<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945</id><updated>2012-02-16T14:23:48.930+01:00</updated><title type='text'>Ella und Oscar</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>163</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9081338662649955006</id><published>2012-02-12T20:02:00.000+01:00</published><updated>2012-02-12T23:04:39.749+01:00</updated><title type='text'>Das Comeback des Lazy Sunday</title><content type='html'>&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-AQQvhXb5lkM/TzfoIVVh5OI/AAAAAAAAEG4/IlvAdJGCtNo/s1600/DSCI1186.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-AQQvhXb5lkM/TzfoIVVh5OI/AAAAAAAAEG4/IlvAdJGCtNo/s200/DSCI1186.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Natürlich wollen wir nicht&amp;nbsp; übertreiben, aber es fühlt sich ein wenig so an, als hätte eine neue Epoche des Familienlebens begonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn während an Sonntagen der letzten fünfdreiviertel Jahre stets der bangen Frage hinterhergehechelt wurde, was man denn um Gottes Willen unternehmen könne, damit die Kinder ausreichend bespaßt würden, so stellte man heute zu viert fest, dass sich die Vorstellungen bezüglich eines freien Tages seitens der Kinder und seitens der Eltern so langsam annähern.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-MmIYIeR_-8E/TzfoYw8CkOI/AAAAAAAAEHQ/MB73nk1s7bM/s1600/DSCI1201.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-MmIYIeR_-8E/TzfoYw8CkOI/AAAAAAAAEHQ/MB73nk1s7bM/s200/DSCI1201.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Als nämlich Oma heute früh ging, nachdem sie die Nacht im Kinderzimmer zwischen Ella und Oscar verbracht hatte, denn die Eltern waren gestern Abend auswärts, da sprach Papa ins leere Wohnzimmer "Ich will jetzt Sportstudio gucken" und ließ sich ins Sofa fallen. Noch ehe die aufgezeichnete Sendung gestartet werden konnte, bemerkte Papa die Anwesenheit von zwei weiteren Personen, welche nun feststellten, dass im Fernsehen Bob lief - und zwar nicht in der "Bob der Baumeister"-Version, sondern live aus Calgary.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Papa erklärte die Grundzüge des Wintersports, in dem es ja im Prinzip immer darum geht, als erster irgendwie nach unten zu kommen. Eine Uhrzeit lief unten rechts mit, blieb an nicht nachvollziehbaren Stellen stehen und war mal grün und mal rot. Grün war gut und rot war schlecht. Mehr musste man nicht wissen und so entfachten Ella und Oscar innerhalb von kürzester Zeit eine große Leidenschaft für den Bobsport.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-q-UIC2zBXNs/Tzfod_YGeoI/AAAAAAAAEHY/_xSr80ssNDU/s1600/DSCI1205.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-q-UIC2zBXNs/Tzfod_YGeoI/AAAAAAAAEHY/_xSr80ssNDU/s200/DSCI1205.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Papa lag derweil immer noch auf dem Sofa und dachte zwei Dinge, die sich keineswegs ausschlossen: Gedanke 1: "Wintersport ist langweilig". Gedanke 2: "Genauso müssen Sonntage sein. So waren sie früher auch immer".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar freuten sich währenddessen, dass der schnellste Bobfahrer an diesem Tage lange Zeit ein Herr mit dem Vornamen Oscar war und dass am Schluss die Deutschen gewannen. Aufgeregt rannten sie zu Mama und brüllten, was ganz Wintersport-Deutschland an diesem Tage brüllte: "Deutschland war am schnellsten."&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Nachdem also erst Bob und dann das Sportstudio im Fernsehen lief, drohte die Familie allerdings in alte Mechanismen zurückzufallen. Der alte Fehler: Man plante den Sonntag.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-PFUkUgDMUNE/TzfoSR-6_LI/AAAAAAAAEHI/jUuNkIXCuSw/s1600/DSCI1198.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-PFUkUgDMUNE/TzfoSR-6_LI/AAAAAAAAEHI/jUuNkIXCuSw/s200/DSCI1198.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Man könnte zum Puppentheater gehen, so die halbherzig planende Familie, man könnte aber auch ins Museum gehen. Schließlich entschied man sich, ins Schwimmbad zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit später stellte man aber fest, dass die "Mehrheit der Kinder" (O-Ton Mama) keine Lust aufs Schwimmen habe, woraufhin Papa kurz nachdachte und dann erreichte, was vor ihm noch kein Mensch erreichte: Er schaffte es, dass sich Ella einen ganzen Tag lang selbst beschäftigen konnte.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Dazu verknüpfte er seinen Laptop mit dem Fernseher und ließ Ella mit einem Malprogramm und den beiden verknoteten Geräten alleine. Große Werke der digitalen Kunst sind dabei entstanden. Die Künstlerin selbst ist technisch auch schon derart kompetent, dass sie diese unter eigenen Namen abspeichern kann, weshalb derzeit Dateien namens "ELLAS UNTAWASSAWELT" oder "SCHMETTALEN" (Schmetterlinge) auf Papas Laptop exisitieren. Oscar saß staunend neben seiner digital malenden Schwester.&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Mama und Papa konnten an diesem Tage also weiter wie ein Archäologe in früheren Zeiten buddeln. Sie fanden wahnsinnig inspirierende und fast vergessene Möglichkeiten der sonntäglichen Beschäftigung: Mama starrte mehrere Stunden lang in ihr Netbook und Papa hielt einen Mittagsschlaf. Es war nicht weniger als das große Come-Back des Lazy Sunday. Bobfahrern und Malprogramm sei gedankt.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bOrG_QK0mhg/TzfoNdiP_GI/AAAAAAAAEHA/heVSEmdofBs/s1600/DSCI1196.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-bOrG_QK0mhg/TzfoNdiP_GI/AAAAAAAAEHA/heVSEmdofBs/s200/DSCI1196.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Hinzu kommt noch die Tatsache, dass Ella das Duschen für sich entdeckt hat und heute erstmals komplett alleine eine gesamte Selbst-Duschung vorgenommen hat. Bei der richtigen Wassertemperatur ist das ja auch sehr schön, und so war Ella für eine weitere halbe Stunde außerhalb der elterlichen Betreuung gut beschäftigt. Oscar dagegen ist noch nicht so weit: "Oscar, möchtest du heute baden oder duschen?", wurde er vorhin gefragt. Seine Antwort war knallhart: "Ich möchte gar nichts mit Wasser machen." Soso, jetzt wissen wir auch, wen Mama mit der "Mehrheit der Kinder" meinte, die nicht ins Schwimmbad will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass wir während des Lazy Sunday aber nicht vollkommen verkalken, stellte der Spross unter Beweis, als er ungefragt einen ganz großen Aphorismus sprach: "Die Bianca heißt Mama und der Vater heißt Papa." - was für ein wundervoller Einblick in die Gedankenwelt unseres Lümmels.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass Oscar doch von der Eierlikör-Torte genascht hat, die Papa gebacken hatte. Den Kindern wurde diese Torte natürlich strengstens verboten. Ella verstand. Oscar legte dagegen den Kopf schief und nörgelte "Ich mag aber Alkohol".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-sYvitjIRdwQ/TzfoiuYqfAI/AAAAAAAAEHg/43WgdOfl8SE/s1600/DSCI1215.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-sYvitjIRdwQ/TzfoiuYqfAI/AAAAAAAAEHg/43WgdOfl8SE/s200/DSCI1215.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Neben dieser für einen Dreijährigen recht bedenklichen Aussage bereitet uns nach wie vor Ellas Furcht vor absurden Dingen große Kopfschmerzen: Während wir am letzten Wochenende gerade zu Protokoll gaben, dass sich Ella vor einer Seite in Oscars Buch "Große Fahrzeuge" fürchtet, hörte Ella eine für sie neue Benjamin-Blümchen-Folge. Diese wanderte kurz darauf in den Giftschrank und darf dort erst wieder heraus, wenn Ella das Alter (18) erreicht hat, bei welchem man diese Folge hören kann, ohne vor Angst zu weinen, zu zittern und zu wimmern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ella stand am Sonntagabend jedenfalls vollkommen aufgelöst im Wohnzimmer und berichtete unter Tränen, dass Benjamin ins Gefängnis gesteckt wurde. Ella war psychisch vollkommen am Ende.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="" style="clear: both; text-align: left;"&gt;Ähnlich lief es dann am Freitag. Jurij, Ellas linksradikaler Kumpel aus Hamburg war zu Gast. Die Erwachsenen unterhielten sich über Linksextremismus, die Kinder spielten. Jurij war irgendwann der Wolf. Ella und Oscar rannten zunächst lachend vor Jurij weg, ehe sich dieser in den Köpfen unserer Kinder zunehmend in einen realen großen bösen Wolf verwandelte. Ella und Oscar waren außer sich vor Panik.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9081338662649955006?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9081338662649955006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/das-comeback-des-lazy-sunday.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9081338662649955006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9081338662649955006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/das-comeback-des-lazy-sunday.html' title='Das Comeback des Lazy Sunday'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-AQQvhXb5lkM/TzfoIVVh5OI/AAAAAAAAEG4/IlvAdJGCtNo/s72-c/DSCI1186.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8334068588967696852</id><published>2012-02-05T20:57:00.000+01:00</published><updated>2012-02-05T21:14:38.668+01:00</updated><title type='text'>Qualitäts-Check</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jWYRS5_4soo/Ty6v1Y2N6VI/AAAAAAAAEGQ/6I1XWwenq2k/s1600/DSCI1180.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-jWYRS5_4soo/Ty6v1Y2N6VI/AAAAAAAAEGQ/6I1XWwenq2k/s200/DSCI1180.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist die Zeit der großen Qualitätsüberprüfungen bei unseren Kindern. Ella zum Beispiel war in der vorigen Woche beim Schularzt. Sie bestand mit Bravour, was auch nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass Ella Wörter wie "&lt;i&gt;Mikrowellenherd&lt;/i&gt;" oder "&lt;i&gt;Augsburg&lt;/i&gt;" lesen kann und sich ihr Wortschatz als Folge intensiven Hörens von Benjamin-Blümchen-Hörspielen in eine seltsame Richtung entwickelt hat. Ella sagt zum Beispiel gerne mal "Adieu, meine Herren". Klar, dass der Schularzt nicht unbeeindruckt war. Ella zeigte ihm ihr gesamtes Können, patzte nur beim Abmalen eines Baumes, dem Ella einen Ast zuviel verpasste, was aber durchaus typisch für Mädchen bei der schulärztlichen Untersuchung sei, weil der Baum mit vier statt drei Ästen weitaus schöner aussehe, so der Schularzt, und viele Mädchen hier also ästhetisch korrigierend in die Abbildung des kümmerlichen dreiastigen Gehölzes eingriffen. Punktabzug gab es dafür trotzdem. "Adieu, meine Herren", sagte Ella daraufhin und verließ die Praxis. Vielleicht. Papa war nicht dabei und hat sich diesen großartigen Abgang seiner Tochter leider nur ausgedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-bBInHM3SLLE/Ty6vw3rmQsI/AAAAAAAAEGI/1hhcF7FjQ1o/s1600/DSCI1164.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-bBInHM3SLLE/Ty6vw3rmQsI/AAAAAAAAEGI/1hhcF7FjQ1o/s200/DSCI1164.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar war dann - und Papa war dabei - bei einer Untersuchung namens U7a. Zunächst wurde Oscar von einer Arzthelferin in Bezug auf seine Sehkraft in die Mangel genommen. Papa versuchte die gesamte Zeit über hochkonzentriert, die Würde und Kompetenz dieser Arzthelferin nicht zu hinterfragen, während diese in einem Pidgin-German mit unserem Sohn redete, das man aus Kreuzberg 61 nicht gewohnt ist: "Du siehst doch hier sechs Tiere, waaaa? Welsches is denn faschwommmnn?" Oscar versuchte das Rätsel zu knacken und starrte verzweifelt auf die sechs Tiere, von denen der Hase verschwommen abgebildet war. "Ick teste jetze die 3D-Sehstärke", erläuterte die Arzthelferin dem Vater derweil.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Z-jRcinG-Ys/Ty6v6Opqv_I/AAAAAAAAEGY/rxKP_KnM_rk/s1600/DSCI1181.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-Z-jRcinG-Ys/Ty6v6Opqv_I/AAAAAAAAEGY/rxKP_KnM_rk/s200/DSCI1181.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar konnte aber mit dem Wort "faschwommmmmnnn" nichts anfangen. Selten hatte er es bislang mit Dingen zu tun, die verschwommen abgebildet waren und so fehlte ihm diese Vokabel. Da die Ärztin aber a) vom Fach war, und b) unbedingt ermitteln wollte, ob Oscar in 3D gucken kann, formulierte sie gekonnt um und sprach in die fassungslosen Gesichter von Vater und Sohn: "Osca. Wo isssn der Hase?". Oscar zeigte auf das Tier, das verschwommen war. Die Arzthelferin war zufrieden und verschwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-2oPy5nU4p8I/Ty6v-m9TA3I/AAAAAAAAEGg/y6dH8RwCzIY/s1600/DSCI1151.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-2oPy5nU4p8I/Ty6v-m9TA3I/AAAAAAAAEGg/y6dH8RwCzIY/s200/DSCI1151.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Dann kam eine richtige Ärztin mit der Oscar sehr schnell (und dazu ist die U7a in Wahrheit da) Freundschaft schloss. Denn statt mit Spritzen und bitteren Medikamenten erschien Frau Doktor mit einem Ball und einem Bilderbuch. Oscar begann vor Vorfreude auf das bervorstehende Fußballspiel wild zu hüpfen, was die U7a deutlich verkürzte, da Frau Doktor bereits nach 20 Sekunden zu folgendem Ergebnis kam: "Also motorisch ist Oscar absolut in Ordnung". Der hier benannte hüpfte derweil laut gackernd durch das Arztzimmer und schoss im Anschluss der Frau Doktor brettharte Bälle vor die Füße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach musste Oscar ins Bilderbuch gucken. Auf einer Seite waren Fahrzeuge. "Boaaaah", machte der Sohn um dann zu zeigen, dass er einerseits einen großen Wortschatz hat, der bis zum Fachbegriff "ICE" reicht, dass er aber auch noch großes Mitleid erzeugt, wenn er "Uiigzeu" sagt, wenn er Flugzeug meint. Übrigens kann Oscar das SCH in "Schaf", aber nicht in "Jein" (Schwein). Das nur am Rande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-qXFqVXQL0Ls/Ty6wDcZFELI/AAAAAAAAEGo/0xy6xIbdIm8/s1600/DSCI1153.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-qXFqVXQL0Ls/Ty6wDcZFELI/AAAAAAAAEGo/0xy6xIbdIm8/s200/DSCI1153.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Schnell übergeleitet zu Ella. Denn auch diese blickte in dieser Woche in ein Fahrzeugbuch. Es handelte sich um ein Buch, das Oscar in der Kita zum Geburtstag erhielt. Von der ersten bis zur letzten Seite erfüllt dieses Buch alle Erwartungen, die ein Buch mit dem Titel "Fahrzeuge" erfüllen muss. Oscar, der rechtmäßige Besitzer des Buches schlief aber bereits, als Ella - geplagt von massiven Einschlafstörungen - sich dieses Buch zur Brust nahm.&lt;br /&gt;Eine Minute später brach sie in Tränen aus, lief zu ihrem Papa und ließ sich trösten. Was denn los wäre, wollte Papa wissen. "Ich hab Angst", gurgelte Ella und zeigte zitternd auf das Buch.&lt;br /&gt;So ganz normal ist das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Qualitäts-Check fand heute Abend beim Abendessen statt. Geprüft wurden: Oscars Frustrationstoleranz und Oscars Mundhöhlengröße.&lt;br /&gt;Die Frustrationstoleranz ist leider nicht hoch, denn als Oscar erfahren musste, dass seine heißgeliebten Fahrzeug-Nudeln in einem ordinären Nudelauflauf verschwanden und für Oscar demzufolge völlig ungenießbar wurden, zeigte er sich unterm Strich recht wenig gefasst. Während der Rest der Familie speiste, wimmerte Oscar unterm Tisch und sprach in endlosem Vokalbrei "Ichwillmeinefaaaaazeugnuuuudeln".&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-ExDqFpI5dWg/Ty6wI3ePTKI/AAAAAAAAEGw/SwYzrVcFSIs/s1600/DSCI1158.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-ExDqFpI5dWg/Ty6wI3ePTKI/AAAAAAAAEGw/SwYzrVcFSIs/s200/DSCI1158.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Beim Dessert, der aus Mohnkuchen bestand, konnte aber erstmals Oscars Mundhöhle vermessen werden. Ein Stück Mohnkuchen der Größe 5x3x2 Zentimeter verschwand nämlich auf einmal in Oscars Mund, ohne dass der Junge dabei auch nur ein Molekül Mohnkuchen nach außen dringen ließ.&lt;br /&gt;"Oscars Mundmuskulatur", dozierte die Mutter, "ist ungeheuer stark". Oscar blickte sie kauend an, sprang dann auf und rannte mit 30 Kubikzentimeter Mohnkuchen im Mund quer durch die Wohnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-4d7951d551de9464" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v15.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D4d7951d551de9464%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331608897%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D6A584F87D1FEAD606C3100D1B9030875651627C.8359D76F9DA2D27518A7DA93EE943D3DB220E4D3%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D4d7951d551de9464%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Df7xMjeaxT3081Yq9ROBI8-qcPco&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v15.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D4d7951d551de9464%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1331608897%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D6A584F87D1FEAD606C3100D1B9030875651627C.8359D76F9DA2D27518A7DA93EE943D3DB220E4D3%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D4d7951d551de9464%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3Df7xMjeaxT3081Yq9ROBI8-qcPco&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8334068588967696852?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8334068588967696852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/qualitats-check.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8334068588967696852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8334068588967696852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/02/qualitats-check.html' title='Qualitäts-Check'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jWYRS5_4soo/Ty6v1Y2N6VI/AAAAAAAAEGQ/6I1XWwenq2k/s72-c/DSCI1180.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-1219662962420133407</id><published>2012-01-29T20:48:00.000+01:00</published><updated>2012-01-29T20:57:30.082+01:00</updated><title type='text'>Flucht und Verzicht. Kindheit in Deutschland 2012.</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-knmN4RyViPI/TyBeEXU1dlI/AAAAAAAAEFg/ylIylIRf-dk/s1600/DSCI1103.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-knmN4RyViPI/TyBeEXU1dlI/AAAAAAAAEFg/ylIylIRf-dk/s200/DSCI1103.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Den sieben Menschen, die in der letzten Woche den Blog angeklickt haben, ist sicher schnell folgendes aufgefallen: Es gab keinen neuen Blog. Und hier kommt die Begründung: Der Vater reiste am vergangenen Freitag mit mehr als 60 Elftklässlern nach Prag und konnte deshalb am Sonntag nicht bloggen.&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-12RgxUIop00/TyWWEyGgNMI/AAAAAAAAEFw/LBFXrxs0Oqk/s1600/DSCI1145.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-12RgxUIop00/TyWWEyGgNMI/AAAAAAAAEFw/LBFXrxs0Oqk/s200/DSCI1145.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Oscar selbst sorgte übrigens dafür, dass eben jene Menschenmenge nicht wie gewöhnlich von Montag bis Freitag auf Klassenreise fuhr, sondern von Freitag bis Dienstag. Denn am Mittwoch hatte Oscar Geburtstag. Papa wollte dabei sein, und deshalb fuhren mehr als 60 Schüler schon früher nach Prag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Zeit vor Papas Reise ist nicht viel zu berichten, abgesehen vielleicht von Oscars großem Gequengel beim Abendbrot vor Papas Abreise. Oscar äußerte einen Wunsch, den der Papa zu erfüllen nicht bereit war. Es flossen Tränen. Papa blieb aber stur und sollte dies später damit begründen, dass a) man dem jungen Herren nur dann jeden Wunsch erfüllen solle, wenn man gewillt ist, ihn gezielt zu einem Tyrannen zu erziehen und dass b) die Erfüllung dieses konkreten Kinderwunsches nur unter Verlust jeglicher Würde vonstatten gehen könne.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-bE_7BDjteUU/TyWWKtE5bnI/AAAAAAAAEF4/BjB4ASp-TtE/s1600/DSCI1132.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-bE_7BDjteUU/TyWWKtE5bnI/AAAAAAAAEF4/BjB4ASp-TtE/s200/DSCI1132.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Mutter war dies egal. Ohne weiter über Tyrannen oder Würde nachzudenken, erfüllte sie Oscars Wunsch und goss ihm Maggi in den Vanillejoghurt.&lt;br /&gt;Beim Anblick des weißen Joghurts mit dem - nun ja, raffinierten - Topping geschahen folgende Dinge: Oscar hörte augenblicklich auf zu weinen und speiste genüsslich Vanillejoghurt mit Maggi. Papa unterdrückte erfolgreich seinen Brechreiz. Mama widmete sich anderen Absurditäten des Alltags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Ealya7nPOQM/TyBd6P2IcQI/AAAAAAAAEFQ/fKI8TAnnwXg/s1600/DSCI1100.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ealya7nPOQM/TyBd6P2IcQI/AAAAAAAAEFQ/fKI8TAnnwXg/s200/DSCI1100.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Papa fuhr dann also nach Prag, ohne wirklich geordnete Verhältnisse zu hinterlassen. Aber - so die Mutter in ein paar E-Mails - die Familie konnte auch zu dritt wunderbar durchs Leben gehen.&lt;br /&gt;So gab es eigentlich nur einen größeren Patzer. Dann nämlich, als Oscar bei IKEA plötzlich weg war, nachdem Mama wohl eine Sekunde zu viel in ihren Hot Dog starrte. Wurst und Röstzwiebeln da. Oscar weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnell wollte Mama mit diesem Problem nicht mehr alleine sein. Die IKEA-Mitarbeiter fanden das mit Oscars Verschwinden auch ganz interessant und positionierten sich sofort vor jedem einzelnen Ausgang. Für zwei Minuten ging es der gesamten Belegschaft von IKEA Schöneberg mal nicht um Ivars oder Bennos, sondern nur um einen kleinen Jungen in karierter Jacke, so die detaillverliebte Beschreibung der Kindsmutter.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-4oW9WGcKzgc/TyBeJaCCUII/AAAAAAAAEFo/fCG1ankzQ8o/s1600/DSCI1107.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-4oW9WGcKzgc/TyBeJaCCUII/AAAAAAAAEFo/fCG1ankzQ8o/s200/DSCI1107.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Schnell tauchte Oscar aber wieder auf. Der Kleine sei in der Tiefgarage des Hauses wohl irgendwie auffällig geworden. Oscar stand dann also wieder vor der Mutter und während die IKEA-Leute nun wieder zum tristen Möbel-Alltag übergingen, zeigte der Flüchtling keine Zeichen von Reue oder Panik. Oscar schmiegte sich im folgenden sehr lange sehr doll an einen Schenkel der Mutter. Das war alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Papa wieder da war, wurde Oscar plötzlich drei. Die obligatorische &lt;a href="http://img1.seite3.ch/news/309/252313-blechtrommel.jpg" target="_blank"&gt;Blechtrommel &lt;/a&gt;nahm Oscar ebenso in Empfang wie diverse andere Präsente. Danach ging es in den Garten Eden aller Kinder und Männer: Eine Miniaturwelt mit vielen Zügen und Knöpfen.&lt;br /&gt;Am Nachmittag wurde dann Oscars Hochbett zusammengeschraubt und seither liegen unser Kinder in etwa auf der gleichen Höhe. Hochbett links. Hochbett rechts. Die Kinder sind begeistert. Am nächsten Tag wachten die Eltern auf und im Elternbett lagen: Mama. Papa. Ella. Oscar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-YR5gxBLlHIY/TyBdruFWkWI/AAAAAAAAEE4/ViYVIYW5Udw/s1600/DSCI1113.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-YR5gxBLlHIY/TyBdruFWkWI/AAAAAAAAEE4/ViYVIYW5Udw/s200/DSCI1113.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;A propos Ella: Ella hat für sich beschlossen, ab jetzt so richtig groß zu sein. "Groß sein" bedeutet für Ella scheinbar: Verzicht, Kasteiung und Entbehrung.&lt;br /&gt;Am Abend geht's immer los: Nein, Ella möchte nicht fernsehen. Nein, Ella will keine Gute-Nacht-Geschichte mehr hören. Nein, Ella will keine CD mehr hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Traurig daran ist, dass diese drei Dinge große Eckpfeiler in Ellas Leben sind. Ella, die zum Beispiel weder gerne isst noch gerne spielt, bezieht rund 80 % ihrer Vergnügungen aus dem Fernseher, aus Vorlesegeschichten und aus Hörspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-f5mdJ5nSYlU/TyBd1RgYrXI/AAAAAAAAEFI/iwNawxs_OBs/s1600/DSCI1092.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-f5mdJ5nSYlU/TyBd1RgYrXI/AAAAAAAAEFI/iwNawxs_OBs/s200/DSCI1092.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Geht man aber jetzt gegen Abend ins Kinderzimmer, so findet man dort ein Kind vor, dass sich selbst umgezogen hat, dass sich die Zähne geputzt hat und dass nun im Bett liegt und an die Decke starrt, während der CD-Player aus ist und Oscar nebenan noch "Maulwurf" auf DVD guckt. Seltsam.&lt;br /&gt;Papa überredet Ella dann regelrecht zu Vergnügungen, sodass er ihr heute doch noch vorlesen durfte (Ella zu Papa: "Aber nur zwei Seiten !!!!!") und ihr auch noch eine CD einlegen durfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-P3Z6dQdzY58/TyBd_pYf7aI/AAAAAAAAEFY/jyWfOKVPwqw/s1600/DSCI1101.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-P3Z6dQdzY58/TyBd_pYf7aI/AAAAAAAAEFY/jyWfOKVPwqw/s200/DSCI1101.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Wir finden Ellas Verhalten derzeit regelrecht pubertär. Wir sehen sie in acht oder zehn Jahren vor uns, wie sie in grenzenloser Kasteiung zur Vegetarierin mutiert und ihren Familienmitgliedern ihren stillen Protest vorwurfsvoll schweigend entgegen bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun der traditionell lieblose Schlussabsatz: Oscar feierte mit der gesamten Familie, aus finsteren und großartigen Gegenden Berlins und Nordrheinwestfalens angereist, seinen Geburtstag. Er erhielt Geschenke. Ella blieb seltsam. Sie sagte, sie möchte im nächsten Jahr nicht mit der Familie feiern. Sie liebt den Verzicht. Das Berufsinformationszentrum rät: Nonne oder Polarforscher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-qjoxazENUM0/TyWWPefaeqI/AAAAAAAAEGA/tFtEMnkw9Zs/s1600/DSCI1139.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="300" src="http://3.bp.blogspot.com/-qjoxazENUM0/TyWWPefaeqI/AAAAAAAAEGA/tFtEMnkw9Zs/s400/DSCI1139.JPG" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-1219662962420133407?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/1219662962420133407/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/flucht-und-verzicht-kindheit-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1219662962420133407'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1219662962420133407'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/flucht-und-verzicht-kindheit-in.html' title='Flucht und Verzicht. Kindheit in Deutschland 2012.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-knmN4RyViPI/TyBeEXU1dlI/AAAAAAAAEFg/ylIylIRf-dk/s72-c/DSCI1103.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8593868306639739782</id><published>2012-01-16T18:36:00.003+01:00</published><updated>2012-01-16T19:41:55.101+01:00</updated><title type='text'>Wenn der Strohrum alle ist, müssen die Kinder ins Bett</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-jDOQRgwuQd4/TxMhiZHJ04I/AAAAAAAAEEQ/eUJaYlTt5YE/s1600/DSCI1056.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-jDOQRgwuQd4/TxMhiZHJ04I/AAAAAAAAEEQ/eUJaYlTt5YE/s200/DSCI1056.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Als Ella am Samstagabend noch mal kurz aus dem Bette stieg - eine Eigenart, die sie an manchen Abenden bis in den zweistelligen Bereich ausführt: mal um zu pinkeln, mal um den Eltern ihre Liebe zu gestehen, mal um zu jammern - als sie also auch an diesem Samstagabend aus dem Bette stieg, fand sie neben ihren Eltern noch weitere drei Personen im Wohnzimmer vor. Die Erwachsenen waren um einen Tisch angeordnet, auf dessen Mitte ein großer Topf stand. Jemand goss eine Flüssigkeit hinein und eine Flamme schoss empor. Was man halt abends so macht...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-vZGMo8bxbNk/TxMhxXp0NqI/AAAAAAAAEEo/8-oUJsSCNfI/s1600/DSCI1081.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-vZGMo8bxbNk/TxMhxXp0NqI/AAAAAAAAEEo/8-oUJsSCNfI/s200/DSCI1081.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;"Das ist eine Feuerzangenbowle, Ella", lallte da jemand. Ella war beeindruckt. Ihren ursprünglichen Grund des abendlichen Aufstehens artikulierte sie nun gar nicht mehr. Mit offenem Mund setzte sie sich in großem Abstand zur Feuerquelle und ließ ihren Vater über die Brennbarkeit verschiedener Flüssigkeiten referieren.&lt;br /&gt;Ella weiß jetzt, dass Strohrum brennt, dass Bier nicht brennt und dass Erwachsene manchmal am Samstag Strohrum über einen Zuckerkegel gießen und diesen dann unter nahezu meterhohen Flammen zu schmelzen gedenken auf dass ein Getränk dabei heraus kommt, dass auch nicht wesentlich anders als Glühwein aus der Mikrowelle schmeckt. Aber wer nun einmal in Besitz einer Feuerdecke und eines Feuerlöschers ist, der erhitzt seine Getränke nicht in der Mikrowelle. Ella weiß all dies nun. Gerade noch rechtzeitig vor der Einschulung. Nach etwa dreißig Minuten war das Spiel mit dem Feuer übrigens vorbei. Ella verstand: Der Strohrum ist alle. Ich geh ins Bett. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NxekcUVkJrs/TxMhsOQTGDI/AAAAAAAAEEg/5D0F4Js_jzY/s1600/DSCI1080.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-NxekcUVkJrs/TxMhsOQTGDI/AAAAAAAAEEg/5D0F4Js_jzY/s200/DSCI1080.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Dass die Eltern Besuch hatten, ist übrigens eine nicht zu verachtende Randinformation des bisherigen Blog-Eintrags. Oft nämlich diskutieren wir hier nämlich, wer von Ellas Eltern dem Töchterlein denn die Gastfreundschaft vererbt hat, die Ella häufig sehr gut hinter einer eisigen Miene zu verstecken versteht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Essenz dieser Gastunfreundlichkeit wurde zuletzt in Richtung Ela Maya aus Magdeburg versprüht. Diese kam nämlich für zwei Stunden zu Besuch. Und wie schon vor ein paar Tagen, als beide Mädels gemeinsam Silvester feierten, gierte Ela Maya nach sozialem Kontakt und gemeinsamen Spiel, während Ella all dies komplett ablehnte. Hektisch übersetzten die Eltern Ellas ekelhaftes Verhalten in die Elternsprache ("Sie braucht halt immer ein bisschen um warmzuwerden...").&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-nbsKQeY057g/TxMh2-Nk88I/AAAAAAAAEEw/J9adKQBTC_c/s1600/DSCI1082.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-nbsKQeY057g/TxMh2-Nk88I/AAAAAAAAEEw/J9adKQBTC_c/s200/DSCI1082.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Jedes Kind spielte dann für sich, bis Ella zeigte, dass sie innerfamiliär durchaus zu gemeinsamen Spielereien in der Lage ist und mit ihrem Bruder Pferd und Reiter spielte. Ella war dankenswerter Weise das Pferd und Oscar hoch zu Ross. In dieser Formation ritt man dann am alleine spielenden Besuch laut jubelnd vorbei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ist Ella nicht immer so ungastlich. Überhaupt ist sie hier so etwas wie "Die Tür", die man von Szene-Discos kennt. Wenn es klingelt, entscheidet Ella, ob die Tür geöffnet wird oder nicht. Draußen steht sowieso immer nur ein Kind. Oscar kommt noch nicht an die Klinke. Also entscheidet Ella über den Einlass. Abgestumpft und von tiefen Falten durchzogen ist es ihnen mittlerweile egal, wie viele Nachbarskinder durch die Wohnung jagen. Es ist eigentlich auch egal, ob die eigenen noch darunter sind. Dies wird für alle Erwachsenen hier im Haus immer erst zur Abendbrotzeit interessant. Da will man dann schon dem eigenen Kind die Wurst darreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag - der Vater war nicht zugegen - war es besonders kompliziert, die Kinder wieder den richtigen Wohnungen zuzuteilen:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-uWOpLncXHOg/TxMhcGV7lkI/AAAAAAAAEEI/bt67VGB2nQ4/s1600/DSCI1089.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-uWOpLncXHOg/TxMhcGV7lkI/AAAAAAAAEEI/bt67VGB2nQ4/s200/DSCI1089.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;In der eigenen Wohnung, nennen wir sie Wohnung A, befanden sich Kinder, aber nicht die eigenen (A), sondern die aus einer Nachbarwohnung (B). Mama ging also hinunter zum Nachbarn (B) und fragte nach Ella und Oscar. Es seien zwar durchaus Kinder (C) in der Wohnung, sagte dieser, doch handele es sich dabei weder um seine eigenen (B) noch um Ella oder Oscar (A). Geschehen war dies am Donnerstag, dem Tag, an dem kein Kind in der eigenen Wohnung spielte und dennoch in jeder Wohnung Kinder waren. Ella und Oscar waren demnach wohl in der Wohnung C, allerdings ohne die dort wohnenden Kinder anzutreffen, denn die waren ja gerade in Wohnung ähhhh... B.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-UGa2L-TbWpU/TxMhm68dOWI/AAAAAAAAEEY/wd8smU4poU0/s1600/DSCI1067.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-UGa2L-TbWpU/TxMhm68dOWI/AAAAAAAAEEY/wd8smU4poU0/s200/DSCI1067.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;In Oscars Welt ist auch so einiges passiert. Beispielsweise wird er derzeit morgens immer gleich auf die Toilette gesetzt. Erst schimpft er ("Ich will nichts machen..."), dann erhält er einen Playmobil-Prospekt und dann versinkt er in dieser feinen Lektüre. Der Rest der Familie frühstückt dann schon mal, ehe Oscar Vollzug vermeldet. Wir sind gespannt, wann wir die letzte Windel unseres Lebens schnüren müssen... Der Playmobilkatalog hilft jedenfalls schon ganz gut mit, dieses Ziel bald zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag fuhr die gesamte Familie ins Theater. Bevor Mama und Papa den Zuschauerraum betraten, übernahm eine theatereigene Kinderbetreuung Ella, Oscar und drei weitere Kinder. Und während auf der Bühne über einen zerbrochenen Krug gestritten wurde, ließen Ella und Oscar sich toll schminken. Ella war Prinzessin und Oscar so eine Art Eulengespenst. Zuvor, dies zeigt das letzte Bild, war er auch mal Zebra, seine Lieblingsrolle. &lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8593868306639739782?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8593868306639739782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/wenn-der-strohrum-alle-ist-mussen-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8593868306639739782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8593868306639739782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/wenn-der-strohrum-alle-ist-mussen-die.html' title='Wenn der Strohrum alle ist, müssen die Kinder ins Bett'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-jDOQRgwuQd4/TxMhiZHJ04I/AAAAAAAAEEQ/eUJaYlTt5YE/s72-c/DSCI1056.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3992929171966392372</id><published>2012-01-08T20:53:00.000+01:00</published><updated>2012-01-09T17:53:47.463+01:00</updated><title type='text'>Was "Wellness" heißt</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-JH2LZcmoCEQ/TwnozyH-tHI/AAAAAAAAEDg/xSwHS-Ziqkw/s1600/DSCI1035.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-JH2LZcmoCEQ/TwnozyH-tHI/AAAAAAAAEDg/xSwHS-Ziqkw/s200/DSCI1035.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Ein kurzer Blog-Eintrag droht. Und auch die Bilder, aus denen wir immer deren sechs für den Blog auswählen, waren von recht überschaubarer Anzahl, weshalb es in dieser Woche auch erstaunlich nichtssagende Bilder in die Top6 geschafft haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum gibt es kaum etwas zu erzählen? Warum wurde kaum fotografiert? Nun. Familie Hoffmann machte einen Wellness-Kurzurlaub. Diesen verbrachte man allerdings nicht zusammen, sondern man teilte sich auf, sodass diejenigen, die hier immer fotografiert werden von demjenigen, der immer fotografiert, weit entfernt waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wellness" hieß für Mama und Papa nämlich: Urlaub in einem hochwertigen Hotel mit großem Saunabereich. Am Abend dinnierte man, am Morgen frühstückte man in einer Art und Weise, die man längst verloren glaubte. Ausführlich nämlich und ohne Geschrei und Tränen. Dazwischen saß man in der Sauna, in welcher auch niemals getobt oder getreten wurde, hier und da ging man auch ins Schwimmbecken, wo kein Kind zu ertrinken drohte oder jeden einzelnen Wasserspritzer bekreischen musste. Kurzum: Es war wirklich Wellness.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7D6Ql7FWeAU/TwnovqHYtoI/AAAAAAAAEDY/kb1mlgnhC8Y/s1600/DSCI1033.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-7D6Ql7FWeAU/TwnovqHYtoI/AAAAAAAAEDY/kb1mlgnhC8Y/s200/DSCI1033.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wellness" hieß für Ella und Oscar an diesem Wochenende dagegen: Oma kommt!&lt;br /&gt;Jubelnd wurde diese in Empfang genommen, und während sich Mama und Papa Richtung Brandenburg verabschiedeten, genossen Ella und Oscar ihr Rundumprogramm. Oma spielte, Oma fuhr mit den beiden nach Lichtenrade, wo Opa auf dem Sofa saß ("Ella, saß Opa wieder die ganze Zeit auf dem Sofa?", fragte Papa. "Nein", sagte Ella, "er hat nicht nur auf dem Sofa gesessen. Er hat auch mal Mittagsschlaf gemacht.") Oma wusste, wie man den KiKa anmacht, Oma konnte Holzschienen zusammenstecken, Oma bereitete &lt;a href="http://www.mcdonalds.de/produkte/happy_meal.html#/home" target="_blank"&gt;wunderbares Essen&lt;/a&gt; zu. Ella und Oscar waren jedenfalls bestens versorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-cRAnACCf8e8/Twno4_yMTuI/AAAAAAAAEDo/5v_PPvlsVDs/s1600/DSCI1038.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-cRAnACCf8e8/Twno4_yMTuI/AAAAAAAAEDo/5v_PPvlsVDs/s200/DSCI1038.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Für Oma hieß "Wellness": etwa 36 Stunden die heißgeliebten Enkel für sich zu haben. Abends mit ihnen bei "Benjamin Blümchen als Bäcker" einzuschlafen und morgens neben ihnen wachzuwerden und gleich kuscheln zu dürfen/müssen. Dass so etwas aber nie so romantisch ist, wie es klingt, weiß Oma jetzt auch, denn während Ella eine morgendliche Massage (-&amp;gt; Wellness) verlangte, wollte Oscar in herkömmlicher Weise kuscheln, was für Oma, die entgegen jeder Erwartung auch nur mit zwei Armen ausgestattet ist, nicht einfach zu bewerstelligen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-53cowzueBCA/Twno9pQjY6I/AAAAAAAAEDw/I9gS-A2Y8D4/s1600/DSCI1044.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-53cowzueBCA/Twno9pQjY6I/AAAAAAAAEDw/I9gS-A2Y8D4/s200/DSCI1044.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Zudem schoben sich die drei, von denen hier gerade die Rede ist, für die Nacht zwei Matratzen zu einer Liege- und Schlaflandschaft zusammen, weil kein Kind auf seine Matratze verzichten, aber beide neben Oma liegen wollten. Hierbei entstand ein spürbarer Höhenunterschied zwischen den beiden Matratzen, weshalb die am Morgen vollkommen überbuchte Oma (Massage links, Kuscheln rechts) bereits am Abend in extreme Schieflage geraten sein musste. Oma wäre aber nicht Oma, wenn sie nicht all dies ohne einen Funken des Selbstmitleids oder einer Beschwerde erzählen würde. Sie scheint diese Nacht wirklich genossen zu haben. Schief liegend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-g03DpdHpKF4/TwnpCgX86tI/AAAAAAAAED4/cN9ec_XoD50/s1600/DSCI1049.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-g03DpdHpKF4/TwnpCgX86tI/AAAAAAAAED4/cN9ec_XoD50/s200/DSCI1049.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Aber auch die Eltern, in mancher Hinsicht ja dann doch anders als Großeltern, erfüllen auch die krudesten Wünsche. Eine absolute Top-Szene spielte sich deshalb am Samstagmorgen beim Frühstück ab, kurz bevor Oma kam.&lt;br /&gt;Seit Monaten ist es eine liebe Tradition bei uns, dass kurz vor dem Frühstück ein riesiges Durcheinander herrscht, weil vor allem Oscar auf bestimmte Farben seiner Frühstücksutensilien besteht. Momentan befindet sich der Herr in einer Orange-Phase. Andere Farben werden angeschrieen. Schnell werden dann natürlich der Teller, der Becher und das Messer ausgetauscht. Am Samstagmorgen ging dies aber nicht. "Oscar, das orangefarbene Messer ist schmutzig", erläuterte Mama ihrem fassungslosen Sohn. Dieser tobte. Er tobte rund zwei Minuten und gurgelte dabei immer wieder etwas vom Messer.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--LtYyngorag/TwnpH5URxjI/AAAAAAAAEEA/U4AdUBlMoos/s1600/DSCI1051.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/--LtYyngorag/TwnpH5URxjI/AAAAAAAAEEA/U4AdUBlMoos/s200/DSCI1051.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama ging - um das Frühstück zu retten - zur Geschirrspülmaschine, griff das schmutzige orangefarbene Messer, spülte es ab und reichte es Oscar. Oscar betrachtete das Messer kurz, schmiss dann seinen Kopf wütend zur Seite und brüllte: "Ich will das schmutzige orangefarbene Messer." Während Papa daraufhin erstarrte, griff Mama geistesgegenwärtig das saubere Messer, strich damit einmal kräftig durch Schmierkäse und reichte Oscar nun das erneut stark beschmutzte Messer. Oscar hörte sofort auf zu toben, griff befriedigt nach dem widerwärtigen Messer und schmierte sich damit ein Nutella-Brot. "Befehl von ganz unten", heißt diesbezüglich das neue Album von Deichkind.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3992929171966392372?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3992929171966392372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/was-wellness-heit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3992929171966392372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3992929171966392372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/was-wellness-heit.html' title='Was &quot;Wellness&quot; heißt'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-JH2LZcmoCEQ/TwnozyH-tHI/AAAAAAAAEDg/xSwHS-Ziqkw/s72-c/DSCI1035.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-635813487556060631</id><published>2012-01-02T21:43:00.000+01:00</published><updated>2012-01-02T22:12:34.752+01:00</updated><title type='text'>Zweierlei Milch</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-Gp6za2kBnLA/TwIJ_Tv-xCI/AAAAAAAAECg/7eJcEDLV47A/s1600/DSCI0943.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-Gp6za2kBnLA/TwIJ_Tv-xCI/AAAAAAAAECg/7eJcEDLV47A/s200/DSCI0943.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Das Jahr 2012 war erst wenige Stunden alt, da gewährte uns Oscar einen tiefen Einblick in sein bei Lichte betrachtet noch recht unfertiges Hirn: &lt;br /&gt;Am Frühstückstisch in Magdeburg, wo man den Jahreswechsel beging, orderte Oscar einen Kakao. Der Kakao, so Oscar schon leicht wimmernd in Richtung Küche, möge aber kein Kakao aus Kakaopulver sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar bekam das Getränk gereicht. Es handelte sich um normale Milch. Kuh-Milch, wie Oscar immer betont, um klarzustellen, dass er keine Waranmilch oder Antilopenmilch möchte.&lt;br /&gt;In diese Milch kippte nun jemand Kakaopulver. Oscar war entsetzt. Das neue Jahr war um 10.00 Uhr an diesem 1.Januar schon im Eimer. "Keinen Pulverkakao" schluchzte Oscar und niedliche Tränen rannen über sein Gesicht. "Ich will Kakaomilch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-ARKtkW0XHNE/TwIKDkLnh0I/AAAAAAAAECo/lrI6-pApJfo/s1600/DSCI0952.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-ARKtkW0XHNE/TwIKDkLnh0I/AAAAAAAAECo/lrI6-pApJfo/s200/DSCI0952.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Langsam dämmerte es in den verkaterten Schädeln der Erwachsenen. Hier unterscheidet jemand zweierlei Arten von Milch, die nichts miteinander gemein haben: Zum einen ist da die Kuhmilch. Zum anderen ist da die Kakaomilch, die demnach nicht von der Kuh stammt. Kippt man nämlich Kakaopulver in Kuhmilch, so erhält man keineswegs Kakaomilch, sondern Milch mit Kakaopulver. Wahrscheinlich verhält sich Kakaomilch zu Milch mit Kakaopulver ungefähr so wie echter Käse zu Analog-Käse. Gut, dass wir das wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Oscars Eltern ob dieser Logik im Hirn des Sprosses die Augen verdrehten, schalteten die anhaltinischen Gastgeber schneller. "Oscar", der Vater von Ela Maya und Till aus Magdeburg, beugte sich vertrauensvoll über Oscars tränennasses Gesicht. "Du willst Kakaomilch, oder? Keine Milch mit Kakaopulver. Richtig?"&lt;br /&gt;Oscar nickte bei jedem Wort. Endlich hatte er einen Erwachsenen gefunden, mit dem man ernsthaft reden kann. Der Erwachsene verschwand und kam zurück mit einer Flasche, die er - da sind sich die Berliner Erwachsenen sicher - außerhalb von Oscars Blickfeld kurz bearbeitete. Die zuvor weiße Flüssigkeit war nun nämlich braun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-xSbb2gUqThI/TwIKP2p-zPI/AAAAAAAAEC4/RrS9ZPzgXDQ/s1600/DSCI0975.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-xSbb2gUqThI/TwIKP2p-zPI/AAAAAAAAEC4/RrS9ZPzgXDQ/s200/DSCI0975.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;"Oscar", der vertrauenswürdige Erwachsene kam zurück. "Ich hab im Keller noch eine Flasche Kakaomilch gefunden. Willst du davon trinken?" Oscar fand den Erwachsenen mittlerweile unglaublich gut. Er nickte, trank und war wieder glücklich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Silversterfest wenige Stunden zuvor hat er allerdings nicht zu 100% miterlebt. Beide, Ella und Oscar sind irgendwann zwischen 23 und 00 Uhr eingeschlafen. Ella konnte kurz vor Mitternacht erfolgreich geweckt werden, bei Oscar musste akzeptiert werden, dass sich unter dem lauten Gegröhle des Vaters lediglich ein Augenlid öffnete, dieses aber glasig und schlafend starr in die Nacht starrte. "Guck", log das Auge "ich bin wach". &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-x83xWiIIPhM/TwIKVHTyeAI/AAAAAAAAEDA/okAo-iuL51k/s1600/DSCI1011.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-x83xWiIIPhM/TwIKVHTyeAI/AAAAAAAAEDA/okAo-iuL51k/s200/DSCI1011.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Bevor man nach Magdeburg reiste, führte der Weg nach Nordrhein-Westfalen, wo Ellas und Oscars Uroma teilweise so heftig von ihren Urenkeln angekuschelt wurde, dass man sich direkt Sorgen um den generationsübergreifenden Haufen machen musste. Als in Bergkamen dann noch die Oma samt Miet-Opa besucht wurde, tippte sie in ihr Navigationsgerät "Kindermuseum Dortmund" ein und öffnete Ella und Oscar damit Tür und Tor in einen Hektar voller Knöpfe, Stoffe, Monitore und Eimer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allem die Eimer waren von zentraler Bedeutung. Oscar musste mit ihnen ein Dorf retten. Papa erklärte in professioneller Erdkundelehrer-Manier die Grundproblematik. "Hier Oscar", man stand vor einer Drehscheibe. "Siehst du dieses Dorf mit seiner üppigen Vegetation? Toll ist das, oder?" Oscar nickte staunend. Überall grüne Bäume. Doch dann... Papa drehte an der Scheibe... (Was ihm später vom herbei eilenden Personal des Museums untersagt wurde.)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NiN5dRktCpI/TwIKZ5Ejs4I/AAAAAAAAEDI/913WrsLvbjk/s1600/DSCI1021.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-NiN5dRktCpI/TwIKZ5Ejs4I/AAAAAAAAEDI/913WrsLvbjk/s200/DSCI1021.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Die üppige Vegetation verschwand, ein tristes und versandetes Dorf tauchte auf. Papa erläuterte kurz Ursachen und Folgen der Desertifikation. Oscar guckte. Dann sagte Papa: Wenn du jetzt dieser blauen Linie hinterherrenst, findest du dort hinten blaue Kissen im Brunnen. Die sind das Wasser. Das musst du in Eimern herholen, dann geht es dem Dorf wieder super. Oscar entdeckte dann tatsächlich eine blaue Linie und rannte ihr nach. In der nächsten Stunde sah man im Kindermuseum Dortmund ein Kind unfassbare Leistungen vollbringen. Die Färbung des Kopfes und der Rhythmus der Atmung waren besorgniserregend, aber der Retter hielt durch. Das Dorf hatte Wasser. Für mehrere Jahre. Oscar schnappte nach Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-rWS1fZgxhdE/TwIKelInbHI/AAAAAAAAEDQ/-g0i7enamaQ/s1600/DSCI1023.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-rWS1fZgxhdE/TwIKelInbHI/AAAAAAAAEDQ/-g0i7enamaQ/s200/DSCI1023.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella, die in diesem ersten Eintrag des Jahres bislang eine Nebenrolle spielt, erlebte auch tolle Dinge. Beispielsweise hat sie viel ferngesehen, und das ist schließlich Ellas Lieblingsbeschäftigung. Dass Ella aber über irgendeinen Punkt hinausgeschossen ist in der letzten Zeit, wurde spätestens klar, als sie heute dem Vater drohte: "Entweder ich darf jetzt fernsehen oder ich verschwinde". Die Reaktion des Vaters war keinesfalls Panik, wie Ella sich vielleicht angesichts ihres angekündigten Verlassens der Familie erhofft hat. Nein, der Vater lachte und nahm sich Stift und Zettel. "Schreibst du das jetzt auf mit dem Fernsehen und Verschwinden?", fragte Ella unsicher. "Ja", sagte der Vater und hinterließ eine ratlose Tochter auf Entzug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entzug hatte Oscar übrigens auch. Irgendwann nämlich war Schluss mit Schokoweihnachtsmännern und dem ganzen Weihnachts-Süßkram. Der Teller, in den Oscar tagelang jederzeit hineinlangen durfte, wurde entfernt. Für Oscars Magen war dies eine Veränderung von einer Größenordnung, die nicht unterschätzt werden darf. Und so kam es, dass unser Sohn am Tag 1 nach dem Schokoladeentzug Durchfall hatte. Er verträgt das Leben ohne Süßigkeiten einfach nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-635813487556060631?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/635813487556060631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/zweierlei-milch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/635813487556060631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/635813487556060631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2012/01/zweierlei-milch.html' title='Zweierlei Milch'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Gp6za2kBnLA/TwIJ_Tv-xCI/AAAAAAAAECg/7eJcEDLV47A/s72-c/DSCI0943.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2750041789742570235</id><published>2011-12-26T19:41:00.000+01:00</published><updated>2011-12-26T22:19:49.828+01:00</updated><title type='text'>Triefnasse Harmonie</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0Egi9jA5DsY/Tviy8JTHqCI/AAAAAAAAEBc/9OWJhPaoHfU/s1600/DSCI0823.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-0Egi9jA5DsY/Tviy8JTHqCI/AAAAAAAAEBc/9OWJhPaoHfU/s200/DSCI0823.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Der Weihnachtsmann kam, nachdem Ella vermutlich vor Aufregung in eine Art Nervenleiden mit den Symptomen Bauchschmerzen und leichtes Fieber verfiel, pünktlich um 16:30 Uhr und sprach schwäbischen Dialekt. Er setzte sich und blickte in sein goldenes Buch. Selber leicht nervös las er lobenswerte Dinge über Oscar vor. Diese erfuhr er zwei Wochen zuvor am Telefon von Oscars Mutter.&lt;br /&gt;"Oscar", stammelte diese damals von der Frage nach den guten Seiten ihres Sohnes vollkommen, "Oscar ist.... äh.... Oscar ist ein lieber Junge."&lt;br /&gt;"Ein lieber Junge", sagte sie. So sprechen Leute, das durchblickte wohl auch der Weihnachtsmann, die statt eines Sohnes eine wahre Knalltüte zu Hause haben. Eine Knalltüte, die den ganzen Tag lärmend durch die Wohnung rennt, seit Monaten immer auf den Füßen und Armen seiner Eltern steht (vielleicht ist ihm der Fußboden zu kalt) und die seit Anfang Dezember nur noch Schokolade isst. &lt;br /&gt;Mama fügte noch hinzu, dass Oscar gerne mit seinen Eltern kuschelt, verschwieg aber &lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-2CQlinqOuw8/TvizBekdS7I/AAAAAAAAEBk/sTR29vyKYAs/s1600/DSCI0826.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-2CQlinqOuw8/TvizBekdS7I/AAAAAAAAEBk/sTR29vyKYAs/s200/DSCI0826.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;die absurden Uhrzeiten, zu denen Oscar kuscheln möchte. Zwischen 7.00 Uhr morgens und 2 Uhr nachts hat er dieses Bedürfnis jedenfalls nicht so häufig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weihnachtsmann blickte also in sein Buch und las vor: "Oscar ist ein lieber Junge, der gerne mit seinen Eltern kuschelt. Wenn er jetzt noch die Windel ablegt, ist er ein richtig großer Junge."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen letzten Satz verstand Oscar aber nicht als Kritik. Erstens hörte er gar nicht richtig hin, denn vor dem Weihnachtsmann lag ein Geschenk, welches Oscars Aufmerksamkeit absorbierte und zweitens legt Oscar neuerdings ja ohnehin die Windel ab. Mitten in der Nacht ist es, wenn Oscar sich daran macht, sich von der Windel an entscheidender Stelle zu emanzipieren. Dazu holt er einen kleinen Teil seines Körpers von etwa drei Zentimetern Länge aus der Windel heraus und schläft glücklich weiter. Am nächsten Morgen sind dann alle nass: Oscar von oben bis unten. Papa und Mama auch großflächig, denn vor Morgengrauen kuschelt Oscar sich ja immer an die Eltern. Triefend nasse Harmonie.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-7rrTKiPpeWE/TvizGaEtaMI/AAAAAAAAEBs/fd8qTnDtjfo/s1600/DSCI0829.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-7rrTKiPpeWE/TvizGaEtaMI/AAAAAAAAEBs/fd8qTnDtjfo/s200/DSCI0829.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Über Ella dagegen stand im goldenen Buch des Weihnachtsmannes, dass sie ein bisschen stiller sitzen solle. Ella hörte sich dies still sitzend an, doch das Winden und Verbiegen ihres Körpers hat nach ersten Beobachtungen unverändert Bestand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschenke, die der Weihnachtsmann brachte, waren großartig. Oscars Leben hat sich durch den Erhalt einer batteriebetriebenen Lokomotive grundlegend gewandelt, denn der Herr muss seine Holzzüge nun nicht mehr selber schieben, sondern lediglich als eine Art Gleiswart neben dem Zug herlaufen und diesen im Falle einer Entgleisung schnell aufrichten.Körperhaltung und Bewegungsabläufe dieses Gleiswartes sind nicht immer bar jeder Komik.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-VLl86kadXxU/TvizLw6B4WI/AAAAAAAAEB0/rWe5rfvKvK0/s1600/DSCI0833.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-VLl86kadXxU/TvizLw6B4WI/AAAAAAAAEB0/rWe5rfvKvK0/s200/DSCI0833.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt; Häufig stellt sich Gleiswart Oscar schon an den nächsten Brennpunkt der Gleisanlage. Man kennt ja mit der Zeit die Unfallschwerpunkte. Oscar steht dann mit dem Rücken zum sich nähernden Zug und guckt unter Zuhilfenahme komplizierter Kopf- und Augenbewegungen zurück auf das Holzgefährt und greift dann ein, wenn der Zug tatsächlich aus den Schienen springt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen ist nun stolze Besitzerin eines MP3-Players, der Benjamin-Blümchen-Hörspiele von sich gibt. Auch hier ist ein voller Erfolg zu vermelden, denn während Oscar dem nun von ihm fast unabhängigen Holzzug hinterherstarrte, saß Ella still und ohne sich zu winden in ihrem Zimmer und hörte MP3. Die Eltern befanden sich in einer völlig unerwarteten Situation. Verlassen von den beschäftigten Kindern kam Ruhe, Besinnlichkeit und Zweisamkeit auf. Es war eine dreifache Zweisamkeit: Mama und Papa, Ella und ihr MP3-Player und Oscar und die surrende Lokomotive. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-fDHN-GAWcQQ/TvizVxhybiI/AAAAAAAAECE/1-c2_lWs8gI/s1600/DSCI0875.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-fDHN-GAWcQQ/TvizVxhybiI/AAAAAAAAECE/1-c2_lWs8gI/s200/DSCI0875.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag ging es zu Oma Berlin, wo weitere Weihnachtsgeschenke die Kinder zunehmend durchdrehen ließen.