600/DSCI0173.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-D2-meMSw3OI/ToC85jGauHI/AAAAAAAADyE/vmVjye7yvZs/s200/DSCI0173.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728828838066290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Obwohl wir uns alle mit Ella freuen, dass sie eine neue Lieblings-Einschlaf-CD hat, nÃ¤mlich die HÃ¶rbuchfassung des Kinderbuchs "Ella geht in die Schule", die wir natÃ¼rlich aus Jux irgendwann einmal organisierten, obwohl wir uns also - wie gesagt - alle hier freuen, sollte man vorsichtig sein, wenn man das GesprÃ¤ch auf die CD lenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella nÃ¤mlich findet eine Stelle dieser CD unglaublich komisch. Das Problem dabei ist nur, dass es ihr bislang stets misslungen ist, diese Komik zu transportieren, sie einem GesprÃ¤chspartner zugÃ¤nglich zu machen. Sowohl Papa als auch Mama waren nun schon einmal gefangen in Ellas ErzÃ¤hlmÃ¼hle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild mit der MÃ¼hle trifft es schon ganz gut. Einem MÃ¼hlrad gleich fallen aus Ellas Mund monoton gesprochene Parataxen. Ein Lehrer ist Teil dieser ErzÃ¤hlung und ein Honig. Und irgendwann rufen alle Leute irgendetwas. Dieses surrealistische Szenario wiederholt sich - vielleicht beruht darauf der Witz - in der HÃ¶rspielhandlung anscheinend einige Male. Bei Ellas ErzÃ¤hlung muss man dann schon ganz genau hinhÃ¶ren, um zu erkennen, wo eine solche Wiederholung beginnt und endet. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-a1AVuGYlFKw/ToC85VNJO5I/AAAAAAAADx8/Qrh9Efym99Y/s1600/DSCI0176.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-a1AVuGYlFKw/ToC85VNJO5I/AAAAAAAADx8/Qrh9Efym99Y/s200/DSCI0176.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728825108183954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn man irgendwann als ZuhÃ¶rer den Faden verliert, und das ist sowohl der Mama als auch dem Vater recht schnell passiert, dann steht man einem Kleinkind gegenÃ¼ber, dass etwa drei oder vier Minuten ohne erkennbare Satzgrenzen von Lehrern und Honig erzÃ¤hlt und an manchen Stellen lacht. Man starrt dem frÃ¶hlich rezitierenden Kind ins Gesicht und findet aus der Situation nicht heraus. Die MÃ¼hle ist wirklich ein ganz gelungenes Bild. Ella ist die MÃ¼hle und ihre ErzÃ¤hlung ist Mehl. Honig-Mehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Dinge sprach das Kind in der FuÃŸgÃ¤ngerzone von Weimar, wo die dynamische Familie Ã¼bers Wochenende gastierte: "Papa. Wo ist Klaus Wowereit?", hÃ¼pfte Ella. "Papa. Wer ist der Papps?" - Ja. Es war eine historische Woche. Der Papps (Papst) war zu Besuch in Deutschland und beklagte sich Ã¼ber sein unchristliches Heimatland. Ella sah den Papst in einer Zeitung. Papa erklÃ¤rte kurz, was es mit dem alten Mann auf sich hatte. Ella blÃ¤tterte um. "Papa - da ist auch der Papps" - "Nein Ella. Das ist Rudi VÃ¶ller." Alte MÃ¤nner scheinen sich in den Augen von FÃ¼nfjÃ¤hrigen doch recht Ã¤hnlich zu sehen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-e-0kWi32ipg/ToC8dSPzJ1I/AAAAAAAADxs/cunQNUjEWKs/s1600/DSCI0191.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-e-0kWi32ipg/ToC8dSPzJ1I/AAAAAAAADxs/cunQNUjEWKs/s200/DSCI0191.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728343277676370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ãœberhaupt hatte der Papst mit seiner unhÃ¶flichen Klage Recht. Unchristlich geht es hier zu. Ella beispielsweise muss etwa einmal die Woche im Radio einen Wortbeitrag namens "ZwiegesprÃ¤ch mit Gott" hÃ¶ren. Diese GesprÃ¤che sind Ellas momentan einziger Zugang zur Religion, da Ahmet ja nun nicht mehr die Kita besucht. Ella weiÃŸ dank der ZwiegesprÃ¤che aus dem Radio nun also, dass Gott stark berlinert und im Prenzlauer Berg wohnt. Sie hasst diese Sendung.&lt;br /&gt;Und in genau der Woche, als der Papst Berlin besuchte und im Radio ein ZwiegesprÃ¤ch mit Gott lief, da sagte Ella einen Satz, den sie eventuell auch in einigen Jahren im Konfirmandenunterricht zum Besten geben wird: "Ich geh raus, solange das mit Gott lÃ¤uft." - Ein Faustschlag fÃ¼r den Heiligen Vater. (Papa verstand Ã¼brigens "Ich geh raus, solange das Gott lÃ¤uft", was aufgrund der umgebauten Syntax und dem damit verbundenen falschen grammatikalischen Geschlecht des Gottes ein noch viel atemberaubenderer Schlag ins Gesicht des Heiligen Vaters darstellen wÃ¼rde. Wir wissen nicht genau, was Ella da religionskritisches sagte.)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-rUO40x5tNRM/ToC8dH5CHdI/AAAAAAAADxk/MvOSY-6LnFs/s1600/DSCI0192.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-rUO40x5tNRM/ToC8dH5CHdI/AAAAAAAADxk/MvOSY-6LnFs/s200/DSCI0192.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728340497833426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was sagt Oscar so? Nun. Auch Oscar bewegt sich im Bereich der Transzendenz. Oscar steht nachts schon mal auf, um seinen Eltern von drohendem Unheil zu berichten. "Da kommt gleich ein Gespenst", sagt der Kleine da mit angstverzerrtem Gesicht. Seine Eltern freuen sich indes, dass Oscar demnach zu uns kommt, bevor das Gespenst erscheint und er richtig Panik bekommen wÃ¼rde. GlÃ¼cklicherweise weiÃŸ Oscar schon kurz vorher, dass es in seinem Kinderzimmer gleich gruselig wird. So mÃ¼ssen wir nicht viel trÃ¶sten. Bei Ella - so erinnern wir uns schwach - war die bÃ¶se Hexe immer da, bevor wir trÃ¶sten mussten. Ella war dann schon vollkommen auÃŸer Rand und Band. Oscar ist anders. Oscar schleicht durch die Wohnung und flÃ¼stert: "Da kommt gleich ein Gespenst". Wer dies weiÃŸ, kann vorbeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dies: Ella kann mittlerweile sehr viele Worte lesen und auch schon toll schreiben. "BÃ¶nsaft" schrieb sie auf einen Zettel und beurkundete damit quasi ihre ZugehÃ¶rigkeit zum Berliner Sprachraum. Die westfÃ¤lische Mutter hat sprecherzieherisch versagt. Ella schreibt "BÃ¶nsaft". In Westfalen schreiben die Kinder "Biiiiiiiiirnensaft". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-1jxayLAglBM/ToC8dC3Ez3I/AAAAAAAADxc/gsENyzlU3c8/s1600/DSCI0204.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-1jxayLAglBM/ToC8dC3Ez3I/AAAAAAAADxc/gsENyzlU3c8/s200/DSCI0204.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728339147444082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was veranlasste unser Kind zum Schreiben dieses - wie sich zeigen wird - polarisierenden GetrÃ¤nkenamens?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgendes: Es ist Mittwochmorgen. Familie Hoffmann frÃ¼hstÃ¼ckt. Doch o weh! Der Apfelsaft ist alle, beziehungsweise vergoren, wofÃ¼r der Vater als schuldig deklariert wird. Selbiger Vater versucht die Situation, in der zwei Kinder ihren Durst in die KÃ¼che weinen, zu bereinigen. Er geht in die Kammer, findet zwei TrinkpÃ¤ckchen Bio-Birnensaft. Ella eins. Oscar eins. Stille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar fÃ¤llt nach fÃ¼nf Sekunden aber ein, dass er seinen Birnensaft lieber aus einem Becher trinken will. Mama holt den Becher, fÃ¼llt um. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-1ViF5oiWfns/ToC8dn-5o5I/AAAAAAAADx0/OIWEH4DeWE4/s1600/DSCI0180.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-1ViF5oiWfns/ToC8dn-5o5I/AAAAAAAADx0/OIWEH4DeWE4/s200/DSCI0180.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728349112378258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Becher ist randvoll und Oscar furchtbar stolz.&lt;br /&gt;Oscar nimmt einen Schluck, stellt den Becher ab. Becher kippt um. Alles ist futsch. Kein Birnensaft ist mehr im Haus. FÃ¼r Oscar bricht eine Welt zusammen und zu behaupten, er hÃ¤tte die Situation tapfer ertragen wÃ¤re eine feiste LÃ¼ge. Oscar schluchzte und heulte furchtbar lange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag wurde Birnensaft gekauft. Und dann ging das mit dem Polarisieren los. Schmeckt Birnensaft Ã¼berhaupt oder tut er es nicht? Am Schluss - als alle Argumente ausgetauscht waren, half nur noch LautstÃ¤rke: Papa und Oscar riefen rhythmisch "BIR-NEN-SAFT", wÃ¤hrend Ella und Mama dagegenhielten "AP-FEL-SAFT". Es ging zu wie im Stadion. Krawalle blieben dann aber aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7223050805893940400?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7223050805893940400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag_25.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7223050805893940400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7223050805893940400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag_25.html' title='Honig-Mehl und BÃ¶nsaft'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-D2-meMSw3OI/ToC85jGauHI/AAAAAAAADyE/vmVjye7yvZs/s72-c/DSCI0173.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-458692651640282441</id><published>2011-09-18T20:07:00.004+02:00</published><updated>2011-09-18T21:01:49.201+02:00</updated><title type='text'>Inszeniertes Leiden als Teil der PersÃ¶nlichkeitsentwicklung</title><content type='html'>Wenn der Mutter im Hause beim Abendbrottisch ein seliges LÃ¤cheln Ã¼ber das Gesicht huscht und sie vertrÃ¤umt sagt, dass ihr Sohn - Oscar - nun eine echte PersÃ¶nlichkeit entwickelt, dann muss dieser These in diesem Blog natÃ¼rlich mit gewohnter GrÃ¼ndlichkeit nachgegangen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch interessanter wird dies alles, wenn man berÃ¼cksichtigt, dass Oscar, als Mama von seiner PersÃ¶nlichkeitsentwicklung referierte, gar nicht zugegen war. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-bd2gdk2gPS4/TnY0ZmV_nhI/AAAAAAAADxM/weOnto71OUI/s1600/DSCI0113.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bd2gdk2gPS4/TnY0ZmV_nhI/AAAAAAAADxM/weOnto71OUI/s200/DSCI0113.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763996604407314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wo bitte sehr entwickelte sich denn dann seine PersÃ¶nlichkeit? Antwort: Auf dem Klo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort saÃŸ Oscar nÃ¤mlich. Die Mutter muss man sich knieend, fast in relegiÃ¶ser Anbetungspose vor dem stuhlenden Sohn vorstellen in der Erwartung, diesem sogleich beim Reinigungsakt behilflich sein zu dÃ¼rfen. In diesem Moment erwachte - so haben wir die Mutter anschlieÃŸend verstanden - Oscars PersÃ¶nlichkeit, indem er seine Mutter anfauchte: "Ich will meine Ruhe!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-uHdnJIBhGZw/TnY0ZBiO2eI/AAAAAAAADxE/w6yO112YPh4/s1600/DSCI0115.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-uHdnJIBhGZw/TnY0ZBiO2eI/AAAAAAAADxE/w6yO112YPh4/s200/DSCI0115.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763986723625442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kurz zuvor gab es da aber noch eine andere Aussage des Knirpses, die entwicklungspsychologisch in einer anderen Liga spielt als, wir zitieren erneut die Mutter, Aussagen wie "Ich will Saft!".&lt;br /&gt;Oscar rÃ¼gte nÃ¤mlich seine Schwester und forderte mehr Benimmregeln ein. Er sprach zornig: "Das heiÃŸt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;'bitte'&lt;/span&gt;, Ella", nachdem diese einen Wunsch, vermutlich nach einem Brotaufstrich, ohne das - von unserem Sohn scheinbar sehr geschÃ¤tzte - ZauberwÃ¶rtchen formulierte. Man kann sich der These der Mutter also wohl anschlieÃŸen und Oscars PersÃ¶nlichkeit recht herzlich Willkommen heiÃŸen in unserem Kreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter der Woche machte die Familie mal wieder von der Zoo-Jahreskarte Gebrauch. Vorher wurden PlanungsgesprÃ¤che gefÃ¼hrt. Papa wollte NashÃ¶rner, Ella wollte LÃ¶wen und Oscar wollte Zebras. Mama betrat den Zoo ohne glÃ¼henden Wunsch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-PLSSBwwjMj4/TnYz6YMU2zI/AAAAAAAADws/ZXY34ayzI8A/s1600/DSCI0143.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-PLSSBwwjMj4/TnYz6YMU2zI/AAAAAAAADws/ZXY34ayzI8A/s200/DSCI0143.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763460229815090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar beherrscht mittlerweile - Stichwort PersÃ¶nlichkeitsentwicklung - eine ganz reizende Vorgehensweise, die wir bislang weltweit nur bei Ella beobachten durfte und die wir "Inszeniertes Leiden" genannt haben. Ella neigt des Ã–fteren dazu, in letzter Zeit aber weniger, ganz bewusst Situationen herbeizurufen, die ihr ein lautes Weinen gestatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Oscar zeigte sich dies wie folgt: Im Zoo zeigen wir Oscar die Zebras, von denen er auf dem gesamten Hinweg Ã¼ber sprach. Er rennt zum Gehege. Rennt aber auch schnell weiter. Etwa 20 Minuten spÃ¤ter jammert er. Die Zebras seien viel zu wenig gewesen. Er musste schlimm weinen. Wir vermuten mittlerweile, dass unsere Kinder gerne weinen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ibdAf-w7oyA/TnY0Z39hG0I/AAAAAAAADxU/9QBe_bWl2sg/s1600/DSCI0103.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ibdAf-w7oyA/TnY0Z39hG0I/AAAAAAAADxU/9QBe_bWl2sg/s200/DSCI0103.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653764001333582658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Geweint wurde auch bei den LÃ¶wen. Diese werden donnerstags nicht gefÃ¼ttert, weshalb sie an solchen Tagen - was ja verstÃ¤ndlich ist - immer besonders Ã¼bellaunig sind. Oscar und Ella, in etwa so groÃŸ wie ein LÃ¶wenbein, standen vor dem KÃ¤fig. Ein LÃ¶we begann zu brÃ¼llen, woraufhin drei weitere LÃ¶wen ebenfalls zu brÃ¼llen begannen. Die Situation schaukelte sich hoch. Ein oder zwei Minuten war ordentlich was los im Raubtierhaus und die LÃ¶wen waren so laut, dass keiner merkte, dass ein kleiner Junge, der so gerne so tapfer und stark und furchtlos wÃ¤re, sehr rot im Gesicht war und schon viele, viele TrÃ¤nchen auf den Boden des Raubtierhauses tropfen lieÃŸ. Hier weinte Oscar nicht gerne. Bei der Zebra-Aktion wollte er es nicht anders!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags drauf besuchte Oma die Enkel und hatte eine grÃ¼ne FlÃ¶te dabei. WÃ¤re Ella ein Instrument, so wÃ¼rde man vielleicht eher spÃ¤ter die "FlÃ¶te" nennen. Ella ist vom Typ her ja eher so Schlagzeug oder Pauke. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-LdKQCkCzsaM/TnYz6sGUkWI/AAAAAAAADw8/p-h7fCnYzlU/s1600/DSCI0128.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LdKQCkCzsaM/TnYz6sGUkWI/AAAAAAAADw8/p-h7fCnYzlU/s200/DSCI0128.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763465573339490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und so holte sie aus der FlÃ¶te TÃ¶ne heraus, die in puncto Schrilligkeit und Schiefe so gar nicht filigran und lieblich sind. Ella flÃ¶tet Trash-Metal. GefÃ¶nte Geiger sind mit Ã¤hnlichen Kombinationen sehr reich geworden und so erdulden wir Ellas Kampf gegen die Musik. Oscar hat das grÃ¼ne Instrument auch schon in sein Herz geschlossen. Die TÃ¶ne, die Oscar aus diesem Stab presst, gleichen den TÃ¶nen seiner Schwester. Ein Plastik-Saxofon wurde gereicht, damit beide Kinder gleichzeitig furchtbaren LÃ¤rm machen kÃ¶nnen. SchÃ¶n ist es, Kinder zu haben, die musizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-E7pJaJsP6jo/TnYz6fY4tCI/AAAAAAAADw0/V8NHdL9ktIU/s1600/DSCI0138.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-E7pJaJsP6jo/TnYz6fY4tCI/AAAAAAAADw0/V8NHdL9ktIU/s200/DSCI0138.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763462161544226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute wurde in Berlin gewÃ¤hlt. Ella war bei Papa in der Wahlkabine und Oscar bei Mama. Mama hat dann noch mal nachgelesen und festgestellt, dass die Berlin-Wahl damit ungÃ¼ltig ist. Vielleicht liest dies ja jemand mit Einfluss, dann dÃ¼rfen wir alle noch einmal wÃ¤hlen gehen. SpaÃŸ hat es schlieÃŸlich allen gemacht. Sogar die Fernsehanalysen haben Ella und Oscar mit groÃŸem Interesse verfolgt.&lt;br /&gt;"Wie heiÃŸt der?", fragte Oscar dann, auf den Spitzenkandidaten der Linken deutend. "Wolf", sagte Papa, woraufhin Oscar mal wieder blass wurde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-458692651640282441?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/458692651640282441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/inszeniertes-leiden-als-teil-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458692651640282441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458692651640282441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/inszeniertes-leiden-als-teil-der.html' title='Inszeniertes Leiden als Teil der PersÃ¶nlichkeitsentwicklung'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-bd2gdk2gPS4/TnY0ZmV_nhI/AAAAAAAADxM/weOnto71OUI/s72-c/DSCI0113.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8039833304329154256</id><published>2011-09-12T20:42:00.004+02:00</published><updated>2011-09-12T21:41:21.016+02:00</updated><title type='text'>Montags, nach dem Gewitter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-uRt7SSCGazU/Tm5XLOWQRlI/AAAAAAAADwc/YrmeNDYhO0k/s1600/DSCI0079.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uRt7SSCGazU/Tm5XLOWQRlI/AAAAAAAADwc/YrmeNDYhO0k/s200/DSCI0079.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651550432738166354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oft gewittert es in diesen SpÃ¤tsommertagen in Kreuzberg. Es gewittert sogar so oft, dass wir schon echte Langzeit-erfahrungswerte darÃ¼ber haben, was so alles in diesem Hause passiert, wenn es gewittert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZunÃ¤chst einmal kÃ¶nnen wir aus dem Reich der Technik berichten, dass sich Papas Handy auf faszinierende Weise entlÃ¤dt, nachdem es drauÃŸen gewitterte. Es existieren sogar besorgte Internet-Communities, die sich Ã¼ber dieses Problem austauschen. Auch heute war Papa den ganzen Tag Ã¼ber "not available"...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-mYxNkp-mX1E/Tm5XKyypPcI/AAAAAAAADwU/8xdbPXx4q2c/s1600/DSCI0080.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-mYxNkp-mX1E/Tm5XKyypPcI/AAAAAAAADwU/8xdbPXx4q2c/s200/DSCI0080.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651550425341050306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Recht zeitnah geschehen auch Dinge im Reich der Organismen, wenn es gewittert. Beide Organismen, die in den letzten Jahren zu uns stieÃŸen, haben nÃ¤mlich gehÃ¶rigen Respekt vor Blitz und Donner. Echte Helden wie Oscar zum Beispiel sprechen gar von "Aaaaanngst".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil es drauÃŸen ordentlich krachte, durften Ella und Oscar deshalb ins elterliche Bett ziehen. Mama und Papa saÃŸen noch vor dem Fernseher, was nicht weiter stÃ¶rte, denn das Bett alleine versprÃ¼ht schon trÃ¶stende Wirkung und so schliefen die beiden Kinder friedlich darin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-LwWjm87QUqU/Tm5TbjmJXiI/AAAAAAAADwE/7C21c3K0eB0/s1600/DSCI0093.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-LwWjm87QUqU/Tm5TbjmJXiI/AAAAAAAADwE/7C21c3K0eB0/s200/DSCI0093.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651546315273362978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mama und Papa wollten sich spÃ¤ter dazu legen, da hatte die Mama eine groteske Idee. "Wir tragen die Kinder noch ins Kinderzimmer. Nimm du das GrÃ¶ÃŸere, ich nehme das Kleinere." Papa murmelte sein Missfallen etwas zu leise in die Nacht. Wie lange wÃ¼rden die Kinder wohl im eigenen Bett liegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eltern, die gerade die Kinder entfernt hatten, legten sich ins vorgewÃ¤rmte Bett.&lt;br /&gt;Nach 20 Sekunden weinte ein Kind. Ein Elternteil ging hin und holte es.&lt;br /&gt;Daraufhin, es waren insgesamt 30 Sekunden vergangen, seit die Kinder das Elternschlafzimmer verlieÃŸen, waren wir plÃ¶tzlich zu viert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir notieren also: Gewitter-Folge eins: Entladung eines technischen GerÃ¤tes. Gewitter-Folge zwei: Kinderwunsch nach familiÃ¤rer Ballung. Was aber ist Folge drei? &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-jYOuC_CtG64/Tm5TbZcNR8I/AAAAAAAADv8/Q0d_LEbZsZY/s1600/2011-09-11%2B15.10.51.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-jYOuC_CtG64/Tm5TbZcNR8I/AAAAAAAADv8/Q0d_LEbZsZY/s200/2011-09-11%2B15.10.51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651546312547321794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun. Folge drei hat sehr viel damit zu tun, dass Oscar - entgegen seiner SelbsteinschÃ¤tzung - hochgradig sensibel ist. TrÃ¤umt er schlecht, und das passiert in GewitternÃ¤chten voller Angst, dann hat er am nÃ¤chsten Tag Herpes am Bein. Angstherpes. Der Weg zum Cowboy ist noch weit fÃ¼r unseren Sohn, der sich - wenn man ihn danach fragt - immer noch fÃ¼r sehr groÃŸ hÃ¤lt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Warst du beim Kinderturnen der GrÃ¶ÃŸte oder der Kleinste?", fragte Papa, der keine Lust auf Durchschnitt hatte. "GrÃ¶ÃŸte", flÃ¼sterte Oscar, woraufhin Ella zurecht in das Abendbrot schrie, dass sie die GrÃ¶ÃŸte gewesen sei. Oscar gelang nun schier UnmÃ¶gliches: Innerhalb von zwei Sekunden stellte er mittels Kopfhaltung und Gesichtsausdruck dar, dass Ellas Aussage a) grundsÃ¤tzlich im Rahmen des MÃ¶glichen anzusiedeln ist, gleichzeitig b) fÃ¼r Oscar eine bodenlose DemÃ¼tigung darstellt und dass Papa bitteschÃ¶n c) helfen mÃ¶ge.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Vn9QlfCDbyM/Tm5XLBbKXUI/AAAAAAAADwk/cS7DZOerP1w/s1600/DSCI0076.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vn9QlfCDbyM/Tm5XLBbKXUI/AAAAAAAADwk/cS7DZOerP1w/s200/DSCI0076.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651550429269089602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor wurde Ã¼brigens geweint (Oscar), weil man nicht stÃ¤ndig EndstÃ¼cke der Fleischwurst gereicht bekommt, was ungerecht ist, denn EndstÃ¼cke schmecken so viel besser als die StÃ¼cke aus der profanen Mitte der Fleischwurst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach wurde dann aber auch geweint. Diesmal war es Ella, die in TrÃ¤nen ausbrach. Der Grund konnte zunÃ¤chst nicht kommuniziert werden, zu groÃŸ war der Kummer. Dann war es raus: Ella wollte nicht so lange auf ihren Toast warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Montag. Am Montag sind die Kinder immer furchtbar mÃ¼de und mÃ¼ssen beim Abendbrot deshalb immer ganz besonders weinen. Welch harmlose Rolle die Eltern bei diesen WeinkrÃ¤mpfen spielen, wird gleichzeitig aber auch sehr deutlich, wenn man bedenkt, dass die Kinder zunÃ¤chst von der Wurst und dann vom Toast zum Weinen gebracht wurden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7fdymF-PDWs/Tm5Tb5MmCwI/AAAAAAAADwM/qFekP2qFyGE/s1600/DSCI0085.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7fdymF-PDWs/Tm5Tb5MmCwI/AAAAAAAADwM/qFekP2qFyGE/s200/DSCI0085.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651546321071770370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die HÃ¶hepunkte der Woche im Schnelldurchlauf: Ella und Papa schliefen am Mittwoch im Garten. Einfach so. Am Freitag lieÃŸ Papa die Familie fÃ¼r drei Tage alleine. WÃ¤hrenddessen wurde im Garten trotzdem gegrillt. Ellas Sorgen, der Grill wÃ¼rde nie angehen, weil Mama das eventuell nicht kÃ¶nnen wÃ¼rde, bestÃ¤tigten sich nicht. "Ben war ja da", berichtete Ella dem interessierten Vater. Am Sonntag hat es dann gewittert. Am Montag waren dann alle mÃ¼de. Fleischwurst. Toast. Kummer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8039833304329154256?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8039833304329154256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/montags-nach-dem-gewitter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8039833304329154256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8039833304329154256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/montags-nach-dem-gewitter.html' title='Montags, nach dem Gewitter'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-uRt7SSCGazU/Tm5XLOWQRlI/AAAAAAAADwc/YrmeNDYhO0k/s72-c/DSCI0079.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7963630494449151710</id><published>2011-09-11T22:15:00.000+02:00</published><updated>2011-09-11T22:16:11.098+02:00</updated><title type='text'>Blog am Montag</title><content type='html'>Der Blog erscheint mal wieder erst montags...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7963630494449151710?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7963630494449151710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963630494449151710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963630494449151710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag.html' title='Blog am Montag'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8417593970247858697</id><published>2011-09-04T20:21:00.002+02:00</published><updated>2011-09-04T21:35:47.006+02:00</updated><title type='text'>Das TÃ¶pfchen, der Park und Joghurt</title><content type='html'>Wie dÃ¼ster die Zukunft hier in unserer zwar riesigen, aber leider nur mit einer Toilette bestÃ¼ckten Wohnung werden wird, ist noch nicht allen Familienmitgliedern klar.&lt;br /&gt;Papa mahnte ja schon des Ã–fteren, dass Oscar, wenn dieser erst einmal seine &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-fBgVxoJdatc/TmPG1GlBBFI/AAAAAAAADvk/-cXgAd_qnko/s1600/DSCI0034.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-fBgVxoJdatc/TmPG1GlBBFI/AAAAAAAADvk/-cXgAd_qnko/s200/DSCI0034.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576973253968978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Windeln ablegt, fÃ¼r den ein oder anderen Stau vor der BadezimmertÃ¼r sorgen wird, weil wir dann eben vier Leute sind, die von diesem einen Ort unserer Wohnung abhÃ¤ngig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war zu den Zeiten, als Papa so mahnte, aber keinem bewusst, wie Oscar Ã¼ber die Art und Weise des Toilettenganges denkt. Nun wissen wir es, und wir nehmen vorweg: Die Situation vor der ToilettentÃ¼r wird heikel werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ist es nicht ganz soweit, denn Oscar ist derzeit noch mobil, wenn es um die Verdauung geht. Anders gesagt: Oscar befindet sich gerade in der - manchmal ja recht kurz andauernden und vom Vater als besonders unappetitlich empfundenen - TÃ¶pfchenphase. Das Klo gehÃ¶rt also noch uns, doch wissen wir bereits beim Anblick des auf dem TÃ¶pfchen sitzenden Oscar, dass das, was wir bislang drittelten in Zukunft nicht etwa geviertelt werden wird. Nein. Oscar ist da anders als wir. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-HlxqZ28W86k/TmPG1ZUQbNI/AAAAAAAADvs/TIYPcIB-vsc/s1600/DSCI0029.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HlxqZ28W86k/TmPG1ZUQbNI/AAAAAAAADvs/TIYPcIB-vsc/s200/DSCI0029.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576978283949266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar nÃ¤mlich sitzt meist mit einem groÃŸen Bilderbuch auf dem TÃ¶pfchen. Nun sollten Besitzer von Wohnungen mit nur einem Badezimmer immer darauf bedacht sein, den Nachwuchs dahingehend zu erziehen, dass der Toilettengang kein literarisches Ereignis und zunÃ¤chst einmal ohne begleitende LektÃ¼re zu vollziehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Zeitpunkt dieser ErziehungsmaÃŸnahme haben wir leider verpasst, und es ist wohl auch sinnlos. Denn das Tempo, in welchem Menschen ihrem Vorhaben auf dem Toilettensitz nachgehen, ist vermutlich ohnehin vorbestimmt. Und Oscar gehÃ¶rt leider zu der Gruppe Menschen, die auf dem Klo lesen wollen. Und das dauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sitzt dann glÃ¼cklich hinter manchmal Ã¼berdimensionalen BÃ¼chern und erntet spÃ¤ter riesigen Beifall fÃ¼r die Losung, die ratlos im TÃ¶pfchen liegt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Cd6Y4fok9Kw/TmPG1tDSW4I/AAAAAAAADv0/hzml_fTaWes/s1600/DSCI0022.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Cd6Y4fok9Kw/TmPG1tDSW4I/AAAAAAAADv0/hzml_fTaWes/s200/DSCI0022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576983581481858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir halten also fest. Problem 1: Oscar braucht Ruhe, Zeit und MuÃŸe auf dem Klo. Problem 2 ist da in Verbindung mit Problem 1 ein Grund, Ã¼ber einen Wohnungswechsel nachzudenken. Oscar nÃ¤mlich muss so ungefÃ¤hr fÃ¼nf bis acht mal pro Tag verdauen. So manches Mal sind wir nicht sicher, ob am Ende des Tages mehr unten raus als oben reingekommen ist, aber das wird schon alles so stimmen mit unserem Sohn. In jedem Fall, und damit endet die entwÃ¼rdigende Berichterstattung eines Kindes, das langsam aus den Windeln raus mÃ¶chte, muss Oscar hÃ¤ufig und dann dauert es auch mal ganz gerne. DemnÃ¤chst hÃ¤ngen wir in Kreuzberg &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-07tJh9bm6SU/TmPGATdTwUI/AAAAAAAADvU/g2oFAM4NOGM/s1600/DSCI0051.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-07tJh9bm6SU/TmPGATdTwUI/AAAAAAAADvU/g2oFAM4NOGM/s200/DSCI0051.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576066178236738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zettel auf, auf denen steht, dass wir eine Wohnung suchen. Den Grund muss man ja nicht angeben auf solchen Zetteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ãœberhaupt: Die neue Wohnung darf nicht weit entfernt sein, denn Kreuzberg ist mit diesem Wochenende noch viel toller geworden, als es ohnehin schon ist, denn vor unserer HaustÃ¼r erÃ¶ffnete ein neuer Park.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen nicht vorschnell urteilen. Das Potenzial dieses Parks muss erst in der Langzeitwirkung untersucht werden, aber die Gleisanlagen, die SpielplÃ¤tze und die Liegewiesen lassen uns vermuten, dass wir &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Sm3sYyBaq4s/TmPGAl8YJYI/AAAAAAAADvc/EFKCS3hb4oc/s1600/DSCI0048.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Sm3sYyBaq4s/TmPGAl8YJYI/AAAAAAAADvc/EFKCS3hb4oc/s200/DSCI0048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576071140386178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;demnÃ¤chst hÃ¤ufiger dort zu finden sind. Zumal man dort ja auch sicher mit Kreide malen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Woche hat hier nÃ¤mlich so richtig die Kreidezeit begonnen. Papa und Ella kauften fÃ¼r 5 Euro einen riesigen Eimer Kreide mit der Folge, dass wir - hÃ¤tten wir es drauf angelegt - heute ausschlieÃŸlich Fotos hÃ¤tten prÃ¤sentieren kÃ¶nnen, auf denen Kinder mit Kreide malen. Der Kita-Spielplatz, die Steine im Garten, fast der komplette Flughafen Tempelhof wurden bunt angemalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschlusssatz darf Ella sprechen, denn Ella konnte sich thementechnisch in dieser Woche nicht gegen den stets auf dem TÃ¶pfchen sitzenden Oscar durchsetzen. Ella abe&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-S09fRxKGlUw/TmPGAWk0ivI/AAAAAAAADvM/-Q8s36i9l3o/s1600/DSCI0064.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-S09fRxKGlUw/TmPGAWk0ivI/AAAAAAAADvM/-Q8s36i9l3o/s200/DSCI0064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576067015052018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;r sprach Ã¼ber die Natur und sie sagte: "Papa, es gibt drei Arten von Natur." Leider haben wir den mittleren Teil der nun folgenden Definition des Naturbegriffs vergessen. Es handelt sich aber unserer Erinnerung nach um eine eher unspektakulÃ¤re Definition.  Der erste Teil und der letzte Teil von Ellas Natur-Definition sind aber wirklich schÃ¶n: "Einmal das Gegenteil von Normal. [...] Und dann noch Naturjoghurt."&lt;br /&gt;SchÃ¶n ist es, wenn Kinder so richtig zu Stadtmenschen erzogen werden. Wenn sie sagen, Natur sei das Gegenteil von normal und im selben Satz auch noch das Thema "Joghurt" anschneiden.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8417593970247858697?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8417593970247858697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-erst-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8417593970247858697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8417593970247858697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-erst-montag.html' title='Das TÃ¶pfchen, der Park und Joghurt'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-fBgVxoJdatc/TmPG1GlBBFI/AAAAAAAADvk/-cXgAd_qnko/s72-c/DSCI0034.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4492843314129657464</id><published>2011-08-29T19:38:00.005+02:00</published><updated>2011-08-29T22:30:42.975+02:00</updated><title type='text'>Oscar und Peine</title><content type='html'>Es war am Freitag um 18:00, als Oscars Leben fÃ¼r ein paar Minuten wirklich ungut war. Und es war in Peine. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-voDDe1ptKkc/TlvPUlitVRI/AAAAAAAADvE/_5wqNxJZqFc/s1600/2011-08-26%2B18.05.49.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-voDDe1ptKkc/TlvPUlitVRI/AAAAAAAADvE/_5wqNxJZqFc/s200/2011-08-26%2B18.05.49.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334510421071122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar sollte sich den Namen dieses feinen niedersÃ¤chsischen StÃ¤dtchens merken, denn Peine und Oscar, das passt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sitzt kurz vor 18:00 im Kindersitz eines gecharterten Ford und braust Richtung Bergkamen, wo diverse Familienmitglieder schon freudig erregt auf einen unversehrten Oscar und seine groÃŸe und natÃ¼rlich ebenso unversehrte Schwester warten.&lt;br /&gt;Oscar nÃ¤hert sich Peine und was er in diesen Minuten auf der Autobahn nicht weiÃŸ, ist, dass ihm bereits furchtbar Ã¼bel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar bemerkt dies einfach nicht. Oder es ist ihm egal. GleichgÃ¼ltig jedenfalls hÃ¤ngt Oscar in seinem Sitz, aus dem Autoradio erklingt in Endlosschleife "Peterson und Findus feiern Weihnachten", eine Geschichte, deren kruder Handlungsverlauf mit seinen mehreren parallelen ErzÃ¤hlstrÃ¤ngen weder der Vater noch die Mutter komplett begreifen sollten, auch wenn dieses grandiose StÃ¼ck HÃ¶rspielgeschichte sechs Mal komplett gehÃ¶rt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-nusp0yOLn_U/TlvPUZ0QN-I/AAAAAAAADu8/XCXuhGAh530/s1600/2011-08-28%2B14.36.04.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-nusp0yOLn_U/TlvPUZ0QN-I/AAAAAAAADu8/XCXuhGAh530/s200/2011-08-28%2B14.36.04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334507273435106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann die Ortsgrenze zu Peine. Es macht zweimal leise "Schwapp". Oscar stellt neben den Ã¼brigen Reisemitgliedern fest, dass er soeben erbrochen hat. Er jammert ein bisschen. HÃ¤tte er dieses vorher getan, hÃ¤tten wir den nÃ¤chsten Parkplatz angesteuert und Oscar frische Autobahnluft atmen lassen, auf dass er sich schnell wieder erhole. Da Oscar aber sich bis zum Erbrechen komplett unverÃ¤ndert seiner Umgebung prÃ¤sentiert, kann man das doppelte "Schwapp" nicht verhindern. Bei Ella ist es ja zum Beispiel andersherum: Ella jammert und erzÃ¤hlt von schlimmster Ãœbelkeit, doch ins Auto hat sie noch nie gekotzt. Oscar dagegen ist halb so alt wie Ella und hat schon in den verschiedensten LÃ¤ndern die unterschiedlichsten Automarken besudelt. Ohne vorher zu jammern. Welche Eigenart wir in diesem Punkt besser finden, die Theatralik unserer Tochter oder die GleichgÃ¼ltigkeit unseres Sohnes, wissen wir momentan noch nicht. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-iOYxlvl1PBQ/TlvPUPjHYWI/AAAAAAAADu0/I-jciRkCw1U/s1600/2011-08-27%2B12.40.39.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-iOYxlvl1PBQ/TlvPUPjHYWI/AAAAAAAADu0/I-jciRkCw1U/s200/2011-08-27%2B12.40.39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334504517198178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Peine fuhren wir dann auf den Parkplatz. Papa und Ella holten Toilettenpapier, Mama reinigte das Auto, Oscar stand - nur noch mit Windel bekleidet - neben dem GefÃ¤hrt. Dann ein Schrei. Oscar, dem in Peine nie Gutes wiederfÃ¤hrt, wurde von einer Wespe gestochen. Der Pechvogel wurde mit Mitleid Ã¼berschÃ¼ttet, weinte drei Minuten und setzte sich dann ins Auto, wo er sich nichts weiter anmerken lieÃŸ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch von Ella wissen wir nun, dass sie nicht auf Wespenstiche allergisch reagiert, denn auch Ella wurde in diesen Tagen gestochen. Es war am Donnerstag und Ella weinte einen ganzen Nachmittag lang. Am Freitag, so &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Q_kT3JWiDX0/TlvPUDp2ZRI/AAAAAAAADus/BOYr9i5uvUE/s1600/2011-08-28%2B13.46.25.