&amp;nbsp; Für die kommende Woche, die von einem Besuch bei den Omas in NRW und dem Silvesterfest in Magdeburg geprägt sein wird, ist keine Abkühlung der Gemüter zu erwarten. Wie wir den derzeit vollkommen schokoladenabhängigen Oscar wieder auf vernünftige Nahrung umstellen werden, wissen wir auch noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-fJN1XPyIuYY/TvizRGMz_rI/AAAAAAAAEB8/PJxl9h_7-Tw/s1600/DSCI0860.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-fJN1XPyIuYY/TvizRGMz_rI/AAAAAAAAEB8/PJxl9h_7-Tw/s200/DSCI0860.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella und Oscar wünschen allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Neben der Sache mit der Windel und der Sache mit dem Stillsitzen, die der schwäbische Weihnachtsmann ansprach, ist im Jahre 2012 vor allem die Klärung der Bettenfrage von Bedeutung. Wollte vor einigen Tagen noch keines unserer Kinder im Hochbett schlafen, weshalb die Eltern schon ungute Schwingungen vermuteten, die dieses Bett ausstößt, so hat sich die Situation nun komplett gewandelt. Ella und Oscar wollen jetzt nämlich beide immer dort oben schlafen. Nicht mehr "nie", sondern "immer" lautet also die Parole. Die Eltern kommen verständlicherweise kaum noch nach bei den kreativen Bedürftnissen unserer Kinder.&amp;nbsp; Die momentane Lösung ist ein Wechsel: Eine Nacht der, eine Nacht die. Wie seit fünfeinhalb Jahren ist aber auch diese Schlafsituation nur eine Zwischenlösung, das ist uns klar.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2750041789742570235?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2750041789742570235/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/triefnasse-harmonie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2750041789742570235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2750041789742570235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/triefnasse-harmonie.html' title='Triefnasse Harmonie'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-0Egi9jA5DsY/Tviy8JTHqCI/AAAAAAAAEBc/9OWJhPaoHfU/s72-c/DSCI0823.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2149439186054141469</id><published>2011-12-18T21:55:00.000+01:00</published><updated>2011-12-18T22:08:55.493+01:00</updated><title type='text'>Unverkrampft feierlich.</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-R87Ch6EKpwI/Tu5IRK7ffiI/AAAAAAAAEAg/lqqpk9rh6uw/s1600/DSCI0777.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-R87Ch6EKpwI/Tu5IRK7ffiI/AAAAAAAAEAg/lqqpk9rh6uw/s200/DSCI0777.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Vermutlich liegt es an den zahlreichen Weihnachtsfeiern, die derzeit ausschließlich die Mutter im Hause begeht und aus diesen Gründen an vielen Abenden nicht anwesend sein konnte, dass Papas Popularität hier ohne eigenes Zutun und für Außenstehende eher überraschend in ungeahnte Höhen gestiegen ist. Ella ist ja ungefähr seit dem Abstillen Papa-Kind. Genau diese naturgegebene Aufteilung, nach der Oscar mutterfixiert und Ella vaterfixiert ist, bröckelt in diesen Tagen und es nicht so, dass Papa darauf sonderlich stolz ist. Vielmehr gilt es sich zu beklagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts beispielsweise, häufig gegen 3 oder 4 Uhr, brechen hier nämlich plötzlich Diskussionen aus. Oscar stellt dann fest, dass Ella neben dem Vater liegen darf und er neben der Mama liegen muss. Dies, da ist Oscar die Uhrzeit völlig schnuppe, muss angesprochen werden dürfen. In langen Vokalreihen, ausgestoßen aus einem vor Wut verzerrten und aufgrund der Nachtzeit ordentlich bespeichelten Munde, erläutert Oscar seinen Eltern, dass er mit einem Platzwechsel liebäugelt. Papa hört sich das Spielchen dann erst einmal reglos an. Schließlich besteht in manchen Fällen die Möglichkeit, dass Oscar von Mama überredet werden kann, mit ihr statt des Vaters zu kuscheln. Dann geht es im Prinzip auch schon wieder ruck zuck weiter mit dem Schlafen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-TzEJ-Mt1Y7c/Tu5IX0r4XbI/AAAAAAAAEAo/2InLGmH054Q/s1600/DSCI0807.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-TzEJ-Mt1Y7c/Tu5IX0r4XbI/AAAAAAAAEAo/2InLGmH054Q/s200/DSCI0807.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meistens aber lässt sich Oscar nicht abspeisen. Dass er mit der Mama kuscheln kann, ist ihm schließlich bekannt. Er liegt ja bereits neben ihr. Nein. Oscar argumentiert weiter und schließlich ist es der Vater, der davon zu berichten weiß, dass eine Seite neben ihm ja noch völlig kinderfrei ist. Oscar wird herübergehoben. Papa liegt dann genau zwischen den Kindern, die sich in diesen winterlichen Tagen auch immer recht eng an ihn kuscheln. Um die Mama herum ist dann immer viel Platz. Tollste Wendungen und Drehungen könnte sie des Nachts vollführen, während der Vater fixiert liegt wie eine wertvolle Vase vor dem Verschiffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-0VKXFS4nyxs/Tu5Ic9L3OJI/AAAAAAAAEAw/RYihm-AqKhI/s1600/DSCI0792.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-0VKXFS4nyxs/Tu5Ic9L3OJI/AAAAAAAAEAw/RYihm-AqKhI/s200/DSCI0792.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Auch tagsüber wird häufig darum gestritten, wer neben Papa sitzen darf. Glücklicher Weise hat die Mutter ein dickes Fell und kommt scheinbar wunderbar damit klar, dass an unserem kreisrunden Küchentisch häufig drei Stühle dicht an dicht stehen, während wie ausgestoßen der vierte Stuhl im größtmöglichen Abstand gegenüber zu finden ist. Es ist der Stuhl der Mutter. In der nächsten Woche wird aber Papa zweimal abends weg sein. Eventuell kann die Mutter dann bei unseren hitzköpfigen Kindern wieder punkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist hier der Umgang mit dem vor der Tür befindlichen Weihnachtsfest einerseits feierlich und andererseits "herrlich unverkrampft", wie es im ZDF genannt werden würde. A propos ZDF. Mama blickte durch das Wohnzimmerfenster und sagte: "Dieses Fenster sieht aus wie im ZDF." Als Begründung nannte sie eine Mischung aus Dreck, Weihnachtsschmuck und Luftfeuchtigkeit.&amp;nbsp; Ihr Gesprächspartner wunderte sich über die seltsame Assoziation und nickte kauend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-xyN0s9Yz6tk/Tu5IheriC2I/AAAAAAAAEA4/bnbP4X6K1MY/s1600/DSCI0800.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-xyN0s9Yz6tk/Tu5IheriC2I/AAAAAAAAEA4/bnbP4X6K1MY/s200/DSCI0800.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Feierlich ist unsere Weihnachtszeit, weil hier häufig ganz klassisch gesungen wird, um die Kinder auf die Tophits aus dem Weihnachtsgottesdienst ("Vom Himmel hoch" und "Ihr Kinderlein kommet") vorzubereiten, andererseits verstehen es nahezu alle Familienmitglieder hier, diese feierliche Stimmung immer wieder zu durchbrechen. Ella und Oscar sind wahre Meister darin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mariaaaaaaaaaaa", brüllte Ella letztens aus der Küche heraus. "Un Joooooooosef", brüllte Oscar aus dem Schlafzimmer zurück. Ein weihnachtlicher Wechselgesang, dem katholischen Gottesdienst nicht unähnlich. Ella brüllte weiter: "betraaaaaaaaaaachten" und Oscar spielte Echo: "betraaaaaaaaaaaaaaachten".&lt;br /&gt;Das ist unsere Version von "Ihr Kinderlein kommet" und wenn unsere Kinderlein auch am 24.12. in der Kirche zu derartigen Darbietungen bereit sind, dann steht Kreuzberg ein Gottesdienst ins Haus, der sich gewaschen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-k7sXtzKjpbY/Tu5Io8TtzmI/AAAAAAAAEBA/oSj0Ij5AdwY/s1600/DSCI0802.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-k7sXtzKjpbY/Tu5Io8TtzmI/AAAAAAAAEBA/oSj0Ij5AdwY/s200/DSCI0802.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Überhaupt sind die Kinder vor allem von der Weihnachtsgeschichte und allem Krippenzeug begeistert. Die Holzfiguren des Bethlehem-Stalls werden in immer kreativere Anordnungen gebracht (gestern bekniete ein Hirte zwei übereinander gestapelte Schafe, während der kleine Jesus unbeachtet daneben lag) und Oscar erzählt viel von Sternendeutern und Bethlehem, während Ella sich mal wieder nach der Existenz Jesu erkundigte, worauf die Mutter zum Haareraufen jedes praktizierenden Christen erwähnte, dass Jesus schon unfassbar lange tot ist. Frohe Weihnachten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QvTDSvHwzdk/Tu5It-9hFUI/AAAAAAAAEBI/gyUMakLyfuc/s1600/DSCI0804.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-QvTDSvHwzdk/Tu5It-9hFUI/AAAAAAAAEBI/gyUMakLyfuc/s200/DSCI0804.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella findet derlei Hintergrundinformationen sehr wichtig. Nur so kam sie zu der interessanten Erkenntnis, dass die Menschen vor der Geburt des Christkindes gar nicht Weihnachten feiern konnten. Schade eigentlich. Ostern auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei verabschiedete sich in dieser Woche auch der zweite untere Schneidezahn unserer Tochter. Dass sie nichts davon bemerkte und den Zahn letztlich auch nicht fand, bedeutet für Ella natürlich materiellen Schaden, denn ohne Zahn keine Zahnfee und ohne Zahnfee kein Geschenk...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2149439186054141469?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2149439186054141469/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/unverkrampft-feierlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2149439186054141469'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2149439186054141469'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/unverkrampft-feierlich.html' title='Unverkrampft feierlich.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-R87Ch6EKpwI/Tu5IRK7ffiI/AAAAAAAAEAg/lqqpk9rh6uw/s72-c/DSCI0777.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8924456176333799899</id><published>2011-12-11T19:46:00.001+01:00</published><updated>2011-12-11T21:15:53.937+01:00</updated><title type='text'>Feenblut</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-tN0o8gPM3uw/TuT5zizW3bI/AAAAAAAAD_w/uLkv_52F-dQ/s1600/DSCI0720.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-tN0o8gPM3uw/TuT5zizW3bI/AAAAAAAAD_w/uLkv_52F-dQ/s200/DSCI0720.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Wie könnte ein Blogeintrag der zweiten Dezemberwoche anders beginnen als mit Kleinkindern, die in freudiger Erwartung des Nikolauses Schuhe putzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehen wir uns also an, wie Oscar am Abend des 5. Dezember seine Schuhsohle reinigt. Kurze Zeit später wird er erfahren, dass der Nikolaus gar nicht so sehr auf die Schuhsohle guckt, sondern eher auf den Gesamteindruck des Stiefels achtet. An Ellas professioneller Putztechnik sieht man dagegen, dass sie nun schon ihren sechsten Nikolaustag begeht. Einschlafen konnten die beiden dennoch nicht so recht. Für Mama und Papa, die Helfer des Nikolauses, bedeutete dies - wie in jedem Jahr - langes Warten, ehe Grunzgeräusche aus den diversen Betten dieser Wohnung verrieten, dass die Kinder den Kampf gegen das Wachbleiben doch noch verloren hatten. Am nächsten Morgen war das Schuhwerk randvoll mit Schokolade und Kinderliteratur. Es folgte eines der bedenklichsten Frühstücke, das wir je hatten. Einziger Bestandteil: Schokolade aus dem Stiefel. Ort: Flur.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-iHazTCczZJg/TuT5--Jgz4I/AAAAAAAAD_4/s6-Pr8ANkRE/s1600/DSCI0722.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-iHazTCczZJg/TuT5--Jgz4I/AAAAAAAAD_4/s6-Pr8ANkRE/s200/DSCI0722.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und als ob im Dezember nicht schon genug Ungeheuerlichkeiten passieren, in denen seltsame Fabelwesen wie aus heiterem Himmel Geschenke bringen, gesellte sich zu dem munteren Stelldichein der transzendenten Besucher auch noch die Zahnfee.&lt;br /&gt;Was war geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal befand sich in Ellas Adventskalender am 4.12. ein Döschen, auf dem "Meine Zähne" geschrieben steht. Ella wurde erläutert, weshalb sie dieses Döschen bald schon brauchen wird, woraufhin ein unterer Schneidezahn ganz fürchterlich zu wackeln begann. Runde 24 Stunden später - man befand sich mit der Kitagruppe gerade auf einem Ausflug - hielt Ella den Zahn in den Händen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-q64DTSSU0-4/TuT6FbtbOZI/AAAAAAAAEAA/kerKQ4lEKlk/s1600/DSCI0730.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-q64DTSSU0-4/TuT6FbtbOZI/AAAAAAAAEAA/kerKQ4lEKlk/s200/DSCI0730.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Ella, die vor Kurzem den Spitznamen "Hamster" verabreicht bekam, worüber noch berichtet werden wird, wäre aber nicht Ella, wenn sie nun Hals über Kopf die Zahnfee mittels Zahn-unters-Kopfkissen-Legens herbeibeordert hätte. Nein. Ella ließ sich das alles erstmal gründlich durch den Kopf gehen und entschied am Abend des 7.12.: "Die Zahnfee möge nun kommen."&lt;br /&gt;Nicht auszuschließen ist, dass Ella den immensen Aufwand, den allein das Nikolausfest für ihre Eltern bedeutet und den immensen Aufwand, den der Adventskalender für ihre Eltern bedeutet, als solchen erkennt und demnach ohnehin durchblickt, dass sich hinter dem seltsamen Nikolaus und der noch seltsameren Zahnfee lediglich die ordinären Gesichter ihrer Erzeuger befinden. Wenn das so sein soll, dann ist Ellas Warten auf den 7.12. als extrem rücksichtsvoll zu werten, aber ihr Staunen über die eilig organisierte Bibi-Blocksberg-CD unter ihrem Kopfkissen, wo zuvor der Zahn lag, sprach eine andere Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-MQrUWH-ib-k/TuT6KZH7iwI/AAAAAAAAEAI/ave-75neEtE/s1600/DSCI0741.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-MQrUWH-ib-k/TuT6KZH7iwI/AAAAAAAAEAI/ave-75neEtE/s200/DSCI0741.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Und als hätte der ausgefallene Zahn als letzte Amtshandlung noch seinen langjährigen Kumpel, ebenfalls Schneidezahn genannt, angestoßen, wackelt dieser seit Kurzem bedenklich. Ein Blick ins Biologielexikon verrät, dass da noch 19 Zähne erst wackeln, dann ausfallen und dann gegen ein Geschenk eingetauscht werden. Viel Arbeit für die Zahnfee. Und wenn Oscar sich dann irgendwann von seinem Schnulli trennt, weil er - wie seine Mutter gestern voller Liebe befand&amp;nbsp; - mit Schnulli dämlich aussieht, dann kann es passieren, dass eines Nachts die Zahnfee und die Schnullerfee in unserem Flur kräftig zusammenstoßen werden und der ganze Flur voll ist mit Feenblut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom bösen Wort "Feenblut" schnell zurückgeschwenkt auf das liebe Wort "Hamster". Ella hat nach anfänglicher Skepsis mittlerweile auch akzeptiert, dass Hamster liebe und niedliche Tiere sind. Man muss sich also nicht groß ärgern, wenn man nach diesen kleinen Nagern benannt wird. Ella hat sich diesen Namen deshalb so doll verdient, weil sie die Dinge, die ihr lieb und teuer sind, zunächst hamstert. Lange Zeit lag eine angebissene Schale des Überraschungseis bei uns auf dem Tisch. Sie war nicht etwa Müll, sondern von unschätzbarem Wert, denn es handelt sich um Kinderschokolade, die einzige Art Schokolade, die unsere Tochter isst.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-88qGItve83o/TuT6P1aLc3I/AAAAAAAAEAQ/-JRzdgjHIg0/s1600/DSCI0747.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-88qGItve83o/TuT6P1aLc3I/AAAAAAAAEAQ/-JRzdgjHIg0/s200/DSCI0747.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella isst - wenn ihr etwas gut schmeckt - nicht einfach weiter, sondern sie hamstert. Kleine Häuflien trägt sie so zusammen und Papa hilft dann manchmal beim Suchen eines geeigneten Hamsterortes, der vor allem von Oscar nicht erreicht werden kann, dessen Esskultur in Bezug auf Schokolade weniger einem Hamster, mehr schon einem Raubfisch ähnelt. Kleine Anekdote am Rande: Oscar stapfte gestern durch die Wohnung und brabbelte einen Satz von unendlicher Falschheit. Der Satz lautete "Ich mag keine Süßigkeiten" und ist damit zu erklären, dass er das Wort "Süßigkeiten" noch nicht kennt. Und was der Bauer nicht kennt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-7C3TT1ipB7A/TuT6VTkT4kI/AAAAAAAAEAY/f_vO3AHBtBs/s1600/DSCI0756.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-7C3TT1ipB7A/TuT6VTkT4kI/AAAAAAAAEAY/f_vO3AHBtBs/s200/DSCI0756.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am heutigen Sonntag trennten wir uns mal wieder auf. Ella bastelte auf hohem Niveau und war mit Mama deshalb stolze 5 Stunden weg. Papa und Oscar gönnten sich auf dem Weihnachtsmarkt Pommes. Oscar keuchte mit Pommes im Mund: "Ich hab Durst". Papa schlich daraufhin wohl auffällig oft an der Preistafel herum und murmelte etwas von "teuer". Auch dieses Wort kannte Oscar noch nicht. Dann aber wusste er, was "teuer" ist. Er bekam eine Fanta gereicht. Oscar schlürfte. Die Fanta war a) kalt und b) süß. Und dann war sie ja auch noch - Oscar hatte seinem Papa da ganz genau zugehört - c) teuer.&lt;br /&gt;Oscar ließ die ersten Schlucke über sich ergehen. Dann aber störte ihn zunehmend entweder die Eigenschaft a oder die Eigenschaft b des gelben Getränkes. Argumentieren tat der Herr Neunmalklug aber mit Eigenschaft c und so wunderten sich die niederländischen Weihnachtsmarktbesucher an unserem Tisch mal wieder über diese seltsamen Deutschen, die in jungen Jahren von der Fanta trinken, danach den Mund verziehen und laut rufen "Die is zu teuaaa".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8924456176333799899?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8924456176333799899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/blogeintrag-in-dem-das-wort-feenblut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8924456176333799899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8924456176333799899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/blogeintrag-in-dem-das-wort-feenblut.html' title='Feenblut'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-tN0o8gPM3uw/TuT5zizW3bI/AAAAAAAAD_w/uLkv_52F-dQ/s72-c/DSCI0720.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5837152150317469680</id><published>2011-12-04T19:49:00.001+01:00</published><updated>2011-12-04T20:44:08.790+01:00</updated><title type='text'>Medizinische, psychologische und religiöse Fragen finden ihre Antworten</title><content type='html'>Die Antworten auf manche Fragen finden sich dann irgendwann doch noch. Ein schöner Satz.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-agN1NKh4s_Q/TtvAHNavdUI/AAAAAAAAD_I/aELLIVZQP94/s1600/DSCI0669.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-agN1NKh4s_Q/TtvAHNavdUI/AAAAAAAAD_I/aELLIVZQP94/s200/DSCI0669.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Und wahr ist er auch, denn als sich Mama den Beipackzettel des milchigen Medikamentes durchlas, welches Oscar bis in diese Woche hinein täglich verabreicht bekam, da stand dort schwarz auf weiß geschrieben, wie unser Sohn sich gerade verhält: Übermüdet und gereizt, so der Beipackzettel, könne Oscar schon werden im Zuge der Behandlung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar, der die Einnahme des Medikamentes ja zunächst komplett verabscheute (wir berichteten), hatte nur kurz ein neutrales Verhältnis zum rosa Gesöff, denn seine Abneigung schlug fast innerhalb von Sekunden in Begeisterung um. Als die Flasche des Antibiotikums immer leerer wurde, da war Oscar schon so weit, dass er aufgeregt durch die Wohnung rannte und freudig "Me Di Zin" schrie, wenn Mama nach der Flasche griff. Kurz darauf war er dann wieder müde und gereizt und wir sagen als Fazit: "Daumen rauf, Geschmacksveredler des Medikamentes!" und "Daumen rauf, Schreiberling des Beipackzettels" - Ihr beide leistet gute Arbeit.&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-QAOCY9_fkHk/TtvAL_omaDI/AAAAAAAAD_Q/EiuGYjz0DNI/s1600/DSCI0690.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-QAOCY9_fkHk/TtvAL_omaDI/AAAAAAAAD_Q/EiuGYjz0DNI/s200/DSCI0690.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch für eine Facette des seltsamen Verhaltens unserer Tochter, das ja auch sehr facettenreich ist, fanden wir in diesen Tagen eine Erklärung. Ella nämlich, die mit ihren fünfeinhalb Jahren noch immer jede Nacht zu den Eltern kriecht, wurde einfach mal in Oscars Bett gelegt, da der Herr ja mittlerweile schon gar nicht mehr weiß, dass er auch ein Bett besitzt.&lt;br /&gt;Ella fühlte sich sofort pudelwohl in diesem Bett, das früher ja mal ihr gehört hat. Die nächsten Nächte schlief sie immer durch und als es darum ging, sich als Belohnung eine Nacht mit Papa im Arbeitszimmer abzuholen, da sagte Ella, dass sie lieber doch noch eine Nacht im Kinderzimmer schlafen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-iaiiQL_cwMk/TtvARJOmYaI/AAAAAAAAD_Y/qE9Dd946fkk/s1600/DSCI0693.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-iaiiQL_cwMk/TtvARJOmYaI/AAAAAAAAD_Y/qE9Dd946fkk/s200/DSCI0693.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Dipl.Psychologin Mama erklärte das Beobachtete am Frühstückstisch dem staunenden Vater: Ella habe damals beim Umzug nach Berlin ihr Bett eintauschen müssen (&lt;i&gt;Anmerkung&lt;/i&gt;: Gegen ein absolutes Top-Hochbett) und sie habe ihre Freunde verloren. Das alte Bett habe sie in Wahrheit nie hergeben wollen. Papa nickte kauend und nun liegt Ella wieder im Kleinkindbett Marke "Elefant". Eng und geborgen hat sie es da und sie schläft tatsächlich fast jede Nacht komplett durch. Oscar auch - zwischen Mama und Papa, da, wo Superhelden nun mal schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-rmBAIxNJB-o/TtvAVBosmOI/AAAAAAAAD_g/4sGDisKkYyo/s1600/DSCI0697.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://1.bp.blogspot.com/-rmBAIxNJB-o/TtvAVBosmOI/AAAAAAAAD_g/4sGDisKkYyo/s200/DSCI0697.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Großartiges spielte sich dann am Freitagmorgen ab. Mama kleidete sich an, Ella beobachtete das Schauspiel. Mama griff nach einer schwarz-weiß gestreiften Unterhose. Dann griff sie nach einer grauen Strumpfhose und zog diese darüber, wobei die Unterhose lustig durch die Strumpfhose schimmerte. Ella stutzte. Dachte kurz nach. Rannte ins Kinderzimmer und kam zurück mit einem Buch, in welchem sehr viele Tiere abgebildet sind. Sie deutete auf ein Tier und sagte zu ihrer Mutter: "Du siehst aus wie das Tier da". Mama musste zugeben, dass dieses antilopenähnliche Tier tatsächlich exakt so gefärbt war wie sie selbst. Man guckte nach, um welches Tier es sich handelte. Und wer die letzten Blog-Einträge aufmerksam gelesen hat, der wird verstehen, dass sich Ella und Mama vor Lachen in den Armen lagen, als sie erfuhren, dass es sich beim der Mama täuschend ähnelnden Tier um ein Okapi handelte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei ist ja jetzt auch Weihnachtszeit. Oscar nennt Weihnachtsmänner konsequent "Weinzermann" und beide Kinder spielen gerne mit der Holzkrippe, die sie irgendwann einmal vom Patenonkel geschenkt bekamen. Fragen werden gestellt von unseren wissbegierigen Kindern. Fragen, die die atheistischen Eltern nicht immer beantworten können.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-b7IEWpvjUxU/TtvAbgMANZI/AAAAAAAAD_o/OEUV2LMx3-M/s1600/DSCI0708.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://2.bp.blogspot.com/-b7IEWpvjUxU/TtvAbgMANZI/AAAAAAAAD_o/OEUV2LMx3-M/s200/DSCI0708.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella wollte wisse, ob das Jesuskind tot sei. Papa antworte vorschnell "Ja", fügte dann aber schnell noch die Sache mit der Auferstehung hinzu. Ella war interessiert. Papa und Mama redeten sich dann aber um Kopf und Kragen und brachten alles durcheinander. Karfreitag. Ostersonntag. Christi Himmelfahrt. Wir waren alle sehr verwirrt. "Wir brauchen Ahmet", sagte Papa. Aber Ahmet geht leider schon in die erste Klasse. Das Vakuum, welches er in religions-pädagogischer Sicht hinterlassen hat, vermögen wir hier nicht zu füllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar löste die Frage dann aber auf seine Weise. Er griff sich das Jesuskind aus der Krippe, drehte es um und drosch es mit dem Gesicht voran auf den Küchentisch. "Guck mal, das Jesuskind ist jetzt tot", brüllte er wie seinerzeit Nietzsche. Vorweihnachtliche Stimmung sieht in anderen Wohnungen sicher anders aus. Ins Bild passt dann aber durchaus, dass Ella und Oscar derzeit recht häufig die Kassette "Benjamin Blümchen und das Osterfest" hören. Naja, es bleiben uns noch knapp drei Wochen, die besinnliche Stimmung herzustellen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-7SFTGkW6hUU/Ttu__06PxEI/AAAAAAAAD_A/DMANvFSBm2g/s1600/DSCI0718.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-7SFTGkW6hUU/Ttu__06PxEI/AAAAAAAAD_A/DMANvFSBm2g/s200/DSCI0718.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Weihnachtsmärkte werden uns dabei nicht mehr behilflich sein, denn der heutige Ausflug zu Bauer Lehmanns Weihnachtsmarkt in Marienfelde war unerfreulich. Ella hatte schlechte Laune und Durst und musste pinkeln und kippte den Kakao um und konnte nichts sehen und fand alles doof. Oscar rannte in jede Pfütze und konnte sonst auch nichts sehen. Mama und Papa konnten das alles sehr gut sehen. Lust auf Weihnachtsmärkte haben wir dann wieder in 12 Monaten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5837152150317469680?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5837152150317469680/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/medizinische-psychologische-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5837152150317469680'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5837152150317469680'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/12/medizinische-psychologische-und.html' title='Medizinische, psychologische und religiöse Fragen finden ihre Antworten'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-agN1NKh4s_Q/TtvAHNavdUI/AAAAAAAAD_I/aELLIVZQP94/s72-c/DSCI0669.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3888103896616605687</id><published>2011-11-27T20:21:00.001+01:00</published><updated>2011-11-27T21:17:21.336+01:00</updated><title type='text'>Zuckerwatte, leicht verschwommen</title><content type='html'>&lt;i&gt;Wir beginnen den heutigen Blogeintrag mit einem überaus langweiligen &lt;u&gt;technischen Hinweis&lt;/u&gt;: Seit letzter Woche haben wir hier irgendwie ein Update der Blog-Software installiert. Neben vielen neuen Funktionen, die uns aber noch gänzlich verborgen sind, gibt es auch eine Änderung bezüglich der Bildgrößen. Man kann wählen zwischen "klein", "mittel" und "groß". "Mittel" - und hier fängt es an, doof zu werden, ist aber deutlich größer als das, was wir gewohnt waren. "Klein" ist tatsächlich "kleiner" - was "groß" bedeutet, haben wir nicht ausprobiert - wir ahnen aber, dass das auch nicht gut ist. Nach schlaflosen Nächten und vielen vergossenen Tränen haben wir uns nun für die Bildgröße "klein" entschieden. Wer mag, kann die Bilder ja per Mausklick auch in groß sehen&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vlVZOSFGvBg/TtKNbyRI7eI/AAAAAAAAD-Q/aUee15SoXeU/s1600/DSCI0655.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://3.bp.blogspot.com/-vlVZOSFGvBg/TtKNbyRI7eI/AAAAAAAAD-Q/aUee15SoXeU/s200/DSCI0655.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Wir wissen nicht, wann und wo wir in der Erziehung unseres Sohnes Fehler gemacht haben, aber es ist unserer Meinung keineswegs als großer pädagogischer Erfolg zu werten, dass Oscar sich artikuliert wie ein Fußballfan in der Ostkurve.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Junge kann ja nun wirklich noch nicht allzu lange sprechen, insofern ist diese Art der sprachlichen Schwerpunktsetzung schon erstaunlich. Oscar redet nicht groß übers Wetter oder erzählt von Tieren oder von so Dingen, von denen Jungs in seinem Alter halt sprechen. Nein. Oscar brüllt - gerne auch am Tisch - laut und im Rhythmus der Fankurve "Bo! Chu! Mer!" oder auch "Le! Ver! Ku! Sem! Ber!" und guckt dabei streng in die Runde. Dass Oscar weit ab vom Ruhrgebiet aufwächst, glaubt auch keiner, der ihn letztens laut "Kollege!" hat schreien hören. "Kollege" ist in Nordrhein-Westfalen, dort also, wo die Bochumer und Leverkusember wohnen, ja durchaus eine sinnstiftende Gesprächseröffnung, hier in Berlin aber nicht. Und so stehen wir neben dem 93 cm großen Fußballfan mit dem westfälischen Idiom und fragen uns ernsthaft, wie das passieren konnte. Hat er das von uns? Rennen wir hier durch die Wohnung, schreien die Namen von irgendwelchen Fußballclubs (das ist möglich...) und reden uns mit "Kollege" an (das ist nicht möglich...)?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-tmMW7_gbY-c/TtKNlIYvQxI/AAAAAAAAD-g/h_lOfasP1Sk/s1600/DSCI0649.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://3.bp.blogspot.com/-tmMW7_gbY-c/TtKNlIYvQxI/AAAAAAAAD-g/h_lOfasP1Sk/s200/DSCI0649.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Vielleicht hat das Ganze ja auch andere Gründe, denn Oscar wird zur Zeit medikamentös behandelt. Als er nämlich am Donnerstagmorgen "aua" schrie, als Mama ihm den Pullover über die Ohren ziehen wollte, da war eigentlich schon klar, was kurz drauf die Ärztin bestätigte: "Mittelohrentzündung, Kollege."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sieht sich seitdem mit einer milchigen Flüssigkeit konfrontiert, dessen Geruch prinzipiell an Erdbeereis erinnert, die scheinbar aber nicht nach Erdbeereis schmeckt, da Oscars Gesicht nach dem Genuss von Erdbeereis deutlich zufriedener aussieht als sein schreiendes und sich windendes Gesicht beim Erhalt dieses Saftes. Dass der Saft gesund macht, hat Oscar begriffen und auch schon am Donnerstagabend in die Tat umgesetzt. Verbunden mit einer stets in Aussicht gestellten Belohnung, die meist aus ein oder zwei Gummibärchen besteht, schluckt er mittlerweile aber extrem tapfer das vermutlich eklige Zeug. Kein Winden mehr seit Freitag. Und bald schon ist die Flasche leer getrunken und darf in den Müll wandern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-e_TjuaMy0uY/TtKN44xk_5I/AAAAAAAAD-4/kGvrzwJF2aQ/s1600/DSCI0659.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-e_TjuaMy0uY/TtKN44xk_5I/AAAAAAAAD-4/kGvrzwJF2aQ/s200/DSCI0659.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Ella durfte sich dann am Wochenende ihre erlogene Brille (wir berichteten vor zwei Wochen) abholen. Wortgewandt und eloquent fuhr sie mit dem Vater zum Optikerladen um in selbigem nach Erhalt der roten Brille zu verstummen. Entweder tief beeindruckt oder schockiert von der neuen Sicht auf die Dinge, wanderte kein Wort mehr über ihre Lippen. Draußen wurde die Brille dem Vater gereicht. Momentan ginge es ja auch so, man müsse das mit der Brille ja noch üben. Unbebrillt spazierte man über den Weihnachtsmarkt und fuhr eine Runde Karussell, dann erklärte man dem Vater, dass das Gucken mit der Brille "irgendwie so verschwommen" sei. Der Vater ballte in der Jackentasche die Faust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-hdvvkf2M908/TtKNzmpmzMI/AAAAAAAAD-w/Qdly7pswP7w/s1600/DSCI0657.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://1.bp.blogspot.com/-hdvvkf2M908/TtKNzmpmzMI/AAAAAAAAD-w/Qdly7pswP7w/s200/DSCI0657.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Am Wochenende machten die Eltern einen Fehler. Der Vater war für den heutigen Sonntag seit längerem verplant, denn er fährt jedes Jahr im Winter an einem Tag in eine andere deutsche Stadt um da den VfL Bochum (Bo! Chu! Mer!) verlieren zu sehen. So war der Vater heute kinderlos in Braunschweig unterwegs, während die Mutter mit beiden Kindern auf einen Weihnachtsmarkt nach Dahlem fuhr. Auch wenn sie im Anschluss behauptete, dass alles glatt gelaufen wäre, bis auf die Tatsache, dass Ella nach dem Erblicken einer verschwommenen Zuckerwatte durch ihre Brille so lange nervte, bis sie eine Zuckerwatte erhielt und bis auf die Tatsache, dass Ella rechtzeitig zur Weihnachtszeit eine wenig sympatische materialistische Seite in ihr entdeckt hat ("Mama, wir müssen noch irgendetwas kaufen"), auch wenn sonst also alles toll war, mit Märchenerzählern, Tieren und Mama, hätte man aus Papas Sicht das alles auch am Samstag, also mit Papa machen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-eiumdVL-dLg/TtKNu9-x1hI/AAAAAAAAD-o/jpWY5WhFwiM/s1600/DSCI0656.JPG" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://2.bp.blogspot.com/-eiumdVL-dLg/TtKNu9-x1hI/AAAAAAAAD-o/jpWY5WhFwiM/s200/DSCI0656.JPG" width="150" /&gt;&lt;/a&gt;Denn am Samstag war stattdessen Weihnachtsbäckerei. Und dies sprach sich in unserem Haus schnell herum. Janek war plötzlich in unserer Küche, dann kam auch Grezia kurz mal vorbei. Schließlich saßen auch noch Rafa und Simon in unserem Wohnzimmer. Bei all dem gab es auch noch viel Mehl. Überall. Kinder, Mehl, Teig, Oblaten (an denen sich Oscar verschluckte und daraufhin in den Flur brechen musste), noch mehr Kinder, Ausstechformen und immer mehr Mehl. Papa war am Ende. Seine CDs durften auch nicht laufen, denn in der Weihnachtsbäckerei hört man nicht Diskurs-Pop oder Alternative-Rock. Nein, da hört man Weihnachtslieder und ganz besonders gerne die Kinderweihnachtslieder, die an Dümmlichkeit nur schwer zu überbieten sein dürften. Wie gesagt: Man hätte das alles ja auch am Sonntag machen können, während der Vater in Braunschweig... aber egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-GHAcVkEcPw4/TtKNgJnI2TI/AAAAAAAAD-Y/XscVB7ymt3A/s1600/DSCI0631.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="150" src="http://4.bp.blogspot.com/-GHAcVkEcPw4/TtKNgJnI2TI/AAAAAAAAD-Y/XscVB7ymt3A/s200/DSCI0631.JPG" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;Zum Abschluss noch dies: Ella ist nicht dumm. Das wissen wir alle. Seit ein paar Tagen betont Ella immer häufiger, wie furchtbar doof sie Schokolade in Weihnachtskalendern findet. Doof sei das voriges Jahr immer gewesen, wenn da Schokolade drin war. Wir hören diese furchtbare Kindheitserinnerung unserer hart geprüften Tochter nun fast täglich. Klar ist, dass Ella die Planungen für den kommenden Weihnachtskalender beeinflussen möchte. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Oscar letztes Jahr immer dann enttäuscht war, wenn &lt;i&gt;keine &lt;/i&gt;Schokolade im Kalender war, sondern ein ungenießbarer Flummi oder so was in der Art, und wenn man dann bedenkt, dass Eltern den Anspruch haben, ihrer Kinder immer irgendwie gleich behandeln zu wollen, dann ist klar, dass das Erstellen eines Weihnachtskalenders, das in diesen Tagen ansteht, keine vergnügliche Arbeit ist, sondern hochkompliziert und an der Schwelle zur Unlösbarkeit ist. Wir werden sehen, welches Kind zuerst weint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3888103896616605687?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3888103896616605687/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/zuckerwatte-leicht-verschwommen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3888103896616605687'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3888103896616605687'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/zuckerwatte-leicht-verschwommen.html' title='Zuckerwatte, leicht verschwommen'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-vlVZOSFGvBg/TtKNbyRI7eI/AAAAAAAAD-Q/aUee15SoXeU/s72-c/DSCI0655.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4731527397842184637</id><published>2011-11-20T20:47:00.001+01:00</published><updated>2011-11-20T20:51:00.890+01:00</updated><title type='text'>Die Definition von Kuscheln</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-3d6qgu80WFw/TslZ73i6G5I/AAAAAAAAD-I/-CWhtYk_8CA/s1600/DSCI0592.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-3d6qgu80WFw/TslZ73i6G5I/AAAAAAAAD-I/-CWhtYk_8CA/s320/DSCI0592.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Oscar, über dessen Sprechfähigkeit wir uns vor Monaten noch einige Sorgen machten, ist deutschlandweit der einzige Zweijährige, zu dessen Wortschatz das Wort "Schabrackentapir" gehört. Rein medizinisch betrachtet dürfen wir unseren Sohn nun also als geheilt bezeichnen, denn Sprachprobleme hat niemand, der beim Frühstück mit Schoki-Mund "Schabrackentapir" hustet.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verdanken tut Oscar dieses schöne Wort übrigens dem besonders ausgeklügelten Musikgeschmack des Vaters. Der Liedermacher Funny van Dannen ist es, der in regelmäßigen Abständen hier zu hören ist, und in dem großartigen Song "Okapiposter" geht es nun mal darum, dass sich jemand ein Okapiposter wünscht, dann aber - große Enttäuschung - kein Okapiposter, sondern ein Schabrackentapirposter bekommt. Oscar und Ella lieben das Lied und singen fröhlich mit. Und wenn Besuch da ist, dann kommt es vor, dass der Vater - um anzugeben - den Refrain bis zur entscheidenden Stelle intoniert, dann innehält und Oscar das große Finale überlässt. Oscar atmet dann tief durch, konzentriert sich und singt "Schabakntapii". Das ist derzeit Papas Lieblings-Zirkusnummer hier.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-6KWrW9oBwy8/TslDJIMsjgI/AAAAAAAAD9w/ilLF4kJCkSI/s1600/DSCI0573.JPG" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-6KWrW9oBwy8/TslDJIMsjgI/AAAAAAAAD9w/ilLF4kJCkSI/s320/DSCI0573.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen tut das, was neben ihr noch mindestens zwei uns bekannte Kinder tun, nämlich das Lied mit dem Schinken und dem Ei hören:&lt;br /&gt;Vor allem morgens bekommt Ella große Lust auf das Lied, vielleicht inspiriert vom Frühstück. Noch vor 8:00 läuft dann also der Song "Eisgekühlter Bommerlunder" in Endlosschleife. Denn wie man einen CD-Player bedient, das weiß Ella mittlerweile. Und wenn Song Nr.18 eben immer und immer wieder zu laufen hat, dann weiß Ella, welche Hebel der Anlage sie dafür in Bewegung zu setzen hat und beschallt das Haus mit dem "Bommerlunder".&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Um die derzeitigen Musikvorlieben unserer Kinder nun zu einem Abschluss zu bringen, kommen wir noch einmal auf den Liedermacher Funny van Dannen und seinen jungen Fan Oscar zu sprechen. Oscar sagt beim Essen meistens irgendwann folgendes: "Wo ist der Mann, der 'Mohnkuchen singt?" - Papa reicht dann eine CD mit dem Konterfei des Barden. Manchmal gibt sich Oscar damit zufrieden und sieht die CD bewundernd an, manchmal aber braucht Oscar mehr. Dann sagt er: "Ich will das 'Mohnkuchen' hören" und dann legt Papa die CD ein und die ganze Familie lauscht dem Song "Mohnkuchen", in dem es um Trennung und Schmerz und Kuchen geht. Oscar, Ella und Papa singen meist glücklich mit, während Mama isst.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-xKgUA5-91v8/TslDUsw0vEI/AAAAAAAAD94/404mRGr9UBw/s1600/DSCI0572.JPG" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-xKgUA5-91v8/TslDUsw0vEI/AAAAAAAAD94/404mRGr9UBw/s320/DSCI0572.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A propos Mama. Diese ließ an diesem Wochenende den Familienrest alleine. Man besuchte Ella Patenonkel, der in Weimar Geburtstag feierte und konnte sich mal wieder benehmen wie damals als man kinderlos war. Mama feierte, schlief drei Stunden und musste dann schon wieder zurück, denn das Wochenende war um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa schlief in dieser Nacht zwei mal drei Stunden. Es wäre gelogen, statt von "zwei mal drei" von sechs Stunden zu sprechen, denn Oscar teilte mit dem militärisch artikulierten Befehl "Kuscheln!" die Nacht in ein "Davor" und ein "Danach".&lt;br /&gt;Papa war bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht so recht klar, dass Oscar recht eigenwillige Vorstellungen vom Kuscheln hat, da der Sohn dieses Vorhaben meist mit der Mutter erledigt. Diese jedoch tanzte in Weimar wie eine Sechszehnjährige. Oscar musste den Vater in die Welt des Kuschelns einführen und das dauerte. Denn Vater begriff nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-R67p3QipwhQ/TslCzSdSYpI/AAAAAAAAD9o/84MufsSCmDs/s1600/DSCI0582.JPG" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-R67p3QipwhQ/TslCzSdSYpI/AAAAAAAAD9o/84MufsSCmDs/s320/DSCI0582.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;Papa ließ nämlich, durchaus müde, lediglich eine Hand in Richtung Körper des Sohnes sinken, auf das diese dort irgendetwas verrichte. Den Kopf streicheln, die Schulter berühren. Das verstand der Vater bis gestern unter Kuscheln um 3:00 nachts. Nicht so Oscar. Oscar schrie seine Enttäuschung durchs Zimmer. Gleichzeitig zerrte er sich den gleichermaßen willenlosen wie verunsicherten Vater in die Position, die Oscar für gut befand. "Kuscheln", das lernte Papa in dieser Nacht, ist in Oscars Falle ein in sich Verzahnen zweier Körper - eine Umarmung wie man sie sich von einem verunglückten Bergsteiger denken mag, während dieser von einem Sanitäter, der sich von einem Hubschrauber in die tiefe Schlucht abgeseilt hat, emporgezogen wird. Neben dieser unterm Strich viel zu heftigen nächtlichen Umarmung bestand Oscars Kuscheln auch aus der massiven Verlagerung seines Körpers auf den bekuschelten Vater. Ein Windelhintern fand sich plötzlich auf dem Gesicht, heftige Fußtritte im Magen wieder. Kuscheln mit Oscar war eine echte Belastung, aber heute ist ja dann die Mama wieder da...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-UsGzPm9WFjw/TslDdRZ01uI/AAAAAAAAD-A/Q4shYJVW47Q/s1600/DSCI0563.JPG" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-UsGzPm9WFjw/TslDdRZ01uI/AAAAAAAAD-A/Q4shYJVW47Q/s320/DSCI0563.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;Ob alles sauber bleiben wird, wissen wir aber noch nicht, denn kurz bevor Mama gen Weimar verschwand, da schlich sich in das Mutter-Sohn-Verhältnis eine erotische Note. Freudianer hergehört: Als die Mutter leicht bekleidet ins Wohnzimmer trat, gingen Oscar die Augen über. Kann in einem knapp Dreijährigen die Männlichkeit erwacht sein? Er ließ seine Holzeisenbahn wie in Trance sinken, setzte sich dem - wir betonen - leicht bekleideten Mama auf den Schoß und zerrte am BH. Zur Freude des anwesenden Vaters loderte in Oscar weitere Neugierde. Er begrapschte die Mutter auf billigste Weise und versuchte, den BH zu entfernen. Zwei Interpretationen sind denkbar: Die Version 1, nennen wir sie "Vergangenheit" erklärt Oscars Verhalten mit der Erinnerung an die Stillzeit. Die Version 2 dagegen nenen wir "Zukunft" und deutet an, dass sich die Kreuzberger Mädels in einigen Jahren auf die frechen Hände unseres Sohnes freuen dürfen. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-dUnTFB-o5OE/TslCsrhiQNI/AAAAAAAAD9g/L6bOArIkXi4/s1600/DSCI0588.JPG" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-dUnTFB-o5OE/TslCsrhiQNI/AAAAAAAAD9g/L6bOArIkXi4/s320/DSCI0588.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Totensonntag. Morgen beginnt demnach die Weihnachtszeit. Am Ku'Damm stehen deswegen schon ein paar überdimensionale Weihnachtsmänner herum. Es ist mit Sicherheit das letzte Jahr, in dem wir Ella noch schön mit dem Weihnachtsmann volllügen können. Das will ausgenutzt und perfektioniert werden. Bei Oscar dagegen ist das alles noch nicht so schwer. Als Papa relativ gleichgültig am Weihnachtsmann des Ku'Damms vorbeiging, da konnte sich Oscar, der an Papas Hand lief, ja auch drauf verlassen, dass Papa sich weiter auf den Weg konzentriert. Oscar nämlich konnte nicht mehr nach vorne gucken. Er ließ sich einfach durch Charlottenburg-Wilmersdorf ziehen und glotzte minutenlang zurück zu diesem seltsamen Mann, der die nächsten fünf Wochen durchaus tonangebend sein dürfte. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4731527397842184637?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4731527397842184637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/die-definition-von-kuscheln.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4731527397842184637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4731527397842184637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/die-definition-von-kuscheln.html' title='Die Definition von Kuscheln'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-3d6qgu80WFw/TslZ73i6G5I/AAAAAAAAD-I/-CWhtYk_8CA/s72-c/DSCI0592.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4225814233973020844</id><published>2011-11-13T18:19:00.006+01:00</published><updated>2011-11-13T22:06:21.808+01:00</updated><title type='text'>Vermisste Mützen, erlogene Brillen und vernünftige Mütter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7l4_WtfX49k/TsAABx80QXI/AAAAAAAAD9I/X_vZfaYu9n8/s1600/DSCI0505.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7l4_WtfX49k/TsAABx80QXI/AAAAAAAAD9I/X_vZfaYu9n8/s200/DSCI0505.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674535561075114354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir müssen mit einem Nachtrag zur letzten Woche beginnen, denn von Ellas Augenarztbesuch wurde nur unvollständig berichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim wackeren Arzt, der aus Ellas widersprüchlichen Aussagen bezüglich seiner Messungen schließlich einen Mittelwert berechnete und den wir aufgrund dessen ein wenig belächelten, müssen wir uns entschuldigen, denn - so vermutet die Mutter - Ella hat alles inszeniert. Wir haben der jungen Dame wohl so lange von Brillen vorgeschwärmt, bis ihr Entschluss fest stand, eine haben zu wollen. Da sie zudem nicht dumm ist, wusste sie genau, dass sie beim Augenarzt nicht allzu viel richtig machen darf um das Vorhaben "Brille" nicht zu gefährden. So log sie sich durch die Abbildungen und wird demnächst dann ihre aus Lug und Trug gefertigte Sehhilfe in Empfang nehmen. Wir sind gespannt, ob Ella dann zufrieden ist, mit ihren viel zu starken Gläsern.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-qvdUHDWjoGk/Tr__C-r8EYI/AAAAAAAAD8g/OmlZOO9sxpo/s1600/DSCI0529.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-qvdUHDWjoGk/Tr__C-r8EYI/AAAAAAAAD8g/OmlZOO9sxpo/s200/DSCI0529.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674534482162225538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun von Ellas Brille (, die noch nicht ist) zu Oscars Mütze (, die nicht mehr war). Es war im Bus nach Grunewald, als Papa und Oscar sich vom Sitz erhoben und Oscars heiß geliebte Mütze einfach liegen ließen. Erst am nächsten Tag wurde uns der Verlust klar und als sich dann der schlimme Satz "Wir haben Oscars Mütze verloren" langsam durch Oscars Ohren in sein Hirn fraß, konnte man einen kleinen Jungen dabei beobachten, wie in ihm eine Welt zusammenbrach. Oscar war tief erschüttert. Wenig konnte ihn danach zufrieden stellen. Mama und Papa zeigten abwechselnd im Internet per Bildersuche gegoogelte Mützen, die Oscar zwar mit Interesse zur Kenntnis nahm, dann aber stets traurig und vorwurfsvoll die tollen Eigenschaften seiner verlustig gegangenen Mütze in die Elterngesichter jammerte "Die war blau mit hellblau".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Papa und Oscar dann vor einer nicht virtuellen, sondern vollkommen realen Mützenkiste standen und Oscar diverse Mützen aufgesetzt bekam, wiederholte sich dies. Zunächst ließ er alles über sich ergehen, fand viele Mützen auch toll, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-k180esGXUqk/Tr__DbZ3pZI/AAAAAAAAD8s/QMaC7oOyh0E/s1600/DSCI0527.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-k180esGXUqk/Tr__DbZ3pZI/AAAAAAAAD8s/QMaC7oOyh0E/s200/DSCI0527.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674534489871066514" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;doch als Papa ernst machen und zur Kasse gehen wollte, da verfinsterte sich Oscars Miene, während er von seiner verlorenen Mütze berichtete. Blau und hellblau. So wie die war keine im Mützenladen.&lt;br /&gt;Die traurige Erkenntnis war also: Der Winter steht vor der Tür und Oscar akzeptiert keine Mütze außer der verlorenen. Schlimme Szenen muss man sich dann auch im Fundbüro der BVG denken, wo Oscar erfahren musste, dass seine Mütze auch dort nicht aufgetaucht sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann aber fand Mama irgendwann spät nachts mit blutunterlaufenen Augen die Mütze im Internet. Großer Jubel brach aus, während Oscar schlief und vermutlich von blau-hellblauen Mützen träumte. Zwei Tage später klingelte der Postbote. Oscar holte diverse Textilien aus dem Päckchen und hielt schließlich seine Mütze in der Hand. Trotz Nutella-Gesicht war der überglückliche &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-IlgmH3KwjT4/TsAADTAzmWI/AAAAAAAAD9Q/u8IeX5CY-RY/s1600/DSCI0501.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-IlgmH3KwjT4/TsAADTAzmWI/AAAAAAAAD9Q/u8IeX5CY-RY/s200/DSCI0501.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674535587130087778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Sohn natürlich gerne bereit, diesen Moment mit einem Foto festzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Oscar von nun an also tief beeindruckt von der Eigenschaft des Postboten ist, größte Wünsche zu erfüllen, ist er dem Lügen-Konstrukt "Weihnachtsmann" schon auf der Schliche. Als er nämlich alleine im Zimmer mit Mamas Laptop war, da öffnete Oscar mal eben die recht gut versteckte Datei, in der die Mama alle Weihnachtsgeschenk-Ideen notiert. Oscar las sich alles mit Interesse durch, weiß aber vermutlich dennoch nicht viel über das bevorstehende Fest, weil ihn derzeit nur O's und E's interessieren. Vielleicht waren da ja welche dabei in Mamas geheimer Liste...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscars technisches Verständnis hatten wir an anderer Stelle schon einmal gewürdigt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-QD0mBFNOeio/TsAABnuNbqI/AAAAAAAAD84/72F_KPgV4EM/s1600/DSCI0509.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-QD0mBFNOeio/TsAABnuNbqI/AAAAAAAAD84/72F_KPgV4EM/s200/DSCI0509.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674535558329495202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Von umprogrammierten Fernbedienungen und um 180° gekippten Monitorbildern ist hier schon berichtet worden. Und als die Mama heute so schimpfte über Oscar und die von ihm geöffnete Geheim-Datei, da fuchtelte sie mit ihrem Handy und zeigte dem dann stolzen Papa, was Oscar mit eben diesem Gerät so vor hat. Er möchte - so ist es in den "Entwürfen" von Mamas SMS abgespeichert - ein paar Nachrichten (Text: "uiiii") verschicken, darunter sogar eine eigens aufgezeichnete Audio-Aufnahme von irgendetwas. Als geplanter Empfänger ist Frau Hartmann aus Dresden vorgesehen. Audio-Aufnahmen würden wir auch gerne mal versenden. Leider weiß hier nur Oscar, wie das funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende, an dem Oma Münster nebst Miet-Opa zu Besuch war und an dem Cousin Rufus seinen ersten Geburtstag feierte, endete spektakulär. Ella und Oscar wurden in die Badewanne gesetzt. Es wurde ihnen gestattet, ein wenig mit Wasserfarbe zu hantieren. Papa und Mama verließen dann das Bad. Pausenlose Jubelschreie verkündeten, dass kein Kind zu ertrinken droht, dies - so die Eltern - muss als Aufsicht reichen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-nr22zth4jqQ/Tr__CvymvjI/AAAAAAAAD8U/85dySuIhVLU/s1600/DSCI0550.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-nr22zth4jqQ/Tr__CvymvjI/AAAAAAAAD8U/85dySuIhVLU/s200/DSCI0550.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5674534478163656242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Eltern ins Badezimmer eintraten, strampelten völlig überdrehte Kinder wie junge Hunde in der Wanne. Das gesamte Badezimmer war mittlerweile übersät von roter und blauer Farbe. Akustik und Optik ließen eindeutig auf ein Schlachthofszenario schließen. Hier schwappte Wasser in hohem Bogen über den Wannenrand, dort schmierte sich jemand quietschend roten Glibber ins Gesicht.&lt;br /&gt;Ella, Oscar und Papa mussten aufgrund der überaus grotesken Situation lachen, während sich die Mutter auf besonders ekelerregende Weise als Vernunftsperson aufspielte und den Sauhaufen zu kritisieren wagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hast du überhaupt Shampoo benutzt?", fragte sie erst den Gatten, der daraufhin schwieg ("---") und dann den Sohn der daraufhin log ("ja"). Noch einmal warf sie die gerade väterlicherseits abgetrockneten Kinder in die Wanne und schrubbte sie sauber. Als Hauptindiz der vernachlässigten Haarpflege galten übrigens ein jeweils roter Wasserfarbenstreifen auf (a) dem Scheitel des Sohnes und (b) dem Scheitel der Tochter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4225814233973020844?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4225814233973020844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/vermisste-mutzen-erlogene-brillen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4225814233973020844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4225814233973020844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/vermisste-mutzen-erlogene-brillen-und.html' title='Vermisste Mützen, erlogene Brillen und vernünftige Mütter'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-7l4_WtfX49k/TsAABx80QXI/AAAAAAAAD9I/X_vZfaYu9n8/s72-c/DSCI0505.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6324615991883081018</id><published>2011-11-06T20:03:00.001+01:00</published><updated>2011-11-07T20:11:46.848+01:00</updated><title type='text'>Sehen. Hören. Sprechen.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-VzggCLVInIc/Trgjo4vhvgI/AAAAAAAAD78/nwbxEayEahw/s1600/DSCI0465.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-VzggCLVInIc/Trgjo4vhvgI/AAAAAAAAD78/nwbxEayEahw/s200/DSCI0465.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672322916006608386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella sprach beim Abendbrot ziemlich deutlich aus, was alle dachten: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Katze tritt die Treppe krumm.&lt;/span&gt;" Damit war endgültig bewiesen, dass ihre Tage beim Logopäden gezählt sein dürften und so befand selbiger heute auch, dass Ella noch exakt zehn Mal zu erscheinen habe und dann offiziell zu den Menschen gehören wird, die die Buchstaben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;K&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;T&lt;/span&gt; sowie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;G&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;D&lt;/span&gt; ohne Verwechslungsgefahr aussprechen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist schon mal gut, denn als Ella, die ja mittlerweile gierig alle Buchstabenansammlungen in sich aufsaugt, die Leuchtbuchstaben "Wittenbergplatz" laut durch den Bus brüllte, sagte sie immerhin "Fittenbergplatz" und nicht selbiges Wort mit k statt t. Jedenfalls nicht so richtig... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-p6htP-6F99k/TrgifQPlI6I/AAAAAAAAD7Y/6xT1-O8Zwew/s1600/DSCI0487.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-p6htP-6F99k/TrgifQPlI6I/AAAAAAAAD7Y/6xT1-O8Zwew/s200/DSCI0487.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672321651004744610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist im Übrigen wirklich großartig, wie Ella sich derzeit das Lesen und Schreiben beibringt, auch wenn sie sich da manchmal noch überschätzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So antwortete sie auf des Mamas Frage, wer denn mitkommen wolle zum Einkaufen, in ebenso altkluger wie kurioser Weise: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die mit E anfangen dürfen auch was mit E sagen: Ech!