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Q_kT3JWiDX0/TlvPUDp2ZRI/AAAAAAAADus/BOYr9i5uvUE/s200/2011-08-28%2B13.46.25.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334501324219666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella, wurde sie dann noch mal gestochen. Stimmt dies, wÃ¤ren dies drei Stiche fÃ¼r zwei Kinder an zwei Tagen. Und alles, was Papa bislang von Wahrscheinlichkeit zu wissen glaubte, so von wegen: wenn ein Flugzeug abstÃ¼rzt, ist Fliegen total sicher, denn zwei FlugzeugabstÃ¼rze an einem Tag gibt es nicht, oder: wenn ein Kind von einer Wespe gestochen wurde, haben die anderen erstmal Ruhe, all dieses Wissen Ã¼ber Wahrscheinlichkeit wurde von drei Wespen und zwei Kindern binnen 48 Stunden als dÃ¤mlich und falsch entlarvt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-QUUvn6lJEkg/TlvO32ArkUI/AAAAAAAADuk/R3kssQf_CnE/s1600/2011-08-28%2B14.37.24.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QUUvn6lJEkg/TlvO32ArkUI/AAAAAAAADuk/R3kssQf_CnE/s200/2011-08-28%2B14.37.24.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334016625545538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GlÃ¼cklicherweise war Peine nicht das Ziel unserer Reise. Dies hatte Oscar wahrscheinlich nicht Ã¼berlebt. Nein. Der Tross fuhr weiter nach Bergkamen und MÃ¼nster und dort wurde dann alles besser: Oscar bekam beispielsweise einen Eisbecher vor die Nase gesetzt, der ihm schlicht und einfach die Sprache verschlug. Eben noch munter quasselnd bekam der Herr nÃ¤mlich nicht etwa - wie er es erwartete - eine Kugel Eis gereicht, sondern einen so genannten "Eisifant", einen Eisbecher, in welchem ein wackerer Bergkamener Eismann drei Eiskugeln, einen Keks und zwei bunte Zuckerkugeln so anordnete, dass ein Elefant daraus wurde. Ella bekam dieses Kunstwerk auch gereicht. Sie nahm es gefasst und geÃ¼bt entgegen. Nicht so Oscar. Oscar konnte beim Anblick des "Eisifanten" sekundenlang nicht atmen und weigerte sich vor lauter Ehrfurcht, das Gebilde aufzuessen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-G9wlswoU9c0/TlvO3sCak8I/AAAAAAAADuc/1bAfpgCHfKo/s1600/2011-08-28%2B20.50.59.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-G9wlswoU9c0/TlvO3sCak8I/AAAAAAAADuc/1bAfpgCHfKo/s200/2011-08-28%2B20.50.59.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334013948466114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum GlÃ¼ck kennt Oma MÃ¼nster ja alle Tricks. Sie hielt Oscar einen LÃ¶ffel Eis vor sein Gesicht und sprach "Einen fÃ¼r Oscar..." - Oscar schnappte nach dem Eis. Dann aber beging Oma MÃ¼nster einen Fehler. Sie hielt Oscar einen weiteren LÃ¶ffel Eis hin und sprach "und einen fÃ¼r Ella..." - hier machte Oscar nicht mehr mit. Er protestierte "Ich heiÃŸe Oscar!!!" und zeigte sich mal wieder von seiner humorlosen Seite.&lt;br /&gt;Kann man mit Ella auf diese Weise fÃ¼r jedes Kita-Kind einen LÃ¶ffel Essen in ihrem Mund versenken, so teilt Oscar auch in seiner Phantasie so ungern, dass dieses Spielchen bei ihm nicht funktioniert. "Alle LÃ¶ffel fÃ¼r Oscar" heiÃŸt das einzige Essens-Spiel, das Oscar akzeptiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Foto macht Hoffnung. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-MqEJ_ZwTCYk/TlvO3sJ6JgI/AAAAAAAADuU/br3wlPEo_0Y/s1600/DSCI0006.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-MqEJ_ZwTCYk/TlvO3sJ6JgI/AAAAAAAADuU/br3wlPEo_0Y/s200/DSCI0006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334013979895298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir besitzen nun wieder einen intakten Fotoapparat und kÃ¶nnen ab jetzt auch wieder Fotos machen, wenn wir drinnen sind und sich die Objekte bewegen. Und da der Sommer, der nie richtig da war, nun scheinbar wirklich dem Herbst gewichen ist, lÃ¼mmeln sich die beweglichen Objekte dieser Wohnung gerne drinnen auf dem Sofa. Und auch diese  spannenden Situationen kÃ¶nnen wir jetzt wieder fotografieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4492843314129657464?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4492843314129657464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/oscar-und-peine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4492843314129657464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4492843314129657464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/oscar-und-peine.html' title='Oscar und Peine'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-voDDe1ptKkc/TlvPUlitVRI/AAAAAAAADvE/_5wqNxJZqFc/s72-c/2011-08-26%2B18.05.49.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6600002955889000063</id><published>2011-08-21T19:36:00.006+02:00</published><updated>2011-08-21T20:35:40.383+02:00</updated><title type='text'>Neues zur KleinkindpÃ¤dagogik</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-uVr9Nvxkdck/TlFC0UTMRtI/AAAAAAAADuE/HhdwYB7dj5I/s1600/2011-08-21%2B17.08.58.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uVr9Nvxkdck/TlFC0UTMRtI/AAAAAAAADuE/HhdwYB7dj5I/s200/2011-08-21%2B17.08.58.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643365274641778386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ellas Schwimmunterricht wechselt ab sofort vom Dienstag auf den Montag. Was fÃ¼r ein Paukenschlag zu Beginn dieses Blogs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch halt: Hinter dieser scheinbar faden ErÃ¶ffnung verbirgt sich eine Geschichte, die aus den richtigen Zutaten geschnitzt ist.&lt;br /&gt;Es war am letzten Dienstag, als Papa - die Schule lieÃŸ dieses genau ein einziges Mal zu - an einem Dienstagnachmittag die nÃ¶tige Zeit hatte, sein TÃ¶chterchen gemeinsam mit dem Rest der Familie ins historische Baerwald-Bad zu begleiten, wo Ellas dritte von zehn Schwimmstunden anstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Schwimmbad standen drei alte graue Frauen und rauchten. Dies, so wurde recht schnell deutlich, waren die Schwimmlehrerinnen.&lt;br /&gt;In der Umkleidekabine begann Ella zu weinen. Papa hatte schon zu diesem Zeitpunkt vollstes VerstÃ¤ndnis fÃ¼r sein TÃ¶chterchen, das nun in die ebenfalls graue Schwimmhalle trat, in welcher die grauen Schwimmlehrerinnen nun nicht mehr rauchten, sondern im bauchhohen Wasser standen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-bjNUWvukKLw/TlFCRwq_pUI/AAAAAAAADts/3E6SLEyOEJI/s1600/2011-08-21%2B11.03.02.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bjNUWvukKLw/TlFCRwq_pUI/AAAAAAAADts/3E6SLEyOEJI/s200/2011-08-21%2B11.03.02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643364680962385218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Eltern wurde in der Schwimmlehrern eigenen HÃ¶flichkeit, die freundliche Bitte zugetragen, die Schwimmhalle nun zu verlassen und auch auf der oberen Empore nicht zu erscheinen ("Alle Eltaan raus jets. Auch nich nach oben gehen. Raus.")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SchÃ¼chtern schlichen die Eltern hinaus und unterhielten sich vor der schweren TÃ¼r zur Schwimmhalle Ã¼ber ihre jeweils schlechten Gewissen gegenÃ¼ber ihren Kindern. Besonders schlimm sei das hier, sagte eine Mutter mit belegter Stimmer. Schwimmlehrer seien alle so, vermutete die nÃ¤chste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen fauchte ein Drachen. Ein Kind weinte. Es war Ella. Papa hÃ¤tte fast in den grauen Vorraum des BÃ¤rwaldbades geheult. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/--47UK2G2XIw/TlFC0XZlDMI/AAAAAAAADt8/G4z3hLQOE1k/s1600/2011-08-21%2B17.08.44.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--47UK2G2XIw/TlFC0XZlDMI/AAAAAAAADt8/G4z3hLQOE1k/s200/2011-08-21%2B17.08.44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643365275473874114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Ruuisch jets!", brÃ¼llte die Schwimmlehrerin und Ella hÃ¶rte aus unbegreiflichen GrÃ¼nden auf zu weinen. Vermutlich hatte sie Angst, sofort von der aggressiven Alten verspeist zu werden. DrauÃŸen teilte ihr Vater diese Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 45 Minuten war der Horror vorbei. Eltern und Kinder durften sich wieder sehen, die Schwimmlehrer konnten wieder rauchen gehen. Ella log mit traurigen Augen, dass es "gut" gewesen wÃ¤re.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa aber beschloss in einem seltenen Moment groÃŸer Entschlusskraft und keine Widerworte duldend, dass er hÃ¶chstselbst ab sofort die Schwimmerziehung seiner Tochter Ã¼bernehmen wird. Seepferdchen hat er schlieÃŸlich auch und dieses Wissen wartet ohnehin schon 25 Jahre darauf, endlich weitergeben zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab jetzt gehen Papa und Ella also montags schwimmen. Ella wurden die Spielregeln erklÃ¤rt: "Wenn du dabei nicht ernsthaft Ã¼bst, sondern nur planschst, dann geht es ab nÃ¤chster Woche wieder ins Baerwaldbad." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-BOv6meidzU4/TlFC0iG2hpI/AAAAAAAADuM/ZdNkTqwVKbs/s1600/2011-08-18%2B16.11.11.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BOv6meidzU4/TlFC0iG2hpI/AAAAAAAADuM/ZdNkTqwVKbs/s200/2011-08-18%2B16.11.11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643365278348117650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella verstand. Papa ist guter Hoffnung, dass er es auch schafft, innerhalb von sieben Schwimmstunden (, die Ella im Baerwaldbad noch erhalten hÃ¤tte) seine Tochter zum Schwimmen zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo wir schon beim Thema Ãœben sind, sei auf ein paar Bilder des heutigen Eintrages verwiesen. Ella Ã¼bte heute nun das zweite Mal Inline-Skaten und ist immer noch fassungslos, wie schwer das ist. Mama sprach: "Ich kauf mir auch Inliner und bring ihr das bei" und erst jetzt beim Tippen fÃ¤llt dem Vater auf, dass da eine groÃŸe Parallele zu seinem morgigen Schwimmbadbesuch besteht. Das TÃ¶chterchen hat Probleme. Die Folge ist ein wÃ¶chentlich schwimmender Vater und eine inline-skatende Mutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die Idee der Oma befolgen, Ella nun auch noch die wunderbare Welt der BlockflÃ¶te zu erÃ¶ffnen, so wÃ¤re es nur das logische nÃ¤chste Glied in der Kette &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wyGQpwTgwNE/TlFCSVB36GI/AAAAAAAADt0/rNsI0rP2KFQ/s1600/2011-08-21%2B11.03.12.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wyGQpwTgwNE/TlFCSVB36GI/AAAAAAAADt0/rNsI0rP2KFQ/s200/2011-08-21%2B11.03.12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643364690722023522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;der Familienfreizeit, dass sich die Oma auch eine BlockflÃ¶te kauft um Ella das schlimme Ãœben abzunehmen. Wir hÃ¶ren das HÃ¤nde-Ã¼ber-den-Kopf-zusammen-Schlagen der mitlesenden Familienpsychologen laut klatschen, scheren uns aber nicht darum. Ellas TrÃ¤nen im Baerwaldbad und der fauchende Drache neben ihr haben nÃ¤mlich nur Ellas Eltern miterleben mÃ¼ssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar dagegen ist weiterhin Autodidakt. Als er auf dem Tempelhofer Feld mit unfassbarer Kondition auf seinem Bobbycar-Motorrad immer der rosa gepunkteten Markierung hinterherraste und damit ein ordentliches StÃ¼ck vom Flughafen Tempelhof befuhr, d&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-s8Lx4xfxZ1g/TlFCRsCogFI/AAAAAAAADtk/Iwbz0tr6oCQ/s1600/2011-08-21%2B10.51.09.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-s8Lx4xfxZ1g/TlFCRsCogFI/AAAAAAAADtk/Iwbz0tr6oCQ/s200/2011-08-21%2B10.51.09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643364679719354450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;a kreuzten auch einige Markierungen seinen Weg. "Da - eine Eiiiins", jubelte Oscar auf eine groÃŸe "1" deutend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erfuhren wir, dass Oscar schon ein paar Zahlen kann. Genaugenommen zunÃ¤chst einmal die Eins - woher er das auch immer hat.&lt;br /&gt;SpÃ¤ter im Garten hÃ¶rte man ihn weitere Zahlen in der richtigen Reihenfolge sagen: "sechs sieben acht".&lt;br /&gt;Wir unterschÃ¤tzen ihn, weil er sonst nur BlÃ¶dsinn im Kopf hat und sein Wissen allem Anschein nach lieber im Verborgenen hÃ¤lt, was sicherlich auch eine Taktik ist. Vielleicht kann er ja auch schon lÃ¤ngst schwimmen oder Inline-skaten oder FlÃ¶te spielen. Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass Ella jetzt erst einmal in die familieninterne Schraubzwinge genommen wird. Morgen geht's los.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6600002955889000063?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6600002955889000063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/neues-zur-kleinkindpadagogik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6600002955889000063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6600002955889000063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/neues-zur-kleinkindpadagogik.html' title='Neues zur KleinkindpÃ¤dagogik'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-uVr9Nvxkdck/TlFC0UTMRtI/AAAAAAAADuE/HhdwYB7dj5I/s72-c/2011-08-21%2B17.08.58.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6562301878169823746</id><published>2011-08-14T22:24:00.004+02:00</published><updated>2011-08-14T23:29:40.538+02:00</updated><title type='text'>Prinzessin Oscar, schleimig</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-VFtOx5Cl9nI/Tkgv1hOV8gI/AAAAAAAADtU/E68nyNSTkQ8/s1600/2011-08-14%2B11.40.11.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VFtOx5Cl9nI/Tkgv1hOV8gI/AAAAAAAADtU/E68nyNSTkQ8/s200/2011-08-14%2B11.40.11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640811129779646978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gut, dass wir von Oscar nun endlich auch wissen, dass er spÃ¤ter eine Prinzessin werden will. Dies berichtete er seinem Vater bei der gemeinsamen LektÃ¼re eines Prinzessinen-Handbuchs. Mit dabei war natÃ¼rlich auch Ella, denn des Vaters Vorstellung eines richtigen Jungen ist altmodisch genug, ihm &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keine &lt;/span&gt;Prinzessinen-HandbÃ¼cher vorzulesen. Aber Ella verlangte nach eben jenem Buch und Papa las vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar kam herbei und trÃ¤umte sich in die rosafarbene Welt der Prinzessinen hinein. Als Ella dann sagte, dass sie spÃ¤ter gerne Prinzessin werden wÃ¼rde, da lieÃŸ Oscar es heraus: "Ich auch." - Papa nahm seine beiden Prinzessinen in den Arm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorher allerdings erfuhr man Knallhartes aus der Welt der Prinzessinen. Dass das kein Zuckerschlecken sein wÃ¼rde, vermochte das Handbuch den kleinen MÃ¤dchen und &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-0_tpHFJd4y8/Tkgv1bk0WJI/AAAAAAAADtM/e3HQqL9xnAU/s1600/2011-08-14%2B11.40.38.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0_tpHFJd4y8/Tkgv1bk0WJI/AAAAAAAADtM/e3HQqL9xnAU/s200/2011-08-14%2B11.40.38.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640811128263301266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;dem einen begeisterten Jungen der Leserschaft zu vermitteln: Vom richtigen Verhalten bei Tische war da die Rede und von einer gewissen KÃ¶rperspannung, die zu halten sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beides - Verhalten bei Tische und KÃ¶rperspannung - sind nicht die groÃŸen StÃ¤rken unserer Kinder, das Handbuch fÃ¼r die Prinzessin hat also einen gewissen pÃ¤dagogischen Wert in diesem Hause, den der Vater allerdings wieder zunichte machte, weil er, von vornehmen Prinzessinen dozierend, sein eigenes Handeln fÃ¼r ein paar Sekunden nicht beobachtete und sich im pÃ¤dagogisch entscheidenden Moment leider rund 0,3 Liter Currysauce neben sein Grillfleisch goss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder mussten nun mit ansehen, wie ihr Vater etwa 0,25 Liter Currysauce mit einem Messer wieder zurÃ¼ck ins Saucenglas schaufelte. Eben noch sprach er von den Prinzessinen am Tische... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SSPtKGH0Y-M/Tkgvh8rY2aI/AAAAAAAADs8/sP0brJbgElg/s1600/2011-08-14%2B12.15.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SSPtKGH0Y-M/Tkgvh8rY2aI/AAAAAAAADs8/sP0brJbgElg/s200/2011-08-14%2B12.15.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640810793551845794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema "Verhalten beim Essen" noch dies: Wie verhÃ¤lt man sich, wenn mit Essen beschmierte Personen Liebe und kÃ¶rperliche NÃ¤he suchen?&lt;br /&gt;Nun. Um diese komplexe Frage zu beamtworten blicken wir ins Badezimmer nach dem Abendessen: Ella putzt sich ordnungsgemÃ¤ÃŸ die ZÃ¤hne, denn nahezu den ganzen Tag Ã¼ber war Ella ausgezeichnet und vernÃ¼nftig und lieb und groÃŸ. Neben ihr aber befindet sich Oscar, dem ein anstrengendes Wochenende noch tief in den Knochen steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-dtJVZeV8pFM/Tkgvhgf8K5I/AAAAAAAADs0/TxdcCdj1PXk/s1600/2011-08-14%2B13.35.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-dtJVZeV8pFM/Tkgvhgf8K5I/AAAAAAAADs0/TxdcCdj1PXk/s200/2011-08-14%2B13.35.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640810785987636114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar nahm fÃ¼nf Minuten zuvor sein Abendbrot ein, welches aus einem Toast mit einer ungeahnt dicken Tartex-Schicht bestand. GroÃŸe Teile des Brotaufstrichs hÃ¤ngen in Oscars Gesicht. Oscar ist nicht nur im Gesicht schleimig, nein - er hÃ¤lt auch noch eine ZahnbÃ¼rste in der Hand, auf die Papa ordentlich dick "Putzi" geschmiert hat. In diesem Augenblick sucht Oscar Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz zuvor hat er Ella grundlos geschubst. Der Vater hat dies beobachtet und seinen Sohn gerÃ¼gt. "Oscar", sprach der Vater ohne dabei Oscars schleimiges Gesamtbild zu berÃ¼cksichtigen, "Du entschuldigst dich jetzt bei Ella".&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-7vFzq_yCV9k/TkgviE9OAyI/AAAAAAAADtE/uLBgi4Y36ZM/s1600/2011-08-14%2B11.45.57.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-7vFzq_yCV9k/TkgviE9OAyI/AAAAAAAADtE/uLBgi4Y36ZM/s200/2011-08-14%2B11.45.57.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640810795774116642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es folgte ein absurdes Schauspiel, in dem Oscar mit seinem Tartex-Gesicht gewillt war, Ella zu kÃ¼ssen, und in dem Oscar zusÃ¤tzlich gewillt war, Ella mit seiner dick beschmierten ZahnbÃ¼rste zu umarmen. Aus Ellas Sicht konnte sich diese Art der Entschuldigung nur um eine wahre Ekel-Attacke halten und so ergriff sie schreiend die Flucht, wÃ¤hrend Oscar ihr in bester Ghostbusters-Manier hinterherschleimte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Woche hatte aber auch noch andere HÃ¶hepunkte: Da Mama und Papa ihren Hochzeitstag feierten, wurde erstmals ein nicht-familiÃ¤rer Babysitter engagiert. Die Wahl fiel auf Maria, die im Kinderladen ohnehin t&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-dkIbg4niwYg/Tkgv16GtncI/AAAAAAAADtc/g26k7Qxmjlo/s1600/2011-08-13%2B15.50.11.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-dkIbg4niwYg/Tkgv16GtncI/AAAAAAAADtc/g26k7Qxmjlo/s200/2011-08-13%2B15.50.11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640811136458530242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;agtÃ¤glich mit unseren Kindern zu tun hat.&lt;br /&gt;Maria erschien und die Kinder wussten nicht wohin mit ihrer Aufregung. Sie entschieden sich dafÃ¼r, sich zu winden und zu kreischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Mama und Papa Ã¶sterreichisch speisten, wollten ein paar hundert Meter weiter zwei Kinder, dass sie Maria beim Einschlafen sehen.&lt;br /&gt;Maria bettete Ella deshalb im Hochbett und Oscar unmittelbar darunter. Sie selbst setzte sich auf das Sofa gegenÃ¼ber. Ella und Oscar blickten Maria mit ihren groÃŸen Augen an und Maria guckte zurÃ¼ck. Lange Zeit ging das so. Babysitten kann auch ein Psychospiel sein. Am Ende blieb Maria aber wach, wÃ¤hrend vier andere Augen irgendwann zufielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht zu Samstag schliefen Ella und Oscar bei Oma. Am Samstag absolvierten sie dann noch etwa 50 km im FahrradanhÃ¤nger und quasselten darin bis tief in die Nacht hinein.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6562301878169823746?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6562301878169823746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/prinzessin-oscar-schleimig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6562301878169823746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6562301878169823746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/prinzessin-oscar-schleimig.html' title='Prinzessin Oscar, schleimig'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-VFtOx5Cl9nI/Tkgv1hOV8gI/AAAAAAAADtU/E68nyNSTkQ8/s72-c/2011-08-14%2B11.40.11.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4226829577446071314</id><published>2011-08-09T16:20:00.004+02:00</published><updated>2011-08-09T22:20:54.453+02:00</updated><title type='text'>Die internationale Folge-Generation im RÃ¶hrensystem</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-1eJlthjYyiU/TkFDMqGbarI/AAAAAAAADsk/13YNrUMEJlw/s1600/2011-08-01%2B16.15.40.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-1eJlthjYyiU/TkFDMqGbarI/AAAAAAAADsk/13YNrUMEJlw/s200/2011-08-01%2B16.15.40.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638862093183314610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In diesen Tagen kÃ¶nnen es Ella und Oscar mit jedem Vielflieger locker aufnehmen. Nur vier Tage nach der Landung aus Mallorca ging es wieder zum Flughafen. Wieder war unser Flieger der in orange. Ella und Oscar kennen das jetzt und entdecken im Shuttle-Bus zur Gangway frÃ¼her als alle anderen, welches der Flugzeuge denn das richtige ist. Billig fliegen heiÃŸt, orange fliegen. Und wir fliegen billig. Und deshalb schreit Ella im Shuttle-Bus durch Passagiere und HandgepÃ¤ck: "Das da hinten ist unser Flugzeug." Eine Vielfliegerin eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor es aber fÃ¼r ein paar Tage auf Reisen ging, wurde man selber besucht. Wie im letzten Jahr gastierte Leonie aus Wuppertal fÃ¼r eine Nacht bei uns. Mittlerweile ist Leonie zehn und das tollste an Leonie ist, dass sie noch immer lesen kann. Schon im Vorjahr, man blÃ¤ttere zurÃ¼ck, tankte sich Leonie durch den gesamten Bestand an KinderbÃ¼chern und konnte sich einer begeisterten ZuhÃ¶rerschaft sicher sein. So auch diesmal. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-f1MuLPb-254/TkFDM921iXI/AAAAAAAADss/cv0da4NyX0g/s1600/2011-08-03%2B16.09.40.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-f1MuLPb-254/TkFDM921iXI/AAAAAAAADss/cv0da4NyX0g/s200/2011-08-03%2B16.09.40.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638862098486626674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Leonie platzierte sich in Ellas Bett, las ein paar KinderbÃ¼cher vor und links hielt sie eine Ã¼berglÃ¼ckliche Ella im Arm und rechts einen Ã¼berglÃ¼cklichen Oscar, den wir nun manchmal "LÃ¼mmel" oder "Bengel" nennen, woraufhin Oscar meist empÃ¶rt reagiert und uns dann entweder darÃ¼ber in Kenntnis setzt, wie sein bÃ¼rgerlicher Name ist ("Ich heiÃŸ OOOOOOOSCAAAA") oder aber betont, dass derartig despektierliche Bezeichnungen seinem wahren Wesen nicht entsprechen ("Ich ein lieber Nunge").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem man also - wie im ersten Bild zu sehen - mit Leonie den Berliner Sommer unter einer schÃ¼tzenden Luftmatratze genoss, stieg man ins orangefarbene Flugzeug &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-8qB79UG7fmM/TkFC7tTfp1I/AAAAAAAADsU/gDfuHCvLzNA/s1600/2011-08-06%2B12.31.35.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8qB79UG7fmM/TkFC7tTfp1I/AAAAAAAADsU/gDfuHCvLzNA/s200/2011-08-06%2B12.31.35.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638861801985648466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; und landete wenig spÃ¤ter bei einer vielsprachigen Familie in BrÃ¼ssel. Zu dieser Familie gehÃ¶ren David, der Englisch, FranzÃ¶sisch und Polnisch spricht, was mit seinen knapp vier Jahren gar nicht so schlecht ist, und seine Schwester Dalia, die gerade damit beschÃ¤ftigt ist, anderthalb Jahre alt zu werden, was allem Anschein nach nicht funktioniert, ohne dabei unaufhÃ¶rsam mit den Armen zu rudern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Deutsch kamen wir in BrÃ¼ssel jedenfalls nicht weit und so unterhielt man sich in Englisch und begann schlieÃŸlich damit, auch Ella und Oscar Anweisungen in Englisch zu geben, weil das Umschalten zwischen den Sprachen nicht mehr so richtig flutschen wollte. Ella und Oscar taten das, was sie immer tun, wenn sie Anweisungen bekommen. Nicht viel. Die Sprache, in der man zu ihnen spricht, hatten wir bislang vollkommen Ã¼berschÃ¤tzt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-HdN_28rnNVA/TkFC7QKyj6I/AAAAAAAADsM/FobW2YbvZQc/s1600/2011-08-07%2B11.53.05.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HdN_28rnNVA/TkFC7QKyj6I/AAAAAAAADsM/FobW2YbvZQc/s200/2011-08-07%2B11.53.05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638861794164510626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In BrÃ¼ssel beugten wir uns lieber gleich dem Diktat der munteren und vielsprachigen Kinderschar. Besuche beim Manneken Pis oder Ã¤hnlichen touristischen Attraktionen hÃ¤tten ein englisch-franzÃ¶sisch-polnisch-deutsches Protestgewitter samt Armerudern erzeugt und so bestand der BrÃ¼ssel-Trip aus dem Besuch eines Naturkundemuseums, in welchem Oscar laut einer Messlatte so groÃŸ ist wie ein Dinosaurier (nÃ¤mlich einer jener Saurier, die 91 cm groÃŸ werden) und zwei Spielplatztagen. Vor allem der letzte Spielplatz, ein Indoor-Spielplatz, entband die Eltern jeglicher Aufsichtspflicht und lieÃŸ BrÃ¼ssel in den Augen unserer Kinder zu einem fantastischen Ort wachsen.&lt;br /&gt;WÃ¤hrend die internationale Folge-Generation in diversen HÃ¼pfburgen und RÃ¶hrensystemen des Indoor-Spielplatzes verschwand, tranken die Erwachsenen Kaffee und waren frei von Kindern und wenn doch ein Kind Aufmerksamkeit brauchte, war ja immer noch Ben da, den wir in weiser Voraussicht mit nach BrÃ¼ssel nahmen. Ben ist sowohl bei den belgischen als auch bei den deutschen Kindern &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-f7GbEZ6NpLc/TkFDMWWQs7I/AAAAAAAADsc/GURcv8h6Eq8/s1600/2011-08-05%2B10.53.28.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-f7GbEZ6NpLc/TkFDMWWQs7I/AAAAAAAADsc/GURcv8h6Eq8/s200/2011-08-05%2B10.53.28.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638862087881012146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;unfassbar populÃ¤r. Alle Kinder wollten immer gleichzeitig neben Ben sitzen und an Bens Hand laufen. Ben hier. Ben da. Wir fragen uns bereits, wie das die Familien machen, die keinen Ben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir wieder in Berlin, wo auf Omas Geburtstagsfeier Cousin Tim fÃ¼r einen Moment das Gesicht entglitt, als er erfuhr, dass Oscar erwiesenermaÃŸen so groÃŸ wie ein Dinosaurier ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss noch eine Prise Ella: Freundin Romy war heute wieder mal zu Besuch. Beide MÃ¤dchen verfÃ¼gen Ã¼ber ein lautes Organ, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-IGZ8lbbAvXk/TkFC7Beb7eI/AAAAAAAADsE/76uidqh3f1g/s1600/2011-08-08%2B16.20.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-IGZ8lbbAvXk/TkFC7Beb7eI/AAAAAAAADsE/76uidqh3f1g/s200/2011-08-08%2B16.20.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638861790220381666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;sodass selbst heimlich hinter verschlossenen TÃ¼ren gefÃ¼hrte GesprÃ¤che deutlich in der ganzen Wohnung zu hÃ¶ren sind. Mama und Papa versuchten wegzuhÃ¶ren, denn im GesprÃ¤ch zwischen Ella und Romy ging es hoch her, aber die beiden MÃ¤dchen flÃ¼sterten zu laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anatomische Fachbegriffe wurden ausgetauscht. Dieses Organ mÃ¼sse in jenes gesteckt werden - da war man sich einig - dann sei man verheiratet. Eine Etage tiefer saÃŸ derweil Janek ahnungslos beim Abendbrot. Das GesprÃ¤ch der beiden MÃ¤dels aber handelte nun auch von  eben jenem Janek und wenn Mama und Papa alles richtig verstanden haben, dann wird Janek morgen in der Kita vergewaltigt. Von Ella und Romy.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4226829577446071314?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4226829577446071314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/die-internationale-folge-generation-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4226829577446071314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4226829577446071314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/die-internationale-folge-generation-im.html' title='Die internationale Folge-Generation im RÃ¶hrensystem'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-1eJlthjYyiU/TkFDMqGbarI/AAAAAAAADsk/13YNrUMEJlw/s72-c/2011-08-01%2B16.15.40.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5685804991350616958</id><published>2011-07-31T20:36:00.009+02:00</published><updated>2011-07-31T22:02:49.574+02:00</updated><title type='text'>Mallorca</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-r2-u2NHfFtE/TjWjT7sMgYI/AAAAAAAADr8/yw01p9Ta4lo/s1600/DSCI0006.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-r2-u2NHfFtE/TjWjT7sMgYI/AAAAAAAADr8/yw01p9Ta4lo/s200/DSCI0006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590071559946626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Blog-EintrÃ¤ge, die ganze Urlaube zusammenzufassen haben, misslingen zumeist. Dies soll als Entschuldigung vorneweg geschickt werden. Als Ausgleich winken heute ganz besonders viele tolle Bilder, nÃ¤mlich deren 11.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mallorca-Urlaub, den die dynamische Familie gemeinsam mit der nicht minder dynamischen Familie von Ellas altem Hamburg-Kumpel Dominik auf einer urigen Finca verbrachte, sollte nicht so ganz problemlos ablaufen - dies wurde uns bereits wenige Minuten nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug klar, als Oscar ein endlos langes Laufband auf dem Flughafen betrat, um sich &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-508QDw3uMDg/TjWjTgv05FI/AAAAAAAADr0/A0zZePmjGxU/s1600/DSCI0029.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-508QDw3uMDg/TjWjTgv05FI/AAAAAAAADr0/A0zZePmjGxU/s200/DSCI0029.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590064327418962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;von eben jenem Laufband gemeinsam mit anderen Touristen transportieren zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss dazu sagen, dass sich Oscar fÃ¼r einen Koffer zustÃ¤ndig fÃ¼hlte, der ihn in punkto KÃ¶rpergrÃ¶ÃŸe locker Ã¼bertaf. Oscar aber erkannte als einziger, dass dies &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sein &lt;/span&gt;Koffer war und so war Oscar selbstverstÃ¤ndlich auch auf dem Laufband des Flughafens von Palma fÃ¼r eben jenen Koffer verantwortlich.&lt;br /&gt;Das Band rollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar drehte sich zu seinen Eltern um, die - da sie zuvor weniger Haken schlugen als ihr Sohn und deshalb rund 30 Meter hinter dem Sohn auf dem Laufband standen - zu seiner Verwunderung immer nur riefen&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-s3IldeY7lJ8/TjWjSq4cG_I/AAAAAAAADrc/A0B0t3Rpfg4/s1600/2011-07-22%2B14.43.37.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-s3IldeY7lJ8/TjWjSq4cG_I/AAAAAAAADrc/A0B0t3Rpfg4/s200/2011-07-22%2B14.43.37.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590049868028914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; "Umdrehen, Oscar!".&lt;br /&gt;Oscar hielt seine Eltern in diesem Moment fÃ¼r sehr dumm, denn er hatte sich doch bereits umgedreht. Das Band rollte und in etwa 10 Metern sollte es am Ziel sein. Alle Menschen auf dem Laufband blickten in Fahrtrichtung. Nur Oscar nicht. Er blickte in die mittlerweile panischen Gesichter der Eltern.&lt;br /&gt;Seine Mutter rannte nun herbei. Das Band erreichte sein Ende und was nun folgte, sorgte fÃ¼r groÃŸes Kino:&lt;br /&gt;Oscar stÃ¼rzte am Ende des Laufbandes zu Boden. Der nachfolgende Oscar-Koffer fiel nun auch um und hÃ¤tte unseren Sohn unter sich begraben, wÃ¤re seine Mutter nicht im Stile eines Boris Becker irgendwie dazwischen gesprungen. Oscar weinte nun aus unterschiedlichen GrÃ¼nden: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ij653kmsRS4/TjWhnsN768I/AAAAAAAADrE/u4WUBal3SAk/s1600/P1030152.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ij653kmsRS4/TjWhnsN768I/AAAAAAAADrE/u4WUBal3SAk/s200/P1030152.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588211980626882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;weil er hingefallen war, weil sein Koffer auch irgendwie umgekippt war und weil seine Mama nun auch auf dem Flughafen von Palma herumlag. Bei der Rettungsaktion splitterte zudem ein ZÃ¤hnchen der Mutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir dann kurze Zeit spÃ¤ter Dominik und seine Familie trafen und mit teils dicker Lippe begrÃ¼ÃŸten, da rannten Dominik und Ella auch schon um die Wette. SpÃ¤ter sollte Dominiks Vater zu Protokoll geben, dass sein Sohn es liebt, wÃ¤hrend des Rennens seine eigenen FÃ¼ÃŸe zu betrachten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-UeiAVrMfG3I/TjWhnRctTpI/AAAAAAAADq8/uSzU6sKIUbo/s1600/P1030168.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-UeiAVrMfG3I/TjWhnRctTpI/AAAAAAAADq8/uSzU6sKIUbo/s200/P1030168.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588204794826386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dominik rannte also los. Ella hinterher. Dominik war schneller. Ella guckte nach vorne. Dominik nach unten. FÃ¼ÃŸe gucken.&lt;br /&gt;Ella bremste ab, denn eine Absperrung aus Glas stand im Weg. Ella bremste. Domninik rannte und guckte sich seine FÃ¼ÃŸe an. Kurze Zeit spÃ¤ter gab es einen ordentlichen Knall. Blut. Krankenhaus. Am nÃ¤chsten Tag stieÃŸ Dominik dann zu uns. GenÃ¤ht und verklebt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-3skHEuXQab8/TjWjTCsySPI/AAAAAAAADrs/Xv8YX9T7JMA/s1600/P1030138.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-3skHEuXQab8/TjWjTCsySPI/AAAAAAAADrs/Xv8YX9T7JMA/s200/P1030138.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590056261601522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir kÃ¶nnten nun weiter negativ bleiben, kÃ¶nnten davon schreiben, dass zahlreiche elektronische GerÃ¤te in den ersten 24 Stunden auf der Insel auf rÃ¤tselhafte Weise ihren Geist aufgaben, dass Oscar in den ersten beiden NÃ¤chten einmal 30 und einmal 60 Minuten lang schreien musste. Wir kÃ¶nnten Ã¼ber das Wetter reden, dass uns in 10 Tagen immerhin 4 mehr oder weniger beeindruckende NiederschlÃ¤ge erteilte, aber wir kÃ¶nnten auch ganz anders an die Sache herangehen:&lt;br /&gt;Es ist nÃ¤mlich niemand ertrunken.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-hnlYOYKAO1c/TjWjS0SqAdI/AAAAAAAADrk/Ot6bGbQrer8/s1600/2011-07-23%2B13.20.23.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-hnlYOYKAO1c/TjWjS0SqAdI/AAAAAAAADrk/Ot6bGbQrer8/s200/2011-07-23%2B13.20.23.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590052393910738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier zu beaufsichtigen Kinder wurden wie von einem riesigen Magneten stets vom Pool angezogen. In anderen Situationen nicht fÃ¤hig, ein FrÃ¼hstÃ¼ck einzunehmen ohne vom Stuhl zu fallen, balancierten die Kinder am Beckenrand herum. Oscar wurde dabei allerdings von einer Schwimmweste gesichert und auch sonst wÃ¤re wohl immer irgendwie irgendjemand zur Stelle gewesen, wenn "es" passiert wÃ¤re.