&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;Das Personalpronomen Ech kritzelte Ella auch heute mit Kreide an die Spielplatzmauer. "Oma Ech Hap Dech Lip" und wir sind uns an dieser Stelle vollkommen darüber im Klaren, dass dies nur Omas und Eltern süß finden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-xMWJ4mvRyOU/TrgjpZazjdI/AAAAAAAAD8I/TyWMhVghycI/s1600/DSCI0460.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-xMWJ4mvRyOU/TrgjpZazjdI/AAAAAAAAD8I/TyWMhVghycI/s200/DSCI0460.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672322924778065362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Interessant für den Rest der Welt dagegen ist folgendes: Ella kann zwar super sehen, aber schlecht hören. Dies befinden die Eltern einstimmig nach langer Beobachtungszeit. Ella kann beispielsweise erkennen, dass das Stück Käse, welches man ihr reicht, um etwa 5 Milimeter kürzer ist als jenes, welches kurz zuvor im weit geöffneten Schlund des Bruders verschwand. Sprechen tut sie dagegen in einer Lautstärke, die man von schwerhörigen Senioren oder Bundeswehroffizieren kennt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-c8QS-LE8q4g/Trgif03XCgI/AAAAAAAAD7k/XtFqoVw6b_Y/s1600/DSCI0479.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-c8QS-LE8q4g/Trgif03XCgI/AAAAAAAAD7k/XtFqoVw6b_Y/s200/DSCI0479.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672321660835269122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hinzu kommt, dass Mama an der Haltestelle Hagenplatz den Namen der Station rund fünf Mal wiederholen musste, weil Ella nach jedem "Hagenplatz" laut "Was?" schrie. Die Mitfahrer im Bus stiegen schon genervt aus, war ja sowieso fast Endstation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was bekommt ein Kind, das so gut sieht und so schlecht hört? Richtig. Eine Brille. Und zwar eine Rote. Dies stellte zumindest ein überforderter Augenarzt fest, der eine Dioptrinzahl in den Augen unserer Tochter fand, die sie nicht den Toast auf dem Teller finden lassen dürfte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er teilte - ganz medizinischer Profi - den gemessenen Wert durch zwei, nannte dieses&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-91P3Ql0d0rs/TrgjourDqwI/AAAAAAAAD7w/Z3J1d9QSnf0/s1600/DSCI0478.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-91P3Ql0d0rs/TrgjourDqwI/AAAAAAAAD7w/Z3J1d9QSnf0/s200/DSCI0478.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672322913303505666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Meisterwerk der Diagnose dann "Mittelwert" und schickte Ella mit dem Befehl "Brille" nach Hause.&lt;br /&gt;Ella findet's gut. Mama und Papa hatten in den Wochen vor dem Augenarztbesuch schließlich schon von der wunderbaren Welt der Brillen geschwärmt.&lt;br /&gt;Selber vier Kontaktlinsen in den alterstrüben Augen sprachen sie von Brillen in den tollsten Farben. "Rot." sagte Ella dann. Die Brille soll rot sein, nicht "rog", denn Ella kann jetzt nicht mehr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht sprechen&lt;/span&gt;, sondern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht gucken&lt;/span&gt;. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-8T4u9dgl-8Q/TrgifGuCHKI/AAAAAAAAD7M/mqaFwGviM4c/s1600/DSCI0492.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8T4u9dgl-8Q/TrgifGuCHKI/AAAAAAAAD7M/mqaFwGviM4c/s200/DSCI0492.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5672321648448117922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar derweil geht mittlerweile fast wöchentlich zum Fußball und muss jedes Mal auf dem Hinweg oder spätestens im Stadion erfahren, dass nicht der VfL Bochum spielt. Am Sonntag stand der Knirps im Mommsenstadion, deutete auf die sich warm laufenden Spieler von TeBe und hüpfte "Da sind die Bochum-Männer". "Nein, Oscar. Das ist TeBe."&lt;br /&gt;Dann Tränen, klar. Am Schluss war aber alles in Ordnung "TeBe! TeBe! TeBe!" rief ein glücklicher Junge, der aber demnächst mit seinem Vater mal nach Bochum reisen wird, wo die Bochum-Männer spielen. Übertrieben findet dies nur, wer Oscar noch nie im Treppenhaus sitzen gesehen und Minuten lang "Bochum" schreien gehört hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6324615991883081018?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6324615991883081018/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/blog-erst-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6324615991883081018'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6324615991883081018'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/11/blog-erst-montag.html' title='Sehen. Hören. Sprechen.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-VzggCLVInIc/Trgjo4vhvgI/AAAAAAAAD78/nwbxEayEahw/s72-c/DSCI0465.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2270838539930164718</id><published>2011-10-30T18:16:00.007+01:00</published><updated>2011-10-30T20:37:08.371+01:00</updated><title type='text'>Echte Jungs brauchen keinen Bauchnabel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-RFnA6eLZcA0/Tq2HwNOFdVI/AAAAAAAAD4k/CQGuJ5gc52k/s1600/DSCI0448.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-RFnA6eLZcA0/Tq2HwNOFdVI/AAAAAAAAD4k/CQGuJ5gc52k/s200/DSCI0448.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669336768181531986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mit den Fotos für den heutigen Blog sind wir nicht so recht zufrieden. Vielleicht liegt es am Herbst, denn im Herbst wird die Haut käsig und das elektrische Licht tut sein Übriges. Und dann kommt noch hinzu, dass man bildlich festhält, wie Ella per Kaffeemaschine Kaffee kocht, weil sie das jetzt kann, und dann muss man beim Betrachten des Fotos feststellen, dass die Kaffeemaschine derart verdreckt ist, dass man das Bild von der relativ sauberen und hochkonzentrierten Ella mit der gammeligen Maschine dann auch nicht zeigen kann. Das ist doof. Dass Ella nun Kaffee kochen kann, ist dagegen wunderbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hochmotiviert stapft sie in die Küche, wenn ein müdes Elternteil "Kaffee" sagt. Dann rumpelt es ein wenig in der Küche und irgendwann heißt es dann "Kaffee ist fertig". Und während Ella nun neben kleinen Einkäufen, dem Tischdecken, dem Zahnbürstenbereiten, dem Kaffeekochen und vielen anderen Dingen schon nahezu den gesamten Haushalt alleine schmeißen könnte, wurde Oscar von der Schnullerfee berichtet.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-HbDg0ZlzTjM/Tq2Gto9hQnI/AAAAAAAAD3Y/NWiXBxfJvZs/s1600/DSCI0436.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HbDg0ZlzTjM/Tq2Gto9hQnI/AAAAAAAAD3Y/NWiXBxfJvZs/s200/DSCI0436.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669335624577008242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar fand das alles ziemlich interessant und hörte sich die Spielregeln genau an. Er müsse seinen Schnuller auf das Fensterbrett legen, dann würde diese seltsame Fee kommen und ihn gegen ein Geschenk austauschen. Und wer in diesen Tagen Oscar zu Gesicht bekommt, der sollte nicht versäumen, ihn nach seinem Wunsch von der Schnullerfee zu fragen, denn niemand im deutschen Sprachraum kann so schön "Oko la ten ku chen" sagen wie Oscar. Verschämt und meist mit einem Finger im Mund artikuliert er diesen Wunsch nach Schokoladenkuchen und da wir nicht so genau wissen, wann die Schnullerfee nun tatsächlich kommen wird, hat die Mama ab jetzt immer die Backzutaten für Okolatenkuchen da. Okolate und so zum Beispiel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-aV5qaHA66Ko/Tq2HwPfne6I/AAAAAAAAD4Y/lqseQ1mn7wE/s1600/DSCI0453.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aV5qaHA66Ko/Tq2HwPfne6I/AAAAAAAAD4Y/lqseQ1mn7wE/s200/DSCI0453.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669336768791935906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es wird also demnächst so ablaufen: Oscar legt den Schnuller aufs Fensterbrett. Er schläft. Mama backt. Papa sieht fern. Dann kann es durchaus sein, dass Oscar wieder wach wird und - wie zuletzt geschehen - weinend mit der gesamten Faust im Mund fuhrwerkt. Niemals wird er den Grund seiner Unpässlichkeit selber nennen, aber auf Nachfrage gibt er gerne zu, dass er nun doch noch seinen Schnuller wünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, so die Mama gelassen, wird der Okolatenkuchen zur Arbeit mitgenommen. Man darf sich an Mamas Arbeitsstelle gegebenfalls auf recht häufiges Kuchenessen freuen. Momentan jedoch ist Oscar zu sehr Realist, als dass er den Schnuller abends abgibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja auch neben dieser Schnullertfee-Sache so viel zu tun. Beispielsweise musste er in der Kita sich selbst malen, damit er dann darüber sprechen &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-AXhvzTAjVNU/Tq2HxMnkc1I/AAAAAAAAD4w/ZYmLZxHRqBo/s1600/DSCI0441.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-AXhvzTAjVNU/Tq2HxMnkc1I/AAAAAAAAD4w/ZYmLZxHRqBo/s200/DSCI0441.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669336785199854418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;kann und diese Sprechleistung in seinem Sprachtagebuch oder so ähnlich dokumentiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar malte also drauf los und während er so malt, streuen wir eine kleine Erinnerung ein: Ella malte in Oscars Alter Menschen, die alle auf jeden Fall einen deutlichen Bauchnabel hatten. Der Bauchnabel war in dieser Zeit für unsere Tochter sehr wichtig. Ständig knibbelte sie an ihm herum. Sie stand kurz vorm Nabelbruch. Und was malt der kleine Oscar da? Einen Menschen mit einem kleinen Penis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Parallelen zu Ellas Bauchnabel möge nun jeder selber ziehen. Wir verraten nur soviel, dass Oscar nicht an seinem Bauchnabel knibbelt, dafür aber manchmal trotz Windel nass wird, weil Teile seines Körpers, die definitiv in die Windel gehören, aus selbiger herausgezogen wurden. Anders gesprochen: Echte Jungs brauchen keinen Bauchnabel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-XHZ9_5CEVi0/Tq2GtYRVxXI/AAAAAAAAD3Q/pmFXB4vhmh4/s1600/DSCI0432.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-XHZ9_5CEVi0/Tq2GtYRVxXI/AAAAAAAAD3Q/pmFXB4vhmh4/s200/DSCI0432.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669335620096738674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun ist Oscar auch schon fertig mit Malen. Da ist also ein Mensch mit kleinem Penis zu erkennen. Oscar erklärt sein Werk und schließlich spricht auch der Künstler das kleine Geschlechtsteil an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Olivia, die sich das alles anhören darf, fragt nun noch einmal nach. Warum denn so klein und so... Dann tut Oscar, was ein Kerl in einer solchen Situation zu tun hat. Er zieht sich die Hose samt Windel hinunter und schreit in Olivias Gesicht "Der ist doch klein!" - Großartig und sehr souverän. Wie der pädagogische Eintrag in Oscars Sprachtagebuch wohl formuliert sein mag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wechseln wir lieber wieder zu Ella. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-3zhGUhfXcfo/Tq2Gt255JjI/AAAAAAAAD3o/Oxd8SQ0hkDA/s1600/DSCI0434.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3zhGUhfXcfo/Tq2Gt255JjI/AAAAAAAAD3o/Oxd8SQ0hkDA/s200/DSCI0434.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5669335628319893042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella ist fünfeinhalb und Papa frohlockte schon mit der Aussicht, demnächst Filme mit Ella genießen zu können, die noch cooler sind als der Film von Prinzessin Lilifee. Als Klassiker des Kinderfilms warten da schließlich schon die "Unendliche Geschichte" oder "E.T." im DVD-Regal auf unsere Tochter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nachdem Oma mit Ella mal wieder im Kino war und die beiden selbiges bereits nach 30 Minuten verlassen mussten, weil sich unsere Tochter zu Tode fürchtete, wusste Papa, dass Ella erst mit etwa 30 Jahren in der Lage sein wird, die beiden angesprochenen Filmklassiker ohne Panik zu sehen.&lt;br /&gt;Oma und Ella guckten übrigens "Lauras Stern und die Traummonster". Die Traummonster waren angenehm plüschige und lustige Gesellen. Ella war fix und fertig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2270838539930164718?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2270838539930164718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/warum-jungs-keinen-bauchnabel-brauchen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2270838539930164718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2270838539930164718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/warum-jungs-keinen-bauchnabel-brauchen.html' title='Echte Jungs brauchen keinen Bauchnabel'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-RFnA6eLZcA0/Tq2HwNOFdVI/AAAAAAAAD4k/CQGuJ5gc52k/s72-c/DSCI0448.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5917832303793169279</id><published>2011-10-23T20:08:00.004+02:00</published><updated>2011-10-23T20:49:48.152+02:00</updated><title type='text'>Keine Texte über Zähne</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SiU0c0oZjO4/TqRaLht1v6I/AAAAAAAAD1w/_s4RRQT0vdQ/s1600/DSCI0400.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SiU0c0oZjO4/TqRaLht1v6I/AAAAAAAAD1w/_s4RRQT0vdQ/s200/DSCI0400.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666753385214623650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nein. In dieser Woche lassen sich die Hauptdarsteller dieses Blogs nicht die Butter vom Brot nehmen. Diesmal geht es nur um sie und nicht um die Zähne der Mutter, auch wenn sich selbige noch einmal versuchten in den Vordergrund der aktuellen Berichterstattung zu drängen, als sie mitten auf dem Potsdamer Platz, also in telegener Position einfach - Pardauz - auf den Boden des Sony Centers fielen. Sporadische Leser, die nun an Skorbut oder ähnliche Krankheiten denken, seien auf den Blogeintrag der letzten Woche verwiesen. Im Übrigen fielen der Mutter Provisorien aus dem Mund. Wir sehen darüber hinweg und schlagen den Bogen zu den Kindern. Dies machen wir wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Vater mit dem Sohne im besagten Sony-Center eine riesige Videowand entdeckte, auf welcher gerade belanglose atmosphärische Bilder die hier unter sich weilenden Berlin-Touristen einlullen wollten, rannte Ella auf sie zu und fragte Erstaunliches: "Warum spricht Mama nicht mehr mit mir?". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-5x86OloWxZQ/TqRaMNiUOUI/AAAAAAAAD14/8fgk4u1qL8s/s1600/DSCI0393.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-5x86OloWxZQ/TqRaMNiUOUI/AAAAAAAAD14/8fgk4u1qL8s/s200/DSCI0393.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666753396977449282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Papa wollte dieses Verhalten psychologisch deuten und sprach von gestressten Müttern, die einfach keine Lust auf triviale Kinderfragen hätten, doch weit gefehlt. Die Mutter saß zu diesem Zeitpunkt bereits mehr oder weniger zahnlos in der S-Bahn und war auf dem Weg zum Zahnarzt. Ella war irritiert, am Ende war aber alles halb so schlimm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da wir in dieser Woche also fest entschlossen sind, den Fokus wieder weg von der Mutter und hin zu den Kindern zu lenken, müssen wir der Vollständigkeit halber zwei Dinge der letzten Woche nachreichen, die für Ella und Oscar von recht großer Bedeutung waren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dAVT4kaHOHo/TqRZVHhF_II/AAAAAAAAD1M/_Yzna-SnMRs/s1600/DSCI0420.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dAVT4kaHOHo/TqRZVHhF_II/AAAAAAAAD1M/_Yzna-SnMRs/s200/DSCI0420.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666752450468904066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar war nämlich das erste Mal in seinem Leben im Kino. Da er aber nur als Begleitung eines lang geplanten Kinobesuches von Ella fungierte, muss sich Oscar nun sein Leben lang erzählen lassen, dass sein erster Kinofilm eher weiblich angehaucht war. Es handelte sich um das Epos "Prinzessin Lilifee und irgendetwas Rosafarbenes". Den Titel haben wir nicht so genau recherchiert, aber passen würde er. Ella guckte gebannt und Oscar - obwohl leicht fiebernd - tat es ihr gleich. Sein Fazit fiel wie folgt aus: "Im Kino ist es ganz duuuuunkel. Und heeeeell." Die Eltern finden, dass damit alles gesagt ist. Die Leinwand konnte man jedenfalls mit Fug und Recht als "hell" bezeichnen. Selten war derart viel Rosa zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Tage später ging es für Ella und Oscar zum Zahnarzt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-t6t62fs8TYE/TqRZV9swp-I/AAAAAAAAD1c/REFea5vfXcA/s1600/DSCI0406.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-t6t62fs8TYE/TqRZV9swp-I/AAAAAAAAD1c/REFea5vfXcA/s200/DSCI0406.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666752465013352418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kinderzahnärzte verfolgen in den ersten Behandlungen ihrer Patienten nur ein Ziel, nämlich das der Heuchelei. In perfidester Art gaukeln sie den völlig zu Unrecht begeisterten Kindern vor, wie lustig es beim Zahnarzt ist. Die Ärztin von Ella und Oscar war eine Meisterin dieses Faches. Oscar jedenfalls hat in seinem Gehirn die Worte Zahnarzt ganz eng mit einem lustigen Gedicht über Busfahrer, einer tollen Taschenlampe für den Mund und einem Geschenk in Form eines Plastiktieres verknüpft. Nach und nach wird die Ärztin in den nächsten Jahren ihre wahren Absichten in Form von Arbeiten am offenen Zahnnerv in dieses verlogene Schauspiel einflechten. Es ist das Vorgehen eines Demagogen. Und dennoch oder vielleicht deshalb verließ die Familie den Zahnarzt als hätte man gerade einen gelungenen Zirkusbesuch hinter sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies musste nachgereicht werden. Nun zur aktuellen Woche:&lt;br /&gt;Diese war geprägt von einem Besuch aus Brüssel. David und Dalia, beide ein Jahr jünger als unsere Zusammenstellung, husteten sich durch Berlin und mindestens Ellas und Oscars Papa&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-JjctODKMQxI/TqRZU4NCgpI/AAAAAAAAD1A/m_W76mjxeEo/s1600/DSCI0423.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-JjctODKMQxI/TqRZU4NCgpI/AAAAAAAAD1A/m_W76mjxeEo/s200/DSCI0423.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666752446358258322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; hat diese belgischen Keime gierig aufgenommen. Fast sicher scheint, dass in der nächsten Woche einige Familienmitglieder folgen werden. Euphemistisch könnte man von "gelebter europäischer Idee" sprechen. Mit den Belgiern ging es ins Technikmuseum, wo Lokomotiven bestaunt und Knöpfe gedrückt werden können. Dann gab es Sight-Seeing im Herzen der Stadt. Ella und Oscar nahmen erstmals in ihrem Leben Kontakt mit dem dunkelsten Kapitel ihrer Heimat auf, indem sie laut lachend und jubelnd durchs Holocaust-Mahnmal rannten. Schließlich - auf dem Potsdamer Platz - fielen Mama die Zähne aus dem Mund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend zwei schöne O-Töne der Kinder:&lt;br /&gt;1) Am Frühstückstisch. Ella übt wie in jeder Lebenslage auch hier das autodidaktische Lesen. Sie versucht, die Informationen der Milchpackung zu erschließen. Oscar simuliert das Gleiche. Ella: "Du kannst nicht lesen". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-d68XBKyZLvs/TqRaLUjpSbI/AAAAAAAAD1k/7sVwcnq4QAo/s1600/DSCI0402.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-d68XBKyZLvs/TqRaLUjpSbI/AAAAAAAAD1k/7sVwcnq4QAo/s200/DSCI0402.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5666753381682203058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar: "Doch." Ella (die Milchpackung reichend): "Gut. Dann lies das!", Oscar (improvisierend): "Bruda Jakob!". Könnte ja stimmen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Papa (lehrreich): "Bienen sind die einzigen Tiere, die Honig machen können."&lt;br /&gt;Ella: "Und Schweine sind die einzigen Tiere, die Schweinefleisch machen können."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5917832303793169279?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5917832303793169279/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/keine-texte-uber-zahne.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5917832303793169279'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5917832303793169279'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/keine-texte-uber-zahne.html' title='Keine Texte über Zähne'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-SiU0c0oZjO4/TqRaLht1v6I/AAAAAAAAD1w/_s4RRQT0vdQ/s72-c/DSCI0400.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-458497599172191783</id><published>2011-10-16T22:31:00.004+02:00</published><updated>2011-10-17T23:16:47.052+02:00</updated><title type='text'>Oma und der Aus-Knopf</title><content type='html'>Als wir in der letzten Woche prophezeiten, dass Unfälle ins Haus stünden, da meinten wir eigentlich Oscar und seine Vorliebe für halsbrecherische Schlafplätze wie Flure, Türschwellen und andere dunkle und ha&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-HyYjOZttKAw/TpxyDhDT7NI/AAAAAAAAD00/mBq6NVZAhjc/s1600/DSCI0355.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HyYjOZttKAw/TpxyDhDT7NI/AAAAAAAAD00/mBq6NVZAhjc/s200/DSCI0355.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664527836062674130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;lbdunkle Orte, an denen man nicht unbedingt schlafende Kinder vermutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da Oscar aber einfach nicht verunfallen wollte, sieht man mal von seinen täglichen Stürzen und Verbeulungen ab, sprang seine Mutter ein, um die Ehre der Blog-Prophezeiung zu retten. So fuhr sie im Regen durch Mitte mit dem Fahrrad, was nur macht, wer es wirklich wissen will. Und so hießen die Zutaten für Mama an diesem Tage Linksabbieger, Asphalt, halbe Zähne, Blut und Notaufnahme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun begab es sich, dass Oscar zuvor leicht fieberte. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-j10uOhV3cJ4/TpxwijBvx4I/AAAAAAAADz4/d_UGu7qfATg/s1600/DSCI0383.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-j10uOhV3cJ4/TpxwijBvx4I/AAAAAAAADz4/d_UGu7qfATg/s200/DSCI0383.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664526170145671042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein in Aussicht gestellter Tag zu Hause mit dem ferienbedingt ebenfalls zu Hause weilenden Vater ließ Oscars Temperatur dann gleich noch auf gefährliche 37,1° klettern, sodass alle Beteiligten sich einig waren, dass der Junge besser daheim bleibt. Dann aber verunfallte die Mama.&lt;br /&gt;Als Oscar berichtet wurde, dass seine Mama im Krankenhaus liegt, da schmiss sich das eben noch glückliche Kind aufs Sofa und weinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg ins Krankenhaus freundete sich der Knirps allerdings damit an, demnächst ein echtes Krankenhaus betreten zu dürfen und als dann auch noch ein blinkender Krankenwagen vor dem Portal stand, da war zunächst wieder alles ganz gut.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Qd9_JSURy6o/TpxwjGwlXDI/AAAAAAAAD0Q/N6EJYhN2hYs/s1600/DSCI0374.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Qd9_JSURy6o/TpxwjGwlXDI/AAAAAAAAD0Q/N6EJYhN2hYs/s200/DSCI0374.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664526179737361458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dann aber war da ja noch Mama. Liegend im Krankenhaus-Hemd und mit deutlich sichtbarem Mund-Aua. Oscars Reaktion war seltsam. Er weigerte sich, in der Patientin seine Mutter zu erkennen, was die allgemeine Heiterkeit, die ohnehin gerade fort war, nicht zurückzuholen vermochte. "Meine Mutter heißt Bianca!", schluchzte Oscar durch die Krankenhausgänge, deutete dabei auf die Mund-Aua-Patientin und schüttelte heftig den Kopf. Eine Szene wie aus einer doofen Krankenhausserie...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oma kam und fand für Oscar, der sich in einer kitschigen Folge "Emergency Room" zu befinden schien, den Aus-Knopf. Sie schnappte sich das irritierte Kleinkind. Und so nahm der Tag für den Wicht eine satte 180°-Wende, denn statt einer Mutter mit Schorf und halben Zähnen gab es nun eine unverletzte Oma, ein Kindermuseum und ein Magnum-Eis mitten in der vollbesetzten Tram, was nun wiederum bei der für die Sauberkeit der Tram irgendwie zuständige Oma für Schweißausbrüche sorgte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch: Die nächsten Tage war spürbar, dass einige in der &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-sp_KSYPTPgI/TpxwiyYf0DI/AAAAAAAAD0A/_J7HrKXAx_w/s1600/DSCI0384.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-sp_KSYPTPgI/TpxwiyYf0DI/AAAAAAAAD0A/_J7HrKXAx_w/s200/DSCI0384.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664526174267625522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Familie am kaputten Muttermund (wir bringen dieses Wortspiel erst das zweite Mal in über fünf Blog-Jahren) noch zu knabbern hatten. Im übertragenen Sinne...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar war hochsensibel, die Mutter nicht eben hochgradig ausgeglichen und Ella zeigt seit heute auch ein sich in Richtung Anhänglichkeit veränderndes Verhalten. Der einzig Normale hier ist demnach der Vater, der diese Zeilen tippt. Und dann sind die Ferien auch noch zu Ende. Bonjour Tristesse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falsch: Tristesse kommt nicht auf, denn hier passieren auch immer tolle Dinge. Oscar ist zum Beispiel vorhin in der Kita während des Essens eingeschlafen und dabei kopfüber in die Tomatensoße gefallen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-DMDvZg61ZvM/TpxyDJpR6-I/AAAAAAAAD0o/uEsKu-0Rf4U/s1600/DSCI0369.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DMDvZg61ZvM/TpxyDJpR6-I/AAAAAAAAD0o/uEsKu-0Rf4U/s200/DSCI0369.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664527829779475426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Solch grandiose Geschichten schreibt nur das Leben. Und als die Mutter hier letztens durch die Wohnung stapfte, weil man durch eine von Spielzeug bedeckte Wohnung nicht geht, sondern eben stapft, da sprach sie naheliegender Weise irgendetwas von "Chaos". Und wer kam dann um die Ecke geflitzt? Richtig. Der Herr des Chaos. Und der schrie: "Ich heiß nich Chaos. Ich heiß Oscar!!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Woche, die so viel Blödes im Gepäck hatte, stand allerdings auch im Zeichen des Flüsterbetons. Der wurde nämlich zwischen Montag und Freitag hier auf unserer Straße verlegt, was nicht ohne großes Gerät und viel Gebrumm vonstatten ging. Das Spektakel war jedenfalls groß genug, als dass Ella und Oscar mit einer Schale Popcorn auf dem Bürgersteig standen und sich den Tanz der Dampfwalzen ansahen. Dass die Straße vorher weg gemacht wurde, so richtig weg, das fand zumindest Oscar auch sehr beeindruckend. Straße weg. Mamas Zähne teilweise weg. Straße wieder da. Die Woche hatte Höhen und Tiefen. Und in etwa 2 Wochen sind Mamas Zähne dann auch zurück. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-8ePfP2Y7dG4/TpxyCzUZ7LI/AAAAAAAAD0c/b-03_4hV2DI/s1600/DSCI0372.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-8ePfP2Y7dG4/TpxyCzUZ7LI/AAAAAAAAD0c/b-03_4hV2DI/s200/DSCI0372.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5664527823786339506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und bei all dem haben wir hier jetzt Flüsterbeton. Als würde der Lärm hier von den Autos kommen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss nur Gutes und für den schadenfrohen und sich am Leid anderer labenden Blog-Leser Langweiliges: Ella lernt derzeit mehr oder weniger autodidaktisch lesen und schreiben. Den Taschenrechner kann sie auch schon wunderbar bedienen und die Uhr meist erfolgreich lesen. Und dass Ella auf der Wii super kegeln und rutschen kann, wollen wir nicht verheimlichen, auch wenn die Mutter dies lieber nicht in die weite Welt hinausposaunt gewusst hätte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-458497599172191783?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/458497599172191783/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/blog-erst-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458497599172191783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458497599172191783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/blog-erst-montag.html' title='Oma und der Aus-Knopf'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-HyYjOZttKAw/TpxyDhDT7NI/AAAAAAAAD00/mBq6NVZAhjc/s72-c/DSCI0355.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-500075845631828695</id><published>2011-10-09T19:00:00.003+02:00</published><updated>2011-10-09T20:08:20.610+02:00</updated><title type='text'>Fluoreszierende Schlafanzüge</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-PBpTBP9clSM/TpHUy8a4ntI/AAAAAAAADzo/ouF-kIIXIdU/s1600/DSCI0252.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-PBpTBP9clSM/TpHUy8a4ntI/AAAAAAAADzo/ouF-kIIXIdU/s200/DSCI0252.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661540178258861778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Diese seltsamen Teile, auf denen sich manche Kinder in schwindelerregender Höhe im Park am Gleisdreieck drehten, sind abgebaut. Im letzten Blog berichteten wir davon, dass auch unsere Tochter jene Höllengeräte erklomm, und so sind wir froh, dass ihr diese Möglichkeit des "Kicks" nun genommen ist. Wir sind fast sicher, dass es Unfälle gegeben haben muss, vermutlich mehrere und vermutlich tödliche. Jetzt sind die Dinger abgebaut und der Parkbesuch ohne Herzklopfen ist theoretisch möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich lauern zu Hause schon genug Gefahren. Es ist nicht schwer, für die nächsten Wochen einen konkreten Unfall zu prophezeien. Das Unfallopfer wird Oscar sein, denn Oscar hat der langen Liste an dümmlichen Einschlafritualen, die wir hier seit fünfeinhalb Jahren im Hause so beobachten, ein weiteres wirklich strohdummes Ritual hinzugefügt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-ndUD717ZtlE/TpHUzOpUknI/AAAAAAAADzw/4xFWKx2_mq0/s1600/DSCI0244.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-ndUD717ZtlE/TpHUzOpUknI/AAAAAAAADzw/4xFWKx2_mq0/s200/DSCI0244.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661540183151252082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar schläft seit ein paar Tagen nämlich nicht mehr in Betten ein, sondern auf dem Boden. So ganz genau wissen wir nicht, warum unser Sohn so verfährt, aber er ist sich seiner Wahl des Schlafplatzes sehr bewusst. Fremde mögen sich vielleicht wundern über Dialoge wie diesen: "Oscar, möchstest du heute im Bett oder auf dem Boden schlafen?" - "Auf dem Boden." - Für uns hier ist es nun schon Normalität geworden, dass Oscar zunächst einmal auf dem nackten Boden liegt und später dann von uns in sein Bett getragen wird.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-AaBPVQGOHK0/TpHTjlTNrtI/AAAAAAAADzE/VM7OKHGCFQ8/s1600/DSCI0322.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-AaBPVQGOHK0/TpHTjlTNrtI/AAAAAAAADzE/VM7OKHGCFQ8/s200/DSCI0322.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661538814843006674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir sprachen eingangs von Unfallgefahr. Nun, man denke sich einen dunklen Flur. Er verbindet beispielsweise das Kinderzimmer mit dem Wohnzimmer. Wer nun aus irgendwelchen Gründen von dem einen in das andere Zimmer gelangen möchte, der hat also diesen Flur zu durchschreiten. Hier kann es passieren, dass sich im Dunkeln, irgendwo auf dem Boden, ein Mensch befindet. Ein schlafender Mensch, auf den man schnell auch mal drauftreten kann. Vielleicht sollten wir Oscar aus diesen Gründen fluoreszierende Schlafanzüge anziehen, damit man ihn an seinen absurden Schlafplätzen erkennt. Eine andere Möglichkeit bestünde darin, dass Oscar künftig einfach in Betten schläft. Davon ist er derzeit aber meilenweit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-583LlYbZvq4/TpHTjrGGUdI/AAAAAAAADzM/hIANDVecStw/s1600/DSCI0305.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-583LlYbZvq4/TpHTjrGGUdI/AAAAAAAADzM/hIANDVecStw/s200/DSCI0305.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661538816398610898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen schafft es in letzter Zeit zunehmend besser, sich ohne elterliche Animation zu beschäftigen. Schön auch, dass Oscar ins Spiel integriert wird. Und so spielten die beiden das, was alle Kinder so gerne spielen - nämlich "Vater, Mutter, Kind", allerdings in etwas abgewandelter Form.&lt;br /&gt;Ella erläuterte uns mitten im Spiel, worum es in ihrer fiktiven Familie gerade geht. Vorweg: Es handelt sich um recht große Problemfelder.&lt;br /&gt;Ella spielte die Mutter, das war klar. Auf dem Arm hielt sie eine Puppe. "Das ist das Baby", erklärte Ella. "Wir haben es letzte Nach leider draußen vor der Tür vergessen und jetzt hat es Schnupfen, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-5AQII-fTEvY/TpHUyrkjivI/AAAAAAAADzg/WDcPZfgN6dg/s1600/DSCI0267.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-5AQII-fTEvY/TpHUyrkjivI/AAAAAAAADzg/WDcPZfgN6dg/s200/DSCI0267.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661540173736020722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Husten und beide Arme und beide Beine gebrochen", erläuterte sie durchaus fröhlich. Oscar stand daneben und hatte auch eine Rolle. Welche eigentlich? "Oscar ist das Kind", sagte Ella. "Und wer ist der Vater?", fragten wir. "Der ist gestorben", sagte Ella freundlich und zog alleinerziehend mit ihrem Kind und mit ihrem Baby, das eine furchtbare Nacht durchlebt haben muss, von dannen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Sohn signalisierte dann am heutigen Sonntag so ab Mittag, dass das alles ein bisschen viel war an diesem Wochenende. Am Freitag kam vormittags Oma Münster vorbei, am Nachmittag ging es zu Oma Berlin. Am Samstag kamen aus Dresden Carla und Curt und die fuhren auch erst am Sonntag wieder nach Hause. Curt ist eineinhalb und neigt - ähnlich wie Oscar - zum Disput, weshalb hier häufiger als sonst die Fetzen flogen. Ein nachmittäglicher Spaziergang sollte Abkühlung bringen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-X8_nHxvtD5A/TpHTj25_s9I/AAAAAAAADzU/EeibXD7KoYQ/s1600/DSCI0287.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-X8_nHxvtD5A/TpHTj25_s9I/AAAAAAAADzU/EeibXD7KoYQ/s200/DSCI0287.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5661538819569071058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar konnte zu diesem Zeitpunkt aber nur noch zwei Dinge: hysterisch Kichern und hysterisch Schreien, weshalb auch andere Familien auf uns aufmerksam wurden und ihren ungläubigen Kindern erzählten, dass diese früher einmal ganz genau so gewesen sind. Diese Kinder starrten indes fassungslos auf den sich am Boden windenden Oscar. Keine Stunde später schlief er dann. Auf der Türschwelle.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-500075845631828695?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/500075845631828695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/fluoreszierende-schlafanzuge.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/500075845631828695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/500075845631828695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/fluoreszierende-schlafanzuge.html' title='Fluoreszierende Schlafanzüge'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-PBpTBP9clSM/TpHUy8a4ntI/AAAAAAAADzo/ouF-kIIXIdU/s72-c/DSCI0252.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6056155411191159306</id><published>2011-10-02T19:25:00.006+02:00</published><updated>2011-10-02T23:51:15.719+02:00</updated><title type='text'>Wenn sich der Magen erholt, hat der restliche Körper Stress</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-jR7_9uEKbFo/ToifwtP62KI/AAAAAAAADy0/CPDR9X7fV_E/s1600/DSCI0217.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-jR7_9uEKbFo/ToifwtP62KI/AAAAAAAADy0/CPDR9X7fV_E/s200/DSCI0217.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658948590919932066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dass Oscar mal wieder eine recht ordentliche und krankschreibungspflichtige Magen-Darm-Geschichte in die beginnende Woche brachte, steckte der kleine Knirps gewohnt routiniert weg. Oscar ist hart im Nehmen und dazu gehört eben auch, dass man kein großes Trara veranstaltet, wenn einem nachts übel wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man liegt zwischen Mama und Papa ja perfekt für ein kurzes Erbrechen. Schnell in die Höhe geschraubt, zwischen die Häupter der Lieben erbrochen und weitergeschlafen, während Mama und Papa das Bett reinigen und mitten um zwei Uhr nachts kurz sogar lachen müssen, als sie exakt unter der Stelle, an der nun Oscars Erbrochenes durch das Laken auf die sündhaft teure Matratze zu suppen droht, ein Handtuch entdeckten. Richtig. Das hatten wir während &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ellas &lt;/span&gt;Magengrippe dort hinuntergelegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erkenntnis 1: Unsere Kinder kotzen immer auf die gleiche Stelle des Elternbettes (ist das nicht süß?)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-cibLTtgS54Y/ToifxPWyvfI/AAAAAAAADy8/HpCmfbrlMAE/s1600/DSCI0218.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-cibLTtgS54Y/ToifxPWyvfI/AAAAAAAADy8/HpCmfbrlMAE/s200/DSCI0218.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658948600075566578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erkenntnis 2: Wir müssten das Laken häufiger wechseln. Die Magengrippen der Kinder treten ungefähr alle zwei Monate auf. Das ist ein zu langes Intervall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tage nach dieser nächtlichen Beiläufigkeit allerdings hinterließen Spuren bei unserem Sohn. Hier war sein routiniertes Erdulden von Leid und Unwohlsein an seine Grenzen geraten. Und diese Grenzen hießen Salzstangen, Laugengebäck und Tee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht so, dass Oscar diese Dinge ablehnt. Häufig schon hat man es knauspern hören, wenn man Oscar und Salzstangen und Laugengebäck in einem Zimmer ablegte. Und dass Oscar alle trinkbaren Flüssigkeiten "Tee" nannte, ist auch noch nicht so lange her.&lt;br /&gt;Das Problem war vielmehr, dass sich Oscars Nahrung auf exakt diese drei Komponenten zu beschränken hatte, denn sein kleiner Magen sollte sich mal so richtig erholen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-9j3NW4_48NM/Toie2rfHNHI/AAAAAAAADyc/7-5oNI0cACM/s1600/DSCI0239.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-9j3NW4_48NM/Toie2rfHNHI/AAAAAAAADyc/7-5oNI0cACM/s200/DSCI0239.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658947594014372978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während der Magen dies tat und am Dienstag und Mittwoch immer entspannter wurde, hatte der Rest von Oscars Körper Stress. Oscar musste am Tisch bei jeder Mahlzeit erkennen, dass für ihn derzeit andere Gesetze gelten. Während famose Dinge in Ellas Mund verschwanden, wurde Oscar mit dem Hinweis "Du bist krank" Laugengebäck gereicht. Das fand er schon schlimm.&lt;br /&gt;Krank sein, das hat Oscar gelernt, heißt einerseits zwar fernsehen und spielen mit Eltern und Oma im lustigen Wechsel. Krank sein heißt aber eben auch Laugengebäck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Donnerstag gilt Oscar gemeinhin wieder als gesund. Noch verarbeitet er aber die schwere Zeit, was sich zum Beispiel zeigt, wenn man ihn - wie geschehen - fragt, ob er sich denn Nudeln oder Würstchen zum Mittagessen wünsche. "Nudeln" schreit dann da der entsetzte Sohn und fügt mit fetter Unterstreichung hinzu "Ich bin nicht mehr krank!!!".&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-YQUpMKcygos/ToifwbfkNNI/AAAAAAAADys/eyq3-wZ5ASI/s1600/DSCI0225.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-YQUpMKcygos/ToifwbfkNNI/AAAAAAAADys/eyq3-wZ5ASI/s200/DSCI0225.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658948586153718994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt der Donnerstag... Oscar war wieder gesund und der Herbst schaltete noch einmal auf Sommer. Die Familie picknickte im neuen Park am Gleisdreieck und alles war gut. Oscar wollte Laufrad fahren und erhielt Instruktionen: Er möge, so die Mutter, über dessen Autorität diskutiert werden darf, doch nur bis zum Spielplatz dort fahren. Oscar verstand und fuhr los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während Ella im Park schon recht große Runden auf dem Fahrrad drehte und dabei immer wieder zu ihren Eltern zurück fand, weil sie die Geometrie der Vierecke versteht und weiß, dass man - fährt man im Viereck - irgendwie wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt, während Ella also im Carree fuhr, fuhr Oscar mehr so linear. Und zwar am Spielplatz vorbei ohne diesen vereinbarten Endpunkt seiner Fahrt auch nur eines Blickes zu würdigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eltern beobachteten und dachten nach. Irgendwann war man sich einig, dass man den Bengel zurückholen musste. Papa radelte barfuß hinterher, was wehtat, denn Papas Füße sind entgegen ihrem äußeren Anschein sehr sensible Körperteile, und sammelte seinen Sohn ein, nicht ohne ihm vorher die Leviten zu lesen. Als er mit dem niedergeschlagene&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-mmgjMVoYF6E/Toie29dOJoI/AAAAAAAADyk/oqFCcV_VN-c/s1600/DSCI0232.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-mmgjMVoYF6E/Toie29dOJoI/AAAAAAAADyk/oqFCcV_VN-c/s200/DSCI0232.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658947598838277762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n und übrigens auch weinenden Sohn zur Picknickdecke zurückkehrte, fanden die beiden Herren diese verwaist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo waren Frau und Tochter? Die Frau winkte fröhlich. Über ihr, in etwa drei Metern Höhe, saß Ella auf einer seltsamen gebogenen Stange, die sich auch noch fürchterlich drehen konnte. Papa war stolz und ging auf seine akrobatische Tochter zu. Im Hintergrund weinte Oscar seiner enttäuschenden Radtour hinterher. Mama erkannte das und so gab es das, was in professionellen Fußballmannschaften und eingespielten Elternpaaren immer gut funktioniert: Mama übernahm Oscar und Papa Ella. Der professionelle Tausch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa stand dann als alleiniger Erziehungsberechtigter unter der in drei Meter Höhe sich drehenden Tochter. Der Stolz verschwand. Die Angst kam.&lt;br /&gt;"Ella, komm da runter", bellte der überforderte Vater, während weiter oben die Verhandlungen mit den Worten "Noch drei Runden" begannen. Papa schwitzte, wurde drängender und dann sah Ella endlich ein, dass sie dieses Höllengerät nur noch in Abwesenheit des Vaters besteigen kann.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-NAB-C4ZekWA/Toie2VXIGWI/AAAAAAAADyU/aJNzHErvHLI/s1600/DSCI0235.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-NAB-C4ZekWA/Toie2VXIGWI/AAAAAAAADyU/aJNzHErvHLI/s200/DSCI0235.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5658947588075297122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella stieg ab. Papa war zufrieden. Man ging zurück zur Picknick-Decke, doch da: Oscar und Mama waren ja schon auf dem Weg zu Ella und Papa. Oscar wurde mütterlicherseits nämlich versprochen, dass er sich seine Akrobatenschwester mal aus der Nähe betrachten dürfe. Und dann das. Dann steigt die einfach ab. Oscar fiel auf der Stelle um und brüllte. Papa dachte verschiedene Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im Prinzip ging es dann auch so weiter. Oscar war in dieser Woche recht unausgeglichen. In Verbindung mit seiner Schwester, die - egal ob ausgeglichen oder unausgeglichen - immer zu Lautstärke neigt, hat die Familie in dieser Woche recht viel gelärmt. Am Wochenende waren wir in der Laubenkolonie. Etwa 24 Stunden beglückten wir die Nachbarschaft mit Gebrüll und Geschrei. Die Menschen sind verschieden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6056155411191159306?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6056155411191159306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/wenn-sich-der-magen-erholt-hat-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6056155411191159306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6056155411191159306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/10/wenn-sich-der-magen-erholt-hat-der.html' title='Wenn sich der Magen erholt, hat der restliche Körper Stress'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-jR7_9uEKbFo/ToifwtP62KI/AAAAAAAADy0/CPDR9X7fV_E/s72-c/DSCI0217.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7223050805893940400</id><published>2011-09-25T20:02:00.002+02:00</published><updated>2011-09-26T20:45:04.336+02:00</updated><title type='text'>Honig-Mehl und Bönsaft</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-D2-meMSw3OI/ToC85jGauHI/AAAAAAAADyE/vmVjye7yvZs/s1600/DSCI0173.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-D2-meMSw3OI/ToC85jGauHI/AAAAAAAADyE/vmVjye7yvZs/s200/DSCI0173.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728828838066290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Obwohl wir uns alle mit Ella freuen, dass sie eine neue Lieblings-Einschlaf-CD hat, nämlich die Hörbuchfassung des Kinderbuchs "Ella geht in die Schule", die wir natürlich aus Jux irgendwann einmal organisierten, obwohl wir uns also - wie gesagt - alle hier freuen, sollte man vorsichtig sein, wenn man das Gespräch auf die CD lenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella nämlich findet eine Stelle dieser CD unglaublich komisch. Das Problem dabei ist nur, dass es ihr bislang stets misslungen ist, diese Komik zu transportieren, sie einem Gesprächspartner zugänglich zu machen. Sowohl Papa als auch Mama waren nun schon einmal gefangen in Ellas Erzählmühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild mit der Mühle trifft es schon ganz gut. Einem Mühlrad gleich fallen aus Ellas Mund monoton gesprochene Parataxen. Ein Lehrer ist Teil dieser Erzählung und ein Honig. Und irgendwann rufen alle Leute irgendetwas. Dieses surrealistische Szenario wiederholt sich - vielleicht beruht darauf der Witz - in der Hörspielhandlung anscheinend einige Male. Bei Ellas Erzählung muss man dann schon ganz genau hinhören, um zu erkennen, wo eine solche Wiederholung beginnt und endet. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-a1AVuGYlFKw/ToC85VNJO5I/AAAAAAAADx8/Qrh9Efym99Y/s1600/DSCI0176.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-a1AVuGYlFKw/ToC85VNJO5I/AAAAAAAADx8/Qrh9Efym99Y/s200/DSCI0176.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728825108183954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn man irgendwann als Zuhörer den Faden verliert, und das ist sowohl der Mama als auch dem Vater recht schnell passiert, dann steht man einem Kleinkind gegenüber, dass etwa drei oder vier Minuten ohne erkennbare Satzgrenzen von Lehrern und Honig erzählt und an manchen Stellen lacht. Man starrt dem fröhlich rezitierenden Kind ins Gesicht und findet aus der Situation nicht heraus. Die Mühle ist wirklich ein ganz gelungenes Bild. Ella ist die Mühle und ihre Erzählung ist Mehl. Honig-Mehl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Dinge sprach das Kind in der Fußgängerzone von Weimar, wo die dynamische Familie übers Wochenende gastierte: "Papa. Wo ist Klaus Wowereit?", hüpfte Ella. "Papa. Wer ist der Papps?" - Ja. Es war eine historische Woche. Der Papps (Papst) war zu Besuch in Deutschland und beklagte sich über sein unchristliches Heimatland. Ella sah den Papst in einer Zeitung. Papa erklärte kurz, was es mit dem alten Mann auf sich hatte. Ella blätterte um. "Papa - da ist auch der Papps" - "Nein Ella. Das ist Rudi Völler." Alte Männer scheinen sich in den Augen von Fünfjährigen doch recht ähnlich zu sehen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-e-0kWi32ipg/ToC8dSPzJ1I/AAAAAAAADxs/cunQNUjEWKs/s1600/DSCI0191.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-e-0kWi32ipg/ToC8dSPzJ1I/AAAAAAAADxs/cunQNUjEWKs/s200/DSCI0191.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728343277676370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt hatte der Papst mit seiner unhöflichen Klage Recht. Unchristlich geht es hier zu. Ella beispielsweise muss etwa einmal die Woche im Radio einen Wortbeitrag namens "Zwiegespräch mit Gott" hören. Diese Gespräche sind Ellas momentan einziger Zugang zur Religion, da Ahmet ja nun nicht mehr die Kita besucht. Ella weiß dank der Zwiegespräche aus dem Radio nun also, dass Gott stark berlinert und im Prenzlauer Berg wohnt. Sie hasst diese Sendung.&lt;br /&gt;Und in genau der Woche, als der Papst Berlin besuchte und im Radio ein Zwiegespräch mit Gott lief, da sagte Ella einen Satz, den sie eventuell auch in einigen Jahren im Konfirmandenunterricht zum Besten geben wird: "Ich geh raus, solange das mit Gott läuft." - Ein Faustschlag für den Heiligen Vater. (Papa verstand übrigens "Ich geh raus, solange das Gott läuft", was aufgrund der umgebauten Syntax und dem damit verbundenen falschen grammatikalischen Geschlecht des Gottes ein noch viel atemberaubenderer Schlag ins Gesicht des Heiligen Vaters darstellen würde. Wir wissen nicht genau, was Ella da religionskritisches sagte.)&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-rUO40x5tNRM/ToC8dH5CHdI/AAAAAAAADxk/MvOSY-6LnFs/s1600/DSCI0192.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-rUO40x5tNRM/ToC8dH5CHdI/AAAAAAAADxk/MvOSY-6LnFs/s200/DSCI0192.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728340497833426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was sagt Oscar so? Nun. Auch Oscar bewegt sich im Bereich der Transzendenz. Oscar steht nachts schon mal auf, um seinen Eltern von drohendem Unheil zu berichten. "Da kommt gleich ein Gespenst", sagt der Kleine da mit angstverzerrtem Gesicht. Seine Eltern freuen sich indes, dass Oscar demnach zu uns kommt, bevor das Gespenst erscheint und er richtig Panik bekommen würde. Glücklicherweise weiß Oscar schon kurz vorher, dass es in seinem Kinderzimmer gleich gruselig wird. So müssen wir nicht viel trösten. Bei Ella - so erinnern wir uns schwach - war die böse Hexe immer da, bevor wir trösten mussten. Ella war dann schon vollkommen außer Rand und Band. Oscar ist anders. Oscar schleicht durch die Wohnung und flüstert: "Da kommt gleich ein Gespenst". Wer dies weiß, kann vorbeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dies: Ella kann mittlerweile sehr viele Worte lesen und auch schon toll schreiben. "Bönsaft" schrieb sie auf einen Zettel und beurkundete damit quasi ihre Zugehörigkeit zum Berliner Sprachraum. Die westfälische Mutter hat sprecherzieherisch versagt. Ella schreibt "Bönsaft". In Westfalen schreiben die Kinder "Biiiiiiiiirnensaft". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-1jxayLAglBM/ToC8dC3Ez3I/AAAAAAAADxc/gsENyzlU3c8/s1600/DSCI0204.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-1jxayLAglBM/ToC8dC3Ez3I/AAAAAAAADxc/gsENyzlU3c8/s200/DSCI0204.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728339147444082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Was veranlasste unser Kind zum Schreiben dieses - wie sich zeigen wird - polarisierenden Getränkenamens?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgendes: Es ist Mittwochmorgen. Familie Hoffmann frühstückt. Doch o weh! Der Apfelsaft ist alle, beziehungsweise vergoren, wofür der Vater als schuldig deklariert wird. Selbiger Vater versucht die Situation, in der zwei Kinder ihren Durst in die Küche weinen, zu bereinigen. Er geht in die Kammer, findet zwei Trinkpäckchen Bio-Birnensaft. Ella eins. Oscar eins. Stille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar fällt nach fünf Sekunden aber ein, dass er seinen Birnensaft lieber aus einem Becher trinken will. Mama holt den Becher, füllt um. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-1ViF5oiWfns/ToC8dn-5o5I/AAAAAAAADx0/OIWEH4DeWE4/s1600/DSCI0180.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-1ViF5oiWfns/ToC8dn-5o5I/AAAAAAAADx0/OIWEH4DeWE4/s200/DSCI0180.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5656728349112378258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Becher ist randvoll und Oscar furchtbar stolz.&lt;br /&gt;Oscar nimmt einen Schluck, stellt den Becher ab. Becher kippt um. Alles ist futsch. Kein Birnensaft ist mehr im Haus. Für Oscar bricht eine Welt zusammen und zu behaupten, er hätte die Situation tapfer ertragen wäre eine feiste Lüge. Oscar schluchzte und heulte furchtbar lange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag wurde Birnensaft gekauft. Und dann ging das mit dem Polarisieren los. Schmeckt Birnensaft überhaupt oder tut er es nicht? Am Schluss - als alle Argumente ausgetauscht waren, half nur noch Lautstärke: Papa und Oscar riefen rhythmisch "BIR-NEN-SAFT", während Ella und Mama dagegenhielten "AP-FEL-SAFT". Es ging zu wie im Stadion. Krawalle blieben dann aber aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7223050805893940400?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7223050805893940400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag_25.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7223050805893940400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7223050805893940400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag_25.html' title='Honig-Mehl und Bönsaft'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-D2-meMSw3OI/ToC85jGauHI/AAAAAAAADyE/vmVjye7yvZs/s72-c/DSCI0173.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-458692651640282441</id><published>2011-09-18T20:07:00.004+02:00</published><updated>2011-09-18T21:01:49.201+02:00</updated><title type='text'>Inszeniertes Leiden als Teil der Persönlichkeitsentwicklung</title><content type='html'>Wenn der Mutter im Hause beim Abendbrottisch ein seliges Lächeln über das Gesicht huscht und sie verträumt sagt, dass ihr Sohn - Oscar - nun eine echte Persönlichkeit entwickelt, dann muss dieser These in diesem Blog natürlich mit gewohnter Gründlichkeit nachgegangen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch interessanter wird dies alles, wenn man berücksichtigt, dass Oscar, als Mama von seiner Persönlichkeitsentwicklung referierte, gar nicht zugegen war. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-bd2gdk2gPS4/TnY0ZmV_nhI/AAAAAAAADxM/weOnto71OUI/s1600/DSCI0113.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bd2gdk2gPS4/TnY0ZmV_nhI/AAAAAAAADxM/weOnto71OUI/s200/DSCI0113.