&lt;br /&gt;"Es" passierte aber nicht. Zehn Tage lang fiel kein einziges Kind in den Pool. Wie gut die Schwimmweste und die Aufsicht der Erwachsenen nun also wirklich war, haben wir nie herausfinden dÃ¼rfen. BÃ¶se Gedanken, Oscar zum Test der Schwimmweste einfach mal in den Pool zu schubsen, wurden schnell verworfen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-JNxXvpPFnsw/TjWhnFSUWfI/AAAAAAAADq0/Z6cjI9x3jY0/s1600/2011-07-29%2B12.10.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-JNxXvpPFnsw/TjWhnFSUWfI/AAAAAAAADq0/Z6cjI9x3jY0/s200/2011-07-29%2B12.10.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588201530022386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Pool gab es - dies weiÃŸ jeder Mallorca-Kenner - ja auch noch das Meer. Oscar zog es neun Tage lang vor, an Land zu bleiben, ehe er dann am letzten Tag entdeckte, dass man vor Freude laut juchzen muss, wenn man sich bÃ¤uchlings in die Brandung legt. Ãœberhaupt die Wellen. Dieses System der Brandung fand Oscar schon super. Wenn er mit Ella komplizierte Kanal- und Burgkomplexe fragwÃ¼rdiger Statik baute und Ella mit dem Eimer Wassr holte, wollte unser praktisch veranlagter Sohn sie stets zurÃ¼ckhalten: "Nich Ella! Wasser kommt alleine!", rief er und deutete auf die Wellen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/--XfT10L3IkQ/TjWhn0rQLII/AAAAAAAADrM/YpyKALsGdO8/s1600/2011-07-21%2B10.45.51.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/--XfT10L3IkQ/TjWhn0rQLII/AAAAAAAADrM/YpyKALsGdO8/s200/2011-07-21%2B10.45.51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588214251072642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella erkannte in den Wellen eher das pure VergnÃ¼gen. Wildfremde Menschen schenkten ihr vielleicht auch deshalb wie aus dem Nichts eine Luftmatratze. Es war Mama und Papa fortan unmÃ¶glich auch mal alleine ins Meer zu gehen. "Ich puller jetzt!", rief Oscar derweil und stellte sich seltsam gekrÃ¼mmt an die KÃ¼ste und zog sich die Badehose dabei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht &lt;/span&gt;aus. Schnell war an der Reaktion der umligenden BadegÃ¤ste erkennbar, wer der deutschen Sprache mÃ¤chtig ist und wer nicht. Die Franzosen blieben nÃ¤mlich alle ruhig liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss folgendes: In der Finca lagen ausgezeichnete Zeitschriften herum. In der PM stand geschrieben, dass Schweine sehr klug seien. Schweine, so die PM, sind in mancherlei Hinsicht klÃ¼ger als dreijÃ¤hrige Menschenkinder. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Bey70xIFCuQ/TjWhoGmw-3I/AAAAAAAADrU/MgWAB4Cvb24/s1600/2011-07-22%2B14.29.03.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Bey70xIFCuQ/TjWhoGmw-3I/AAAAAAAADrU/MgWAB4Cvb24/s200/2011-07-22%2B14.29.03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588219064089458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schweine nÃ¤mlich, so die PM weiter, erkennen sich im Spiegel.&lt;br /&gt;Papa hatte glÃ¼cklicherweise gerade ein zweieinhalbjÃ¤hriges Objekt der Menschengattung auf dem SchoÃŸ und trat nun den stichhaltigen Gegenbeweis an. Er fragte: "Oscar, wenn du in einen Spiegel guckst, was siehst du dann?" - Oscar Ã¼berlegte kurz, lieÃŸ sich von Ella sogar vorsagen ("Oscar") und antwortete dann: "Einen Hund."&lt;br /&gt;Schwein: eins, Oscar: null.  Aber er ist ja auch erst zweieinhalb.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5685804991350616958?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5685804991350616958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/mallorca.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5685804991350616958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5685804991350616958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/mallorca.html' title='Mallorca'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-r2-u2NHfFtE/TjWjT7sMgYI/AAAAAAAADr8/yw01p9Ta4lo/s72-c/DSCI0006.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4772002927137900641</id><published>2011-07-18T17:53:00.004+02:00</published><updated>2011-07-19T08:35:59.855+02:00</updated><title type='text'>Es bleibt das Schreien.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Zjkv_jsFmEo/TiRX_MzJmDI/AAAAAAAADqk/Qx0asVCUMNQ/s1600/2011-07-16%2B16.24.20.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Zjkv_jsFmEo/TiRX_MzJmDI/AAAAAAAADqk/Qx0asVCUMNQ/s200/2011-07-16%2B16.24.20.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630722177399101490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Passend zu unserem ersten heutigen Foto, auf welchem absurdes Licht auf die HÃ¤upter der im Sand spielenden Kinder fÃ¤llt, und sie somit aussehen, als hÃ¤tten sie einen Heiligenschein, berichtet Ella noch immer spirituelles Zeug:&lt;br /&gt;"Papa, weiÃŸt du, wer Metall verbiegen kann?", fragt sie da ihren Vater, um gleich hinterherzuschieben, dass zu dieser kÃ¼hnen Tat lediglich drei Wesen in der Lage sind: NÃ¤mlich Ahmets Bruder, Gott und Ahmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es nicht sonderlich schwierig zu ermitteln, wer Ella von diesen drei Heiligen (von denen zwei in Kreuzberg wohnen) berichtet hat - gleichzeitig wissen wir auch, dass es bald ein Ende hat, mit Gottes-Stories, denn Ahmet hat die Kita nun fÃ¼r immer verlassen. Metall biegend wird er demnÃ¤chst in die Schule gehen und dort weiter predigen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-6Y9tyltJIMo/TiRX_ppR4fI/AAAAAAAADqs/PHFpdlGFk1E/s1600/2011-07-12%2B15.52.38.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-6Y9tyltJIMo/TiRX_ppR4fI/AAAAAAAADqs/PHFpdlGFk1E/s200/2011-07-12%2B15.52.38.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630722185142329842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Ellas Kita wird sich dann wieder mit Irdischem befasst - wobei: So ganz bodenstÃ¤ndig ist auch der verbleibende Teil der Kita-Schar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Romys Vater", so Ella ohne religiÃ¶se Konnotation, "ist so stark, dass er die ganze Welt hochheben kann.", tÃ¶nt es da aus dem FahrradanhÃ¤nger. Oscar staunt, Papa auch - allerdings nicht Ã¼ber Romys Vater, sondern darÃ¼ber, dass ein Kind, das das Einmaleins der Vier schon sehr gut beherrscht, sich noch derartig riesige BÃ¤ren aufbinden lÃ¤sst. Dann aber die Wende zum Guten: Das Fahrrad rollte keine 200 Meter weiter, da begann Ella zu reflektieren: "Das geht aber eigentlich nicht", grÃ¼belte sie. "Wo soll der denn dann stehen?" Der daneben sitzende Oscar hatte so wieder ein bisschen was zum Nachdenken, wÃ¤hrend Papa vorne auf dem Fahrrad "eben!" in den Tempelhofer Berufsverkehr schrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blicken wir nun weit in die Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2051. Es mÃ¼ssen fÃ¼r die Deutsche Bahn Gleise verlegt werden. Gleisbauarbeiter Oscar H. (42) will eine Schiene an eine andere legen. Es klappt nicht auf Anhieb. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Se53Q4kE2I0/TiRX-1YAk6I/AAAAAAAADqc/_a_pbm7hsxw/s1600/2011-07-16%2B12.23.58.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Se53Q4kE2I0/TiRX-1YAk6I/AAAAAAAADqc/_a_pbm7hsxw/s200/2011-07-16%2B12.23.58.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630722171111248802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar H. wiederholt mit leicht zitternder Unterlippe den Vorgang. Wieder gibt es Probleme. Irgendetwas klemmt. Oscar H. hebt die Schiene erneut an und schreit. Er legt sie schreiend an die andere Schiene. Es funktioniert nicht. Gleisbauarbeiter Oscar H. (42) bricht schreiend neben den Schienen zusammen. Kollegen eilen zu Hilfe. Gemeinsam gelingt es, das SchienenstÃ¼ck anzubringen. Dann erst hÃ¶rt Gleisbauarbeiter Oscar H. (42) auf zu schreien und widmet sich dem nÃ¤chsten StÃ¼ck Schiene. Es kann sein, dass sich die Prozedur nun wiederholt.&lt;br /&gt;Dieser Blick in die Zukunft sieht dÃ¼ster aus. Und doch muss man derzeit in eine solche Richtung denken, denn Oscar ist durchaus in der Lage, seine GleisbauaktivitÃ¤ten hier in der Wohnung mit einer unfassbaren EmotionalitÃ¤t zu erledigen. "Vollste Identifikation mit dem Aufgabenfeld", mag man das im Bewerbungsschreiben nennen, aber leider lÃ¤uft das mit den Schienen nicht immer so glatt und dann gerÃ¤t Oscar schon mal in einen lautstarken Streit mit der Materie. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-nhnDKwT-8V4/TiRXbkimhCI/AAAAAAAADqU/EXF8P56MEpI/s1600/2011-07-13%2B15.00.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-nhnDKwT-8V4/TiRXbkimhCI/AAAAAAAADqU/EXF8P56MEpI/s200/2011-07-13%2B15.00.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630721565296854050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und so wie Gewichtheber die besonders schwierigen Aufgaben auch nicht so ganz stumm erledigen kÃ¶nnen, denkt Oscar anscheinend, dass ein Ã¼bler Schrei in der Lage sein kann, Schienenteile, die nicht fÃ¼reinander bestimmt sind, zu vereinen. Wir hoffen, dass Oscar in den nÃ¤chsten Jahren ein paar weitere ProblemlÃ¶sestrategien erwirbt. Alles andere wÃ¤re eine Zumutung. Beispielsweise in Abiturklausuren oder beim Schachspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WÃ¤hrend Papas Ferienzeit hat sich im Papa-Oscar-VerhÃ¤ltnis Ã¼brigens so einiges getan. Oscar ist mittlerweile ein groÃŸer Papa-Fan geworden und forderte schier Unglaubliches: Weil Ella ja jeden Donnerstag mit ihrem Vater im Arbeitszimmer nÃ¤chtigt, will Oscar auch seine Nacht mit dem Vater im Arbeitszimmer haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesagt, getan. Ella nahm den Verlust ihres "Arbeitszimmer-Nacht"-Monopols gefasst hin, Oscar wurde - so war es verabredet - gegen 23:00 ins Arbeitszimmer getragen. Papa legte sich zum Wicht. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-XhCSv30uC3E/TiRXbVkBjEI/AAAAAAAADqM/of6lRL3_Oh8/s1600/DSCI0002.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-XhCSv30uC3E/TiRXbVkBjEI/AAAAAAAADqM/of6lRL3_Oh8/s200/DSCI0002.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630721561276288066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;23:30: Oscar wird wach, fordert zuckersÃ¼ÃŸ: "Kuscheln Papa, bitte. Kuscheln"&lt;br /&gt;23:31-23:35: Papa und Oscar kuscheln.&lt;br /&gt;23:36: Oscar verlÃ¤sst das Arbeitszimmer, sagt: "Ich zu Mama gehen".&lt;br /&gt;Im Arbeitszimmer hatte der Vater fortan eine 1,40 Meter Matratze fÃ¼r sich alleine und schlief nicht schlecht. Nebenan lag Mama mit Ella und Oscar und hatte bestimmt auch eine ausgezeichnete Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Foto des heutigen Blog-Eintrages zeigt zweierlei Dinge. Zum einen ist Ã¤uÃŸerst treffend dokumentiert, wie Ella spielt: Sich auf dem Boden windend, hÃ¤lt sie jammernd dem fotografierenden Vater ein Lego-Arrangement hin und fleht mit ihrem Blick um massive UnterstÃ¼tzung, denn alleine kann Ella nicht spielen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ujRVPmw8EDA/TiRXbF6CKXI/AAAAAAAADqE/2aVDVjAj9-s/s1600/DSCI0005.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ujRVPmw8EDA/TiRXbF6CKXI/AAAAAAAADqE/2aVDVjAj9-s/s200/DSCI0005.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630721557073635698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und wer ist der adrette junge Herr im Hintergrund? Richtig - Oscar bekam heute, gerade einmal elf Monate seit seinem letzten Friseurbesuch - einen Kurzhaarschnitt verpasst. Dass er damit einverstanden war, ist insofern erstaunlich, da Erzieherin Maria es vor ein paar Tagen mal wagte, Oscars Vorhang aus Haaren ein wenig zur Seite zu legen, damit Oscar die SchÃ¶nheit der Welt betrachten kann, woraufhin Oscar irritiert in die Welt blinzelte und das Gesehene fÃ¼r so unschÃ¶n befand, dass er sich seine Haare wieder schÃ¼tzend vors Auge legte. Diese Form der Absage an die Welt ist fÃ¼r das nÃ¤chste Vierteljahr passÃ©. Es bliebe das Schreien.&lt;br /&gt;Der Blog macht nun eine kurze Sommerpause. Am 31.Juli meldet er sich braungebrannt zurÃ¼ck.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4772002927137900641?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4772002927137900641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/es-bleibt-das-schreien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4772002927137900641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4772002927137900641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/es-bleibt-das-schreien.html' title='Es bleibt das Schreien.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Zjkv_jsFmEo/TiRX_MzJmDI/AAAAAAAADqk/Qx0asVCUMNQ/s72-c/2011-07-16%2B16.24.20.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-1842961683202523935</id><published>2011-07-11T20:18:00.006+02:00</published><updated>2011-07-11T21:46:34.602+02:00</updated><title type='text'>Kindergeburtstag. Prediger. Bakterien.</title><content type='html'>Von Ellas Geburtstag existieren leider nur unscharfe und verwackelte Bilder, weil Ellas Papa den Fotoapparat vor ein paar &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-zJnaPSIemEM/ThtA79oloPI/AAAAAAAADpk/F8ynamSW9FM/s1600/2011-07-04%2B15.49.52.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-zJnaPSIemEM/ThtA79oloPI/AAAAAAAADpk/F8ynamSW9FM/s200/2011-07-04%2B15.49.52.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628163558230827250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wochen unbehelligt in den Sand warf, dieser seither nicht mehr funktioniert und Papa nun schon den ganzen lieben Sommer lang Fotos mit dem Telefon machen muss. Dieses Telefon aber sah sich am 4.Juli nicht in der Lage, Ellas hektische Freudenbewegungen beim Anblick ihres Geburtstagstisches messerscharf einzufangen. Noch in dieser Woche wird ein Fotoapparat gekauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ellas Geburtstag war das bestimmende Thema dieser Woche, denn schlieÃŸlich durften wir ihn ganze dreimal feiern (Kleinfamilie, Kindergeburtstag, GroÃŸfamilie) und da Ella nun schon fÃ¼nf Jahre alt ist, mÃ¼ssen wir so langsam achtsamer mit der Geburtstagsvorbereitung umgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Girlande, die da zum Feste im Wohnzimmer baumelte, die habe man ja schon am Abend vorher baumeln sehen, sagte uns Ella, die sich der Straftat "schmulen" nicht so ganz bewusst war. Auch die Straftat "abhÃ¶ren" lieÃŸ Ella nicht verschÃ¤mt auf den FÃ¼ÃŸen wippen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-G-0wjET-K70/ThtA7V2w89I/AAAAAAAADpc/aV1yKJbr7Zo/s1600/2011-07-08%2B13.37.45.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-G-0wjET-K70/ThtA7V2w89I/AAAAAAAADpc/aV1yKJbr7Zo/s200/2011-07-08%2B13.37.45.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628163547552871378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vielmehr posaunte sie frank und frei beim Auspacken ihrer neuen Inline-Skates heraus, dass sie von diesem Geschenk bereits wisse. Nach dem Riesenflop mit dem Weihnachtsmann vor ein paar Monaten gilt nun also auch bei der Geburtstagsvorbereitung die hÃ¶chste Sicherheitsstufe. Unsere Tocher darf nicht unterschÃ¤tzt werden und wer die Familie mÃ¼tterlicherseits kennt, weiÃŸ, dass das intensive Beschaffen verschiedenster Informationen zu einer Leidenschaft auch Ellas gehÃ¶ren kÃ¶nnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Geburtstag, an dem die wackeligen Bilder geschossen wurden, marschierten Ella und ihr Vater zunÃ¤chst ins Kino und dann ins Aquarium, spÃ¤ter ging die gesamte Familie afrikanisch essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wesentlich anstrengender war da schon der Kindergeburtstag. Sieben Kinder tobten durch unseren Garten und sprangen durchs Planschbecken. Zuvor erteilte Ahmet, der in ein paar Wochen Schulkind sein wird, seinen begeisterten ZuhÃ¶rern Religionsunterricht. Ãœberhaupt weiÃŸ Ella, weitgehend agnostisch erzogen, schon eine Menge Ã¼ber Gott. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-b32S9LQfNzc/Ths-w1FugeI/AAAAAAAADpE/bcmOPvaTA60/s1600/2011-07-11%2B11.24.16.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-b32S9LQfNzc/Ths-w1FugeI/AAAAAAAADpE/bcmOPvaTA60/s200/2011-07-11%2B11.24.16.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628161167935308258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zu verdanken haben wir dieses Wissen Ahmet, dem Prediger der Kita.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Ellas Kindergeburtstag standen zwei Lektionen auf dem Programm. Am Ullsteinhaus, auf dem Weg zu Garten also, diskutierte die Kinderschar, Ahmet als WortfÃ¼hrer in der Mitte, ob Gott Bakterien sehen kÃ¶nne. Die Diskussion nahm ihren Lauf. Am Ende nahm Ahmet das Heft wieder in die Hand. Gott, so Ahmet, kann selbstverstÃ¤ndlich Bakterien sehen. Die Kinder waren begeistert. Von Ahmet und von Gott. Unser aller bakteriensehender Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Lektion stand im Garten auf dem Programm. Wieder eine Fragestellung von Ã¤uÃŸerster Brisanz. Vorgetragen von Ahmet, der aufgrund von SÃ¼ÃŸigkeiten und Planschbecken mittlerweile nicht nur der spirituellen Ekstase nahe war: Wer gewinnt, so die Frage, wenn Gott gegen die Erde FuÃŸball spielt? &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-P-Ev9k9rklg/ThtA7Ft6EvI/AAAAAAAADpU/EHtfQnY2i4w/s1600/2011-07-10%2B16.10.31.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-P-Ev9k9rklg/ThtA7Ft6EvI/AAAAAAAADpU/EHtfQnY2i4w/s200/2011-07-10%2B16.10.31.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628163543220753138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Keines der gebannt lauschenden Kinder wagte es, die inhaltliche Berechtigung dieser fÃ¼r das erwachsene Ohr absurd klingenden Frage zu bezweifeln. Alle Kinder lauschten mucksmÃ¤uschenstill Ahmets Worten und wollten nun unbedingt wissen, wer dieses FuÃŸballmatch gewinnen wÃ¼rde. "Gott", sagte Ahmet. Ein begeistertes Raunen ging durch die junge ZuhÃ¶rerschar. Die KirchenhÃ¤user dÃ¼rfen sich auf eine gottesfÃ¼rchtige neue Generation freuen. Leider verlÃ¤sst Ahmet bald die Kita. WortfÃ¼hrer werden dann andere. Zu den Ã¤ltesten vier Kindern der Kita wird dann Ella gehÃ¶ren. Und da die drei anderen Ã„ltesten derzeit eher ruhiger Natur sind, mag es sein, dass unsere Tochter ab September das Alphatier der Kita ist und dann ist erstmal Schluss mit Gott und den Bakterien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Oscar ist in dieser Woche folgendes zu berichten: ZunÃ¤chst einmal, wir wiederholen uns hier sehr gerne, explodiert Oscars Sprachkompetenz noch immer knallend. In der Regel kann man sich jetzt mit Oscar unterhalten, aber es gibt auch in Oscars Leben Dinge, die man besser nonverbal erledigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache mit dem Regentanz zum Beispiel. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-g_oVRtALHVM/Ths-wqGvjAI/AAAAAAAADo8/or9mrm2PR4w/s1600/2011-07-11%2B12.53.29.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-g_oVRtALHVM/Ths-wqGvjAI/AAAAAAAADo8/or9mrm2PR4w/s200/2011-07-11%2B12.53.29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628161164986780674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als Papa zur Ãœberraschung der Familie eine Plastikblume in den Garten rammte, dann den Wasserschlauch aufdrehte und aus dieser Plastikblume infolgedessen lustige Wasserstrahlen in alle Himmelsrichtungen spritzten, da schien Oscar seine ganz persÃ¶nliche religiÃ¶se Erscheinung zu haben. Ã„hnlich einigen afrikanischen NaturvÃ¶lkern erhob sich Oscar wie zum Dank, ging, nur mit einer Windel bekleidet,  in den Knien wippend auf die spritzende Blume zu und hob seine HÃ¤nde rhythmisch wie zum Gebet. Oscars Regentanz beeindruckte uns alle sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss dieser eher ereignisreichen Woche bildete der heutige SchlieÃŸtag in der Kita, der aufgrund einer vor Wochen flapsig geÃ¤uÃŸerten Bemerkung des Vaters, die allerdings begeistert aufgenommen wurde, im Familiengarten stattfand. Papa, der heute in das Berufsleben der Erzieher also so richtig hineinschnuppern konnte, ist totmÃ¼de. Auch Oscar hat der Tag erledigt, denn der Knirps schlief zum Behagen der weiblichen FremdfahrgÃ¤ste bereits in der U-Bahn auf dem Heimweg auf eine entzÃ¼ckende Weise ein. Ella dagegen blieb noch wach: SchlieÃŸlich mussten zwei zentrale Geburtstagsgeschenke noch ausprobiert werden: Tante 1 schenkte eine quietschrosa "Hello Kitty"-Decke, in die sich Ella vor GlÃ¼ck f&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-zjbSjbWHNR4/Ths-xLRsipI/AAAAAAAADpM/feLcMLkxKmw/s1600/2011-07-10%2B19.14.23.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-zjbSjbWHNR4/Ths-xLRsipI/AAAAAAAADpM/feLcMLkxKmw/s200/2011-07-10%2B19.14.23.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628161173891091090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ast platzend hineinkuschelte.&lt;br /&gt;Und Tante 2 schenkte die DVD vom GrÃ¼ffelo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar schlief ja nun bereits. Und der Rest der Familie guckte "GrÃ¼ffelo" und abendbrotete ausnahmsweise nebenher im Wohnzimmer. Ella starrte regungslos-fasziniert auf das digital animierte GrÃ¼ffelo-Abenteuer, das sie doch nur aus BÃ¼chern kannte, und war unfÃ¤hig, sich auf das Abendbrot zu konzentrieren. GlÃ¼cklicherweise stand der Mund weit offen, sodass Papa alle zwei Minuten Ã¼brig gebliebenes Grillfleisch einfÃ¼hren konnte. Ella kaute artig. Was sie da aÃŸ, das hat sie nicht gesehen. Der GrÃ¼ffelo-Film hat ihr wohl ganz gut gefallen. Als man ihr den Becher Saft aus der Hand nahm, da blieb die Hand noch einige GrÃ¼ffelo-Szenen in Becherform gekrÃ¼mmt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-1842961683202523935?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/1842961683202523935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/kindergeburtstag-prediger-bakterien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1842961683202523935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1842961683202523935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/kindergeburtstag-prediger-bakterien.html' title='Kindergeburtstag. Prediger. Bakterien.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-zJnaPSIemEM/ThtA79oloPI/AAAAAAAADpk/F8ynamSW9FM/s72-c/2011-07-04%2B15.49.52.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2440114463787880762</id><published>2011-07-03T19:16:00.007+02:00</published><updated>2011-07-03T20:39:59.603+02:00</updated><title type='text'>Unterschiede zwischen FÃ¼nfjÃ¤hrigen und ZweieinhalbjÃ¤hrigen</title><content type='html'>Wir befinden uns gerade in einer einmaligen Phase unserer Familienstruktur, in der unsere Tochter exakt doppelt so alt ist wie unser Sohn.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Ewio6cQUEbM/ThCp4kUsXjI/AAAAAAAADos/Iu732uTF9Ng/s1600/2011-06-27%2B17.23.34.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ewio6cQUEbM/ThCp4kUsXjI/AAAAAAAADos/Iu732uTF9Ng/s200/2011-06-27%2B17.23.34.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625182723873988146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterschiede zwischen Kindern, die, wie Ella ab morgen, fÃ¼nf sind, und Kindern, die, wie Oscar zur Zeit, zweieinhalb sind, gibt es zuhauf.&lt;br /&gt;Papa sprach am Samstag beispielsweise zu Ella, sie kÃ¶nne ruhig mal zu Kaisers gehen und Klopapier kaufen. Papa duschte nach dieser unbedarften Aussage und grÃ¼belte duschend, wie man Ella nun davon wieder abbringen kÃ¶nnte. SchlieÃŸlich war sie noch nie so ganz alleine einkaufen, schlieÃŸlich weiÃŸ sie doch eigentlich gar nicht, wo das Klopapier ist und an der Kasse wird sie doch bestimmt Ã¼bersehen. "Keine gute Idee", dachte Papa sich abtrocknend, rief Ella herbei, doch diese kam nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wo ist Ella?", fragte Papa.&lt;br /&gt;"Einkaufen.", sagte Mama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-7NV-ukgqITI/ThCp1Q8UUSI/AAAAAAAADok/TlL5HuLzRtM/s1600/2011-06-29%2B08.28.52.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-7NV-ukgqITI/ThCp1Q8UUSI/AAAAAAAADok/TlL5HuLzRtM/s200/2011-06-29%2B08.28.52.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625182667131867426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kurze Zeit spÃ¤ter klingelte es an der TÃ¼r und Ella kam hochgestÃ¼rmt. In der Hand eine Palette Klopapier. Ella war so stolz, dass sie - im Toilettenservice-Rausch - die Packung gleich noch Ã¶ffnete und die einzelnen Rollen Klopapier in den Badezimmerschrank einrÃ¤umte.&lt;br /&gt;An der Kasse habe es keine Probleme gegeben, sagte Ella mit gespielter Langeweile und gab Papa das Wechselgeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist das Kind, das morgen fÃ¼nf wird. Das Kind, das zur Zeit zweieinhalb ist, verfing sich, wÃ¤hrend Ella einkaufen war, unter dem Stuhl und weinte. Mama musste kommen um Oscar zu befreien. UngefÃ¤hr dies sind die Unterschiede zwischen FÃ¼nfjÃ¤hrigen und ZweieinhalbjÃ¤hrigen.&lt;br /&gt;Allerdings erlÃ¤utert Oscar uns derzeit recht hÃ¤ufig seinen Plan, alleine Toast einkaufen zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-qiJaURNBH9M/ThCp5BVNKFI/AAAAAAAADo0/KZa_mWa01Eg/s1600/2011-06-27%2B16.26.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-qiJaURNBH9M/ThCp5BVNKFI/AAAAAAAADo0/KZa_mWa01Eg/s200/2011-06-27%2B16.26.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625182731660765266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schuld daran trÃ¤gt natÃ¼rlich wieder eine unbedachte Aussage des Vaters, die da lautete: "Oscar, in ein paar Jahren darfst du alleine Toast kaufen". WÃ¤hrend Mama ihrem Mann noch erklÃ¤rte, dass Oscar mit der Zukunft weder grammatikalisch noch praktisch etwas anfangen kann, dampfte Oscar das vÃ¤terliche Versprechen entsprechend ein. "ICH ALLEINE TOAST EINKAUFEN GEHEN", schrie Oscar durch die Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass er kurz zuvor noch winselnd und sich krÃ¼mmend unterm Stuhl lag und keinen Ausweg fand, auÃŸer "Mama" zu schreien und zu weinen, schien er schon wieder vergessen zu haben. "Selbstbehauptungen und Grenzen" von Virginia Jetzt! heiÃŸt Ã¼brigens der passende Song zu Oscars Sicht auf die Dinge.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-7gsukbTAvIs/ThCkPoB0TLI/AAAAAAAADn8/6dneRWqmXew/s1600/2011-07-03%2B12.15.51.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-7gsukbTAvIs/ThCkPoB0TLI/AAAAAAAADn8/6dneRWqmXew/s200/2011-07-03%2B12.15.51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625176522935782578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen reflektiert ihr Handeln und Denken in zunehmenden MaÃŸe. So zeigte sie in dieser Woche beim Abendbrot, dass sie durchaus in der Lage ist, ihr Verhalten richtig einzuschÃ¤tzen, auch wenn es sich - das wird der Dialog, der gleich folgt, zeigen - um vollkommen unreifes Verhalten handelt. Vielleicht macht das die FÃ¼nfjÃ¤hrigen aus. Sie sind noch unreif, wissen dies aber bereits.&lt;br /&gt;Hier der Dialog:&lt;br /&gt;Ella: "Mama, haben Oscar und ich gleich viel KÃ¤se?"&lt;br /&gt;Mama: "Ja."&lt;br /&gt;Ella: "Wirklig?" (Der Sprachwissenschaftler spricht hier von Ãœbergeneralisierung. Ella vermutet derzeit hinter allen WÃ¶rtern, die auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;-ich&lt;/span&gt; enden, WÃ¶rter, die eigentlich mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;-ig&lt;/span&gt; geschrieben werden)&lt;br /&gt;Mama (zunehmend gelangweilt): "Ja-ha."&lt;br /&gt;Ella schweigt.&lt;br /&gt;Mama (ergÃ¤nzend): "Denn sonst muss einer von euch weinen."&lt;br /&gt;Ella (reflektierend): "Nein. Ausrasten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen FÃ¼nfjÃ¤hrigen und ZweieinhalbjÃ¤hrigen ist die metereologische Fachkompetenz.&lt;br /&gt;Es war am Mittwoch.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-OyA9l1HLD6k/ThCkQCBJYoI/AAAAAAAADoM/rER4Yab-bdw/s1600/2011-06-29%2B15.04.13.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-OyA9l1HLD6k/ThCkQCBJYoI/AAAAAAAADoM/rER4Yab-bdw/s200/2011-06-29%2B15.04.13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625176529912291970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Himmel Ã¼ber Berlin war stahlblau und die Sonne brutzelte 30Â° zu uns herab. Eltern und Kinder litten unter der Hitze und suchten Zuflucht im Schatten. Da begann Oscar zu jammern und nach oben zu zeigen. "Es regnet", sagte er dann und blickte in verstÃ¤ndnislose Gesichter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst Tage spÃ¤ter kam der Regen und Gummistiefel-Fan Oscar musste miterleben, wie seine Schwester neue Gummistiefel bekam und er nicht. Man muss dazu sagen, dass Oscar derzeit nur zwei FuÃŸkleider kennt: Seine roten Gummistiefel und seine tÃ¼rkisfarbenen Gummistiefel.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dFGcHBn1Gic/ThCogYbQeWI/AAAAAAAADoc/9vmh9E4vFbw/s1600/2011-07-02%2B14.35.24.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dFGcHBn1Gic/ThCogYbQeWI/AAAAAAAADoc/9vmh9E4vFbw/s200/2011-07-02%2B14.35.24.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625181208851806562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa haben natÃ¼rlich auch in diesem Fall lÃ¤ngst kapituliert und schicken Oscar auch bei besagten 30Â° mit Gummistiefeln in die Kita. Im SchuhgeschÃ¤ft rannte Oscar wild umher und schrie "Gummistiefel". Am Schluss gab es Gummistiefel-Paar Nummer 3 dann nicht. Oscar war wÃ¼tend und bekam deshalb eine SchirmmÃ¼tze geschenkt. Mama und Papa haben in Sachen Erziehung also nach wie vor alles richtig gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen wird Ella dann also 5. Da unsere Kinder jeweils Fans des andersgeschlechtlichen Elternteiles sind, hat sich Ella knallhart gewÃ¼nscht, dass ihre Mama bitteschÃ¶n arbeiten und ihr Bruder in die Kita gehen soll. Mit Papa will man sich einen schÃ¶nen Tag machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2440114463787880762?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2440114463787880762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/unterschiede-zwischen-funfjahrigen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2440114463787880762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2440114463787880762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/unterschiede-zwischen-funfjahrigen-und.html' title='Unterschiede zwischen FÃ¼nfjÃ¤hrigen und ZweieinhalbjÃ¤hrigen'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Ewio6cQUEbM/ThCp4kUsXjI/AAAAAAAADos/Iu732uTF9Ng/s72-c/2011-06-27%2B17.23.34.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3850235131857416941</id><published>2011-06-26T21:07:00.003+02:00</published><updated>2011-06-26T22:10:41.289+02:00</updated><title type='text'>Zynisches Lob der  wischenden Mutter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-e57_k55rF3I/TgeERPxbq5I/AAAAAAAADns/CSzWnZ02Ibg/s1600/2011-06-25%2B14.06.44.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-e57_k55rF3I/TgeERPxbq5I/AAAAAAAADns/CSzWnZ02Ibg/s200/2011-06-25%2B14.06.44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622608091621862290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man wird ja groÃŸ in diesen Tagen und verzichtet deshalb auch gerne mal auf die Windel. Man ist aber auch mitten in der von Eltern immer ganz besonders geschÃ¤tzten Trotzphase. Die Rede ist von Oscar, zweieinhalb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ergeben sich aus diesen beiden eben angesprochenen Sachverhalten Szenen, in denen die Erwachsenen komplett vorgefÃ¼hrt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar latschte, weil er ja langsam groÃŸ wird, ohne Windel in die Kita. Zuvor fand das PlanungsgesprÃ¤ch mit der Mutter statt.&lt;br /&gt;Mutter: Du hast keine Windel an.&lt;br /&gt;Oscar: Ja.&lt;br /&gt;Mutter: Du sagst dann Bescheid, wenn du musst, ne?&lt;br /&gt;Oscar: Nein.&lt;br /&gt;Mutter: Dann kannst du auf Toilette gehen.&lt;br /&gt;Oscar: Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-DtaCLcwF0NQ/TgeEQ12XJgI/AAAAAAAADnk/M0oKAqFy2ak/s1600/2011-06-25%2B16.18.05.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DtaCLcwF0NQ/TgeEQ12XJgI/AAAAAAAADnk/M0oKAqFy2ak/s200/2011-06-25%2B16.18.05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622608084663215618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In der Kita angekommen, fand dann das PlanungsgesprÃ¤ch mit Erzieherin Olivia statt.&lt;br /&gt;Olivia: Ja super. Du hast keine Windel an.&lt;br /&gt;Oscar: Ja.&lt;br /&gt;Olivia: Du musst einfach nur Bescheid sagen, wenn du musst.&lt;br /&gt;Oscar guckt Olivia ein paar Sekunden tief an, schÃ¼ttelt dann den Kopf und geht spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist das, wenn GroÃŸwerden und Trotz in eine Phase fallen. Wie die Geschichte ausging, ist allerdings leider nicht Ã¼berliefert. Olivia und Oscar werden schon irgendwie zueinander gefunden haben an diesem Kita-Tag.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Vj9GPIVtAxs/TgeDyo0bMII/AAAAAAAADnU/5iYEQruI4QQ/s1600/2011-06-26%2B18.07.57.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vj9GPIVtAxs/TgeDyo0bMII/AAAAAAAADnU/5iYEQruI4QQ/s200/2011-06-26%2B18.07.57.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622607565769355394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa schreibt das hier alles nur aus zweiter Hand auf, denn er selbst war fÃ¼nf Tage lang mit seiner Schulklasse verreist und konnte leider nur via Telefon erleben, wie im entfernten Berlin die restliche Familie zwischen 6:30 und 8:15 Oscars wildes Aufbegehren gegen den schlimmen Feind Anziehen, zwischen 15:00 und 16:30 friedliches Miteinander und nach 16:30 Gejammer und Gewinsel vÃ¶llig Ã¼bermÃ¼deter Kinder zelebrierte.&lt;br /&gt;Dem mit allerhand Aufsichtspflichten gegenÃ¼ber 60 SchÃ¼lern ausgestatteten Vater gelang derweil etwas Unglaubliches: Ein StÃ¼ndchen Schlaf mitten am Tag. Es war am Donnerstag zwischen 16:00 und 17:00, als der Vater schlief. Ein Ding der UnmÃ¶glichkeit, wenn man nicht auf Klassenfahrt, sondern zu Hause ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder in Berlin angekommen fand der Vater seine Familie im Prinzip unverÃ¤ndert vor, auÃŸer dass Ella und Oscar eine neue SpezialtÃ¤t entwickelt haben, die da heiÃŸt: GefÃ¼llte Trinkbecher auf die absurdesten Weisen umzuwerfen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-baHdNzVDgTE/TgeERU3ntVI/AAAAAAAADn0/ZgjT5l9Cjos/s1600/2011-06-25%2B10.53.01.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-baHdNzVDgTE/TgeERU3ntVI/AAAAAAAADn0/ZgjT5l9Cjos/s200/2011-06-25%2B10.53.01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622608092989994322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Keine Mahlzeit kann derzeit eingenommen werden, ohne dass sich Ã¼ber den Tisch Apfelsaftschorle ergieÃŸt. Vorhin gelang dem Team Ella &amp;amp; Oscar die unfassbare Leistung, innerhalb von zehn Sekunden den jeweils eigenen Trinkbecher umzuwerfen, was die Mutter zu dem zynischen Lob hinreiÃŸen lieÃŸ, dass das ja eigentlich total super sei, denn so mÃ¼sse man nur einmal wischen, obwohl zwei Becher umgekippt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar wussten nicht, wie sie mit dem Lob umgehen sollten, und guckten irritiert den Vater an, der den Kindern daraufhin ihr frÃ¼her erworbenes Zertifikat "Ich kann aus Bechern trinken" entzog und die ollen Nuckelflaschen, an denen die Kinder nachts saugen wie &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-NY2Pm56Dfr0/TgeDycIUfaI/AAAAAAAADnM/DSDXGkhIeA8/s1600/2011-06-26%2B13.42.39.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-NY2Pm56Dfr0/TgeDycIUfaI/AAAAAAAADnM/DSDXGkhIeA8/s200/2011-06-26%2B13.42.39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622607562363141538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;kleine SÃ¤ugetiere am Euter, auf den Tisch stellte. "Ihr trinkt jetzt daraus, denn fÃ¼r Becher seid ihr zu klein", bellte der Papa und da begriffen Ella und Oscar, dass das Lob der wischenden Mutter nicht ganz ernst gemeint sein konnte und vergossen bittere TrÃ¤nchen, die die Nuckelflasche aber nicht aufnahm, da sie sich und ihren Inhalt gegen die AuÃŸenwelt verteidigt, wie es kein Becher dieser Welt vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits des Trinkens war es ein wunderschÃ¶nes Wiedersehens-Wochenende. Ella und Oscar erlebten ihre Oma als Babysitterin, AusflÃ¼ge zum Seifenkistenrennen, zum Christopher Street Day, dessen Botschaft der Toleranz sich in Form zweier PÃ¤ckchen Brausepulver in die Hirne unserer Kinder brutzelte und in den Grunewald, in welchem Ella ReisefÃ¼hrerin spielte und uns fehlerfrei zu ihrer Lieblingsbank fÃ¼hrte, ehe ihre Mutter uns auf dem RÃ¼ckweg immer tiefer in den Wald hinein fÃ¼hrte anstatt heraus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-pSIPy9WBZHA/TgeDzO5dMiI/AAAAAAAADnc/9UAW3bVKrrA/s1600/2011-06-26%2B13.42.47.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-pSIPy9WBZHA/TgeDzO5dMiI/AAAAAAAADnc/9UAW3bVKrrA/s200/2011-06-26%2B13.42.47.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622607575991005730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss bildet dann ein fantastischer Dialog.&lt;br /&gt;Papa und Oscar hatten ein paar Minuten fÃ¼r sich, weil Ella auf Chiaras Kindergeburtstag und Mama ihr Fahrrad holen war. Papa und Oscar saÃŸen bei einer Pizza und konnten endlich mal richtige MÃ¤nnergesprÃ¤che fÃ¼hren. Oscar, dessen Sprachkompetenz nun schon wirklich vorzeigbar ist, unterhielt sich mit seinem Vater Ã¼ber dies und das, Ã¼ber LÃ¶wen und WÃ¶lfe, GetrÃ¤nke und FahrradanhÃ¤nger.&lt;br /&gt;Dann das Lob des stolzen Vaters: "Oscar, du kannst schon richtig toll sprechen."&lt;br /&gt;Oscars vernichtende Antwort: "Du nicht".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3850235131857416941?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3850235131857416941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/zynisches-lob-der-wischenden-mutter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3850235131857416941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3850235131857416941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/zynisches-lob-der-wischenden-mutter.html' title='Zynisches Lob der  wischenden Mutter'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-e57_k55rF3I/TgeERPxbq5I/AAAAAAAADns/CSzWnZ02Ibg/s72-c/2011-06-25%2B14.06.44.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8287067599896840061</id><published>2011-06-19T18:57:00.003+02:00</published><updated>2011-06-19T20:10:00.225+02:00</updated><title type='text'>Ein neues Polonaise-Konzept</title><content type='html'>Nur einen Tag, nachdem Ella gemeinsam mit ihrem Vater die Ausstattung des hiesigen Badezimmers um drei Packungen Toilettenpapier mit GummibÃ¤rchenaroma vervollstÃ¤ndigte und von da an nun eigentlich das wirklich sorgenfreie Leben hÃ¤tte beginnen kÃ¶nnen, da bekam Ella nicht etwa eine Darmgrippe, die den neuen duftenden ToilettenpapierblÃ¤ttchen gleich zu zentraler Bedeutung verholfen hÃ¤tte, nein, da bekam Ella eine beeindruckende Magengrippe. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-tfzGKaKJ6wM/Tf4rIhU9Y0I/AAAAAAAADm8/Uic5bx_QxxY/s1600/2011-06-17%2B17.06.29.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-tfzGKaKJ6wM/Tf4rIhU9Y0I/AAAAAAAADm8/Uic5bx_QxxY/s200/2011-06-17%2B17.06.29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976810390184770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Darm spielte nicht mit, weil nichts von dem, was Ella zu sich nahm, den Darm erreichte. Und wÃ¤hrend Ella etwa 20 Stunden lang zunÃ¤chst die Mutter, dann das Sofa, dann den Teppich und irgendwann nur noch eine SchÃ¼ssel mit Mageninhalt besudelte; wÃ¤hrend extra ein Auto gechartert wurde um Ella in die Notaufnahme des Krankenhauses zu fahren und wÃ¤hrend der Vater um 4:30 Uhr nach SchÃ¶neberg in die Nachtapotheke radelte; wÃ¤hrend all dies geschah, langweilte sich das Luxustoilettenpapier zu Tode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlimm war diese Nacht fÃ¼r fast alle: Beginnen wir aber mit der Ausnahme:&lt;br /&gt;Oscar marschierte direkt nach der Kita mit Mama in den Zoo, weil uns dieser Ort mit seinen 15.000 Tieren weitaus hygienischer erschien als unsere Wohnung, in welcher in schnellen Rhythmen gebrochen wurde.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-SR4KY5ka0Wk/Tf4rIeb1RGI/AAAAAAAADm0/I8pmeG6fvj8/s1600/2011-06-17%2B15.32.50.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-SR4KY5ka0Wk/Tf4rIeb1RGI/AAAAAAAADm0/I8pmeG6fvj8/s200/2011-06-17%2B15.32.50.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976809613706338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als Oscar dann wiederkam und von den Tieren berichtete, die ihn dieses Mal am stÃ¤rksten beeindruckten, nÃ¤mlich den Flamingos, war dann auch schon Bettzeit. Oscar pennte die folgenden Stunden friedlich durch. Das war Oscars Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht der restlichen Familie war dadurch geprÃ¤gt, dass Ella etwa alle 50 - 60 Minuten mit einem lauten Schrei wach wurde. Sie habe Durst, jaulte sie. Dass sie nicht selbststÃ¤ndig trinken darf, hatte sie irgendwann verstanden, weil dann nÃ¤mlich immer eine unvertrÃ¤glich groÃŸe Menge getrunken wurde, die der Magen unverzÃ¼glich wieder heraus schmiss. So also wurden die Eltern gebeten, Ã¼ber Ellas Trinken zu wachen. Nach zwei Schluck riefen diese laut "Stop", Ella legte sich hin und schlief. Etwa fÃ¼nf Minuten spÃ¤ter musste dann die doch SchÃ¼ssel ran, weil in dieser Nacht auch zwei Schluck zu viel fÃ¼r den Magen unserer Tochter waren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-5tWCipi_488/Tf4qwbXAS5I/AAAAAAAADmk/kR_jLBVr2xM/s1600/2011-06-18%2B19.57.54.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-5tWCipi_488/Tf4qwbXAS5I/AAAAAAAADmk/kR_jLBVr2xM/s200/2011-06-18%2B19.57.54.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976396471290770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diese Abfolge hatten wir in dieser Nacht so lange, bis Papa sich dachte, dass es jetzt auf dem Fahrrad Richtung SchÃ¶neberg bestimmt nicht furchtbarer ist als zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Papa dann von der Arbeit nach Hause kam, legte er sich ins Bett neben seine nun nur noch sehr mÃ¼de, aber nicht mehr stets brechende Tochter und schlief.&lt;br /&gt;Um 16 Uhr dann wachten Papa und Ella gleichzeitig auf. Und siehe: Papa war nicht mehr mÃ¼de und Ella war nicht mehr krank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesund Ellas Magen wirklich in dieser kurzen Zeit wurde, konnte sie uns am folgenden Tag schnell beweisen, denn die Kita feierte Sommerfest. Ella tankte sich durch GrillwÃ¼rstchen, Kuchen und SÃ¼ÃŸigkeiten. Ihr Magen akzeptierte alles. Das Kind ist geheilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und furchtbar schlau ist es immer noch. Da hat der Magenvirus nichts dran geÃ¤ndert. Als Ella vorhin im Garten ein Wort mit "R" bilden sollte, da sagte sie "Racso". Mama und Papa sahen sich gelangweilt an.&lt;br /&gt;"Ella", sagten sie streng, "sag uns ein richtiges Wort". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-HbLeYq6HgYI/Tf4rI8gsNII/AAAAAAAADnE/wCgUsM7s1RQ/s1600/2011-06-18%2B16.43.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HbLeYq6HgYI/Tf4rI8gsNII/AAAAAAAADnE/wCgUsM7s1RQ/s200/2011-06-18%2B16.43.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976817687147650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da wurde Ella klar, dass ihre Eltern nicht verstanden, dass sie ihnen wohl Ã¼berlegen sein muss. "Das", erklÃ¤rte sie geduldig "heiÃŸt 'Oscar' rÃ¼ckwÃ¤rts" und dann erkannten auch Ellas Eltern, dass sie nicht verstanden hatten, dass Ella ihnen Ã¼berlegen sein muss und nippten peinlich berÃ¼hrt am Apfelsaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reden wir zum Schluss Ã¼ber das sorgenfreie Problemkind.&lt;br /&gt;Oscar feierte natÃ¼rlich auch Sommerfest und konnte seinen Umgang mit Buffets dahingehend verfeinern, dass er nun nicht mehr die meiste Zeit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vor &lt;/span&gt;dem Buffet sitzt, sondern in diesem Falle - weil die Architektur es ermÃ¶glichte - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auf &lt;/span&gt;dem Buffet saÃŸ. So latschte er zwischen GrÃ¼tze, Kuchen, Salaten und SÃ¤ften umher und griff mal hierhin, mal dorthin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Weiteren zeigte er sich als groÃŸer Reformator der Polonaise, denn er griff seiner&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-1gC73xDuK0c/Tf4qwJNahRI/AAAAAAAADmc/NlL4rVK-4gA/s1600/2011-06-17%2B19.07.07.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-1gC73xDuK0c/Tf4qwJNahRI/AAAAAAAADmc/NlL4rVK-4gA/s200/2011-06-17%2B19.07.07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976391599228178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vorderfrau nicht etwa an die Schultern, sondern umschloss mit beiden Armen deren Bauch.&lt;br /&gt;In dieser Position war er aber leider extrem abhÃ¤ngig vom Tempo der VorgÃ¤ngerin und das wurde zum Ende hin immer schneller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War Oscars Gesicht zuvor schon eine echte Attraktion, weil es natÃ¼rlich mit einer kompletten HÃ¤lfte und unter Deformierung der verbleibenden HÃ¤lfte an den RÃ¼cken der Vorderfrau gepresst war, so wurde sein Gesicht immer groÃŸartiger, als die ehrliche MÃ¼he hinzukam, das steigende Tempo in dieser Haltung mitgehen zu wollen. Papa filmte, aber der Film ist in den Windungen seines Handys verschollen. Wenn wir ihn gefunden haben, reichen wir ihn nach und gewinnen dank Oscar den "Oscar" in der Kategorie "Verzweifeltes Kleinkind beim BemÃ¼hen, ein neues Polonaise-Konzept durchzusetzen."&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-3PpWJgPA10A/Tf4qxYKH0EI/AAAAAAAADms/m6MuIntLC1U/s1600/2011-06-19%2B08.53.44.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-3PpWJgPA10A/Tf4qxYKH0EI/AAAAAAAADms/m6MuIntLC1U/s200/2011-06-19%2B08.53.44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976412791820354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten hat es Oscar in der letzten Woche fertig gebracht, nahezu jede Nacht auf dem nackten Boden einzuschlafen. Es war die pure Abneigung gegen jeden ihm angebotenen Schlafplatz, die das Kind allabendlich schreien und irgendwann auf dem Boden einschlafen lieÃŸ. Dies sah im Ergebnis nur zum Teil sÃ¼ÃŸ aus, denn Oscar erinnerte auch ein bisschen an die Damen und Herren im ARD "Tatort", um die man gegen 20:25 immer eine Kreidelinie zieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn im "Tatort" die Personen innerhalb der Kreidelinie weggeschafft werden, dann schnaufen sie nicht dabei und rÃ¤keln sich auf diese niedliche Art, wie Oscar es tut, wenn man ihn dahin legt, wo er es hasst: Ins Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8287067599896840061?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8287067599896840061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/ein-neues-polonaise-konzept.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8287067599896840061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8287067599896840061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/ein-neues-polonaise-konzept.html' title='Ein neues Polonaise-Konzept'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-tfzGKaKJ6wM/Tf4rIhU9Y0I/AAAAAAAADm8/Uic5bx_QxxY/s72-c/2011-06-17%2B17.06.29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6707503903494396212</id><published>2011-06-13T20:30:00.006+02:00</published><updated>2011-06-13T21:27:16.679+02:00</updated><title type='text'>TreppengelÃ¤nder links, Garten rechts</title><content type='html'>Die Woche, in der die Mutter des Hauses allnachmittÃ¤glich und -abendlich beim "Bibliothekartag" weilte und sich dort unter anderem am Sekt gÃ¼tlich tat, wollte der Vater des Hauses unbedingt dazu nutzen, Punkte bei den Kindern zu sammeln. Oscar, der am 3. Juni, also am vergangenen Freitag, erstmals sagte, dass er seinen Papa lieb hat, nahm &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-38chrmZ80hY/TfZYtv9UfqI/AAAAAAAADmE/vCXDTFf5jMc/s1600/2011-06-11%2B10.07.48.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-38chrmZ80hY/TfZYtv9UfqI/AAAAAAAADmE/vCXDTFf5jMc/s200/2011-06-11%2B10.07.48.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617775128182292130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nach dem Bibliothekartag allerdings wieder alles zurÃ¼ck und urteilte streng: "Papa nee lieb!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles, was Oscars Papa in der letzten Woche unternahm - dazu spÃ¤ter Details - um die Gunst des Sohnes zu erlangen, verlor sich gestern im Treppenhaus, durch welches Oscar und Papa nach unten stiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar ist - das muss man wissen - der selbsternannte Chef des Treppenhauses. Wie ein Dirigent zeigt er mal hierhin, mal dorthin und scheucht seine Erziehungsberechtigten von Ecke zu Ecke. Meist lÃ¤uft es darauf hinaus, dass Oscar an dem einen TreppengelÃ¤nder und seine Eltern am anderen TreppengelÃ¤nder zu laufen haben. So weit, so gut.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-wewj-Nwcqvo/TfZYulFCiHI/AAAAAAAADmU/ZMvvqa-DdaE/s1600/2011-06-07%2B16.05.46.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-wewj-Nwcqvo/TfZYulFCiHI/AAAAAAAADmU/ZMvvqa-DdaE/s200/2011-06-07%2B16.05.46.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617775142441748594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss aber wartet eine wirklich Ã¼ble und sehr breite Steintreppe. Falls Oscar nicht aufgrund einer anstehenden Radfahrt ohnehin mit Helm auf dem Kopf die Treppe hinuntersteigt, erscheint es seinem Vater sinnvoller, am selben TreppengelÃ¤nder zu laufen wie der tapsige Sohn. Denn sehr schlecht dÃ¼rfte es gehen, wer hier die Treppe hinunterfÃ¤llt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine schÃ¶ne Oscar-und-Papa-Phase endete also mit diesem Dialog:&lt;br /&gt;Oscar (am linken GelÃ¤nder, auf das rechte GelÃ¤nder deutend): "Da! Papa da!"&lt;br /&gt;Papa: "Nein. Dann kann ich dich nicht halten, wenn Du fÃ¤llst."&lt;br /&gt;Oscar (erbost auf SEIN GelÃ¤nder zeigend): "Papa neee da!"&lt;br /&gt;Papa: s.o.&lt;br /&gt;Oscar: "RawÃ¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤h"&lt;br /&gt;Papa (Oscar greifend und mit ihm auf dem Arm die Treppe hinuntersteigend): "BlÃ¶dmann!"&lt;br /&gt;Oscar (tretend): s.o.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach war Oscars Laune noch lange schattig. So richtig toll findet er seinen Vater seitdem nicht mehr. Das gerade aufkeimende PflÃ¤nzchen der Liebe, das Oscar am 3.Juni in Lindow(Brandenburg) in die Worte "Mama, Ella, Papa lieb" kleidete, es wurde jÃ¤h zertrampelt im Kreuzberger Treppenhaus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-JVtiYPfXR6k/TfZYuRn9qrI/AAAAAAAADmM/1IdfPkiuopY/s1600/2011-06-09%2B14.08.55.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-JVtiYPfXR6k/TfZYuRn9qrI/AAAAAAAADmM/1IdfPkiuopY/s200/2011-06-09%2B14.08.55.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617775137219521202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zuvor allerdings waren Papa und Oscar im Schwimmbad, wo Oscar bemerkenswert schnelle Stimmungsschwankungen zeigte: Innerhalb von vielleicht 3 Sekunden konnte Oscar die ZustÃ¤nde frÃ¶hlich - untrÃ¶stlich - wieder frÃ¶hlich annehmen. Dann nÃ¤mlich, wenn Oscar qietschvergnÃ¼gt durchs Babybecken latschte, ausrutschte, mit dem Kopf fast unterging und daraufhin furchtbar weinte, nach zwei Sekunden aber wieder frÃ¶hlich weiterlatschen konnte. Eine von Oscars Grundeinstellungen ist halt die, dass man sich mit Schmerzen und anderem Unbill nicht allzu lange aufhalten muss. Es sei denn, es geht um sadistische VÃ¤ter und Treppenhausrevolten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag wurde Oscar aufgrund einer spontan auftretenden OrganisationslÃ¼cke mit zum Schulfest von Papas Schule geschleppt. Papa hatte zu tun und Oscar latschte hinterher. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-yiaMB7ZaHwI/TfZXmuWztgI/AAAAAAAADl0/6wTZpWdCluM/s1600/2011-06-12%2B11.58.50.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yiaMB7ZaHwI/TfZXmuWztgI/AAAAAAAADl0/6wTZpWdCluM/s200/2011-06-12%2B11.58.50.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617773907981612546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ist nicht schÃ¶n. GlÃ¼cklicherweise hat Papa aber SchÃ¼lerinnen, die beim Anblick ihres Lehrers im Kleinkindformat regelrecht dahinschmolzen. Eine groÃŸe Diskussion, bis hinunter zu den SchÃ¼lerinnen der 7. Klassen, entbrannte, wer denn nun den kleinen Wicht als nÃ¤chstes wird knuddeln dÃ¼rfen.&lt;br /&gt;Oscars Vater war dieser Bohei um den Sohn sehr recht. Umgeben von etwa fÃ¼nf bis zehn muttergefÃ¼hlsgepeitschten Babysittern konnte Oscar nichts passieren. Nur irgendwann war es einfach zu viel. Als die 73. SchÃ¼lerin fragte, wer das denn sei, und dass das ja ein ganz SÃ¼ÃŸer sei und Oscar dann anfassen wollte, war Schluss. Oscar war fix und fertig, suchte sich eine liebe SchÃ¼lerin, setzte sich auf ihren SchoÃŸ und hielt Mittagsschlaf. Die SchÃ¼lerin saÃŸ glÃ¼cklich da. Zu den 28Â° Lufttemperatur gesellten sich fÃ¼r 60 Minuten noch Oscars gesunde 36Â°. Die SchÃ¼lerin - dies nur als kleine Pointe - stammt Ã¼brigens aus Sibirien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Pfingstwochenende warteten Attraktionen auf uns. Zum einen feiert Kreuzberg in diesen Tagen ja immer den Karneval der Kulturen, zum anderen kamen Jan, Kitti und Jette aus Hamburg zu Besuch.&lt;br /&gt;Jette, ein halbes Jahr jÃ¼nger als Oscar, war sprachlich unserem Kleinen ebenbÃ¼rtig. Und so fÃ¼hrten die beiden ernsthafte GesprÃ¤che, die sich - soweit wir das beobachteten - Ã¼ber die wirklich existenziellen Themen, wie zum Beispiel das Essen drehten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-bbfEk1nHJ-0/TfZXnJ0SGKI/AAAAAAAADl8/JQmjsZ_78mo/s1600/2011-06-12%2B11.16.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-bbfEk1nHJ-0/TfZXnJ0SGKI/AAAAAAAADl8/JQmjsZ_78mo/s200/2011-06-12%2B11.16.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617773915352996002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als dann der Besuch in unseren Garten gelockt wurde, zeigte Oscar zumindest genetisch groÃŸe Verbundenheit zu seinem Vater.&lt;br /&gt;Die Mutter entschied zuvor, den Garten diesmal nicht - wie gewohnt - vom Steinhellenweg, sondern von der FlorastraÃŸe aus anzusteuern. Dies bedeutete folgendes: Der Garten war, wenn man sein Fahrrad vor der TÃ¼re abstellt, nicht mehr rechts, sondern links.&lt;br /&gt;Papa - der so etwas schon ahnte - fuhr zwar fast am Garten vorbei, erkannte dann aber doch rechtzeitig noch den Eingang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar aber ging einen Schritt weiter. Er akzeptierte den Eingang nicht. "Neeeee daaa!", hÃ¶rte man ihn entsetzt schreien. Mama lÃ¶ste den Konflikt auf. Sie griff sich Oscar, ging zehn Meter am Garten vorbei, drehte, ging zehn Meter zurÃ¼ck und siehe: Der Garten war wieder rechts. Oscar war zufrieden. Papa wÃ¤re diese&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-1ijsZ34WRdE/TfZXmNW8e7I/AAAAAAAADls/2ZHtXtNLBj4/s1600/2011-06-12%2B17.43.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-1ijsZ34WRdE/TfZXmNW8e7I/AAAAAAAADls/2ZHtXtNLBj4/s200/2011-06-12%2B17.43.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617773899123817394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; zusÃ¤tzlichen 20 Meter gerne mitgegangen, denn ein bisschen verwirrend war das ja doch mit der FlorastraÃŸe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur eine kleine Geschichte aus Ellas Leben.&lt;br /&gt;Ella besucht seit letzter Woche jeden Dienstag einen Schwimmkurs. Hoffen wir. Am letzten Dienstag - bei Ellas erster Sitzung - zeigte sich die MÃ¶hre den Anweisungen der Schwimmlehrerinnen gegenÃ¼ber eher spÃ¶de.&lt;br /&gt;Wenn erklÃ¤rt wurde, starrte Ella gerne mal auf die Schwimmbadfliesen. "Anweisungen", so berichtete spÃ¤ter die Mutter, die Zeugin der ersten Schwimmstunde war, "Anweisungen mag Ella nicht." - Ein schÃ¶ner Vorgeschmack auf die Schule...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6707503903494396212?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6707503903494396212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/die-woche-in-der-die-mutter-des-hauses.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6707503903494396212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6707503903494396212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/die-woche-in-der-die-mutter-des-hauses.html' title='TreppengelÃ¤nder links, Garten rechts'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-38chrmZ80hY/TfZYtv9UfqI/AAAAAAAADmE/vCXDTFf5jMc/s72-c/2011-06-11%2B10.07.48.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3633513590916502678</id><published>2011-06-05T20:49:00.006+02:00</published><updated>2011-06-06T23:12:14.099+02:00</updated><title type='text'>VatatatsunfÃ¤lle und Bauernhofbestien</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Qz9CcSZxETk/TevSKdTr2rI/AAAAAAAADlc/L0mDS_XsnTw/s1600/SAM_3019.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Qz9CcSZxETk/TevSKdTr2rI/AAAAAAAADlc/L0mDS_XsnTw/s200/SAM_3019.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614812437555174066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der heutige Blog-Eintrag wÃ¤re um ein Haar ausgefallen. Der Grund liegt darin, dass unsere Wohnung allem Anschein nach zu klein fÃ¼r zwei Kinder ist, die mit dem Einschlafen hadern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da vor ein paar Minuten Ella im Arbeitszimmer und Oscar im Elternbett eingeschlafen sind, und zumindest Ella nun in ihr eigentliches Bett transferiert wurde, kann hier im Arbeitszimmer munter in die Tasten gehauen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja auch einiges zu berichten. Am Donnerstag war schlieÃŸlich Vatertag. Oscar fand das Zeremoniell fÃ¼r seinen Vater am FrÃ¼hstÃ¼ckstisch sehr beeindruckend und plapperte fortan die alles erklÃ¤rende Vokabel "Vatatat", was ein extrem passendes Wort ist, weil es den Umstand des "Vatertages" lautmalerisch mit dem Klang einer schmissigen Marschmusik zu verbinden weiÃŸ. Oft jedenfalls strahlte Oscar seinen Vater an und sagte schmissig: "Vatatat".&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-0dS5_29JasY/TevQnEDmYmI/AAAAAAAADlE/xlWhMVNsGyM/s1600/2011-06-05%2B10.20.27.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0dS5_29JasY/TevQnEDmYmI/AAAAAAAADlE/xlWhMVNsGyM/s200/2011-06-05%2B10.20.27.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614810729969771106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vatatat sollte nur Gutes fÃ¼r unsere Kinder bedeuten. So war zumindest der Plan. Mit dem Auto sollte es in den Norden Brandenburgs gehen, dort sollte ein Bauernhof besucht werden - so weit, so gut.&lt;br /&gt;Oscar allerdings startete denkbar schlecht in diesen Ausflug.&lt;br /&gt;Wir waren noch nicht in SchÃ¶neberg, da erbrach Oscar in zwei SchwÃ¤llen sein FrÃ¼hstÃ¼ck auf sein FuÃŸballtrikot, den Autositz und Teile des Proviantbeutels. Vorausgegangen war, dass Oscar mit seiner Hand im Mund spielte. Sehr tief forschte sein Finger in der MundhÃ¶hle herum und fÃ¼hrte die Reaktion "Brechen, sofort" gekonnt herbei. HÃ¤tte Oscar im Anschluss nicht mittels Weinen seinen Unmut darÃ¼ber geÃ¤uÃŸert, man hÃ¤tte sein Erbrechen fÃ¼r Absicht halten kÃ¶nnen. Wer nicht reisekrank ist, muss halt auf diesem Wege fÃ¼r Chaos im Pkw sorgen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-bvT7-tUZEK4/TevQmt2cWwI/AAAAAAAADk8/Dmbf5a0IP_M/s1600/2011-06-05%2B15.11.39.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-bvT7-tUZEK4/TevQmt2cWwI/AAAAAAAADk8/Dmbf5a0IP_M/s200/2011-06-05%2B15.11.39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614810724009007874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit spÃ¤ter waren wir dann schon in Lindow/Brandenburg, wo sich Oscar und Ella auf einem Spielplatz tummelten. Der Spielplatz sah gepflegt aus, verfÃ¼gte aber nicht Ã¼ber die Sicherheitsstandards, die wir aus der Hauptstadt gewohnt sind, und so flog Oscar an diesem Vatatat, der bislang nicht gut fÃ¼r ihn lief, etwa 1,60 Meter ungebremst in den Sand. Das Gute ist dann ja immer, dass Oscar so wenig Schmerzempfinden hat, dass er nach Ã¼belsten UnfÃ¤llen nur eine Minute weinen muss. So auch diesmal. Die Schulter, auf die er fiel, war seltsamerweise auch nicht ausgekugelt. GlÃ¼ck im UnglÃ¼ck am Vatatat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bauernhof angekommen, mussten Ella und Oscar, vor allem aber auch die Mitreisenden Flora und Linus, schnell erkennen, dass sie Stadtkinder sind. Auf dem Bauernhof, das konnten die Kinder ja nun auch wirklich so nicht wissen, wimmelte es von Tieren.&lt;br /&gt;Schlimm war vor allem die reiÃŸende Bestie Zora.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-QehqmBe2wus/TevQnWvRQYI/AAAAAAAADlM/Y5hcQWb4hLI/s1600/2011-06-04%2B13.59.05.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QehqmBe2wus/TevQnWvRQYI/AAAAAAAADlM/Y5hcQWb4hLI/s200/2011-06-04%2B13.59.05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614810734984774018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zora ist ein schottischer SchÃ¤ferhund und erst drei Monate alt. Mit drei Monaten will ein Hund eigentlich nur spielen und das tut er fÃ¼r gewÃ¶hnlich rennend und schnappend. Rennt ein Mensch mit Zora mit oder vor Zora weg, dann heiÃŸt das fÃ¼r Zora: Hier will jemand mit mir spielen.&lt;br /&gt;Soweit die Grundkonstellation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder wurden daher der Reihe nach vom Hund attackiert und rannten daraufhin entweder in einer Form vor dem hÃ¼pfenden Hund weg, die man frÃ¼her in Bugs-Bunny-Kurzfilmen schon komisch fand (Ella, Flora) oder wurden recht schnell vom Hund Ã¼berwÃ¤ltigt, also umgeworfen und dann irgendwie bearbeitet (Oscar, Linus). Die Panik war bei allen Vieren jedenfalls beeindruckend groÃŸ und so wurde nahezu das gesamte riesige BauernhofgrundstÃ¼ck so gut es ging gemieden. Ãœberall konnte Zora auftauchen und ein Kind fressen. Das war allen klar.&lt;br /&gt;Irgendwann erkannten die Kinder aber, dass es einen Ort gab, der fÃ¼r Zora nicht erreicht werden kann: Das Trampolin.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-twc0XSheZWs/TevSJ6WWidI/AAAAAAAADlU/KekqeOTEwsc/s1600/2011-06-03%2B13.03.54.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-twc0XSheZWs/TevSJ6WWidI/AAAAAAAADlU/KekqeOTEwsc/s200/2011-06-03%2B13.03.54.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614812428171119058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unsere Kinder verbrachten deshalb einen GroÃŸteils des Bauernhof-Urlaubs hÃ¼pfend. AuÃŸerhalb des Trampolins drohte Gefahr.&lt;br /&gt;Ella und Oscar aber, das muss gesagt werden, waren relativ mutig. Ella versuchte ein paar Mal einfach stehen zu bleiben, wenn Zora auf sie zukam. Winselnd und heulend stand Ella dann da, wÃ¤hrend der Hund an ihrem Kleid knabberte und dann enttÃ¤uscht ablieÃŸ. Und auch andere Abenteuer wie SchweinefÃ¼ttern und Treckerfahren Ã¼berstanden unsere beiden heroisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich waren aber alle Kinder immer sehr froh, wenn der Bauernhof zwecks Baden im See oder anderen Dingen verlassen wurde. Vor allem Oscar entpuppte sich hierbei als wahre Wasserratte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor strÃ¤ubte er sich immer ins Wasser zu gehen, aber seit er eine tolle eng anliegende Badehose besitzt, lÃ¤uft es. Alle Hosen- und Windelkonstruktionen zuvor erkannte Oscar nicht als Badekleidung. Jetzt, als BadehosentrÃ¤ger, stÃ¼rzte er sich in die Fluten als gÃ¤be es kein Morgen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-2qL82OZXBYE/TevSKhMh5MI/AAAAAAAADlk/T9eay9aBSRI/s1600/SAM_3022.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-2qL82OZXBYE/TevSKhMh5MI/AAAAAAAADlk/T9eay9aBSRI/s200/SAM_3022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614812438598902978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch Boot wurde gefahren. Familie 1 saÃŸ im recht flachen Tretboot, Familie 2 im tieferen Ruderboot. Die Kinder wurden mal in dieses, mal in jenes Boot gehoben - bis auf Linus. Der hatte aufgrund unkontrollierten Bewegungsdranges Tretbootverbot erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag war dann Abreise. FÃ¼r die beiden Stadtfamilien und fÃ¼r alle Schweine mit lila Markierung. Letzte Ausfahrt Schlachthof. "Wo fahren die Schweine hin?", kicherte Ella, die den Abtransport lustig fand. "Auf einen anderen Hof", sprach Papa und war stolz darauf, nicht gelogen zu haben. Der kleine Fritz, BauerslÃ¼mmel vom Hof, stand daneben und krÃ¤hte die ganze Zeit etwas vom Schlachten. Ella hÃ¶rte nicht hin oder wollte nicht hinhÃ¶ren. Recht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FÃ¼r Ella endet eine turbulente Woche, war sie doch zuvor auf Kita-Reise in Ollendorf. Als sie wiederkam, war natÃ¼rlich nicht viel aus ihr herauszupressen. TrÃ¶pfchenweise sickerten die heiÃŸen Informationen ans Licht. "Ich weiÃŸ. Da ist ein Elektrozaun", sprach Ella auf einen Elektrozaun deutend. "Das tut weh, da hab ich in Ollendorf angefasst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens mal etwas mit Substanz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3633513590916502678?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3633513590916502678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/vatatatsunfalle-und-bauernhofbestien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3633513590916502678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3633513590916502678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/vatatatsunfalle-und-bauernhofbestien.html' title='VatatatsunfÃ¤lle und Bauernhofbestien'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Qz9CcSZxETk/TevSKdTr2rI/AAAAAAAADlc/L0mDS_XsnTw/s72-c/SAM_3019.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-914987933285257567</id><published>2011-05-30T21:35:00.005+02:00</published><updated>2011-05-30T22:50:03.051+02:00</updated><title type='text'>Dieses Winden und Gleiten... Und dieses Sprechen...</title><content type='html'>Oscar wurde erlÃ¤utert, was das Wochenende bringen wÃ¼rde. Am Schluss hatte er alles begriffen und konnte selber berichten: "Aua tut tut tuff", sprach Oscar und alle verstanden ihn, weil Oscar seinem Umfeld seit Monaten oscisch beibringt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Hypi1HeyzRI/TeP0Irs4hwI/AAAAAAAADko/2cFDCtBWO8s/s1600/SAM_2932.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Hypi1HeyzRI/TeP0Irs4hwI/AAAAAAAADko/2cFDCtBWO8s/s200/SAM_2932.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612597990640879362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aua tut tut tuff" heiÃŸt selbstverstÃ¤ndlich "Roter Zug" und in diesem fuhr Oscar mit Familie am Samstag durch drei BundeslÃ¤nder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor war Ben da, der - nachdem ihn schon Ella vergÃ¶ttert - nun auch Oscars Herz erobert. "Bemmm gooÃŸ", weiÃŸ Oscar dann stolz zu berichten, wenn es um seinen groÃŸen Ben geht. Als am Abend dann die Kinder schliefen, Bemm aber immer noch auf dem Sofa saÃŸ, da wurde es bierselig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier und da wurde gescherzt und am Schluss &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-mHBq87TZXO0/TeP0IY2vQKI/AAAAAAAADkg/Z34jPFTKNK8/s1600/SAM_2962.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-mHBq87TZXO0/TeP0IY2vQKI/AAAAAAAADkg/Z34jPFTKNK8/s200/SAM_2962.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612597985581940898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;freute man sich Ã¼ber einen konstruierten SpaÃŸ. Man mÃ¼sse Oscar ein Foto zeigen, so der SpaÃŸ, auf welchem eine rote Feuerwehrbahn, eine Art LÃ¶schzug auf Schienen, zu sehen ist. ZusÃ¤tzlich mÃ¼sste auf diesem GefÃ¤hrt ein Hund sitzen. Dieses komplizierte Arrangement hieÃŸe auf oscisch dann: "Da! Aua titataaaa tut tut tuff wau wau wauf" und alle wÃ¼rden ihn verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber nicht richtig, Ã¼ber Oscars leicht hinterherhinkendes Sprachfeeling zu lachen, denn Oscar macht groÃŸe Fortschritte. So kann er zum Beispiel "EiswÃ¼rfel" sagen. Hochkonzentriert presst er es hinaus: "Eis [Pause] FÃ¶fÃ¶l". Und wie lautet die goldene Regel des Spracherwerbs? Wer "EiswÃ¼rfel" sagen kann, der kann sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella spricht ja nun auch. Und da sie sich momentan nicht in der niedlichsten Phase ihres Lebens befindet, wird sie beim Sprechen auch mal ungehalten. Zum Beispiel, wenn man ihren minutenlangen Monologen nicht mehr recht folgen mag und sich infolgedessen mit anderen Dingen befasst, zum Beispiel dem FrÃ¼hstÃ¼ck. So erzÃ¤hlte in dieser Woche Ella am FrÃ¼stÃ¼ckstisch von ZuckerrÃ¼ben. Das allein ist ja schon kurios. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Pv7GMEHXASM/TeP0IhtfJWI/AAAAAAAADkw/OoSZDfykTlg/s1600/SAM_2922.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Pv7GMEHXASM/TeP0IhtfJWI/AAAAAAAADkw/OoSZDfykTlg/s200/SAM_2922.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612597987959055714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun verhielt es sich aber so, dass das, was Ella uns Ã¼ber ZuckerrÃ¼ben zu sagen hatte, die kleine Sprecherin in furchtbarste Syntaxumwege und -sackgassen brachte. Mama und Papa hÃ¶rten dem immer kruder werdenden ZuckerrÃ¼bensatz bei der dritten Partizipialkonstruktion und dem wahrscheinlich achtzehnten Komma nicht mehr so recht zu und begannen selbst ein GesprÃ¤ch, im Ãœbrigen verhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸig klar und stringent gefÃ¼hrt, wÃ¤hrend Ella noch immer im ZuckerrÃ¼bensatz gefangen war und Worte aneinanderreihte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann brach Ella in TrÃ¤nen aus, sank vom Stuhl und kauerte weinend auf dem Boden. Dies ist Ellas Art, Missfallen Ã¼ber verschiedene Situationen zu Ã¤uÃŸern. Mama und Papa mussten versprechen, genau zuzuhÃ¶ren. Das taten sie dann auch und dann sagte Ella einen Satz von ungeahnter Klarheit: "In ZuckerrÃ¼bensirup sind ZuckerrÃ¼ben drin". Mama und Papa verstanden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-KyXoe6eqXVk/TePzN0qA0EI/AAAAAAAADkY/LMzlraxMYcw/s1600/SAM_2971.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-KyXoe6eqXVk/TePzN0qA0EI/AAAAAAAADkY/LMzlraxMYcw/s200/SAM_2971.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612596979432476738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch zurÃ¼ck zum roten Zug (oscisch: "aua tut tut tuff"). Dieser fuhr an die MÃ¼ritz, wo sich derzeit Oma befindet, um sich vom Alltag zu erholen.&lt;br /&gt;Der Alltag aber brach dann in Form von Ella und Oscar Ã¼ber Oma herein. Die Kulisse bildete ein Hafenfest mitsamt FahrgeschÃ¤ften und anderen Attraktionen, die Ella und Oscar immer wilder werden lieÃŸen. Zum Schluss war das Gesicht der Oma, das uns am Mittag zur BegrÃ¼ÃŸung so erholt erschien, schon wieder vom Leben gezeichnet. Oscar rutschte derweil an Omas Hand die Fahrradschiene neben der Treppe herunter, wÃ¤hrend sich Ella an der anderen groÃŸmÃ¼tterlichen Hand windete und wand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist tatsÃ¤chlich so: Ellas Grundzustand ist derzeit das Winden. Und wenn Oscar in manchen Momenten sich dieses Verhalten abguckt, dann fÃ¼hlt es sich mit unseren Kindern an, als sei man in ein Schlangengehege gestiegen. Geschmeidig gleiten die Kinder an Beinen und Armen entlang, man muss nur die Arme weit ausbreiten und kann sich sicher sein, dass an beiden Armen sofort ein Kind baumeln wird. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-BEKWldlxtJw/TePzNsny4tI/AAAAAAAADkQ/-yCZwJdI-lI/s1600/SAM_3003.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-BEKWldlxtJw/TePzNsny4tI/AAAAAAAADkQ/-yCZwJdI-lI/s200/SAM_3003.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612596977275691730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es hat sich dann heraufgewunden. Wir kÃ¶nnen es nicht besser beschreiben, dieses Gleiten und Winden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende endete mit Tristans Geburtstagsfeier. Beide, Ella und Oscar, waren eingeladen, was fÃ¼r Oscar einerseits groÃŸe Gnade bedeutete, denn er ist weit entfernt von Tristans biblischem Alter. Andererseits aber wurde tags zuvor Ella aus disziplinarischen GrÃ¼nden der Besuch von Tristans Feier zunÃ¤chst verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar verstand. Er, der Kita-Wicht, das Maskottchen des Kinderladens, wird also zu Tristans Geburtstag gehen, wÃ¤hrend Ella zu Hause bleibt. Oscar, der zuvor erst zwei Minuten Kindergeburtstag erlebt hat, fand das nicht schlecht. "Ella nich da!", erzÃ¤hlte er.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-YxTHSCheISs/TePzNX6T7fI/AAAAAAAADkI/VWjMUsO2Nb8/s1600/SAM_3012.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-YxTHSCheISs/TePzNX6T7fI/AAAAAAAADkI/VWjMUsO2Nb8/s200/SAM_3012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612596971716210162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als das Verbot dann aufgehoben wurde, weil Ella eher inkonsequente Eltern ihr Eigen nennt, war Oscar sauer.&lt;br /&gt;"Oscar. Ist es nicht toll, dass Ella auch mitgeht?", fragten wir ihn. "Neee. Ella nich da!", antwortete der unsympathische Sohn und Bruder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ella nich da" ist ein gutes Motto zum Schluss, denn Ella ist heute mit dem Kinderladen auf groÃŸe dreitÃ¤gige Reise gegangen. Wir sind gespannt, was es danach zu erzÃ¤hlen gibt. Ellas Urteil wird vermutlich "gutt" lauten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-914987933285257567?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/914987933285257567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/dieses-winden-und-gleiten-und-dieses.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/914987933285257567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/914987933285257567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/dieses-winden-und-gleiten-und-dieses.html' title='Dieses Winden und Gleiten... Und dieses Sprechen...'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Hypi1HeyzRI/TeP0Irs4hwI/AAAAAAAADko/2cFDCtBWO8s/s72-c/SAM_2932.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5079303063364470860</id><published>2011-05-22T19:37:00.005+02:00</published><updated>2011-05-22T20:44:27.033+02:00</updated><title type='text'>Allein neben Romy</title><content type='html'>Eine kleine Premiere gab es in der Nacht zum Dienstag dahingehend, dass eine Kita-Freundin unserer Tochter bei uns Ã¼bernachtete. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-44TylUDIHKs/TdlK8xAPrwI/AAAAAAAADj4/55RML7mFYdc/s1600/SAM_2894.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-44TylUDIHKs/TdlK8xAPrwI/AAAAAAAADj4/55RML7mFYdc/s200/SAM_2894.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609597218673635074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Romy, an anderer Stelle schon einmal als "Vulkan" bezeichnet, sollte die Nacht hier verbringen, was gut funktionierte, sieht man mal davon ab, dass die Damen lange nicht zur Ruhe fanden und im Kinderzimmer wild herumsprangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar spielt bei den Einschlafzeremonien, die immer nach dem "Sandmann", also gegen 19:00 im Kinderzimmer beginnen, ohnehin nicht mehr mit. Oscar lÃ¤sst sich zwar noch - meist mit Ella auf dem Teppich liegend - ein MÃ¤rchen vorlesen, welches er jeden zweiten Tag selber aussuchen darf, was wiederum zur Folge hat, dass wir hier jeden zweiten Tag das MÃ¤rchen vom Wolf und den sieben GeiÃŸlein hÃ¶ren dÃ¼rfen, doch wenn das Buch zugeklappt wurde, der Wolf abermals im Brunnen auf grausame Weise ums Leben kam, wÃ¤hrend die GeiÃŸlein dazu einen makaberen Tanz veranstalten, wenn das Vorlesen also beendet ist, dann ist fÃ¼r Oscar die Sache mit dem Kinderzimmer auch durch. Dann steht er auf, latscht ins Elternschlafzimmer, legt sich dort in die Mitte des riesigen Bettes und schlÃ¤ft innerhalb von 15 Sekunden ein. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SK3k8qR6UY0/TdlK9fc9vqI/AAAAAAAADkA/5dqX8HNHp-I/s1600/SAM_2882.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SK3k8qR6UY0/TdlK9fc9vqI/AAAAAAAADkA/5dqX8HNHp-I/s200/SAM_2882.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609597231142125218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier muss der aufmerksame Leser stutzen, denn schon oft berichteten wir von deutlich mehr als 15 Sekunden, die Oscar dann so benÃ¶tigt, um sein Bewusstsein zu verlieren. Noch lebhaft ist uns der im Kinderzimmer laut "TatÃ¼ Tataaaa" schreiende Kerl in Erinnerung. Doch seit dieser Woche schlÃ¤ft Oscar in der Kita nun wirklich so gar nicht mehr. Zum Beweis wurde den Eltern sein Schlafzeug mit nach Hause gegeben. Oscar macht jetzt also durch in der Kita und dankt uns dies mit einem rapiden Leistungsabfall, der tÃ¤glich so gegen 17:30 beginnt. Da wird Oscar dann ein wenig quengelig, bis er dann, eine halbe Stunde spÃ¤ter, sein Abendbrot nur noch heulend zu sich nehmen kann, weil er so furchtbar mÃ¼de ist und ihm das Aufrechthalten seines schlaftrunkenen Kopfes wahnsinnige Probleme bereitet.&lt;br /&gt;Oscars Eltern empfinden hier manchmal Mitleid, trÃ¶sten sich aber damit, dass es wirklich nur die Zeit zwischen 17:30 und 19:00 ist, in der Oscar an furchtbarster MÃ¼digkeit leidet. Und wenn dann, 15 Sekunden nachdem Oscar sich ins Elternbett gelegt hat, der Herr schon schlÃ¤ft, dann ist sowieso vorbei mit Mitleid. Dann freuen sich hier alle. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-9xSQCFay79A/TdlKGb4S8GI/AAAAAAAADjg/ouxbuI9-_yo/s1600/SAM_2905.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-9xSQCFay79A/TdlKGb4S8GI/AAAAAAAADjg/ouxbuI9-_yo/s200/SAM_2905.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609596285290213474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle? Nun ja, Ella findet es natÃ¼rlich doof, dass Oscar im Elternbett liegt. Beschwerden werden dann laut. Aber da Oscars Schlaf momentan vermutlich auch kleinere operative Eingriffe gestatten wÃ¼rde, kann man den Bruder auch recht bald wieder zurÃ¼ck ins Kinderzimmer legen. Dann sind wirklich alle zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts, und das ist ja auch in Ordnung, kommen die Kinder dann allerdings trotzdem noch immer ins Elternbett, sodass wir hier morgens immer zu viert aufwachen.&lt;br /&gt;Aber in der Nacht zum Dienstag, da war da ja auch noch Romy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Romy schlief durch. Wie ein Weltmeister und zur Ãœberraschung ihrer Eltern. Kein Mucks mehr von Romy, nachdem die Kinderzimmer-Randale irgendwann gegen 22.00 Uhr beendet war. Ella aber latschte in gewohnter Manier mitten in der Nacht zu den Eltern rÃ¼ber.&lt;br /&gt;Dramatische Szenen spielten sich ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella musste erklÃ¤rt werden, dass sie diesmal nicht ins Elternbett &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-QMhUhNpBdz4/TdlKG9yTPxI/AAAAAAAADjo/_uyODR0hIDk/s1600/SAM_2901.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-QMhUhNpBdz4/TdlKG9yTPxI/AAAAAAAADjo/_uyODR0hIDk/s200/SAM_2901.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609596294391873298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;darf. SchlieÃŸlich hat sie Besuch und der - so der Plan des Vaters - mÃ¶ge bitte nicht auch noch ins Elternbett krabbeln. Ella war zerrissen. Sie verstand das durchaus, war aber wahnsinnig traurig. GlÃ¼cklicherweise entschied sie sich in diesen Sekunden nicht fÃ¼r lautstarkes BrÃ¼llen, sondern eher fÃ¼r einen besonders Ã¼blen Gesichtsausdruck, der dem Vater ein ordentlich schlechtes Gewissen machen sollte. Ella guckte, als stÃ¼nde ein Abschied fÃ¼r Monate an. Als mÃ¼sse sie nun fÃ¼r ein halbes Jahr in ein finsteres Internat und der Zug rollt schon los. Papa wurde von seiner still weinenden Tochter - es war wohl so 2:30 - innig umarmt. HeiÃŸe AbschiedskÃ¼sse wurden ausgetauscht. Papa spÃ¼rte Ellas Wangen TrÃ¤nen Ã¼berstrÃ¶mt. Dann ging Papa und lieÃŸ seine Tochter alleine im dunklen Kinderzimmer zurÃ¼ck. Neben Romy. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-wu8YQzW4-EY/TdlK8RONohI/AAAAAAAADjw/nvitWjRC-uY/s1600/SAM_2895.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-wu8YQzW4-EY/TdlK8RONohI/AAAAAAAADjw/nvitWjRC-uY/s200/SAM_2895.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609597210142286354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nÃ¤chsten Tag waren alle sehr stolz auf Ella und ihr heroisches Handeln um halb drei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar ist auf seine Weise auch heldenhaft. Mama und Papa sind nÃ¤mlich der Ansicht, dass Oscars Charakter ihm durchaus die MÃ¶glichkeit auf einen Job im Geheimdienst oder bei einer Terrororganisation in Aussicht stellen kÃ¶nnte, denn Oscar ist nicht folterbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Momentan befindet sich Oscar nÃ¤mlich in Folter. Sein Verbrechen: Liebesverweigerung gegenÃ¼ber des Vaters.&lt;br /&gt;Diese Liebesverweigerung gibt Oscar mit einer LÃ¤ssigkeit zu, die seinen Vater zurecht auf die Palme bringt. Seit Mitte der Woche fÃ¼hren Oscar und sein Vater deshalb ernste GesprÃ¤che. Diese gehen ungefÃ¤hr so:&lt;br /&gt;"Oscar, hast du Papa lieb?"&lt;br /&gt;"Nein. Mama und Ella lieb. Papa nisch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist zum Verzweifeln. Oscar liebt diese beiden Menschen. Mama und Ella. Papa nisch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-BIexqM6osR8/TdlKFxkx6KI/AAAAAAAADjY/QoUYfEQQ1pM/s1600/SAM_2912.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BIexqM6osR8/TdlKFxkx6KI/AAAAAAAADjY/QoUYfEQQ1pM/s200/SAM_2912.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609596273934067874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und Kinder in Oscars Alter sind ehrlich.&lt;br /&gt;Papa wollte nun ein bisschen nachhelfen mit der Liebe und schnappte sich den Sohn. Die einzige Frage, die Oscar immer wieder zu beantworten hatte, lautete "Hast du Papa lieb?". Nach jeder Antwort, die den Vater nicht zufrieden stellte, wurde Oscar aufs Ãœbelste gekitzelt. Oscar schrie. Er wandt sich. Litt. Kreischte. Dann die Wiederholung der Frage mit Belehrung, dass das Kitzeln im Falle einer spontanen Liebesempfindung gegenÃ¼ber dem Vater enden wÃ¼rde. Nichts. Oscar wurde den ganzen Nachmittag gekitzelt und der Vater musste den ganzen Nachmittag mitanhÃ¶ren, dass Oscar ihn nisch liebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama, der geliebten Mama, fiel dann nur noch der Vergleich mit dem Geheimdienst ein, den der Vater hier lediglich um den Vergleich zu Terrororganisationen ergÃ¤nzt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5079303063364470860?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5079303063364470860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/allein-neben-romy.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5079303063364470860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5079303063364470860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/allein-neben-romy.html' title='Allein neben Romy'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-44TylUDIHKs/TdlK8xAPrwI/AAAAAAAADj4/55RML7mFYdc/s72-c/SAM_2894.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3739032834672971236</id><published>2011-05-16T18:03:00.010+02:00</published><updated>2011-05-16T22:09:37.931+02:00</updated><title type='text'>Die Intelligenz, ZusammenhÃ¤nge herzustellen</title><content type='html'>"Oscar ist klug", hat seine Mama schon des Ã–fteren behauptet. Vielleicht ein bisschen zu hÃ¤ufig, denn SÃ¤tze dieser Art werden fÃ¼r gewÃ¶hnlich nur dann geÃ¤uÃŸert, wenn der beschriebene Sachverhalt nicht hundertprozentig offensichtlich ist. Niemand wÃ¼rde sagen: "Goethe ist berÃ¼hmt" oder - um noch deutlicher zu werden - "Goethe ist ein Mann", weil beides absolut unbestritten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sagt eine Mutter hÃ¤ufig, ihr Sohn sei klug, so sagt sie indirekt also auch, dass man genau das &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-i_DRLkWYdcQ/TdFoMGMcwTI/AAAAAAAADjQ/MyPCNjX2EJQ/s1600/SAM_2817.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-i_DRLkWYdcQ/TdFoMGMcwTI/AAAAAAAADjQ/MyPCNjX2EJQ/s200/SAM_2817.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607377568083525938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nicht so richtig gleich auf den ersten Blick sieht. Der Grund, dass Oscar tatsÃ¤chlich hÃ¤ufig unterschÃ¤tzt wird, liegt in seiner immer noch recht rudimentÃ¤ren Sprachentwicklung. Hier und da lÃ¤sst Oscar ein Bonmot fallen, wie zum Beispiel heute, als er papageiengleich Ella nachplapperte "Kann ich auch?" - eine wahre Meisterleistung der Kommunikation, gemessen an Oscars sonstigem Gebrabbel. Nein, die Sprache ist immer noch nicht so richtig Oscars Lieblingsthema und so wird der schweigende oder seltsam kryptisch sprechende Oscar eben unterschÃ¤tzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Oscar", so die Mutter, die - wir erinnern uns - gerade eben erwÃ¤hnte, dass ihr Sohn klug sei, "erkennt ZusammenhÃ¤nge." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-0lM82mjoRbc/TdFmp6lNs7I/AAAAAAAADiw/7iMTcwspnF0/s1600/SAM_2861.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0lM82mjoRbc/TdFmp6lNs7I/AAAAAAAADiw/7iMTcwspnF0/s200/SAM_2861.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607375881338991538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Form der - wir schreiben hier vÃ¶llig frei von Ironie - Intelligenz zeigt sich in nutzlosen Situationen wie dem LÃ¶sen von RÃ¤tseln in der Kinderzeitschrift "Janosch". Da waren ein paar GegenstÃ¤nde abgebildet und die Frage lautete: "Welcher Gegenstand ist weich?" - Oscars Finger schnellt dann zum einzig weichen Gegestand, nÃ¤mlich einer MÃ¼tze, und auch, wenn es auf der selben RÃ¤tselseite darum geht, unter zwei VÃ¶geln und einem Fisch denjenigen zu zeigen, der nicht so ist wie die anderen, zeigt Oscars Finger groÃŸe SouverÃ¤nitÃ¤t und viel VerstÃ¤ndnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Form der Intelligenz zeigt sich darÃ¼ber hinaus aber auch in nÃ¼tzlichen Situationen, zum Beispiel, wen&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ne57wFFjmJU/TdFmpiXkBMI/AAAAAAAADio/CJsfJn3fg0E/s1600/SAM_2875.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ne57wFFjmJU/TdFmpiXkBMI/AAAAAAAADio/CJsfJn3fg0E/s200/SAM_2875.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607375874839282882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n die groÃŸe Schwester nervt. Ella tut dies ja recht gerne und recht hÃ¤ufig. Mal wird Papa genervt, mal wird Mama genervt. Am hÃ¤ufigsten wird jedoch Oscar genervt und der hatte bislang einfach relativ wenig MÃ¶glichkeiten, sich Ruhe zu verschaffen. Doch dann wandte er endlich die FÃ¤higkeit an, ZusammenhÃ¤nge herzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar weiÃŸ nÃ¤mlich a), dass Ella furchtbar Ã¤ngstlich ist, und dass sich b) im elterlichen DVD-Regal ein Film namens "Der WeiÃŸe Hai" befindet. Auf nÃ¤mlichen Cover ist der titelgebende Fisch mit allerlei ZÃ¤hnen abgebildet. FÃ¼r Ella ein unertrÃ¤glicher Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar greift nun gerne nach der DVD und rennt "Haaaiiii" schreiend zu Ella, die dann vor ihm wegspringt wie ein scheues Reh. Das Schauspiel ist insgesamt ein fantastischer Anblick, vor allem bei zunehmender Dauer, denn Oscar hat durchaus nicht nur die Gabe, ZusammenhÃ¤nge herzustellen, sondern auch Kondition. Ella musste irgendwann von den Eltern gerettet werden. Der bÃ¶se Film bleibt dennoch ganz bewusst in Oscars DreikÃ¤sehÃ¶he einsortiert, denn wir gÃ¶nnen ihm diesen kleinen Triumph.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zurÃ¼ckligende Wochenende gehÃ¶rt sicherlich zu den ereignisreichsten des Jahres&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-r-psVGOi16w/TdFoLwy1CjI/AAAAAAAADjI/WsPJk_PYjd4/s1600/SAM_2831.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-r-psVGOi16w/TdFoLwy1CjI/AAAAAAAADjI/WsPJk_PYjd4/s200/SAM_2831.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607377562338921010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;. Die Familie reiste nach NRW. In Bergkamen wurden Oma, Rainer und - als Ãœberraschungsgast - die alte Oma besucht. Eine groÃŸe Attraktion war das Loch, das Rainer in den vergangenen Tagen gebuddelt hat. Ein Swimmingpool soll da mal hinein. ZunÃ¤chst einmal wurden aber die Kinder dort hineingesetzt und durften mal zeigen, was jahrelanges Spielplatztraining fÃ¼r Buddel-Stars hervorbringen kann.&lt;br /&gt;Das Foto von Oscar alleine in der Grube ist natÃ¼rlich ein billiger Witz. Ein kleiner Wicht, eine kleine Schaufel, ein groooÃŸes Loch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In NRW war ohnehin die HÃ¶lle los. Eine Mannschaft, dessen Sympathiesanten vor&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-AXJxkQk558A/TdFoLXmX6GI/AAAAAAAADjA/TjGgPZPmMp4/s1600/SAM_2843.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-AXJxkQk558A/TdFoLXmX6GI/AAAAAAAADjA/TjGgPZPmMp4/s200/SAM_2843.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607377555575793762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; allem aus dem lÃ¤ndlichen Raum stammen, wurde deutscher FuÃŸballmeister. Die gelb-schwarzen Landbewohner fingen recht bald an, furchtbar zu nerven. Ella hatte ohnehin ein bisschen Respekt, da sie als gebÃ¼rtige Gelsenkirchnerin durchaus weiÃŸ, dass die Landbewohner gegenÃ¼ber Gelsenkirchnerinnen auch mal bÃ¶se werden kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;Der Eindruck des Wochenendes war jedenfalls der, dass - egal, welche TÃ¼r sich irgendwo Ã¶ffnete - mindestens zehn schwarz-gelbe Landbewohner hindurchwuselten. Vergleiche mit Kellerasseln unter Steinen, die man anhebt, wurden laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar waren aber Teil des ganzen, denn man selber besuchte ein FuÃŸballstadion, allerdings urbaner gelegen.&lt;br /&gt;Im Bochumer Ruhrstadion war Oscar erstmal schwer beeindruckt: Alles war voller Menschen, in der Ecke hingen riesige Fernseher und unten war eine Wiese mit BÃ¤llen. "Da! Da! Da! GnÃ¼Ã¼Ã¼n" Da! Da!", kommentierte Oscar das Geschehen. Zum GlÃ¼ck war dann alles etwas weniger aufregend, als das Spiel begann. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wRcJ8iDkntA/TdFmqSTXCaI/AAAAAAAADi4/z9vyHQsjGB0/s1600/SAM_2848.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wRcJ8iDkntA/TdFmqSTXCaI/AAAAAAAADi4/z9vyHQsjGB0/s200/SAM_2848.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607375887706556834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn Sekunden vor dem ersten Tor der Bochumer erhielt Oscar eine Wurst. Es war die neunte Minute: Mama kam. Wurst. Tor. Um Oscar herum Chaos, Riesenjubel, tosender LÃ¤rm.&lt;br /&gt;Papa, nachdem er fertig gejubelt hat, schaut mit schlechtem Gewissen zum Sohn. Wird er den Riesenkrach Ã¼berstanden haben? Ja. Fasziniert starrt Oscar auf die Bratwurst und bekommt sonst wohl nichts mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags zuvor waren die Eltern beim Eurovision Song Contest. WÃ¤hrend sich Aserbaidschan zum verdienten Sieg schmachtete, lagen Ella und Oscar friedlich in Bergkamen im Bett und schliefen. Wie genau Oma und Rainer das gemacht haben, ist nicht klar. Die ErklÃ¤rung der Oma ("Die haben einmal Terror gemacht, dann hab ich die kurz gefaltet und dann war gut") klang jedenfalls so simpel, dass sie eigentlich nicht stimmen kann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3739032834672971236?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3739032834672971236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/die-intelligenz-zusammenhange.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3739032834672971236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3739032834672971236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/die-intelligenz-zusammenhange.html' title='Die Intelligenz, ZusammenhÃ¤nge herzustellen'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-i_DRLkWYdcQ/TdFoMGMcwTI/AAAAAAAADjQ/MyPCNjX2EJQ/s72-c/SAM_2817.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8164380306103398413</id><published>2011-05-10T16:08:00.004+02:00</published><updated>2011-05-11T12:48:38.246+02:00</updated><title type='text'>Das SÃ¤cklein Flieder</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-2p2xvXGWS6w/TclIU1zN24I/AAAAAAAADig/L78mdOmXO4o/s1600/SAM_2781.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2p2xvXGWS6w/TclIU1zN24I/AAAAAAAADig/L78mdOmXO4o/s200/SAM_2781.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090734115773314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Morgen ist Muttertag", sprach der Vater zu seiner Frau. "Da erholste dich mal richtig. Ich hol BrÃ¶tchen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht kam es dann aber anders, denn der Vater erkrankte und sah sich aufgrund von permanenten Schmerzen im Hals und dem spanischen ESC-Song von 2010 ("Baila Chiqi Chiqi") im fiebernden Kopf mit einer zwar rhythmischen, unterm Strich aber sehr unschÃ¶nen Nacht im GartenhÃ¤uschen konfrontiert. Alles lÃ¶bliche Vorhaben fÃ¼r den Muttertag musste abgesagt werden. Der Vater leistete mit einem geisterhaften Auftritt seiner Familie beim FrÃ¼hstÃ¼ck noch Gesellschaft, verbrachte den Rest des Tages dann aber schlafend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war vielleicht die Retourkutsche fÃ¼r den Geburtstag des Vaters, den im Vorjahr Oscar mit einem Griff in Mamas Auge zu einer Katastrophe werden lieÃŸ. Der Muttertag 2011 &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/--Wl1ar-OJLU/TclH-D6uXmI/AAAAAAAADiI/-3wqhOUlGkk/s1600/SAM_2793.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--Wl1ar-OJLU/TclH-D6uXmI/AAAAAAAADiI/-3wqhOUlGkk/s200/SAM_2793.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090342768369250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;war jedenfalls nur insofern ein Muttertag, da Mutter diesmal alles alleine machen musste: Also die Dinge, die sie ohnehin schon immer tut, plus die Dinge, die der Vater sonst tut, plus die Dinge, die der Vater am Muttertag ausnahmsweise auch mal tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich verhinderte nur Ella die totale Muttertagsdepression, denn Ella lieÃŸ sich in der Gartenkolonie am Samstag in ein VerkaufsgesprÃ¤ch verwickeln. Sie stÃ¼rzte zu Papa und verkÃ¼ndete mit ernster Miene, dass sie jetzt echt Geld brauche, denn sie mÃ¼sse nun echt was fÃ¼r den Muttertag kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa latschte dem aufgeregten TÃ¶chterlein hinterher. Das MÃ¤dchen aus dem Garten gegenÃ¼ber ist ein bissschen Ã¤lter als Ella und hat das wirtschaftliche Potential des Muttertages, insbesondere in einer konkurrenzlosen Gartenkolonie, bereits erkannt. Das MÃ¤dchen verkaufte kleine ServiettenbÃ¼ndel. Innen drin war getrockneter Flieder. "Das riecht gut", sprach das MÃ¤dchen und Ella hÃ¼pfte vor Aufregung. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-9QvjEEreANw/TclIUdFkbzI/AAAAAAAADiQ/YmwvwesfdYc/s1600/SAM_2788.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-9QvjEEreANw/TclIUdFkbzI/AAAAAAAADiQ/YmwvwesfdYc/s200/SAM_2788.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090727481863986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wieviel soll das kosten?", fragte Ellas Papa. "EinsfÃ¼nfzig", sagte das MÃ¤dchen. Papa dachte in den folgenden fÃ¼nf Sekunden unter anderem die folgenden Dinge: In unserem Garten steht auch sehr viel Flieder. EinsfÃ¼nfzig ist Wucher. Und: Nein. Mit einem achtjÃ¤hrigen MÃ¤dchen wird nicht gefeilscht. Noch dazu zum Muttertag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella durfte die Transaktion dann starten und wie gesagt: Das SÃ¤cklein &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-txcIOcfQp6s/TclH97dmTOI/AAAAAAAADiA/gL8IVlPLoYs/s1600/SAM_2805.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-txcIOcfQp6s/TclH97dmTOI/AAAAAAAADiA/gL8IVlPLoYs/s200/SAM_2805.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090340498722018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Flieder war fÃ¼r Mama der einzige Lichtblick an einem sonst so trÃ¼ben Muttertag.&lt;br /&gt;Und Papa lernte gleich mal die Mutter des Verkaufsgenies kennen. Und was wusste die zu berichten? "Unsere Tochter heiÃŸ Elia und unser Hund Oscar." - "Das ist ja toll", sprach Papa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag zuvor fand im Viktoriapark der traditionelle Bambini-Lauf statt. Die Erwartungen in Ella waren recht hoch, nachdem sie im Vorjahr ihrer Altersklasse davonrannte und nun ja seit ein paar Tagen nichts mehr liebt auf dieser Welt als das ausgiebige Laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der mÃ¼tterliche Bericht Ã¼ber den Bambini-Lauf lieferte dann aber ein anderes Bild unserer MÃ¶hre. Sie habe nÃ¤mlich, so die Mutter, den Umgang mit sportlichen EnttÃ¤uschung von eben der Mutter geerbt. Bezogen auf den Bambini-Lauf hieÃŸ das: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dufkNkECHrU/TclH9hGCDsI/AAAAAAAADh4/5RvaY9G8x0E/s1600/SAM_2809.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dufkNkECHrU/TclH9hGCDsI/AAAAAAAADh4/5RvaY9G8x0E/s200/SAM_2809.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090333420555970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die ersten 30 Meter waren toll, dann wurde Ella Ã¼berholt und musste feststellen, dass sie heuer nicht wird siegen kÃ¶nnen. Von da an war der Lauf doof und Ella brach ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Papa spÃ¤ter eintraf fand er seine Kinder dennoch von Goldmedaillen umhangen. "Alle haben gewonnen", sagte die Erzieherin und Ella Ã¼bernahm diese Sprachregelung. Fragt man sie nÃ¤mlich danach, wer den Bambini-Lauf gewonnen hÃ¤tte, so antwortet sie ohne rot zu werden "Ich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;GroÃŸe Probleme bereitet uns wieder mal das Einschlafen. Es ist eine Farce. Oscar mÃ¶chte auf gar keinen Fall im Kinderzimmer einschlafen und gibt als Grund an, dass das Busauto drauÃŸen zu laut sei. Eine glatte LÃ¼ge im Ãœbrigen. Oscar packt dann seine Sachen und haut ab.&lt;br /&gt;Ella - Problem Nummer 2 - kann alleine nicht schlafen. Grund ist - Tusch - der bÃ¶se Zauberer, also ein Standbild, das sie im Planetarium vor Wochen gesehen hat. Papa sagt: LÃ¼ge. Ella sagt dann, dass Papa dies gar nicht wissen kÃ¶nne und hat die Sache auf den Punkt gebracht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-2y139zj3rto/TclIUoS42mI/AAAAAAAADiY/5bL-sAI_Lhc/s1600/SAM_2785.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-2y139zj3rto/TclIUoS42mI/AAAAAAAADiY/5bL-sAI_Lhc/s200/SAM_2785.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090730490518114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Arbeitszimmer hat Ella Ã¼brigens keine Angst. Und so schlÃ¤ft Oscar im Schlafzimmer und Ella zunÃ¤chst im Arbeitszimmer, wird dann gegen 23.00 ins Kinderzimmer getragen und zieht dann gegen 1:00 ins Schlafzimmer um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht flieÃŸen irgendwelche negativen Energien durchs Kinderzimmer. Wir kennen jemanden, der konnte in einem bestimmten Zimmer auch nicht schlafen. Er sollte sich dann KleiderbÃ¼gel auf die Energieachsen legen. Dann ging's. Wir mÃ¼ssen ohnehin alle mal zum Psychiater.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8164380306103398413?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8164380306103398413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/das-sacklein-flieder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8164380306103398413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8164380306103398413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/das-sacklein-flieder.html' title='Das SÃ¤cklein Flieder'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-2p2xvXGWS6w/TclIU1zN24I/AAAAAAAADig/L78mdOmXO4o/s72-c/SAM_2781.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2612603700453799530</id><published>2011-05-08T19:23:00.001+02:00</published><updated>2011-05-08T19:24:11.073+02:00</updated><title type='text'>Blog verspÃ¤tet sich</title><content type='html'>Das Familienoberhaupt liegt krank im Bett. Der Blog erscheint erst am Montag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2612603700453799530?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2612603700453799530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/blog-verspatet-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2612603700453799530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2612603700453799530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/blog-verspatet-sich.html' title='Blog verspÃ¤tet sich'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2023251901895145733</id><published>2011-05-01T20:04:00.003+02:00</published><updated>2011-05-01T20:53:35.485+02:00</updated><title type='text'>Am Ende der Ermittlungen endlich leer</title><content type='html'>Das erste Bild des heutigen Blog-Eintrages spricht eine relativ klare Sprache: ZunÃ¤chst einmal ist da der Gesichtsausdruck des Subjekts, der FrÃ¶hlichkeit aufgrund des ihm zugerufenen &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-0_BqKb0iPto/Tb2h7J6ZYvI/AAAAAAAADhw/8LSowqeMLLs/s1600/SAM_2758.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-0_BqKb0iPto/Tb2h7J6ZYvI/AAAAAAAADhw/8LSowqeMLLs/s200/SAM_2758.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811549163971314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Oscar, lach mal!" nur mÃ¼hsam heucheln kann. Hinter dem brÃ¼chigen LÃ¤cheln steckt, wenn man ganz genau hinsieht, ein erschÃ¶pftes Gesicht - vom Leben gezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist da noch das KleidungsstÃ¼ck. Oscar trÃ¤gt hier ein T-Shirt der Mutter, welches am KÃ¶rper eben jener Mutter knackig eng sitzt. FÃ¼r Oscar ist es ein recht gerÃ¤umiges Nachthemd. Er verschwindet nicht vollstÃ¤ndig darin, wie er es in anderen T-Shirts der Eltern tun wÃ¼rde, aber so richtig knackig eng sitzt es bei ihm dann auch wieder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da auf des Mutters T-Shirt entweder Tick oder Trick oder Track aufgedruckt ist, einer der Dreien, sieht es auch auf dem zweiten und auf allen folgenden Blicken dann tatsÃ¤chlich so aus, als hÃ¤tte Oscar ein Kinder-Nachthemd an und kein figurbetonendes T-Shirt der Mutter.&lt;br /&gt;Was war geschehen?&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-MfGAlMTGTdg/Tb2h6wA0ZaI/AAAAAAAADho/e7JySGBiyPA/s1600/SAM_2763.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-MfGAlMTGTdg/Tb2h6wA0ZaI/AAAAAAAADho/e7JySGBiyPA/s200/SAM_2763.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811542211585442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa hatte am letzten Montag gegen 21.00 den Blog gerade getippt und in die weite Welt des Netzes geschickt, da plÃ¤tscherte es im Kinderbett.&lt;br /&gt;Papa rannte hin und sah Oscar sitzend und brechend im Bette. Als der Herr diese AktivitÃ¤t beendete, den Mund also wieder fÃ¼r andere Dinge einsetzen konnte, blickte er auf das nach Ostereiern und Buletten riechende Ergebnis und weinte.&lt;br /&gt;Oscar, das muss man wissen, kennt aus seiner jÃ¼ngeren Vergangenheit eigentlich nur einen Weg, den die Speisen aus seinen KÃ¶rper heraus antreten. Er war ernsthaft verwundert und - wie man am Weinen sieht - nicht sonderlich begeistert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa schalteten also blitzschnell den Modus "Mein Kind hat das Kotzen" an und trugen alle mÃ¶glichen Dinge in die Waschmaschine, wÃ¤hrend Oscar getrÃ¶stet wurde und im Wohnzimmer "Tatort" guckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama diagnostizierte medizinisch scharf: "Oscar hat zu viel gegessen", musste aber im Folgenden feststellen, dass Oscar auch noch Fieber bekam. Ob Oscar beim Osterfest in Lichtenrade tatsÃ¤chlich so viel aÃŸ, dass sein KÃ¶rper schon das letzte Mittel "Heizen" einsetzen musste, ist bis heute nicht klar. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ZQdOJD3QkbM/Tb2h6YvkFpI/AAAAAAAADhg/WIcid-bR4gA/s1600/SAM_2764.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ZQdOJD3QkbM/Tb2h6YvkFpI/AAAAAAAADhg/WIcid-bR4gA/s200/SAM_2764.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811535965197970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar war jedoch schon recht schnell, dass Oscar noch lange nicht fertig war. Mitten in die Ermittlungen der Stuttgarter TV-Kommissare lernte Oscar den seltsamen Fluchtweg seines Mageninhaltes immer besser kennen und war am Schluss ein von der Mama ausgiebig gelobter "Kotz-Profi": Ohne groÃŸes Theater kÃ¼ndigte Oscar einen Bruch an, indem er den Schnulli sachte aus dem Mund entfernte. Dann hielt Mama die SchÃ¼ssel unters Kinn und schon ging's los. Dann wurde weiter ferngesehen. Bis zum Ende der Stuttgarter Ermittlungen ging das so. Dann war Oscar leer. Die Waschmaschine mit unzÃ¤hligen KleidungsstÃ¼cken war voll und so wurde Oscar irgendwann in Mamas T-Shirt gepackt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-VzB-_UclsCg/Tb2hnjGyUEI/AAAAAAAADhY/RPqdPr-FFE0/s1600/SAM_2769.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-VzB-_UclsCg/Tb2hnjGyUEI/AAAAAAAADhY/RPqdPr-FFE0/s200/SAM_2769.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811212329439298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle seine SchlafanzÃ¼ge drehten sich frÃ¶hlich in der Waschmaschine und was Papa am nÃ¤chsten Morgen beim WÃ¤scheaufhÃ¤ngen alles aus der WÃ¤sche fallen sah, das verschweigen wir hier, denn dieser Blog-Eintrag ist ohnehin schon viel zu eklig und entwÃ¼rdigend. Oscar wird das ja irgendwann mal alles lesen, wenn er groÃŸ ist, und dann wird er an dieser Stelle vÃ¶llig zurecht den Vater zum Rapport bitten und ihm erlÃ¤utern, dass jegliche Form des Ausscheidens zum intimsten Bereich der PrivatsphÃ¤re und nicht ins Internet gehÃ¶rt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nÃ¤chsten Tag wÃ¤re eigentlich der Kita-Start nach den Osterferien gewesen. Oscar war aber wirklich krank und blieb zu Hause. Um etwa 13.00 Uhr, bei Kindern gibt es da ja irgendwie so einen "Ich bin jetzt wieder gesund"-Schalter, richtete sich Oscar auf, begann vorsichtig wieder zu sprechen, nahm ein bisschen LaugengebÃ¤ck zu sich und war schon 5 Minuten spÃ¤ter wieder ganz der Alte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-GoH3Ec4SXMw/Tb2hnfDQEkI/AAAAAAAADhQ/g-WVxaqDB6c/s1600/SAM_2772.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-GoH3Ec4SXMw/Tb2hnfDQEkI/AAAAAAAADhQ/g-WVxaqDB6c/s200/SAM_2772.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811211240870466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wechseln wir gegen Ende dieses Eintrages schnell zu Ella. Ella, so die Mutter, ist nicht ausgelastet. Ella bestÃ¤tigt dies auf Nachfrage, wÃ¤hrend sie einem Schimpansen gleich an irgendwelchen MÃ¶belstÃ¼cken baumelt. Ella braucht irgendwie mehr. Wir wissen nicht so ganz, was sie braucht. Ella redet von Ballett. Papa kÃ¶nnte sich vorstellen, dass auch ein Laufrad, wie man es aus HamsterkÃ¤figen kennt, erste Probleme lÃ¶sen kÃ¶nnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella hat schlieÃŸlich das Laufen fÃ¼r sich entdeckt. Als sie mit Papa unter der Woche mal zu zweit im Garten Ã¼bernachtete, da waren die beiden AbtrÃ¼nnigen abends noch schick essen. Nach dem Restaurant-Besuch wollte Ella nicht in den FahrradanhÃ¤nger, sondern die etwa 3 km zum GartenhÃ¤uschen rennend und hopsend zurÃ¼cklegen. Das tat sie dann auch. Papa radelte nebenher und erkannte sein eigenes TÃ¶chterchen nicht wieder.