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763996604407314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wo bitte sehr entwickelte sich denn dann seine Persönlichkeit? Antwort: Auf dem Klo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort saß Oscar nämlich. Die Mutter muss man sich knieend, fast in relegiöser Anbetungspose vor dem stuhlenden Sohn vorstellen in der Erwartung, diesem sogleich beim Reinigungsakt behilflich sein zu dürfen. In diesem Moment erwachte - so haben wir die Mutter anschließend verstanden - Oscars Persönlichkeit, indem er seine Mutter anfauchte: "Ich will meine Ruhe!".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-uHdnJIBhGZw/TnY0ZBiO2eI/AAAAAAAADxE/w6yO112YPh4/s1600/DSCI0115.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-uHdnJIBhGZw/TnY0ZBiO2eI/AAAAAAAADxE/w6yO112YPh4/s200/DSCI0115.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763986723625442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kurz zuvor gab es da aber noch eine andere Aussage des Knirpses, die entwicklungspsychologisch in einer anderen Liga spielt als, wir zitieren erneut die Mutter, Aussagen wie "Ich will Saft!".&lt;br /&gt;Oscar rügte nämlich seine Schwester und forderte mehr Benimmregeln ein. Er sprach zornig: "Das heißt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;'bitte'&lt;/span&gt;, Ella", nachdem diese einen Wunsch, vermutlich nach einem Brotaufstrich, ohne das - von unserem Sohn scheinbar sehr geschätzte - Zauberwörtchen formulierte. Man kann sich der These der Mutter also wohl anschließen und Oscars Persönlichkeit recht herzlich Willkommen heißen in unserem Kreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter der Woche machte die Familie mal wieder von der Zoo-Jahreskarte Gebrauch. Vorher wurden Planungsgespräche geführt. Papa wollte Nashörner, Ella wollte Löwen und Oscar wollte Zebras. Mama betrat den Zoo ohne glühenden Wunsch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-PLSSBwwjMj4/TnYz6YMU2zI/AAAAAAAADws/ZXY34ayzI8A/s1600/DSCI0143.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-PLSSBwwjMj4/TnYz6YMU2zI/AAAAAAAADws/ZXY34ayzI8A/s200/DSCI0143.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763460229815090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar beherrscht mittlerweile - Stichwort Persönlichkeitsentwicklung - eine ganz reizende Vorgehensweise, die wir bislang weltweit nur bei Ella beobachten durfte und die wir "Inszeniertes Leiden" genannt haben. Ella neigt des Öfteren dazu, in letzter Zeit aber weniger, ganz bewusst Situationen herbeizurufen, die ihr ein lautes Weinen gestatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Oscar zeigte sich dies wie folgt: Im Zoo zeigen wir Oscar die Zebras, von denen er auf dem gesamten Hinweg über sprach. Er rennt zum Gehege. Rennt aber auch schnell weiter. Etwa 20 Minuten später jammert er. Die Zebras seien viel zu wenig gewesen. Er musste schlimm weinen. Wir vermuten mittlerweile, dass unsere Kinder gerne weinen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ibdAf-w7oyA/TnY0Z39hG0I/AAAAAAAADxU/9QBe_bWl2sg/s1600/DSCI0103.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ibdAf-w7oyA/TnY0Z39hG0I/AAAAAAAADxU/9QBe_bWl2sg/s200/DSCI0103.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653764001333582658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Geweint wurde auch bei den Löwen. Diese werden donnerstags nicht gefüttert, weshalb sie an solchen Tagen - was ja verständlich ist - immer besonders übellaunig sind. Oscar und Ella, in etwa so groß wie ein Löwenbein, standen vor dem Käfig. Ein Löwe begann zu brüllen, woraufhin drei weitere Löwen ebenfalls zu brüllen begannen. Die Situation schaukelte sich hoch. Ein oder zwei Minuten war ordentlich was los im Raubtierhaus und die Löwen waren so laut, dass keiner merkte, dass ein kleiner Junge, der so gerne so tapfer und stark und furchtlos wäre, sehr rot im Gesicht war und schon viele, viele Tränchen auf den Boden des Raubtierhauses tropfen ließ. Hier weinte Oscar nicht gerne. Bei der Zebra-Aktion wollte er es nicht anders!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags drauf besuchte Oma die Enkel und hatte eine grüne Flöte dabei. Wäre Ella ein Instrument, so würde man vielleicht eher später die "Flöte" nennen. Ella ist vom Typ her ja eher so Schlagzeug oder Pauke. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-LdKQCkCzsaM/TnYz6sGUkWI/AAAAAAAADw8/p-h7fCnYzlU/s1600/DSCI0128.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LdKQCkCzsaM/TnYz6sGUkWI/AAAAAAAADw8/p-h7fCnYzlU/s200/DSCI0128.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763465573339490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und so holte sie aus der Flöte Töne heraus, die in puncto Schrilligkeit und Schiefe so gar nicht filigran und lieblich sind. Ella flötet Trash-Metal. Gefönte Geiger sind mit ähnlichen Kombinationen sehr reich geworden und so erdulden wir Ellas Kampf gegen die Musik. Oscar hat das grüne Instrument auch schon in sein Herz geschlossen. Die Töne, die Oscar aus diesem Stab presst, gleichen den Tönen seiner Schwester. Ein Plastik-Saxofon wurde gereicht, damit beide Kinder gleichzeitig furchtbaren Lärm machen können. Schön ist es, Kinder zu haben, die musizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-E7pJaJsP6jo/TnYz6fY4tCI/AAAAAAAADw0/V8NHdL9ktIU/s1600/DSCI0138.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-E7pJaJsP6jo/TnYz6fY4tCI/AAAAAAAADw0/V8NHdL9ktIU/s200/DSCI0138.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5653763462161544226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Heute wurde in Berlin gewählt. Ella war bei Papa in der Wahlkabine und Oscar bei Mama. Mama hat dann noch mal nachgelesen und festgestellt, dass die Berlin-Wahl damit ungültig ist. Vielleicht liest dies ja jemand mit Einfluss, dann dürfen wir alle noch einmal wählen gehen. Spaß hat es schließlich allen gemacht. Sogar die Fernsehanalysen haben Ella und Oscar mit großem Interesse verfolgt.&lt;br /&gt;"Wie heißt der?", fragte Oscar dann, auf den Spitzenkandidaten der Linken deutend. "Wolf", sagte Papa, woraufhin Oscar mal wieder blass wurde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-458692651640282441?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/458692651640282441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/inszeniertes-leiden-als-teil-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458692651640282441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/458692651640282441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/inszeniertes-leiden-als-teil-der.html' title='Inszeniertes Leiden als Teil der Persönlichkeitsentwicklung'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-bd2gdk2gPS4/TnY0ZmV_nhI/AAAAAAAADxM/weOnto71OUI/s72-c/DSCI0113.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8039833304329154256</id><published>2011-09-12T20:42:00.004+02:00</published><updated>2011-09-12T21:41:21.016+02:00</updated><title type='text'>Montags, nach dem Gewitter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-uRt7SSCGazU/Tm5XLOWQRlI/AAAAAAAADwc/YrmeNDYhO0k/s1600/DSCI0079.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uRt7SSCGazU/Tm5XLOWQRlI/AAAAAAAADwc/YrmeNDYhO0k/s200/DSCI0079.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651550432738166354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oft gewittert es in diesen Spätsommertagen in Kreuzberg. Es gewittert sogar so oft, dass wir schon echte Langzeit-erfahrungswerte darüber haben, was so alles in diesem Hause passiert, wenn es gewittert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst einmal können wir aus dem Reich der Technik berichten, dass sich Papas Handy auf faszinierende Weise entlädt, nachdem es draußen gewitterte. Es existieren sogar besorgte Internet-Communities, die sich über dieses Problem austauschen. Auch heute war Papa den ganzen Tag über "not available"...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-mYxNkp-mX1E/Tm5XKyypPcI/AAAAAAAADwU/8xdbPXx4q2c/s1600/DSCI0080.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-mYxNkp-mX1E/Tm5XKyypPcI/AAAAAAAADwU/8xdbPXx4q2c/s200/DSCI0080.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651550425341050306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Recht zeitnah geschehen auch Dinge im Reich der Organismen, wenn es gewittert. Beide Organismen, die in den letzten Jahren zu uns stießen, haben nämlich gehörigen Respekt vor Blitz und Donner. Echte Helden wie Oscar zum Beispiel sprechen gar von "Aaaaanngst".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil es draußen ordentlich krachte, durften Ella und Oscar deshalb ins elterliche Bett ziehen. Mama und Papa saßen noch vor dem Fernseher, was nicht weiter störte, denn das Bett alleine versprüht schon tröstende Wirkung und so schliefen die beiden Kinder friedlich darin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-LwWjm87QUqU/Tm5TbjmJXiI/AAAAAAAADwE/7C21c3K0eB0/s1600/DSCI0093.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-LwWjm87QUqU/Tm5TbjmJXiI/AAAAAAAADwE/7C21c3K0eB0/s200/DSCI0093.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651546315273362978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mama und Papa wollten sich später dazu legen, da hatte die Mama eine groteske Idee. "Wir tragen die Kinder noch ins Kinderzimmer. Nimm du das Größere, ich nehme das Kleinere." Papa murmelte sein Missfallen etwas zu leise in die Nacht. Wie lange würden die Kinder wohl im eigenen Bett liegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eltern, die gerade die Kinder entfernt hatten, legten sich ins vorgewärmte Bett.&lt;br /&gt;Nach 20 Sekunden weinte ein Kind. Ein Elternteil ging hin und holte es.&lt;br /&gt;Daraufhin, es waren insgesamt 30 Sekunden vergangen, seit die Kinder das Elternschlafzimmer verließen, waren wir plötzlich zu viert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir notieren also: Gewitter-Folge eins: Entladung eines technischen Gerätes. Gewitter-Folge zwei: Kinderwunsch nach familiärer Ballung. Was aber ist Folge drei? &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-jYOuC_CtG64/Tm5TbZcNR8I/AAAAAAAADv8/Q0d_LEbZsZY/s1600/2011-09-11%2B15.10.51.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-jYOuC_CtG64/Tm5TbZcNR8I/AAAAAAAADv8/Q0d_LEbZsZY/s200/2011-09-11%2B15.10.51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651546312547321794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun. Folge drei hat sehr viel damit zu tun, dass Oscar - entgegen seiner Selbsteinschätzung - hochgradig sensibel ist. Träumt er schlecht, und das passiert in Gewitternächten voller Angst, dann hat er am nächsten Tag Herpes am Bein. Angstherpes. Der Weg zum Cowboy ist noch weit für unseren Sohn, der sich - wenn man ihn danach fragt - immer noch für sehr groß hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Warst du beim Kinderturnen der Größte oder der Kleinste?", fragte Papa, der keine Lust auf Durchschnitt hatte. "Größte", flüsterte Oscar, woraufhin Ella zurecht in das Abendbrot schrie, dass sie die Größte gewesen sei. Oscar gelang nun schier Unmögliches: Innerhalb von zwei Sekunden stellte er mittels Kopfhaltung und Gesichtsausdruck dar, dass Ellas Aussage a) grundsätzlich im Rahmen des Möglichen anzusiedeln ist, gleichzeitig b) für Oscar eine bodenlose Demütigung darstellt und dass Papa bitteschön c) helfen möge.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Vn9QlfCDbyM/Tm5XLBbKXUI/AAAAAAAADwk/cS7DZOerP1w/s1600/DSCI0076.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vn9QlfCDbyM/Tm5XLBbKXUI/AAAAAAAADwk/cS7DZOerP1w/s200/DSCI0076.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651550429269089602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor wurde übrigens geweint (Oscar), weil man nicht ständig Endstücke der Fleischwurst gereicht bekommt, was ungerecht ist, denn Endstücke schmecken so viel besser als die Stücke aus der profanen Mitte der Fleischwurst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach wurde dann aber auch geweint. Diesmal war es Ella, die in Tränen ausbrach. Der Grund konnte zunächst nicht kommuniziert werden, zu groß war der Kummer. Dann war es raus: Ella wollte nicht so lange auf ihren Toast warten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Montag. Am Montag sind die Kinder immer furchtbar müde und müssen beim Abendbrot deshalb immer ganz besonders weinen. Welch harmlose Rolle die Eltern bei diesen Weinkrämpfen spielen, wird gleichzeitig aber auch sehr deutlich, wenn man bedenkt, dass die Kinder zunächst von der Wurst und dann vom Toast zum Weinen gebracht wurden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-7fdymF-PDWs/Tm5Tb5MmCwI/AAAAAAAADwM/qFekP2qFyGE/s1600/DSCI0085.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-7fdymF-PDWs/Tm5Tb5MmCwI/AAAAAAAADwM/qFekP2qFyGE/s200/DSCI0085.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5651546321071770370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Höhepunkte der Woche im Schnelldurchlauf: Ella und Papa schliefen am Mittwoch im Garten. Einfach so. Am Freitag ließ Papa die Familie für drei Tage alleine. Währenddessen wurde im Garten trotzdem gegrillt. Ellas Sorgen, der Grill würde nie angehen, weil Mama das eventuell nicht können würde, bestätigten sich nicht. "Ben war ja da", berichtete Ella dem interessierten Vater. Am Sonntag hat es dann gewittert. Am Montag waren dann alle müde. Fleischwurst. Toast. Kummer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8039833304329154256?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8039833304329154256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/montags-nach-dem-gewitter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8039833304329154256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8039833304329154256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/montags-nach-dem-gewitter.html' title='Montags, nach dem Gewitter'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-uRt7SSCGazU/Tm5XLOWQRlI/AAAAAAAADwc/YrmeNDYhO0k/s72-c/DSCI0079.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7963630494449151710</id><published>2011-09-11T22:15:00.000+02:00</published><updated>2011-09-11T22:16:11.098+02:00</updated><title type='text'>Blog am Montag</title><content type='html'>Der Blog erscheint mal wieder erst montags...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7963630494449151710?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7963630494449151710/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963630494449151710'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963630494449151710'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-am-montag.html' title='Blog am Montag'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8417593970247858697</id><published>2011-09-04T20:21:00.002+02:00</published><updated>2011-09-04T21:35:47.006+02:00</updated><title type='text'>Das Töpfchen, der Park und Joghurt</title><content type='html'>Wie düster die Zukunft hier in unserer zwar riesigen, aber leider nur mit einer Toilette bestückten Wohnung werden wird, ist noch nicht allen Familienmitgliedern klar.&lt;br /&gt;Papa mahnte ja schon des Öfteren, dass Oscar, wenn dieser erst einmal seine &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-fBgVxoJdatc/TmPG1GlBBFI/AAAAAAAADvk/-cXgAd_qnko/s1600/DSCI0034.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-fBgVxoJdatc/TmPG1GlBBFI/AAAAAAAADvk/-cXgAd_qnko/s200/DSCI0034.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576973253968978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Windeln ablegt, für den ein oder anderen Stau vor der Badezimmertür sorgen wird, weil wir dann eben vier Leute sind, die von diesem einen Ort unserer Wohnung abhängig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war zu den Zeiten, als Papa so mahnte, aber keinem bewusst, wie Oscar über die Art und Weise des Toilettenganges denkt. Nun wissen wir es, und wir nehmen vorweg: Die Situation vor der Toilettentür wird heikel werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ist es nicht ganz soweit, denn Oscar ist derzeit noch mobil, wenn es um die Verdauung geht. Anders gesagt: Oscar befindet sich gerade in der - manchmal ja recht kurz andauernden und vom Vater als besonders unappetitlich empfundenen - Töpfchenphase. Das Klo gehört also noch uns, doch wissen wir bereits beim Anblick des auf dem Töpfchen sitzenden Oscar, dass das, was wir bislang drittelten in Zukunft nicht etwa geviertelt werden wird. Nein. Oscar ist da anders als wir. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-HlxqZ28W86k/TmPG1ZUQbNI/AAAAAAAADvs/TIYPcIB-vsc/s1600/DSCI0029.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HlxqZ28W86k/TmPG1ZUQbNI/AAAAAAAADvs/TIYPcIB-vsc/s200/DSCI0029.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576978283949266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar nämlich sitzt meist mit einem großen Bilderbuch auf dem Töpfchen. Nun sollten Besitzer von Wohnungen mit nur einem Badezimmer immer darauf bedacht sein, den Nachwuchs dahingehend zu erziehen, dass der Toilettengang kein literarisches Ereignis und zunächst einmal ohne begleitende Lektüre zu vollziehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Zeitpunkt dieser Erziehungsmaßnahme haben wir leider verpasst, und es ist wohl auch sinnlos. Denn das Tempo, in welchem Menschen ihrem Vorhaben auf dem Toilettensitz nachgehen, ist vermutlich ohnehin vorbestimmt. Und Oscar gehört leider zu der Gruppe Menschen, die auf dem Klo lesen wollen. Und das dauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sitzt dann glücklich hinter manchmal überdimensionalen Büchern und erntet später riesigen Beifall für die Losung, die ratlos im Töpfchen liegt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Cd6Y4fok9Kw/TmPG1tDSW4I/AAAAAAAADv0/hzml_fTaWes/s1600/DSCI0022.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Cd6Y4fok9Kw/TmPG1tDSW4I/AAAAAAAADv0/hzml_fTaWes/s200/DSCI0022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576983581481858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir halten also fest. Problem 1: Oscar braucht Ruhe, Zeit und Muße auf dem Klo. Problem 2 ist da in Verbindung mit Problem 1 ein Grund, über einen Wohnungswechsel nachzudenken. Oscar nämlich muss so ungefähr fünf bis acht mal pro Tag verdauen. So manches Mal sind wir nicht sicher, ob am Ende des Tages mehr unten raus als oben reingekommen ist, aber das wird schon alles so stimmen mit unserem Sohn. In jedem Fall, und damit endet die entwürdigende Berichterstattung eines Kindes, das langsam aus den Windeln raus möchte, muss Oscar häufig und dann dauert es auch mal ganz gerne. Demnächst hängen wir in Kreuzberg &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-07tJh9bm6SU/TmPGATdTwUI/AAAAAAAADvU/g2oFAM4NOGM/s1600/DSCI0051.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-07tJh9bm6SU/TmPGATdTwUI/AAAAAAAADvU/g2oFAM4NOGM/s200/DSCI0051.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576066178236738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zettel auf, auf denen steht, dass wir eine Wohnung suchen. Den Grund muss man ja nicht angeben auf solchen Zetteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überhaupt: Die neue Wohnung darf nicht weit entfernt sein, denn Kreuzberg ist mit diesem Wochenende noch viel toller geworden, als es ohnehin schon ist, denn vor unserer Haustür eröffnete ein neuer Park.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen nicht vorschnell urteilen. Das Potenzial dieses Parks muss erst in der Langzeitwirkung untersucht werden, aber die Gleisanlagen, die Spielplätze und die Liegewiesen lassen uns vermuten, dass wir &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Sm3sYyBaq4s/TmPGAl8YJYI/AAAAAAAADvc/EFKCS3hb4oc/s1600/DSCI0048.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Sm3sYyBaq4s/TmPGAl8YJYI/AAAAAAAADvc/EFKCS3hb4oc/s200/DSCI0048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576071140386178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;demnächst häufiger dort zu finden sind. Zumal man dort ja auch sicher mit Kreide malen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Woche hat hier nämlich so richtig die Kreidezeit begonnen. Papa und Ella kauften für 5 Euro einen riesigen Eimer Kreide mit der Folge, dass wir - hätten wir es drauf angelegt - heute ausschließlich Fotos hätten präsentieren können, auf denen Kinder mit Kreide malen. Der Kita-Spielplatz, die Steine im Garten, fast der komplette Flughafen Tempelhof wurden bunt angemalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschlusssatz darf Ella sprechen, denn Ella konnte sich thementechnisch in dieser Woche nicht gegen den stets auf dem Töpfchen sitzenden Oscar durchsetzen. Ella abe&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-S09fRxKGlUw/TmPGAWk0ivI/AAAAAAAADvM/-Q8s36i9l3o/s1600/DSCI0064.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-S09fRxKGlUw/TmPGAWk0ivI/AAAAAAAADvM/-Q8s36i9l3o/s200/DSCI0064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5648576067015052018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;r sprach über die Natur und sie sagte: "Papa, es gibt drei Arten von Natur." Leider haben wir den mittleren Teil der nun folgenden Definition des Naturbegriffs vergessen. Es handelt sich aber unserer Erinnerung nach um eine eher unspektakuläre Definition.  Der erste Teil und der letzte Teil von Ellas Natur-Definition sind aber wirklich schön: "Einmal das Gegenteil von Normal. [...] Und dann noch Naturjoghurt."&lt;br /&gt;Schön ist es, wenn Kinder so richtig zu Stadtmenschen erzogen werden. Wenn sie sagen, Natur sei das Gegenteil von normal und im selben Satz auch noch das Thema "Joghurt" anschneiden.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8417593970247858697?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8417593970247858697/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-erst-montag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8417593970247858697'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8417593970247858697'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/09/blog-erst-montag.html' title='Das Töpfchen, der Park und Joghurt'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-fBgVxoJdatc/TmPG1GlBBFI/AAAAAAAADvk/-cXgAd_qnko/s72-c/DSCI0034.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4492843314129657464</id><published>2011-08-29T19:38:00.005+02:00</published><updated>2011-08-29T22:30:42.975+02:00</updated><title type='text'>Oscar und Peine</title><content type='html'>Es war am Freitag um 18:00, als Oscars Leben für ein paar Minuten wirklich ungut war. Und es war in Peine. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-voDDe1ptKkc/TlvPUlitVRI/AAAAAAAADvE/_5wqNxJZqFc/s1600/2011-08-26%2B18.05.49.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-voDDe1ptKkc/TlvPUlitVRI/AAAAAAAADvE/_5wqNxJZqFc/s200/2011-08-26%2B18.05.49.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334510421071122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar sollte sich den Namen dieses feinen niedersächsischen Städtchens merken, denn Peine und Oscar, das passt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sitzt kurz vor 18:00 im Kindersitz eines gecharterten Ford und braust Richtung Bergkamen, wo diverse Familienmitglieder schon freudig erregt auf einen unversehrten Oscar und seine große und natürlich ebenso unversehrte Schwester warten.&lt;br /&gt;Oscar nähert sich Peine und was er in diesen Minuten auf der Autobahn nicht weiß, ist, dass ihm bereits furchtbar übel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar bemerkt dies einfach nicht. Oder es ist ihm egal. Gleichgültig jedenfalls hängt Oscar in seinem Sitz, aus dem Autoradio erklingt in Endlosschleife "Peterson und Findus feiern Weihnachten", eine Geschichte, deren kruder Handlungsverlauf mit seinen mehreren parallelen Erzählsträngen weder der Vater noch die Mutter komplett begreifen sollten, auch wenn dieses grandiose Stück Hörspielgeschichte sechs Mal komplett gehört wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-nusp0yOLn_U/TlvPUZ0QN-I/AAAAAAAADu8/XCXuhGAh530/s1600/2011-08-28%2B14.36.04.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-nusp0yOLn_U/TlvPUZ0QN-I/AAAAAAAADu8/XCXuhGAh530/s200/2011-08-28%2B14.36.04.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334507273435106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dann die Ortsgrenze zu Peine. Es macht zweimal leise "Schwapp". Oscar stellt neben den übrigen Reisemitgliedern fest, dass er soeben erbrochen hat. Er jammert ein bisschen. Hätte er dieses vorher getan, hätten wir den nächsten Parkplatz angesteuert und Oscar frische Autobahnluft atmen lassen, auf dass er sich schnell wieder erhole. Da Oscar aber sich bis zum Erbrechen komplett unverändert seiner Umgebung präsentiert, kann man das doppelte "Schwapp" nicht verhindern. Bei Ella ist es ja zum Beispiel andersherum: Ella jammert und erzählt von schlimmster Übelkeit, doch ins Auto hat sie noch nie gekotzt. Oscar dagegen ist halb so alt wie Ella und hat schon in den verschiedensten Ländern die unterschiedlichsten Automarken besudelt. Ohne vorher zu jammern. Welche Eigenart wir in diesem Punkt besser finden, die Theatralik unserer Tochter oder die Gleichgültigkeit unseres Sohnes, wissen wir momentan noch nicht. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-iOYxlvl1PBQ/TlvPUPjHYWI/AAAAAAAADu0/I-jciRkCw1U/s1600/2011-08-27%2B12.40.39.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-iOYxlvl1PBQ/TlvPUPjHYWI/AAAAAAAADu0/I-jciRkCw1U/s200/2011-08-27%2B12.40.39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334504517198178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Peine fuhren wir dann auf den Parkplatz. Papa und Ella holten Toilettenpapier, Mama reinigte das Auto, Oscar stand - nur noch mit Windel bekleidet - neben dem Gefährt. Dann ein Schrei. Oscar, dem in Peine nie Gutes wiederfährt, wurde von einer Wespe gestochen. Der Pechvogel wurde mit Mitleid überschüttet, weinte drei Minuten und setzte sich dann ins Auto, wo er sich nichts weiter anmerken ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch von Ella wissen wir nun, dass sie nicht auf Wespenstiche allergisch reagiert, denn auch Ella wurde in diesen Tagen gestochen. Es war am Donnerstag und Ella weinte einen ganzen Nachmittag lang. Am Freitag, so &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Q_kT3JWiDX0/TlvPUDp2ZRI/AAAAAAAADus/BOYr9i5uvUE/s1600/2011-08-28%2B13.46.25.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Q_kT3JWiDX0/TlvPUDp2ZRI/AAAAAAAADus/BOYr9i5uvUE/s200/2011-08-28%2B13.46.25.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334501324219666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella, wurde sie dann noch mal gestochen. Stimmt dies, wären dies drei Stiche für zwei Kinder an zwei Tagen. Und alles, was Papa bislang von Wahrscheinlichkeit zu wissen glaubte, so von wegen: wenn ein Flugzeug abstürzt, ist Fliegen total sicher, denn zwei Flugzeugabstürze an einem Tag gibt es nicht, oder: wenn ein Kind von einer Wespe gestochen wurde, haben die anderen erstmal Ruhe, all dieses Wissen über Wahrscheinlichkeit wurde von drei Wespen und zwei Kindern binnen 48 Stunden als dämlich und falsch entlarvt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-QUUvn6lJEkg/TlvO32ArkUI/AAAAAAAADuk/R3kssQf_CnE/s1600/2011-08-28%2B14.37.24.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QUUvn6lJEkg/TlvO32ArkUI/AAAAAAAADuk/R3kssQf_CnE/s200/2011-08-28%2B14.37.24.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334016625545538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise war Peine nicht das Ziel unserer Reise. Dies hatte Oscar wahrscheinlich nicht überlebt. Nein. Der Tross fuhr weiter nach Bergkamen und Münster und dort wurde dann alles besser: Oscar bekam beispielsweise einen Eisbecher vor die Nase gesetzt, der ihm schlicht und einfach die Sprache verschlug. Eben noch munter quasselnd bekam der Herr nämlich nicht etwa - wie er es erwartete - eine Kugel Eis gereicht, sondern einen so genannten "Eisifant", einen Eisbecher, in welchem ein wackerer Bergkamener Eismann drei Eiskugeln, einen Keks und zwei bunte Zuckerkugeln so anordnete, dass ein Elefant daraus wurde. Ella bekam dieses Kunstwerk auch gereicht. Sie nahm es gefasst und geübt entgegen. Nicht so Oscar. Oscar konnte beim Anblick des "Eisifanten" sekundenlang nicht atmen und weigerte sich vor lauter Ehrfurcht, das Gebilde aufzuessen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-G9wlswoU9c0/TlvO3sCak8I/AAAAAAAADuc/1bAfpgCHfKo/s1600/2011-08-28%2B20.50.59.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-G9wlswoU9c0/TlvO3sCak8I/AAAAAAAADuc/1bAfpgCHfKo/s200/2011-08-28%2B20.50.59.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334013948466114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück kennt Oma Münster ja alle Tricks. Sie hielt Oscar einen Löffel Eis vor sein Gesicht und sprach "Einen für Oscar..." - Oscar schnappte nach dem Eis. Dann aber beging Oma Münster einen Fehler. Sie hielt Oscar einen weiteren Löffel Eis hin und sprach "und einen für Ella..." - hier machte Oscar nicht mehr mit. Er protestierte "Ich heiße Oscar!!!" und zeigte sich mal wieder von seiner humorlosen Seite.&lt;br /&gt;Kann man mit Ella auf diese Weise für jedes Kita-Kind einen Löffel Essen in ihrem Mund versenken, so teilt Oscar auch in seiner Phantasie so ungern, dass dieses Spielchen bei ihm nicht funktioniert. "Alle Löffel für Oscar" heißt das einzige Essens-Spiel, das Oscar akzeptiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Foto macht Hoffnung. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-MqEJ_ZwTCYk/TlvO3sJ6JgI/AAAAAAAADuU/br3wlPEo_0Y/s1600/DSCI0006.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-MqEJ_ZwTCYk/TlvO3sJ6JgI/AAAAAAAADuU/br3wlPEo_0Y/s200/DSCI0006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5646334013979895298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir besitzen nun wieder einen intakten Fotoapparat und können ab jetzt auch wieder Fotos machen, wenn wir drinnen sind und sich die Objekte bewegen. Und da der Sommer, der nie richtig da war, nun scheinbar wirklich dem Herbst gewichen ist, lümmeln sich die beweglichen Objekte dieser Wohnung gerne drinnen auf dem Sofa. Und auch diese  spannenden Situationen können wir jetzt wieder fotografieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4492843314129657464?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4492843314129657464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/oscar-und-peine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4492843314129657464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4492843314129657464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/oscar-und-peine.html' title='Oscar und Peine'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-voDDe1ptKkc/TlvPUlitVRI/AAAAAAAADvE/_5wqNxJZqFc/s72-c/2011-08-26%2B18.05.49.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6600002955889000063</id><published>2011-08-21T19:36:00.006+02:00</published><updated>2011-08-21T20:35:40.383+02:00</updated><title type='text'>Neues zur Kleinkindpädagogik</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-uVr9Nvxkdck/TlFC0UTMRtI/AAAAAAAADuE/HhdwYB7dj5I/s1600/2011-08-21%2B17.08.58.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-uVr9Nvxkdck/TlFC0UTMRtI/AAAAAAAADuE/HhdwYB7dj5I/s200/2011-08-21%2B17.08.58.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643365274641778386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ellas Schwimmunterricht wechselt ab sofort vom Dienstag auf den Montag. Was für ein Paukenschlag zu Beginn dieses Blogs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch halt: Hinter dieser scheinbar faden Eröffnung verbirgt sich eine Geschichte, die aus den richtigen Zutaten geschnitzt ist.&lt;br /&gt;Es war am letzten Dienstag, als Papa - die Schule ließ dieses genau ein einziges Mal zu - an einem Dienstagnachmittag die nötige Zeit hatte, sein Töchterchen gemeinsam mit dem Rest der Familie ins historische Baerwald-Bad zu begleiten, wo Ellas dritte von zehn Schwimmstunden anstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor dem Schwimmbad standen drei alte graue Frauen und rauchten. Dies, so wurde recht schnell deutlich, waren die Schwimmlehrerinnen.&lt;br /&gt;In der Umkleidekabine begann Ella zu weinen. Papa hatte schon zu diesem Zeitpunkt vollstes Verständnis für sein Töchterchen, das nun in die ebenfalls graue Schwimmhalle trat, in welcher die grauen Schwimmlehrerinnen nun nicht mehr rauchten, sondern im bauchhohen Wasser standen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-bjNUWvukKLw/TlFCRwq_pUI/AAAAAAAADts/3E6SLEyOEJI/s1600/2011-08-21%2B11.03.02.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-bjNUWvukKLw/TlFCRwq_pUI/AAAAAAAADts/3E6SLEyOEJI/s200/2011-08-21%2B11.03.02.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643364680962385218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Eltern wurde in der Schwimmlehrern eigenen Höflichkeit, die freundliche Bitte zugetragen, die Schwimmhalle nun zu verlassen und auch auf der oberen Empore nicht zu erscheinen ("Alle Eltaan raus jets. Auch nich nach oben gehen. Raus.")&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schüchtern schlichen die Eltern hinaus und unterhielten sich vor der schweren Tür zur Schwimmhalle über ihre jeweils schlechten Gewissen gegenüber ihren Kindern. Besonders schlimm sei das hier, sagte eine Mutter mit belegter Stimmer. Schwimmlehrer seien alle so, vermutete die nächste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen fauchte ein Drachen. Ein Kind weinte. Es war Ella. Papa hätte fast in den grauen Vorraum des Bärwaldbades geheult. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/--47UK2G2XIw/TlFC0XZlDMI/AAAAAAAADt8/G4z3hLQOE1k/s1600/2011-08-21%2B17.08.44.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--47UK2G2XIw/TlFC0XZlDMI/AAAAAAAADt8/G4z3hLQOE1k/s200/2011-08-21%2B17.08.44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643365275473874114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Ruuisch jets!", brüllte die Schwimmlehrerin und Ella hörte aus unbegreiflichen Gründen auf zu weinen. Vermutlich hatte sie Angst, sofort von der aggressiven Alten verspeist zu werden. Draußen teilte ihr Vater diese Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 45 Minuten war der Horror vorbei. Eltern und Kinder durften sich wieder sehen, die Schwimmlehrer konnten wieder rauchen gehen. Ella log mit traurigen Augen, dass es "gut" gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa aber beschloss in einem seltenen Moment großer Entschlusskraft und keine Widerworte duldend, dass er höchstselbst ab sofort die Schwimmerziehung seiner Tochter übernehmen wird. Seepferdchen hat er schließlich auch und dieses Wissen wartet ohnehin schon 25 Jahre darauf, endlich weitergeben zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab jetzt gehen Papa und Ella also montags schwimmen. Ella wurden die Spielregeln erklärt: "Wenn du dabei nicht ernsthaft übst, sondern nur planschst, dann geht es ab nächster Woche wieder ins Baerwaldbad." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-BOv6meidzU4/TlFC0iG2hpI/AAAAAAAADuM/ZdNkTqwVKbs/s1600/2011-08-18%2B16.11.11.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BOv6meidzU4/TlFC0iG2hpI/AAAAAAAADuM/ZdNkTqwVKbs/s200/2011-08-18%2B16.11.11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643365278348117650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ella verstand. Papa ist guter Hoffnung, dass er es auch schafft, innerhalb von sieben Schwimmstunden (, die Ella im Baerwaldbad noch erhalten hätte) seine Tochter zum Schwimmen zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo wir schon beim Thema Üben sind, sei auf ein paar Bilder des heutigen Eintrages verwiesen. Ella übte heute nun das zweite Mal Inline-Skaten und ist immer noch fassungslos, wie schwer das ist. Mama sprach: "Ich kauf mir auch Inliner und bring ihr das bei" und erst jetzt beim Tippen fällt dem Vater auf, dass da eine große Parallele zu seinem morgigen Schwimmbadbesuch besteht. Das Töchterchen hat Probleme. Die Folge ist ein wöchentlich schwimmender Vater und eine inline-skatende Mutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die Idee der Oma befolgen, Ella nun auch noch die wunderbare Welt der Blockflöte zu eröffnen, so wäre es nur das logische nächste Glied in der Kette &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wyGQpwTgwNE/TlFCSVB36GI/AAAAAAAADt0/rNsI0rP2KFQ/s1600/2011-08-21%2B11.03.12.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wyGQpwTgwNE/TlFCSVB36GI/AAAAAAAADt0/rNsI0rP2KFQ/s200/2011-08-21%2B11.03.12.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643364690722023522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;der Familienfreizeit, dass sich die Oma auch eine Blockflöte kauft um Ella das schlimme Üben abzunehmen. Wir hören das Hände-über-den-Kopf-zusammen-Schlagen der mitlesenden Familienpsychologen laut klatschen, scheren uns aber nicht darum. Ellas Tränen im Baerwaldbad und der fauchende Drache neben ihr haben nämlich nur Ellas Eltern miterleben müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar dagegen ist weiterhin Autodidakt. Als er auf dem Tempelhofer Feld mit unfassbarer Kondition auf seinem Bobbycar-Motorrad immer der rosa gepunkteten Markierung hinterherraste und damit ein ordentliches Stück vom Flughafen Tempelhof befuhr, d&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-s8Lx4xfxZ1g/TlFCRsCogFI/AAAAAAAADtk/Iwbz0tr6oCQ/s1600/2011-08-21%2B10.51.09.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-s8Lx4xfxZ1g/TlFCRsCogFI/AAAAAAAADtk/Iwbz0tr6oCQ/s200/2011-08-21%2B10.51.09.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5643364679719354450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;a kreuzten auch einige Markierungen seinen Weg. "Da - eine Eiiiins", jubelte Oscar auf eine große "1" deutend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So erfuhren wir, dass Oscar schon ein paar Zahlen kann. Genaugenommen zunächst einmal die Eins - woher er das auch immer hat.&lt;br /&gt;Später im Garten hörte man ihn weitere Zahlen in der richtigen Reihenfolge sagen: "sechs sieben acht".&lt;br /&gt;Wir unterschätzen ihn, weil er sonst nur Blödsinn im Kopf hat und sein Wissen allem Anschein nach lieber im Verborgenen hält, was sicherlich auch eine Taktik ist. Vielleicht kann er ja auch schon längst schwimmen oder Inline-skaten oder Flöte spielen. Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass Ella jetzt erst einmal in die familieninterne Schraubzwinge genommen wird. Morgen geht's los.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6600002955889000063?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6600002955889000063/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/neues-zur-kleinkindpadagogik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6600002955889000063'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6600002955889000063'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/neues-zur-kleinkindpadagogik.html' title='Neues zur Kleinkindpädagogik'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-uVr9Nvxkdck/TlFC0UTMRtI/AAAAAAAADuE/HhdwYB7dj5I/s72-c/2011-08-21%2B17.08.58.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6562301878169823746</id><published>2011-08-14T22:24:00.004+02:00</published><updated>2011-08-14T23:29:40.538+02:00</updated><title type='text'>Prinzessin Oscar, schleimig</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-VFtOx5Cl9nI/Tkgv1hOV8gI/AAAAAAAADtU/E68nyNSTkQ8/s1600/2011-08-14%2B11.40.11.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VFtOx5Cl9nI/Tkgv1hOV8gI/AAAAAAAADtU/E68nyNSTkQ8/s200/2011-08-14%2B11.40.11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640811129779646978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gut, dass wir von Oscar nun endlich auch wissen, dass er später eine Prinzessin werden will. Dies berichtete er seinem Vater bei der gemeinsamen Lektüre eines Prinzessinen-Handbuchs. Mit dabei war natürlich auch Ella, denn des Vaters Vorstellung eines richtigen Jungen ist altmodisch genug, ihm &lt;span style="font-style: italic;"&gt;keine &lt;/span&gt;Prinzessinen-Handbücher vorzulesen. Aber Ella verlangte nach eben jenem Buch und Papa las vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar kam herbei und träumte sich in die rosafarbene Welt der Prinzessinen hinein. Als Ella dann sagte, dass sie später gerne Prinzessin werden würde, da ließ Oscar es heraus: "Ich auch." - Papa nahm seine beiden Prinzessinen in den Arm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorher allerdings erfuhr man Knallhartes aus der Welt der Prinzessinen. Dass das kein Zuckerschlecken sein würde, vermochte das Handbuch den kleinen Mädchen und &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-0_tpHFJd4y8/Tkgv1bk0WJI/AAAAAAAADtM/e3HQqL9xnAU/s1600/2011-08-14%2B11.40.38.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0_tpHFJd4y8/Tkgv1bk0WJI/AAAAAAAADtM/e3HQqL9xnAU/s200/2011-08-14%2B11.40.38.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640811128263301266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;dem einen begeisterten Jungen der Leserschaft zu vermitteln: Vom richtigen Verhalten bei Tische war da die Rede und von einer gewissen Körperspannung, die zu halten sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beides - Verhalten bei Tische und Körperspannung - sind nicht die großen Stärken unserer Kinder, das Handbuch für die Prinzessin hat also einen gewissen pädagogischen Wert in diesem Hause, den der Vater allerdings wieder zunichte machte, weil er, von vornehmen Prinzessinen dozierend, sein eigenes Handeln für ein paar Sekunden nicht beobachtete und sich im pädagogisch entscheidenden Moment leider rund 0,3 Liter Currysauce neben sein Grillfleisch goss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder mussten nun mit ansehen, wie ihr Vater etwa 0,25 Liter Currysauce mit einem Messer wieder zurück ins Saucenglas schaufelte. Eben noch sprach er von den Prinzessinen am Tische... &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SSPtKGH0Y-M/Tkgvh8rY2aI/AAAAAAAADs8/sP0brJbgElg/s1600/2011-08-14%2B12.15.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SSPtKGH0Y-M/Tkgvh8rY2aI/AAAAAAAADs8/sP0brJbgElg/s200/2011-08-14%2B12.15.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640810793551845794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema "Verhalten beim Essen" noch dies: Wie verhält man sich, wenn mit Essen beschmierte Personen Liebe und körperliche Nähe suchen?&lt;br /&gt;Nun. Um diese komplexe Frage zu beamtworten blicken wir ins Badezimmer nach dem Abendessen: Ella putzt sich ordnungsgemäß die Zähne, denn nahezu den ganzen Tag über war Ella ausgezeichnet und vernünftig und lieb und groß. Neben ihr aber befindet sich Oscar, dem ein anstrengendes Wochenende noch tief in den Knochen steckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-dtJVZeV8pFM/Tkgvhgf8K5I/AAAAAAAADs0/TxdcCdj1PXk/s1600/2011-08-14%2B13.35.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-dtJVZeV8pFM/Tkgvhgf8K5I/AAAAAAAADs0/TxdcCdj1PXk/s200/2011-08-14%2B13.35.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640810785987636114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar nahm fünf Minuten zuvor sein Abendbrot ein, welches aus einem Toast mit einer ungeahnt dicken Tartex-Schicht bestand. Große Teile des Brotaufstrichs hängen in Oscars Gesicht. Oscar ist nicht nur im Gesicht schleimig, nein - er hält auch noch eine Zahnbürste in der Hand, auf die Papa ordentlich dick "Putzi" geschmiert hat. In diesem Augenblick sucht Oscar Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz zuvor hat er Ella grundlos geschubst. Der Vater hat dies beobachtet und seinen Sohn gerügt. "Oscar", sprach der Vater ohne dabei Oscars schleimiges Gesamtbild zu berücksichtigen, "Du entschuldigst dich jetzt bei Ella".&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-7vFzq_yCV9k/TkgviE9OAyI/AAAAAAAADtE/uLBgi4Y36ZM/s1600/2011-08-14%2B11.45.57.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-7vFzq_yCV9k/TkgviE9OAyI/AAAAAAAADtE/uLBgi4Y36ZM/s200/2011-08-14%2B11.45.57.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640810795774116642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es folgte ein absurdes Schauspiel, in dem Oscar mit seinem Tartex-Gesicht gewillt war, Ella zu küssen, und in dem Oscar zusätzlich gewillt war, Ella mit seiner dick beschmierten Zahnbürste zu umarmen. Aus Ellas Sicht konnte sich diese Art der Entschuldigung nur um eine wahre Ekel-Attacke halten und so ergriff sie schreiend die Flucht, während Oscar ihr in bester Ghostbusters-Manier hinterherschleimte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Woche hatte aber auch noch andere Höhepunkte: Da Mama und Papa ihren Hochzeitstag feierten, wurde erstmals ein nicht-familiärer Babysitter engagiert. Die Wahl fiel auf Maria, die im Kinderladen ohnehin t&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-dkIbg4niwYg/Tkgv16GtncI/AAAAAAAADtc/g26k7Qxmjlo/s1600/2011-08-13%2B15.50.11.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-dkIbg4niwYg/Tkgv16GtncI/AAAAAAAADtc/g26k7Qxmjlo/s200/2011-08-13%2B15.50.11.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5640811136458530242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;agtäglich mit unseren Kindern zu tun hat.&lt;br /&gt;Maria erschien und die Kinder wussten nicht wohin mit ihrer Aufregung. Sie entschieden sich dafür, sich zu winden und zu kreischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Mama und Papa österreichisch speisten, wollten ein paar hundert Meter weiter zwei Kinder, dass sie Maria beim Einschlafen sehen.&lt;br /&gt;Maria bettete Ella deshalb im Hochbett und Oscar unmittelbar darunter. Sie selbst setzte sich auf das Sofa gegenüber. Ella und Oscar blickten Maria mit ihren großen Augen an und Maria guckte zurück. Lange Zeit ging das so. Babysitten kann auch ein Psychospiel sein. Am Ende blieb Maria aber wach, während vier andere Augen irgendwann zufielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht zu Samstag schliefen Ella und Oscar bei Oma. Am Samstag absolvierten sie dann noch etwa 50 km im Fahrradanhänger und quasselten darin bis tief in die Nacht hinein.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6562301878169823746?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6562301878169823746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/prinzessin-oscar-schleimig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6562301878169823746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6562301878169823746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/prinzessin-oscar-schleimig.html' title='Prinzessin Oscar, schleimig'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-VFtOx5Cl9nI/Tkgv1hOV8gI/AAAAAAAADtU/E68nyNSTkQ8/s72-c/2011-08-14%2B11.40.11.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4226829577446071314</id><published>2011-08-09T16:20:00.004+02:00</published><updated>2011-08-09T22:20:54.453+02:00</updated><title type='text'>Die internationale Folge-Generation im Röhrensystem</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-1eJlthjYyiU/TkFDMqGbarI/AAAAAAAADsk/13YNrUMEJlw/s1600/2011-08-01%2B16.15.40.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-1eJlthjYyiU/TkFDMqGbarI/AAAAAAAADsk/13YNrUMEJlw/s200/2011-08-01%2B16.15.40.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638862093183314610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In diesen Tagen können es Ella und Oscar mit jedem Vielflieger locker aufnehmen. Nur vier Tage nach der Landung aus Mallorca ging es wieder zum Flughafen. Wieder war unser Flieger der in orange. Ella und Oscar kennen das jetzt und entdecken im Shuttle-Bus zur Gangway früher als alle anderen, welches der Flugzeuge denn das richtige ist. Billig fliegen heißt, orange fliegen. Und wir fliegen billig. Und deshalb schreit Ella im Shuttle-Bus durch Passagiere und Handgepäck: "Das da hinten ist unser Flugzeug." Eine Vielfliegerin eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor es aber für ein paar Tage auf Reisen ging, wurde man selber besucht. Wie im letzten Jahr gastierte Leonie aus Wuppertal für eine Nacht bei uns. Mittlerweile ist Leonie zehn und das tollste an Leonie ist, dass sie noch immer lesen kann. Schon im Vorjahr, man blättere zurück, tankte sich Leonie durch den gesamten Bestand an Kinderbüchern und konnte sich einer begeisterten Zuhörerschaft sicher sein. So auch diesmal. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-f1MuLPb-254/TkFDM921iXI/AAAAAAAADss/cv0da4NyX0g/s1600/2011-08-03%2B16.09.40.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-f1MuLPb-254/TkFDM921iXI/AAAAAAAADss/cv0da4NyX0g/s200/2011-08-03%2B16.09.40.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638862098486626674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Leonie platzierte sich in Ellas Bett, las ein paar Kinderbücher vor und links hielt sie eine überglückliche Ella im Arm und rechts einen überglücklichen Oscar, den wir nun manchmal "Lümmel" oder "Bengel" nennen, woraufhin Oscar meist empört reagiert und uns dann entweder darüber in Kenntnis setzt, wie sein bürgerlicher Name ist ("Ich heiß OOOOOOOSCAAAA") oder aber betont, dass derartig despektierliche Bezeichnungen seinem wahren Wesen nicht entsprechen ("Ich ein lieber Nunge").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem man also - wie im ersten Bild zu sehen - mit Leonie den Berliner Sommer unter einer schützenden Luftmatratze genoss, stieg man ins orangefarbene Flugzeug &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-8qB79UG7fmM/TkFC7tTfp1I/AAAAAAAADsU/gDfuHCvLzNA/s1600/2011-08-06%2B12.31.35.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-8qB79UG7fmM/TkFC7tTfp1I/AAAAAAAADsU/gDfuHCvLzNA/s200/2011-08-06%2B12.31.35.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638861801985648466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; und landete wenig später bei einer vielsprachigen Familie in Brüssel. Zu dieser Familie gehören David, der Englisch, Französisch und Polnisch spricht, was mit seinen knapp vier Jahren gar nicht so schlecht ist, und seine Schwester Dalia, die gerade damit beschäftigt ist, anderthalb Jahre alt zu werden, was allem Anschein nach nicht funktioniert, ohne dabei unaufhörsam mit den Armen zu rudern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Deutsch kamen wir in Brüssel jedenfalls nicht weit und so unterhielt man sich in Englisch und begann schließlich damit, auch Ella und Oscar Anweisungen in Englisch zu geben, weil das Umschalten zwischen den Sprachen nicht mehr so richtig flutschen wollte. Ella und Oscar taten das, was sie immer tun, wenn sie Anweisungen bekommen. Nicht viel. Die Sprache, in der man zu ihnen spricht, hatten wir bislang vollkommen überschätzt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-HdN_28rnNVA/TkFC7QKyj6I/AAAAAAAADsM/FobW2YbvZQc/s1600/2011-08-07%2B11.53.05.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-HdN_28rnNVA/TkFC7QKyj6I/AAAAAAAADsM/FobW2YbvZQc/s200/2011-08-07%2B11.53.05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638861794164510626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Brüssel beugten wir uns lieber gleich dem Diktat der munteren und vielsprachigen Kinderschar. Besuche beim Manneken Pis oder ähnlichen touristischen Attraktionen hätten ein englisch-französisch-polnisch-deutsches Protestgewitter samt Armerudern erzeugt und so bestand der Brüssel-Trip aus dem Besuch eines Naturkundemuseums, in welchem Oscar laut einer Messlatte so groß ist wie ein Dinosaurier (nämlich einer jener Saurier, die 91 cm groß werden) und zwei Spielplatztagen. Vor allem der letzte Spielplatz, ein Indoor-Spielplatz, entband die Eltern jeglicher Aufsichtspflicht und ließ Brüssel in den Augen unserer Kinder zu einem fantastischen Ort wachsen.&lt;br /&gt;Während die internationale Folge-Generation in diversen Hüpfburgen und Röhrensystemen des Indoor-Spielplatzes verschwand, tranken die Erwachsenen Kaffee und waren frei von Kindern und wenn doch ein Kind Aufmerksamkeit brauchte, war ja immer noch Ben da, den wir in weiser Voraussicht mit nach Brüssel nahmen. Ben ist sowohl bei den belgischen als auch bei den deutschen Kindern &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-f7GbEZ6NpLc/TkFDMWWQs7I/AAAAAAAADsc/GURcv8h6Eq8/s1600/2011-08-05%2B10.53.28.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-f7GbEZ6NpLc/TkFDMWWQs7I/AAAAAAAADsc/GURcv8h6Eq8/s200/2011-08-05%2B10.53.28.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638862087881012146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;unfassbar populär. Alle Kinder wollten immer gleichzeitig neben Ben sitzen und an Bens Hand laufen. Ben hier. Ben da. Wir fragen uns bereits, wie das die Familien machen, die keinen Ben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sind wir wieder in Berlin, wo auf Omas Geburtstagsfeier Cousin Tim für einen Moment das Gesicht entglitt, als er erfuhr, dass Oscar erwiesenermaßen so groß wie ein Dinosaurier ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss noch eine Prise Ella: Freundin Romy war heute wieder mal zu Besuch. Beide Mädchen verfügen über ein lautes Organ, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-IGZ8lbbAvXk/TkFC7Beb7eI/AAAAAAAADsE/76uidqh3f1g/s1600/2011-08-08%2B16.20.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-IGZ8lbbAvXk/TkFC7Beb7eI/AAAAAAAADsE/76uidqh3f1g/s200/2011-08-08%2B16.20.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5638861790220381666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;sodass selbst heimlich hinter verschlossenen Türen geführte Gespräche deutlich in der ganzen Wohnung zu hören sind. Mama und Papa versuchten wegzuhören, denn im Gespräch zwischen Ella und Romy ging es hoch her, aber die beiden Mädchen flüsterten zu laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anatomische Fachbegriffe wurden ausgetauscht. Dieses Organ müsse in jenes gesteckt werden - da war man sich einig - dann sei man verheiratet. Eine Etage tiefer saß derweil Janek ahnungslos beim Abendbrot. Das Gespräch der beiden Mädels aber handelte nun auch von  eben jenem Janek und wenn Mama und Papa alles richtig verstanden haben, dann wird Janek morgen in der Kita vergewaltigt. Von Ella und Romy.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4226829577446071314?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4226829577446071314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/die-internationale-folge-generation-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4226829577446071314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4226829577446071314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/08/die-internationale-folge-generation-im.html' title='Die internationale Folge-Generation im Röhrensystem'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-1eJlthjYyiU/TkFDMqGbarI/AAAAAAAADsk/13YNrUMEJlw/s72-c/2011-08-01%2B16.15.40.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5685804991350616958</id><published>2011-07-31T20:36:00.009+02:00</published><updated>2011-07-31T22:02:49.574+02:00</updated><title type='text'>Mallorca</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-r2-u2NHfFtE/TjWjT7sMgYI/AAAAAAAADr8/yw01p9Ta4lo/s1600/DSCI0006.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-r2-u2NHfFtE/TjWjT7sMgYI/AAAAAAAADr8/yw01p9Ta4lo/s200/DSCI0006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590071559946626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Blog-Einträge, die ganze Urlaube zusammenzufassen haben, misslingen zumeist. Dies soll als Entschuldigung vorneweg geschickt werden. Als Ausgleich winken heute ganz besonders viele tolle Bilder, nämlich deren 11.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mallorca-Urlaub, den die dynamische Familie gemeinsam mit der nicht minder dynamischen Familie von Ellas altem Hamburg-Kumpel Dominik auf einer urigen Finca verbrachte, sollte nicht so ganz problemlos ablaufen - dies wurde uns bereits wenige Minuten nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug klar, als Oscar ein endlos langes Laufband auf dem Flughafen betrat, um sich &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-508QDw3uMDg/TjWjTgv05FI/AAAAAAAADr0/A0zZePmjGxU/s1600/DSCI0029.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-508QDw3uMDg/TjWjTgv05FI/AAAAAAAADr0/A0zZePmjGxU/s200/DSCI0029.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590064327418962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;von eben jenem Laufband gemeinsam mit anderen Touristen transportieren zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss dazu sagen, dass sich Oscar für einen Koffer zuständig fühlte, der ihn in punkto Körpergröße locker übertaf. Oscar aber erkannte als einziger, dass dies &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sein &lt;/span&gt;Koffer war und so war Oscar selbstverständlich auch auf dem Laufband des Flughafens von Palma für eben jenen Koffer verantwortlich.&lt;br /&gt;Das Band rollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar drehte sich zu seinen Eltern um, die - da sie zuvor weniger Haken schlugen als ihr Sohn und deshalb rund 30 Meter hinter dem Sohn auf dem Laufband standen - zu seiner Verwunderung immer nur riefen&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-s3IldeY7lJ8/TjWjSq4cG_I/AAAAAAAADrc/A0B0t3Rpfg4/s1600/2011-07-22%2B14.43.37.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-s3IldeY7lJ8/TjWjSq4cG_I/AAAAAAAADrc/A0B0t3Rpfg4/s200/2011-07-22%2B14.43.37.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590049868028914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; "Umdrehen, Oscar!".&lt;br /&gt;Oscar hielt seine Eltern in diesem Moment für sehr dumm, denn er hatte sich doch bereits umgedreht. Das Band rollte und in etwa 10 Metern sollte es am Ziel sein. Alle Menschen auf dem Laufband blickten in Fahrtrichtung. Nur Oscar nicht. Er blickte in die mittlerweile panischen Gesichter der Eltern.&lt;br /&gt;Seine Mutter rannte nun herbei. Das Band erreichte sein Ende und was nun folgte, sorgte für großes Kino:&lt;br /&gt;Oscar stürzte am Ende des Laufbandes zu Boden. Der nachfolgende Oscar-Koffer fiel nun auch um und hätte unseren Sohn unter sich begraben, wäre seine Mutter nicht im Stile eines Boris Becker irgendwie dazwischen gesprungen. Oscar weinte nun aus unterschiedlichen Gründen: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ij653kmsRS4/TjWhnsN768I/AAAAAAAADrE/u4WUBal3SAk/s1600/P1030152.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ij653kmsRS4/TjWhnsN768I/AAAAAAAADrE/u4WUBal3SAk/s200/P1030152.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588211980626882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;weil er hingefallen war, weil sein Koffer auch irgendwie umgekippt war und weil seine Mama nun auch auf dem Flughafen von Palma herumlag. Bei der Rettungsaktion splitterte zudem ein Zähnchen der Mutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir dann kurze Zeit später Dominik und seine Familie trafen und mit teils dicker Lippe begrüßten, da rannten Dominik und Ella auch schon um die Wette. Später sollte Dominiks Vater zu Protokoll geben, dass sein Sohn es liebt, während des Rennens seine eigenen Füße zu betrachten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-UeiAVrMfG3I/TjWhnRctTpI/AAAAAAAADq8/uSzU6sKIUbo/s1600/P1030168.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-UeiAVrMfG3I/TjWhnRctTpI/AAAAAAAADq8/uSzU6sKIUbo/s200/P1030168.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588204794826386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dominik rannte also los. Ella hinterher. Dominik war schneller. Ella guckte nach vorne. Dominik nach unten. Füße gucken.&lt;br /&gt;Ella bremste ab, denn eine Absperrung aus Glas stand im Weg. Ella bremste. Domninik rannte und guckte sich seine Füße an. Kurze Zeit später gab es einen ordentlichen Knall. Blut. Krankenhaus. Am nächsten Tag stieß Dominik dann zu uns. Genäht und verklebt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-3skHEuXQab8/TjWjTCsySPI/AAAAAAAADrs/Xv8YX9T7JMA/s1600/P1030138.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 134px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-3skHEuXQab8/TjWjTCsySPI/AAAAAAAADrs/Xv8YX9T7JMA/s200/P1030138.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590056261601522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir könnten nun weiter negativ bleiben, könnten davon schreiben, dass zahlreiche elektronische Geräte in den ersten 24 Stunden auf der Insel auf rätselhafte Weise ihren Geist aufgaben, dass Oscar in den ersten beiden Nächten einmal 30 und einmal 60 Minuten lang schreien musste. Wir könnten über das Wetter reden, dass uns in 10 Tagen immerhin 4 mehr oder weniger beeindruckende Niederschläge erteilte, aber wir könnten auch ganz anders an die Sache herangehen:&lt;br /&gt;Es ist nämlich niemand ertrunken.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-hnlYOYKAO1c/TjWjS0SqAdI/AAAAAAAADrk/Ot6bGbQrer8/s1600/2011-07-23%2B13.20.23.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-hnlYOYKAO1c/TjWjS0SqAdI/AAAAAAAADrk/Ot6bGbQrer8/s200/2011-07-23%2B13.20.23.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635590052393910738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die vier zu beaufsichtigen Kinder wurden wie von einem riesigen Magneten stets vom Pool angezogen. In anderen Situationen nicht fähig, ein Frühstück einzunehmen ohne vom Stuhl zu fallen, balancierten die Kinder am Beckenrand herum. Oscar wurde dabei allerdings von einer Schwimmweste gesichert und auch sonst wäre wohl immer irgendwie irgendjemand zur Stelle gewesen, wenn "es" passiert wäre.&lt;br /&gt;"Es" passierte aber nicht. Zehn Tage lang fiel kein einziges Kind in den Pool. Wie gut die Schwimmweste und die Aufsicht der Erwachsenen nun also wirklich war, haben wir nie herausfinden dürfen. Böse Gedanken, Oscar zum Test der Schwimmweste einfach mal in den Pool zu schubsen, wurden schnell verworfen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-JNxXvpPFnsw/TjWhnFSUWfI/AAAAAAAADq0/Z6cjI9x3jY0/s1600/2011-07-29%2B12.10.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-JNxXvpPFnsw/TjWhnFSUWfI/AAAAAAAADq0/Z6cjI9x3jY0/s200/2011-07-29%2B12.10.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588201530022386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Pool gab es - dies weiß jeder Mallorca-Kenner - ja auch noch das Meer. Oscar zog es neun Tage lang vor, an Land zu bleiben, ehe er dann am letzten Tag entdeckte, dass man vor Freude laut juchzen muss, wenn man sich bäuchlings in die Brandung legt. Überhaupt die Wellen. Dieses System der Brandung fand Oscar schon super. Wenn er mit Ella komplizierte Kanal- und Burgkomplexe fragwürdiger Statik baute und Ella mit dem Eimer Wassr holte, wollte unser praktisch veranlagter Sohn sie stets zurückhalten: "Nich Ella! Wasser kommt alleine!", rief er und deutete auf die Wellen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/--XfT10L3IkQ/TjWhn0rQLII/AAAAAAAADrM/YpyKALsGdO8/s1600/2011-07-21%2B10.45.51.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/--XfT10L3IkQ/TjWhn0rQLII/AAAAAAAADrM/YpyKALsGdO8/s200/2011-07-21%2B10.45.51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588214251072642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella erkannte in den Wellen eher das pure Vergnügen. Wildfremde Menschen schenkten ihr vielleicht auch deshalb wie aus dem Nichts eine Luftmatratze. Es war Mama und Papa fortan unmöglich auch mal alleine ins Meer zu gehen. "Ich puller jetzt!", rief Oscar derweil und stellte sich seltsam gekrümmt an die Küste und zog sich die Badehose dabei &lt;span style="font-style: italic;"&gt;nicht &lt;/span&gt;aus. Schnell war an der Reaktion der umligenden Badegäste erkennbar, wer der deutschen Sprache mächtig ist und wer nicht. Die Franzosen blieben nämlich alle ruhig liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss folgendes: In der Finca lagen ausgezeichnete Zeitschriften herum. In der PM stand geschrieben, dass Schweine sehr klug seien. Schweine, so die PM, sind in mancherlei Hinsicht klüger als dreijährige Menschenkinder. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Bey70xIFCuQ/TjWhoGmw-3I/AAAAAAAADrU/MgWAB4Cvb24/s1600/2011-07-22%2B14.29.03.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Bey70xIFCuQ/TjWhoGmw-3I/AAAAAAAADrU/MgWAB4Cvb24/s200/2011-07-22%2B14.29.03.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5635588219064089458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schweine nämlich, so die PM weiter, erkennen sich im Spiegel.&lt;br /&gt;Papa hatte glücklicherweise gerade ein zweieinhalbjähriges Objekt der Menschengattung auf dem Schoß und trat nun den stichhaltigen Gegenbeweis an. Er fragte: "Oscar, wenn du in einen Spiegel guckst, was siehst du dann?" - Oscar überlegte kurz, ließ sich von Ella sogar vorsagen ("Oscar") und antwortete dann: "Einen Hund."&lt;br /&gt;Schwein: eins, Oscar: null.  Aber er ist ja auch erst zweieinhalb.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5685804991350616958?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5685804991350616958/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/mallorca.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5685804991350616958'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5685804991350616958'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/mallorca.html' title='Mallorca'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-r2-u2NHfFtE/TjWjT7sMgYI/AAAAAAAADr8/yw01p9Ta4lo/s72-c/DSCI0006.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-4772002927137900641</id><published>2011-07-18T17:53:00.004+02:00</published><updated>2011-07-19T08:35:59.855+02:00</updated><title type='text'>Es bleibt das Schreien.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Zjkv_jsFmEo/TiRX_MzJmDI/AAAAAAAADqk/Qx0asVCUMNQ/s1600/2011-07-16%2B16.24.20.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Zjkv_jsFmEo/TiRX_MzJmDI/AAAAAAAADqk/Qx0asVCUMNQ/s200/2011-07-16%2B16.24.20.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630722177399101490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Passend zu unserem ersten heutigen Foto, auf welchem absurdes Licht auf die Häupter der im Sand spielenden Kinder fällt, und sie somit aussehen, als hätten sie einen Heiligenschein, berichtet Ella noch immer spirituelles Zeug:&lt;br /&gt;"Papa, weißt du, wer Metall verbiegen kann?", fragt sie da ihren Vater, um gleich hinterherzuschieben, dass zu dieser kühnen Tat lediglich drei Wesen in der Lage sind: Nämlich Ahmets Bruder, Gott und Ahmet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es nicht sonderlich schwierig zu ermitteln, wer Ella von diesen drei Heiligen (von denen zwei in Kreuzberg wohnen) berichtet hat - gleichzeitig wissen wir auch, dass es bald ein Ende hat, mit Gottes-Stories, denn Ahmet hat die Kita nun für immer verlassen. Metall biegend wird er demnächst in die Schule gehen und dort weiter predigen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-6Y9tyltJIMo/TiRX_ppR4fI/AAAAAAAADqs/PHFpdlGFk1E/s1600/2011-07-12%2B15.52.38.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-6Y9tyltJIMo/TiRX_ppR4fI/AAAAAAAADqs/PHFpdlGFk1E/s200/2011-07-12%2B15.52.38.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630722185142329842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Ellas Kita wird sich dann wieder mit Irdischem befasst - wobei: So ganz bodenständig ist auch der verbleibende Teil der Kita-Schar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Romys Vater", so Ella ohne religiöse Konnotation, "ist so stark, dass er die ganze Welt hochheben kann.", tönt es da aus dem Fahrradanhänger. Oscar staunt, Papa auch - allerdings nicht über Romys Vater, sondern darüber, dass ein Kind, das das Einmaleins der Vier schon sehr gut beherrscht, sich noch derartig riesige Bären aufbinden lässt. Dann aber die Wende zum Guten: Das Fahrrad rollte keine 200 Meter weiter, da begann Ella zu reflektieren: "Das geht aber eigentlich nicht", grübelte sie. "Wo soll der denn dann stehen?" Der daneben sitzende Oscar hatte so wieder ein bisschen was zum Nachdenken, während Papa vorne auf dem Fahrrad "eben!" in den Tempelhofer Berufsverkehr schrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blicken wir nun weit in die Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2051. Es müssen für die Deutsche Bahn Gleise verlegt werden. Gleisbauarbeiter Oscar H. (42) will eine Schiene an eine andere legen. Es klappt nicht auf Anhieb. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Se53Q4kE2I0/TiRX-1YAk6I/AAAAAAAADqc/_a_pbm7hsxw/s1600/2011-07-16%2B12.23.58.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Se53Q4kE2I0/TiRX-1YAk6I/AAAAAAAADqc/_a_pbm7hsxw/s200/2011-07-16%2B12.23.58.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630722171111248802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar H. wiederholt mit leicht zitternder Unterlippe den Vorgang. Wieder gibt es Probleme. Irgendetwas klemmt. Oscar H. hebt die Schiene erneut an und schreit. Er legt sie schreiend an die andere Schiene. Es funktioniert nicht. Gleisbauarbeiter Oscar H. (42) bricht schreiend neben den Schienen zusammen. Kollegen eilen zu Hilfe. Gemeinsam gelingt es, das Schienenstück anzubringen. Dann erst hört Gleisbauarbeiter Oscar H. (42) auf zu schreien und widmet sich dem nächsten Stück Schiene. Es kann sein, dass sich die Prozedur nun wiederholt.&lt;br /&gt;Dieser Blick in die Zukunft sieht düster aus. Und doch muss man derzeit in eine solche Richtung denken, denn Oscar ist durchaus in der Lage, seine Gleisbauaktivitäten hier in der Wohnung mit einer unfassbaren Emotionalität zu erledigen. "Vollste Identifikation mit dem Aufgabenfeld", mag man das im Bewerbungsschreiben nennen, aber leider läuft das mit den Schienen nicht immer so glatt und dann gerät Oscar schon mal in einen lautstarken Streit mit der Materie. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-nhnDKwT-8V4/TiRXbkimhCI/AAAAAAAADqU/EXF8P56MEpI/s1600/2011-07-13%2B15.00.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-nhnDKwT-8V4/TiRXbkimhCI/AAAAAAAADqU/EXF8P56MEpI/s200/2011-07-13%2B15.00.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630721565296854050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und so wie Gewichtheber die besonders schwierigen Aufgaben auch nicht so ganz stumm erledigen können, denkt Oscar anscheinend, dass ein übler Schrei in der Lage sein kann, Schienenteile, die nicht füreinander bestimmt sind, zu vereinen. Wir hoffen, dass Oscar in den nächsten Jahren ein paar weitere Problemlösestrategien erwirbt. Alles andere wäre eine Zumutung. Beispielsweise in Abiturklausuren oder beim Schachspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Papas Ferienzeit hat sich im Papa-Oscar-Verhältnis übrigens so einiges getan. Oscar ist mittlerweile ein großer Papa-Fan geworden und forderte schier Unglaubliches: Weil Ella ja jeden Donnerstag mit ihrem Vater im Arbeitszimmer nächtigt, will Oscar auch seine Nacht mit dem Vater im Arbeitszimmer haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gesagt, getan. Ella nahm den Verlust ihres "Arbeitszimmer-Nacht"-Monopols gefasst hin, Oscar wurde - so war es verabredet - gegen 23:00 ins Arbeitszimmer getragen. Papa legte sich zum Wicht. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-XhCSv30uC3E/TiRXbVkBjEI/AAAAAAAADqM/of6lRL3_Oh8/s1600/DSCI0002.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-XhCSv30uC3E/TiRXbVkBjEI/AAAAAAAADqM/of6lRL3_Oh8/s200/DSCI0002.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630721561276288066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;23:30: Oscar wird wach, fordert zuckersüß: "Kuscheln Papa, bitte. Kuscheln"&lt;br /&gt;23:31-23:35: Papa und Oscar kuscheln.&lt;br /&gt;23:36: Oscar verlässt das Arbeitszimmer, sagt: "Ich zu Mama gehen".&lt;br /&gt;Im Arbeitszimmer hatte der Vater fortan eine 1,40 Meter Matratze für sich alleine und schlief nicht schlecht. Nebenan lag Mama mit Ella und Oscar und hatte bestimmt auch eine ausgezeichnete Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das letzte Foto des heutigen Blog-Eintrages zeigt zweierlei Dinge. Zum einen ist äußerst treffend dokumentiert, wie Ella spielt: Sich auf dem Boden windend, hält sie jammernd dem fotografierenden Vater ein Lego-Arrangement hin und fleht mit ihrem Blick um massive Unterstützung, denn alleine kann Ella nicht spielen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ujRVPmw8EDA/TiRXbF6CKXI/AAAAAAAADqE/2aVDVjAj9-s/s1600/DSCI0005.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ujRVPmw8EDA/TiRXbF6CKXI/AAAAAAAADqE/2aVDVjAj9-s/s200/DSCI0005.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5630721557073635698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und wer ist der adrette junge Herr im Hintergrund? Richtig - Oscar bekam heute, gerade einmal elf Monate seit seinem letzten Friseurbesuch - einen Kurzhaarschnitt verpasst. Dass er damit einverstanden war, ist insofern erstaunlich, da Erzieherin Maria es vor ein paar Tagen mal wagte, Oscars Vorhang aus Haaren ein wenig zur Seite zu legen, damit Oscar die Schönheit der Welt betrachten kann, woraufhin Oscar irritiert in die Welt blinzelte und das Gesehene für so unschön befand, dass er sich seine Haare wieder schützend vors Auge legte. Diese Form der Absage an die Welt ist für das nächste Vierteljahr passé. Es bliebe das Schreien.&lt;br /&gt;Der Blog macht nun eine kurze Sommerpause. Am 31.Juli meldet er sich braungebrannt zurück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-4772002927137900641?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/4772002927137900641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/es-bleibt-das-schreien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4772002927137900641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/4772002927137900641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/es-bleibt-das-schreien.html' title='Es bleibt das Schreien.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Zjkv_jsFmEo/TiRX_MzJmDI/AAAAAAAADqk/Qx0asVCUMNQ/s72-c/2011-07-16%2B16.24.20.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-1842961683202523935</id><published>2011-07-11T20:18:00.006+02:00</published><updated>2011-07-11T21:46:34.602+02:00</updated><title type='text'>Kindergeburtstag. Prediger. Bakterien.</title><content type='html'>Von Ellas Geburtstag existieren leider nur unscharfe und verwackelte Bilder, weil Ellas Papa den Fotoapparat vor ein paar &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-zJnaPSIemEM/ThtA79oloPI/AAAAAAAADpk/F8ynamSW9FM/s1600/2011-07-04%2B15.49.52.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-zJnaPSIemEM/ThtA79oloPI/AAAAAAAADpk/F8ynamSW9FM/s200/2011-07-04%2B15.49.52.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628163558230827250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wochen unbehelligt in den Sand warf, dieser seither nicht mehr funktioniert und Papa nun schon den ganzen lieben Sommer lang Fotos mit dem Telefon machen muss. Dieses Telefon aber sah sich am 4.Juli nicht in der Lage, Ellas hektische Freudenbewegungen beim Anblick ihres Geburtstagstisches messerscharf einzufangen. Noch in dieser Woche wird ein Fotoapparat gekauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ellas Geburtstag war das bestimmende Thema dieser Woche, denn schließlich durften wir ihn ganze dreimal feiern (Kleinfamilie, Kindergeburtstag, Großfamilie) und da Ella nun schon fünf Jahre alt ist, müssen wir so langsam achtsamer mit der Geburtstagsvorbereitung umgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Girlande, die da zum Feste im Wohnzimmer baumelte, die habe man ja schon am Abend vorher baumeln sehen, sagte uns Ella, die sich der Straftat "schmulen" nicht so ganz bewusst war. Auch die Straftat "abhören" ließ Ella nicht verschämt auf den Füßen wippen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-G-0wjET-K70/ThtA7V2w89I/AAAAAAAADpc/aV1yKJbr7Zo/s1600/2011-07-08%2B13.37.45.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-G-0wjET-K70/ThtA7V2w89I/AAAAAAAADpc/aV1yKJbr7Zo/s200/2011-07-08%2B13.37.45.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628163547552871378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Vielmehr posaunte sie frank und frei beim Auspacken ihrer neuen Inline-Skates heraus, dass sie von diesem Geschenk bereits wisse. Nach dem Riesenflop mit dem Weihnachtsmann vor ein paar Monaten gilt nun also auch bei der Geburtstagsvorbereitung die höchste Sicherheitsstufe. Unsere Tocher darf nicht unterschätzt werden und wer die Familie mütterlicherseits kennt, weiß, dass das intensive Beschaffen verschiedenster Informationen zu einer Leidenschaft auch Ellas gehören könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Geburtstag, an dem die wackeligen Bilder geschossen wurden, marschierten Ella und ihr Vater zunächst ins Kino und dann ins Aquarium, später ging die gesamte Familie afrikanisch essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wesentlich anstrengender war da schon der Kindergeburtstag. Sieben Kinder tobten durch unseren Garten und sprangen durchs Planschbecken. Zuvor erteilte Ahmet, der in ein paar Wochen Schulkind sein wird, seinen begeisterten Zuhörern Religionsunterricht. Überhaupt weiß Ella, weitgehend agnostisch erzogen, schon eine Menge über Gott. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-b32S9LQfNzc/Ths-w1FugeI/AAAAAAAADpE/bcmOPvaTA60/s1600/2011-07-11%2B11.24.16.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-b32S9LQfNzc/Ths-w1FugeI/AAAAAAAADpE/bcmOPvaTA60/s200/2011-07-11%2B11.24.16.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628161167935308258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zu verdanken haben wir dieses Wissen Ahmet, dem Prediger der Kita.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Ellas Kindergeburtstag standen zwei Lektionen auf dem Programm. Am Ullsteinhaus, auf dem Weg zu Garten also, diskutierte die Kinderschar, Ahmet als Wortführer in der Mitte, ob Gott Bakterien sehen könne. Die Diskussion nahm ihren Lauf. Am Ende nahm Ahmet das Heft wieder in die Hand. Gott, so Ahmet, kann selbstverständlich Bakterien sehen. Die Kinder waren begeistert. Von Ahmet und von Gott. Unser aller bakteriensehender Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Lektion stand im Garten auf dem Programm. Wieder eine Fragestellung von äußerster Brisanz. Vorgetragen von Ahmet, der aufgrund von Süßigkeiten und Planschbecken mittlerweile nicht nur der spirituellen Ekstase nahe war: Wer gewinnt, so die Frage, wenn Gott gegen die Erde Fußball spielt? &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-P-Ev9k9rklg/ThtA7Ft6EvI/AAAAAAAADpU/EHtfQnY2i4w/s1600/2011-07-10%2B16.10.31.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-P-Ev9k9rklg/ThtA7Ft6EvI/AAAAAAAADpU/EHtfQnY2i4w/s200/2011-07-10%2B16.10.31.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628163543220753138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Keines der gebannt lauschenden Kinder wagte es, die inhaltliche Berechtigung dieser für das erwachsene Ohr absurd klingenden Frage zu bezweifeln. Alle Kinder lauschten mucksmäuschenstill Ahmets Worten und wollten nun unbedingt wissen, wer dieses Fußballmatch gewinnen würde. "Gott", sagte Ahmet. Ein begeistertes Raunen ging durch die junge Zuhörerschar. Die Kirchenhäuser dürfen sich auf eine gottesfürchtige neue Generation freuen. Leider verlässt Ahmet bald die Kita. Wortführer werden dann andere. Zu den ältesten vier Kindern der Kita wird dann Ella gehören. Und da die drei anderen Ältesten derzeit eher ruhiger Natur sind, mag es sein, dass unsere Tochter ab September das Alphatier der Kita ist und dann ist erstmal Schluss mit Gott und den Bakterien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Oscar ist in dieser Woche folgendes zu berichten: Zunächst einmal, wir wiederholen uns hier sehr gerne, explodiert Oscars Sprachkompetenz noch immer knallend. In der Regel kann man sich jetzt mit Oscar unterhalten, aber es gibt auch in Oscars Leben Dinge, die man besser nonverbal erledigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sache mit dem Regentanz zum Beispiel. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-g_oVRtALHVM/Ths-wqGvjAI/AAAAAAAADo8/or9mrm2PR4w/s1600/2011-07-11%2B12.53.29.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-g_oVRtALHVM/Ths-wqGvjAI/AAAAAAAADo8/or9mrm2PR4w/s200/2011-07-11%2B12.53.29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628161164986780674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als Papa zur Überraschung der Familie eine Plastikblume in den Garten rammte, dann den Wasserschlauch aufdrehte und aus dieser Plastikblume infolgedessen lustige Wasserstrahlen in alle Himmelsrichtungen spritzten, da schien Oscar seine ganz persönliche religiöse Erscheinung zu haben. Ähnlich einigen afrikanischen Naturvölkern erhob sich Oscar wie zum Dank, ging, nur mit einer Windel bekleidet,  in den Knien wippend auf die spritzende Blume zu und hob seine Hände rhythmisch wie zum Gebet. Oscars Regentanz beeindruckte uns alle sehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss dieser eher ereignisreichen Woche bildete der heutige Schließtag in der Kita, der aufgrund einer vor Wochen flapsig geäußerten Bemerkung des Vaters, die allerdings begeistert aufgenommen wurde, im Familiengarten stattfand. Papa, der heute in das Berufsleben der Erzieher also so richtig hineinschnuppern konnte, ist totmüde. Auch Oscar hat der Tag erledigt, denn der Knirps schlief zum Behagen der weiblichen Fremdfahrgäste bereits in der U-Bahn auf dem Heimweg auf eine entzückende Weise ein. Ella dagegen blieb noch wach: Schließlich mussten zwei zentrale Geburtstagsgeschenke noch ausprobiert werden: Tante 1 schenkte eine quietschrosa "Hello Kitty"-Decke, in die sich Ella vor Glück f&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-zjbSjbWHNR4/Ths-xLRsipI/AAAAAAAADpM/feLcMLkxKmw/s1600/2011-07-10%2B19.14.23.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-zjbSjbWHNR4/Ths-xLRsipI/AAAAAAAADpM/feLcMLkxKmw/s200/2011-07-10%2B19.14.23.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5628161173891091090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;ast platzend hineinkuschelte.&lt;br /&gt;Und Tante 2 schenkte die DVD vom Grüffelo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar schlief ja nun bereits. Und der Rest der Familie guckte "Grüffelo" und abendbrotete ausnahmsweise nebenher im Wohnzimmer. Ella starrte regungslos-fasziniert auf das digital animierte Grüffelo-Abenteuer, das sie doch nur aus Büchern kannte, und war unfähig, sich auf das Abendbrot zu konzentrieren. Glücklicherweise stand der Mund weit offen, sodass Papa alle zwei Minuten übrig gebliebenes Grillfleisch einführen konnte. Ella kaute artig. Was sie da aß, das hat sie nicht gesehen. Der Grüffelo-Film hat ihr wohl ganz gut gefallen. Als man ihr den Becher Saft aus der Hand nahm, da blieb die Hand noch einige Grüffelo-Szenen in Becherform gekrümmt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-1842961683202523935?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/1842961683202523935/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/kindergeburtstag-prediger-bakterien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1842961683202523935'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1842961683202523935'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/kindergeburtstag-prediger-bakterien.html' title='Kindergeburtstag. Prediger. Bakterien.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-zJnaPSIemEM/ThtA79oloPI/AAAAAAAADpk/F8ynamSW9FM/s72-c/2011-07-04%2B15.49.52.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2440114463787880762</id><published>2011-07-03T19:16:00.007+02:00</published><updated>2011-07-03T20:39:59.603+02:00</updated><title type='text'>Unterschiede zwischen Fünfjährigen und Zweieinhalbjährigen</title><content type='html'>Wir befinden uns gerade in einer einmaligen Phase unserer Familienstruktur, in der unsere Tochter exakt doppelt so alt ist wie unser Sohn.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Ewio6cQUEbM/ThCp4kUsXjI/AAAAAAAADos/Iu732uTF9Ng/s1600/2011-06-27%2B17.23.34.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ewio6cQUEbM/ThCp4kUsXjI/AAAAAAAADos/Iu732uTF9Ng/s200/2011-06-27%2B17.23.34.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625182723873988146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterschiede zwischen Kindern, die, wie Ella ab morgen, fünf sind, und Kindern, die, wie Oscar zur Zeit, zweieinhalb sind, gibt es zuhauf.&lt;br /&gt;Papa sprach am Samstag beispielsweise zu Ella, sie könne ruhig mal zu Kaisers gehen und Klopapier kaufen. Papa duschte nach dieser unbedarften Aussage und grübelte duschend, wie man Ella nun davon wieder abbringen könnte. Schließlich war sie noch nie so ganz alleine einkaufen, schließlich weiß sie doch eigentlich gar nicht, wo das Klopapier ist und an der Kasse wird sie doch bestimmt übersehen. "Keine gute Idee", dachte Papa sich abtrocknend, rief Ella herbei, doch diese kam nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wo ist Ella?", fragte Papa.&lt;br /&gt;"Einkaufen.", sagte Mama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-7NV-ukgqITI/ThCp1Q8UUSI/AAAAAAAADok/TlL5HuLzRtM/s1600/2011-06-29%2B08.28.52.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-7NV-ukgqITI/ThCp1Q8UUSI/AAAAAAAADok/TlL5HuLzRtM/s200/2011-06-29%2B08.28.52.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625182667131867426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kurze Zeit später klingelte es an der Tür und Ella kam hochgestürmt. In der Hand eine Palette Klopapier. Ella war so stolz, dass sie - im Toilettenservice-Rausch - die Packung gleich noch öffnete und die einzelnen Rollen Klopapier in den Badezimmerschrank einräumte.&lt;br /&gt;An der Kasse habe es keine Probleme gegeben, sagte Ella mit gespielter Langeweile und gab Papa das Wechselgeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist das Kind, das morgen fünf wird. Das Kind, das zur Zeit zweieinhalb ist, verfing sich, während Ella einkaufen war, unter dem Stuhl und weinte. Mama musste kommen um Oscar zu befreien. Ungefähr dies sind die Unterschiede zwischen Fünfjährigen und Zweieinhalbjährigen.&lt;br /&gt;Allerdings erläutert Oscar uns derzeit recht häufig seinen Plan, alleine Toast einkaufen zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-qiJaURNBH9M/ThCp5BVNKFI/AAAAAAAADo0/KZa_mWa01Eg/s1600/2011-06-27%2B16.26.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-qiJaURNBH9M/ThCp5BVNKFI/AAAAAAAADo0/KZa_mWa01Eg/s200/2011-06-27%2B16.26.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625182731660765266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schuld daran trägt natürlich wieder eine unbedachte Aussage des Vaters, die da lautete: "Oscar, in ein paar Jahren darfst du alleine Toast kaufen". Während Mama ihrem Mann noch erklärte, dass Oscar mit der Zukunft weder grammatikalisch noch praktisch etwas anfangen kann, dampfte Oscar das väterliche Versprechen entsprechend ein. "ICH ALLEINE TOAST EINKAUFEN GEHEN", schrie Oscar durch die Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass er kurz zuvor noch winselnd und sich krümmend unterm Stuhl lag und keinen Ausweg fand, außer "Mama" zu schreien und zu weinen, schien er schon wieder vergessen zu haben. "Selbstbehauptungen und Grenzen" von Virginia Jetzt! heißt übrigens der passende Song zu Oscars Sicht auf die Dinge.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-7gsukbTAvIs/ThCkPoB0TLI/AAAAAAAADn8/6dneRWqmXew/s1600/2011-07-03%2B12.15.51.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-7gsukbTAvIs/ThCkPoB0TLI/AAAAAAAADn8/6dneRWqmXew/s200/2011-07-03%2B12.15.51.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625176522935782578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen reflektiert ihr Handeln und Denken in zunehmenden Maße. So zeigte sie in dieser Woche beim Abendbrot, dass sie durchaus in der Lage ist, ihr Verhalten richtig einzuschätzen, auch wenn es sich - das wird der Dialog, der gleich folgt, zeigen - um vollkommen unreifes Verhalten handelt. Vielleicht macht das die Fünfjährigen aus. Sie sind noch unreif, wissen dies aber bereits.&lt;br /&gt;Hier der Dialog:&lt;br /&gt;Ella: "Mama, haben Oscar und ich gleich viel Käse?"&lt;br /&gt;Mama: "Ja."&lt;br /&gt;Ella: "Wirklig?" (Der Sprachwissenschaftler spricht hier von Übergeneralisierung. Ella vermutet derzeit hinter allen Wörtern, die auf &lt;span style="font-style: italic;"&gt;-ich&lt;/span&gt; enden, Wörter, die eigentlich mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;-ig&lt;/span&gt; geschrieben werden)&lt;br /&gt;Mama (zunehmend gelangweilt): "Ja-ha."&lt;br /&gt;Ella schweigt.&lt;br /&gt;Mama (ergänzend): "Denn sonst muss einer von euch weinen."&lt;br /&gt;Ella (reflektierend): "Nein. Ausrasten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Fünfjährigen und Zweieinhalbjährigen ist die metereologische Fachkompetenz.&lt;br /&gt;Es war am Mittwoch.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-OyA9l1HLD6k/ThCkQCBJYoI/AAAAAAAADoM/rER4Yab-bdw/s1600/2011-06-29%2B15.04.13.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-OyA9l1HLD6k/ThCkQCBJYoI/AAAAAAAADoM/rER4Yab-bdw/s200/2011-06-29%2B15.04.13.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625176529912291970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Himmel über Berlin war stahlblau und die Sonne brutzelte 30° zu uns herab. Eltern und Kinder litten unter der Hitze und suchten Zuflucht im Schatten. Da begann Oscar zu jammern und nach oben zu zeigen. "Es regnet", sagte er dann und blickte in verständnislose Gesichter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst Tage später kam der Regen und Gummistiefel-Fan Oscar musste miterleben, wie seine Schwester neue Gummistiefel bekam und er nicht. Man muss dazu sagen, dass Oscar derzeit nur zwei Fußkleider kennt: Seine roten Gummistiefel und seine türkisfarbenen Gummistiefel.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dFGcHBn1Gic/ThCogYbQeWI/AAAAAAAADoc/9vmh9E4vFbw/s1600/2011-07-02%2B14.35.24.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dFGcHBn1Gic/ThCogYbQeWI/AAAAAAAADoc/9vmh9E4vFbw/s200/2011-07-02%2B14.35.24.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5625181208851806562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa haben natürlich auch in diesem Fall längst kapituliert und schicken Oscar auch bei besagten 30° mit Gummistiefeln in die Kita. Im Schuhgeschäft rannte Oscar wild umher und schrie "Gummistiefel". Am Schluss gab es Gummistiefel-Paar Nummer 3 dann nicht. Oscar war wütend und bekam deshalb eine Schirmmütze geschenkt. Mama und Papa haben in Sachen Erziehung also nach wie vor alles richtig gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen wird Ella dann also 5. Da unsere Kinder jeweils Fans des andersgeschlechtlichen Elternteiles sind, hat sich Ella knallhart gewünscht, dass ihre Mama bitteschön arbeiten und ihr Bruder in die Kita gehen soll. Mit Papa will man sich einen schönen Tag machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2440114463787880762?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2440114463787880762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/unterschiede-zwischen-funfjahrigen-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2440114463787880762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2440114463787880762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/07/unterschiede-zwischen-funfjahrigen-und.html' title='Unterschiede zwischen Fünfjährigen und Zweieinhalbjährigen'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-Ewio6cQUEbM/ThCp4kUsXjI/AAAAAAAADos/Iu732uTF9Ng/s72-c/2011-06-27%2B17.23.34.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3850235131857416941</id><published>2011-06-26T21:07:00.003+02:00</published><updated>2011-06-26T22:10:41.289+02:00</updated><title type='text'>Zynisches Lob der  wischenden Mutter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-e57_k55rF3I/TgeERPxbq5I/AAAAAAAADns/CSzWnZ02Ibg/s1600/2011-06-25%2B14.06.44.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-e57_k55rF3I/TgeERPxbq5I/AAAAAAAADns/CSzWnZ02Ibg/s200/2011-06-25%2B14.06.44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622608091621862290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man wird ja groß in diesen Tagen und verzichtet deshalb auch gerne mal auf die Windel. Man ist aber auch mitten in der von Eltern immer ganz besonders geschätzten Trotzphase. Die Rede ist von Oscar, zweieinhalb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ergeben sich aus diesen beiden eben angesprochenen Sachverhalten Szenen, in denen die Erwachsenen komplett vorgeführt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar latschte, weil er ja langsam groß wird, ohne Windel in die Kita. Zuvor fand das Planungsgespräch mit der Mutter statt.&lt;br /&gt;Mutter: Du hast keine Windel an.&lt;br /&gt;Oscar: Ja.&lt;br /&gt;Mutter: Du sagst dann Bescheid, wenn du musst, ne?&lt;br /&gt;Oscar: Nein.&lt;br /&gt;Mutter: Dann kannst du auf Toilette gehen.&lt;br /&gt;Oscar: Nein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-DtaCLcwF0NQ/TgeEQ12XJgI/AAAAAAAADnk/M0oKAqFy2ak/s1600/2011-06-25%2B16.18.05.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-DtaCLcwF0NQ/TgeEQ12XJgI/AAAAAAAADnk/M0oKAqFy2ak/s200/2011-06-25%2B16.18.05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622608084663215618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In der Kita angekommen, fand dann das Planungsgespräch mit Erzieherin Olivia statt.&lt;br /&gt;Olivia: Ja super. Du hast keine Windel an.&lt;br /&gt;Oscar: Ja.&lt;br /&gt;Olivia: Du musst einfach nur Bescheid sagen, wenn du musst.&lt;br /&gt;Oscar guckt Olivia ein paar Sekunden tief an, schüttelt dann den Kopf und geht spielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist das, wenn Großwerden und Trotz in eine Phase fallen. Wie die Geschichte ausging, ist allerdings leider nicht überliefert. Olivia und Oscar werden schon irgendwie zueinander gefunden haben an diesem Kita-Tag.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Vj9GPIVtAxs/TgeDyo0bMII/AAAAAAAADnU/5iYEQruI4QQ/s1600/2011-06-26%2B18.07.57.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Vj9GPIVtAxs/TgeDyo0bMII/AAAAAAAADnU/5iYEQruI4QQ/s200/2011-06-26%2B18.07.57.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622607565769355394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa schreibt das hier alles nur aus zweiter Hand auf, denn er selbst war fünf Tage lang mit seiner Schulklasse verreist und konnte leider nur via Telefon erleben, wie im entfernten Berlin die restliche Familie zwischen 6:30 und 8:15 Oscars wildes Aufbegehren gegen den schlimmen Feind Anziehen, zwischen 15:00 und 16:30 friedliches Miteinander und nach 16:30 Gejammer und Gewinsel völlig übermüdeter Kinder zelebrierte.&lt;br /&gt;Dem mit allerhand Aufsichtspflichten gegenüber 60 Schülern ausgestatteten Vater gelang derweil etwas Unglaubliches: Ein Stündchen Schlaf mitten am Tag. Es war am Donnerstag zwischen 16:00 und 17:00, als der Vater schlief. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man nicht auf Klassenfahrt, sondern zu Hause ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder in Berlin angekommen fand der Vater seine Familie im Prinzip unverändert vor, außer dass Ella und Oscar eine neue Spezialtät entwickelt haben, die da heißt: Gefüllte Trinkbecher auf die absurdesten Weisen umzuwerfen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-baHdNzVDgTE/TgeERU3ntVI/AAAAAAAADn0/ZgjT5l9Cjos/s1600/2011-06-25%2B10.53.01.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-baHdNzVDgTE/TgeERU3ntVI/AAAAAAAADn0/ZgjT5l9Cjos/s200/2011-06-25%2B10.53.01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622608092989994322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Keine Mahlzeit kann derzeit eingenommen werden, ohne dass sich über den Tisch Apfelsaftschorle ergießt. Vorhin gelang dem Team Ella &amp;amp; Oscar die unfassbare Leistung, innerhalb von zehn Sekunden den jeweils eigenen Trinkbecher umzuwerfen, was die Mutter zu dem zynischen Lob hinreißen ließ, dass das ja eigentlich total super sei, denn so müsse man nur einmal wischen, obwohl zwei Becher umgekippt waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar wussten nicht, wie sie mit dem Lob umgehen sollten, und guckten irritiert den Vater an, der den Kindern daraufhin ihr früher erworbenes Zertifikat "Ich kann aus Bechern trinken" entzog und die ollen Nuckelflaschen, an denen die Kinder nachts saugen wie &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-NY2Pm56Dfr0/TgeDycIUfaI/AAAAAAAADnM/DSDXGkhIeA8/s1600/2011-06-26%2B13.42.39.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-NY2Pm56Dfr0/TgeDycIUfaI/AAAAAAAADnM/DSDXGkhIeA8/s200/2011-06-26%2B13.42.39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622607562363141538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;kleine Säugetiere am Euter, auf den Tisch stellte. "Ihr trinkt jetzt daraus, denn für Becher seid ihr zu klein", bellte der Papa und da begriffen Ella und Oscar, dass das Lob der wischenden Mutter nicht ganz ernst gemeint sein konnte und vergossen bittere Tränchen, die die Nuckelflasche aber nicht aufnahm, da sie sich und ihren Inhalt gegen die Außenwelt verteidigt, wie es kein Becher dieser Welt vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abseits des Trinkens war es ein wunderschönes Wiedersehens-Wochenende. Ella und Oscar erlebten ihre Oma als Babysitterin, Ausflüge zum Seifenkistenrennen, zum Christopher Street Day, dessen Botschaft der Toleranz sich in Form zweier Päckchen Brausepulver in die Hirne unserer Kinder brutzelte und in den Grunewald, in welchem Ella Reiseführerin spielte und uns fehlerfrei zu ihrer Lieblingsbank führte, ehe ihre Mutter uns auf dem Rückweg immer tiefer in den Wald hinein führte anstatt heraus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-pSIPy9WBZHA/TgeDzO5dMiI/AAAAAAAADnc/9UAW3bVKrrA/s1600/2011-06-26%2B13.42.47.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-pSIPy9WBZHA/TgeDzO5dMiI/AAAAAAAADnc/9UAW3bVKrrA/s200/2011-06-26%2B13.42.47.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5622607575991005730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss bildet dann ein fantastischer Dialog.&lt;br /&gt;Papa und Oscar hatten ein paar Minuten für sich, weil Ella auf Chiaras Kindergeburtstag und Mama ihr Fahrrad holen war. Papa und Oscar saßen bei einer Pizza und konnten endlich mal richtige Männergespräche führen. Oscar, dessen Sprachkompetenz nun schon wirklich vorzeigbar ist, unterhielt sich mit seinem Vater über dies und das, über Löwen und Wölfe, Getränke und Fahrradanhänger.&lt;br /&gt;Dann das Lob des stolzen Vaters: "Oscar, du kannst schon richtig toll sprechen."&lt;br /&gt;Oscars vernichtende Antwort: "Du nicht".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3850235131857416941?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3850235131857416941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/zynisches-lob-der-wischenden-mutter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3850235131857416941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3850235131857416941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/zynisches-lob-der-wischenden-mutter.html' title='Zynisches Lob der  wischenden Mutter'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-e57_k55rF3I/TgeERPxbq5I/AAAAAAAADns/CSzWnZ02Ibg/s72-c/2011-06-25%2B14.06.44.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8287067599896840061</id><published>2011-06-19T18:57:00.003+02:00</published><updated>2011-06-19T20:10:00.225+02:00</updated><title type='text'>Ein neues Polonaise-Konzept</title><content type='html'>Nur einen Tag, nachdem Ella gemeinsam mit ihrem Vater die Ausstattung des hiesigen Badezimmers um drei Packungen Toilettenpapier mit Gummibärchenaroma vervollständigte und von da an nun eigentlich das wirklich sorgenfreie Leben hätte beginnen können, da bekam Ella nicht etwa eine Darmgrippe, die den neuen duftenden Toilettenpapierblättchen gleich zu zentraler Bedeutung verholfen hätte, nein, da bekam Ella eine beeindruckende Magengrippe. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-tfzGKaKJ6wM/Tf4rIhU9Y0I/AAAAAAAADm8/Uic5bx_QxxY/s1600/2011-06-17%2B17.06.29.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-tfzGKaKJ6wM/Tf4rIhU9Y0I/AAAAAAAADm8/Uic5bx_QxxY/s200/2011-06-17%2B17.06.29.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976810390184770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Darm spielte nicht mit, weil nichts von dem, was Ella zu sich nahm, den Darm erreichte. Und während Ella etwa 20 Stunden lang zunächst die Mutter, dann das Sofa, dann den Teppich und irgendwann nur noch eine Schüssel mit Mageninhalt besudelte; während extra ein Auto gechartert wurde um Ella in die Notaufnahme des Krankenhauses zu fahren und während der Vater um 4:30 Uhr nach Schöneberg in die Nachtapotheke radelte; während all dies geschah, langweilte sich das Luxustoilettenpapier zu Tode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlimm war diese Nacht für fast alle: Beginnen wir aber mit der Ausnahme:&lt;br /&gt;Oscar marschierte direkt nach der Kita mit Mama in den Zoo, weil uns dieser Ort mit seinen 15.000 Tieren weitaus hygienischer erschien als unsere Wohnung, in welcher in schnellen Rhythmen gebrochen wurde.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-SR4KY5ka0Wk/Tf4rIeb1RGI/AAAAAAAADm0/I8pmeG6fvj8/s1600/2011-06-17%2B15.32.50.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-SR4KY5ka0Wk/Tf4rIeb1RGI/AAAAAAAADm0/I8pmeG6fvj8/s200/2011-06-17%2B15.32.50.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976809613706338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als Oscar dann wiederkam und von den Tieren berichtete, die ihn dieses Mal am stärksten beeindruckten, nämlich den Flamingos, war dann auch schon Bettzeit. Oscar pennte die folgenden Stunden friedlich durch. Das war Oscars Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht der restlichen Familie war dadurch geprägt, dass Ella etwa alle 50 - 60 Minuten mit einem lauten Schrei wach wurde. Sie habe Durst, jaulte sie. Dass sie nicht selbstständig trinken darf, hatte sie irgendwann verstanden, weil dann nämlich immer eine unverträglich große Menge getrunken wurde, die der Magen unverzüglich wieder heraus schmiss. So also wurden die Eltern gebeten, über Ellas Trinken zu wachen. Nach zwei Schluck riefen diese laut "Stop", Ella legte sich hin und schlief. Etwa fünf Minuten später musste dann die doch Schüssel ran, weil in dieser Nacht auch zwei Schluck zu viel für den Magen unserer Tochter waren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-5tWCipi_488/Tf4qwbXAS5I/AAAAAAAADmk/kR_jLBVr2xM/s1600/2011-06-18%2B19.57.54.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-5tWCipi_488/Tf4qwbXAS5I/AAAAAAAADmk/kR_jLBVr2xM/s200/2011-06-18%2B19.57.54.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976396471290770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diese Abfolge hatten wir in dieser Nacht so lange, bis Papa sich dachte, dass es jetzt auf dem Fahrrad Richtung Schöneberg bestimmt nicht furchtbarer ist als zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Papa dann von der Arbeit nach Hause kam, legte er sich ins Bett neben seine nun nur noch sehr müde, aber nicht mehr stets brechende Tochter und schlief.&lt;br /&gt;Um 16 Uhr dann wachten Papa und Ella gleichzeitig auf. Und siehe: Papa war nicht mehr müde und Ella war nicht mehr krank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesund Ellas Magen wirklich in dieser kurzen Zeit wurde, konnte sie uns am folgenden Tag schnell beweisen, denn die Kita feierte Sommerfest. Ella tankte sich durch Grillwürstchen, Kuchen und Süßigkeiten. Ihr Magen akzeptierte alles. Das Kind ist geheilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und furchtbar schlau ist es immer noch. Da hat der Magenvirus nichts dran geändert. Als Ella vorhin im Garten ein Wort mit "R" bilden sollte, da sagte sie "Racso". Mama und Papa sahen sich gelangweilt an.&lt;br /&gt;"Ella", sagten sie streng, "sag uns ein richtiges Wort". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-HbLeYq6HgYI/Tf4rI8gsNII/AAAAAAAADnE/wCgUsM7s1RQ/s1600/2011-06-18%2B16.43.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-HbLeYq6HgYI/Tf4rI8gsNII/AAAAAAAADnE/wCgUsM7s1RQ/s200/2011-06-18%2B16.43.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976817687147650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da wurde Ella klar, dass ihre Eltern nicht verstanden, dass sie ihnen wohl überlegen sein muss. "Das", erklärte sie geduldig "heißt 'Oscar' rückwärts" und dann erkannten auch Ellas Eltern, dass sie nicht verstanden hatten, dass Ella ihnen überlegen sein muss und nippten peinlich berührt am Apfelsaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reden wir zum Schluss über das sorgenfreie Problemkind.&lt;br /&gt;Oscar feierte natürlich auch Sommerfest und konnte seinen Umgang mit Buffets dahingehend verfeinern, dass er nun nicht mehr die meiste Zeit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vor &lt;/span&gt;dem Buffet sitzt, sondern in diesem Falle - weil die Architektur es ermöglichte - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;auf &lt;/span&gt;dem Buffet saß. So latschte er zwischen Grütze, Kuchen, Salaten und Säften umher und griff mal hierhin, mal dorthin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Weiteren zeigte er sich als großer Reformator der Polonaise, denn er griff seiner&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-1gC73xDuK0c/Tf4qwJNahRI/AAAAAAAADmc/NlL4rVK-4gA/s1600/2011-06-17%2B19.07.07.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-1gC73xDuK0c/Tf4qwJNahRI/AAAAAAAADmc/NlL4rVK-4gA/s200/2011-06-17%2B19.07.07.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976391599228178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Vorderfrau nicht etwa an die Schultern, sondern umschloss mit beiden Armen deren Bauch.&lt;br /&gt;In dieser Position war er aber leider extrem abhängig vom Tempo der Vorgängerin und das wurde zum Ende hin immer schneller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War Oscars Gesicht zuvor schon eine echte Attraktion, weil es natürlich mit einer kompletten Hälfte und unter Deformierung der verbleibenden Hälfte an den Rücken der Vorderfrau gepresst war, so wurde sein Gesicht immer großartiger, als die ehrliche Mühe hinzukam, das steigende Tempo in dieser Haltung mitgehen zu wollen. Papa filmte, aber der Film ist in den Windungen seines Handys verschollen. Wenn wir ihn gefunden haben, reichen wir ihn nach und gewinnen dank Oscar den "Oscar" in der Kategorie "Verzweifeltes Kleinkind beim Bemühen, ein neues Polonaise-Konzept durchzusetzen."&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-3PpWJgPA10A/Tf4qxYKH0EI/AAAAAAAADms/m6MuIntLC1U/s1600/2011-06-19%2B08.53.44.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-3PpWJgPA10A/Tf4qxYKH0EI/AAAAAAAADms/m6MuIntLC1U/s200/2011-06-19%2B08.53.44.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5619976412791820354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten hat es Oscar in der letzten Woche fertig gebracht, nahezu jede Nacht auf dem nackten Boden einzuschlafen. Es war die pure Abneigung gegen jeden ihm angebotenen Schlafplatz, die das Kind allabendlich schreien und irgendwann auf dem Boden einschlafen ließ. Dies sah im Ergebnis nur zum Teil süß aus, denn Oscar erinnerte auch ein bisschen an die Damen und Herren im ARD "Tatort", um die man gegen 20:25 immer eine Kreidelinie zieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn im "Tatort" die Personen innerhalb der Kreidelinie weggeschafft werden, dann schnaufen sie nicht dabei und räkeln sich auf diese niedliche Art, wie Oscar es tut, wenn man ihn dahin legt, wo er es hasst: Ins Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8287067599896840061?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8287067599896840061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/ein-neues-polonaise-konzept.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8287067599896840061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8287067599896840061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/ein-neues-polonaise-konzept.html' title='Ein neues Polonaise-Konzept'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-tfzGKaKJ6wM/Tf4rIhU9Y0I/AAAAAAAADm8/Uic5bx_QxxY/s72-c/2011-06-17%2B17.06.29.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6707503903494396212</id><published>2011-06-13T20:30:00.006+02:00</published><updated>2011-06-13T21:27:16.679+02:00</updated><title type='text'>Treppengeländer links, Garten rechts</title><content type='html'>Die Woche, in der die Mutter des Hauses allnachmittäglich und -abendlich beim "Bibliothekartag" weilte und sich dort unter anderem am Sekt gütlich tat, wollte der Vater des Hauses unbedingt dazu nutzen, Punkte bei den Kindern zu sammeln. Oscar, der am 3. Juni, also am vergangenen Freitag, erstmals sagte, dass er seinen Papa lieb hat, nahm &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-38chrmZ80hY/TfZYtv9UfqI/AAAAAAAADmE/vCXDTFf5jMc/s1600/2011-06-11%2B10.07.48.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-38chrmZ80hY/TfZYtv9UfqI/AAAAAAAADmE/vCXDTFf5jMc/s200/2011-06-11%2B10.07.48.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617775128182292130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nach dem Bibliothekartag allerdings wieder alles zurück und urteilte streng: "Papa nee lieb!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles, was Oscars Papa in der letzten Woche unternahm - dazu später Details - um die Gunst des Sohnes zu erlangen, verlor sich gestern im Treppenhaus, durch welches Oscar und Papa nach unten stiegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar ist - das muss man wissen - der selbsternannte Chef des Treppenhauses. Wie ein Dirigent zeigt er mal hierhin, mal dorthin und scheucht seine Erziehungsberechtigten von Ecke zu Ecke. Meist läuft es darauf hinaus, dass Oscar an dem einen Treppengeländer und seine Eltern am anderen Treppengeländer zu laufen haben. So weit, so gut.