&lt;br /&gt;Am nÃ¤chsten Morgen fuhr man wieder vorbei am Restaurant. Es hatte geschlossen.&lt;br /&gt;Ella sagte dann im FahrradanhÃ¤nger einen Satz grÃ¶ÃŸter Klugheit: "Ich will spÃ¤ter mal im Restaurant arbeiten. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-aT49wJ__HsQ/Tb2hnJVg7sI/AAAAAAAADhI/E7vXKSfwLps/s1600/SAM_2774.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-aT49wJ__HsQ/Tb2hnJVg7sI/AAAAAAAADhI/E7vXKSfwLps/s200/SAM_2774.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811205411892930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Denn dann kann ich immer lange schlafen." Papa radelte vorne weiter und Ã¼berdachte sein Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dieses Eintrages ein Satz, den Ella heute angesichts des Nachbarjungens Ã¤uÃŸerte. Der Nachbarjunge ist ein bisschen Ã¤lter und hat zur Zeit auch einen kleinen Schaden. Er spielt mit kleinen StÃ¶ckchen im Mund Zigarette rauchen. Ein tolles Spiel! Er tut dies seit Wochen! Immer am StÃ¶cke Rauchen... Ella aber findet das gar nicht so gut. Und deshalb sprach sie vorhin einen Satz, den man durchaus auf T-Shirts drucken und auf WÃ¤nde sprÃ¼hen sollte. Der Satz lautet: "Puddingessen ist besser als Rauchen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2023251901895145733?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2023251901895145733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/am-ende-der-ermittlungen-endlich-leer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2023251901895145733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2023251901895145733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/am-ende-der-ermittlungen-endlich-leer.html' title='Am Ende der Ermittlungen endlich leer'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-0_BqKb0iPto/Tb2h7J6ZYvI/AAAAAAAADhw/8LSowqeMLLs/s72-c/SAM_2758.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7963773715635650065</id><published>2011-04-25T20:04:00.003+02:00</published><updated>2011-04-25T21:23:09.724+02:00</updated><title type='text'>Der Sandmann</title><content type='html'>Als Papa am vergangenen Montag, der gleichzeitig der erste Ferientag fÃ¼r drei Viertel der Familie war, im Garten gerade Nudeln gekocht hatte, rief der Sandmann an und sagte, dass man gewillt sei, den bestellten Sand etwas frÃ¼her abzuliefern. "Wann denn?", fragte Papa, die Nudelkelle in der Hand. "In 15 Minuten", sagte der Sandmann. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-s2J57GkVDF0/TbW75aUKZhI/AAAAAAAADhA/haUjYqVBSmI/s1600/SAM_2687.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-s2J57GkVDF0/TbW75aUKZhI/AAAAAAAADhA/haUjYqVBSmI/s200/SAM_2687.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599588306695906834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa standen hektische Minuten bevor. Im Garten saÃŸen zwei Kinder, die gerade einen vollen Nudelteller vor sich hatten. Gleichzeitig wÃ¼rde etwa 250 Meter weiter gleich ein LKW voll mit Sand auf Papa warten. Die Kinder allein lassen, das wÃ¤re eine Option, aber Ella wollte unbedingt den LKW sehen und Oscar kann man ja nun schlecht fÃ¼r die Dauer einer Sandlieferung die Herrschaft Ã¼ber ein 300 qm GrundstÃ¼ck Ã¼bertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa gab sich 5 Minuten, um Oscar zu Ã¼berzeugen, sofort mit dem Essen aufzuhÃ¶ren. Oscar mampfte, Papa schwitzte, Ella nÃ¶rgelte. Als die Worte "LKW" und "Sand" ein paar Runden in Oscars Synapsen gedreht hatten, verstand das Kind, das AuÃŸergewÃ¶hnliches passieren wÃ¼rde. AuÃŸergewÃ¶hnliches, das in der Lage ist, die QualitÃ¤t eines vollen Nudeltellers zu Ã¼bertreffen. Oscar nickte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der LKW kam, staunten die Kinder nicht schlecht. Ella geleitete das Monstrum bis zum GrundstÃ¼ck, Oscar und Papa rannten hinterher und kamen gerade noch rechtzeitig zum Abladen an. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-jDXhAPBzLj0/TbW75HZOaVI/AAAAAAAADg4/FEKTnQCWYRA/s1600/SAM_2691.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-jDXhAPBzLj0/TbW75HZOaVI/AAAAAAAADg4/FEKTnQCWYRA/s200/SAM_2691.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599588301616867666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar war unfassbar beeindruckt davon, dass der LKW-Fahrer mit seinem Papa redete. Ein Gott gibt sich mit den Sterblichen ab. Und dann auch noch mit Oscars Vater. "Hier?", fragte Gott. "Ja.", antwortete Papa. Und Oscar konnte nicht fassen, was dann geschah: Die LadeflÃ¤che hob sich. Oscars Mund ging auf. Die Klappe der LadeflÃ¤che ebenfalls. Oscars Mund war nun sperrangelweit auf, sodass man den Jungen noch ein StÃ¼ckchen zur Seite schob, damit der knappe Kubikmeter Sand nicht im Schlund des staunenden Kindes verschwand. PlÃ¶tzlich war da ein Sandberg. Der LKW verschwand und Ella hÃ¼pfte in die augehobene Grube, die nun Sandspielplatz werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Gelsenkirchnerin sollte Ella eigentlich nicht sonderlich viele Probleme mit Grubenarbeit haben, doch schnell wurde gestreikt. "Zu anstrengend" sei die Arbeit. Man ziehe es vor, die inzwischen eingetroffene Mutter beim Sandschaufeln durch pausenloses &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-uaz9lmOdnIo/TbW7TTLpzoI/AAAAAAAADgo/ImJzSvSh6Fc/s1600/SAM_2716.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-uaz9lmOdnIo/TbW7TTLpzoI/AAAAAAAADgo/ImJzSvSh6Fc/s200/SAM_2716.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599587651946139266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Geplapper zu unterhalten.&lt;br /&gt;Irgendwann war der Sand in der Grube und seitdem ist der Freizeitpark Garten um eine Attraktion reicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter, das uns in unserer ersten Sandplatzwoche begleitete, war phÃ¤nomenal. Planschbecken und Sandkiste bildeten ein traumhaftes Gespann und sorgten fÃ¼r eine weitere Wortschatzerweiterung bei Oscar, der recht hÃ¤ufig voller Beschwerden in die Arme eines Elternteils gerannt kam: "Kaaaalt", hieÃŸ es da entweder. Oder auch "Naaasss". Und da Oscar im Umgang mit Wasser noch nicht ganz so firm ist, waren seine frisch angezogenen KleidungsstÃ¼cke nach etwa 5 Minuten allesamt "kaalt" und "naaaass", sodass Oscar auch regelmÃ¤ÃŸig Grund zur Klage und zum Garderobenwechsel hatte. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-G9BQoFt8klw/TbW74ykslbI/AAAAAAAADgw/IyF_uiilDcM/s1600/SAM_2699.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-G9BQoFt8klw/TbW74ykslbI/AAAAAAAADgw/IyF_uiilDcM/s200/SAM_2699.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599588296027837874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das Osterfest wurde im Garten gefeiert. Die Weimarer waren zu Gast und die Kinder fanden eine nicht unerhebliche Anzahl an SÃ¼ÃŸigkeiten, deren unverzÃ¼glicher Konsum jedes einzelne der mampfenden Kinder nach gewisser Zeit vollkommen durchdrehen lieÃŸ.&lt;br /&gt;Die Fremdkinder verschwanden irgendwann gen ThÃ¼ringen. Die eigenen Kinder testeten am Abend Grenzen und lÃ¤uteten wohl eine neue - sicherlich ganz reizende - Epoche ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar halten ab jetzt nÃ¤mlich zusammen. FÃ¼r uns Eltern bedeutet das: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-dhZPwrsaH6E/TbW7SxVnj9I/AAAAAAAADgY/QP9LZt1B_gU/s1600/SAM_2754.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dhZPwrsaH6E/TbW7SxVnj9I/AAAAAAAADgY/QP9LZt1B_gU/s200/SAM_2754.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599587642861129682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erstmals sind wir hier nicht diejenigen, die Ella oder Oscar irgendetwas zu sagen haben. Wenn nÃ¤mlich ein Kind Ã„rger bekommt, dann tauscht es ein paar Blicke mit dem Geschwisterkind aus und dann lachen beide. Das schimpfende Elternteil steht daneben und ist machtlos. Dies spÃ¼ren alle Beteiligten und so geht es dann richtig rund. Ella und Oscar - dieser GruÃŸ geht an alle Babysitter der nÃ¤chsten Wochen - sind zusammen derzeit nicht zu bÃ¤ndigen. Man kann das aber auch positiv ausdrÃ¼cken und einfach sagen: Ella und Oscar verstehen sich zur Zeit wirklich prÃ¤chtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der HÃ¶hepunkt des Osterwochenendes sollte eigentlich Janeks Kindergeburtstag werden. Janek feierte zwei GÃ¤rten weiter und wir hatten den Plan, alle anwesenden &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-u6HQfp4EtnE/TbW7TBZ-b9I/AAAAAAAADgg/LW3pQwbxoY8/s1600/SAM_2738.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-u6HQfp4EtnE/TbW7TBZ-b9I/AAAAAAAADgg/LW3pQwbxoY8/s200/SAM_2738.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599587647174373330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kleinkinder dorthin zu schicken. Die Erwachsenen und Baby Johann hÃ¤tten von 15.00 bis 18.00 dann mal so richtig Ruhe. Das war der Plan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria aus Weimar wollte dann aber schon mal gar nicht auf den Kindergeburtstag und blieb bei uns. Oscar latschte schnell wieder zu uns zurÃ¼ck, schÃ¼ttelte den Kopf und sagte "Oscar hier". Nur kurze Zeit spÃ¤ter rannte auch Ella zurÃ¼ck. Im Schlepptau einen nicht unerheblichen Teil der eingeladenen Geburtstagskinder. Irgendwann saÃŸ sogar das Gastgeberkind bei uns im Garten und ganz kurz vor Ende des Kindergeburtstages, da schaute sogar mal der Papa vom Gastgeberkind bei uns vorbei und erkundigte sich, ob alle Kinder noch da seien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7963773715635650065?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7963773715635650065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/der-sandmann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963773715635650065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963773715635650065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/der-sandmann.html' title='Der Sandmann'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-s2J57GkVDF0/TbW75aUKZhI/AAAAAAAADhA/haUjYqVBSmI/s72-c/SAM_2687.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7070665775646470505</id><published>2011-04-24T09:10:00.002+02:00</published><updated>2011-04-24T09:10:57.975+02:00</updated><title type='text'>Blog am Ostermontag</title><content type='html'>Da der Ostermontag wie ein Sonntag ist, meldet sich der Blog erst morgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7070665775646470505?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7070665775646470505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/blog-am-ostermontag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7070665775646470505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7070665775646470505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/blog-am-ostermontag.html' title='Blog am Ostermontag'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9095963314826909939</id><published>2011-04-17T20:00:00.004+02:00</published><updated>2011-04-17T20:48:03.555+02:00</updated><title type='text'>Krise von Dienstag bis Donnerstag, je 19:00</title><content type='html'>Zwischen Papa und Oscar herrschte Mitte der letzten Woche Eiszeit. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-FI5_AMM319Q/TasrqNYeMsI/AAAAAAAADgQ/y4GTPAzghOA/s1600/SAM_2597.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-FI5_AMM319Q/TasrqNYeMsI/AAAAAAAADgQ/y4GTPAzghOA/s200/SAM_2597.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614966084776642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Krise begann ziemlich genau am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sandmann war gerade aus, Papa saÃŸ nebst Kindern im Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ab, Mama tat in der KÃ¼che Sinnvolles. Es waren die letzten Momente des Friedens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hatte Oscar eine Idee und die hieÃŸ grob zusammengefasst "HÃ¼pfen". Oscar hÃ¼pfte also auf dem Sofa. Papa rief "Oscar, hÃ¶r auf, das ist gefÃ¤hrlich.", woraufhin Oscar frech lachte und zu noch hÃ¶heren SprÃ¼ngen ansetzte. Papa war sauer, musste aber nicht lange Ã¼ber die pÃ¤dagogisch klÃ¼gste Reaktion auf diesen Affront nachdenken, denn die Dinge begannen sich von selbst zu lÃ¶sen. Oscar nÃ¤mlich geriet ins Wanken und stÃ¼rzte mit dem Kopf voran in die Tiefe. Nur um Milimeter vorbei an der Kante des Couchtisches.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Ne5WXzl2Cqs/Tasrp1Vh0SI/AAAAAAAADgI/EPQBCBgVYkA/s1600/SAM_2612.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ne5WXzl2Cqs/Tasrp1Vh0SI/AAAAAAAADgI/EPQBCBgVYkA/s200/SAM_2612.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614959629979938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa war nicht mehr nur sauer, Papa war nun - seltsam eigentlich im Moment des Sieges - richtig Ã¼bel sauer. Oscar musste mit dem Gesicht im Parkett liegend also feststellen, dass der erwartete Trost ausblieb und durch wÃ¼ste Beschimpfungen ersetzt wurde. In klug durchdachten Sentenzen schrie der Vater seine Interpretation der Ereignisse ins Wohnzimmer und wer genau hinhÃ¶rte, der konnte auch das Wort "Vollidiot" hÃ¶ren. Der so Bezeichnete richtete sich auf dem Teppich auf und tat etwas sehr zu Erwartendes. Oscar weinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wogen glÃ¤tteten sich nur langsam. Dies lag zum groÃŸen Teil vor allem daran, dass Oscar dank dieser Situation eine neue niedliche Eigenschaft zu Tage bringen konnte, von der wir bislang noch gar nichts wussten: Oscar ist nachtragend.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-3lxyDGgIFDY/TasrF-z7yAI/AAAAAAAADf4/INwiwxOna9A/s1600/SAM_2646.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3lxyDGgIFDY/TasrF-z7yAI/AAAAAAAADf4/INwiwxOna9A/s200/SAM_2646.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614343698139138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Vater wÃ¼rdigte er jedenfalls keines Blickes mehr. Keine Umarmung zur Nacht, kein KÃ¼sschen, kein Vorlesen. Oscar lehnte jede Kontaktaufnahme des mittlerweile vÃ¶llig verunsicherten Vaters ab. Wozu hat man zwei Elternteile?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nÃ¤chsten Morgen - Papa war schon arbeiten - lÃ¤utete Oscar mit einem leisen Knacks die zweite Phase der Eiszeit ein. Oscar spielte zuvor mit Papas Brille und stellte irgendwann fest, dass sich der BÃ¼gel vom Rest der Brille durchaus lÃ¶sen lÃ¤sst, wenn man nur ein bisschen dreht und zerrt und zuckelt. Papa erreichte die Nachricht vom Ableben seiner Brille im Lehrerzimmer. Oscar wÃ¤hrenddessen schÃ¤mte sich zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-cfw1pBQLrVM/TasrpkIayFI/AAAAAAAADgA/T3JgDZj1K_c/s1600/SAM_2619.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-cfw1pBQLrVM/TasrpkIayFI/AAAAAAAADgA/T3JgDZj1K_c/s200/SAM_2619.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614955011590226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses SchÃ¤men hielt aber nicht so lange Bestand, dass Papa davon noch etwas sehen konnte. Es wich nÃ¤mlich Oscars sehr selbstbewusster Haltung, durchaus stolz darauf zu sein, Dinge kaputt machen zu kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;Dies geht im Moment so weit, dass Oscar auch nicht begangene Verbrechen gesteht. Das von einem Fremdkind zerstÃ¶rte Gartenthermometer zum Beispiel hat laut Oscar er selber kaputt gemacht. Ob das normal ist, mÃ¶gen andere entscheiden. Wir sind zu nah dran am Geschehen um dieses nÃ¼chtern beurteilen zu kÃ¶nnen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende der Eiszeit kann auch exakt terminiert werden: Es war am Donnerstag, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-FcTd9qGkPzE/TasrFiH5b-I/AAAAAAAADfw/eoNVOzod1OQ/s1600/SAM_2668.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-FcTd9qGkPzE/TasrFiH5b-I/AAAAAAAADfw/eoNVOzod1OQ/s200/SAM_2668.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614335997243362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;wieder kurz nach 19:00 Uhr, als Papa und Oscar wieder miteinander konnten: Papa fragte Oscar nebenbei mal wieder, ob Oscar mal aufs TÃ¶pfchen gehen mÃ¶chte. Zur allgemeinen Verwunderung und zum Stolz des Vaters nickte Oscar und fand sich kurz darauf im Badezimmer auf einem TÃ¶pfchen sitzend wieder.&lt;br /&gt;Im Unterschied zu seiner Schwester zeigt Oscar hier dann groÃŸen Ehrgeiz. Vielleicht 20 Minuten saÃŸ er still und konzentriert da und irgendwann war es dann soweit. Wir beklatschten alle die FÃ¤kalie, die dann aber nicht ins Familienalbum geklebt wurde, sondern als erste Losung unseres Sohnes den Gang in die Toilette und nicht den Gang in den Windeleimer ging.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-BsH6MSIgvx4/TasrFSVxtSI/AAAAAAAADfo/GhSj6ZIdMOs/s1600/SAM_2671.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BsH6MSIgvx4/TasrFSVxtSI/AAAAAAAADfo/GhSj6ZIdMOs/s200/SAM_2671.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614331760489762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Rund acht Monate vor dem Weihnachtsfest war es mal wieder Zeit, Ella dahingehend zu testen, ob sie noch Ã¼ber einen naiven Wunderglauben verfÃ¼gt, oder ob wir uns nach dem Reinfall mit dem Weihnachtsmann im letzten Jahr komplett mit unserer Tochter in die RealitÃ¤t begeben mÃ¼ssen: Je ein Schokoladen-Ei wurde auf die Kopfkissen der Familienmitglieder gelegt. Dann sagte Papa, dass er eben den Osterhasen durch die Wohnung hat huschen sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella war elektrisiert, fand die Ostereier und weinte danach fast, weil sie den Hasen auch so gerne gesehen hÃ¤tte. Ermittlungen wurden angestellt. Wo kam er rein? Dann entdeckte sie die offene TÃ¼r zum Treppenhaus. Komisch... Wieso stand die offen? Und wieso hat Ella das nicht vorher gesehen? &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-NH8cpn4gtVM/TasrFHVKa8I/AAAAAAAADfg/97Z5Ho9QDvQ/s1600/SAM_2684.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-NH8cpn4gtVM/TasrFHVKa8I/AAAAAAAADfg/97Z5Ho9QDvQ/s200/SAM_2684.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614328805125058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als wir nach einem Gartenwochenende inklusive Geburtstagsfeier wieder nach Kreuzberg kamen, da lagen schon wieder Ostereier im Bett. Die TÃ¼ren - Ella kontrollierte - waren zu. Dann entwickelte sie selber eine krude ErklÃ¤rung, in der es um irgendwelche LÃ¶cher in dieser Wohnung geht und schlief kindlich-naiv und an Wunder glaubend ein. In acht Monaten darf der Weihnachtsmann also doch noch mal kommen. Diesmal besser getarnt und gespielt von irgendeinem nichtsnutzigen Studenten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9095963314826909939?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9095963314826909939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/krise-von-dienstag-bis-donnerstag-je.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9095963314826909939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9095963314826909939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/krise-von-dienstag-bis-donnerstag-je.html' title='Krise von Dienstag bis Donnerstag, je 19:00'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-FI5_AMM319Q/TasrqNYeMsI/AAAAAAAADgQ/y4GTPAzghOA/s72-c/SAM_2597.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6039107640026890294</id><published>2011-04-10T19:34:00.003+02:00</published><updated>2011-04-10T20:47:41.778+02:00</updated><title type='text'>Eineinhalb Lattenjahre</title><content type='html'>Es liegt im mÃ¤nnlichen Genom, dass es eine Lebensphase gibt, in der sich der TrÃ¤ger des Genoms fÃ¼r den AllergrÃ¶ÃŸten hÃ¤lt. Bei den meisten mÃ¤nnlichen Menschen beginnt diese Lebensphase irgendwann im frÃ¼hen Kleinkindalter, bei nicht wenigen Exemplaren endet sie auch irgendwann wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-sIhK5TEKV7A/TaHtV7gcDeI/AAAAAAAADfY/If_qhYQZCHU/s1600/SAM_2486.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-sIhK5TEKV7A/TaHtV7gcDeI/AAAAAAAADfY/If_qhYQZCHU/s200/SAM_2486.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013173177650658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar ist jetzt auch in dieser fÃ¼r AuÃŸenstehende manchmal etwas unangenehmen Phase angelangt. Oscar hÃ¤lt sich fÃ¼r den GrÃ¶ÃŸten, obwohl es zuletzt zwei deutliche Beweise gab, dass Oscar noch nicht groÃŸ ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Beweis war die Ãœbernachtung im Kinderladen, die ausdrÃ¼cklich nur fÃ¼r groÃŸe Kinder mÃ¶glich war. Prompt fand Oscar sich zu Hause, wÃ¤hrend die wirklich schon groÃŸe Ella in einer bizarren Mischung aus Heimweh-Weinen und Vorfreude-Lachen ihre Eltern und den nicht groÃŸen Bruder am Donnerstagnachmittag verabschiedete um im Kinderladen zu Ã¼bernachten. Im Programm enthalten war Ã¼brigens auch eine Nachtwanderung durch den Viktoriapark, aber da Ella noch nicht im Alter des an Adjektiven reichen Wortschatzes angekommen ist, kÃ¶nnen wir nicht viel mehr ausrichten, als dass die KinderladenÃ¼bernachtung "gut" gewesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-o2GPhUcfEdI/TaHtV9qaBmI/AAAAAAAADfQ/Gmum1CH20cE/s1600/SAM_2499.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-o2GPhUcfEdI/TaHtV9qaBmI/AAAAAAAADfQ/Gmum1CH20cE/s200/SAM_2499.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013173756331618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der zweite Hinweis auf Oscars fehlende GrÃ¶ÃŸe ergab sich im FachgeschÃ¤ft Woolworth. Papa und Oscar waren dort in der letzten Woche zugegen, Oscar suchte unter anderem eine tolle Thermoskanne fÃ¼r dioe Gartenlaube aus, weshalb sein Jubelgeschrei bei jedem eingegossenen Kaffee derzeit recht groÃŸ ist. Oscar brÃ¼llt in die Gartenidylle in etwa "Okkra Mein Bau" und will damit ungefÃ¤hr sagen, dass Oscar selber die Kanne ausgewÃ¤hlt hat und nicht etwa die grÃ¼ne griff, sondern die blaue wÃ¤hlte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war das Gute am Woolworth-Besuch. Das Schlechte war, dass dort eine Messlatte hing, die nicht nur die KÃ¶rperhÃ¶he, sondern auch das Alter des Kindes anzuzeigen wusste. Doch die Latte irrte: Oscar, so die Latte, sei ein Kind von eineinhalb Jahren, was nicht weniger bedeutet, als dass die Latte etwa 9 Monate oder ein Drittel von Oscars Leben als null und nichtig erachtete.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-RmjT-6IrMk8/TaHtVahVlkI/AAAAAAAADfA/0zM_Id5_ypU/s1600/SAM_2525.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-RmjT-6IrMk8/TaHtVahVlkI/AAAAAAAADfA/0zM_Id5_ypU/s200/SAM_2525.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013164323051074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa glaubte der Latte zunÃ¤chst nicht. Er blickte nach unten. Die Latte begann tatsÃ¤chlich ganz unten und zwar nicht bei "Minus 30 cm", sondern bei null. Eineinhalb Lattenjahre darÃ¼ber lachte Oscar seine blaue Thermoskanne schwingend und war neun Monate zu klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar selbst sieht das aber anders. Und deshalb lernte er in diesen Tagen neben vielen anderen tollen WÃ¶rtern (Bauernhof, Hammer, FuÃŸball und anderes) auch das entscheidende Wort "groÃŸ". Das furchtbare Gegenteil "klein" lernte er dann gleich mal mit und so kann er endlich sagen, was ihn so beschÃ¤ftigt: "Ella klein. Papa klein. Mama klein. Okkra groÃŸ."&lt;br /&gt;Im Garten lehnt er die BeschÃ¤ftigung mit seiner Kinderschubkarre ab, latscht zur echten Schubkarre, die laut Woolworth schon zwei Jahre alt sein dÃ¼rfte, stellt sich auf die Zehenspitzen, droht von der Karre erschlagen zu werden und Ã¤chzt "Okkra groÃŸ". Aus der Schraubenzieherbox zieht Oscar zwei Schraubenzieher unterschiedlicher GrÃ¶ÃŸe, hÃ¤lt mit ernster Miene den kleineren hoch und sagt "Hammer klein.", dann hellt sich sein Gesicht auf, er hÃ¤lt den groÃŸen Schraubenzieher hoch und sagt "da Hammer groooÃŸ". Den kleinen Schraubenzieher wirft er nun beiseite. SchÃ¤biges kleines Ding. Kleine Dinge sind&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-we0HVuDdL0U/TaHs6tbeGxI/AAAAAAAADe4/gwXSgo0WJoY/s1600/SAM_2528.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-we0HVuDdL0U/TaHs6tbeGxI/AAAAAAAADe4/gwXSgo0WJoY/s200/SAM_2528.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594012705542249234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; verabscheuungswÃ¼rdig. Oscar reckt den groÃŸen Schraubenzieher empor: "Okkra Hammer grooÃŸ".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Oscar, das ist kein Hammer. Das ist ein Schraubenzieher", erlÃ¤utert der Vater. Oscar verstummt und zÃ¤hlt innerlich die vier Silben des Werkzeugs durch. "Okkra grooÃŸ", sagt er dann und latscht weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von unterschiedlich groÃŸen BÃ¤llen wÃ¤re Ã¤hnliches zu berichten, von unterschiedlich groÃŸen Schaufeln auch. Oscar will nur das grÃ¶ÃŸte. Der Rest ist Mist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen ist tatsÃ¤chlich groÃŸ. Die Erzieher des Kinderladens sagten daher folgendes: "Die wird sich in der 1.Klasse langweilen." - Was war geschehen? Nun. Ella fÃ¤ngt jetzt ernsthaft an zu lesen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-4CjoYwks0cE/TaHtVo4TGLI/AAAAAAAADfI/T2IUO1Zz-rs/s1600/SAM_2509.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-4CjoYwks0cE/TaHtVo4TGLI/AAAAAAAADfI/T2IUO1Zz-rs/s200/SAM_2509.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013168177453234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa druckt per PC ein paar nicht allzu komplizierte Worte aus (Kamel, Oma, Tiger, LÃ¶we, Keller) und so weiter und reicht Ella das Blatt. Diese kommt dann mit mehr oder weniger Hilfestellung tatsÃ¤chlich dahinter und liest dann stolz vor. Den Satz "Ella und Oscar gehen in den Zoo. Im Zoo sehen Ella und Oscar Tiger und Elefanten." konnte Ella dann auch irgendwann lesen und da sie ein paar Minuten spÃ¤ter fix und fertig war und Ã¼ber einem neuen Blatt WÃ¶rter zunehmend verzweifelte und - wir lesen uns den Blog seit 2006 noch einmal schnell durch - bekanntermaÃŸen ja auch ein recht emotionaler Mensch ist, brach sie Ã¼ber ihrer Aufgabe heulend zusammen und kauerte winselnd neben dem Blatt. Papa druckte schnell noch die Worte "WuhÃ¤Ã¤Ã¤Ã¤" und "WÃ¤Ã¤Ã¤hÃ¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤" aus. Wir hielten Ella das unter die Nase. Heulend und jammernd machte sie dann "WuhÃ¤Ã¤Ã¤Ã¤" und "WÃ¤Ã¤Ã¤hÃ¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤" &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-qr-AaKrTdeI/TaHs6utk4oI/AAAAAAAADew/4HGblYWz7K4/s1600/SAM_2574.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-qr-AaKrTdeI/TaHs6utk4oI/AAAAAAAADew/4HGblYWz7K4/s200/SAM_2574.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594012705886626434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;und reagierte irritiert, als ihre Eltern sie aufgrund des korrekten Vorlesens enorm lobten. Irritierte Kinder heulen nicht und so war dann schnell wieder alles gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem von beiden Kindern hoch geschÃ¤tzten Buch ist ein Bild zu sehen, auf welchem die Feuerwehr im GroÃŸeinsatz ist. In einen Fluss ist irgendein doofes Zeug gelaufen. Benzin oder Ã–l oder so. Die Feuerwehr, so Mamas fachkundige ErlÃ¤uterungen, gibt nun Bindemittel in den Fluss, damit das doofe Zeug verklumpt und herausgefiltert werden kann. Ella findet das sehr spannend. Mitten beim Essen erzÃ¤hlte sie Papa davon. Und da sie sich alles super merken konnte, auch dass das Zeug, das die Feuerwehr in den Fluss kippt, mit "B" anfÃ¤ngt, hat Papa auch alles ganz gut verstanden. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Ki7m28gJ2sc/TaHs6V5EDII/AAAAAAAADeo/Lvxt3rzsiCg/s1600/SAM_2585.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ki7m28gJ2sc/TaHs6V5EDII/AAAAAAAADeo/Lvxt3rzsiCg/s200/SAM_2585.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594012699223919746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dass da Ã–l im Fluss ist und dass da die Feuerwehr kommen muss. Und dass die Feuerwehr dann da Basilikum in den Fluss kippt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist Ellas Sprechkomopetenz natÃ¼rlich ausgezeichnet. "Papa", sagte sie heute beim Abendbrot, "wo du neben der SpÃ¼le sitzt - kÃ¶nntest du das Wasser aus der FrischkÃ¤sepackung abtropfen? Dann muss keiner von uns aufstehen." Dies war die Minute, in der sie zur hÃ¶flichsten Sprecherin ihrer Familie aufstieg. Oscar bot gleichzeitig das Kontrastprogramm eines um sich schlagenden und brÃ¼llenden Dings.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6039107640026890294?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6039107640026890294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/eineinhalb-lattenjahre.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6039107640026890294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6039107640026890294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/eineinhalb-lattenjahre.html' title='Eineinhalb Lattenjahre'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-sIhK5TEKV7A/TaHtV7gcDeI/AAAAAAAADfY/If_qhYQZCHU/s72-c/SAM_2486.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9182999168241296792</id><published>2011-04-03T19:48:00.003+02:00</published><updated>2011-04-03T20:25:04.115+02:00</updated><title type='text'>Fische, schweigsam wie Iren</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-rKDW9_vGK28/TZizaweqIVI/AAAAAAAADeg/qq_Mn-HiG7E/s1600/SAM_2445.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-rKDW9_vGK28/TZizaweqIVI/AAAAAAAADeg/qq_Mn-HiG7E/s200/SAM_2445.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591416209651933522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Neuigkeiten aus dem Kinderladen sind folgende: Jules, ein MÃ¤dchen aus Irland, das ein paar Wochen lang zu Gast im Kinderladen war, ist nun wieder zurÃ¼ck nach Irland geflogen. Sie freue sich auf Irland, sagte Jules der Mama von Ella und Oscar - auf Englisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die leisen Hoffnungen von Jules Eltern, sie kÃ¶nne einen solchen Satz am Ende ihres Berlin-Aufenthaltes auch auf Deutsch sagen, zerschlugen sich relativ frÃ¼h, denn Jules wÃ¤hlte - obwohl sie in Ellas Alter ist - als ihren Lieblingsspielpartner ausgerechnet Oscar aus. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-bypOCL0374Q/TZizaXHJ50I/AAAAAAAADeQ/fDVfaiiocy8/s1600/SAM_2461.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-bypOCL0374Q/TZizaXHJ50I/AAAAAAAADeQ/fDVfaiiocy8/s200/SAM_2461.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591416202842466114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar ist natÃ¼rlich auch ein super Spielpartner, aber er ist keiner, bei dem man sonderlich tiefgreifende sprachliche Kompetenzen trainieren kann. Einen denkbar schlechten native german speaker hat Jules da gewÃ¤hlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, wo Jules weg ist, purzeln aber plÃ¶tzlich dann doch sensationelle Deutsch-Brocken aus unserem Sohn, der im Ãœbrigen auch keinerlei Englisch von seiner hier sehr stummen Spielpartnerin von der Insel erlernte. Oscar kann neuerdings aber das famous-german "Achtung" sagen, weshalb er im Supermarkt nun eigentlich nicht mehr "tut tuuuuut" schreien muss, wenn jemand vor ihm den Weg versperrt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ANpKOOPQqdM/TZizaoWFqnI/AAAAAAAADeY/o3HNR4UqqV0/s1600/SAM_2460.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ANpKOOPQqdM/TZizaoWFqnI/AAAAAAAADeY/o3HNR4UqqV0/s200/SAM_2460.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591416207468505714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies war Oscars Ã¤uÃŸerst sympathische und an Zeichentrick-Autos erinnernde Art, den Weg freizurÃ¤umen. Tut Tuuuuut! Oscar kommt. Jetzt also ganz schlicht: "Aaaatung".&lt;br /&gt;"Aaatung", schreit Oscar beispielsweise, wenn er die Rutsche erklommen hat und gewillt ist, diese nun hinunterzurutschen. Oscar ruft "Aaatung". Alle machen Platz. Oscar rutscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hallo" und "TschÃ¼ss" kann Oscar auch schon sagen, und da unsere Gartennachbarn einen Goldfischteich besitzen, in welchen Oscar bis vor kurzem noch Steine warf und die Fische damit erzÃ¼rnte, kann Oscar nun - wenn er im Garten ist - als erstes zu Nachbars Teich rennen und "Hallo Fische!" rufen. Die Fische, Ã¤hnlich redselig wie Jules aus Irland, schwimmen Richtung Oscar und schweigen ihn an.&lt;br /&gt;Am Abend, vor dem Schlafengehen, ruft Oscar dann "TschÃ¼ss Fische!"&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-tH9JTJEtoUE/TZizK3E0OZI/AAAAAAAADeI/AymPRKZzIp4/s1600/SAM_2464.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-tH9JTJEtoUE/TZizK3E0OZI/AAAAAAAADeI/AymPRKZzIp4/s200/SAM_2464.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591415936544684434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, zwischen diesen Zeilen ist erkennbar, dass die Kleinfamilie erstmals im Garten geschlafen hat. Zwischen Schutt und TrÃ¼mmern des Wasserschadens und aufblÃ¼hender Vegetation zeigten Ella und Oscar ihr groÃŸes GÃ¤rtner-Talent. Ella pflanzte Kohlrabi, Brokkoli, Erdbeeren und anderes ein und Oscar warf mit einer Grazie keimende Kartoffeln in die ErdlÃ¶cher, dass es ein Genuss war. Inwieweit Oscar dieses Handeln reflektierte, lÃ¤sst sich nicht feststellen. Er nahm es gelassen zur Kenntnis, dass die Kartoffeln im Erdreich verschwanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An beiden Abenden wurde natÃ¼rlich gegrillt. Mama kalkulierte: 16 NÃ¼rnberger und 2 Steaks mÃ¼ssten reichen. Dieser Rechnung lag eine Ella zugrunde, die nach ihrem ersten&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-2lGTzJ5ug_o/TZizKWcz22I/AAAAAAAADd4/Abyg7ZMPip0/s1600/SAM_2467.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2lGTzJ5ug_o/TZizKWcz22I/AAAAAAAADd4/Abyg7ZMPip0/s200/SAM_2467.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591415927786953570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; verfressenen Lebensjahr nicht mehr sonderlich durch groÃŸen Hunger in Erscheinung getreten ist. Dies Ã¤nderte sich aber, als Ella den Duft von frischem Grillgut schnupperte.&lt;br /&gt;Ella war auÃŸer Rand und Band und achtete voller Futterneid streng auf faire Verteilung des Gegrillten. "Fair" bedeutete in diesem Fall aber, dass Ella etwa zwei Drittel der WÃ¼rstchen essen wÃ¼rde und das Fleisch hernach brÃ¼derlich geteilt werden wÃ¼rde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella fraÃŸ und fraÃŸ und wÃ¤hrend sie so fraÃŸ, fiel ihrer Mutter ein, dass diese als Kind ebenfalls beim Grillen keine Freunde mehr kannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag - als plÃ¶tzlich Sommer war - war der Garten voller Kinder. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-o-Jxf61-0yk/TZizKlDxAmI/AAAAAAAADeA/EpFHrOUd7ks/s1600/SAM_2475.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-o-Jxf61-0yk/TZizKlDxAmI/AAAAAAAADeA/EpFHrOUd7ks/s200/SAM_2475.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591415931708441186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Neben Ella und Oscar turnten weitere 6 - 9 Kinder mal auf unserem, mal auf anderen GrundstÃ¼cken herum.&lt;br /&gt;Am Abend fragte Papa dann sein TÃ¶chterchen: "Ella, wie heiÃŸen denn die Fische im Teich des Nachbarn?". Antwort Ella: "Alle Simone."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An alle besorgten Omas unter der Leserschaft: Kinder und Teich sind stets durch einen Maschendrahtzaun getrennt. Lebensbedrohlich ist diese Situation nur fÃ¼r die Fische.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9182999168241296792?