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-wewj-Nwcqvo/TfZYulFCiHI/AAAAAAAADmU/ZMvvqa-DdaE/s1600/2011-06-07%2B16.05.46.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-wewj-Nwcqvo/TfZYulFCiHI/AAAAAAAADmU/ZMvvqa-DdaE/s200/2011-06-07%2B16.05.46.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617775142441748594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Schluss aber wartet eine wirklich üble und sehr breite Steintreppe. Falls Oscar nicht aufgrund einer anstehenden Radfahrt ohnehin mit Helm auf dem Kopf die Treppe hinuntersteigt, erscheint es seinem Vater sinnvoller, am selben Treppengeländer zu laufen wie der tapsige Sohn. Denn sehr schlecht dürfte es gehen, wer hier die Treppe hinunterfällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine schöne Oscar-und-Papa-Phase endete also mit diesem Dialog:&lt;br /&gt;Oscar (am linken Geländer, auf das rechte Geländer deutend): "Da! Papa da!"&lt;br /&gt;Papa: "Nein. Dann kann ich dich nicht halten, wenn Du fällst."&lt;br /&gt;Oscar (erbost auf SEIN Geländer zeigend): "Papa neee da!"&lt;br /&gt;Papa: s.o.&lt;br /&gt;Oscar: "Rawääääääääääääääääääääääääh"&lt;br /&gt;Papa (Oscar greifend und mit ihm auf dem Arm die Treppe hinuntersteigend): "Blödmann!"&lt;br /&gt;Oscar (tretend): s.o.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach war Oscars Laune noch lange schattig. So richtig toll findet er seinen Vater seitdem nicht mehr. Das gerade aufkeimende Pflänzchen der Liebe, das Oscar am 3.Juni in Lindow(Brandenburg) in die Worte "Mama, Ella, Papa lieb" kleidete, es wurde jäh zertrampelt im Kreuzberger Treppenhaus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-JVtiYPfXR6k/TfZYuRn9qrI/AAAAAAAADmM/1IdfPkiuopY/s1600/2011-06-09%2B14.08.55.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-JVtiYPfXR6k/TfZYuRn9qrI/AAAAAAAADmM/1IdfPkiuopY/s200/2011-06-09%2B14.08.55.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617775137219521202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zuvor allerdings waren Papa und Oscar im Schwimmbad, wo Oscar bemerkenswert schnelle Stimmungsschwankungen zeigte: Innerhalb von vielleicht 3 Sekunden konnte Oscar die Zustände fröhlich - untröstlich - wieder fröhlich annehmen. Dann nämlich, wenn Oscar qietschvergnügt durchs Babybecken latschte, ausrutschte, mit dem Kopf fast unterging und daraufhin furchtbar weinte, nach zwei Sekunden aber wieder fröhlich weiterlatschen konnte. Eine von Oscars Grundeinstellungen ist halt die, dass man sich mit Schmerzen und anderem Unbill nicht allzu lange aufhalten muss. Es sei denn, es geht um sadistische Väter und Treppenhausrevolten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag wurde Oscar aufgrund einer spontan auftretenden Organisationslücke mit zum Schulfest von Papas Schule geschleppt. Papa hatte zu tun und Oscar latschte hinterher. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-yiaMB7ZaHwI/TfZXmuWztgI/AAAAAAAADl0/6wTZpWdCluM/s1600/2011-06-12%2B11.58.50.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-yiaMB7ZaHwI/TfZXmuWztgI/AAAAAAAADl0/6wTZpWdCluM/s200/2011-06-12%2B11.58.50.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617773907981612546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das ist nicht schön. Glücklicherweise hat Papa aber Schülerinnen, die beim Anblick ihres Lehrers im Kleinkindformat regelrecht dahinschmolzen. Eine große Diskussion, bis hinunter zu den Schülerinnen der 7. Klassen, entbrannte, wer denn nun den kleinen Wicht als nächstes wird knuddeln dürfen.&lt;br /&gt;Oscars Vater war dieser Bohei um den Sohn sehr recht. Umgeben von etwa fünf bis zehn muttergefühlsgepeitschten Babysittern konnte Oscar nichts passieren. Nur irgendwann war es einfach zu viel. Als die 73. Schülerin fragte, wer das denn sei, und dass das ja ein ganz Süßer sei und Oscar dann anfassen wollte, war Schluss. Oscar war fix und fertig, suchte sich eine liebe Schülerin, setzte sich auf ihren Schoß und hielt Mittagsschlaf. Die Schülerin saß glücklich da. Zu den 28° Lufttemperatur gesellten sich für 60 Minuten noch Oscars gesunde 36°. Die Schülerin - dies nur als kleine Pointe - stammt übrigens aus Sibirien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Pfingstwochenende warteten Attraktionen auf uns. Zum einen feiert Kreuzberg in diesen Tagen ja immer den Karneval der Kulturen, zum anderen kamen Jan, Kitti und Jette aus Hamburg zu Besuch.&lt;br /&gt;Jette, ein halbes Jahr jünger als Oscar, war sprachlich unserem Kleinen ebenbürtig. Und so führten die beiden ernsthafte Gespräche, die sich - soweit wir das beobachteten - über die wirklich existenziellen Themen, wie zum Beispiel das Essen drehten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-bbfEk1nHJ-0/TfZXnJ0SGKI/AAAAAAAADl8/JQmjsZ_78mo/s1600/2011-06-12%2B11.16.08.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-bbfEk1nHJ-0/TfZXnJ0SGKI/AAAAAAAADl8/JQmjsZ_78mo/s200/2011-06-12%2B11.16.08.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617773915352996002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als dann der Besuch in unseren Garten gelockt wurde, zeigte Oscar zumindest genetisch große Verbundenheit zu seinem Vater.&lt;br /&gt;Die Mutter entschied zuvor, den Garten diesmal nicht - wie gewohnt - vom Steinhellenweg, sondern von der Florastraße aus anzusteuern. Dies bedeutete folgendes: Der Garten war, wenn man sein Fahrrad vor der Türe abstellt, nicht mehr rechts, sondern links.&lt;br /&gt;Papa - der so etwas schon ahnte - fuhr zwar fast am Garten vorbei, erkannte dann aber doch rechtzeitig noch den Eingang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar aber ging einen Schritt weiter. Er akzeptierte den Eingang nicht. "Neeeee daaa!", hörte man ihn entsetzt schreien. Mama löste den Konflikt auf. Sie griff sich Oscar, ging zehn Meter am Garten vorbei, drehte, ging zehn Meter zurück und siehe: Der Garten war wieder rechts. Oscar war zufrieden. Papa wäre diese&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-1ijsZ34WRdE/TfZXmNW8e7I/AAAAAAAADls/2ZHtXtNLBj4/s1600/2011-06-12%2B17.43.32.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-1ijsZ34WRdE/TfZXmNW8e7I/AAAAAAAADls/2ZHtXtNLBj4/s200/2011-06-12%2B17.43.32.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617773899123817394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; zusätzlichen 20 Meter gerne mitgegangen, denn ein bisschen verwirrend war das ja doch mit der Florastraße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur eine kleine Geschichte aus Ellas Leben.&lt;br /&gt;Ella besucht seit letzter Woche jeden Dienstag einen Schwimmkurs. Hoffen wir. Am letzten Dienstag - bei Ellas erster Sitzung - zeigte sich die Möhre den Anweisungen der Schwimmlehrerinnen gegenüber eher spöde.&lt;br /&gt;Wenn erklärt wurde, starrte Ella gerne mal auf die Schwimmbadfliesen. "Anweisungen", so berichtete später die Mutter, die Zeugin der ersten Schwimmstunde war, "Anweisungen mag Ella nicht." - Ein schöner Vorgeschmack auf die Schule...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6707503903494396212?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6707503903494396212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/die-woche-in-der-die-mutter-des-hauses.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6707503903494396212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6707503903494396212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/die-woche-in-der-die-mutter-des-hauses.html' title='Treppengeländer links, Garten rechts'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-38chrmZ80hY/TfZYtv9UfqI/AAAAAAAADmE/vCXDTFf5jMc/s72-c/2011-06-11%2B10.07.48.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3633513590916502678</id><published>2011-06-05T20:49:00.006+02:00</published><updated>2011-06-06T23:12:14.099+02:00</updated><title type='text'>Vatatatsunfälle und Bauernhofbestien</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Qz9CcSZxETk/TevSKdTr2rI/AAAAAAAADlc/L0mDS_XsnTw/s1600/SAM_3019.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Qz9CcSZxETk/TevSKdTr2rI/AAAAAAAADlc/L0mDS_XsnTw/s200/SAM_3019.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614812437555174066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der heutige Blog-Eintrag wäre um ein Haar ausgefallen. Der Grund liegt darin, dass unsere Wohnung allem Anschein nach zu klein für zwei Kinder ist, die mit dem Einschlafen hadern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da vor ein paar Minuten Ella im Arbeitszimmer und Oscar im Elternbett eingeschlafen sind, und zumindest Ella nun in ihr eigentliches Bett transferiert wurde, kann hier im Arbeitszimmer munter in die Tasten gehauen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja auch einiges zu berichten. Am Donnerstag war schließlich Vatertag. Oscar fand das Zeremoniell für seinen Vater am Frühstückstisch sehr beeindruckend und plapperte fortan die alles erklärende Vokabel "Vatatat", was ein extrem passendes Wort ist, weil es den Umstand des "Vatertages" lautmalerisch mit dem Klang einer schmissigen Marschmusik zu verbinden weiß. Oft jedenfalls strahlte Oscar seinen Vater an und sagte schmissig: "Vatatat".&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-0dS5_29JasY/TevQnEDmYmI/AAAAAAAADlE/xlWhMVNsGyM/s1600/2011-06-05%2B10.20.27.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0dS5_29JasY/TevQnEDmYmI/AAAAAAAADlE/xlWhMVNsGyM/s200/2011-06-05%2B10.20.27.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614810729969771106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Vatatat sollte nur Gutes für unsere Kinder bedeuten. So war zumindest der Plan. Mit dem Auto sollte es in den Norden Brandenburgs gehen, dort sollte ein Bauernhof besucht werden - so weit, so gut.&lt;br /&gt;Oscar allerdings startete denkbar schlecht in diesen Ausflug.&lt;br /&gt;Wir waren noch nicht in Schöneberg, da erbrach Oscar in zwei Schwällen sein Frühstück auf sein Fußballtrikot, den Autositz und Teile des Proviantbeutels. Vorausgegangen war, dass Oscar mit seiner Hand im Mund spielte. Sehr tief forschte sein Finger in der Mundhöhle herum und führte die Reaktion "Brechen, sofort" gekonnt herbei. Hätte Oscar im Anschluss nicht mittels Weinen seinen Unmut darüber geäußert, man hätte sein Erbrechen für Absicht halten können. Wer nicht reisekrank ist, muss halt auf diesem Wege für Chaos im Pkw sorgen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-bvT7-tUZEK4/TevQmt2cWwI/AAAAAAAADk8/Dmbf5a0IP_M/s1600/2011-06-05%2B15.11.39.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-bvT7-tUZEK4/TevQmt2cWwI/AAAAAAAADk8/Dmbf5a0IP_M/s200/2011-06-05%2B15.11.39.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614810724009007874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Zeit später waren wir dann schon in Lindow/Brandenburg, wo sich Oscar und Ella auf einem Spielplatz tummelten. Der Spielplatz sah gepflegt aus, verfügte aber nicht über die Sicherheitsstandards, die wir aus der Hauptstadt gewohnt sind, und so flog Oscar an diesem Vatatat, der bislang nicht gut für ihn lief, etwa 1,60 Meter ungebremst in den Sand. Das Gute ist dann ja immer, dass Oscar so wenig Schmerzempfinden hat, dass er nach übelsten Unfällen nur eine Minute weinen muss. So auch diesmal. Die Schulter, auf die er fiel, war seltsamerweise auch nicht ausgekugelt. Glück im Unglück am Vatatat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bauernhof angekommen, mussten Ella und Oscar, vor allem aber auch die Mitreisenden Flora und Linus, schnell erkennen, dass sie Stadtkinder sind. Auf dem Bauernhof, das konnten die Kinder ja nun auch wirklich so nicht wissen, wimmelte es von Tieren.&lt;br /&gt;Schlimm war vor allem die reißende Bestie Zora.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-QehqmBe2wus/TevQnWvRQYI/AAAAAAAADlM/Y5hcQWb4hLI/s1600/2011-06-04%2B13.59.05.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QehqmBe2wus/TevQnWvRQYI/AAAAAAAADlM/Y5hcQWb4hLI/s200/2011-06-04%2B13.59.05.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614810734984774018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Zora ist ein schottischer Schäferhund und erst drei Monate alt. Mit drei Monaten will ein Hund eigentlich nur spielen und das tut er für gewöhnlich rennend und schnappend. Rennt ein Mensch mit Zora mit oder vor Zora weg, dann heißt das für Zora: Hier will jemand mit mir spielen.&lt;br /&gt;Soweit die Grundkonstellation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kinder wurden daher der Reihe nach vom Hund attackiert und rannten daraufhin entweder in einer Form vor dem hüpfenden Hund weg, die man früher in Bugs-Bunny-Kurzfilmen schon komisch fand (Ella, Flora) oder wurden recht schnell vom Hund überwältigt, also umgeworfen und dann irgendwie bearbeitet (Oscar, Linus). Die Panik war bei allen Vieren jedenfalls beeindruckend groß und so wurde nahezu das gesamte riesige Bauernhofgrundstück so gut es ging gemieden. Überall konnte Zora auftauchen und ein Kind fressen. Das war allen klar.&lt;br /&gt;Irgendwann erkannten die Kinder aber, dass es einen Ort gab, der für Zora nicht erreicht werden kann: Das Trampolin.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-twc0XSheZWs/TevSJ6WWidI/AAAAAAAADlU/KekqeOTEwsc/s1600/2011-06-03%2B13.03.54.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-twc0XSheZWs/TevSJ6WWidI/AAAAAAAADlU/KekqeOTEwsc/s200/2011-06-03%2B13.03.54.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614812428171119058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Unsere Kinder verbrachten deshalb einen Großteils des Bauernhof-Urlaubs hüpfend. Außerhalb des Trampolins drohte Gefahr.&lt;br /&gt;Ella und Oscar aber, das muss gesagt werden, waren relativ mutig. Ella versuchte ein paar Mal einfach stehen zu bleiben, wenn Zora auf sie zukam. Winselnd und heulend stand Ella dann da, während der Hund an ihrem Kleid knabberte und dann enttäuscht abließ. Und auch andere Abenteuer wie Schweinefüttern und Treckerfahren überstanden unsere beiden heroisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich waren aber alle Kinder immer sehr froh, wenn der Bauernhof zwecks Baden im See oder anderen Dingen verlassen wurde. Vor allem Oscar entpuppte sich hierbei als wahre Wasserratte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor sträubte er sich immer ins Wasser zu gehen, aber seit er eine tolle eng anliegende Badehose besitzt, läuft es. Alle Hosen- und Windelkonstruktionen zuvor erkannte Oscar nicht als Badekleidung. Jetzt, als Badehosenträger, stürzte er sich in die Fluten als gäbe es kein Morgen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-2qL82OZXBYE/TevSKhMh5MI/AAAAAAAADlk/T9eay9aBSRI/s1600/SAM_3022.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-2qL82OZXBYE/TevSKhMh5MI/AAAAAAAADlk/T9eay9aBSRI/s200/SAM_3022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5614812438598902978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auch Boot wurde gefahren. Familie 1 saß im recht flachen Tretboot, Familie 2 im tieferen Ruderboot. Die Kinder wurden mal in dieses, mal in jenes Boot gehoben - bis auf Linus. Der hatte aufgrund unkontrollierten Bewegungsdranges Tretbootverbot erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag war dann Abreise. Für die beiden Stadtfamilien und für alle Schweine mit lila Markierung. Letzte Ausfahrt Schlachthof. "Wo fahren die Schweine hin?", kicherte Ella, die den Abtransport lustig fand. "Auf einen anderen Hof", sprach Papa und war stolz darauf, nicht gelogen zu haben. Der kleine Fritz, Bauerslümmel vom Hof, stand daneben und krähte die ganze Zeit etwas vom Schlachten. Ella hörte nicht hin oder wollte nicht hinhören. Recht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Ella endet eine turbulente Woche, war sie doch zuvor auf Kita-Reise in Ollendorf. Als sie wiederkam, war natürlich nicht viel aus ihr herauszupressen. Tröpfchenweise sickerten die heißen Informationen ans Licht. "Ich weiß. Da ist ein Elektrozaun", sprach Ella auf einen Elektrozaun deutend. "Das tut weh, da hab ich in Ollendorf angefasst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens mal etwas mit Substanz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3633513590916502678?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3633513590916502678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/vatatatsunfalle-und-bauernhofbestien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3633513590916502678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3633513590916502678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/06/vatatatsunfalle-und-bauernhofbestien.html' title='Vatatatsunfälle und Bauernhofbestien'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-Qz9CcSZxETk/TevSKdTr2rI/AAAAAAAADlc/L0mDS_XsnTw/s72-c/SAM_3019.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-914987933285257567</id><published>2011-05-30T21:35:00.005+02:00</published><updated>2011-05-30T22:50:03.051+02:00</updated><title type='text'>Dieses Winden und Gleiten... Und dieses Sprechen...</title><content type='html'>Oscar wurde erläutert, was das Wochenende bringen würde. Am Schluss hatte er alles begriffen und konnte selber berichten: "Aua tut tut tuff", sprach Oscar und alle verstanden ihn, weil Oscar seinem Umfeld seit Monaten oscisch beibringt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Hypi1HeyzRI/TeP0Irs4hwI/AAAAAAAADko/2cFDCtBWO8s/s1600/SAM_2932.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Hypi1HeyzRI/TeP0Irs4hwI/AAAAAAAADko/2cFDCtBWO8s/s200/SAM_2932.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612597990640879362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aua tut tut tuff" heißt selbstverständlich "Roter Zug" und in diesem fuhr Oscar mit Familie am Samstag durch drei Bundesländer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor war Ben da, der - nachdem ihn schon Ella vergöttert - nun auch Oscars Herz erobert. "Bemmm gooß", weiß Oscar dann stolz zu berichten, wenn es um seinen großen Ben geht. Als am Abend dann die Kinder schliefen, Bemm aber immer noch auf dem Sofa saß, da wurde es bierselig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier und da wurde gescherzt und am Schluss &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-mHBq87TZXO0/TeP0IY2vQKI/AAAAAAAADkg/Z34jPFTKNK8/s1600/SAM_2962.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-mHBq87TZXO0/TeP0IY2vQKI/AAAAAAAADkg/Z34jPFTKNK8/s200/SAM_2962.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612597985581940898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;freute man sich über einen konstruierten Spaß. Man müsse Oscar ein Foto zeigen, so der Spaß, auf welchem eine rote Feuerwehrbahn, eine Art Löschzug auf Schienen, zu sehen ist. Zusätzlich müsste auf diesem Gefährt ein Hund sitzen. Dieses komplizierte Arrangement hieße auf oscisch dann: "Da! Aua titataaaa tut tut tuff wau wau wauf" und alle würden ihn verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber nicht richtig, über Oscars leicht hinterherhinkendes Sprachfeeling zu lachen, denn Oscar macht große Fortschritte. So kann er zum Beispiel "Eiswürfel" sagen. Hochkonzentriert presst er es hinaus: "Eis [Pause] Föföl". Und wie lautet die goldene Regel des Spracherwerbs? Wer "Eiswürfel" sagen kann, der kann sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella spricht ja nun auch. Und da sie sich momentan nicht in der niedlichsten Phase ihres Lebens befindet, wird sie beim Sprechen auch mal ungehalten. Zum Beispiel, wenn man ihren minutenlangen Monologen nicht mehr recht folgen mag und sich infolgedessen mit anderen Dingen befasst, zum Beispiel dem Frühstück. So erzählte in dieser Woche Ella am Früstückstisch von Zuckerrüben. Das allein ist ja schon kurios. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Pv7GMEHXASM/TeP0IhtfJWI/AAAAAAAADkw/OoSZDfykTlg/s1600/SAM_2922.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Pv7GMEHXASM/TeP0IhtfJWI/AAAAAAAADkw/OoSZDfykTlg/s200/SAM_2922.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612597987959055714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun verhielt es sich aber so, dass das, was Ella uns über Zuckerrüben zu sagen hatte, die kleine Sprecherin in furchtbarste Syntaxumwege und -sackgassen brachte. Mama und Papa hörten dem immer kruder werdenden Zuckerrübensatz bei der dritten Partizipialkonstruktion und dem wahrscheinlich achtzehnten Komma nicht mehr so recht zu und begannen selbst ein Gespräch, im Übrigen verhältnismäßig klar und stringent geführt, während Ella noch immer im Zuckerrübensatz gefangen war und Worte aneinanderreihte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann brach Ella in Tränen aus, sank vom Stuhl und kauerte weinend auf dem Boden. Dies ist Ellas Art, Missfallen über verschiedene Situationen zu äußern. Mama und Papa mussten versprechen, genau zuzuhören. Das taten sie dann auch und dann sagte Ella einen Satz von ungeahnter Klarheit: "In Zuckerrübensirup sind Zuckerrüben drin". Mama und Papa verstanden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-KyXoe6eqXVk/TePzN0qA0EI/AAAAAAAADkY/LMzlraxMYcw/s1600/SAM_2971.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-KyXoe6eqXVk/TePzN0qA0EI/AAAAAAAADkY/LMzlraxMYcw/s200/SAM_2971.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612596979432476738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch zurück zum roten Zug (oscisch: "aua tut tut tuff"). Dieser fuhr an die Müritz, wo sich derzeit Oma befindet, um sich vom Alltag zu erholen.&lt;br /&gt;Der Alltag aber brach dann in Form von Ella und Oscar über Oma herein. Die Kulisse bildete ein Hafenfest mitsamt Fahrgeschäften und anderen Attraktionen, die Ella und Oscar immer wilder werden ließen. Zum Schluss war das Gesicht der Oma, das uns am Mittag zur Begrüßung so erholt erschien, schon wieder vom Leben gezeichnet. Oscar rutschte derweil an Omas Hand die Fahrradschiene neben der Treppe herunter, während sich Ella an der anderen großmütterlichen Hand windete und wand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist tatsächlich so: Ellas Grundzustand ist derzeit das Winden. Und wenn Oscar in manchen Momenten sich dieses Verhalten abguckt, dann fühlt es sich mit unseren Kindern an, als sei man in ein Schlangengehege gestiegen. Geschmeidig gleiten die Kinder an Beinen und Armen entlang, man muss nur die Arme weit ausbreiten und kann sich sicher sein, dass an beiden Armen sofort ein Kind baumeln wird. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-BEKWldlxtJw/TePzNsny4tI/AAAAAAAADkQ/-yCZwJdI-lI/s1600/SAM_3003.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-BEKWldlxtJw/TePzNsny4tI/AAAAAAAADkQ/-yCZwJdI-lI/s200/SAM_3003.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612596977275691730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es hat sich dann heraufgewunden. Wir können es nicht besser beschreiben, dieses Gleiten und Winden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende endete mit Tristans Geburtstagsfeier. Beide, Ella und Oscar, waren eingeladen, was für Oscar einerseits große Gnade bedeutete, denn er ist weit entfernt von Tristans biblischem Alter. Andererseits aber wurde tags zuvor Ella aus disziplinarischen Gründen der Besuch von Tristans Feier zunächst verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar verstand. Er, der Kita-Wicht, das Maskottchen des Kinderladens, wird also zu Tristans Geburtstag gehen, während Ella zu Hause bleibt. Oscar, der zuvor erst zwei Minuten Kindergeburtstag erlebt hat, fand das nicht schlecht. "Ella nich da!", erzählte er.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-YxTHSCheISs/TePzNX6T7fI/AAAAAAAADkI/VWjMUsO2Nb8/s1600/SAM_3012.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-YxTHSCheISs/TePzNX6T7fI/AAAAAAAADkI/VWjMUsO2Nb8/s200/SAM_3012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5612596971716210162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als das Verbot dann aufgehoben wurde, weil Ella eher inkonsequente Eltern ihr Eigen nennt, war Oscar sauer.&lt;br /&gt;"Oscar. Ist es nicht toll, dass Ella auch mitgeht?", fragten wir ihn. "Neee. Ella nich da!", antwortete der unsympathische Sohn und Bruder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ella nich da" ist ein gutes Motto zum Schluss, denn Ella ist heute mit dem Kinderladen auf große dreitägige Reise gegangen. Wir sind gespannt, was es danach zu erzählen gibt. Ellas Urteil wird vermutlich "gutt" lauten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-914987933285257567?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/914987933285257567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/dieses-winden-und-gleiten-und-dieses.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/914987933285257567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/914987933285257567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/dieses-winden-und-gleiten-und-dieses.html' title='Dieses Winden und Gleiten... Und dieses Sprechen...'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-Hypi1HeyzRI/TeP0Irs4hwI/AAAAAAAADko/2cFDCtBWO8s/s72-c/SAM_2932.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5079303063364470860</id><published>2011-05-22T19:37:00.005+02:00</published><updated>2011-05-22T20:44:27.033+02:00</updated><title type='text'>Allein neben Romy</title><content type='html'>Eine kleine Premiere gab es in der Nacht zum Dienstag dahingehend, dass eine Kita-Freundin unserer Tochter bei uns übernachtete. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-44TylUDIHKs/TdlK8xAPrwI/AAAAAAAADj4/55RML7mFYdc/s1600/SAM_2894.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-44TylUDIHKs/TdlK8xAPrwI/AAAAAAAADj4/55RML7mFYdc/s200/SAM_2894.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609597218673635074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Romy, an anderer Stelle schon einmal als "Vulkan" bezeichnet, sollte die Nacht hier verbringen, was gut funktionierte, sieht man mal davon ab, dass die Damen lange nicht zur Ruhe fanden und im Kinderzimmer wild herumsprangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar spielt bei den Einschlafzeremonien, die immer nach dem "Sandmann", also gegen 19:00 im Kinderzimmer beginnen, ohnehin nicht mehr mit. Oscar lässt sich zwar noch - meist mit Ella auf dem Teppich liegend - ein Märchen vorlesen, welches er jeden zweiten Tag selber aussuchen darf, was wiederum zur Folge hat, dass wir hier jeden zweiten Tag das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein hören dürfen, doch wenn das Buch zugeklappt wurde, der Wolf abermals im Brunnen auf grausame Weise ums Leben kam, während die Geißlein dazu einen makaberen Tanz veranstalten, wenn das Vorlesen also beendet ist, dann ist für Oscar die Sache mit dem Kinderzimmer auch durch. Dann steht er auf, latscht ins Elternschlafzimmer, legt sich dort in die Mitte des riesigen Bettes und schläft innerhalb von 15 Sekunden ein. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-SK3k8qR6UY0/TdlK9fc9vqI/AAAAAAAADkA/5dqX8HNHp-I/s1600/SAM_2882.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-SK3k8qR6UY0/TdlK9fc9vqI/AAAAAAAADkA/5dqX8HNHp-I/s200/SAM_2882.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609597231142125218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier muss der aufmerksame Leser stutzen, denn schon oft berichteten wir von deutlich mehr als 15 Sekunden, die Oscar dann so benötigt, um sein Bewusstsein zu verlieren. Noch lebhaft ist uns der im Kinderzimmer laut "Tatü Tataaaa" schreiende Kerl in Erinnerung. Doch seit dieser Woche schläft Oscar in der Kita nun wirklich so gar nicht mehr. Zum Beweis wurde den Eltern sein Schlafzeug mit nach Hause gegeben. Oscar macht jetzt also durch in der Kita und dankt uns dies mit einem rapiden Leistungsabfall, der täglich so gegen 17:30 beginnt. Da wird Oscar dann ein wenig quengelig, bis er dann, eine halbe Stunde später, sein Abendbrot nur noch heulend zu sich nehmen kann, weil er so furchtbar müde ist und ihm das Aufrechthalten seines schlaftrunkenen Kopfes wahnsinnige Probleme bereitet.&lt;br /&gt;Oscars Eltern empfinden hier manchmal Mitleid, trösten sich aber damit, dass es wirklich nur die Zeit zwischen 17:30 und 19:00 ist, in der Oscar an furchtbarster Müdigkeit leidet. Und wenn dann, 15 Sekunden nachdem Oscar sich ins Elternbett gelegt hat, der Herr schon schläft, dann ist sowieso vorbei mit Mitleid. Dann freuen sich hier alle. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-9xSQCFay79A/TdlKGb4S8GI/AAAAAAAADjg/ouxbuI9-_yo/s1600/SAM_2905.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-9xSQCFay79A/TdlKGb4S8GI/AAAAAAAADjg/ouxbuI9-_yo/s200/SAM_2905.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609596285290213474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle? Nun ja, Ella findet es natürlich doof, dass Oscar im Elternbett liegt. Beschwerden werden dann laut. Aber da Oscars Schlaf momentan vermutlich auch kleinere operative Eingriffe gestatten würde, kann man den Bruder auch recht bald wieder zurück ins Kinderzimmer legen. Dann sind wirklich alle zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts, und das ist ja auch in Ordnung, kommen die Kinder dann allerdings trotzdem noch immer ins Elternbett, sodass wir hier morgens immer zu viert aufwachen.&lt;br /&gt;Aber in der Nacht zum Dienstag, da war da ja auch noch Romy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Romy schlief durch. Wie ein Weltmeister und zur Überraschung ihrer Eltern. Kein Mucks mehr von Romy, nachdem die Kinderzimmer-Randale irgendwann gegen 22.00 Uhr beendet war. Ella aber latschte in gewohnter Manier mitten in der Nacht zu den Eltern rüber.&lt;br /&gt;Dramatische Szenen spielten sich ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella musste erklärt werden, dass sie diesmal nicht ins Elternbett &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-QMhUhNpBdz4/TdlKG9yTPxI/AAAAAAAADjo/_uyODR0hIDk/s1600/SAM_2901.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-QMhUhNpBdz4/TdlKG9yTPxI/AAAAAAAADjo/_uyODR0hIDk/s200/SAM_2901.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609596294391873298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;darf. Schließlich hat sie Besuch und der - so der Plan des Vaters - möge bitte nicht auch noch ins Elternbett krabbeln. Ella war zerrissen. Sie verstand das durchaus, war aber wahnsinnig traurig. Glücklicherweise entschied sie sich in diesen Sekunden nicht für lautstarkes Brüllen, sondern eher für einen besonders üblen Gesichtsausdruck, der dem Vater ein ordentlich schlechtes Gewissen machen sollte. Ella guckte, als stünde ein Abschied für Monate an. Als müsse sie nun für ein halbes Jahr in ein finsteres Internat und der Zug rollt schon los. Papa wurde von seiner still weinenden Tochter - es war wohl so 2:30 - innig umarmt. Heiße Abschiedsküsse wurden ausgetauscht. Papa spürte Ellas Wangen Tränen überströmt. Dann ging Papa und ließ seine Tochter alleine im dunklen Kinderzimmer zurück. Neben Romy. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-wu8YQzW4-EY/TdlK8RONohI/AAAAAAAADjw/nvitWjRC-uY/s1600/SAM_2895.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-wu8YQzW4-EY/TdlK8RONohI/AAAAAAAADjw/nvitWjRC-uY/s200/SAM_2895.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609597210142286354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag waren alle sehr stolz auf Ella und ihr heroisches Handeln um halb drei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar ist auf seine Weise auch heldenhaft. Mama und Papa sind nämlich der Ansicht, dass Oscars Charakter ihm durchaus die Möglichkeit auf einen Job im Geheimdienst oder bei einer Terrororganisation in Aussicht stellen könnte, denn Oscar ist nicht folterbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Momentan befindet sich Oscar nämlich in Folter. Sein Verbrechen: Liebesverweigerung gegenüber des Vaters.&lt;br /&gt;Diese Liebesverweigerung gibt Oscar mit einer Lässigkeit zu, die seinen Vater zurecht auf die Palme bringt. Seit Mitte der Woche führen Oscar und sein Vater deshalb ernste Gespräche. Diese gehen ungefähr so:&lt;br /&gt;"Oscar, hast du Papa lieb?"&lt;br /&gt;"Nein. Mama und Ella lieb. Papa nisch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist zum Verzweifeln. Oscar liebt diese beiden Menschen. Mama und Ella. Papa nisch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-BIexqM6osR8/TdlKFxkx6KI/AAAAAAAADjY/QoUYfEQQ1pM/s1600/SAM_2912.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BIexqM6osR8/TdlKFxkx6KI/AAAAAAAADjY/QoUYfEQQ1pM/s200/SAM_2912.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5609596273934067874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und Kinder in Oscars Alter sind ehrlich.&lt;br /&gt;Papa wollte nun ein bisschen nachhelfen mit der Liebe und schnappte sich den Sohn. Die einzige Frage, die Oscar immer wieder zu beantworten hatte, lautete "Hast du Papa lieb?". Nach jeder Antwort, die den Vater nicht zufrieden stellte, wurde Oscar aufs Übelste gekitzelt. Oscar schrie. Er wandt sich. Litt. Kreischte. Dann die Wiederholung der Frage mit Belehrung, dass das Kitzeln im Falle einer spontanen Liebesempfindung gegenüber dem Vater enden würde. Nichts. Oscar wurde den ganzen Nachmittag gekitzelt und der Vater musste den ganzen Nachmittag mitanhören, dass Oscar ihn nisch liebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama, der geliebten Mama, fiel dann nur noch der Vergleich mit dem Geheimdienst ein, den der Vater hier lediglich um den Vergleich zu Terrororganisationen ergänzt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5079303063364470860?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5079303063364470860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/allein-neben-romy.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5079303063364470860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5079303063364470860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/allein-neben-romy.html' title='Allein neben Romy'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-44TylUDIHKs/TdlK8xAPrwI/AAAAAAAADj4/55RML7mFYdc/s72-c/SAM_2894.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3739032834672971236</id><published>2011-05-16T18:03:00.010+02:00</published><updated>2011-05-16T22:09:37.931+02:00</updated><title type='text'>Die Intelligenz, Zusammenhänge herzustellen</title><content type='html'>"Oscar ist klug", hat seine Mama schon des Öfteren behauptet. Vielleicht ein bisschen zu häufig, denn Sätze dieser Art werden für gewöhnlich nur dann geäußert, wenn der beschriebene Sachverhalt nicht hundertprozentig offensichtlich ist. Niemand würde sagen: "Goethe ist berühmt" oder - um noch deutlicher zu werden - "Goethe ist ein Mann", weil beides absolut unbestritten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sagt eine Mutter häufig, ihr Sohn sei klug, so sagt sie indirekt also auch, dass man genau das &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-i_DRLkWYdcQ/TdFoMGMcwTI/AAAAAAAADjQ/MyPCNjX2EJQ/s1600/SAM_2817.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-i_DRLkWYdcQ/TdFoMGMcwTI/AAAAAAAADjQ/MyPCNjX2EJQ/s200/SAM_2817.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607377568083525938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nicht so richtig gleich auf den ersten Blick sieht. Der Grund, dass Oscar tatsächlich häufig unterschätzt wird, liegt in seiner immer noch recht rudimentären Sprachentwicklung. Hier und da lässt Oscar ein Bonmot fallen, wie zum Beispiel heute, als er papageiengleich Ella nachplapperte "Kann ich auch?" - eine wahre Meisterleistung der Kommunikation, gemessen an Oscars sonstigem Gebrabbel. Nein, die Sprache ist immer noch nicht so richtig Oscars Lieblingsthema und so wird der schweigende oder seltsam kryptisch sprechende Oscar eben unterschätzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Oscar", so die Mutter, die - wir erinnern uns - gerade eben erwähnte, dass ihr Sohn klug sei, "erkennt Zusammenhänge." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-0lM82mjoRbc/TdFmp6lNs7I/AAAAAAAADiw/7iMTcwspnF0/s1600/SAM_2861.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-0lM82mjoRbc/TdFmp6lNs7I/AAAAAAAADiw/7iMTcwspnF0/s200/SAM_2861.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607375881338991538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Form der - wir schreiben hier völlig frei von Ironie - Intelligenz zeigt sich in nutzlosen Situationen wie dem Lösen von Rätseln in der Kinderzeitschrift "Janosch". Da waren ein paar Gegenstände abgebildet und die Frage lautete: "Welcher Gegenstand ist weich?" - Oscars Finger schnellt dann zum einzig weichen Gegestand, nämlich einer Mütze, und auch, wenn es auf der selben Rätselseite darum geht, unter zwei Vögeln und einem Fisch denjenigen zu zeigen, der nicht so ist wie die anderen, zeigt Oscars Finger große Souveränität und viel Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Form der Intelligenz zeigt sich darüber hinaus aber auch in nützlichen Situationen, zum Beispiel, wen&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ne57wFFjmJU/TdFmpiXkBMI/AAAAAAAADio/CJsfJn3fg0E/s1600/SAM_2875.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ne57wFFjmJU/TdFmpiXkBMI/AAAAAAAADio/CJsfJn3fg0E/s200/SAM_2875.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607375874839282882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;n die große Schwester nervt. Ella tut dies ja recht gerne und recht häufig. Mal wird Papa genervt, mal wird Mama genervt. Am häufigsten wird jedoch Oscar genervt und der hatte bislang einfach relativ wenig Möglichkeiten, sich Ruhe zu verschaffen. Doch dann wandte er endlich die Fähigkeit an, Zusammenhänge herzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar weiß nämlich a), dass Ella furchtbar ängstlich ist, und dass sich b) im elterlichen DVD-Regal ein Film namens "Der Weiße Hai" befindet. Auf nämlichen Cover ist der titelgebende Fisch mit allerlei Zähnen abgebildet. Für Ella ein unerträglicher Anblick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar greift nun gerne nach der DVD und rennt "Haaaiiii" schreiend zu Ella, die dann vor ihm wegspringt wie ein scheues Reh. Das Schauspiel ist insgesamt ein fantastischer Anblick, vor allem bei zunehmender Dauer, denn Oscar hat durchaus nicht nur die Gabe, Zusammenhänge herzustellen, sondern auch Kondition. Ella musste irgendwann von den Eltern gerettet werden. Der böse Film bleibt dennoch ganz bewusst in Oscars Dreikäsehöhe einsortiert, denn wir gönnen ihm diesen kleinen Triumph.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das zurückligende Wochenende gehört sicherlich zu den ereignisreichsten des Jahres&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-r-psVGOi16w/TdFoLwy1CjI/AAAAAAAADjI/WsPJk_PYjd4/s1600/SAM_2831.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-r-psVGOi16w/TdFoLwy1CjI/AAAAAAAADjI/WsPJk_PYjd4/s200/SAM_2831.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607377562338921010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;. Die Familie reiste nach NRW. In Bergkamen wurden Oma, Rainer und - als Überraschungsgast - die alte Oma besucht. Eine große Attraktion war das Loch, das Rainer in den vergangenen Tagen gebuddelt hat. Ein Swimmingpool soll da mal hinein. Zunächst einmal wurden aber die Kinder dort hineingesetzt und durften mal zeigen, was jahrelanges Spielplatztraining für Buddel-Stars hervorbringen kann.&lt;br /&gt;Das Foto von Oscar alleine in der Grube ist natürlich ein billiger Witz. Ein kleiner Wicht, eine kleine Schaufel, ein groooßes Loch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In NRW war ohnehin die Hölle los. Eine Mannschaft, dessen Sympathiesanten vor&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-AXJxkQk558A/TdFoLXmX6GI/AAAAAAAADjA/TjGgPZPmMp4/s1600/SAM_2843.JPG"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-AXJxkQk558A/TdFoLXmX6GI/AAAAAAAADjA/TjGgPZPmMp4/s200/SAM_2843.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607377555575793762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; allem aus dem ländlichen Raum stammen, wurde deutscher Fußballmeister. Die gelb-schwarzen Landbewohner fingen recht bald an, furchtbar zu nerven. Ella hatte ohnehin ein bisschen Respekt, da sie als gebürtige Gelsenkirchnerin durchaus weiß, dass die Landbewohner gegenüber Gelsenkirchnerinnen auch mal böse werden können.&lt;br /&gt;Der Eindruck des Wochenendes war jedenfalls der, dass - egal, welche Tür sich irgendwo öffnete - mindestens zehn schwarz-gelbe Landbewohner hindurchwuselten. Vergleiche mit Kellerasseln unter Steinen, die man anhebt, wurden laut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar waren aber Teil des ganzen, denn man selber besuchte ein Fußballstadion, allerdings urbaner gelegen.&lt;br /&gt;Im Bochumer Ruhrstadion war Oscar erstmal schwer beeindruckt: Alles war voller Menschen, in der Ecke hingen riesige Fernseher und unten war eine Wiese mit Bällen. "Da! Da! Da! Gnüüün" Da! Da!", kommentierte Oscar das Geschehen. Zum Glück war dann alles etwas weniger aufregend, als das Spiel begann. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wRcJ8iDkntA/TdFmqSTXCaI/AAAAAAAADi4/z9vyHQsjGB0/s1600/SAM_2848.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wRcJ8iDkntA/TdFmqSTXCaI/AAAAAAAADi4/z9vyHQsjGB0/s200/SAM_2848.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5607375887706556834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn Sekunden vor dem ersten Tor der Bochumer erhielt Oscar eine Wurst. Es war die neunte Minute: Mama kam. Wurst. Tor. Um Oscar herum Chaos, Riesenjubel, tosender Lärm.&lt;br /&gt;Papa, nachdem er fertig gejubelt hat, schaut mit schlechtem Gewissen zum Sohn. Wird er den Riesenkrach überstanden haben? Ja. Fasziniert starrt Oscar auf die Bratwurst und bekommt sonst wohl nichts mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags zuvor waren die Eltern beim Eurovision Song Contest. Während sich Aserbaidschan zum verdienten Sieg schmachtete, lagen Ella und Oscar friedlich in Bergkamen im Bett und schliefen. Wie genau Oma und Rainer das gemacht haben, ist nicht klar. Die Erklärung der Oma ("Die haben einmal Terror gemacht, dann hab ich die kurz gefaltet und dann war gut") klang jedenfalls so simpel, dass sie eigentlich nicht stimmen kann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3739032834672971236?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3739032834672971236/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/die-intelligenz-zusammenhange.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3739032834672971236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3739032834672971236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/die-intelligenz-zusammenhange.html' title='Die Intelligenz, Zusammenhänge herzustellen'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-i_DRLkWYdcQ/TdFoMGMcwTI/AAAAAAAADjQ/MyPCNjX2EJQ/s72-c/SAM_2817.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8164380306103398413</id><published>2011-05-10T16:08:00.004+02:00</published><updated>2011-05-11T12:48:38.246+02:00</updated><title type='text'>Das Säcklein Flieder</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-2p2xvXGWS6w/TclIU1zN24I/AAAAAAAADig/L78mdOmXO4o/s1600/SAM_2781.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-2p2xvXGWS6w/TclIU1zN24I/AAAAAAAADig/L78mdOmXO4o/s200/SAM_2781.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090734115773314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Morgen ist Muttertag", sprach der Vater zu seiner Frau. "Da erholste dich mal richtig. Ich hol Brötchen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nacht kam es dann aber anders, denn der Vater erkrankte und sah sich aufgrund von permanenten Schmerzen im Hals und dem spanischen ESC-Song von 2010 ("Baila Chiqi Chiqi") im fiebernden Kopf mit einer zwar rhythmischen, unterm Strich aber sehr unschönen Nacht im Gartenhäuschen konfrontiert. Alles löbliche Vorhaben für den Muttertag musste abgesagt werden. Der Vater leistete mit einem geisterhaften Auftritt seiner Familie beim Frühstück noch Gesellschaft, verbrachte den Rest des Tages dann aber schlafend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war vielleicht die Retourkutsche für den Geburtstag des Vaters, den im Vorjahr Oscar mit einem Griff in Mamas Auge zu einer Katastrophe werden ließ. Der Muttertag 2011 &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/--Wl1ar-OJLU/TclH-D6uXmI/AAAAAAAADiI/-3wqhOUlGkk/s1600/SAM_2793.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/--Wl1ar-OJLU/TclH-D6uXmI/AAAAAAAADiI/-3wqhOUlGkk/s200/SAM_2793.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090342768369250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;war jedenfalls nur insofern ein Muttertag, da Mutter diesmal alles alleine machen musste: Also die Dinge, die sie ohnehin schon immer tut, plus die Dinge, die der Vater sonst tut, plus die Dinge, die der Vater am Muttertag ausnahmsweise auch mal tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich verhinderte nur Ella die totale Muttertagsdepression, denn Ella ließ sich in der Gartenkolonie am Samstag in ein Verkaufsgespräch verwickeln. Sie stürzte zu Papa und verkündete mit ernster Miene, dass sie jetzt echt Geld brauche, denn sie müsse nun echt was für den Muttertag kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa latschte dem aufgeregten Töchterlein hinterher. Das Mädchen aus dem Garten gegenüber ist ein bissschen älter als Ella und hat das wirtschaftliche Potential des Muttertages, insbesondere in einer konkurrenzlosen Gartenkolonie, bereits erkannt. Das Mädchen verkaufte kleine Serviettenbündel. Innen drin war getrockneter Flieder. "Das riecht gut", sprach das Mädchen und Ella hüpfte vor Aufregung. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-9QvjEEreANw/TclIUdFkbzI/AAAAAAAADiQ/YmwvwesfdYc/s1600/SAM_2788.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-9QvjEEreANw/TclIUdFkbzI/AAAAAAAADiQ/YmwvwesfdYc/s200/SAM_2788.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090727481863986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wieviel soll das kosten?", fragte Ellas Papa. "Einsfünfzig", sagte das Mädchen. Papa dachte in den folgenden fünf Sekunden unter anderem die folgenden Dinge: In unserem Garten steht auch sehr viel Flieder. Einsfünfzig ist Wucher. Und: Nein. Mit einem achtjährigen Mädchen wird nicht gefeilscht. Noch dazu zum Muttertag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella durfte die Transaktion dann starten und wie gesagt: Das Säcklein &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-txcIOcfQp6s/TclH97dmTOI/AAAAAAAADiA/gL8IVlPLoYs/s1600/SAM_2805.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-txcIOcfQp6s/TclH97dmTOI/AAAAAAAADiA/gL8IVlPLoYs/s200/SAM_2805.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090340498722018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Flieder war für Mama der einzige Lichtblick an einem sonst so trüben Muttertag.&lt;br /&gt;Und Papa lernte gleich mal die Mutter des Verkaufsgenies kennen. Und was wusste die zu berichten? "Unsere Tochter heiß Elia und unser Hund Oscar." - "Das ist ja toll", sprach Papa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag zuvor fand im Viktoriapark der traditionelle Bambini-Lauf statt. Die Erwartungen in Ella waren recht hoch, nachdem sie im Vorjahr ihrer Altersklasse davonrannte und nun ja seit ein paar Tagen nichts mehr liebt auf dieser Welt als das ausgiebige Laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der mütterliche Bericht über den Bambini-Lauf lieferte dann aber ein anderes Bild unserer Möhre. Sie habe nämlich, so die Mutter, den Umgang mit sportlichen Enttäuschung von eben der Mutter geerbt. Bezogen auf den Bambini-Lauf hieß das: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-dufkNkECHrU/TclH9hGCDsI/AAAAAAAADh4/5RvaY9G8x0E/s1600/SAM_2809.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-dufkNkECHrU/TclH9hGCDsI/AAAAAAAADh4/5RvaY9G8x0E/s200/SAM_2809.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090333420555970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die ersten 30 Meter waren toll, dann wurde Ella überholt und musste feststellen, dass sie heuer nicht wird siegen können. Von da an war der Lauf doof und Ella brach ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Papa später eintraf fand er seine Kinder dennoch von Goldmedaillen umhangen. "Alle haben gewonnen", sagte die Erzieherin und Ella übernahm diese Sprachregelung. Fragt man sie nämlich danach, wer den Bambini-Lauf gewonnen hätte, so antwortet sie ohne rot zu werden "Ich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Große Probleme bereitet uns wieder mal das Einschlafen. Es ist eine Farce. Oscar möchte auf gar keinen Fall im Kinderzimmer einschlafen und gibt als Grund an, dass das Busauto draußen zu laut sei. Eine glatte Lüge im Übrigen. Oscar packt dann seine Sachen und haut ab.&lt;br /&gt;Ella - Problem Nummer 2 - kann alleine nicht schlafen. Grund ist - Tusch - der böse Zauberer, also ein Standbild, das sie im Planetarium vor Wochen gesehen hat. Papa sagt: Lüge. Ella sagt dann, dass Papa dies gar nicht wissen könne und hat die Sache auf den Punkt gebracht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-2y139zj3rto/TclIUoS42mI/AAAAAAAADiY/5bL-sAI_Lhc/s1600/SAM_2785.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-2y139zj3rto/TclIUoS42mI/AAAAAAAADiY/5bL-sAI_Lhc/s200/SAM_2785.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5605090730490518114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Arbeitszimmer hat Ella übrigens keine Angst. Und so schläft Oscar im Schlafzimmer und Ella zunächst im Arbeitszimmer, wird dann gegen 23.00 ins Kinderzimmer getragen und zieht dann gegen 1:00 ins Schlafzimmer um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht fließen irgendwelche negativen Energien durchs Kinderzimmer. Wir kennen jemanden, der konnte in einem bestimmten Zimmer auch nicht schlafen. Er sollte sich dann Kleiderbügel auf die Energieachsen legen. Dann ging's. Wir müssen ohnehin alle mal zum Psychiater.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8164380306103398413?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8164380306103398413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/das-sacklein-flieder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8164380306103398413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8164380306103398413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/das-sacklein-flieder.html' title='Das Säcklein Flieder'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-2p2xvXGWS6w/TclIU1zN24I/AAAAAAAADig/L78mdOmXO4o/s72-c/SAM_2781.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2612603700453799530</id><published>2011-05-08T19:23:00.001+02:00</published><updated>2011-05-08T19:24:11.073+02:00</updated><title type='text'>Blog verspätet sich</title><content type='html'>Das Familienoberhaupt liegt krank im Bett. Der Blog erscheint erst am Montag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2612603700453799530?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2612603700453799530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/blog-verspatet-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2612603700453799530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2612603700453799530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/blog-verspatet-sich.html' title='Blog verspätet sich'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-2023251901895145733</id><published>2011-05-01T20:04:00.003+02:00</published><updated>2011-05-01T20:53:35.485+02:00</updated><title type='text'>Am Ende der Ermittlungen endlich leer</title><content type='html'>Das erste Bild des heutigen Blog-Eintrages spricht eine relativ klare Sprache: Zunächst einmal ist da der Gesichtsausdruck des Subjekts, der Fröhlichkeit aufgrund des ihm zugerufenen &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-0_BqKb0iPto/Tb2h7J6ZYvI/AAAAAAAADhw/8LSowqeMLLs/s1600/SAM_2758.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-0_BqKb0iPto/Tb2h7J6ZYvI/AAAAAAAADhw/8LSowqeMLLs/s200/SAM_2758.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811549163971314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Oscar, lach mal!" nur mühsam heucheln kann. Hinter dem brüchigen Lächeln steckt, wenn man ganz genau hinsieht, ein erschöpftes Gesicht - vom Leben gezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann ist da noch das Kleidungsstück. Oscar trägt hier ein T-Shirt der Mutter, welches am Körper eben jener Mutter knackig eng sitzt. Für Oscar ist es ein recht geräumiges Nachthemd. Er verschwindet nicht vollständig darin, wie er es in anderen T-Shirts der Eltern tun würde, aber so richtig knackig eng sitzt es bei ihm dann auch wieder nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da auf des Mutters T-Shirt entweder Tick oder Trick oder Track aufgedruckt ist, einer der Dreien, sieht es auch auf dem zweiten und auf allen folgenden Blicken dann tatsächlich so aus, als hätte Oscar ein Kinder-Nachthemd an und kein figurbetonendes T-Shirt der Mutter.&lt;br /&gt;Was war geschehen?&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-MfGAlMTGTdg/Tb2h6wA0ZaI/AAAAAAAADho/e7JySGBiyPA/s1600/SAM_2763.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-MfGAlMTGTdg/Tb2h6wA0ZaI/AAAAAAAADho/e7JySGBiyPA/s200/SAM_2763.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811542211585442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa hatte am letzten Montag gegen 21.00 den Blog gerade getippt und in die weite Welt des Netzes geschickt, da plätscherte es im Kinderbett.&lt;br /&gt;Papa rannte hin und sah Oscar sitzend und brechend im Bette. Als der Herr diese Aktivität beendete, den Mund also wieder für andere Dinge einsetzen konnte, blickte er auf das nach Ostereiern und Buletten riechende Ergebnis und weinte.&lt;br /&gt;Oscar, das muss man wissen, kennt aus seiner jüngeren Vergangenheit eigentlich nur einen Weg, den die Speisen aus seinen Körper heraus antreten. Er war ernsthaft verwundert und - wie man am Weinen sieht - nicht sonderlich begeistert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa schalteten also blitzschnell den Modus "Mein Kind hat das Kotzen" an und trugen alle möglichen Dinge in die Waschmaschine, während Oscar getröstet wurde und im Wohnzimmer "Tatort" guckte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama diagnostizierte medizinisch scharf: "Oscar hat zu viel gegessen", musste aber im Folgenden feststellen, dass Oscar auch noch Fieber bekam. Ob Oscar beim Osterfest in Lichtenrade tatsächlich so viel aß, dass sein Körper schon das letzte Mittel "Heizen" einsetzen musste, ist bis heute nicht klar. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-ZQdOJD3QkbM/Tb2h6YvkFpI/AAAAAAAADhg/WIcid-bR4gA/s1600/SAM_2764.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ZQdOJD3QkbM/Tb2h6YvkFpI/AAAAAAAADhg/WIcid-bR4gA/s200/SAM_2764.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811535965197970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar war jedoch schon recht schnell, dass Oscar noch lange nicht fertig war. Mitten in die Ermittlungen der Stuttgarter TV-Kommissare lernte Oscar den seltsamen Fluchtweg seines Mageninhaltes immer besser kennen und war am Schluss ein von der Mama ausgiebig gelobter "Kotz-Profi": Ohne großes Theater kündigte Oscar einen Bruch an, indem er den Schnulli sachte aus dem Mund entfernte. Dann hielt Mama die Schüssel unters Kinn und schon ging's los. Dann wurde weiter ferngesehen. Bis zum Ende der Stuttgarter Ermittlungen ging das so. Dann war Oscar leer. Die Waschmaschine mit unzähligen Kleidungsstücken war voll und so wurde Oscar irgendwann in Mamas T-Shirt gepackt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-VzB-_UclsCg/Tb2hnjGyUEI/AAAAAAAADhY/RPqdPr-FFE0/s1600/SAM_2769.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-VzB-_UclsCg/Tb2hnjGyUEI/AAAAAAAADhY/RPqdPr-FFE0/s200/SAM_2769.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811212329439298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle seine Schlafanzüge drehten sich fröhlich in der Waschmaschine und was Papa am nächsten Morgen beim Wäscheaufhängen alles aus der Wäsche fallen sah, das verschweigen wir hier, denn dieser Blog-Eintrag ist ohnehin schon viel zu eklig und entwürdigend. Oscar wird das ja irgendwann mal alles lesen, wenn er groß ist, und dann wird er an dieser Stelle völlig zurecht den Vater zum Rapport bitten und ihm erläutern, dass jegliche Form des Ausscheidens zum intimsten Bereich der Privatsphäre und nicht ins Internet gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag wäre eigentlich der Kita-Start nach den Osterferien gewesen. Oscar war aber wirklich krank und blieb zu Hause. Um etwa 13.00 Uhr, bei Kindern gibt es da ja irgendwie so einen "Ich bin jetzt wieder gesund"-Schalter, richtete sich Oscar auf, begann vorsichtig wieder zu sprechen, nahm ein bisschen Laugengebäck zu sich und war schon 5 Minuten später wieder ganz der Alte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-GoH3Ec4SXMw/Tb2hnfDQEkI/AAAAAAAADhQ/g-WVxaqDB6c/s1600/SAM_2772.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-GoH3Ec4SXMw/Tb2hnfDQEkI/AAAAAAAADhQ/g-WVxaqDB6c/s200/SAM_2772.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811211240870466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wechseln wir gegen Ende dieses Eintrages schnell zu Ella. Ella, so die Mutter, ist nicht ausgelastet. Ella bestätigt dies auf Nachfrage, während sie einem Schimpansen gleich an irgendwelchen Möbelstücken baumelt. Ella braucht irgendwie mehr. Wir wissen nicht so ganz, was sie braucht. Ella redet von Ballett. Papa könnte sich vorstellen, dass auch ein Laufrad, wie man es aus Hamsterkäfigen kennt, erste Probleme lösen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella hat schließlich das Laufen für sich entdeckt. Als sie mit Papa unter der Woche mal zu zweit im Garten übernachtete, da waren die beiden Abtrünnigen abends noch schick essen. Nach dem Restaurant-Besuch wollte Ella nicht in den Fahrradanhänger, sondern die etwa 3 km zum Gartenhäuschen rennend und hopsend zurücklegen. Das tat sie dann auch. Papa radelte nebenher und erkannte sein eigenes Töchterchen nicht wieder.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fuhr man wieder vorbei am Restaurant. Es hatte geschlossen.&lt;br /&gt;Ella sagte dann im Fahrradanhänger einen Satz größter Klugheit: "Ich will später mal im Restaurant arbeiten. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-aT49wJ__HsQ/Tb2hnJVg7sI/AAAAAAAADhI/E7vXKSfwLps/s1600/SAM_2774.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-aT49wJ__HsQ/Tb2hnJVg7sI/AAAAAAAADhI/E7vXKSfwLps/s200/SAM_2774.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5601811205411892930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Denn dann kann ich immer lange schlafen." Papa radelte vorne weiter und überdachte sein Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dieses Eintrages ein Satz, den Ella heute angesichts des Nachbarjungens äußerte. Der Nachbarjunge ist ein bisschen älter und hat zur Zeit auch einen kleinen Schaden. Er spielt mit kleinen Stöckchen im Mund Zigarette rauchen. Ein tolles Spiel! Er tut dies seit Wochen! Immer am Stöcke Rauchen... Ella aber findet das gar nicht so gut. Und deshalb sprach sie vorhin einen Satz, den man durchaus auf T-Shirts drucken und auf Wände sprühen sollte. Der Satz lautet: "Puddingessen ist besser als Rauchen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-2023251901895145733?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/2023251901895145733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/am-ende-der-ermittlungen-endlich-leer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2023251901895145733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/2023251901895145733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/05/am-ende-der-ermittlungen-endlich-leer.html' title='Am Ende der Ermittlungen endlich leer'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-0_BqKb0iPto/Tb2h7J6ZYvI/AAAAAAAADhw/8LSowqeMLLs/s72-c/SAM_2758.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7963773715635650065</id><published>2011-04-25T20:04:00.003+02:00</published><updated>2011-04-25T21:23:09.724+02:00</updated><title type='text'>Der Sandmann</title><content type='html'>Als Papa am vergangenen Montag, der gleichzeitig der erste Ferientag für drei Viertel der Familie war, im Garten gerade Nudeln gekocht hatte, rief der Sandmann an und sagte, dass man gewillt sei, den bestellten Sand etwas früher abzuliefern. "Wann denn?", fragte Papa, die Nudelkelle in der Hand. "In 15 Minuten", sagte der Sandmann. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-s2J57GkVDF0/TbW75aUKZhI/AAAAAAAADhA/haUjYqVBSmI/s1600/SAM_2687.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-s2J57GkVDF0/TbW75aUKZhI/AAAAAAAADhA/haUjYqVBSmI/s200/SAM_2687.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599588306695906834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa standen hektische Minuten bevor. Im Garten saßen zwei Kinder, die gerade einen vollen Nudelteller vor sich hatten. Gleichzeitig würde etwa 250 Meter weiter gleich ein LKW voll mit Sand auf Papa warten. Die Kinder allein lassen, das wäre eine Option, aber Ella wollte unbedingt den LKW sehen und Oscar kann man ja nun schlecht für die Dauer einer Sandlieferung die Herrschaft über ein 300 qm Grundstück übertragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa gab sich 5 Minuten, um Oscar zu überzeugen, sofort mit dem Essen aufzuhören. Oscar mampfte, Papa schwitzte, Ella nörgelte. Als die Worte "LKW" und "Sand" ein paar Runden in Oscars Synapsen gedreht hatten, verstand das Kind, das Außergewöhnliches passieren würde. Außergewöhnliches, das in der Lage ist, die Qualität eines vollen Nudeltellers zu übertreffen. Oscar nickte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der LKW kam, staunten die Kinder nicht schlecht. Ella geleitete das Monstrum bis zum Grundstück, Oscar und Papa rannten hinterher und kamen gerade noch rechtzeitig zum Abladen an. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-jDXhAPBzLj0/TbW75HZOaVI/AAAAAAAADg4/FEKTnQCWYRA/s1600/SAM_2691.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-jDXhAPBzLj0/TbW75HZOaVI/AAAAAAAADg4/FEKTnQCWYRA/s200/SAM_2691.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599588301616867666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar war unfassbar beeindruckt davon, dass der LKW-Fahrer mit seinem Papa redete. Ein Gott gibt sich mit den Sterblichen ab. Und dann auch noch mit Oscars Vater. "Hier?", fragte Gott. "Ja.", antwortete Papa. Und Oscar konnte nicht fassen, was dann geschah: Die Ladefläche hob sich. Oscars Mund ging auf. Die Klappe der Ladefläche ebenfalls. Oscars Mund war nun sperrangelweit auf, sodass man den Jungen noch ein Stückchen zur Seite schob, damit der knappe Kubikmeter Sand nicht im Schlund des staunenden Kindes verschwand. Plötzlich war da ein Sandberg. Der LKW verschwand und Ella hüpfte in die augehobene Grube, die nun Sandspielplatz werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Gelsenkirchnerin sollte Ella eigentlich nicht sonderlich viele Probleme mit Grubenarbeit haben, doch schnell wurde gestreikt. "Zu anstrengend" sei die Arbeit. Man ziehe es vor, die inzwischen eingetroffene Mutter beim Sandschaufeln durch pausenloses &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-uaz9lmOdnIo/TbW7TTLpzoI/AAAAAAAADgo/ImJzSvSh6Fc/s1600/SAM_2716.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-uaz9lmOdnIo/TbW7TTLpzoI/AAAAAAAADgo/ImJzSvSh6Fc/s200/SAM_2716.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599587651946139266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Geplapper zu unterhalten.&lt;br /&gt;Irgendwann war der Sand in der Grube und seitdem ist der Freizeitpark Garten um eine Attraktion reicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter, das uns in unserer ersten Sandplatzwoche begleitete, war phänomenal. Planschbecken und Sandkiste bildeten ein traumhaftes Gespann und sorgten für eine weitere Wortschatzerweiterung bei Oscar, der recht häufig voller Beschwerden in die Arme eines Elternteils gerannt kam: "Kaaaalt", hieß es da entweder. Oder auch "Naaasss". Und da Oscar im Umgang mit Wasser noch nicht ganz so firm ist, waren seine frisch angezogenen Kleidungsstücke nach etwa 5 Minuten allesamt "kaalt" und "naaaass", sodass Oscar auch regelmäßig Grund zur Klage und zum Garderobenwechsel hatte. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-G9BQoFt8klw/TbW74ykslbI/AAAAAAAADgw/IyF_uiilDcM/s1600/SAM_2699.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-G9BQoFt8klw/TbW74ykslbI/AAAAAAAADgw/IyF_uiilDcM/s200/SAM_2699.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599588296027837874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das Osterfest wurde im Garten gefeiert. Die Weimarer waren zu Gast und die Kinder fanden eine nicht unerhebliche Anzahl an Süßigkeiten, deren unverzüglicher Konsum jedes einzelne der mampfenden Kinder nach gewisser Zeit vollkommen durchdrehen ließ.&lt;br /&gt;Die Fremdkinder verschwanden irgendwann gen Thüringen. Die eigenen Kinder testeten am Abend Grenzen und läuteten wohl eine neue - sicherlich ganz reizende - Epoche ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar halten ab jetzt nämlich zusammen. Für uns Eltern bedeutet das: &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-dhZPwrsaH6E/TbW7SxVnj9I/AAAAAAAADgY/QP9LZt1B_gU/s1600/SAM_2754.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-dhZPwrsaH6E/TbW7SxVnj9I/AAAAAAAADgY/QP9LZt1B_gU/s200/SAM_2754.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599587642861129682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erstmals sind wir hier nicht diejenigen, die Ella oder Oscar irgendetwas zu sagen haben. Wenn nämlich ein Kind Ärger bekommt, dann tauscht es ein paar Blicke mit dem Geschwisterkind aus und dann lachen beide. Das schimpfende Elternteil steht daneben und ist machtlos. Dies spüren alle Beteiligten und so geht es dann richtig rund. Ella und Oscar - dieser Gruß geht an alle Babysitter der nächsten Wochen - sind zusammen derzeit nicht zu bändigen. Man kann das aber auch positiv ausdrücken und einfach sagen: Ella und Oscar verstehen sich zur Zeit wirklich prächtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Höhepunkt des Osterwochenendes sollte eigentlich Janeks Kindergeburtstag werden. Janek feierte zwei Gärten weiter und wir hatten den Plan, alle anwesenden &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-u6HQfp4EtnE/TbW7TBZ-b9I/AAAAAAAADgg/LW3pQwbxoY8/s1600/SAM_2738.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-u6HQfp4EtnE/TbW7TBZ-b9I/AAAAAAAADgg/LW3pQwbxoY8/s200/SAM_2738.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5599587647174373330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kleinkinder dorthin zu schicken. Die Erwachsenen und Baby Johann hätten von 15.00 bis 18.00 dann mal so richtig Ruhe. Das war der Plan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria aus Weimar wollte dann aber schon mal gar nicht auf den Kindergeburtstag und blieb bei uns. Oscar latschte schnell wieder zu uns zurück, schüttelte den Kopf und sagte "Oscar hier". Nur kurze Zeit später rannte auch Ella zurück. Im Schlepptau einen nicht unerheblichen Teil der eingeladenen Geburtstagskinder. Irgendwann saß sogar das Gastgeberkind bei uns im Garten und ganz kurz vor Ende des Kindergeburtstages, da schaute sogar mal der Papa vom Gastgeberkind bei uns vorbei und erkundigte sich, ob alle Kinder noch da seien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7963773715635650065?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7963773715635650065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/der-sandmann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963773715635650065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7963773715635650065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/der-sandmann.html' title='Der Sandmann'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-s2J57GkVDF0/TbW75aUKZhI/AAAAAAAADhA/haUjYqVBSmI/s72-c/SAM_2687.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7070665775646470505</id><published>2011-04-24T09:10:00.002+02:00</published><updated>2011-04-24T09:10:57.975+02:00</updated><title type='text'>Blog am Ostermontag</title><content type='html'>Da der Ostermontag wie ein Sonntag ist, meldet sich der Blog erst morgen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7070665775646470505?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7070665775646470505/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/blog-am-ostermontag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7070665775646470505'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7070665775646470505'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/blog-am-ostermontag.html' title='Blog am Ostermontag'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9095963314826909939</id><published>2011-04-17T20:00:00.004+02:00</published><updated>2011-04-17T20:48:03.555+02:00</updated><title type='text'>Krise von Dienstag bis Donnerstag, je 19:00</title><content type='html'>Zwischen Papa und Oscar herrschte Mitte der letzten Woche Eiszeit. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-FI5_AMM319Q/TasrqNYeMsI/AAAAAAAADgQ/y4GTPAzghOA/s1600/SAM_2597.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-FI5_AMM319Q/TasrqNYeMsI/AAAAAAAADgQ/y4GTPAzghOA/s200/SAM_2597.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614966084776642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Krise begann ziemlich genau am Dienstagabend gegen 19:00 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sandmann war gerade aus, Papa saß nebst Kindern im Wohnzimmer und schaltete den Fernseher ab, Mama tat in der Küche Sinnvolles. Es waren die letzten Momente des Friedens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hatte Oscar eine Idee und die hieß grob zusammengefasst "Hüpfen". Oscar hüpfte also auf dem Sofa. Papa rief "Oscar, hör auf, das ist gefährlich.", woraufhin Oscar frech lachte und zu noch höheren Sprüngen ansetzte. Papa war sauer, musste aber nicht lange über die pädagogisch klügste Reaktion auf diesen Affront nachdenken, denn die Dinge begannen sich von selbst zu lösen. Oscar nämlich geriet ins Wanken und stürzte mit dem Kopf voran in die Tiefe. Nur um Milimeter vorbei an der Kante des Couchtisches.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Ne5WXzl2Cqs/Tasrp1Vh0SI/AAAAAAAADgI/EPQBCBgVYkA/s1600/SAM_2612.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Ne5WXzl2Cqs/Tasrp1Vh0SI/AAAAAAAADgI/EPQBCBgVYkA/s200/SAM_2612.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614959629979938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa war nicht mehr nur sauer, Papa war nun - seltsam eigentlich im Moment des Sieges - richtig übel sauer. Oscar musste mit dem Gesicht im Parkett liegend also feststellen, dass der erwartete Trost ausblieb und durch wüste Beschimpfungen ersetzt wurde. In klug durchdachten Sentenzen schrie der Vater seine Interpretation der Ereignisse ins Wohnzimmer und wer genau hinhörte, der konnte auch das Wort "Vollidiot" hören. Der so Bezeichnete richtete sich auf dem Teppich auf und tat etwas sehr zu Erwartendes. Oscar weinte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wogen glätteten sich nur langsam. Dies lag zum großen Teil vor allem daran, dass Oscar dank dieser Situation eine neue niedliche Eigenschaft zu Tage bringen konnte, von der wir bislang noch gar nichts wussten: Oscar ist nachtragend.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-3lxyDGgIFDY/TasrF-z7yAI/AAAAAAAADf4/INwiwxOna9A/s1600/SAM_2646.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-3lxyDGgIFDY/TasrF-z7yAI/AAAAAAAADf4/INwiwxOna9A/s200/SAM_2646.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614343698139138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Vater würdigte er jedenfalls keines Blickes mehr. Keine Umarmung zur Nacht, kein Küsschen, kein Vorlesen. Oscar lehnte jede Kontaktaufnahme des mittlerweile völlig verunsicherten Vaters ab. Wozu hat man zwei Elternteile?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen - Papa war schon arbeiten - läutete Oscar mit einem leisen Knacks die zweite Phase der Eiszeit ein. Oscar spielte zuvor mit Papas Brille und stellte irgendwann fest, dass sich der Bügel vom Rest der Brille durchaus lösen lässt, wenn man nur ein bisschen dreht und zerrt und zuckelt. Papa erreichte die Nachricht vom Ableben seiner Brille im Lehrerzimmer. Oscar währenddessen schämte sich zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-cfw1pBQLrVM/TasrpkIayFI/AAAAAAAADgA/T3JgDZj1K_c/s1600/SAM_2619.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-cfw1pBQLrVM/TasrpkIayFI/AAAAAAAADgA/T3JgDZj1K_c/s200/SAM_2619.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614955011590226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses Schämen hielt aber nicht so lange Bestand, dass Papa davon noch etwas sehen konnte. Es wich nämlich Oscars sehr selbstbewusster Haltung, durchaus stolz darauf zu sein, Dinge kaputt machen zu können.&lt;br /&gt;Dies geht im Moment so weit, dass Oscar auch nicht begangene Verbrechen gesteht. Das von einem Fremdkind zerstörte Gartenthermometer zum Beispiel hat laut Oscar er selber kaputt gemacht. Ob das normal ist, mögen andere entscheiden. Wir sind zu nah dran am Geschehen um dieses nüchtern beurteilen zu können...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ende der Eiszeit kann auch exakt terminiert werden: Es war am Donnerstag, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-FcTd9qGkPzE/TasrFiH5b-I/AAAAAAAADfw/eoNVOzod1OQ/s1600/SAM_2668.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-FcTd9qGkPzE/TasrFiH5b-I/AAAAAAAADfw/eoNVOzod1OQ/s200/SAM_2668.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614335997243362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;wieder kurz nach 19:00 Uhr, als Papa und Oscar wieder miteinander konnten: Papa fragte Oscar nebenbei mal wieder, ob Oscar mal aufs Töpfchen gehen möchte. Zur allgemeinen Verwunderung und zum Stolz des Vaters nickte Oscar und fand sich kurz darauf im Badezimmer auf einem Töpfchen sitzend wieder.&lt;br /&gt;Im Unterschied zu seiner Schwester zeigt Oscar hier dann großen Ehrgeiz. Vielleicht 20 Minuten saß er still und konzentriert da und irgendwann war es dann soweit. Wir beklatschten alle die Fäkalie, die dann aber nicht ins Familienalbum geklebt wurde, sondern als erste Losung unseres Sohnes den Gang in die Toilette und nicht den Gang in den Windeleimer ging.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-BsH6MSIgvx4/TasrFSVxtSI/AAAAAAAADfo/GhSj6ZIdMOs/s1600/SAM_2671.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-BsH6MSIgvx4/TasrFSVxtSI/AAAAAAAADfo/GhSj6ZIdMOs/s200/SAM_2671.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614331760489762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Rund acht Monate vor dem Weihnachtsfest war es mal wieder Zeit, Ella dahingehend zu testen, ob sie noch über einen naiven Wunderglauben verfügt, oder ob wir uns nach dem Reinfall mit dem Weihnachtsmann im letzten Jahr komplett mit unserer Tochter in die Realität begeben müssen: Je ein Schokoladen-Ei wurde auf die Kopfkissen der Familienmitglieder gelegt. Dann sagte Papa, dass er eben den Osterhasen durch die Wohnung hat huschen sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella war elektrisiert, fand die Ostereier und weinte danach fast, weil sie den Hasen auch so gerne gesehen hätte. Ermittlungen wurden angestellt. Wo kam er rein? Dann entdeckte sie die offene Tür zum Treppenhaus. Komisch... Wieso stand die offen? Und wieso hat Ella das nicht vorher gesehen? &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-NH8cpn4gtVM/TasrFHVKa8I/AAAAAAAADfg/97Z5Ho9QDvQ/s1600/SAM_2684.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-NH8cpn4gtVM/TasrFHVKa8I/AAAAAAAADfg/97Z5Ho9QDvQ/s200/SAM_2684.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5596614328805125058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als wir nach einem Gartenwochenende inklusive Geburtstagsfeier wieder nach Kreuzberg kamen, da lagen schon wieder Ostereier im Bett. Die Türen - Ella kontrollierte - waren zu. Dann entwickelte sie selber eine krude Erklärung, in der es um irgendwelche Löcher in dieser Wohnung geht und schlief kindlich-naiv und an Wunder glaubend ein. In acht Monaten darf der Weihnachtsmann also doch noch mal kommen. Diesmal besser getarnt und gespielt von irgendeinem nichtsnutzigen Studenten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9095963314826909939?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9095963314826909939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/krise-von-dienstag-bis-donnerstag-je.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9095963314826909939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9095963314826909939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/krise-von-dienstag-bis-donnerstag-je.html' title='Krise von Dienstag bis Donnerstag, je 19:00'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-FI5_AMM319Q/TasrqNYeMsI/AAAAAAAADgQ/y4GTPAzghOA/s72-c/SAM_2597.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6039107640026890294</id><published>2011-04-10T19:34:00.003+02:00</published><updated>2011-04-10T20:47:41.778+02:00</updated><title type='text'>Eineinhalb Lattenjahre</title><content type='html'>Es liegt im männlichen Genom, dass es eine Lebensphase gibt, in der sich der Träger des Genoms für den Allergrößten hält. Bei den meisten männlichen Menschen beginnt diese Lebensphase irgendwann im frühen Kleinkindalter, bei nicht wenigen Exemplaren endet sie auch irgendwann wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-sIhK5TEKV7A/TaHtV7gcDeI/AAAAAAAADfY/If_qhYQZCHU/s1600/SAM_2486.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-sIhK5TEKV7A/TaHtV7gcDeI/AAAAAAAADfY/If_qhYQZCHU/s200/SAM_2486.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013173177650658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Oscar ist jetzt auch in dieser für Außenstehende manchmal etwas unangenehmen Phase angelangt. Oscar hält sich für den Größten, obwohl es zuletzt zwei deutliche Beweise gab, dass Oscar noch nicht groß ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Beweis war die Übernachtung im Kinderladen, die ausdrücklich nur für große Kinder möglich war. Prompt fand Oscar sich zu Hause, während die wirklich schon große Ella in einer bizarren Mischung aus Heimweh-Weinen und Vorfreude-Lachen ihre Eltern und den nicht großen Bruder am Donnerstagnachmittag verabschiedete um im Kinderladen zu übernachten. Im Programm enthalten war übrigens auch eine Nachtwanderung durch den Viktoriapark, aber da Ella noch nicht im Alter des an Adjektiven reichen Wortschatzes angekommen ist, können wir nicht viel mehr ausrichten, als dass die Kinderladenübernachtung "gut" gewesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-o2GPhUcfEdI/TaHtV9qaBmI/AAAAAAAADfQ/Gmum1CH20cE/s1600/SAM_2499.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-o2GPhUcfEdI/TaHtV9qaBmI/AAAAAAAADfQ/Gmum1CH20cE/s200/SAM_2499.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013173756331618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der zweite Hinweis auf Oscars fehlende Größe ergab sich im Fachgeschäft Woolworth. Papa und Oscar waren dort in der letzten Woche zugegen, Oscar suchte unter anderem eine tolle Thermoskanne für dioe Gartenlaube aus, weshalb sein Jubelgeschrei bei jedem eingegossenen Kaffee derzeit recht groß ist. Oscar brüllt in die Gartenidylle in etwa "Okkra Mein Bau" und will damit ungefähr sagen, dass Oscar selber die Kanne ausgewählt hat und nicht etwa die grüne griff, sondern die blaue wählte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war das Gute am Woolworth-Besuch. Das Schlechte war, dass dort eine Messlatte hing, die nicht nur die Körperhöhe, sondern auch das Alter des Kindes anzuzeigen wusste. Doch die Latte irrte: Oscar, so die Latte, sei ein Kind von eineinhalb Jahren, was nicht weniger bedeutet, als dass die Latte etwa 9 Monate oder ein Drittel von Oscars Leben als null und nichtig erachtete.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-RmjT-6IrMk8/TaHtVahVlkI/AAAAAAAADfA/0zM_Id5_ypU/s1600/SAM_2525.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-RmjT-6IrMk8/TaHtVahVlkI/AAAAAAAADfA/0zM_Id5_ypU/s200/SAM_2525.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013164323051074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa glaubte der Latte zunächst nicht. Er blickte nach unten. Die Latte begann tatsächlich ganz unten und zwar nicht bei "Minus 30 cm", sondern bei null. Eineinhalb Lattenjahre darüber lachte Oscar seine blaue Thermoskanne schwingend und war neun Monate zu klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar selbst sieht das aber anders. Und deshalb lernte er in diesen Tagen neben vielen anderen tollen Wörtern (Bauernhof, Hammer, Fußball und anderes) auch das entscheidende Wort "groß". Das furchtbare Gegenteil "klein" lernte er dann gleich mal mit und so kann er endlich sagen, was ihn so beschäftigt: "Ella klein. Papa klein. Mama klein. Okkra groß."&lt;br /&gt;Im Garten lehnt er die Beschäftigung mit seiner Kinderschubkarre ab, latscht zur echten Schubkarre, die laut Woolworth schon zwei Jahre alt sein dürfte, stellt sich auf die Zehenspitzen, droht von der Karre erschlagen zu werden und ächzt "Okkra groß". Aus der Schraubenzieherbox zieht Oscar zwei Schraubenzieher unterschiedlicher Größe, hält mit ernster Miene den kleineren hoch und sagt "Hammer klein.", dann hellt sich sein Gesicht auf, er hält den großen Schraubenzieher hoch und sagt "da Hammer groooß". Den kleinen Schraubenzieher wirft er nun beiseite. Schäbiges kleines Ding. Kleine Dinge sind&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-we0HVuDdL0U/TaHs6tbeGxI/AAAAAAAADe4/gwXSgo0WJoY/s1600/SAM_2528.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-we0HVuDdL0U/TaHs6tbeGxI/AAAAAAAADe4/gwXSgo0WJoY/s200/SAM_2528.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594012705542249234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; verabscheuungswürdig. Oscar reckt den großen Schraubenzieher empor: "Okkra Hammer grooß".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Oscar, das ist kein Hammer. Das ist ein Schraubenzieher", erläutert der Vater. Oscar verstummt und zählt innerlich die vier Silben des Werkzeugs durch. "Okkra grooß", sagt er dann und latscht weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von unterschiedlich großen Bällen wäre ähnliches zu berichten, von unterschiedlich großen Schaufeln auch. Oscar will nur das größte. Der Rest ist Mist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella dagegen ist tatsächlich groß. Die Erzieher des Kinderladens sagten daher folgendes: "Die wird sich in der 1.Klasse langweilen." - Was war geschehen? Nun. Ella fängt jetzt ernsthaft an zu lesen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-4CjoYwks0cE/TaHtVo4TGLI/AAAAAAAADfI/T2IUO1Zz-rs/s1600/SAM_2509.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-4CjoYwks0cE/TaHtVo4TGLI/AAAAAAAADfI/T2IUO1Zz-rs/s200/SAM_2509.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594013168177453234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa druckt per PC ein paar nicht allzu komplizierte Worte aus (Kamel, Oma, Tiger, Löwe, Keller) und so weiter und reicht Ella das Blatt. Diese kommt dann mit mehr oder weniger Hilfestellung tatsächlich dahinter und liest dann stolz vor. Den Satz "Ella und Oscar gehen in den Zoo. Im Zoo sehen Ella und Oscar Tiger und Elefanten." konnte Ella dann auch irgendwann lesen und da sie ein paar Minuten später fix und fertig war und über einem neuen Blatt Wörter zunehmend verzweifelte und - wir lesen uns den Blog seit 2006 noch einmal schnell durch - bekanntermaßen ja auch ein recht emotionaler Mensch ist, brach sie über ihrer Aufgabe heulend zusammen und kauerte winselnd neben dem Blatt. Papa druckte schnell noch die Worte "Wuhääää" und "Wääähäääää" aus. Wir hielten Ella das unter die Nase. Heulend und jammernd machte sie dann "Wuhääää" und "Wääähäääää" &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-qr-AaKrTdeI/TaHs6utk4oI/AAAAAAAADew/4HGblYWz7K4/s1600/SAM_2574.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-qr-AaKrTdeI/TaHs6utk4oI/AAAAAAAADew/4HGblYWz7K4/s200/SAM_2574.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594012705886626434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;und reagierte irritiert, als ihre Eltern sie aufgrund des korrekten Vorlesens enorm lobten. Irritierte Kinder heulen nicht und so war dann schnell wieder alles gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem von beiden Kindern hoch geschätzten Buch ist ein Bild zu sehen, auf welchem die Feuerwehr im Großeinsatz ist. In einen Fluss ist irgendein doofes Zeug gelaufen. Benzin oder Öl oder so. Die Feuerwehr, so Mamas fachkundige Erläuterungen, gibt nun Bindemittel in den Fluss, damit das doofe Zeug verklumpt und herausgefiltert werden kann. Ella findet das sehr spannend. Mitten beim Essen erzählte sie Papa davon. Und da sie sich alles super merken konnte, auch dass das Zeug, das die Feuerwehr in den Fluss kippt, mit "B" anfängt, hat Papa auch alles ganz gut verstanden. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-Ki7m28gJ2sc/TaHs6V5EDII/AAAAAAAADeo/Lvxt3rzsiCg/s1600/SAM_2585.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-Ki7m28gJ2sc/TaHs6V5EDII/AAAAAAAADeo/Lvxt3rzsiCg/s200/SAM_2585.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594012699223919746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dass da Öl im Fluss ist und dass da die Feuerwehr kommen muss. Und dass die Feuerwehr dann da Basilikum in den Fluss kippt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten ist Ellas Sprechkomopetenz natürlich ausgezeichnet. "Papa", sagte sie heute beim Abendbrot, "wo du neben der Spüle sitzt - könntest du das Wasser aus der Frischkäsepackung abtropfen? Dann muss keiner von uns aufstehen." Dies war die Minute, in der sie zur höflichsten Sprecherin ihrer Familie aufstieg. Oscar bot gleichzeitig das Kontrastprogramm eines um sich schlagenden und brüllenden Dings.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6039107640026890294?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6039107640026890294/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/eineinhalb-lattenjahre.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6039107640026890294'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6039107640026890294'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/eineinhalb-lattenjahre.html' title='Eineinhalb Lattenjahre'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-sIhK5TEKV7A/TaHtV7gcDeI/AAAAAAAADfY/If_qhYQZCHU/s72-c/SAM_2486.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9182999168241296792</id><published>2011-04-03T19:48:00.003+02:00</published><updated>2011-04-03T20:25:04.115+02:00</updated><title type='text'>Fische, schweigsam wie Iren</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-rKDW9_vGK28/TZizaweqIVI/AAAAAAAADeg/qq_Mn-HiG7E/s1600/SAM_2445.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-rKDW9_vGK28/TZizaweqIVI/AAAAAAAADeg/qq_Mn-HiG7E/s200/SAM_2445.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591416209651933522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Neuigkeiten aus dem Kinderladen sind folgende: Jules, ein Mädchen aus Irland, das ein paar Wochen lang zu Gast im Kinderladen war, ist nun wieder zurück nach Irland geflogen. Sie freue sich auf Irland, sagte Jules der Mama von Ella und Oscar - auf Englisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die leisen Hoffnungen von Jules Eltern, sie könne einen solchen Satz am Ende ihres Berlin-Aufenthaltes auch auf Deutsch sagen, zerschlugen sich relativ früh, denn Jules wählte - obwohl sie in Ellas Alter ist - als ihren Lieblingsspielpartner ausgerechnet Oscar aus. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-bypOCL0374Q/TZizaXHJ50I/AAAAAAAADeQ/fDVfaiiocy8/s1600/SAM_2461.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-bypOCL0374Q/TZizaXHJ50I/AAAAAAAADeQ/fDVfaiiocy8/s200/SAM_2461.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591416202842466114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar ist natürlich auch ein super Spielpartner, aber er ist keiner, bei dem man sonderlich tiefgreifende sprachliche Kompetenzen trainieren kann. Einen denkbar schlechten native german speaker hat Jules da gewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, wo Jules weg ist, purzeln aber plötzlich dann doch sensationelle Deutsch-Brocken aus unserem Sohn, der im Übrigen auch keinerlei Englisch von seiner hier sehr stummen Spielpartnerin von der Insel erlernte. Oscar kann neuerdings aber das famous-german "Achtung" sagen, weshalb er im Supermarkt nun eigentlich nicht mehr "tut tuuuuut" schreien muss, wenn jemand vor ihm den Weg versperrt.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-ANpKOOPQqdM/TZizaoWFqnI/AAAAAAAADeY/o3HNR4UqqV0/s1600/SAM_2460.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-ANpKOOPQqdM/TZizaoWFqnI/AAAAAAAADeY/o3HNR4UqqV0/s200/SAM_2460.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591416207468505714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies war Oscars äußerst sympathische und an Zeichentrick-Autos erinnernde Art, den Weg freizuräumen. Tut Tuuuuut! Oscar kommt. Jetzt also ganz schlicht: "Aaaatung".&lt;br /&gt;"Aaatung", schreit Oscar beispielsweise, wenn er die Rutsche erklommen hat und gewillt ist, diese nun hinunterzurutschen. Oscar ruft "Aaatung". Alle machen Platz. Oscar rutscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hallo" und "Tschüss" kann Oscar auch schon sagen, und da unsere Gartennachbarn einen Goldfischteich besitzen, in welchen Oscar bis vor kurzem noch Steine warf und die Fische damit erzürnte, kann Oscar nun - wenn er im Garten ist - als erstes zu Nachbars Teich rennen und "Hallo Fische!" rufen. Die Fische, ähnlich redselig wie Jules aus Irland, schwimmen Richtung Oscar und schweigen ihn an.&lt;br /&gt;Am Abend, vor dem Schlafengehen, ruft Oscar dann "Tschüss Fische!"&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-tH9JTJEtoUE/TZizK3E0OZI/AAAAAAAADeI/AymPRKZzIp4/s1600/SAM_2464.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-tH9JTJEtoUE/TZizK3E0OZI/AAAAAAAADeI/AymPRKZzIp4/s200/SAM_2464.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591415936544684434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, zwischen diesen Zeilen ist erkennbar, dass die Kleinfamilie erstmals im Garten geschlafen hat. Zwischen Schutt und Trümmern des Wasserschadens und aufblühender Vegetation zeigten Ella und Oscar ihr großes Gärtner-Talent. Ella pflanzte Kohlrabi, Brokkoli, Erdbeeren und anderes ein und Oscar warf mit einer Grazie keimende Kartoffeln in die Erdlöcher, dass es ein Genuss war. Inwieweit Oscar dieses Handeln reflektierte, lässt sich nicht feststellen. Er nahm es gelassen zur Kenntnis, dass die Kartoffeln im Erdreich verschwanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An beiden Abenden wurde natürlich gegrillt. Mama kalkulierte: 16 Nürnberger und 2 Steaks müssten reichen. Dieser Rechnung lag eine Ella zugrunde, die nach ihrem ersten&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-2lGTzJ5ug_o/TZizKWcz22I/AAAAAAAADd4/Abyg7ZMPip0/s1600/SAM_2467.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2lGTzJ5ug_o/TZizKWcz22I/AAAAAAAADd4/Abyg7ZMPip0/s200/SAM_2467.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591415927786953570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; verfressenen Lebensjahr nicht mehr sonderlich durch großen Hunger in Erscheinung getreten ist. Dies änderte sich aber, als Ella den Duft von frischem Grillgut schnupperte.&lt;br /&gt;Ella war außer Rand und Band und achtete voller Futterneid streng auf faire Verteilung des Gegrillten. "Fair" bedeutete in diesem Fall aber, dass Ella etwa zwei Drittel der Würstchen essen würde und das Fleisch hernach brüderlich geteilt werden würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella fraß und fraß und während sie so fraß, fiel ihrer Mutter ein, dass diese als Kind ebenfalls beim Grillen keine Freunde mehr kannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag - als plötzlich Sommer war - war der Garten voller Kinder. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-o-Jxf61-0yk/TZizKlDxAmI/AAAAAAAADeA/EpFHrOUd7ks/s1600/SAM_2475.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-o-Jxf61-0yk/TZizKlDxAmI/AAAAAAAADeA/EpFHrOUd7ks/s200/SAM_2475.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5591415931708441186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Neben Ella und Oscar turnten weitere 6 - 9 Kinder mal auf unserem, mal auf anderen Grundstücken herum.&lt;br /&gt;Am Abend fragte Papa dann sein Töchterchen: "Ella, wie heißen denn die Fische im Teich des Nachbarn?". Antwort Ella: "Alle Simone."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An alle besorgten Omas unter der Leserschaft: Kinder und Teich sind stets durch einen Maschendrahtzaun getrennt. Lebensbedrohlich ist diese Situation nur für die Fische.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9182999168241296792?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9182999168241296792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/fische-schweigsam-wie-iren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9182999168241296792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9182999168241296792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/04/fische-schweigsam-wie-iren.html' title='Fische, schweigsam wie Iren'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-rKDW9_vGK28/TZizaweqIVI/AAAAAAAADeg/qq_Mn-HiG7E/s72-c/SAM_2445.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8852886100238431160</id><published>2011-03-28T21:31:00.007+02:00</published><updated>2011-03-28T22:45:32.411+02:00</updated><title type='text'>Die Grenze des Wortschatzes heißt "Faust"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-5NiLMpviADs/TZDkD8IiyVI/AAAAAAAADdY/6O3o127aOsU/s1600/SAM_2436.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-5NiLMpviADs/TZDkD8IiyVI/AAAAAAAADdY/6O3o127aOsU/s200/SAM_2436.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589217893899487570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Recht eindrucksvoll hat Ella uns in der Vorwoche bewiesen, dass sie so rein magentechnisch nicht voll auf der Höhe ist. Wir berichteten von mitten in der Nacht neu bezogenen Betten und wimmernden Mädchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile sollte dieser kleine Infekt überstanden sein, doch Ella scheint es immer noch im Bauch zu pieksen. Die Kita schickte Ella am Freitag deshalb krank und die Kinderärztin am selben Tag gesund nach Hause. Aus ärztlicher Sicht ist Ellas Bauch also gesund, und trotzdem krümmt sich Ella manchmal und schreit "auiii".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorerst ohne ärztlichen Rat diagnostizierten Mama und Papa "psychosomatischer Schmerz" und erstellten in diesem Zusammenhang gleich mal ein Psychogramm der Tochter. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Tb6QfOSmIwg/TZDjC2XdfwI/AAAAAAAADcw/TlbgXRSymds/s1600/SAM_2424.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Tb6QfOSmIwg/TZDjC2XdfwI/AAAAAAAADcw/TlbgXRSymds/s200/SAM_2424.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216775659945730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So stellten wir fest, dass Ella immer dann Bauchschmerzen hat, wenn sie wenig beachtet wird oder wenn sie gerade Ärger bekommen hat. Liegt sie dann auf dem Sofa, dann sind die Bauchschmerzen noch da. Wird gesagt: "Ella, wir fahren jetzt ins Krankenhaus", dann freut sich das Kind und ist vor lauter Erleichterung plötzlich wieder schmerzfrei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar hat dagegen ganz andere Probleme. Oscar ist ein Junge und er ist jetzt zwei. Diese Mischung bekommt den meisten Menschen nicht, sie flüchten sich in Wut und Prügelattacken. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-uFqAcuBeQEg/TZDjy65615I/AAAAAAAADdI/fGsRFwhixU4/s1600/SAM_2399.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-uFqAcuBeQEg/TZDjy65615I/AAAAAAAADdI/fGsRFwhixU4/s200/SAM_2399.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589217601511937938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar dreht hier derzeit regelrecht durch. Sein Wortschatz wird zwar mittlerweile täglich größer - Oscar kann jetzt schon von "grünen" Dingen berichten und sagt beim Abendessen zum Beispiel auch mal "Mund", wenn es um die heikle Frage danach geht, wohin denn nun mit dem ganzen Zeug auf Oscars Teller... Und trotzdem reicht dieser fantastische Wortschatz von vielleicht 50 Begriffen nicht aus, um komplexe Sachverhalte ohne Gewaltanwendung zu lösen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kennt das aus Fußballstadien und Gesamtschulen: Wo die Kommunikationskompetenz an Grenzen stößt, fliegt schnell mal die Faust. Oscar macht sich deshalb momentan gar nicht erst die Mühe, mimisch-gestisch und ergänzt durch bejammernswürdigende Vokabeln seine Probleme darzulegen. Nein. Der Herr prügelt einfach.&lt;br /&gt;Er latscht auf Ella zu, kommt halt grad so des Weges, und schubst sie weg. Ella verhält sich dann immer denkbar unklug. Sie schreit "Aua". Für Oscar das Zeichen: Ich werde verstanden. Also geht es weiter. Oscar schubst. Ella schreit "Aua". Mama und Papa trinken noch so lange Kaffee, bis ihnen das Schauspiel zu bunt wird. Dann kriegt Oscar Ärger, legt seine Wange auf die Schulter und schmollt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-fF0diK8GIsI/TZDjDTiVtSI/AAAAAAAADdA/7qPhu-zREak/s1600/SAM_2432.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-fF0diK8GIsI/TZDjDTiVtSI/AAAAAAAADdA/7qPhu-zREak/s200/SAM_2432.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216783490200866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schmollen ist natürlich eine relativ dämliche Reaktion auf das vollkommen berechtigte Zurechtweisen nach einer Gewalttat. Es gibt aber auch noch schlimmere Reaktionen: Wir befinden uns in der Küche. Die Familie sitzt beim Frühstück. Alles ist in gewisser Weise friedlich. Dann reiht Oscar ein paar Laute aneinander und deutet auf Papas Schoß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenig später sitzt Oscar auf Papas Schoß. Hier nun entschließt sich Oscar dazu, dass jetzt nur noch Brutalität helfen kann. Er knallt Papa vorsichtshalber mal eine. Papa ist sauer. Sagt: "Oscar, wir hauen hier nicht!" - Oscar muss beim Anblick des bösen Papas lachen. Papa wird saurer. Oscar fröhlicher. Dann haut Oscar wieder zu. Papa schimpft. Oscar weint.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-2j-6rbxl6q4/TZDiiq2O6oI/AAAAAAAADcI/LO7yRAC0kh8/s1600/SAM_2390.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-2j-6rbxl6q4/TZDiiq2O6oI/AAAAAAAADcI/LO7yRAC0kh8/s200/SAM_2390.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216222811974274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da Oscar beim Weinen süßer aussieht als Papa beim Schimpfen, ist klar, dass Oscar aus der Nummer schon irgendwie wieder rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende fuhren wir dann nach Weimar. Ein Baby, der kleine Johann nämlich, wurde getauft. Johann ist geübt in solchen Dingen, denn Johann war beim letztjährigen Krippenspiel schon der absolute Superstar, nämlich das kleine Jesuskind. Am Sonntag war er nun wieder der Mittelpunkt des Gottestdienstes, durfte aber als einziger bei der 90 minütigen Prozedur schlafen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-j6GLswo10Fc/TZDiikHThbI/AAAAAAAADcQ/rioOXzN7iUE/s1600/SAM_2391.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-j6GLswo10Fc/TZDiikHThbI/AAAAAAAADcQ/rioOXzN7iUE/s200/SAM_2391.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5589216221004531122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuvor zeigten die Weimarer dem Besuch, dass auch sie die Sprache des wütenden Mobs sprechen können: Als Oscar nämlich auf dem Bobbycar der großen Schwester des Täuflings entdeckt wurde, da zog sie den armen Kerl so kräftig an den Haaren, dass Oscar für einen Moment Hören und Sehen verging.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8852886100238431160?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8852886100238431160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/die-grenze-des-wortschatzes-heit-faust.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8852886100238431160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8852886100238431160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/die-grenze-des-wortschatzes-heit-faust.html' title='Die Grenze des Wortschatzes heißt &quot;Faust&quot;'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-5NiLMpviADs/TZDkD8IiyVI/AAAAAAAADdY/6O3o127aOsU/s72-c/SAM_2436.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-5994332645820320655</id><published>2011-03-27T20:28:00.000+02:00</published><updated>2011-03-27T20:29:05.778+02:00</updated><title type='text'>Blog verspätet sich</title><content type='html'>Erst am Sonntagabend sind wir aus Weimar zurückgekehrt. Der Blog erscheint erst am Montagabend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-5994332645820320655?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/5994332645820320655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/blog-verspatet-sich_27.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5994332645820320655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/5994332645820320655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/blog-verspatet-sich_27.html' title='Blog verspätet sich'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-9191594262068704913</id><published>2011-03-20T20:23:00.006+01:00</published><updated>2011-03-20T21:20:45.686+01:00</updated><title type='text'>Demotivierende Verben. Wörter mit Müll. Ein Mensch lernt sprechen.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-TVPJuZPAT1Q/TYZXOmJmh0I/AAAAAAAADcA/W7v3TjXSVVI/s1600/SAM_2356.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-TVPJuZPAT1Q/TYZXOmJmh0I/AAAAAAAADcA/W7v3TjXSVVI/s200/SAM_2356.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586248296070285122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Um direkt an den von Krankheit und Siechtum geprägten Blogeintrag der Vorwoche anzuschließen, berichten wir hier von Ella, die einem guten DJ gleich ihre ausklingende Entzündung der Atemwege in eine sich anschleichende Magen-Darm-Grippe mixte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella jedenfalls sorgte in am späten Donnerstag durch ein paar unkontrollierte Schwalle auf weite Teile des Elternbettes und Lieblings-Kuscheltier dafür, dass Oscar am frühen Freitag ein bisschen was zum Nachdenken hatte.&lt;br /&gt;Sicher war er sich, dass das Elternbettzeug am Abend noch quietschbunt gepunktet war. Als er am nächsten Morgen dann im Elternbett erwachte, fand er sich in eher gediegenen Tönen, ungepunktet und gestreift wieder. Mama und Papa hatten zuvor die verzweifelt jammenrde Ella getröstet und dann - &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-NcCtYjmzEm8/TYZWOA-WxHI/AAAAAAAADbY/tmq2NXrPJtI/s1600/SAM_2370.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-NcCtYjmzEm8/TYZWOA-WxHI/AAAAAAAADbY/tmq2NXrPJtI/s200/SAM_2370.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247186579375218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;nach Leerung des pieksenden Magens - eine glücklich hüpfende Ella erlebt, während sie das tropfende Bettzeug entfernten. "Ella ist nach dem Kotzen total glücklich", sagte Mama gerührt. "Genau wie ich immer..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Voller Glück schlief man dann also weiter. Am nächsten Tag wurde Ella auf Diät und Oscar ins Auto gesetzt. Oscar fuhr mit Papa zum Geburtstag der Tante und konnte während der Fahrt nach Lichterfelde seinen erneut gewachsenen Wortschatz anwenden. Oscar kann nun nämlich "Auto" sagen und da er Autos sehr wichtig findet und es hier auch durchaus immer mal welche zu sehen gibt, saß er glücklich im Auto und erzählte dem fahrenden Papa, was dieser so alles zu übersehen drohte: "Da Auto.", "Hm Hmm, Oscar..." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-mfebRkaRu_g/TYZWqDPlBvI/AAAAAAAADbg/y7wAb68WxyA/s1600/SAM_2368.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-mfebRkaRu_g/TYZWqDPlBvI/AAAAAAAADbg/y7wAb68WxyA/s200/SAM_2368.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247668224820978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;"Da auch Auto.", "stimmt Oscar.". Echte Höhepunkte gab es natürlich auch und bei diesen konnte Oscar gleich mal den tollsten Bereich der deutschen Sprache betreten: Die Bildung zusammengesetzter Wörter (Komposita).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar begann also zu komponieren: "Da Busauto.", hieß es dann hin und wieder. Auch "Müllauto" kann Oscar sagen und als Papa mal ausprobieren wollte, wie lernwillig Oscar gerade ist, da schnappte er sich seinen Sohn, ging mit ihm zum Mülleimer der Tante und sprach: "Oscar. Mülleimer." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-4Km7Uc2zXeA/TYZXOJZd9nI/AAAAAAAADb4/1Ya8Oott43Y/s1600/SAM_2362.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-4Km7Uc2zXeA/TYZXOJZd9nI/AAAAAAAADb4/1Ya8Oott43Y/s200/SAM_2362.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586248288352204402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar tat das, was wohl jeder Mensch in dieser zauberhaften Situation tun würde. Er ging in die Knie, hüpfte dann im Kreis und rief laut "MÜLL! EI! MA! MÜLL! EI! MA!". Wir wünschen unserem kleinen Oscar, dass er - wie sein Namensvetter aus der Sesamstraße - noch lange Zeit eine solche Freude beim Thema Müll empfindet. Vielleicht lockt in 20 Jahren ja die lukrative Recycling-Branche?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende wurde fast komplett draußen verbracht, weshalb wir wohl zu den ganz wenigen Menschen Kreuzbergs gehören, die bei 4°-7° Lufttemperatur erkennbare&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-5bi9lgXfXcg/TYZWNws5E8I/AAAAAAAADbQ/y3qVDqojKSY/s1600/SAM_2375.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-5bi9lgXfXcg/TYZWNws5E8I/AAAAAAAADbQ/y3qVDqojKSY/s200/SAM_2375.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247182211158978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Sonnenbrände vorzuweisen haben. Oma Münster war da, und die wurde - ob mit oder gegen ihren Willen konnten wir nicht so recht herausfinden - in den Zoo und in den Garten geschleppt. Im Zoo starb kurz darauf ein Eisbär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während der Zoo damit beschäftigt ist, Kondolenzbriefe und Blumen an einen toten Bären zu verwalten, lernten Ella und Oscar in der Gartenlaube, was ein Wasserschaden ist und wie man so lebt, wenn das Wasser unter den Küchenschränken gluckert, Papa deshalb fünf mal in einem mysteriösen Loch verschwindet und Mama mit dem Hammer Wände aufhämmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella und Oscar machten gute Miene zum bösen Spiel. Trotzdem war Oscars Sprachentwicklung aber nachhaltig beeinflusst. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-UNrdMXYGhTM/TYZWNmUk9CI/AAAAAAAADbI/xE0FM9sfxDE/s1600/SAM_2380.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-UNrdMXYGhTM/TYZWNmUk9CI/AAAAAAAADbI/xE0FM9sfxDE/s200/SAM_2380.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5586247179424822306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg vom Garten nach Hause nämlich brachte Oscar sein erstes Verb hervor. Wie das aber so ist, wenn Papa in der Grube, Mama in der Wand und das Wasser unter dem Schrank ist, war Oscars erster Satz mit Verb von denkbar destruktiver Natur: "Paaaasst nicht! Paaaassst nicht!", skandierte Oscar im Fahrradanhänger sitzend. Noch bis zur Ullsteinstraße hielt sein demotivierendes Geschrei an, dann verstummte es und wich dem das Kleinkind übermannenden Schlaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-9191594262068704913?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/9191594262068704913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/demotivierende-verben-worter-mit-mull.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9191594262068704913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/9191594262068704913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/demotivierende-verben-worter-mit-mull.html' title='Demotivierende Verben. Wörter mit Müll. Ein Mensch lernt sprechen.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-TVPJuZPAT1Q/TYZXOmJmh0I/AAAAAAAADcA/W7v3TjXSVVI/s72-c/SAM_2356.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6601228802798577371</id><published>2011-03-14T20:36:00.005+01:00</published><updated>2011-03-14T21:37:24.163+01:00</updated><title type='text'>Krankenhäuser, Krankheiten, böse Räuber und brechende Kinder</title><content type='html'>Eine Woche, die mit dem Rosenmontag (von dem hier in Berlin allerdings nie irgendjemand Notiz nimmt) und dem dann folgenden Faschings-Dienstags beginnt, kann keine normale Woche werden und nein, das wurde sie auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-aH9-kcosA6Y/TX5vHoZkdtI/AAAAAAAADbA/HLi4RaJuUHA/s1600/SAM_2265.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aH9-kcosA6Y/TX5vHoZkdtI/AAAAAAAADbA/HLi4RaJuUHA/s200/SAM_2265.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022764880426706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Lange Zeit behielt Ella das Geheimnis, ob sie nun als Hexe oder als Pippi Langstrumpf "gehen" möchte, für sich. Erst spät erfuhr Mama, dass sie die Drähte zum Pippi-Langstrumpf-Zopf-Fixieren aus der Schublade holen darf und auch bei Oscar war alles unklar. Das vorgegebene Kita-Faschings-Thema "Zirkus" ließ Spielraum für einiges.