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9182999168241296792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/fische-schweigsam-wie-iren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9182999168241296792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9182999168241296792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/fische-schweigsam-wie-iren.html' title='Fische, schweigsam wie Iren'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-rKDW9_vGK28/TZizaweqIVI/AAAAAAAADeg/qq_Mn-HiG7E/s72-c/SAM_2445.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8852886100238431160</id><published>2011-03-28T21:31:00.007+02:00</published><updated>2011-03-28T22:45:32.411+02:00</updated><title type='text'>Die Grenze des Wortschatzes heiÃŸt "Faust"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-5NiLMpviADs/TZDkD8IiyVI/AAAAAAAADdY/6O3o127aOsU/s1600/SAM_2436.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-5NiLMpviADs/TZDkD8IiyVI/AAAAAAAADdY/6O3o127aOsU/s200/SAM_2436.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589217893899487570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Recht eindrucksvoll hat Ella uns in der Vorwoche bewiesen, dass sie so rein magentechnisch nicht voll auf der HÃ¶he ist. Wir berichteten von mitten in der Nacht neu bezogenen Betten und wimmernden MÃ¤dchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sollte dieser kleine Infekt Ã¼berstanden sein, doch Ella scheint es immer noch im Bauch zu pieksen. Die Kita schickte Ella am Freitag deshalb krank und die KinderÃ¤rztin am selben Tag gesund nach Hause. Aus Ã¤rztlicher Sicht ist Ellas Bauch also gesund, und trotzdem krÃ¼mmt sich Ella manchmal und schreit "auiii".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorerst ohne Ã¤rztlichen Rat diagnostizierten Mama und Papa "psychosomatischer Schmerz" und erstellten in diesem Zusammenhang gleich mal ein Psychogramm der Tochter. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Tb6QfOSmIwg/TZDjC2XdfwI/AAAAAAAADcw/TlbgXRSymds/s1600/SAM_2424.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Tb6QfOSmIwg/TZDjC2XdfwI/AAAAAAAADcw/TlbgXRSymds/s200/SAM_2424.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216775659945730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So stellten wir fest, dass Ella immer dann Bauchschmerzen hat, wenn sie wenig beachtet wird oder wenn sie gerade Ã„rger bekommen hat. Liegt sie dann auf dem Sofa, dann sind die Bauchschmerzen noch da. Wird gesagt: "Ella, wir fahren jetzt ins Krankenhaus", dann freut sich das Kind und ist vor lauter Erleichterung plÃ¶tzlich wieder schmerzfrei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar hat dagegen ganz andere Probleme. Oscar ist ein Junge und er ist jetzt zwei. Diese Mischung bekommt den meisten Menschen nicht, sie flÃ¼chten sich in Wut und PrÃ¼gelattacken. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-uFqAcuBeQEg/TZDjy65615I/AAAAAAAADdI/fGsRFwhixU4/s1600/SAM_2399.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-uFqAcuBeQEg/TZDjy65615I/AAAAAAAADdI/fGsRFwhixU4/s200/SAM_2399.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589217601511937938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar dreht hier derzeit regelrecht durch. Sein Wortschatz wird zwar mittlerweile tÃ¤glich grÃ¶ÃŸer - Oscar kann jetzt schon von "grÃ¼nen" Dingen berichten und sagt beim Abendessen zum Beispiel auch mal "Mund", wenn es um die heikle Frage danach geht, wohin denn nun mit dem ganzen Zeug auf Oscars Teller... Und trotzdem reicht dieser fantastische Wortschatz von vielleicht 50 Begriffen nicht aus, um komplexe Sachverhalte ohne Gewaltanwendung zu lÃ¶sen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kennt das aus FuÃŸballstadien und Gesamtschulen: Wo die Kommunikationskompetenz an Grenzen stÃ¶ÃŸt, fliegt schnell mal die Faust. Oscar macht sich deshalb momentan gar nicht erst die MÃ¼he, mimisch-gestisch und ergÃ¤nzt durch bejammernswÃ¼rdigende Vokabeln seine Probleme darzulegen. Nein. Der Herr prÃ¼gelt einfach.&lt;br /&gt;Er latscht auf Ella zu, kommt halt grad so des Weges, und schubst sie weg. Ella verhÃ¤lt sich dann immer denkbar unklug. Sie schreit "Aua". FÃ¼r Oscar das Zeichen: Ich werde verstanden. Also geht es weiter. Oscar schubst. Ella schreit "Aua". Mama und Papa trinken noch so lange Kaffee, bis ihnen das Schauspiel zu bunt wird. Dann kriegt Oscar Ã„rger, legt seine Wange auf die Schulter und schmollt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-fF0diK8GIsI/TZDjDTiVtSI/AAAAAAAADdA/7qPhu-zREak/s1600/SAM_2432.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-fF0diK8GIsI/TZDjDTiVtSI/AAAAAAAADdA/7qPhu-zREak/s200/SAM_2432.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216783490200866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schmollen ist natÃ¼rlich eine relativ dÃ¤mliche Reaktion auf das vollkommen berechtigte Zurechtweisen nach einer Gewalttat. Es gibt aber auch noch schlimmere Reaktionen: Wir befinden uns in der KÃ¼che. Die Familie sitzt beim FrÃ¼hstÃ¼ck. Alles ist in gewisser Weise friedlich. Dann reiht Oscar ein paar Laute aneinander und deutet auf Papas SchoÃŸ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenig spÃ¤ter sitzt Oscar auf Papas SchoÃŸ. Hier nun entschlieÃŸt sich Oscar dazu, dass jetzt nur noch BrutalitÃ¤t helfen kann. Er knallt Papa vorsichtshalber mal eine. Papa ist sauer. Sagt: "Oscar, wir hauen hier nicht!" - Oscar muss beim Anblick des bÃ¶sen Papas lachen. Papa wird saurer. Oscar frÃ¶hlicher. Dann haut Oscar wieder zu. Papa schimpft. Oscar weint.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-2j-6rbxl6q4/TZDiiq2O6oI/AAAAAAAADcI/LO7yRAC0kh8/s1600/SAM_2390.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2j-6rbxl6q4/TZDiiq2O6oI/AAAAAAAADcI/LO7yRAC0kh8/s200/SAM_2390.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216222811974274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da Oscar beim Weinen sÃ¼ÃŸer aussieht als Papa beim Schimpfen, ist klar, dass Oscar aus der Nummer schon irgendwie wieder rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende fuhren wir dann nach Weimar. Ein Baby, der kleine Johann nÃ¤mlich, wurde getauft. Johann ist geÃ¼bt in solchen Dingen, denn Johann war beim letztjÃ¤hrigen Krippenspiel schon der absolute Superstar, nÃ¤mlich das kleine Jesuskind. Am Sonntag war er nun wieder der Mittelpunkt des Gottestdienstes, durfte aber als einziger bei der 90 minÃ¼tigen Prozedur schlafen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-j6GLswo10Fc/TZDiikHThbI/AAAAAAAADcQ/rioOXzN7iUE/s1600/SAM_2391.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-j6GLswo10Fc/TZDiikHThbI/AAAAAAAADcQ/rioOXzN7iUE/s200/SAM_2391.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216221004531122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor zeigten die Weimarer dem Besuch, dass auch sie die Sprache des wÃ¼tenden Mobs sprechen kÃ¶nnen: Als Oscar nÃ¤mlich auf dem Bobbycar der groÃŸen Schwester des TÃ¤uflings entdeckt wurde, da zog sie den armen Kerl so krÃ¤ftig an den Haaren, dass Oscar fÃ¼r einen Moment HÃ¶ren und Sehen verging.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8852886100238431160?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8852886100238431160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/die-grenze-des-wortschatzes-heit-faust.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8852886100238431160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8852886100238431160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/die-grenze-des-wortschatzes-heit-faust.html' title='Die Grenze des Wortschatzes heiÃŸt &quot;Faust&quot;'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-5NiLMpviADs/TZDkD8IiyVI/AAAAAAAADdY/6O3o127aOsU/s72-c/SAM_2436.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5994332645820320655</id><published>2011-03-27T20:28:00.000+02:00</published><updated>2011-03-27T20:29:05.778+02:00</updated><title type='text'>Blog verspÃ¤tet sich</title><content type='html'>Erst am Sonntagabend sind wir aus Weimar zurÃ¼ckgekehrt. Der Blog erscheint erst am Montagabend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5994332645820320655?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5994332645820320655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/blog-verspatet-sich_27.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5994332645820320655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5994332645820320655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/blog-verspatet-sich_27.html' title='Blog verspÃ¤tet sich'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9191594262068704913</id><published>2011-03-20T20:23:00.006+01:00</published><updated>2011-03-20T21:20:45.686+01:00</updated><title type='text'>Demotivierende Verben. WÃ¶rter mit MÃ¼ll. Ein Mensch lernt sprechen.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-TVPJuZPAT1Q/TYZXOmJmh0I/AAAAAAAADcA/W7v3TjXSVVI/s1600/SAM_2356.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-TVPJuZPAT1Q/TYZXOmJmh0I/AAAAAAAADcA/W7v3TjXSVVI/s200/SAM_2356.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586248296070285122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Um direkt an den von Krankheit und Siechtum geprÃ¤gten Blogeintrag der Vorwoche anzuschlieÃŸen, berichten wir hier von Ella, die einem guten DJ gleich ihre ausklingende EntzÃ¼ndung der Atemwege in eine sich anschleichende Magen-Darm-Grippe mixte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella jedenfalls sorgte in am spÃ¤ten Donnerstag durch ein paar unkontrollierte Schwalle auf weite Teile des Elternbettes und Lieblings-Kuscheltier dafÃ¼r, dass Oscar am frÃ¼hen Freitag ein bisschen was zum Nachdenken hatte.&lt;br /&gt;Sicher war er sich, dass das Elternbettzeug am Abend noch quietschbunt gepunktet war. Als er am nÃ¤chsten Morgen dann im Elternbett erwachte, fand er sich in eher gediegenen TÃ¶nen, ungepunktet und gestreift wieder. Mama und Papa hatten zuvor die verzweifelt jammenrde Ella getrÃ¶stet und dann - &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-NcCtYjmzEm8/TYZWOA-WxHI/AAAAAAAADbY/tmq2NXrPJtI/s1600/SAM_2370.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-NcCtYjmzEm8/TYZWOA-WxHI/AAAAAAAADbY/tmq2NXrPJtI/s200/SAM_2370.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247186579375218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nach Leerung des pieksenden Magens - eine glÃ¼cklich hÃ¼pfende Ella erlebt, wÃ¤hrend sie das tropfende Bettzeug entfernten. "Ella ist nach dem Kotzen total glÃ¼cklich", sagte Mama gerÃ¼hrt. "Genau wie ich immer..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller GlÃ¼ck schlief man dann also weiter. Am nÃ¤chsten Tag wurde Ella auf DiÃ¤t und Oscar ins Auto gesetzt. Oscar fuhr mit Papa zum Geburtstag der Tante und konnte wÃ¤hrend der Fahrt nach Lichterfelde seinen erneut gewachsenen Wortschatz anwenden. Oscar kann nun nÃ¤mlich "Auto" sagen und da er Autos sehr wichtig findet und es hier auch durchaus immer mal welche zu sehen gibt, saÃŸ er glÃ¼cklich im Auto und erzÃ¤hlte dem fahrenden Papa, was dieser so alles zu Ã¼bersehen drohte: "Da Auto.", "Hm Hmm, Oscar..." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-mfebRkaRu_g/TYZWqDPlBvI/AAAAAAAADbg/y7wAb68WxyA/s1600/SAM_2368.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-mfebRkaRu_g/TYZWqDPlBvI/AAAAAAAADbg/y7wAb68WxyA/s200/SAM_2368.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247668224820978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Da auch Auto.", "stimmt Oscar.". Echte HÃ¶hepunkte gab es natÃ¼rlich auch und bei diesen konnte Oscar gleich mal den tollsten Bereich der deutschen Sprache betreten: Die Bildung zusammengesetzter WÃ¶rter (Komposita).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar begann also zu komponieren: "Da Busauto.", hieÃŸ es dann hin und wieder. Auch "MÃ¼llauto" kann Oscar sagen und als Papa mal ausprobieren wollte, wie lernwillig Oscar gerade ist, da schnappte er sich seinen Sohn, ging mit ihm zum MÃ¼lleimer der Tante und sprach: "Oscar. MÃ¼lleimer." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-4Km7Uc2zXeA/TYZXOJZd9nI/AAAAAAAADb4/1Ya8Oott43Y/s1600/SAM_2362.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-4Km7Uc2zXeA/TYZXOJZd9nI/AAAAAAAADb4/1Ya8Oott43Y/s200/SAM_2362.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586248288352204402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar tat das, was wohl jeder Mensch in dieser zauberhaften Situation tun wÃ¼rde. Er ging in die Knie, hÃ¼pfte dann im Kreis und rief laut "MÃœLL! EI! MA! MÃœLL! EI! MA!". Wir wÃ¼nschen unserem kleinen Oscar, dass er - wie sein Namensvetter aus der SesamstraÃŸe - noch lange Zeit eine solche Freude beim Thema MÃ¼ll empfindet. Vielleicht lockt in 20 Jahren ja die lukrative Recycling-Branche?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende wurde fast komplett drauÃŸen verbracht, weshalb wir wohl zu den ganz wenigen Menschen Kreuzbergs gehÃ¶ren, die bei 4Â°-7Â° Lufttemperatur erkennbare&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-5bi9lgXfXcg/TYZWNws5E8I/AAAAAAAADbQ/y3qVDqojKSY/s1600/SAM_2375.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-5bi9lgXfXcg/TYZWNws5E8I/AAAAAAAADbQ/y3qVDqojKSY/s200/SAM_2375.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247182211158978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; SonnenbrÃ¤nde vorzuweisen haben. Oma MÃ¼nster war da, und die wurde - ob mit oder gegen ihren Willen konnten wir nicht so recht herausfinden - in den Zoo und in den Garten geschleppt. Im Zoo starb kurz darauf ein EisbÃ¤r.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wÃ¤hrend der Zoo damit beschÃ¤ftigt ist, Kondolenzbriefe und Blumen an einen toten BÃ¤ren zu verwalten, lernten Ella und Oscar in der Gartenlaube, was ein Wasserschaden ist und wie man so lebt, wenn das Wasser unter den KÃ¼chenschrÃ¤nken gluckert, Papa deshalb fÃ¼nf mal in einem mysteriÃ¶sen Loch verschwindet und Mama mit dem Hammer WÃ¤nde aufhÃ¤mmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar machten gute Miene zum bÃ¶sen Spiel. Trotzdem war Oscars Sprachentwicklung aber nachhaltig beeinflusst. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-UNrdMXYGhTM/TYZWNmUk9CI/AAAAAAAADbI/xE0FM9sfxDE/s1600/SAM_2380.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-UNrdMXYGhTM/TYZWNmUk9CI/AAAAAAAADbI/xE0FM9sfxDE/s200/SAM_2380.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247179424822306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg vom Garten nach Hause nÃ¤mlich brachte Oscar sein erstes Verb hervor. Wie das aber so ist, wenn Papa in der Grube, Mama in der Wand und das Wasser unter dem Schrank ist, war Oscars erster Satz mit Verb von denkbar destruktiver Natur: "Paaaasst nicht! Paaaassst nicht!", skandierte Oscar im FahrradanhÃ¤nger sitzend. Noch bis zur UllsteinstraÃŸe hielt sein demotivierendes Geschrei an, dann verstummte es und wich dem das Kleinkind Ã¼bermannenden Schlaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9191594262068704913?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9191594262068704913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/demotivierende-verben-worter-mit-mull.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9191594262068704913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9191594262068704913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/demotivierende-verben-worter-mit-mull.html' title='Demotivierende Verben. WÃ¶rter mit MÃ¼ll. Ein Mensch lernt sprechen.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-TVPJuZPAT1Q/TYZXOmJmh0I/AAAAAAAADcA/W7v3TjXSVVI/s72-c/SAM_2356.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6601228802798577371</id><published>2011-03-14T20:36:00.005+01:00</published><updated>2011-03-14T21:37:24.163+01:00</updated><title type='text'>KrankenhÃ¤user, Krankheiten, bÃ¶se RÃ¤uber und brechende Kinder</title><content type='html'>Eine Woche, die mit dem Rosenmontag (von dem hier in Berlin allerdings nie irgendjemand Notiz nimmt) und dem dann folgenden Faschings-Dienstags beginnt, kann keine normale Woche werden und nein, das wurde sie auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-aH9-kcosA6Y/TX5vHoZkdtI/AAAAAAAADbA/HLi4RaJuUHA/s1600/SAM_2265.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aH9-kcosA6Y/TX5vHoZkdtI/AAAAAAAADbA/HLi4RaJuUHA/s200/SAM_2265.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022764880426706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lange Zeit behielt Ella das Geheimnis, ob sie nun als Hexe oder als Pippi Langstrumpf "gehen" mÃ¶chte, fÃ¼r sich. Erst spÃ¤t erfuhr Mama, dass sie die DrÃ¤hte zum Pippi-Langstrumpf-Zopf-Fixieren aus der Schublade holen darf und auch bei Oscar war alles unklar. Das vorgegebene Kita-Faschings-Thema "Zirkus" lieÃŸ Spielraum fÃ¼r einiges.&lt;br /&gt;Und da hier ja auch noch Ellas Krokodils-KostÃ¼m vom Karneval 2010 herumliegt, lag der Gedanke nahe, dass Oscar als Panzerechse verkleidet werden kÃ¶nnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sah das aber anders. Mimisch und lautmalerisch stellte er mehrfach klar, dass er nicht gewillt sein wird, in den grÃ¼nen Synthetikanzug zu schlÃ¼pfen, aus welchem Krokodilsmaul dann entwÃ¼rdigend sein Kopf herausschauen wÃ¼rde.&lt;br /&gt;Mama entschied deshalb: Clown! Und sie staunte nicht schlecht, als Oscar sich bereitwillig schminken lieÃŸ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags zuvor organisierte Papa ein Rosenmontagsabendbrot, bestehend aus Altbier fÃ¼r die GroÃŸen und Malzbier fÃ¼r die Kleinen. Dazu gab es reichlich Pfannkuchen. Oscar erkannte in diesen Momenten, dass das Karnevalsfest durchaus seine VorzÃ¼ge besitzt. Sein Malzbier ordentlich Ã¼ber den Durst trinkend, erhob er sich recht hÃ¤ufig, riss die Arme auseinander und brÃ¼llte "Helau!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar. Die ganze Familie tat dies. Aber alle auÃŸer Oscar wussten, dass es dann auch irgendwann mal gut ist mit "Helau!", vor allem, wenn Aschermittwoch schon rum ist. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-G8zznm0ty0Y/TX5vHQUAc0I/AAAAAAAADa4/VlFgdJeWrCE/s1600/SAM_2303.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-G8zznm0ty0Y/TX5vHQUAc0I/AAAAAAAADa4/VlFgdJeWrCE/s200/SAM_2303.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022758414644034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar interessiert sich aber nicht fÃ¼r Aschermittwoche. Es kam deshalb tatsÃ¤chlich vor, dass Oscar spÃ¤t abends im Kinderzimmer stand , in welchem so ganz nebenbei bemerkt andere Kinder tief schliefen, und in diesem Kinderzimmer laut "Helau!" schrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beobachtet wurde dies im Ãœbrigen in Hamburg, denn dorthin reiste die Familie am Wochenende. Dominik, Lennart und Pelle wurden besucht.&lt;br /&gt;Da Ella aber am Faschingsdienstag gegen Nachmittag ziemlich doll krank wurde und - vÃ¶llig untypisch fÃ¼r sie - 12 Stunden spÃ¤ter noch immer nicht gesund war, wÃ¤ren wir am Bahnhof SÃ¼dkreuz fast nicht in den Zug gestiegen.&lt;br /&gt;Das zu diesem Zeitpunkt gesund geglaubte Kind zeigte wieder erste Krankheitssymptome, wurde dann aber erst im Zug, irgendwo hinter Falkensee, so richtig krank.&lt;br /&gt;Keinen Schritt konnte Ella an diesem Anreisetag mehr tun. Mama, Papa und Oscar mussten  drei Taschen, zwei RucksÃ¤cke und eine Ella tragen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-IAXFxpueLqU/TX5unT8WRmI/AAAAAAAADag/Qgoc93HqEFU/s1600/SAM_2331.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-IAXFxpueLqU/TX5unT8WRmI/AAAAAAAADag/Qgoc93HqEFU/s200/SAM_2331.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022209633338978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella war in Hamburg deshalb noch ein wenig jammeriger als sonst. Wenn Ella aber beim Jammern noch eine Schippe drauf legt, so wie geschehen, dann wird es schnell absurd. Am Samstag schÃ¤tzte Papa, dass Ella 30 mal geweint hat. Am Sonntag zÃ¤hlte er dann einfach mal mit. Zwischen 8.00 und 9.00 weinte sich Ella in den zweistelligen Bereich. Danach hÃ¶rten wir auf zu zÃ¤hlen, weil es allen irgendwie zu peinlich wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Ella wieder etwas besser drauf war, Ã¼bernahm Oscar dann den Part des betreuungswÃ¼rdigen Kindes. Sein Vorhaben, auf jedes in der Hamburger Wohnung befindliche Accessoire mindestens einmal zu stÃ¼rzen, endete blutig. Als das Blut nicht mÃ¼de wurde, aus Oscars Kopf zu tropfen, da ging Mama ins Krankenhaus, half der Empfangsdame dort bei ihrem ersten Tag und kam mit einem stolzen Kind zurÃ¼ck. "Bau Kreua", freute sich Oscar, auf das blaue Pflaster deutend, auf welchem er einen Elefanten vermutete. Dass es in Wahrheit ein SÃ¤belzahntiger ist, das haben wir dem Patienten nicht gesagt, der im Krankenhaus der Legende nach Ã¤uÃŸerst tapfer war. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-L3OWS_ri4lM/TX5vGyzVLQI/AAAAAAAADaw/3IMuHXFnN1w/s1600/SAM_2316.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-L3OWS_ri4lM/TX5vGyzVLQI/AAAAAAAADaw/3IMuHXFnN1w/s200/SAM_2316.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022750492962050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 Tage darf Oscar nicht baden. Dies kann fÃ¼r einen Menschen, der nach jeder Mahlzeit aussieht, als hÃ¤tte er mit dem Kopf in einer Pizza gelegen, recht lang sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hit in Hamburg waren Ã¼brigens Gel-Stifte, die an Glasscheiben malen kÃ¶nnen, ohne bleibende SchÃ¤den zu hinterlassen. Hier in Berlin - uns wurden die Stifte dann gleich mal mitgegeben - hat Ella auch schon ein bisschen gemalt. "Das ist ein GefÃ¤ngnisauto", erklÃ¤rte die KÃ¼nstlerin stolz ihr Werk.&lt;br /&gt;"Aha, das ist ja interessant. Was ist denn ein GefÃ¤ngnisauto?", fragte Papa ehrlich interessiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella latschte zum Bild und erlÃ¤uterte:&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-O3Sn7MkQiwg/TX5unDHtFjI/AAAAAAAADaY/2oq1KC0XWUg/s1600/SAM_2350.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-O3Sn7MkQiwg/TX5unDHtFjI/AAAAAAAADaY/2oq1KC0XWUg/s200/SAM_2350.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022205117568562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; "Hier unten kann man Geburtstagspartys feiern" - Ella deutete auf die Fahrgastkabine des Pkw. "Und da oben", Ella zeigte auf einen finsteren Kasten oberhalb, "da sperrt man bÃ¶se RÃ¤uber ein, wenn man welche findet."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mit diesem schÃ¶nen Kontrast entlassen wir den Leser in eine Woche, die hoffentlich wenig mit KrankenhÃ¤usern, Krankheiten und bÃ¶sen RÃ¤ubern zu tun hat. Zuvor allerdings verweisen wir auf das letzte Bild des Blogs:&lt;br /&gt;Aufgenommen wurde es auf einem Spielplatz in Hamburg.&lt;br /&gt;Papa griff sich Oscar und zeigte ihm die seltsame Schaukelvorrichtung. Oscar legte sich bereitwillig hinein und schlief sofort ein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-5OdPp4JTLI0/TX5unoVB1QI/AAAAAAAADao/VITf43hfEBc/s1600/SAM_2323.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-5OdPp4JTLI0/TX5unoVB1QI/AAAAAAAADao/VITf43hfEBc/s200/SAM_2323.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022215105565954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa machte jetzt alles falsch, denn anstatt aufzuhÃ¶ren, da das Kind ja nun schlÃ¤ft, schaukelte er den schlafenden Oscar weiter von links nach rechts und rechts nach links. Oscar schlief und bemerkte dabei nicht, dass sein Nutella-Toast wieder wach wurde. Ein paar seltsame Halsbewegungen lieÃŸen Papa das Schlimmste befÃ¼rchten. Er stoppte das GefÃ¤hrt. Oscar erwachte, murmelte kraftlos "Papa" und Ã¼bergab sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt hÃ¶ren wir wirklich auf und entlassen den Leser  in eine Woche, die hoffentlich wenig mit KrankenhÃ¤usern, Krankheiten, bÃ¶sen RÃ¤ubern und brechenden Kindern zu tun hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6601228802798577371?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6601228802798577371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/krankenhauser-krankheiten-bose-raubern.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6601228802798577371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6601228802798577371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/krankenhauser-krankheiten-bose-raubern.html' title='KrankenhÃ¤user, Krankheiten, bÃ¶se RÃ¤uber und brechende Kinder'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-aH9-kcosA6Y/TX5vHoZkdtI/AAAAAAAADbA/HLi4RaJuUHA/s72-c/SAM_2265.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8641950959632254806</id><published>2011-03-06T20:15:00.005+01:00</published><updated>2011-03-06T21:21:39.218+01:00</updated><title type='text'>Das Schicksal anÃ¶den</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-LEO93qbJd-A/TXPgypbvg7I/AAAAAAAADaQ/Me9zfUK5bSQ/s1600/SAM_2208.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LEO93qbJd-A/TXPgypbvg7I/AAAAAAAADaQ/Me9zfUK5bSQ/s200/SAM_2208.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581051523962471346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Freitagnachmittag war es dann echt mal kompliziert. Und wer war Schuld? Nun, einigen wir uns auf die Sonne.&lt;br /&gt;Die brÃ¼llte am Freitag nÃ¤mlich und und lieÃŸ die Temperaturen auf astronomische 5Â°C klettern. Nun ist das noch nicht das Wetter, wo der Berliner ins Strandbad Wannsee fÃ¤hrt, aber raus musste er. Irgendwohin, Hauptsache raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergessen war bei all dem Sonnenschein, dass der Familienkalender einen Eintrag fÃ¼r den Freitag enthielt, nach dem Ella mit Mama zum Puppentheater ("Pipi Langstrumpf") und Oma und Oscar ins Kindercafe gehen sollten. Oma jedenfalls war brav auf dem Weg zu ihrem Babysitterjob, als Ella und Oscar von ihren Eltern gefragt wurden: "Wollt ihr Fahrrad fahren?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein allgemeines HÃ¼pfen und Jubeln brach aus. Und als dann vor der HaustÃ¼r auch noch ein grÃ¶ÃŸeres Kinderrad auf Ella wartete ("Huch Ella, was steht da denn?"), und Oscar aufgeregt auf den Kindersitz an Mamas Rad deutete und "Oscar da!" skandierte, da war eigentlich alles super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kam Oma. Der gebuchte Babystitter. Einmal ungestÃ¶rt mit Oscar zu zweit, das war Omas Wunsch. Ella und Mama sollten ja im Theater sein.&lt;br /&gt;Das Problem konnte letztlich nicht gelÃ¶st werden. Oscar, ein groÃŸer Oma-Fan, sah sich der schweren Entscheidung Fahrrad oder Oma ausgesetzt, positionierte sich aber eindeutig, indem er auf die Frage "Willst du mit Oma ins Kindercafe gehen" unfassbarer Weise den Kopf schÃ¼ttelte, weshalb Oma wieder nach Hause ging, nicht ohne etwa fÃ¼nf Mal zu betonen, dass dies ja alles gar nicht weiter schlimm sei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella kam ohne groÃŸe StÃ¼rze mit dem neuen Fahrrad gut zurecht und weiÃŸ zur Erleichterung der Eltern mittlerweile auch sehr gut, wie man mit abschÃ¼ssigen Strecken im Victoriapark umzugehen hat. Man bremst nÃ¤mlich und saust nicht schreiend gen Tal, wie es vor knapp 2 Jahren der Fall war. Dass Oscar beim Fahrradfahren tatsÃ¤chlich auch groÃŸen SpaÃŸ hat, das muss der liebe Leser uns einfach mal glauben. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-vUFUUHG67_E/TXPgyXne_UI/AAAAAAAADaI/V4FfkZKD8CQ/s1600/SAM_2212.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-vUFUUHG67_E/TXPgyXne_UI/AAAAAAAADaI/V4FfkZKD8CQ/s200/SAM_2212.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581051519179881794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf dem Foto sieht Oscar nÃ¤mlich so aus, als mÃ¼sse er im Fahrradsitz eine schlimme Strafe absitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papas Theorie nach sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall eintritt, in dem Augenblick, indem man den Unfall in Aussicht stellt, ihn also besorgt anspricht. So hat Papa schon vor Monaten erlÃ¤utert, dass er damit rechne, dass er mit dem Ehering an einer dafÃ¼r gut geeigneten Stelle der WohnungstÃ¼r hÃ¤ngen bleiben werde, wÃ¤hrend er selbige zuschlÃ¤gt. Ein abgerissener Finger wÃ¼rde die Folge sein. Und siehe: Bis heute ist das UnglÃ¼ck nicht passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HÃ¶chste Zeit also, ein ebenso wahrscheinliches UnglÃ¼cksszenario bezÃ¼glich des Sprosses der Familie zu thematisieren:&lt;br /&gt;Oscar steht kurz vor einem MittelfuÃŸbruch. Schuld ist Ferrero.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit kurzem nÃ¤mlich hat Oscar die ernÃ¤hrungstechnisch wichtige Stufe vom Nutella-Freund zum Nutella-Fanatiker erklommen. Ein FrÃ¼hstÃ¼cks- und leider auch Abendbrottisch ohne Nutella ist aus Oscars Sicht ein leerer Tisch, ein dummes HolzmÃ¶bel ohne kulinarischen Wert. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-8Gq6MUgWN5U/TXPgyE_KLRI/AAAAAAAADaA/_Upf9Bimce4/s1600/SAM_2242.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-8Gq6MUgWN5U/TXPgyE_KLRI/AAAAAAAADaA/_Upf9Bimce4/s200/SAM_2242.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581051514178907410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und da Papa seit jeher Ã¤hnlich denkt, kauft die Frau des Hauses Augen rollend immer das extragroÃŸe Nutella-Glas, weil sich das aufs Gramm heruntergerechnet (oder in unserem Fall besser aufs Kilo hochgerechnet) irgendwie lohnt. Dieses extragroÃŸe und furchtbar schwere Nutellaglas befindet sich in unserer KÃ¼che in einer HÃ¶he von etwa 50 cm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Decken Ella und Oscar also den Tisch, was in letzter Zeit gerne mal passiert, dann kÃ¼mmert sich Oscar (im Ãœbrigen meist unbeschuht) natÃ¼rlich zuallererst um das wichtigste Element seines FrÃ¼hstÃ¼cks oder Abendbrotes. Dieses Element trÃ¤gt er dann schnaufend auf den Tisch und es wird der Tag im Krankenhaus zu Ende gehen, an dem Oscar dieses Glas fallen lÃ¤sst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die LÃ¶sung klingt einfach und ist doch kompliziert. Mama und Papa sollen bitte dafÃ¼r sorgen, dass das Nutella-Glas seinen Ort wechselt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-uicQpJTRdtA/TXPfyz1lgHI/AAAAAAAADZo/0jms8k_ZPnA/s1600/SAM_2259.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-uicQpJTRdtA/TXPfyz1lgHI/AAAAAAAADZo/0jms8k_ZPnA/s200/SAM_2259.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581050427243593842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dies versuchen wir gerade umzusetzen. Wie schwer das ist, das kann jeder gerne mal selber ausprobieren, indem er sich vornimmt, seine Zahnpasta von nun an an einen vollkommen anderen Ort im Badezimmer zu hinterlegen. Es funktioniert einfach nicht immer.&lt;br /&gt;Hinzu kommt, dass Oscars Futterdrang so stark ausgeprÃ¤gt ist, dass er sich mit verschiedenen MÃ¶belstÃ¼cken eine Treppe zum hÃ¶her stehenden Nutella-Glas bauen wird, wenn er den neuen Platz kennt. Und dann wÃ¤re die Gefahr des FuÃŸbruchs noch viel grÃ¶ÃŸer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir glauben also einfach mal daran, dass jetzt - wo der UnglÃ¼cksfall skizziert ist - derselbe nicht mehr eintreten wird, denn Schicksal und Zufall sind meist angeÃ¶det von Dingen, mit denen man rechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende war ein Knaller. Im Zoo feierte man im Nilpferdhaus Karneval. WÃ¤hrend die Nilpferde ob der Kindermassen in ihrem Haus endlich mal nicht stumpf im Kreis schwammen, sondern auf einer Steininsel eine wahre Nilpferd-Performance, so mit Vater-Mutter-Kind-Getue, abzogen, da drehte die Kinderschar ihnen den RÃ¼cken zu. Denn man wartete darauf, geschminkt zu werden. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-qS0hEoH4mok/TXPfzo5DeUI/AAAAAAAADZ4/9ZzzYis9k9M/s1600/SAM_2248.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-qS0hEoH4mok/TXPfzo5DeUI/AAAAAAAADZ4/9ZzzYis9k9M/s200/SAM_2248.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581050441485220162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann, nach etwa 45 Minuten, war Ella dann dran und lieÃŸ sich einen Pferdekopf schminken. Oscar starrte Ella an. Kurze Verwunderung. Dann bekamen Oscar und das Pferd einen Bonbon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag gastierte die Familie bei einer Geburtstagsfeier in einem Restaurant in Mitte, welches durchaus reizvoll fÃ¼r Kinder ist. Ella durfte dort nÃ¤mlich selber eine Pizza backen und erlangte in der KÃ¼che des Restaurants und auch lange Zeit spÃ¤ter beim gemeinsamen Essen der Pizza mit Eltern und BrÃ¼derchen den Zustand grÃ¶ÃŸter GlÃ¼ckseligkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dies: Obwohl dieser Blog nun schon ebensolange wie Ella existiert, nÃ¤mlich mehr als viereinhalb Jahre, und obwohl nicht immer alles glatt lief, kamen wir bislang um folgende Worte herum: perfide, infam, ruchlos.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-kGGX7FMuPNQ/TXPfzIX9yFI/AAAAAAAADZw/pdELddWQRY4/s1600/SAM_2255.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-kGGX7FMuPNQ/TXPfzIX9yFI/AAAAAAAADZw/pdELddWQRY4/s200/SAM_2255.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581050432756500562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch nun ist es damit vorbei. Denn wenn kleine, unschuldige, liebe Jungs, die von  der Mama in Richtung Schalke 04 und vom Papa in Richtung VfL Bochum gedrÃ¤ngt werden, die aber in Berlin - und dies ist fÃ¼r die spÃ¤tere Sozialisation von erhÃ¶hter Bedeutung - ganz unbedingt zu Tennis Borussia stehen sollen, wenn diese sÃ¼ÃŸen Jungs in der Kita von einer Erzieherin angezogen werden, die dabei frÃ¶hlich singt "Eisern Union! Eisern Union!" und wenn diese sÃ¼ÃŸen Jungs, gezeugt von Menschen mit WÃ¼rde, dann dazu lachen und hÃ¼pfen, dann finden wir dies perdide, infam und auch ruchlos.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8641950959632254806?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8641950959632254806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/am-freitagnachmittag-war-es-dann-echt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8641950959632254806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8641950959632254806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/am-freitagnachmittag-war-es-dann-echt.html' title='Das Schicksal anÃ¶den'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LEO93qbJd-A/TXPgypbvg7I/AAAAAAAADaQ/Me9zfUK5bSQ/s72-c/SAM_2208.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-1381920000848241752</id><published>2011-02-27T20:17:00.005+01:00</published><updated>2011-02-27T21:22:18.523+01:00</updated><title type='text'>Zum Beispiel das VerprÃ¼geltwerden</title><content type='html'>Papa weiÃŸ nicht genau, wie viele Frauen auf dieser Welt alles dafÃ¼r geben wÃ¼rden, eine Nacht mit ihm in seinem neuerdings relativ gut aufgerÃ¤umten Arbeitszimmer zu verbringen. Sonderlich viele dÃ¼rften es nicht sein, aber von einer jungen Dame ist genau dieses bekannt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-T2eB3XI2izQ/TWqmjiJEThI/AAAAAAAADZg/tlQbUwEbBUU/s1600/SAM_2165.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-T2eB3XI2izQ/TWqmjiJEThI/AAAAAAAADZg/tlQbUwEbBUU/s200/SAM_2165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578454217842249234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella, so war der Brauch bis vor ein paar Wochen, durfte stets von Donnerstag zu Freitag im Arbeitszimmer schlafen. Das beste daran war aus Ellas Sicht natÃ¼rlich, dass Papa irgendwann immer dazu kroch um sich gemeinsam mit ihr durch die Nacht zu schnarchen und zu grunzen. Donnerstage waren fÃ¼r Ella deshalb die KÃ¶nige der Woche.&lt;br /&gt;"Was ist, wenn das Planetarium keine Karten mehr fÃ¼r uns hat", fragte Papa sein TÃ¶chterchen an einem Donnerstag. Und was antwortete dieses TÃ¶chterchen? "Papa", sprach es, "Du weiÃŸt doch: An einem Donnerstag stÃ¶rt mich gar nichts. Denn das ist mein Lieblingstag".