&lt;br /&gt;Und da hier ja auch noch Ellas Krokodils-Kostüm vom Karneval 2010 herumliegt, lag der Gedanke nahe, dass Oscar als Panzerechse verkleidet werden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscar sah das aber anders. Mimisch und lautmalerisch stellte er mehrfach klar, dass er nicht gewillt sein wird, in den grünen Synthetikanzug zu schlüpfen, aus welchem Krokodilsmaul dann entwürdigend sein Kopf herausschauen würde.&lt;br /&gt;Mama entschied deshalb: Clown! Und sie staunte nicht schlecht, als Oscar sich bereitwillig schminken ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tags zuvor organisierte Papa ein Rosenmontagsabendbrot, bestehend aus Altbier für die Großen und Malzbier für die Kleinen. Dazu gab es reichlich Pfannkuchen. Oscar erkannte in diesen Momenten, dass das Karnevalsfest durchaus seine Vorzüge besitzt. Sein Malzbier ordentlich über den Durst trinkend, erhob er sich recht häufig, riss die Arme auseinander und brüllte "Helau!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar. Die ganze Familie tat dies. Aber alle außer Oscar wussten, dass es dann auch irgendwann mal gut ist mit "Helau!", vor allem, wenn Aschermittwoch schon rum ist. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-G8zznm0ty0Y/TX5vHQUAc0I/AAAAAAAADa4/VlFgdJeWrCE/s1600/SAM_2303.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-G8zznm0ty0Y/TX5vHQUAc0I/AAAAAAAADa4/VlFgdJeWrCE/s200/SAM_2303.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022758414644034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar interessiert sich aber nicht für Aschermittwoche. Es kam deshalb tatsächlich vor, dass Oscar spät abends im Kinderzimmer stand , in welchem so ganz nebenbei bemerkt andere Kinder tief schliefen, und in diesem Kinderzimmer laut "Helau!" schrie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beobachtet wurde dies im Übrigen in Hamburg, denn dorthin reiste die Familie am Wochenende. Dominik, Lennart und Pelle wurden besucht.&lt;br /&gt;Da Ella aber am Faschingsdienstag gegen Nachmittag ziemlich doll krank wurde und - völlig untypisch für sie - 12 Stunden später noch immer nicht gesund war, wären wir am Bahnhof Südkreuz fast nicht in den Zug gestiegen.&lt;br /&gt;Das zu diesem Zeitpunkt gesund geglaubte Kind zeigte wieder erste Krankheitssymptome, wurde dann aber erst im Zug, irgendwo hinter Falkensee, so richtig krank.&lt;br /&gt;Keinen Schritt konnte Ella an diesem Anreisetag mehr tun. Mama, Papa und Oscar mussten  drei Taschen, zwei Rucksäcke und eine Ella tragen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-IAXFxpueLqU/TX5unT8WRmI/AAAAAAAADag/Qgoc93HqEFU/s1600/SAM_2331.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-IAXFxpueLqU/TX5unT8WRmI/AAAAAAAADag/Qgoc93HqEFU/s200/SAM_2331.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022209633338978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella war in Hamburg deshalb noch ein wenig jammeriger als sonst. Wenn Ella aber beim Jammern noch eine Schippe drauf legt, so wie geschehen, dann wird es schnell absurd. Am Samstag schätzte Papa, dass Ella 30 mal geweint hat. Am Sonntag zählte er dann einfach mal mit. Zwischen 8.00 und 9.00 weinte sich Ella in den zweistelligen Bereich. Danach hörten wir auf zu zählen, weil es allen irgendwie zu peinlich wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Ella wieder etwas besser drauf war, übernahm Oscar dann den Part des betreuungswürdigen Kindes. Sein Vorhaben, auf jedes in der Hamburger Wohnung befindliche Accessoire mindestens einmal zu stürzen, endete blutig. Als das Blut nicht müde wurde, aus Oscars Kopf zu tropfen, da ging Mama ins Krankenhaus, half der Empfangsdame dort bei ihrem ersten Tag und kam mit einem stolzen Kind zurück. "Bau Kreua", freute sich Oscar, auf das blaue Pflaster deutend, auf welchem er einen Elefanten vermutete. Dass es in Wahrheit ein Säbelzahntiger ist, das haben wir dem Patienten nicht gesagt, der im Krankenhaus der Legende nach äußerst tapfer war. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-L3OWS_ri4lM/TX5vGyzVLQI/AAAAAAAADaw/3IMuHXFnN1w/s1600/SAM_2316.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-L3OWS_ri4lM/TX5vGyzVLQI/AAAAAAAADaw/3IMuHXFnN1w/s200/SAM_2316.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022750492962050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 Tage darf Oscar nicht baden. Dies kann für einen Menschen, der nach jeder Mahlzeit aussieht, als hätte er mit dem Kopf in einer Pizza gelegen, recht lang sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hit in Hamburg waren übrigens Gel-Stifte, die an Glasscheiben malen können, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Hier in Berlin - uns wurden die Stifte dann gleich mal mitgegeben - hat Ella auch schon ein bisschen gemalt. "Das ist ein Gefängnisauto", erklärte die Künstlerin stolz ihr Werk.&lt;br /&gt;"Aha, das ist ja interessant. Was ist denn ein Gefängnisauto?", fragte Papa ehrlich interessiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella latschte zum Bild und erläuterte:&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-O3Sn7MkQiwg/TX5unDHtFjI/AAAAAAAADaY/2oq1KC0XWUg/s1600/SAM_2350.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-O3Sn7MkQiwg/TX5unDHtFjI/AAAAAAAADaY/2oq1KC0XWUg/s200/SAM_2350.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022205117568562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; "Hier unten kann man Geburtstagspartys feiern" - Ella deutete auf die Fahrgastkabine des Pkw. "Und da oben", Ella zeigte auf einen finsteren Kasten oberhalb, "da sperrt man böse Räuber ein, wenn man welche findet."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mit diesem schönen Kontrast entlassen wir den Leser in eine Woche, die hoffentlich wenig mit Krankenhäusern, Krankheiten und bösen Räubern zu tun hat. Zuvor allerdings verweisen wir auf das letzte Bild des Blogs:&lt;br /&gt;Aufgenommen wurde es auf einem Spielplatz in Hamburg.&lt;br /&gt;Papa griff sich Oscar und zeigte ihm die seltsame Schaukelvorrichtung. Oscar legte sich bereitwillig hinein und schlief sofort ein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-5OdPp4JTLI0/TX5unoVB1QI/AAAAAAAADao/VITf43hfEBc/s1600/SAM_2323.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-5OdPp4JTLI0/TX5unoVB1QI/AAAAAAAADao/VITf43hfEBc/s200/SAM_2323.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5584022215105565954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa machte jetzt alles falsch, denn anstatt aufzuhören, da das Kind ja nun schläft, schaukelte er den schlafenden Oscar weiter von links nach rechts und rechts nach links. Oscar schlief und bemerkte dabei nicht, dass sein Nutella-Toast wieder wach wurde. Ein paar seltsame Halsbewegungen ließen Papa das Schlimmste befürchten. Er stoppte das Gefährt. Oscar erwachte, murmelte kraftlos "Papa" und übergab sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt hören wir wirklich auf und entlassen den Leser  in eine Woche, die hoffentlich wenig mit Krankenhäusern, Krankheiten, bösen Räubern und brechenden Kindern zu tun hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6601228802798577371?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6601228802798577371/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/krankenhauser-krankheiten-bose-raubern.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6601228802798577371'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6601228802798577371'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/krankenhauser-krankheiten-bose-raubern.html' title='Krankenhäuser, Krankheiten, böse Räuber und brechende Kinder'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-aH9-kcosA6Y/TX5vHoZkdtI/AAAAAAAADbA/HLi4RaJuUHA/s72-c/SAM_2265.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8641950959632254806</id><published>2011-03-06T20:15:00.005+01:00</published><updated>2011-03-06T21:21:39.218+01:00</updated><title type='text'>Das Schicksal anöden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-LEO93qbJd-A/TXPgypbvg7I/AAAAAAAADaQ/Me9zfUK5bSQ/s1600/SAM_2208.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-LEO93qbJd-A/TXPgypbvg7I/AAAAAAAADaQ/Me9zfUK5bSQ/s200/SAM_2208.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581051523962471346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Freitagnachmittag war es dann echt mal kompliziert. Und wer war Schuld? Nun, einigen wir uns auf die Sonne.&lt;br /&gt;Die brüllte am Freitag nämlich und und ließ die Temperaturen auf astronomische 5°C klettern. Nun ist das noch nicht das Wetter, wo der Berliner ins Strandbad Wannsee fährt, aber raus musste er. Irgendwohin, Hauptsache raus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vergessen war bei all dem Sonnenschein, dass der Familienkalender einen Eintrag für den Freitag enthielt, nach dem Ella mit Mama zum Puppentheater ("Pipi Langstrumpf") und Oma und Oscar ins Kindercafe gehen sollten. Oma jedenfalls war brav auf dem Weg zu ihrem Babysitterjob, als Ella und Oscar von ihren Eltern gefragt wurden: "Wollt ihr Fahrrad fahren?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein allgemeines Hüpfen und Jubeln brach aus. Und als dann vor der Haustür auch noch ein größeres Kinderrad auf Ella wartete ("Huch Ella, was steht da denn?"), und Oscar aufgeregt auf den Kindersitz an Mamas Rad deutete und "Oscar da!" skandierte, da war eigentlich alles super.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann kam Oma. Der gebuchte Babystitter. Einmal ungestört mit Oscar zu zweit, das war Omas Wunsch. Ella und Mama sollten ja im Theater sein.&lt;br /&gt;Das Problem konnte letztlich nicht gelöst werden. Oscar, ein großer Oma-Fan, sah sich der schweren Entscheidung Fahrrad oder Oma ausgesetzt, positionierte sich aber eindeutig, indem er auf die Frage "Willst du mit Oma ins Kindercafe gehen" unfassbarer Weise den Kopf schüttelte, weshalb Oma wieder nach Hause ging, nicht ohne etwa fünf Mal zu betonen, dass dies ja alles gar nicht weiter schlimm sei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella kam ohne große Stürze mit dem neuen Fahrrad gut zurecht und weiß zur Erleichterung der Eltern mittlerweile auch sehr gut, wie man mit abschüssigen Strecken im Victoriapark umzugehen hat. Man bremst nämlich und saust nicht schreiend gen Tal, wie es vor knapp 2 Jahren der Fall war. Dass Oscar beim Fahrradfahren tatsächlich auch großen Spaß hat, das muss der liebe Leser uns einfach mal glauben. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-vUFUUHG67_E/TXPgyXne_UI/AAAAAAAADaI/V4FfkZKD8CQ/s1600/SAM_2212.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-vUFUUHG67_E/TXPgyXne_UI/AAAAAAAADaI/V4FfkZKD8CQ/s200/SAM_2212.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581051519179881794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf dem Foto sieht Oscar nämlich so aus, als müsse er im Fahrradsitz eine schlimme Strafe absitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papas Theorie nach sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall eintritt, in dem Augenblick, indem man den Unfall in Aussicht stellt, ihn also besorgt anspricht. So hat Papa schon vor Monaten erläutert, dass er damit rechne, dass er mit dem Ehering an einer dafür gut geeigneten Stelle der Wohnungstür hängen bleiben werde, während er selbige zuschlägt. Ein abgerissener Finger würde die Folge sein. Und siehe: Bis heute ist das Unglück nicht passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höchste Zeit also, ein ebenso wahrscheinliches Unglücksszenario bezüglich des Sprosses der Familie zu thematisieren:&lt;br /&gt;Oscar steht kurz vor einem Mittelfußbruch. Schuld ist Ferrero.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit kurzem nämlich hat Oscar die ernährungstechnisch wichtige Stufe vom Nutella-Freund zum Nutella-Fanatiker erklommen. Ein Frühstücks- und leider auch Abendbrottisch ohne Nutella ist aus Oscars Sicht ein leerer Tisch, ein dummes Holzmöbel ohne kulinarischen Wert. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-8Gq6MUgWN5U/TXPgyE_KLRI/AAAAAAAADaA/_Upf9Bimce4/s1600/SAM_2242.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-8Gq6MUgWN5U/TXPgyE_KLRI/AAAAAAAADaA/_Upf9Bimce4/s200/SAM_2242.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581051514178907410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und da Papa seit jeher ähnlich denkt, kauft die Frau des Hauses Augen rollend immer das extragroße Nutella-Glas, weil sich das aufs Gramm heruntergerechnet (oder in unserem Fall besser aufs Kilo hochgerechnet) irgendwie lohnt. Dieses extragroße und furchtbar schwere Nutellaglas befindet sich in unserer Küche in einer Höhe von etwa 50 cm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Decken Ella und Oscar also den Tisch, was in letzter Zeit gerne mal passiert, dann kümmert sich Oscar (im Übrigen meist unbeschuht) natürlich zuallererst um das wichtigste Element seines Frühstücks oder Abendbrotes. Dieses Element trägt er dann schnaufend auf den Tisch und es wird der Tag im Krankenhaus zu Ende gehen, an dem Oscar dieses Glas fallen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lösung klingt einfach und ist doch kompliziert. Mama und Papa sollen bitte dafür sorgen, dass das Nutella-Glas seinen Ort wechselt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-uicQpJTRdtA/TXPfyz1lgHI/AAAAAAAADZo/0jms8k_ZPnA/s1600/SAM_2259.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-uicQpJTRdtA/TXPfyz1lgHI/AAAAAAAADZo/0jms8k_ZPnA/s200/SAM_2259.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581050427243593842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dies versuchen wir gerade umzusetzen. Wie schwer das ist, das kann jeder gerne mal selber ausprobieren, indem er sich vornimmt, seine Zahnpasta von nun an an einen vollkommen anderen Ort im Badezimmer zu hinterlegen. Es funktioniert einfach nicht immer.&lt;br /&gt;Hinzu kommt, dass Oscars Futterdrang so stark ausgeprägt ist, dass er sich mit verschiedenen Möbelstücken eine Treppe zum höher stehenden Nutella-Glas bauen wird, wenn er den neuen Platz kennt. Und dann wäre die Gefahr des Fußbruchs noch viel größer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir glauben also einfach mal daran, dass jetzt - wo der Unglücksfall skizziert ist - derselbe nicht mehr eintreten wird, denn Schicksal und Zufall sind meist angeödet von Dingen, mit denen man rechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wochenende war ein Knaller. Im Zoo feierte man im Nilpferdhaus Karneval. Während die Nilpferde ob der Kindermassen in ihrem Haus endlich mal nicht stumpf im Kreis schwammen, sondern auf einer Steininsel eine wahre Nilpferd-Performance, so mit Vater-Mutter-Kind-Getue, abzogen, da drehte die Kinderschar ihnen den Rücken zu. Denn man wartete darauf, geschminkt zu werden. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-qS0hEoH4mok/TXPfzo5DeUI/AAAAAAAADZ4/9ZzzYis9k9M/s1600/SAM_2248.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-qS0hEoH4mok/TXPfzo5DeUI/AAAAAAAADZ4/9ZzzYis9k9M/s200/SAM_2248.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581050441485220162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann, nach etwa 45 Minuten, war Ella dann dran und ließ sich einen Pferdekopf schminken. Oscar starrte Ella an. Kurze Verwunderung. Dann bekamen Oscar und das Pferd einen Bonbon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag gastierte die Familie bei einer Geburtstagsfeier in einem Restaurant in Mitte, welches durchaus reizvoll für Kinder ist. Ella durfte dort nämlich selber eine Pizza backen und erlangte in der Küche des Restaurants und auch lange Zeit später beim gemeinsamen Essen der Pizza mit Eltern und Brüderchen den Zustand größter Glückseligkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss dies: Obwohl dieser Blog nun schon ebensolange wie Ella existiert, nämlich mehr als viereinhalb Jahre, und obwohl nicht immer alles glatt lief, kamen wir bislang um folgende Worte herum: perfide, infam, ruchlos.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-kGGX7FMuPNQ/TXPfzIX9yFI/AAAAAAAADZw/pdELddWQRY4/s1600/SAM_2255.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-kGGX7FMuPNQ/TXPfzIX9yFI/AAAAAAAADZw/pdELddWQRY4/s200/SAM_2255.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5581050432756500562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Doch nun ist es damit vorbei. Denn wenn kleine, unschuldige, liebe Jungs, die von  der Mama in Richtung Schalke 04 und vom Papa in Richtung VfL Bochum gedrängt werden, die aber in Berlin - und dies ist für die spätere Sozialisation von erhöhter Bedeutung - ganz unbedingt zu Tennis Borussia stehen sollen, wenn diese süßen Jungs in der Kita von einer Erzieherin angezogen werden, die dabei fröhlich singt "Eisern Union! Eisern Union!" und wenn diese süßen Jungs, gezeugt von Menschen mit Würde, dann dazu lachen und hüpfen, dann finden wir dies perdide, infam und auch ruchlos.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-8641950959632254806?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/8641950959632254806/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/am-freitagnachmittag-war-es-dann-echt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8641950959632254806'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/8641950959632254806'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/03/am-freitagnachmittag-war-es-dann-echt.html' title='Das Schicksal anöden'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-LEO93qbJd-A/TXPgypbvg7I/AAAAAAAADaQ/Me9zfUK5bSQ/s72-c/SAM_2208.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-1381920000848241752</id><published>2011-02-27T20:17:00.005+01:00</published><updated>2011-02-27T21:22:18.523+01:00</updated><title type='text'>Zum Beispiel das Verprügeltwerden</title><content type='html'>Papa weiß nicht genau, wie viele Frauen auf dieser Welt alles dafür geben würden, eine Nacht mit ihm in seinem neuerdings relativ gut aufgeräumten Arbeitszimmer zu verbringen. Sonderlich viele dürften es nicht sein, aber von einer jungen Dame ist genau dieses bekannt. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-T2eB3XI2izQ/TWqmjiJEThI/AAAAAAAADZg/tlQbUwEbBUU/s1600/SAM_2165.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-T2eB3XI2izQ/TWqmjiJEThI/AAAAAAAADZg/tlQbUwEbBUU/s200/SAM_2165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578454217842249234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella, so war der Brauch bis vor ein paar Wochen, durfte stets von Donnerstag zu Freitag im Arbeitszimmer schlafen. Das beste daran war aus Ellas Sicht natürlich, dass Papa irgendwann immer dazu kroch um sich gemeinsam mit ihr durch die Nacht zu schnarchen und zu grunzen. Donnerstage waren für Ella deshalb die Könige der Woche.&lt;br /&gt;"Was ist, wenn das Planetarium keine Karten mehr für uns hat", fragte Papa sein Töchterchen an einem Donnerstag. Und was antwortete dieses Töchterchen? "Papa", sprach es, "Du weißt doch: An einem Donnerstag stört mich gar nichts. Denn das ist mein Lieblingstag".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann, als Ella dann zwischen Freitag und Mittwoch allnächtlich (manchmal schon am Abend) ins Elternbett kroch, wurde reformiert. Ella, so der neueste Stand, muss sich die Nächte mit dem Papa nun verdienen - heißt: im eigenen Bett schlafen. Für jede durchgeschlafene Nacht erhält Ella am Morgen eine Bügelperle von unfassbar hohem symbolischen Wert. Bei neuerdings schon drei Bügelperlen gewinnt sie eine Nacht mit Papa.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-mKn7uXaHRDk/TWqmjJTmv9I/AAAAAAAADZY/5AhNUmoWnAU/s1600/SAM_2169.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-mKn7uXaHRDk/TWqmjJTmv9I/AAAAAAAADZY/5AhNUmoWnAU/s200/SAM_2169.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578454211175563218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seitdem stehen zwei Eierbecher bei uns in der Küche. Oscar, der zu wenig nächtlicher Theatralik neigt, wählte einen blauen ("bau") Eierbecher und durfte fortan fast jeden Morgen eine Bügelperle ("bau") hinein tun. Daneben stand frustriert seine große Schwester.&lt;br /&gt;Im Übrigen fiel uns für den anspruchslosen Oscar so schnell auch gar keine Belohnung ein, die er bei drei Bügelperlen erhalten könne. Als Oscar dies durchblickte, hörte er auf, Bügelperlen zu sammeln und jammerte sich nachts wieder ins Elternbett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute Nacht ist dann soweit: Während in Los Angelos die große Oscar-Nacht gefeiert wird, steigt in Berlin die große Ella-Nacht, denn in dem Moment, wo dieser Text getippt ist, wird Ella ins Arbeitszimmer getragen. Was ist passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, Ella hat in den letzten Tagen eine Einschlafmethode für sich entdeckt, die nicht bar jeder Unlogik und bar jedes Selbstvernichtungstriebes ist, insofern also die ideale Einschlafmethode unserer Tochter sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-aAA0vzjT1fc/TWqmjFh-U1I/AAAAAAAADZQ/4JRZH8zC1Vk/s1600/SAM_2171.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-aAA0vzjT1fc/TWqmjFh-U1I/AAAAAAAADZQ/4JRZH8zC1Vk/s200/SAM_2171.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578454210162086738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Diese Methode geht wie folgt: Ella und Oscar legen sich gegen 19:10 nebeneinander auf eine Matratze, die entweder neben Oscars oder unter Ellas Bett liegt. Um 19:20 beginnt Oscar dann, auf Ella einzudreschen. Grundlos, wie wir meinen, prügelt Oscar auf seine wehrlose Schwester ein.&lt;br /&gt;Weshalb sich Ella so betont wehrlos gibt, ist noch nicht weiter analysiert. Fest steht, dass wir aus dem Kinderzimmer zwischen 19:20 und 19:30 monotone "Aua. Aua. Aua."-Schreie vernehmen, manchmal auch das monoton vorgetragene "Oscarhörauf. Oscarhörauf. Oscarhörauf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir dann nach etwa 10 Minuten nachsehen, finden wir Ella regungslos auf der Matratze liegen und Oscar grinsend auf Ella einprügeln. ZACK - Oscarhörauf - ZACK - Oscarhörauf - ZACK - Oscarhörauf. Talentierte DJs könnten einen schönen Trance-Song aus diesem Klangteppich, der Minuten lang gleichbleibend durchs Kinderzimmer wummert, kreieren. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-VCQkW-JO21s/TWqlwSzY4nI/AAAAAAAADZA/ye4oc5W-3vI/s1600/SAM_2187.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VCQkW-JO21s/TWqlwSzY4nI/AAAAAAAADZA/ye4oc5W-3vI/s200/SAM_2187.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578453337551463026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragt man Ella dann, ob sie Lust hat, die Prügelebene zu verlassen und in ihr Hochbett zu steigen, so sagt sie "Ja", steigt nach oben und schläft dort dann die ganze Nacht. Dreimal hintereinander hat der Vierkampf "unten hinlegen, verprügelt werden, oben hinlegen, durchschlafen" nun schon funktioniert und Ella berichtet sogar beim Frühstück davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Wenn ich mich nachher hinlege", spricht Ella mit vollem Frühstücksmund, "und wenn Oscar mich dann immer haut, dann lege ich mich hoch und schlafe." Irgendjemand der Eltern fragte dann noch, ob das denn wirklich sein müsse, ob man nicht einen Teil der Abfolge, zum Beispiel das Verprügeltwerden, weglassen könne, aber Ella blieb dabei. So und nicht anders kann sie einschlafen. Fast scheint es, als sei sie ihrem gewalttätigen Bruder dankbar.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-Z98qCtx4wQo/TWqlwKwGLXI/AAAAAAAADY4/1-1INLmZ-jk/s1600/SAM_2198.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Z98qCtx4wQo/TWqlwKwGLXI/AAAAAAAADY4/1-1INLmZ-jk/s200/SAM_2198.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578453335390170482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Noch immer ist Ella fasziniert von der Titanic. Vieles wird vom gesunkenen Ozeanriesen berichtet und da Ella auch gerne mal Kinder zu Besuch hat, die von der Schiffskatastrophe noch gar nichts wissen, gibt Ella ihr Wissen gerne weiter. Und wenn Ellas Logopädin nicht bald zum absoluten Durchbruch kommt, wird es vielen Kindern Kreuzbergs so ergehen, wie es derzeit Seyni ergeht, die nach einem Spielenachmittag bei Ella ihrer Mutter von der unglaublichen Geschichte der "Kikanik" erzählte. Hoffen wir von daher, dass Ellas nächste Leidenschaft keine Ts enthält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss mal wieder Oscar. Oscar ist ja eigentlich sehr lieb und umgänglich. Dass er zur Zeit furchtbar gerne auch mal zuhaut und im Anschluss jede Form der Entschuldigung ablehnt, ändert nichts an unserer bedingungslosen Liebe. Manchmal aber, dies mag die meisten nun auch nicht unbedingt überraschen, stinkt Oscar aber auch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-Qve6At3bqWc/TWqlwn6jMWI/AAAAAAAADZI/P32bS78gmn4/s1600/SAM_2185.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Qve6At3bqWc/TWqlwn6jMWI/AAAAAAAADZI/P32bS78gmn4/s200/SAM_2185.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5578453343218643298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama sagt dann meistens: "Oscar, du stinkst wie ein Wiedehopf.", was wir mal zum Anlass nahmen, nach dem Ursprung dieser Formulierung zu suchen. Papa hatte keinen blassen Schimmer und vermutete, dass der Wiedehopf aufgrund seiner klanglichen Nähe zum Gugelhupf höchstwahrscheinlich ein Backwerk sei. Doch weit gefehlt: Der Wiedehopf ist ein Vogel. Und wie Oscar ist er von ganz besonders attraktiver Gestalt. Wenn sich der Wiedehopf bedroht fühlt, sondert er - und auch das ähnelt dem Verhalten Oscars - aus seiner Bürzeldrüse ein übelriechendes Sekret aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa freuten sich über das neu erworbene biologische Fachwissen. Oscars Bürzeldrüse wurde nach dieser Erkenntnis mit sehr großem Verständnis vom übelriechenden Sekret befreit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-1381920000848241752?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/1381920000848241752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/zum-beispiel-das-verprugeltwerden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1381920000848241752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/1381920000848241752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/zum-beispiel-das-verprugeltwerden.html' title='Zum Beispiel das Verprügeltwerden'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-T2eB3XI2izQ/TWqmjiJEThI/AAAAAAAADZg/tlQbUwEbBUU/s72-c/SAM_2165.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-3892468599427966439</id><published>2011-02-20T19:38:00.007+01:00</published><updated>2011-02-20T20:44:35.708+01:00</updated><title type='text'>Steine, Fische, versunkene Schiffe.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-hOeNMDh-bwM/TWFg-48zXoI/AAAAAAAADYw/ojaTvdnDEag/s1600/SAM_2113.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-hOeNMDh-bwM/TWFg-48zXoI/AAAAAAAADYw/ojaTvdnDEag/s200/SAM_2113.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575844447216950914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als der Familienvater aus gutem Grund am vergangenen Sonntag nach Bielefeld fuhr, da ließ Mama ihrer Entscheidungshoheit freien Lauf und schleppte sich und den wissbegierigen Nachwuchs ins Museum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Ella und Oscar das Verkehrsmuseum nun schon in- und auswendig kennen und sich selbst Oscar das Gähnen vor dem abermaligen Anblick einer Dampflok aus dem 19. Jahrhundert nicht verkneifen kann, führte Mamas Plan die vaterlose Familie ins Naturkundemuseum. "Dort gibt es ausgestopfte Tiere", frohlockte die Mutter, musste im Museum aber feststellen, dass zumindest Ellas Interesse an den - wie sagt man - Präparaten recht übersichtlich war. Eine Ausnahme stellten, dies wurde dem aus Bielefeld Heimgekehrten tags drauf berichtet, die Fische dar. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-97tcWoSVv1s/TWFgAH1QN8I/AAAAAAAADYY/VHPKokK8JVg/s1600/SAM_2145.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-97tcWoSVv1s/TWFgAH1QN8I/AAAAAAAADYY/VHPKokK8JVg/s200/SAM_2145.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575843368880060354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Hmm... Was bitte ist objektiv langweiliger als ein präparierter Fisch?", mag man da spontan fragen. Doch gibt es bei längerem Nachdenken noch außerordentlich viele Dinge, die langweiliger sind. Und da Ellas Interessensgebiete scheinbar invers zu "normalen" Interessensgebieten sind, zeigte sie sich begeistert von den Steinen, die im Naturkundemuseum ausgestellt sind. Steine...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Ende, Mama suchte bereits den Ausgang aus der fabelhaften Welt der Steine und Fische, da studierte Ella den Museums-Flyer noch einmal ganz genau, deutete auf ein krudes Piktogramm und sprach: "Hier waren wir noch nicht." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-wKFg314HxuY/TWFg-XgP6cI/AAAAAAAADYo/2CCAiHTuN4U/s1600/SAM_2124.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-wKFg314HxuY/TWFg-XgP6cI/AAAAAAAADYo/2CCAiHTuN4U/s200/SAM_2124.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575844438238816706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und richtig: Es handelte sich um eine weitere Abteilung spannendster Steine, die Mama einfach unterschlagen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Ella das abstrakte Piktogramm also recht erfolgreich interpretierte, findet auch Oscar immer mehr Gefallen an der abstrakten Welt. Begriffe wie "oben", "unten", "drei" und schon lange "ich" gehören zu seinem Sprachschatz. Konkrete Dinge wie Äpfel, Bälle oder Teller kann er nicht aussprechen. Wird es aber abstrakt, so richtig schön schwer, dann schlägt Oscar zu und führt feinste Gespräche.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-KJj3Nh1nWg8/TWFg-I1EKKI/AAAAAAAADYg/vlhz-h5gLLo/s1600/SAM_2139.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-KJj3Nh1nWg8/TWFg-I1EKKI/AAAAAAAADYg/vlhz-h5gLLo/s200/SAM_2139.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575844434299594914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dass der Blechtrommel-Oskar auf dem Bild von Günter Gras "drei" ist, das kann Oscar jedem sagen, der ihn fragt. Aufgeregt wippend steht Oscar dann unter dem Bild. "Oben" hängt das Objekt, auch das kann Oscar sagen. Und ein Oskar ist da drauf, das weiß Oscar nun auch und hält den Oskar der Literatur wahrscheinlich für den Oscar seiner Welt. Sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch ein konkreter Gegenstand schiebt sich derzeit in Oscars abstrakte Welt. Seit etwa einer Stunde nämlich befasst sich Oscar mit der Kompetenz des Nase-Schnäuzens und fuchtelt seit ebenso langer Zeit mit Taschentüchern an seiner Nase herum. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-O7gwUUKvPTY/TWFf_i05JmI/AAAAAAAADYQ/mj8lWMZucjg/s1600/SAM_2149.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-O7gwUUKvPTY/TWFf_i05JmI/AAAAAAAADYQ/mj8lWMZucjg/s200/SAM_2149.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575843358946436706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hier und da latscht der Wicht, der eigentlich schon schlafen soll, aus dem Zimmer und wedelt mit dem Taschentuch wie ein Bahnreisender beim Abschied. Mama oder Papa helfen dann ein bisschen und schieben das Tuch unter Oscars Triefnase von links nach rechts. Danach, man höre und staune, läuft Oscar alleine durch die gesamte Wohnung, hindurch durch die dunkle Küche, öffnet der Mülleimer und entsorgt das Tuch sehr erwachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ella hat ebenfalls eine neue Leidenschaft entdeckt. Seit gestern, als sie auf ihrer Weltkarte ein sinkendes Schiff südlich von Neufundland entdeckte, ist sie im Titanic-Fieber. Jeder zweite Satz handelt vom Unglücksschiff. Papa musste Reportagen auf Youtube und zwei Sachbücher heraussuchen. Ellas Wissensdurst war nicht zu löschen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-sXDuXGLwg8s/TWFf_f-ZL9I/AAAAAAAADYI/mptAQqgpC7M/s1600/SAM_2154.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-sXDuXGLwg8s/TWFf_f-ZL9I/AAAAAAAADYI/mptAQqgpC7M/s200/SAM_2154.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5575843358180978642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Vormittag waren die Eltern im Kino. Oma und Opa wurden eingeflogen und normalerweise dreht Ella in dieser Zeit immer vollkommen durch, hängt an irgendwelchen Möbelstücken und hat die Wohnung schnell verwüstet. Nicht so heute.&lt;br /&gt;Versunken in ein Titanic-Buch erzählte sie der neben ihr sitzenden Oma immer wieder von Eisbergen und Schiffen. Oscar und Opa sortierten daneben Memory-Kärtchen. Konzentrierte Stille lag in der Luft, als Mama und Papa nach Hause kamen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-3892468599427966439?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/3892468599427966439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/steine-fische-versunkene-schiffe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3892468599427966439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/3892468599427966439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/steine-fische-versunkene-schiffe.html' title='Steine, Fische, versunkene Schiffe.'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-hOeNMDh-bwM/TWFg-48zXoI/AAAAAAAADYw/ojaTvdnDEag/s72-c/SAM_2113.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-7500955329910875280</id><published>2011-02-12T20:51:00.007+01:00</published><updated>2011-02-12T22:58:40.375+01:00</updated><title type='text'>Kreuzberg-Kinderhaus</title><content type='html'>Es gibt im Norden Münsters einen Stadtteil namens Kinderhaus. Zwei Dinge weiß ein Jeder über Münster-Kinderhaus: In Münster-Kinderhaus ist das soziale Klima recht rauh, und in Münster-Kinderhaus befindet sich das deutschlandweit einzige Lepra-Museum. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/-IePzQ4hLuG0/TVblgavU-XI/AAAAAAAADYA/s4_YvWq4O8I/s1600/SAM_2076.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-IePzQ4hLuG0/TVblgavU-XI/AAAAAAAADYA/s4_YvWq4O8I/s200/SAM_2076.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893934013970802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Stadtteil zu seinem seltsamen Namen kam, das weiß wiederum niemand so genau und so können wir nur vermuten, dass sich vor Urzeiten im nördlichen Münster ähnliches zutrug wie derzeit in Berlin-Kreuzberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kreuzberg hat nämlich Ella die Liebe zum Spiel mit anderen Kindern und von daher das unglaubliche Potenzial ihres Wohnhauses entdeckt. Es war am Montag, als aus dem elternfixierten Kind Ella ein kinderfixiertes Spielmonster wurde, das die Eltern nur noch zum Frühstück und zum Ins-Bett-Bringen zu Gesicht bekamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Abholen von der Kita werden die ahnungslosen Eltern dann mit den unter den Kindern bereits besiegelten Verabredungen konfrontiert. Den Eltern wird dann berichtet, ob die nur noch paarweise zu vergebenen Kinder abgeholt werden dürfen, oder ob andere Eltern als Gastgeber auserkoren sind.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/-0OD6FVBDnVk/TVblgMckGWI/AAAAAAAADX4/AgG2KGMDaJU/s1600/SAM_2081.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-0OD6FVBDnVk/TVblgMckGWI/AAAAAAAADX4/AgG2KGMDaJU/s200/SAM_2081.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893930177173858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Besonders schön ist es natürlich, wenn Ella die Gastgeberin ist, denn die Türen fast aller Wohnungen hier stehen nachmittags grundsätzlich offen. Die Kinder des Kinderhauses huschen mal in diese, mal in jene Wohnung und benötigen plötzlich keine Bespaßung durch die Eltern mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Eltern fühlt es sich so an, als hätte der Tag jetzt drei Stunden mehr, denn zwischen 15:30 und 18:30 können plötzlich sinnvollere Dinge getan werden als 100-Teile-Puzzle zu legen oder Conni-Bücher vorzulesen...  Wann die Kinderparty endet, bestimmen die Kinder in der Regel auch selber: Kurz vor 18:00 tauscht man sich hier aus, welches Abendbrot in welcher Wohnung zu erwarten ist. Schreit Janek "Bei uns gibt's Bratwurst!", is(s)t Ella abends halt auswärts. Gibt's bei Janek auch nur Brot, sitzt er halt mit bei uns. Am Donnerstag gab es bei Janek eine ganz besonders feine Kreation: Pommes mit Kroketten -  auch genannt "zweierlei frittiertes Kartoffelmehl". Ella war natürlich dabei.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-VLO4YMjHstc/TVblf0bzqPI/AAAAAAAADXw/x3QNd-LISeY/s1600/SAM_2082.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-VLO4YMjHstc/TVblf0bzqPI/AAAAAAAADXw/x3QNd-LISeY/s200/SAM_2082.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893923731548402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die WG neben uns hat wohl nun auch endgültig begriffen, dass sie in einem Kinderhaus gelandet ist. Dass manchmal die Kinder nämlich auch in eben jene Studenten-WG stürmen, wenn die Tür unachtsam geöffnet wurde, hat man dort ebenso geschluckt wie die Tatsache, dass die Kinder einfach mal die Fußmatten der Wohnungen vertauscht haben. Wir haben jetzt die WG-Fußmatten vor der Tür und die WG unsere. Keinen stört das. Die Kinder werden schließlich ihre Gründe haben, und die Bosse sind sie unterm Strich ja sowieso hier in Kreuzberg-Kinderhaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Oscar stellt sich das insektenähnliche Gewusel in unserem Haus übrigens ähnlich wechselhaft dar wie für seine Eltern, denn Oscar ist traurigerweise noch relativ stationär gebunden.&lt;br /&gt;Diese "Station" ist sein eigenes Kinderzimmer. Dort sitzt er nachmittags und spielt. Manchmal stürmen drei bis vier Kinder des Hauses zu ihm und spielen mit ihm oder um ihn herum. So plötzlich wie der Schwarm gekommen ist, verlässt der Schwarm - eventuell auf ein geheimes Signal - das Zimmer und surrt in eine andere Etage des Hauses.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-rzrM1QbaGtk/TVblLV5iWuI/AAAAAAAADXo/GB1bO0sD6aU/s1600/SAM_2085.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-rzrM1QbaGtk/TVblLV5iWuI/AAAAAAAADXo/GB1bO0sD6aU/s200/SAM_2085.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893571937360610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar hat begriffen, dass er nicht alleine ins Treppenhaus darf und so hat er mit diesem seltsamen Kinderschwarm, der mal kommt und dann wieder geht, einfach das gemacht, was er mit allen Dingen getan hat, die er sich nicht weiter erklären kann: Er hat ihn akzeptiert. Irgendwann werden die Eltern grünes Licht geben und dann darf Oscar mit allen anderen Kindern durchs Haus surren und den Schwarm um einen weiteren Moskito ergänzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor Oscar Moskito sein darf, gewährt er uns zunächst einmal Einblick in sein Genom. Und was steht dort geschrieben? Oscar ist nachtragend.&lt;br /&gt;Oscars schlimmstes Erlebnis dieser Woche bestand wohl darin, dass Leo-Ben, Oscars Kitas-Kumpel, Oscar in die Hand biss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand weiß, warum Leo-Ben dies tat. Vielleicht hat Oscar etwas Blödes zu ihm gesagt, wobei Oscars Wortschatz nicht viele Beleidigungen zulässt ("Eier", "Kreua" -&gt; Elefant, "Bau" -&gt; blau - das sind nicht die Worte, bei denen man sich zu einer Beißattacke genötigt sieht), in jedem Fall aber nahm Leo-Ben Oscars Hand und biss hinein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/-Ro26LOaBcPE/TVblLDzfpuI/AAAAAAAADXg/0BL4Xuu9ye8/s1600/SAM_2095.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-Ro26LOaBcPE/TVblLDzfpuI/AAAAAAAADXg/0BL4Xuu9ye8/s200/SAM_2095.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893567080179426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar aber, das wusste Leo-Ben vielleicht nicht, hat das Gedächtnis eines Kreuas (Elefanten). Hört Oscar auch nur den Namen Leo-Ben, verfinstert sich sein Gesicht. Er kommt dann ganz nah zu dem, der den Namen nannte, zeigt demjenigen entsetzt seine Hand und sagt "Aua".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute dann besuchten Oscar und Leo-Ben gemeinsam einen Flohmarkt. Oscar würdigte den Beißer keines Blickes. Oscar ist eingeschnappt. Wir warten einfach mal ab, wie Leo-Ben aus dieser Nummer wieder rauskommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Abschlussanekdote gehört aber der großen Schwester des Nachtragenden: Ella wurde heute vom Papa in die Welt der Kicker-Stecktabelle eingeführt. Jedes Wochenende, so der Plan, soll die Tabelle aktualisiert werden. Ella war zunächst durchaus angetan vom Gewühle in Papas Sammlung von kleinsten Papp-Wappen und sichtlich stolz, als sie Cottbus, den FSV Frankfurt und den SC Paderborn im Chaos fand.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/-0zMyXVX_0A4/TVblK_ijoRI/AAAAAAAADXY/2rjDndS17M4/s1600/SAM_2105.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-0zMyXVX_0A4/TVblK_ijoRI/AAAAAAAADXY/2rjDndS17M4/s200/SAM_2105.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5572893565935395090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als alle Wappen einsortiert wurden, freute sich Ella noch über den zweiten Platz ihrer Leverkusener, da wurde ihr klar, wie schlimm es um Mamas Schalker steht.&lt;br /&gt;"Guck mal", sagte Ella noch ganz gefasst. "Schalke ist Elfter."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pause. Ella starrt auf die Tabelle. Denkt nach... Elfter...&lt;br /&gt;Dann wird Ella ganz Gelsenkirchnerin und bricht zusammen. Heulend kauert sie über der Stecktabelle, rennt dann zu Mama. "Schalke ist Elfter...", heult Ella und Mama, selber nicht erfreut darüber, versucht zu trösten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa klemmt inzwischen die Stecktabelle an den Kühlschrank und denkt über seine Familie nach...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-7500955329910875280?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/7500955329910875280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/kreuzberg-kinderhaus.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7500955329910875280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/7500955329910875280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/kreuzberg-kinderhaus.html' title='Kreuzberg-Kinderhaus'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/-IePzQ4hLuG0/TVblgavU-XI/AAAAAAAADYA/s4_YvWq4O8I/s72-c/SAM_2076.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-6058237353304101048</id><published>2011-02-06T20:34:00.010+01:00</published><updated>2011-02-06T22:26:03.406+01:00</updated><title type='text'>Beim Frühstück</title><content type='html'>Die Selbstständigkeit unserer Kinder nimmt so langsam Formen an. So geschehen beispielsweise am Mittwoch, als Ella und Oscar den Frühstückstisch deckten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74j7OHm5I/AAAAAAAADXA/bbv6bUGPHmo/s1600/SAM_2052.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74j7OHm5I/AAAAAAAADXA/bbv6bUGPHmo/s200/SAM_2052.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570663085179902866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa hatten den klaren Auftrag, nicht - auf gar keinen Fall - die Küche zu betreten. Man werde das dort schon machen. Die Eltern sollen ruhig mal nicht in die Küche gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so tigerten Mama und Papa durch den Rest der Wohnung. Bange Blicke richteten sie auf die Uhren im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Unter der Küchenuhr, die wir nicht sehen durften, die aber auch anzeigte, dass sich Ella und Oscar eigentlich schon längst in der Schlussphase des morgendlichen Hin-und-Hers befinden müssten, dem Anziehen oder dem Waschen, aber sicherlich nicht dem Frühstückstisch-Decken, unter dieser Küchenuhr beratschlagten die Kinder nun seelenruhig die Vorgehensweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Prinzip kann Ella sehr gut Tische decken. Wir wissen nicht so genau, wie sie das macht, weil auf den von Ella gedeckten Tischen auch immer Artikel zu finden sind, die entweder zu hoch oder zu schwer für Ella sein müssten, aber am Ende lacht uns meistens ein perfekter Tisch an. Das Problem, das mittwochs den ganzen Ablauf des Morgens ins Wanken brachte, hieß Oscar.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74hxbqaKI/AAAAAAAADWw/hIibM6I5nJs/s1600/SAM_2061.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74hxbqaKI/AAAAAAAADWw/hIibM6I5nJs/s200/SAM_2061.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570663048192616610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oscar, an sich ein unkomplizierter Zeitgenosse, hat sich nämlich einen neuen Spleen ausgedacht. Verwirrt von einem Geburtstagsgeschenk, dem Besteck-Set von "Bob, dem Baumeister", gibt es derzeit kein sensibleres Thema für unseren Sohn als die Frage nach dem richtigen Tisch-Gedeck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So trägt er schon mal den gelben Teller und den gelben Becher zurück in den Schrank und fordert laut seine Lieblingsfarbe ("Baaaauuuuu"). Benutztes blaues Geschirr wird hier seit kurzem sofort gereinigt, denn Oscar braucht es zu jeder Mahlzeit.&lt;br /&gt;Ist dies an sich leicht zu durchschauen und auch "in sich" noch irgendwie logisch, so ist zum großen Ärgernis der restlichen Familie, keine Logik zu erkennen, nach der Oscar sein Besteck wünscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jedem Fall aber sind die Wünsche intensiv. Der Herr muss oft schreien und weinen, kann auf keinen Fall mit der Mahlzeit beginnen, wenn er das falsche Messer vorfindet. Dass das richtige Messer nicht unbedingt das "Blaue" ist, macht die Sache kompliziert, denn "Baauuu" kann Oscar sagen. Es gäbe da Messer mit Teddys drauf, Messer mit "Bob, dem Baumeister" drauf, Messer mit anderen tollen Dingen drauf und irgendeines davon will Oscar immer unbedingt haben. Aber wie gesagt - es ist nicht immer dasselbe und benennen kann er unser reichhaltiges Messerangebot auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama und Papa lobten in diesem Zusammenhang die DDR und können endlich mitreden mit den Leuten, die behaupten: "Es war nicht alles schlecht!". &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74Ja44xOI/AAAAAAAADWg/2YognOLQG_8/s1600/SAM_2069.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74Ja44xOI/AAAAAAAADWg/2YognOLQG_8/s200/SAM_2069.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570662629824316642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vollkommen Recht haben diese Leute nämlich, denn Vielfalt führt zu Konflikten. Dies gilt zumindest für Messer und Gabeln und Teller. Alles muss gleich aussehen. Gäbe es im Land überall das gleiche Messer und den gleichen Teller, wie seinerzeit in der DDR, dann hätte Ella am Mittwoch schnell den Tisch decken können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So beging sie einen Fehler. Sie nahm Oscar und seine Beschwerde bezüglich des Besteckes ernst. Mama und Papa, die die Küche ja nicht betreten durften, hörten einem verzweifelten Gespräch zu, während die Uhr unaufhörlich tickte. "Oscar, das Messer?" - "Wäääääääääääää". "Okay, okay, Oscar. Das Messer?" - "Neeeeeeeeeeeiiiiiiiin". Es war ein Jammer. Ella hatte nach 30 Minuten den Tisch noch immer nicht gedeckt. Lediglich bis zu den Messern war sie gekommen, aber Oscars Messer war halt falsch. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74IsEFdzI/AAAAAAAADWY/3T60wOVFQrQ/s1600/SAM_2071.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 150px; height: 200px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74IsEFdzI/AAAAAAAADWY/3T60wOVFQrQ/s200/SAM_2071.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570662617254819634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann unterbanden die Eltern das Schauspiel und erläuterten den gestressten Kindern, dass die neue Form der Selbstständigkeit künftig nur an Wochenenden ausgelebt werden darf. Dann nämlich, wenn wir es uns zeitlich leisten können, dass bis 11 Uhr über Messer diskutiert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleiben wir in diesem Blog-Eintrag nun einfach mal beim Thema "Frühstück". Schließlich hatte Papa Ferien und man konnte jeden Tag herrlich zu viert frühstücken. So geschehen halt hier und da relevante Dinge beim Frühstück: Oscar zum Beispiel erhielt seinen ersten Verweis. Von Kind 1 kennen wir das ja, dass es den Bogen manchmal so furchtbar doll überspannt, dass wir es "entfernen" müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesmal überspannte Oscar. Vermutlich ging es um Teller oder Messer.&lt;br /&gt;Es reichte jedenfalls und so wurde Oscar zum ersten Mal in seinem Leben rausgeschmissen. Mama nahm den entsetzten Fratz und trug ihn meilenweit weg, ins Kinderzimmer nämlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mama kam zurück zum Frühstückstisch.&lt;br /&gt;Hier wunderten wir uns, denn anders als Ella, die in solchen Momenten immer brüllend hinterhergerannt kommt und sich dann in der Küche vor Ärger übergibt, blieb Oscar im Kinderzimmer und wimmerte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74jGQvTqI/AAAAAAAADW4/8uFiziLpB14/s1600/SAM_2058.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74jGQvTqI/AAAAAAAADW4/8uFiziLpB14/s200/SAM_2058.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570663070963814050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Papa kam dann zu ihm, Oscar schmiegte sich an den Retter und konnte das Frühstück anschließend ohne Geschrei zu Ende bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Übrigen hat Oscar seine kleine Diät hinter sich gebracht. Die letzten Tage hat er nämlich überhaupt keinen Frühstückshunger mehr gehabt. Vorbei und vergessen ist das, denn seit Donnerstag fordert Oscar Nutella aufs Brot. Wie doll ihm das schmeckt, zeigen die nackten Zahlen: Oscar frühstückte bis Donnerstag zuletzt einen halben Toast. Seit Donnerstag isst er deren drei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzte Anekdote soll dann auch am Frühstückstisch spielen. Besser gesagt, schräg unter dem Frühstückstisch. Dort liegt nämlich Ella und heult fürchterlich. Keiner weiß, was los ist. Minuten vergehen. Ella würgt bereits. Sie keucht und krümmt sich. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74KHxnEwI/AAAAAAAADWo/Bv36NiDHWJI/s1600/SAM_2062.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74KHxnEwI/AAAAAAAADWo/Bv36NiDHWJI/s200/SAM_2062.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5570662641873392386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;"Ella, was ist denn?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort wird mehr gewürgt als gesprochen, ist leider unverständlich. Ellas Zustand verschlimmert sich. Schließlich kann sie sich mit letzter Kraft verständigen und äußert einen Satz, der zu einem aufrecht sitzenden und lieb mit den Augen klappernden Kindlein passt, nicht aber zu einer vom Brüllen entstellten Furie, die unterm Tisch kauert. Ella würgt: "Du sollst mich STREICHELN!!!" und brüllt das letzte Wort in einer Form in die Küche, der drei Ausrufezeichen nicht gerecht werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/972275309867100945-6058237353304101048?l=ella-und-oscar.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/feeds/6058237353304101048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/beim-fruhstuck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6058237353304101048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/972275309867100945/posts/default/6058237353304101048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ella-und-oscar.blogspot.com/2011/02/beim-fruhstuck.html' title='Beim Frühstück'/><author><name>martin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17390514841205730415</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TU74j7OHm5I/AAAAAAAADXA/bbv6bUGPHmo/s72-c/SAM_2052.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-972275309867100945.post-8741801981965343496</id><published>2011-01-30T17:51:00.005+01:00</published><updated>2011-01-30T18:53:46.291+01:00</updated><title type='text'>Zweijährig ungut frühstücken</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZkCHrEDI/AAAAAAAADWI/Wk4h5uTqsBA/s1600/SAM_1989.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZkCHrEDI/AAAAAAAADWI/Wk4h5uTqsBA/s200/SAM_1989.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568025358636879922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt sie noch, die großen Männer-Themen: zum Beispiel Friseur-Besuche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oscars Mama scheiterte jedenfalls kläglich beim jüngsten gemischtgeschlechtlichen Friseurbesuch. Oscar wandt sich energisch und gebrauchte ungefähr ein Fünfzehntel seines Wortschatzes, indem er "Neeeiiiin" schreiend allen Beteiligten verdeutlichte, dass er den Frisiersalon mit exakt dem unförmigen Schopf verlassen würde, mit dem er ihn betreten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Tage später verkündete der Vater: "Ich hol jetzt Oscar aus der Kita und dann geht er zum Friseur." &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZj0HMo7I/AAAAAAAADWA/BxIkByHOJSE/s1600/SAM_1995.JPG"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZj0HMo7I/AAAAAAAADWA/BxIkByHOJSE/s200/SAM_1995.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568025354876789682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mama grinste ihren Mann an, wie man die Leute angrinst, die sagen: "Ich gehe jetzt Lotto spielen und gewinne eine Million".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papa griff sich den haarigen Sohn aus der bunten Kinderschar und sprach entschlossen: "Oscar, Haare schneiden, ne?". Oscar nickte beeindruckt. Papa imitierte dann noch mit zwei schnappenden Fingern das Friseurhandwerk. Oscar verstand. Schnipp Schnapp. Und: Er war einverstanden.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZMkmWEfI/AAAAAAAADVw/M2B3kwHO7Ng/s1600/SAM_2015.JPG"&gt;&lt;img style="float: right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_uWAuN__9L3k/TUWZMkmWEfI/AAAAAAAADVw/M2B3kwHO7Ng/s200/SAM_2015.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5568024955575472626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Forschen Schrittes gingen die Männer in den Salon. "Oscar wird morgen zwei und soll dann bitte irgendwie vernünftig aussehen". Die Friseurin machte sich ans Werk, schimpfte Papa, der Oscars Pony jüngst vorsichtig anglich, heftig aus, bildhauerte schlussendlich aber tatsächlich einen richtigen Jungen aus dem haarigen Rohmaterial.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist ein Junge!", riefen Papa und die Friseurin entzückt. Im Folgendem bekam Oscar viel Lob für seine neue Frisur. Nur Mama - wir scrollen nach oben, die beim Friseurbesuch leider scheiterte - jammert aus psychologisch nachvollziehbaren Grün