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann, als Ella dann zwischen Freitag und Mittwoch allnÃ¤chtlich (manchmal schon am Abend) ins Elternbett kroch, wurde reformiert. Ella, so der neueste Stand, muss sich die NÃ¤chte mit dem Papa nun verdienen - heiÃŸt: im eigenen Bett schlafen. FÃ¼r jede durchgeschlafene Nacht erhÃ¤lt Ella am Morgen eine BÃ¼gelperle von unfassbar hohem symbolischen Wert. Bei neuerdings schon drei BÃ¼gelperlen gewinnt sie eine Nacht mit Papa.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-mKn7uXaHRDk/TWqmjJTmv9I/AAAAAAAADZY/5AhNUmoWnAU/s1600/SAM_2169.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-mKn7uXaHRDk/TWqmjJTmv9I/AAAAAAAADZY/5AhNUmoWnAU/s200/SAM_2169.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578454211175563218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seitdem stehen zwei Eierbecher bei uns in der KÃ¼che. Oscar, der zu wenig nÃ¤chtlicher Theatralik neigt, wÃ¤hlte einen blauen ("bau") Eierbecher und durfte fortan fast jeden Morgen eine BÃ¼gelperle ("bau") hinein tun. Daneben stand frustriert seine groÃŸe Schwester.&lt;br /&gt;Im Ãœbrigen fiel uns fÃ¼r den anspruchslosen Oscar so schnell auch gar keine Belohnung ein, die er bei drei BÃ¼gelperlen erhalten kÃ¶nne. Als Oscar dies durchblickte, hÃ¶rte er auf, BÃ¼gelperlen zu sammeln und jammerte sich nachts wieder ins Elternbett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute Nacht ist dann soweit: WÃ¤hrend in Los Angelos die groÃŸe Oscar-Nacht gefeiert wird, steigt in Berlin die groÃŸe Ella-Nacht, denn in dem Moment, wo dieser Text getippt ist, wird Ella ins Arbeitszimmer getragen. Was ist passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, Ella hat in den letzten Tagen eine Einschlafmethode fÃ¼r sich entdeckt, die nicht bar jeder Unlogik und bar jedes Selbstvernichtungstriebes ist, insofern also die ideale Einschlafmethode unserer Tochter sein kÃ¶nnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-aAA0vzjT1fc/TWqmjFh-U1I/AAAAAAAADZQ/4JRZH8zC1Vk/s1600/SAM_2171.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aAA0vzjT1fc/TWqmjFh-U1I/AAAAAAAADZQ/4JRZH8zC1Vk/s200/SAM_2171.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578454210162086738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Diese Methode geht wie folgt: Ella und Oscar legen sich gegen 19:10 nebeneinander auf eine Matratze, die entweder neben Oscars oder unter Ellas Bett liegt. Um 19:20 beginnt Oscar dann, auf Ella einzudreschen. Grundlos, wie wir meinen, prÃ¼gelt Oscar auf seine wehrlose Schwester ein.&lt;br /&gt;Weshalb sich Ella so betont wehrlos gibt, ist noch nicht weiter analysiert. Fest steht, dass wir aus dem Kinderzimmer zwischen 19:20 und 19:30 monotone "Aua. Aua. Aua."-Schreie vernehmen, manchmal auch das monoton vorgetragene "OscarhÃ¶rauf. OscarhÃ¶rauf. OscarhÃ¶rauf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir dann nach etwa 10 Minuten nachsehen, finden wir Ella regungslos auf der Matratze liegen und Oscar grinsend auf Ella einprÃ¼geln. ZACK - OscarhÃ¶rauf - ZACK - OscarhÃ¶rauf - ZACK - OscarhÃ¶rauf. Talentierte DJs kÃ¶nnten einen schÃ¶nen Trance-Song aus diesem Klangteppich, der Minuten lang gleichbleibend durchs Kinderzimmer wummert, kreieren. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-VCQkW-JO21s/TWqlwSzY4nI/AAAAAAAADZA/ye4oc5W-3vI/s1600/SAM_2187.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VCQkW-JO21s/TWqlwSzY4nI/AAAAAAAADZA/ye4oc5W-3vI/s200/SAM_2187.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578453337551463026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt man Ella dann, ob sie Lust hat, die PrÃ¼gelebene zu verlassen und in ihr Hochbett zu steigen, so sagt sie "Ja", steigt nach oben und schlÃ¤ft dort dann die ganze Nacht. Dreimal hintereinander hat der Vierkampf "unten hinlegen, verprÃ¼gelt werden, oben hinlegen, durchschlafen" nun schon funktioniert und Ella berichtet sogar beim FrÃ¼hstÃ¼ck davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wenn ich mich nachher hinlege", spricht Ella mit vollem FrÃ¼hstÃ¼cksmund, "und wenn Oscar mich dann immer haut, dann lege ich mich hoch und schlafe." Irgendjemand der Eltern fragte dann noch, ob das denn wirklich sein mÃ¼sse, ob man nicht einen Teil der Abfolge, zum Beispiel das VerprÃ¼geltwerden, weglassen kÃ¶nne, aber Ella blieb dabei. So und nicht anders kann sie einschlafen. Fast scheint es, als sei sie ihrem gewalttÃ¤tigen Bruder dankbar.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Z98qCtx4wQo/TWqlwKwGLXI/AAAAAAAADY4/1-1INLmZ-jk/s1600/SAM_2198.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Z98qCtx4wQo/TWqlwKwGLXI/AAAAAAAADY4/1-1INLmZ-jk/s200/SAM_2198.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578453335390170482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Noch immer ist Ella fasziniert von der Titanic. Vieles wird vom gesunkenen Ozeanriesen berichtet und da Ella auch gerne mal Kinder zu Besuch hat, die von der Schiffskatastrophe noch gar nichts wissen, gibt Ella ihr Wissen gerne weiter. Und wenn Ellas LogopÃ¤din nicht bald zum absoluten Durchbruch kommt, wird es vielen Kindern Kreuzbergs so ergehen, wie es derzeit Seyni ergeht, die nach einem Spielenachmittag bei Ella ihrer Mutter von der unglaublichen Geschichte der "Kikanik" erzÃ¤hlte. Hoffen wir von daher, dass Ellas nÃ¤chste Leidenschaft keine Ts enthÃ¤lt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss mal wieder Oscar. Oscar ist ja eigentlich sehr lieb und umgÃ¤nglich. Dass er zur Zeit furchtbar gerne auch mal zuhaut und im Anschluss jede Form der Entschuldigung ablehnt, Ã¤ndert nichts an unserer bedingungslosen Liebe. Manchmal aber, dies mag die meisten nun auch nicht unbedingt Ã¼berraschen, stinkt Oscar aber auch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Qve6At3bqWc/TWqlwn6jMWI/AAAAAAAADZI/P32bS78gmn4/s1600/SAM_2185.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Qve6At3bqWc/TWqlwn6jMWI/AAAAAAAADZI/P32bS78gmn4/s200/SAM_2185.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578453343218643298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama sagt dann meistens: "Oscar, du stinkst wie ein Wiedehopf.", was wir mal zum Anlass nahmen, nach dem Ursprung dieser Formulierung zu suchen. Papa hatte keinen blassen Schimmer und vermutete, dass der Wiedehopf aufgrund seiner klanglichen NÃ¤he zum Gugelhupf hÃ¶chstwahrscheinlich ein Backwerk sei. Doch weit gefehlt: Der Wiedehopf ist ein Vogel. Und wie Oscar ist er von ganz besonders attraktiver Gestalt. Wenn sich der Wiedehopf bedroht fÃ¼hlt, sondert er - und auch das Ã¤hnelt dem Verhalten Oscars - aus seiner BÃ¼rzeldrÃ¼se ein Ã¼belriechendes Sekret aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa freuten sich Ã¼ber das neu erworbene biologische Fachwissen. Oscars BÃ¼rzeldrÃ¼se wurde nach dieser Erkenntnis mit sehr groÃŸem VerstÃ¤ndnis vom Ã¼belriechenden Sekret befreit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-1381920000848241752?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/1381920000848241752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/zum-beispiel-das-verprugeltwerden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1381920000848241752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1381920000848241752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/zum-beispiel-das-verprugeltwerden.html' title='Zum Beispiel das VerprÃ¼geltwerden'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-T2eB3XI2izQ/TWqmjiJEThI/AAAAAAAADZg/tlQbUwEbBUU/s72-c/SAM_2165.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3892468599427966439</id><published>2011-02-20T19:38:00.007+01:00</published><updated>2011-02-20T20:44:35.708+01:00</updated><title type='text'>Steine, Fische, versunkene Schiffe.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-hOeNMDh-bwM/TWFg-48zXoI/AAAAAAAADYw/ojaTvdnDEag/s1600/SAM_2113.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-hOeNMDh-bwM/TWFg-48zXoI/AAAAAAAADYw/ojaTvdnDEag/s200/SAM_2113.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575844447216950914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als der Familienvater aus gutem Grund am vergangenen Sonntag nach Bielefeld fuhr, da lieÃŸ Mama ihrer Entscheidungshoheit freien Lauf und schleppte sich und den wissbegierigen Nachwuchs ins Museum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Ella und Oscar das Verkehrsmuseum nun schon in- und auswendig kennen und sich selbst Oscar das GÃ¤hnen vor dem abermaligen Anblick einer Dampflok aus dem 19. Jahrhundert nicht verkneifen kann, fÃ¼hrte Mamas Plan die vaterlose Familie ins Naturkundemuseum. "Dort gibt es ausgestopfte Tiere", frohlockte die Mutter, musste im Museum aber feststellen, dass zumindest Ellas Interesse an den - wie sagt man - PrÃ¤paraten recht Ã¼bersichtlich war. Eine Ausnahme stellten, dies wurde dem aus Bielefeld Heimgekehrten tags drauf berichtet, die Fische dar. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-97tcWoSVv1s/TWFgAH1QN8I/AAAAAAAADYY/VHPKokK8JVg/s1600/SAM_2145.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-97tcWoSVv1s/TWFgAH1QN8I/AAAAAAAADYY/VHPKokK8JVg/s200/SAM_2145.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575843368880060354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hmm... Was bitte ist objektiv langweiliger als ein prÃ¤parierter Fisch?", mag man da spontan fragen. Doch gibt es bei lÃ¤ngerem Nachdenken noch auÃŸerordentlich viele Dinge, die langweiliger sind. Und da Ellas Interessensgebiete scheinbar invers zu "normalen" Interessensgebieten sind, zeigte sie sich begeistert von den Steinen, die im Naturkundemuseum ausgestellt sind. Steine...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Ende, Mama suchte bereits den Ausgang aus der fabelhaften Welt der Steine und Fische, da studierte Ella den Museums-Flyer noch einmal ganz genau, deutete auf ein krudes Piktogramm und sprach: "Hier waren wir noch nicht." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wKFg314HxuY/TWFg-XgP6cI/AAAAAAAADYo/2CCAiHTuN4U/s1600/SAM_2124.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wKFg314HxuY/TWFg-XgP6cI/AAAAAAAADYo/2CCAiHTuN4U/s200/SAM_2124.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575844438238816706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und richtig: Es handelte sich um eine weitere Abteilung spannendster Steine, die Mama einfach unterschlagen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WÃ¤hrend Ella das abstrakte Piktogramm also recht erfolgreich interpretierte, findet auch Oscar immer mehr Gefallen an der abstrakten Welt. Begriffe wie "oben", "unten", "drei" und schon lange "ich" gehÃ¶ren zu seinem Sprachschatz. Konkrete Dinge wie Ã„pfel, BÃ¤lle oder Teller kann er nicht aussprechen. Wird es aber abstrakt, so richtig schÃ¶n schwer, dann schlÃ¤gt Oscar zu und fÃ¼hrt feinste GesprÃ¤che.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-KJj3Nh1nWg8/TWFg-I1EKKI/AAAAAAAADYg/vlhz-h5gLLo/s1600/SAM_2139.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-KJj3Nh1nWg8/TWFg-I1EKKI/AAAAAAAADYg/vlhz-h5gLLo/s200/SAM_2139.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575844434299594914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dass der Blechtrommel-Oskar auf dem Bild von GÃ¼nter Gras "drei" ist, das kann Oscar jedem sagen, der ihn fragt. Aufgeregt wippend steht Oscar dann unter dem Bild. "Oben" hÃ¤ngt das Objekt, auch das kann Oscar sagen. Und ein Oskar ist da drauf, das weiÃŸ Oscar nun auch und hÃ¤lt den Oskar der Literatur wahrscheinlich fÃ¼r den Oscar seiner Welt. Sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch ein konkreter Gegenstand schiebt sich derzeit in Oscars abstrakte Welt. Seit etwa einer Stunde nÃ¤mlich befasst sich Oscar mit der Kompetenz des Nase-SchnÃ¤uzens und fuchtelt seit ebenso langer Zeit mit TaschentÃ¼chern an seiner Nase herum. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-O7gwUUKvPTY/TWFf_i05JmI/AAAAAAAADYQ/mj8lWMZucjg/s1600/SAM_2149.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-O7gwUUKvPTY/TWFf_i05JmI/AAAAAAAADYQ/mj8lWMZucjg/s200/SAM_2149.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575843358946436706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hier und da latscht der Wicht, der eigentlich schon schlafen soll, aus dem Zimmer und wedelt mit dem Taschentuch wie ein Bahnreisender beim Abschied. Mama oder Papa helfen dann ein bisschen und schieben das Tuch unter Oscars Triefnase von links nach rechts. Danach, man hÃ¶re und staune, lÃ¤uft Oscar alleine durch die gesamte Wohnung, hindurch durch die dunkle KÃ¼che, Ã¶ffnet der MÃ¼lleimer und entsorgt das Tuch sehr erwachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella hat ebenfalls eine neue Leidenschaft entdeckt. Seit gestern, als sie auf ihrer Weltkarte ein sinkendes Schiff sÃ¼dlich von Neufundland entdeckte, ist sie im Titanic-Fieber. Jeder zweite Satz handelt vom UnglÃ¼cksschiff. Papa musste Reportagen auf Youtube und zwei SachbÃ¼cher heraussuchen. Ellas Wissensdurst war nicht zu lÃ¶schen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-sXDuXGLwg8s/TWFf_f-ZL9I/AAAAAAAADYI/mptAQqgpC7M/s1600/SAM_2154.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-sXDuXGLwg8s/TWFf_f-ZL9I/AAAAAAAADYI/mptAQqgpC7M/s200/SAM_2154.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575843358180978642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Vormittag waren die Eltern im Kino. Oma und Opa wurden eingeflogen und normalerweise dreht Ella in dieser Zeit immer vollkommen durch, hÃ¤ngt an irgendwelchen MÃ¶belstÃ¼cken und hat die Wohnung schnell verwÃ¼stet. Nicht so heute.&lt;br /&gt;Versunken in ein Titanic-Buch erzÃ¤hlte sie der neben ihr sitzenden Oma immer wieder von Eisbergen und Schiffen. Oscar und Opa sortierten daneben Memory-KÃ¤rtchen. Konzentrierte Stille lag in der Luft, als Mama und Papa nach Hause kamen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3892468599427966439?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3892468599427966439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/steine-fische-versunkene-schiffe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3892468599427966439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3892468599427966439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/steine-fische-versunkene-schiffe.html' title='Steine, Fische, versunkene Schiffe.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-hOeNMDh-bwM/TWFg-48zXoI/AAAAAAAADYw/ojaTvdnDEag/s72-c/SAM_2113.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7500955329910875280</id><published>2011-02-12T20:51:00.007+01:00</published><updated>2011-02-12T22:58:40.375+01:00</updated><title type='text'>Kreuzberg-Kinderhaus</title><content type='html'>Es gibt im Norden MÃ¼nsters einen Stadtteil namens Kinderhaus. Zwei Dinge weiÃŸ ein Jeder Ã¼ber MÃ¼nster-Kinderhaus: In MÃ¼nster-Kinderhaus ist das soziale Klima recht rauh, und in MÃ¼nster-Kinderhaus befindet sich das deutschlandweit einzige Lepra-Museum. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-IePzQ4hLuG0/TVblgavU-XI/AAAAAAAADYA/s4_YvWq4O8I/s1600/SAM_2076.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-IePzQ4hLuG0/TVblgavU-XI/AAAAAAAADYA/s4_YvWq4O8I/s200/SAM_2076.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893934013970802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Stadtteil zu seinem seltsamen Namen kam, das weiÃŸ wiederum niemand so genau und so kÃ¶nnen wir nur vermuten, dass sich vor Urzeiten im nÃ¶rdlichen MÃ¼nster Ã¤hnliches zutrug wie derzeit in Berlin-Kreuzberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kreuzberg hat nÃ¤mlich Ella die Liebe zum Spiel mit anderen Kindern und von daher das unglaubliche Potenzial ihres Wohnhauses entdeckt. Es war am Montag, als aus dem elternfixierten Kind Ella ein kinderfixiertes Spielmonster wurde, das die Eltern nur noch zum FrÃ¼hstÃ¼ck und zum Ins-Bett-Bringen zu Gesicht bekamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Abholen von der Kita werden die ahnungslosen Eltern dann mit den unter den Kindern bereits besiegelten Verabredungen konfrontiert. Den Eltern wird dann berichtet, ob die nur noch paarweise zu vergebenen Kinder abgeholt werden dÃ¼rfen, oder ob andere Eltern als Gastgeber auserkoren sind.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-0OD6FVBDnVk/TVblgMckGWI/AAAAAAAADX4/AgG2KGMDaJU/s1600/SAM_2081.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-0OD6FVBDnVk/TVblgMckGWI/AAAAAAAADX4/AgG2KGMDaJU/s200/SAM_2081.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893930177173858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Besonders schÃ¶n ist es natÃ¼rlich, wenn Ella die Gastgeberin ist, denn die TÃ¼ren fast aller Wohnungen hier stehen nachmittags grundsÃ¤tzlich offen. Die Kinder des Kinderhauses huschen mal in diese, mal in jene Wohnung und benÃ¶tigen plÃ¶tzlich keine BespaÃŸung durch die Eltern mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FÃ¼r die Eltern fÃ¼hlt es sich so an, als hÃ¤tte der Tag jetzt drei Stunden mehr, denn zwischen 15:30 und 18:30 kÃ¶nnen plÃ¶tzlich sinnvollere Dinge getan werden als 100-Teile-Puzzle zu legen oder Conni-BÃ¼cher vorzulesen...  Wann die Kinderparty endet, bestimmen die Kinder in der Regel auch selber: Kurz vor 18:00 tauscht man sich hier aus, welches Abendbrot in welcher Wohnung zu erwarten ist. Schreit Janek "Bei uns gibt's Bratwurst!", is(s)t Ella abends halt auswÃ¤rts. Gibt's bei Janek auch nur Brot, sitzt er halt mit bei uns. Am Donnerstag gab es bei Janek eine ganz besonders feine Kreation: Pommes mit Kroketten -  auch genannt "zweierlei frittiertes Kartoffelmehl". Ella war natÃ¼rlich dabei.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-VLO4YMjHstc/TVblf0bzqPI/AAAAAAAADXw/x3QNd-LISeY/s1600/SAM_2082.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-VLO4YMjHstc/TVblf0bzqPI/AAAAAAAADXw/x3QNd-LISeY/s200/SAM_2082.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893923731548402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die WG neben uns hat wohl nun auch endgÃ¼ltig begriffen, dass sie in einem Kinderhaus gelandet ist. Dass manchmal die Kinder nÃ¤mlich auch in eben jene Studenten-WG stÃ¼rmen, wenn die TÃ¼r unachtsam geÃ¶ffnet wurde, hat man dort ebenso geschluckt wie die Tatsache, dass die Kinder einfach mal die FuÃŸmatten der Wohnungen vertauscht haben. Wir haben jetzt die WG-FuÃŸmatten vor der TÃ¼r und die WG unsere. Keinen stÃ¶rt das. Die Kinder werden schlieÃŸlich ihre GrÃ¼nde haben, und die Bosse sind sie unterm Strich ja sowieso hier in Kreuzberg-Kinderhaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FÃ¼r Oscar stellt sich das insektenÃ¤hnliche Gewusel in unserem Haus Ã¼brigens Ã¤hnlich wechselhaft dar wie fÃ¼r seine Eltern, denn Oscar ist traurigerweise noch relativ stationÃ¤r gebunden.&lt;br /&gt;Diese "Station" ist sein eigenes Kinderzimmer. Dort sitzt er nachmittags und spielt. Manchmal stÃ¼rmen drei bis vier Kinder des Hauses zu ihm und spielen mit ihm oder um ihn herum. So plÃ¶tzlich wie der Schwarm gekommen ist, verlÃ¤sst der Schwarm - eventuell auf ein geheimes Signal - das Zimmer und surrt in eine andere Etage des Hauses.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-rzrM1QbaGtk/TVblLV5iWuI/AAAAAAAADXo/GB1bO0sD6aU/s1600/SAM_2085.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-rzrM1QbaGtk/TVblLV5iWuI/AAAAAAAADXo/GB1bO0sD6aU/s200/SAM_2085.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893571937360610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar hat begriffen, dass er nicht alleine ins Treppenhaus darf und so hat er mit diesem seltsamen Kinderschwarm, der mal kommt und dann wieder geht, einfach das gemacht, was er mit allen Dingen getan hat, die er sich nicht weiter erklÃ¤ren kann: Er hat ihn akzeptiert. Irgendwann werden die Eltern grÃ¼nes Licht geben und dann darf Oscar mit allen anderen Kindern durchs Haus surren und den Schwarm um einen weiteren Moskito ergÃ¤nzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor Oscar Moskito sein darf, gewÃ¤hrt er uns zunÃ¤chst einmal Einblick in sein Genom. Und was steht dort geschrieben? Oscar ist nachtragend.&lt;br /&gt;Oscars schlimmstes Erlebnis dieser Woche bestand wohl darin, dass Leo-Ben, Oscars Kitas-Kumpel, Oscar in die Hand biss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand weiÃŸ, warum Leo-Ben dies tat. Vielleicht hat Oscar etwas BlÃ¶des zu ihm gesagt, wobei Oscars Wortschatz nicht viele Beleidigungen zulÃ¤sst ("Eier", "Kreua" -&gt; Elefant, "Bau" -&gt; blau - das sind nicht die Worte, bei denen man sich zu einer BeiÃŸattacke genÃ¶tigt sieht), in jedem Fall aber nahm Leo-Ben Oscars Hand und biss hinein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Ro26LOaBcPE/TVblLDzfpuI/AAAAAAAADXg/0BL4Xuu9ye8/s1600/SAM_2095.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ro26LOaBcPE/TVblLDzfpuI/AAAAAAAADXg/0BL4Xuu9ye8/s200/SAM_2095.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893567080179426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar aber, das wusste Leo-Ben vielleicht nicht, hat das GedÃ¤chtnis eines Kreuas (Elefanten). HÃ¶rt Oscar auch nur den Namen Leo-Ben, verfinstert sich sein Gesicht. Er kommt dann ganz nah zu dem, der den Namen nannte, zeigt demjenigen entsetzt seine Hand und sagt "Aua".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute dann besuchten Oscar und Leo-Ben gemeinsam einen Flohmarkt. Oscar wÃ¼rdigte den BeiÃŸer keines Blickes. Oscar ist eingeschnappt. Wir warten einfach mal ab, wie Leo-Ben aus dieser Nummer wieder rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abschlussanekdote gehÃ¶rt aber der groÃŸen Schwester des Nachtragenden: Ella wurde heute vom Papa in die Welt der Kicker-Stecktabelle eingefÃ¼hrt. Jedes Wochenende, so der Plan, soll die Tabelle aktualisiert werden. Ella war zunÃ¤chst durchaus angetan vom GewÃ¼hle in Papas Sammlung von kleinsten Papp-Wappen und sichtlich stolz, als sie Cottbus, den FSV Frankfurt und den SC Paderborn im Chaos fand.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-0zMyXVX_0A4/TVblK_ijoRI/AAAAAAAADXY/2rjDndS17M4/s1600/SAM_2105.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-0zMyXVX_0A4/TVblK_ijoRI/AAAAAAAADXY/2rjDndS17M4/s200/SAM_2105.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893565935395090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als alle Wappen einsortiert wurden, freute sich Ella noch Ã¼ber den zweiten Platz ihrer Leverkusener, da wurde ihr klar, wie schlimm es um Mamas Schalker steht.&lt;br /&gt;"Guck mal", sagte Ella noch ganz gefasst. "Schalke ist Elfter."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause. Ella starrt auf die Tabelle. Denkt nach... Elfter...&lt;br /&gt;Dann wird Ella ganz Gelsenkirchnerin und bricht zusammen. Heulend kauert sie Ã¼ber der Stecktabelle, rennt dann zu Mama. "Schalke ist Elfter...", heult Ella und Mama, selber nicht erfreut darÃ¼ber, versucht zu trÃ¶sten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa klemmt inzwischen die Stecktabelle an den KÃ¼hlschrank und denkt Ã¼ber seine Familie nach...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7500955329910875280?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7500955329910875280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/kreuzberg-kinderhaus.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7500955329910875280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7500955329910875280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/kreuzberg-kinderhaus.html' title='Kreuzberg-Kinderhaus'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-IePzQ4hLuG0/TVblgavU-XI/AAAAAAAADYA/s4_YvWq4O8I/s72-c/SAM_2076.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6058237353304101048</id><published>2011-02-06T20:34:00.010+01:00</published><updated>2011-02-06T22:26:03.406+01:00</updated><title type='text'>Beim FrÃ¼hstÃ¼ck</title><content type='html'>Die SelbststÃ¤ndigkeit unserer Kinder nimmt so langsam Formen an. So geschehen beispielsweise am Mittwoch, als Ella und Oscar den FrÃ¼hstÃ¼ckstisch deckten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74j7OHm5I/AAAAAAAADXA/bbv6bUGPHmo/s1600/SAM_2052.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74j7OHm5I/AAAAAAAADXA/bbv6bUGPHmo/s200/SAM_2052.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570663085179902866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa hatten den klaren Auftrag, nicht - auf gar keinen Fall - die KÃ¼che zu betreten. Man werde das dort schon machen. Die Eltern sollen ruhig mal nicht in die KÃ¼che gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so tigerten Mama und Papa durch den Rest der Wohnung. Bange Blicke richteten sie auf die Uhren im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Unter der KÃ¼chenuhr, die wir nicht sehen durften, die aber auch anzeigte, dass sich Ella und Oscar eigentlich schon lÃ¤ngst in der Schlussphase des morgendlichen Hin-und-Hers befinden mÃ¼ssten, dem Anziehen oder dem Waschen, aber sicherlich nicht dem FrÃ¼hstÃ¼ckstisch-Decken, unter dieser KÃ¼chenuhr beratschlagten die Kinder nun seelenruhig die Vorgehensweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Prinzip kann Ella sehr gut Tische decken. Wir wissen nicht so genau, wie sie das macht, weil auf den von Ella gedeckten Tischen auch immer Artikel zu finden sind, die entweder zu hoch oder zu schwer fÃ¼r Ella sein mÃ¼ssten, aber am Ende lacht uns meistens ein perfekter Tisch an. Das Problem, das mittwochs den ganzen Ablauf des Morgens ins Wanken brachte, hieÃŸ Oscar.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74hxbqaKI/AAAAAAAADWw/hIibM6I5nJs/s1600/SAM_2061.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74hxbqaKI/AAAAAAAADWw/hIibM6I5nJs/s200/SAM_2061.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570663048192616610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar, an sich ein unkomplizierter Zeitgenosse, hat sich nÃ¤mlich einen neuen Spleen ausgedacht. Verwirrt von einem Geburtstagsgeschenk, dem Besteck-Set von "Bob, dem Baumeister", gibt es derzeit kein sensibleres Thema fÃ¼r unseren Sohn als die Frage nach dem richtigen Tisch-Gedeck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So trÃ¤gt er schon mal den gelben Teller und den gelben Becher zurÃ¼ck in den Schrank und fordert laut seine Lieblingsfarbe ("Baaaauuuuu"). Benutztes blaues Geschirr wird hier seit kurzem sofort gereinigt, denn Oscar braucht es zu jeder Mahlzeit.&lt;br /&gt;Ist dies an sich leicht zu durchschauen und auch "in sich" noch irgendwie logisch, so ist zum groÃŸen Ã„rgernis der restlichen Familie, keine Logik zu erkennen, nach der Oscar sein Besteck wÃ¼nscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Fall aber sind die WÃ¼nsche intensiv. Der Herr muss oft schreien und weinen, kann auf keinen Fall mit der Mahlzeit beginnen, wenn er das falsche Messer vorfindet. Dass das richtige Messer nicht unbedingt das "Blaue" ist, macht die Sache kompliziert, denn "Baauuu" kann Oscar sagen. Es gÃ¤be da Messer mit Teddys drauf, Messer mit "Bob, dem Baumeister" drauf, Messer mit anderen tollen Dingen drauf und irgendeines davon will Oscar immer unbedingt haben. Aber wie gesagt - es ist nicht immer dasselbe und benennen kann er unser reichhaltiges Messerangebot auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa lobten in diesem Zusammenhang die DDR und kÃ¶nnen endlich mitreden mit den Leuten, die behaupten: "Es war nicht alles schlecht!". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74Ja44xOI/AAAAAAAADWg/2YognOLQG_8/s1600/SAM_2069.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74Ja44xOI/AAAAAAAADWg/2YognOLQG_8/s200/SAM_2069.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570662629824316642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vollkommen Recht haben diese Leute nÃ¤mlich, denn Vielfalt fÃ¼hrt zu Konflikten. Dies gilt zumindest fÃ¼r Messer und Gabeln und Teller. Alles muss gleich aussehen. GÃ¤be es im Land Ã¼berall das gleiche Messer und den gleichen Teller, wie seinerzeit in der DDR, dann hÃ¤tte Ella am Mittwoch schnell den Tisch decken kÃ¶nnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So beging sie einen Fehler. Sie nahm Oscar und seine Beschwerde bezÃ¼glich des Besteckes ernst. Mama und Papa, die die KÃ¼che ja nicht betreten durften, hÃ¶rten einem verzweifelten GesprÃ¤ch zu, wÃ¤hrend die Uhr unaufhÃ¶rlich tickte. "Oscar, das Messer?" - "WÃ¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤Ã¤". "Okay, okay, Oscar. Das Messer?" - "Neeeeeeeeeeeiiiiiiiin". Es war ein Jammer. Ella hatte nach 30 Minuten den Tisch noch immer nicht gedeckt. Lediglich bis zu den Messern war sie gekommen, aber Oscars Messer war halt falsch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74IsEFdzI/AAAAAAAADWY/3T60wOVFQrQ/s1600/SAM_2071.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74IsEFdzI/AAAAAAAADWY/3T60wOVFQrQ/s200/SAM_2071.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570662617254819634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann unterbanden die Eltern das Schauspiel und erlÃ¤uterten den gestressten Kindern, dass die neue Form der SelbststÃ¤ndigkeit kÃ¼nftig nur an Wochenenden ausgelebt werden darf. Dann nÃ¤mlich, wenn wir es uns zeitlich leisten kÃ¶nnen, dass bis 11 Uhr Ã¼ber Messer diskutiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleiben wir in diesem Blog-Eintrag nun einfach mal beim Thema "FrÃ¼hstÃ¼ck". SchlieÃŸlich hatte Papa Ferien und man konnte jeden Tag herrlich zu viert frÃ¼hstÃ¼cken. So geschehen halt hier und da relevante Dinge beim FrÃ¼hstÃ¼ck: Oscar zum Beispiel erhielt seinen ersten Verweis. Von Kind 1 kennen wir das ja, dass es den Bogen manchmal so furchtbar doll Ã¼berspannt, dass wir es "entfernen" mÃ¼ssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal Ã¼berspannte Oscar. Vermutlich ging es um Teller oder Messer.&lt;br /&gt;Es reichte jedenfalls und so wurde Oscar zum ersten Mal in seinem Leben rausgeschmissen. Mama nahm den entsetzten Fratz und trug ihn meilenweit weg, ins Kinderzimmer nÃ¤mlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama kam zurÃ¼ck zum FrÃ¼hstÃ¼ckstisch.&lt;br /&gt;Hier wunderten wir uns, denn anders als Ella, die in solchen Momenten immer brÃ¼llend hinterhergerannt kommt und sich dann in der KÃ¼che vor Ã„rger Ã¼bergibt, blieb Oscar im Kinderzimmer und wimmerte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74jGQvTqI/AAAAAAAADW4/8uFiziLpB14/s1600/SAM_2058.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74jGQvTqI/AAAAAAAADW4/8uFiziLpB14/s200/SAM_2058.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570663070963814050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa kam dann zu ihm, Oscar schmiegte sich an den Retter und konnte das FrÃ¼hstÃ¼ck anschlieÃŸend ohne Geschrei zu Ende bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ãœbrigen hat Oscar seine kleine DiÃ¤t hinter sich gebracht. Die letzten Tage hat er nÃ¤mlich Ã¼berhaupt keinen FrÃ¼hstÃ¼ckshunger mehr gehabt. Vorbei und vergessen ist das, denn seit Donnerstag fordert Oscar Nutella aufs Brot. Wie doll ihm das schmeckt, zeigen die nackten Zahlen: Oscar frÃ¼hstÃ¼ckte bis Donnerstag zuletzt einen halben Toast. Seit Donnerstag isst er deren drei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Anekdote soll dann auch am FrÃ¼hstÃ¼ckstisch spielen. Besser gesagt, schrÃ¤g unter dem FrÃ¼hstÃ¼ckstisch. Dort liegt nÃ¤mlich Ella und heult fÃ¼rchterlich. Keiner weiÃŸ, was los ist. Minuten vergehen. Ella wÃ¼rgt bereits. Sie keucht und krÃ¼mmt sich. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74KHxnEwI/AAAAAAAADWo/Bv36NiDHWJI/s1600/SAM_2062.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74KHxnEwI/AAAAAAAADWo/Bv36NiDHWJI/s200/SAM_2062.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570662641873392386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ella, was ist denn?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort wird mehr gewÃ¼rgt als gesprochen, ist leider unverstÃ¤ndlich. Ellas Zustand verschlimmert sich. SchlieÃŸlich kann sie sich mit letzter Kraft verstÃ¤ndigen und Ã¤uÃŸert einen Satz, der zu einem aufrecht sitzenden und lieb mit den Augen klappernden Kindlein passt, nicht aber zu einer vom BrÃ¼llen entstellten Furie, die unterm Tisch kauert. Ella wÃ¼rgt: "Du sollst mich STREICHELN!!!" und brÃ¼llt das letzte Wort in einer Form in die KÃ¼che, der drei Ausrufezeichen nicht gerecht werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6058237353304101048?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6058237353304101048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/beim-fruhstuck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6058237353304101048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6058237353304101048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/beim-fruhstuck.html' title='Beim FrÃ¼hstÃ¼ck'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74j7OHm5I/AAAAAAAADXA/bbv6bUGPHmo/s72-c/SAM_2052.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8741801981965343496</id><published>2011-01-30T17:51:00.005+01:00</published><updated>2011-01-30T18:53:46.291+01:00</updated><title type='text'>ZweijÃ¤hrig ungut frÃ¼hstÃ¼cken</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZkCHrEDI/AAAAAAAADWI/Wk4h5uTqsBA/s1600/SAM_1989.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZkCHrEDI/AAAAAAAADWI/Wk4h5uTqsBA/s200/SAM_1989.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568025358636879922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt sie noch, die groÃŸen MÃ¤nner-Themen: zum Beispiel Friseur-Besuche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscars Mama scheiterte jedenfalls klÃ¤glich beim jÃ¼ngsten gemischtgeschlechtlichen Friseurbesuch. Oscar wandt sich energisch und gebrauchte ungefÃ¤hr ein FÃ¼nfzehntel seines Wortschatzes, indem er "Neeeiiiin" schreiend allen Beteiligten verdeutlichte, dass er den Frisiersalon mit exakt dem unfÃ¶rmigen Schopf verlassen wÃ¼rde, mit dem er ihn betreten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Tage spÃ¤ter verkÃ¼ndete der Vater: "Ich hol jetzt Oscar aus der Kita und dann geht er zum Friseur." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZj0HMo7I/AAAAAAAADWA/BxIkByHOJSE/s1600/SAM_1995.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZj0HMo7I/AAAAAAAADWA/BxIkByHOJSE/s200/SAM_1995.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568025354876789682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mama grinste ihren Mann an, wie man die Leute angrinst, die sagen: "Ich gehe jetzt Lotto spielen und gewinne eine Million".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa griff sich den haarigen Sohn aus der bunten Kinderschar und sprach entschlossen: "Oscar, Haare schneiden, ne?". Oscar nickte beeindruckt. Papa imitierte dann noch mit zwei schnappenden Fingern das Friseurhandwerk. Oscar verstand. Schnipp Schnapp. Und: Er war einverstanden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZMkmWEfI/AAAAAAAADVw/M2B3kwHO7Ng/s1600/SAM_2015.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZMkmWEfI/AAAAAAAADVw/M2B3kwHO7Ng/s200/SAM_2015.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568024955575472626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Forschen Schrittes gingen die MÃ¤nner in den Salon. "Oscar wird morgen zwei und soll dann bitte irgendwie vernÃ¼nftig aussehen". Die Friseurin machte sich ans Werk, schimpfte Papa, der Oscars Pony jÃ¼ngst vorsichtig anglich, heftig aus, bildhauerte schlussendlich aber tatsÃ¤chlich einen richtigen Jungen aus dem haarigen Rohmaterial.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist ein Junge!", riefen Papa und die Friseurin entzÃ¼ckt. Im Folgendem bekam Oscar viel Lob fÃ¼r seine neue Frisur. Nur Mama - wir scrollen nach oben, die beim Friseurbesuch leider scheiterte - jammert aus psychologisch nachvollziehbaren GrÃ
